Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spannung, Strom, Lichtstärke, Temperatur und etliches mehr messen - alles für 25 Euro
Meine (technische) Liebe gilt Messgeräten der Spitzenklasse, aber als Pollin (http://www.pollin.de/shop/shop.php) mir neulich eine Sonderliste schickte, prangte auf deren Titelseite ein Multimeter mit etlichen Zusatzfunktionen für knapp 25 €, das mich neugierig machte. (Im Internet habe ich einen empfohlenen Verkaufspreis von $149,95 gesehen; naja.)
Ich habe es mir schicken lassen, um es genauer anzusehen. Bei näherer Betrachtung scheint es wie für Flashoholics gemacht worden zu sein. Deshalb hatte ich mir vorgenommen, einen ausführlichen Bericht einschließlich Messungen darüber zu posten. Das kostet allerdings viel Zeit und da die lieferbare Stückzahl begrenzt ist, hätte man bei Veröffentlichung möglicherweise nur noch lesen können, was für ein tolles Messgerät man hätte haben können, wenn man es rechtzeitig gewusst hätte. Also weise ich jetzt nur noch auf die technischen Daten (http://www.p-mastech.com/products/04_dm/ms8229.html) hin und mache auf einige Punkte gesondert aufmerksam. Eine englische Bedienungsanleitung (http://www.p-mastech.com/products/04_dm/ms8229.pdf) lässt sich auch herunterladen.
Das Mastech MS8229 ist besonders bei Strommessungen interessant, weil es einen (stellenweise nicht erwähnten) Messbereich von 4A hat mit dem gleichen Innenwiderstand wie der 10A Bereich, jedoch mit zehnfacher Auflösung. In den kleineren Bereichen hat es eine selbst rückstellende Sicherung, was auch nicht überall steht.
Nützlich ist auch die Temperaturmessung mit einem mitgelieferten externen Kabelfühler.
Ein Clou könnte jedoch das eingebaute Luxmeter sein, weil wegen des extrem günstigen Preises viele interessierte Mitglieder des Messerforums alle das gleiche Luxmeter einsetzen könnten und damit eine vergleichbare Meßbasis hätten. Mit dem Passaround einer geeigneten Lichtquelle könnte man zusätzlich die Übereinstimmung der Werte kontrollieren.
Die Meßwerte, die ich kontrolliert habe, waren deutlich genauer, als die angegebenen Toleranzen es zugelassen hätten.
Was mich gestört hat, sind die wohl etwas engen Buchsen, bei denen sich manche Bananenstecker nur recht schwergängig ein- und ausstecken lassen.
Meine Quintessenz: sehr viel Messgerät akzeptabler Qualität für unglaublich wenig Geld, als Erst- oder auch als Zweitgerät sinnvoll einzusetzen.
Wulf
PS: Bei richtigem Einsatz durchaus kein Mist! :super:
Trabireiter
18.09.08, 11:11
bestellt!
Danke für den Tipp
Hallo,
kann mich meinen Vorredner nur anschließen: 1a Tipp...bestellt:super:
Gruß Klaus
Seit heute mittag sind mehr als 50 Geräte verkauft worden; die gehen ja weg, wie warme Semmeln . . . :D
Hallo,
Dieses Multimeter ziert die Frontseite des Pollin Kataloges und scheint tatsächlich ein Schnäppchen.
Die vielfältigen Messbereiche und eine mehr als ausreichende Genauigkeit werden von durchdachten Schutzmaßnahmen abgerundet.
Die rückstellende Sicherung und akustische Warnsignale, falls der gewählte Messbereich nicht zu den belegten Buchsen passt, ist ebenso sinnvoll, wie die Beleuchtung der Buchsen gegen Fehlbelegung.
Von dem Temperatursensor würde ich nicht zuviel erwarten. Er hat die Größe eines Stecknadelkopfes und lässt sich nur schlecht in Wärmekontakt zu Taschenlampen bringen.
Eigentlich bin ich schon ausgerüstet (Metrawatt und PeakTech), aber mal sehen....
Heinz
http://www.abload.de/img/mastechj57.jpg
Hab mir auch eins bestellt.
Pollin ist was Elektronik angeht seit Jahren einer meiner liebsten Liferanten. Die sind immer super freundlich und gut gelaunt am Telefon. Selbst wenn man mal 2 Din A4 Seiten mit Nummern diktiert.
Für diesen Preis kann man sich dieses Schnäppchen nicht entgehen lassen!!!!
Gruß Loewe
Ich habe den kleinen Bruder von dem Gerät und bin auch sehr zufrieden. Es hebt sich deutlich von den üblichen China-Geräten ab.
Hätte ich nicht den - ich würde jetzt auch wieder zuschlagen.
Nur der Temperatursensor - der misst deutlich falsch.
Ich habe den kleinen Bruder von dem Gerät und bin auch sehr zufrieden. Es hebt sich deutlich von den üblichen China-Geräten ab.
Hätte ich nicht den - ich würde jetzt auch wieder zuschlagen.
Nur der Temperatursensor - der misst deutlich falsch.
Der Temperatursensor vom kleinen Bruder? Unartig? :D
Mein Mastech Temperatursensor liegt locker innerhalb der Toleranzgrenzen, außerdem kann man diverse Bauformen recht preiswert bekommen.
Die runde Schweißperle ist für Kontaktmessungen sicher etwas unpraktisch, ich werde mal das Risiko eingehen und sie etwas plattklopfen. Und Wärmeleitpaste ist im Forum ja auch nicht unbekannt.
Wulf
EDIT: Die Bauform dieses Fühlers ist vorgesehen für die Messung von Luft und Gasen. Da soll wegen der Einstellzeit die Masse auch möglichst gering sein und die Kugelform stört da auch nicht.
Es gibt dort ja zwei solcher Geräte mit ähnlichen Preisen und Daten. Kann jemand einen Unterschied erkennen - welches vll besser ist?
Digital-Multimeter V&A VA19
oder das hier genannte:
5 in 1 Digital-Multimeter MASTECH MS8229
Wenn Du Dir mal die Mühe machst, die technischen Daten zu vergleichen, wirst Du einige fette Pluspunkte beim Mastech entdecken, obwohl es so aussieht, als ob beide den gleichen Chip verwendeten.
Zugegeben, das VA19 sieht vielleicht etwas gefälliger aus - aber wer schon 9V-Blocks verwendet, obwohl genug Platz für 3 eneloop AA vorhanden ist, kann doch nicht wirklich ernst genommen werden wollen . . . :haemisch: :teuflisch
Wulf
Hallo,
Das VA19 hatte ich schon mal, aber wegen Überbestand abgegeben.
Grundsätzlich sind die Messbereiche und Möglichkeiten sehr ähnlich, allerdings punktet das Mastech mit rückstellbarer Sicherung
und Warnfunktionen für falsch gesteckte Kabel.
Die winzige Temperatursonde ist identisch und nicht sehr brauchbar, auch mit Wärmeleitpaste nicht, da diese Wärme nicht wirklich gut leitet.
Beim VA19 ist der Lichtsensor schräg eingebaut, das ist ein echter Nachteil im Handling.
Dennoch, das VA19 ist erstaunlich brauchbar, wenn man bedenkt, dass es unter €30 kostet.
Die billigen Multimeter um €30.- bieten mittlerweile eine beachtliche Genauigkeit und auch das Handling stimmt weitgehend.
Wer allerdings den Umgang mit wirklich hochwertigen Messgeräten kennt, weiß warum diese mehrere hundert Teuros kosten.
Buchsen und Schalter laufen geschmeidig und satt, die angezeigten Werte sind verlässlich und die Toleranz gegen Fehlbedienung
macht einen wesentlichen Teil der Konstruktion und des Preises aus.
Markengeräte können kalibriert werden und werden jahrelang unterstützt, falls mal ein Problem auftauchen sollte.
Bei den Marken mit Geräten im unteren Preissegment bietet PeakTech (http://www.peaktech.de/) ebenfalls Kalibrierung an,
allerdings kann man zum Preis dafür auch ein neues Gerät kaufen....
Für den engagierten Flashaholic sollte das Mastech ein gute Wahl sein, auch ohne Kalibrierung.
Der Preis stimmt.
Mehr Multimeter bekommt man für €25.- nicht.
Heinz
Hallo!
Wenn ich richtig lese, lässt sich der Lichtstrom erst ab 4000Lux messen?!
Wenn dem so wäre, wäre es für mich nicht sinnvoll, zumindestens was
das Luxmeter betrifft. Da viele Taschenlampen (EDC's) unter diesem
Wert liegen...:confused:
Hallo siggii42,
lies es besser so: der untere Meßbereich geht bis 4000 Lux. So akzeptabel?
Wulf
Hallo siggii42,
lies es besser so: der untere Meßbereich geht bis 4000 Lux. So akzeptabel?
Wulf
Hmm, das klingt wesentlich besser! :)
Dann klingt es für mich auch interessant...:steirer:
Dann klingt es für mich auch interessant...:steirer:
Es IST für (naja - fast) jeden interessant, Hauptsache, er merkt es, so lange man noch so günstig drankommt. Für viel Geld bekommt man immer tolle Meßgeräte.
Wulf
Hallo measure,
Danke für den Tipp zur Ermittlung des Bestandes im Shop
und nichts für Ungut wegen der Nachfrage.
Ich unterstütze deine Empfehlung, ohne selbst ein solches Gerät zu haben, da ich dir einerseits die Kompetenz zugestehe
und andererseits die Merkmale überzeugen.
Beim Preis von €25.- kann man ohnehin nichts falsch machen, besonders wenn man noch gar kein Multimeter hat.
Es sind noch genügend vorhanden, obwohl die Zahl seit gestern beachtlich gefallen ist... :hehe:
Um aus erster Hand mitreden zu können, habe ich mir gerade eines bestellt.
Eine kleine Ungereimtheit ist mir aber aufgefallen:
Die Buchse für COM ist rot; das ist zumindest völlig unüblich.
Da ist also schon der erste Ansatz für einen Mod....:steirer:
Heinz
BTW: Meine Lieblingsfirma für billige Messgeräte, PeakTech, hat dieses Multitalent mittlerweile auch im Sortiment.
Auf der Homepage ist es noch nicht gelistet, aber online schon zu bekommen; zum doppelten Preis als PeakTech 3695 ....
Moin zusammen ;)
Zur roten Com-Buchse: Mir sieht es auf dem Bild eher so aus, als ob das die "Warnbeleuchtung" für falsch gesteckt ist, die da leuchet.
Aber zur Beruhigung aller: ich habe mir auch so ein Gerät bestellt, ich denke tatsächlich, daß es für den Preis ok ist - zumindest, wenn es seine Papierwerte einhält. Das denke ich allerdings schon, daß es das machen wird, denn letztlich besteht die ganze Meßmimik mittlerweile in erster Linie aus einem zentralen IC und wenigen peripheren Bauteilen. Insofern wird allein aufgrund der Konstruktion schon die Grundgenauigkeit besser als bei 10 Jahre alten Geräten sein.
Kalibriermöglichkeiten habe ich allerdings leider auch nicht, ich könnte höchstens mit vorhandenem Meßequipment vergleichen, was mich z.B. mangels Referenz-Spannungsquelle aber auch nicht wirklich weiter nach vorne bringen würde.
Hallo Hiltihome,
der "Verdacht" hat sich ja jetzt glücklicherweise geklärt.
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Wenn man vor 50 Jahren professionell mit der Messerei angefangen und sie inzwischen zum Hobby gemacht hat, ist nicht zu vermeiden, daß etwas hängen bleibt.
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Das mit der COM Buchse hat naturelle schon richtig gedeutet, man sieht das rote Licht, wohl, weil der Stecker nicht ganz gesteckt ist. Die Ringe um die Buchsen selbst sind farblos, die Kuppen der Abtastfinger in den Buchsen sind bei COM schwarz und ansonsten rot. Für einen optimalen Mod wäre natürlich eine schwarz leuchtende LED ideal . . . :haemisch:
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PeakTech hat das Gerät bei der Umweltmeßtechnik versteckt.
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@ naturelle
Die Grundgenauigkeit meines mehr als 15 Jahre alten BBC/Metrawatt M2035 ist auch jetzt noch um Klassen besser. Wirklich hochwertige Geräte halten sich eben bei guter Behandlung! Ich mußte aber damals auch 700 DM noch für ein gebrauchtes Gerät hinlegen.
Wulf
Die Grundgenauigkeit meines mehr als 15 Jahre alten BBC/Metrawatt M2035 ist auch jetzt noch um Klassen besser. Wirklich hochwertige Geräte halten sich eben bei guter Behandlung! Ich mußte aber damals auch 700 DM noch für ein gebrauchtes Gerät hinlegen.
Ja, klar. Aber das Gerät von "damals" spielt(e) eben in einer ganz anderen Preisklasse. Vergleich´ mal mit einem damaligen Billiggerät (wobei man für den Preis noch nichtmal die Meß-Strippen bekommen hätte;) ).
n.
EDIT: wenn hier demnächst schon mehrere Leute das gleiche Meßgerät besitzen, sollte man sich vielleicht darauf konzentrieren, eine einheitliche Meßmethode anzustreben bzw. zu vereinbaren. Z.B. bei so Dingen wie einheitlicher Abstand einer Lampe (gemessen ab LED, nicht ab Lampenfront) zur Front des Lux-Meßfensters.
Hi,
es geht um das Messgerät, und nur um das.
OT Entfernt.
Alex
Hallo,
Meins ist heute angekommen und macht für den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. :super:
Der Aufbau ist robust,der angebrachte Ständer praktisch und die Batterien problemlos wechselbar.
Eine deutsche Bedienungsanleitung liegt ebenso wie der Temperaturfühler und Messschnüre
Alles zusammen befindet sich in einer Cordura Tasche.
Der Wahlschalter rastet satt und die Anzeige der jeweils benötigten Steckbuchsen durch rote Hintergrundbeleuchtung ist praktisch.
Im Vergleich zu meinem bisher benutzten Gerät von Conrad welches ähnlich"viel" gekostet hat besteht ein Unterschied von 0,02 Volt in der Spannungsanzeige.
Ein Wert,der für meine Verhältnisse vernachlässigbar ist.
Im angeschalteten Zustand wird ständig die aktuelle Temperatur sowie die aktuelle Luftfeuchtigkeit in kleineren Zahlen rechts oben angezeigt.
Die Hauptanzeige ist groß genug,nicht Hintergrundbeleuchtet aber trotzdem sehr gut ablesbar
Ich bin sicherlich kein Messprofi,für mich ist das Gerät für die Zwecke für die ich es benötige sehr gut geeignet und sein Geld auf alle Fälle wert.
Vielen Dank nochmals für den Tip!
Meins ist heute angekommen
Meins noch unterwegs ;)
Die Hauptanzeige ist groß genug,nicht Hintergrundbeleuchtet aber trotzdem sehr gut ablesbar
Schade. Mit Hintergrundbeleuchtung (dafür reichten ja eine oder zwei LED) wäre die Ausstattung erheblich aufgewertet worden, das wäre ein Gimmick, was wirklich fehlt. Kann man nix machen...
Sicher, dass das Multimeter keine Hintergrundbeleuchtung hat?
Der kleine Bruder des Messgerätes, den ich besitze, hat nämlich eine und in der Anleitung und den Produkt-Features steht es auch drin:
"1) Press the ”HOLD/B.L” button for two or more seconds
to switch on the back light if the light in the environment is too dim for taking reading."
Schade. Mit Hintergrundbeleuchtung (dafür reichten ja eine oder zwei LED) wäre die Ausstattung erheblich aufgewertet worden, das wäre ein Gimmick, was wirklich fehlt. Kann man nix machen...
Zu dumm von mir - hätte ich bei einer Empfehlung im Forum der Flashoholics natürlich primär berücksichtigen müssen! :haemisch:
Ich bitte um Verzeihung, daß ich das nicht bedacht habe, denn meine höchstwertigen Geräte haben auch keine Beleuchtung . . . :super:
Wulf
EDIT: Überschneidung. 321 hat recht. Das 8229 ist also doch besser als meine Geräte.:(
in der engl. bedienungsanleitung (http://www.p-mastech.com/products/04_dm/ms8229.pdf)steht aber drin, dass es eine hintergrundbeleuchtung hat. den "HOLD/B.L."-button drücken.
4.7 BACK LIGHT
1) Press the ”HOLD/B.L” button for two or more seconds
to switch on the back light if the light in the
environment is too dim for taking reading,.
2)Press the “HOLD/B.L” button for two or more seconds
again to switch off the back light.
3 ) The back light will go off automatically after 10
seconds.
Trabireiter
23.09.08, 21:55
hat es auch, sogar in weiß!
Habs gerade getestet.. und siehe da - Display leuchtet, bin selber überrascht!
so, mal die ersten Lux Testwerte.
(1m)
EX 10 Q5: 3310
NDI (first batch): 3280
D26 Q5 1050mA smooth: 11150
MRV Q5 1050mA : 24600 (LED viel weiter im Reflektor als stock - daher bedeutend kleinerer Hotspot als normal)
erscheint mir dennoch alles etwas hoch
Hallo,
Ich habs gerade eben probiert,die Hintergrundbeleuchtung funktioniert bestens!
Ich hätte eben mal die englische Anleitung lesen sollen......:glgl: die deutsche hätte es aber auch getan......,na ja wer lesen kann ist eben klar im Vorteil!
Sorry für die "Falschinfo" :haemisch:
Grüße Jens
Trabireiter
23.09.08, 23:01
Nochmal mein Dank für den Kauftipp. Bin bisher sehr zufrieden. Super Teil!
so, mal die ersten Lux Testwerte.
(1m)
EX 10 Q5: 3310
NDI (first batch): 3280
D26 Q5 1050mA smooth: 11150
MRV Q5 1050mA : 24600 (LED viel weiter im Reflektor als stock - daher bedeutend kleinerer Hotspot als normal)
erscheint mir dennoch alles etwas hoch
Zum rot markierten Problem habe ich hier (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=61306) mal eine allgemeine Erklärung geschrieben.
Wulf
Auch ich habe mich anstecken lassen und mir ein MS8229 gekauft. Ein zweites Multimeter kann ja nie schaden...
Zum Temperaturfühler: Kann mir jemand sagen, welche Temperatur das Kabel aushält, bevor es mir abraucht?
Die angegebenen 1000°C sind wohl eher ein theoretischer Wert für den eigentlichen Messkopf, aber wenige mm danach fängt ja schon die Umhüllung (Schrumpfschlauch?) an. Für den Härteofen jedenfalls definitiv nicht geeignet, aber es wär ja schon was, wenn ich damit zumindest die Temperatur im Backofen überprüfen könnte.
Der dB-Bereich ist bei meinem Gerät übrigens defekt, teilweise wird nichts oder Unsinn (negative Werte) angezeigt, Gerät geht erst mal zurück.
[Edit: negative Werte sind KEIN Unsinn, sondern relativ-Werte (Taste Rel gedrückt). "OL" darf aber trotzdem nicht vorkommen]
Und noch eine Frage zur Lux-Messung: Lampe aus 1 m Entfernung auf Meßgerät richten, oder weiße Wand aus 1 m anstrahlen und den Spot aus 1 m anpeilen oder wie misst man?
Grüße
Rainer
Hallo Rainer,
die Umhüllung des Temperaturfühlers sieht mir nach Glasseide aus. Hier z.B. (http://www.bubthermo.de/shop/system/index.php?cat=KAT56&product=0600%201126) ist ein so isolierter Fühler für Temperaturen bis zu 400°C vorgesehen. Der am mitgelieferten Fühler verwendete Schrumpfschlauch wird die Grenze aber wohl nach unten verschieben.
Die angegebenen 1000°C sind die Obergrenze des Temperaturmessbereiches des Gerätes, der Wert bezieht sich nicht auf die Fühler; letztere sind da sehr unterschiedlich ausgelegt.
Die Schallmessung habe ich nur auf Funktion überprüft, nicht auf Genauigkeit. Die Anzeigen waren einigermaßen plausibel, damit habe ich mich begnügt.
Bei der Lux Messung wird üblicherweise das erste von Dir genannte Verfahren angewandt. Genaue Einzelheiten dazu sollten im Thread Messung: Licht (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=61306) abgesprochen werden, damit die Ergebnisse nachher vergleichbar sind.
Wulf
EDIT:
Zitat Erka:
[Edit: negative Werte sind KEIN Unsinn, sondern relativ-Werte (Taste Rel gedrückt). "OL" darf aber trotzdem nicht vorkommen]
Doch! Siehe engl. Bedienungsanweisung, suche "OL".
Die angegebenen 1000°C sind die Obergrenze des Temperaturmessbereiches des Gerätes, der Wert bezieht sich nicht auf die Fühler; letztere sind da sehr unterschiedlich ausgelegt.
Danke für die Infos. In Unkenntnis dessen habe ich den Messkopf an die Außenseite einer Feuerzeugflamme gehalten und kann konstatieren, dass über 800°C angezeigt werden (weiter habe ich nicht erhitzt, da ich mir nicht die ganze Umhüllung wegbrutzeln wollte) ;)
Zu "OL" bei dB-Messung:
Siehe engl. Bedienungsanweisung, suche "OL".
Ja, aber so laut dass der Messbereich (100 dB) überschritten wird, ist es an meinem Schreibtisch eher nicht. Sonst habe ich keine passende Erklärung gelesen.
Grüße
Rainer
weiß jemand ob es irgendwo "bessere" temperaturfühler für dieses messgerät gibt ?
Kannst Du die gehabte "OL" Anzeige reproduzieren? Wenn ja, forsche nach, wenn nein, nimm es als Phänomen in der Kennenlern-Phase hin . . . :hmpf:
weiß jemand ob es irgendwo "bessere" temperaturfühler für dieses messgerät gibt ?
Was verstehst Du unter "besser"? Ich vermute allerdings, Du suchst spezielle Fühler für Kontaktmessungen. Sieh Dich doch hier (http://www.bubthermo.de/shop/system/index.php?list=KAT54) mal um, dann gewöhnst Du Dich auch gleich an die Preise. :haemisch:
Ich habe mit solchen Fühlern auch schon geliebäugelt, mich aber dann für IR Messung entschieden. Das ist noch viel teurer, aber vielseitiger.
Wulf
Naja, vielleicht ist es dem einen oder anderen doch wichtig genug. Aber der Preis für dieses ganze Paket hier verschiebt natürlich die Preisempfindungen. :(
mich aber dann für IR Messung entschieden. Das ist noch viel teurer, aber vielseitiger.
Hmm. Wenn man aber nicht richtig tief in die Tasche greift, nicht unbedingt genauer. Ich habe eines der preiswerteren Pyrometer-Modelle, zwar schon mit Pilot-Laser, aber noch mit recht weitem Kegel (Raytek Minitemp, 1:8). Selbst wenn ich das Gerät sozusagen auf einen Lampenkopf (Jetbeam Jet-I Mk2 z.B.) aufsetze, habe ich innnerhalb von wenigen Millimetern stark schwankende Werte. Die Wärmequelle ist für den vergleichsweise weiten Meßkopf einfach nicht groß und gleichmäßig warm genug. Aber ich denke, mit genug Euronen kann man auch diesem Problem nachhelfen - ob es einem daß wert ist, muß natürlich jeder selbst wissen;)
Damit (http://www.dostmann-electronic.de/Produkte/produkt.php?pid=378&lang=) geht schon einiges.
Aus der Bedienungsanweisung: "Im CF-Modus können Objekte >= 1mm gemessen werden . . ."
Ist doch bald Weihnachten!
Nunja, über den Preis für dieses Pyrometer reden wir, wenn ich im Lotto gewinne;)
Zum Mastech 8229:
Meines ist heute angekommen. Erster Eindruck: ich sags mal so: für den Preis vermutlich brauchbar, mehr aber auch nicht. Ich bin enttäuscht.
Das Gerät hat anfangs eher rumgesponnen als korrekte Ergebnisse angezeigt, wobei ich dasselbe wie der User oben gemacht habe: dB und Lux gemessen.
Mißt man mit eingeschalteter Beleuchtung, so kommen auch jetzt noch spürbar öfter Fehlergebnisse heraus. Außerdem spinnt das Gerät dann bei Umschaltungen mit dem Hauptwahlschalter häufiger bis hin zu vollständigem Abschalten; man sieht es dann auch an den Leuchtanzeigen um die Kontakte - die flackern.
Mit deaktivierter Beleuchtung funktioniert es spürbar besser. Auch nach ca. 20x herumschalten des Hauptwahlschalters klappt es scheinbar besser. Ein Qualitätsmerkmal ist das jedenfalls nicht. Gemessen mit Li-Ion-AAA, NiMH (Eneloop) und Alkaline. Immer dasselbe Problem, es gibt den Anschein, als würde die Beleuchtung die Batterien zu sehr belasten.
Die Temperatur des Innenfühlers wird ca. 1°C zu hoch angezeigt, der Luftfeuchtemesser gibt in der Wohnung mit 60% zumindest einen plausiblen Wert an. Außerdem reagieren beide Fühler extrem träge -> nur brauchbar, wenn das Gerät dauerhaft am Meßort liegt.
Ach ja, zur dB-Messung: das Mikrofon ist natürlich in keinster Weise entkoppelt, jegliches Griffgeräusch verfälscht sofort die Messung.
Ich vermute Fett auf den Wahlschalterkontakten als Ursache der Fehlanzeige. Das gehört dort natürlich überhaupt gar nicht hin, aber da das Gehäuse scheinbar verclipst oder ultraschallverschweißt ist (letzteres glaube ich allerdings weniger), kommt man da leider nicht mit wenigen Handgriffen und zerstörungsfrei hin.
Fazit:
Kann brauchbar sein, man muß aber auf der Hut sein und wissen, was man da macht, einfach um beurteilen zu können, ob die Meßergebnisse plausibel oder Unfug sind. Fürs Hobby ist so ein Anfangszustand bei dem gebotenen Funktionsumfang vielleicht tragbar, beruflich würde ich so einen Schrott nicht anfassen.
Schade, daß Du solch ein Pech hast! Ich kann diese Mängel nicht produzieren. Einzig die recht strammen Buchsen habe ich zu bemängeln und das habe ich auch im ersten Post erwähnt.
Das Gerät ist offensichtlich defekt und sollte reklamiert werden.
Danach wirst Du es sicher freundlicher beurteilen.
Zitat naturelle:
Die Temperatur des Innenfühlers wird ca. 1°C zu hoch angezeigt, der Luftfeuchtemesser gibt in der Wohnung mit 60% zumindest einen plausiblen Wert an. Außerdem reagieren beide Fühler extrem träge -> nur brauchbar, wenn das Gerät dauerhaft am Meßort liegt.
Ach ja, zur dB-Messung: das Mikrofon ist natürlich in keinster Weise entkoppelt, jegliches Griffgeräusch verfälscht sofort die Messung.
Die Fühler können, da eingebaut, nur träge reagieren,
sollen sie vermutlich auch. Eine ungedämpfte Anzeige der rel. Luftfeuchtigkeit (sowas habe ich auch) steht praktisch nie still und nervt nur.
Verlangst Du nicht etwas viel für den Preis? Ich messe es auch nicht an Geräten für viele hundert Euro!
Aber auch für's Hobby ist so ein Zustand keinesfalls tragbar und dann muß reklamiert werden. Bei solchen Problemen mit meinem Gerät hätte ich nie ein Wort im Forum darüber verloren.
Wulf
[...]Bei solchen Problemen mit meinem Gerät hätte ich nie ein Wort im Forum darüber verloren.
Hallo Wulf,
Ich verstehe wie das gemeint ist, du hättest das Gerät nicht vorgestellt und empfohlen, wenn du solche Mängel bemerkt hättest.
Eine Vorstellung mit Warnung hätte ich dann aber doch gut geheißen; etwa so:
"Derzeit lockt Polin Elektronik mit einem vermeintlichen Schnäppchen...."
Mein Mastech ist noch nicht eingetroffen, somit gehe ich vorerst von einem Exemplarfehler aus.
Heinz
meines ist heute angekommen und ich kann keinen der fehler feststellen bzw. reproduzieren.
ok, das mikro ist nicht entkoppelt :(. für mich nicht tragisch, da ich ja auch nicht dauernd mit den händen über das gerät schrubbe. ich stelle es auf und lese die dB ab.
Das Gerät ist offensichtlich defekt und sollte reklamiert werden.
Hmm. Mit dem Gedanken kann ich mich nicht wirklich anfreunden, aber scheinbar muss ich bei dem Gerät schon "Dreck=Defekt" ansetzen, eine Defektschwelle, die ich so sonst nicht habe.
Danach wirst Du es sicher freundlicher beurteilen.
Na ja, ich habe es weder freundlich noch unfreundlich beurteilt, sondern einfach nur nach meinem Eindruck. Und wenn das Gerät tatsächlich defekt ist, wird mein Eindruck höchstens minimal besser, denn das spräche für eine miese oder nicht vorhandene Endkontrolle.
Die Fühler können, da eingebaut, nur träge reagieren,
sollen sie vermutlich auch. Eine ungedämpfte Anzeige der rel. Luftfeuchtigkeit (sowas habe ich auch) steht praktisch nie still und nervt nur.
Das ist klar, sieht man an der dB-Anzeige, die ist relativ ungedämpft. Allerdings sollte die Dämpfung nicht so stark sein, daß selbst heftiges Wedeln für mehrere Minuten weder die Temperatur- noch die Luftfeuchteanzeige auch nur zu einer Digit-Schwankung anregt.
Verlangst Du nicht etwas viel für den Preis?
Glaube ich nicht. So etwas sind Dinge, die schon bei der Konstruktion auffallen und problemlos und vermutlich sogar "kostenneutral" vermieden werden können. Aber, um etwas mehr auf die Frage einzugehen: das sind natürlich Dinge, die verschmerzbar sind. Meine Probleme bei zugeschaltetem Licht sind es nicht. Ich muss mal schauen, wie ich damit umgehe, jedenfalls wird die Entscheidung Umtausch/Rückgabe nicht mehr heute fallen;) Lästig ist es allerdings schon, darauf habe ich wenig Lust...
Bei solchen Problemen mit meinem Gerät hätte ich nie ein Wort im Forum darüber verloren.
Schön zu wissen, da ist die Toleranzschwelle eines jeden ja anders. Mal ganz davon abgesehen, daß ich Dir niemals einen Vorwurf machen würde. Schließlich ist jeder "seines Glückes Schmied", und ich hätte es ja einfach nicht kaufen müssen.
Netzspannung und -frequenz scheint es übrigens korrekt anzuzeigen, wobei ich Meßdifferenzen zu anderen Meßgeräten im letzten Digit generell vernachlässige, weil sich da ja die unvermeidlichen Fehler beider Geräte addieren können.
Schön zu wissen, da ist die Toleranzschwelle eines jeden ja anders. Mal ganz davon abgesehen, daß ich Dir niemals einen Vorwurf machen würde. Schließlich ist jeder "seines Glückes Schmied", und ich hätte es ja einfach nicht kaufen müssen.
Tut mir leid, da habe ich mich offensichtlich mißverständlich ausgedrückt, Hiltihome hat das schon richtig erkannt.
Ich wollte damit sagen, daß ich, hätte ich Dein Exemplar damals erwischt, nie auf den Gedanken gekommen wäre, im Forum dieses Gerät zu empfehlen. Ich habe nicht gemerkt, daß ich da falsch interpretiert werden könnte. Natürlich hast Du jedes Recht, die Mängel Deines Gerätes zu publizieren!
Tu Dir und mir den Gefallen, es zu reklamieren, bitte!
Wulf
Trabireiter
24.09.08, 22:22
Luftfeuchtigkeit und Termparatur meiner 2 Exemplare werden gleich angezeigt (Temp minimal unterschiedlich, ein Gerät kommt aber auch gerade aus der Verpackung)
Die Lautstärke unterscheidet sich um 2db.
Lux bis 4000 +/-100
Lux bis 40000 +/- 1000
Ich denke für das Geld sind das gute Werte. Mir reicht es aus.
Da sich vielleicht noch mehr Leute überlegen, das Gerät anzuschaffen, nochmal eine Rückmeldung von mir dazu.
Mein Gerät hat definitiv eine Macke. Den anfänglichen Fehler bei der dB-Messung (teilw. gar keine Anzeige oder OL) konnte ich zwar nicht mehr nachvollziehen, dafür verhält sich das Gerät bei der Hz-Messung an der Steckdose seltsam. Beim Herstellen oder Unterbrechen des Kontakts leuchtet gelegentlich die rote Kabel-LED auf, das gerät mach leise Geräusche und ab und zu wird die Anzeige komplett zurückgesetzt wie beim Einschalten (kurzes aufleuchten aller Zeichen). :confused: Das weckt nicht wirklich mein Vertrauen.
Stromstärkemessung in der Steckdose geht auch nicht richtig - stopp, kleiner Scherz, bitte nicht ausprobieren!
Dafür habe ich die Temperaturregelung des neuen Backofens überprüft (mit +- 5°C ist er jetzt offiziell als Anlassofen freigegeben). Dafür nicht das Gerät in den Ofen legen, sondern den externen Messfühler benutzen ;). Gemessen habe ich bei Solltemp. 180°C, dabei hat sich die Zuleitung bereits leicht verfärbt.
Bei der dB-Messung scheint mir der Begriff Schätzeisen angebracht. Bei mir ist alles was "leise" ist 44,3 dB. Schalte ich den Bandschleifer auf ganz niedriger Geschwindigkeit dazu, sind es immer noch 44,3 dB (30 cm Entfernung). Lüftergeräusch vom PC oder Ähnliches braucht man auch nicht zu Messen versuchen.
Und wenn es lauter ist, und der Geräuschpegel nicht sehr gleichmäßig ist, kann man wegen der hier fehlenden Dämpfung / Mittelung nichts vernünftiges ablesen. Zumindest ich kann mit der Lautstärkemessung nichts anfangen.
Dass die (interne) Temperatur- und Feuchtigkeitsmessung recht träge ist stört mich nicht, ist halt wie einer "Wetterstation".
Ein bisschen schade dass es manchmal spinnt, denn für diesen Preis könnte das ein ganz ordentliches Gerät sein.
Eine Nylontasche ist auch dabei, in der man ohne großes Gepfriemel auch die Messleitungen verstauen kann. Autorange finde ich auch nett die rückstellbare Sicherung eh. Praktisches Detail sind auch die Abdeckungen für die Messspitzen, die nur einen kleinen Schlitz haben um an Kabeln messen zu können, ohne große Gefahr ein anderes Kabel dabei versehentlich zu berühren.
Mal sehen ob ich umtausche oder das Gerät ganz zurückgebe, vielleicht gibt es ja die nächsten Tage noch mehr positive oder negative Rückmeldungen.
Grüße
Rainer
Hallo,
Mein Mastech DMM wurde heute geliefert.
Viel getestet habe ich noch nicht, da wenige Minuten nach der Erstinbetriebnahme eine Funktionsstörung auftrat.
Nachdem ich die Pille für Temperaturmessung angesteckt und weder abgezogen habe, piepste das Gerät aufgeregt und die Beleuchtung der Buchsen blinkte alarmierend.
Was war passiert:
Am Boden der Buchsen befindet sich ein Nippel, der bei gestecktem Stecker nieder gedrückt wird und dem Gerät signalisiert, dass die Buchse belegt ist.
Der Nippel in der Buchse TEMP/yA/mA hatte sich verklemmt und federte nicht zurück.
Somit ging das Gerät davon aus, dass in der Buchse ein Stecker steckt und gab Alarm, wenn ein anderer Messbereich gewählt wurde.
Abhilfe:
Die grüne Schutzhülle werkzeuglos, mit den Fingern, ab hebeln.
Vier Schrauben lösen und die untere Gehäuseschale des Gerätes entfernen.
Jeden der vier Stifte in den Buchsen eindrücken, dazu einfach einen Stecker in die jeweilige Buchse stecken.
Die Stifte schmieren. Dazu eignet sich ein Trockenschmiermittel am besten.
Ich habe Teflon Spray von KontaktChemie verwendet. Kontakt gold geht auch.
Achtung 1:
Nicht ins Gerät sprühen, sondern auf eine Unterlage und dann mit einem Zahnstocher die Stifte benetzen.
Achtung 2:
Nicht an einem der elf Potis drehen, sonst ist gleich vorbei mit Genauigkeit.
Zusammen gebaut funktioniert das Gerät wie erwartet.
Fortsetzung folgt....
Heinz
Mastech von Innen
http://www.abload.de/img/mastechinnenmpy.jpg
Vordere Gehäuseschale abgenommen
http://www.abload.de/img/p10002856in.jpg
Buchsenplatine mit ockerfarbener Sicherung (selbstrückstellend)
http://www.abload.de/img/p1000287c5b.jpg
Empfehlenswertes Zubehör: Krokodilklemme, Abgreifklemme, Messspitze, Messleitung 1,5mm² mit Büschelsteckern
http://www.abload.de/img/p10002919ym.jpg
Hallo Heinz,
interessanter und nützlicher Beitrag!
Aber:
Achtung 2:
Nicht an einem der elf Potis drehen, sonst ist gleich vorbei mit Genauigkeit.
Dreh doch einfach mal an den Potis und schreib auf, was sich jeweils ändert. Dann kann ich nämlich meins mal kalibrieren! :haemisch: :teuflisch
Wulf
Die ersten Geräte sind inzwischen eingetroffen und in Kürze wird sich eine ganze Sturzflut über das Forum ergießen. Der eine oder andere ist - sehr zu Recht - unzufrieden, ich hoffe jedoch, daß das Ausnahmen bleiben. Wenn ein Gerät defekt ist, sollte niemand zögern, es zu reklamieren; erfreulicherweise wird ja sogar - was inzwischen selten geworden ist - ein Rücksendeaufkleber mitgeschickt, durch den die Rücksendung bequem und obendrein kostenlos ist.
Inzwischen habe ich mich zwangsläufig auch ein wenig mehr mit dem Gerät beschäftigt und mir noch ein paar Gedanken dazu gemacht. DMMs sind heute dank ausgereifter Technik und riesiger Stückzahlen mit üblicherweise ausreichender Genauigkeit sehr preiswert herzustellen. Ich erwarte also bei den klassischen DMM-Funktionen strikte Einhaltung der Toleranzen. Genau genommen müssen die angegebenen Toleranzen natürlich auch in jedem anderen Messbereich eingehalten werden, aber bei ausgefallenen Messungen kommt man da offensichtlich schnell in Bereiche, in denen eine hohe Meßqualität wohl selbst in China nicht mehr für " 'nen Appel und 'n Ei" realisierbar ist.
Lautstärkemessungen sind meines Erachtens schon recht aufwendig und ich kenne kein Gerät, das (nur für Lautstärke) bei halbwegs passabler Genauigkeit nicht mindestens ein Vielfaches des MS8229 kostet.
Lichtmessungen sind eigentlich vielleicht etwas weniger aufwendig, aber offensichtlich gelingt es nicht, Luxmeter unterschiedlicher Hersteller (bei Preisen bis zu einigen hundert Euro!) auch nur einigermaßen gleichmäßig zu produzieren. Außerdem sind die Sensoren nicht für einen eng gebündelten von vorn einfallenden Lichtstrahl ausgelegt, sondern für Licht, das aus dem gesamten vorderen Bereich auftrifft.
Wenn ich jetzt vergleiche, was ich beim Hersteller meiner Lieblingsmessgeräte für etwa den gleichen Preis (+- wenige Euro, je nach Händler) (http://www.gossen.de/deutsch/produkte/ky96.htm)bekomme, möge sich jeder selbst ein Bild davon machen, wie hoch die Erwartungen in den beiden oben genannten Meßarten m. E. realistischerweise gesteckt sein können.
Die übrigen Messungen halte ich für technisch nicht so aufwendig und sie sollten demzufolge auch einigermaßen genau sein.
Wer Probleme mit dem Gerät hat, sollte sie hier veröffentlichen, damit andere ihre Geräte daraufhin überprüfen können. Aber auch wer zufrieden ist, ist eingeladen, das hier kundzutun, damit sich kein einseitig negatives Bild ergibt.
Viel Freude an dem Gerät!
Wulf
Ich glaube, die Diskussion, ob die Schallmessung an diesem Gerät funktioniert können wir uns im Lampenforum getrost sparen !
Jens
Beiträge über die Zuverlässigkeit des Luxmeters in den Lichtmessthread verschoben:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=61306
Beiträge zur Temperaturmessung bitte hier (Danke measure!):
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=61228
Hier bitte nur Erfahrungen mit der Messwerten hinsichtlich Elektrik oder allgemeines zum Gerät posten!
Danke
Jens
Hallo,
Nachdem bei der ersten Inbetriebnahme meines Mastech DMM eine Hürde (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=512853&postcount=47) zu nehmen war, habe ich mich etwas mehr mit dem Gerät beschäftigt.
Zunächst die positiven Endrücke:
An der allgemeinen Handhabung gibt es wenig zu kritisieren, im Gegenteil:
Das Einlegen der Batterien ist einfach, erfordert jedoch einen Schraubendreher.
Die Beschriftung ist gut ablesbar und eindeutig, aber natürlich Englisch.
Der Schalter betätigt sich nicht zu leicht und die Positionen rasten sicher ein.
Das Display ist groß und aus unterschiedlichen Winkeln gut ablesbar.
Die zuschaltbare Beleuchtung illuminiert die Anzeige gleichmäßig
und verbessert den Kontrast deutlich.
Die beleuchteten Buchsen sind ein echtes Highlight und verhindern zusammen mit Warntönen
eine Buchsenbelegung, die nicht zum gewählten Messbereich passt.
Mit dem ausklappbaren Aufsteller steht das Gerät stabil und in günstigem Winkel.
Die Schutzmanschette in geschmackvollem :haemisch: grün schütz das Gerät, falls es mal zu Boden geht.
Negativ:
Die Buchsen und nochmals die Buchsen:
Mein Exemplar hatte eine Funktionsstörung, weil einer der Schalter in den Buchsen sich verklemmte,
aber auch ohne dieses Vorkommnis sind die Buchsen ein Ärgernis.
Die Stecker der mitgelieferten Messleitung lassen sich nur schwer einstecken.
Die Stecker von anderen Messgeräten lassen sich nicht vollständig einstecken, weil die Buchsen nur 7mm Weg haben.
Büschelstecker von Hirschmann gehen nur mit Gewalt und ebenfalls nicht vollständig.
Stecker von HCK mit Käfigfeder tauchen nicht tief genug ein und neigen dazu ausgeworfen zu werden.
Selbst wenn sie gesteckt sind, so geben sie keinen optimalen Kontakt,
da die Hülse der Buchsen zu kurz ist.
Stecker ohne Berührungsschutz ragen gut 8mm hervor. Nicht empfehlenswert!
Wohlgemerkt, mit den mitgelieferten Messstrippen, tritt das Problem nicht auf.
Die mitgelieferten Messstrippen haben einen Leitungsquerschnitt von AWG20 (http://de.wikipedia.org/wiki/American_Wire_Gauge),
also 0,75mm² ; etwas wenig für Strommessungen an Taschenlampen....
Messverhalten:
Die angegeben Toleranzen werden eingehalten, soweit der Vergleich mit meinem betagten Metrawatt
und einem billigen PeakTech diese Aussage zulässt.
Bei Reihenschaltung beider Geräte, ist die Abweichung im Strombereich minimal.
Die Messwerte für Strom fallen jedoch mit den mitgelieferten Messstrippen etwas knapp aus.
Widerstände werden ebenfalls übereinstimmend angezeigt.
Bei Gleichspannungen zwischen 1 und 5 Volt zeigt das Mastech ~1% mehr an.
Also Metrawatt: 4,20V, Mastech: 4,24V
Temperatur mit der Pille war bei 40° in Wasser sehr genau zu einem Fieberthermometer,
allerdings ist die Auflösung bei 40° gering.
Fieberthermometer: 40,44°, Mastech: kippend zwischen 40° und 41°.
Luftfeuchte stimmt gut mit meiner analogen Wetterstation überein,
nur die Raumtemperatur wird knapp 2° zu hoch angezeigt, verglichen mit der Wetterstation und einem digitalen
Raumthermometer.
Wie sich das eingebaute Luxmeter verhält, kann ich nicht vergleichen.
Für Messungen an Taschenlampen ist es ohnehin nicht direkt verwendbar, wie alle Luxmeter.
Die Anzeige an meinem Schreibtisch scheint mir aber plausibel.
Gleiches gilt für die Lautheitmessung.
Im ruhigen Keller zeigt es 34dB, wenn ich nicht atme und die Katzen nicht herum stapfen....:D
Mein vorläufiges Fazit:
Wer von dem Luxmeter keine Lampenmesstation erwartet und in einigen Bereichen (Raumtemperatur)
mit Abweichungen leben kann, erhält ein ordentliches Multimeter, ohne Anspruch an hohe Genauigkeit.
Euro 25.- ist es auf jeden Fall wert, auch wenn die Buchsen ärgerlich sind.
Heinz
Weitere Bilder vom Innenleben in Post #47 (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=512853&postcount=47)hinzu gefügt.
Wirklich, die Buchsen sind ein Problem.
Obwohl sie versenkt sind, kann ich mit der extra scharfen Lesebrille erkennen, daß sie geschlitzt sind. Das kann eigentlich nur bedeuten, daß die Buchsen die Federwirkung übernehmen sollen, was normalerweise nicht üblich ist. Wegen ihres versenkten Daseins lassen sie sich auch schlecht messen, aber mit Hilfe amerikanischer Bohrer in Zollabmessungen habe ich sie überlistet. Der Schaft eines Bohrers mit nominell 0,154" Durchmesser (gemessen 3,86mm) kommt mir ein wenig stramm für die Buchsen vor, während ein Bohrer mit nominell 0,152" Durchmesser (gemessen 3,80mm) sich recht gut stecken lässt und nicht heraus gedrückt wird. Normale Buchsen habe ich alle mit einer Winzigkeit über 4,0mm gemessen.
Die Stecker der mitgelieferten Meßleitungen sitzen ganz passabel im MS8229, in anderen Messgeräten sind sie viel zu wackelig. Da es sich um einfache geschlitzte Stecker handelt, kann man sie bei Bedarf mit einem feinen Schraubenzieher etwas aufweiten.
Andere Stecker, die ich ausprobiert habe, sitzen logischerweise praktisch alle zu stramm. Bei den einzigen Steckern, die wirklich gut passten, handelt es sich leider um jahrzehntealte Büschelstecker der Firma "Labor Schütz", die vermutlich nicht mehr zu bekommen sind. Man sieht daran allerdings, daß es auch geht. Konkret kann ich im Augenblick keinen Stecker empfehlen, aber die oben angegebenen Maße helfen vielleicht irgendwie weiter.
Wulf
Schlechte Idee, weil mit Sicherheit nicht jeder, der seine Meßergebnisse gerne veröffentlichen und vergleichen möchte, die Lust und das Können und das Equipment hat, an seinem Meßgerät herumzubasteln. Entweder bekommt man "out-of-the-box" vergleichbare Ergebnisse, oder man kann es mit diesem Meßgerät gleich bleiben lassen. Größtes Sicherheitsrisiko sind sowieso die zu kurzen Meß-Buchsen, eigentlich darf man so etwas einem Laien gar nicht in die Hand geben. Meine Meinung zu dem Thema.
Vielleicht kann man den Lichtsensor auslöten, in ein externes Gehäuse mit Diffusorscheibe einbauen und wieder anschließen (falls man auf die Garantie verzichtet).
Da die Anschlußleitung und das externe Gehäuse bei anderen Messungen stören könnte, wäre wohl auch eine Steckerverbindung sinnvoll.
Von jedem Eingriff in das Gerät würde ich entschieden abraten, ist ja auch gar nicht nötig!
Größtes Sicherheitsrisiko sind sowieso die zu kurzen Meß-Buchsen, eigentlich darf man so etwas einem Laien gar nicht in die Hand geben. Meine Meinung zu dem Thema.
Muß ich hier extra auf das komplette Durchlesen des Passus "Bestimmungsgemäße Verwendung" hinweisen?
Heute übliche Stecker haben einen Schutzkragen, also ist da keine keine Gefährdung. Bis 30Veff sehe ich erst recht keine Probleme und in diesem Bereich bewegt man sich gewöhnlich bei Taschenlampen.
Mit Messern kann man sich auch verletzen, wenn man unsachgemäß damit umgeht. Und wer hat hier kein Messer?
Das Mastech MS8229 werde ich nicht kaufen.
Ich halte mehr von einer Lösung mit einem externen Lichtsensor.
Ich werde mal versuchen etwas einfaches und preiswertes zusammenzubauen was sich mit jedem Messgerät mit 200mV oder 400mV Spannungsmessbereich nutzen lässt.
Das MS8229 - mit bald hoffentlich großer Verbreitung - ist als universelles DMM gedacht mit dem Zusatzbonbon des Lichtsensors.
Muß ich hier extra auf das komplette Durchlesen des Passus "Bestimmungsgemäße Verwendung" hinweisen?
Heute übliche Stecker haben einen Schutzkragen, also ist da keine keine Gefährdung. Bis 30Veff sehe ich erst recht keine Probleme und in diesem Bereich bewegt man sich gewöhnlich bei Taschenlampen.
Klingt da leichte Reizbarkeit heraus? Das Messgerät ist aufgrund der unsicheren Buchsen keine allgemeine Empfehlung wert. Es gibt genügend Leitungen mit normalen 4mm Bananensteckern, ohne Schutzkragen, auf dem Markt. Natürlich kann man es für 30V verwenden, aber da kein 100%iger Berührschutz gewährleistet werden kann¹, ist es in meinen Augen eine Fehlkonstruktion an den Buchsen.
n.
¹: Berührsicherheit muss konstruktiv herbeigeführt werden, so daß die Sicherheit auch bei Verwendung "handelsüblicher Stecker" gewährleistet ist. Und zwar für alle Meßbereiche, die das Gerät beherrscht.
Das Messgerät ist aufgrund der unsicheren Buchsen keine allgemeine Empfehlung wert.
Das Gerät ist laut Prägung auf der Rückseite zugelassen für 1000V CAT ll & 600V CAT lll. Für weitere Diskussionen zu diesem Thema empfehle ich den Verkäufer des Gerätes als Gesprächspartner, was soll ich noch weiter dazu sagen? :)
EDIT: Mir fällt gerade dazu noch ein: wenn man sich unbedingt falsch verhalten will, kann man schließlich bei jedem Meßgerät Kabel ohne Schutzkragen einstecken und den blanken Stecker am anderen Ende anfassen!
Aber - siehe: "Bestimmungsgemäße Verwendung"
Wulf
Mein letzter Kommentar zu diesem Thema:
Das Gerät ist laut Prägung auf der Rückseite zugelassen für 1000V CAT ll & 600V CAT lll. Für weitere Diskussionen zu diesem Thema empfehle ich den Verkäufer des Gerätes als Gesprächspartner, was soll ich noch weiter dazu sagen? :)
Nun ja. Aufprägen können die Chinesen vieles ;)
EDIT: Mir fällt gerade dazu noch ein: wenn man sich unbedingt falsch verhalten will, kann man schließlich bei jedem Meßgerät Kabel ohne Schutzkragen einstecken und den blanken Stecker am anderen Ende anfassen!
Aber - siehe: "Bestimmungsgemäße Verwendung"
Das ist ja gerade das Problem. Selbst mit "bestimmungsgemäßer Verwendung" kann die Benutzung u.U. lebensgefährlich sein. "Normale" Meßleitungen (ohne berührgeschützte Stecker) sind im Labor der Normalfall, und mit den zu kurzen und somit untauglichen Buchsen sind die eigentlich Tabu an diesem Gerät, was aber nicht konstruktiv verhindert wird.
Hallo,
Da die Sicherheit angesprochen wurde, möchte ich meine Eindrücke dazu äußern:
Das Mastech 8229 trägt die Beschriftung für Kategorien CATII 1000V und CATIII 600V,
doch was bedeute das?
Die Kategorien II und III beschreiben ein Messumfeld und die Spannungen die höchstens gegen Erde zulässig sind.
Je höher die Kategorie, desto mehr wird das Gerät gefordert, wenn Spannungsspitzen, oder Kurzschlüsse auftreten.
Ein gute Erläuterung findet sich beim Messgerätehersteller FLUKE. Link (http://www.fluke.de/comx/applications.aspx?locale=dede&product=AP_ALL&page=sicher_03.htm)
Nach Sichtung des inneren Aufbaus habe ich starke Zweifel, dass das Mastech eine Prüfung gemäß angegeben Kriterien bestehen würde.
Die Abstände von Leiterbahnen und LEDs um die Messbuchsen sind derart gering, dass ich von einem Überschlag ausgehe.
Selbst prüfen will ich das nicht, obwohl mir ein Generator für Spannungsimulse von 6000V zu Verfügung steht....:teuflisch
Das hessische Sozialministerium hat eine Studie zur Sicherheit von DMMs in Auftrag gegeben. Link (http://gps.sozialnetz.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaaaaajxn)
Leider werden die gefährlichen Modelle nicht beim Namen genannt....
dafür gibt es ein spektakuläres Video. (http://gps.sozialnetz.de/global/show_document.asp?id=aaaaaaaaaaaakar)
Und weils so schön war, noch ein Video (http://www.gossenmetrawatt.com/resources/resources/applets/dmm_burns.mpeg)..
Ich will nicht die Pferde scheu machen, aber vorsichtshalber empfehle ich das Mastech nicht für Spannungen über 230V~,
besonders wenn leistungsstarke Motoren, oder Verbraucher mit komplexer Last im Spiel sind.
Wer nur Taschenlampen, Batterien und andere haushaltsübliche Geräte misst, der braucht keine Angst zu haben.
Heinz
Heinz Ausführungen sind ein guter Schlusspunkt für die Sicherheitsdiskussion !
Alle weiteren posts werden gelöscht.
Ich fasse zusammen:
Das Gerät ist für Taschenlampenanwendungen ausreichend, 230/ 400V Messungen sollten unterlassen werden.
Hier bitte ausschließlich auf taschenlampenrelevante Themen konzentrieren.
Für mich ist eh jeder, der mit einem 30€ Gerät aus China an einer 400V Anlage rumfummelt ein Kandidat für den Darwin-Award (http://www.darwinawards.com/deutsch/) und hat's irgendwie auch nicht anders verdient :teuflisch.
Grüße
Jens
Auf der Suche nach Meßleitungen und Steckern, die beim MS8229 besser passen, bin ich auf die Fa. Schnepp (http://www.steckenundmessen.de/index.htm) gestoßen - mit der ich bisher noch keinen Kontakt hatte - und habe mich zu den engen Buchsen beraten lassen. Auch dort hat man zu Büschelsteckern geraten und ich soll ein paar Muster zugeschickt bekommen.
Sobald ich die habe, werde ich darüber berichten.
Wulf
Hallo,
Die Firma Schnepp (http://www.steckenundmessen.de/index.htm)aus dem schwäbischen, hoffentlich ist sie nicht vom Untergang bedroht...
Mir scheint hier werken und entwickeln Techniker Produkte, die noch wirklich "im Ländle" gemacht werden.
Der selbstgestrickte Webauftritt zeigt mir, dass das mühsam erwirtschaftet Geld nicht an Marketing Fuzzis und Web Designer verschwendet wird.
Irgendwie sympatisch; an der Qualität der Stecker kann ich dabei nicht zweifeln.
Heinz
Inzwischen habe ich zwei Typen von Büschelsteckern als Vorschlag von Fa. Schnepp bekommen - danke!
Type S 4041 L (http://www.steckenundmessen.de/4mm-SteckverbindungenmitIsoliergriffuebersic ht.htm) (dritter von oben) mit Buchse zum Einstecken eines weiteren Steckers (Stapeln) hat mir besser gefallen als Type S 4000 L (http://www.steckenundmessen.de/4mm-SteckverbindungenohneQuerlochuebersicht. htm) (auch dritter von oben). Zwar nicht meßbar, vermittelte er mir trotzdem das Gefühl, er säße noch besser.
Ich habe extra das MS8229 aufgeschraubt - Hiltihome hat es ja schon vorexerziert - um mir den Sitz in der Buchse anzusehen. Die 7mm Einstecktiefe sind wirklich nicht viel, aber bei dem guten Kontakt des Büschelsteckers erwarte ich auch bei einer Messung im 10A-Bereich keine Probleme. Ein Federkorbstecker wie z. B. der FK 4000 L säße mir dafür jedoch etwas knapp in der Buchse.
Ab 10 Stück kostet der S 4000 L incl. MWSt. 1,15 EUR bei Schnepp und der S 4041 L kommt auf 1,25 EUR. Als Porto wurden mir 3,- EUR genannt.
Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen.
Fertige Kabel gibt's da ja auch, nach denen habe ich mich aber nicht weiter erkundigt; es ging ja darum, geeignete Stecker herauszufinden.
(Die mir genannte Fa. Schuricht verkauft nicht an privat und bei der Fa. VS Electronic Vertriebs KG ist es mir nicht gelungen, Stecker zu finden.)
Wulf
Hallo,
Danke an Wulf, für seine unermüdliche Suche nach Steckern und die Aufklärungsarbeit zum Thema messen.
Ich habe mich nochmals mit den Buchsen des Mastech 8229 beschäftigt und rate von allen fremden Steckern und Messleitungen ab.
Nur die mitgelieferten Messstrippen richten auf Dauer keinen Schaden an den Buchsen und den Fühlern für die Buchsenbelegung an.
Warum:
Die in den Buchsen versenkt eingelassen Federstößel begrenzen die Einstecktiefe auf 7mm Kontaktweg.
Bei den Mitgelieferten Messleitungen ist das kein Problem, weil die Isolierhülse des Steckers den Anschlag bildet.
Bei anderen Steckern, egal ob isoliert, oder nicht, drückt der Stecker den inneren Stößel der Buchse zum Anschlag.
Das kann nicht lange gut gehen, das wird brechen.
Meine Einschätzung beruht auf Sichtung der Einzelteile, nachdem ich einen Stößel ausgebaut hatte.
Mein Rat:
Nur die original Messleitungen verwenden, oder Büschelstecker selbst soweit kürzen, dass sie den Stößel nicht zum Anschlag bringen.
Alles klar ?
Heinz
Abgesehen von den Buchsen, bin ich mit dem Gerät zufrieden.
Eine Anekdote vom praktischen Gebrauch im Haushalt gebe ich, O.T.-Taschenlampen, zum Besten, wenn das Thema "Messen: Widerstand" ansteht.
Na ja, da ich dieses Meßgerät empfohlen habe, fühle ich mich da auch irgendwie ein klein wenig in der Pflicht.
Die wichtige Empfehlung von Heinz bezüglich der Stecker sollte unbedingt beachtet werden, es sei denn, man sucht heimlich eine Begründung für den Kauf eines richtig teuren Messgerätes.
An einem Punkt kann ich aber Entwarnung geben: Büschelstecker können dann gefahrlos benutzt werden, wenn man durch eine aufgeschobene Hülse die Einstecktiefe auf effektiv 10mm begrenzt (3 mm davon für das Plexi-Röhrchen). Die meisten Stecker haben eine nutzbare Länge von 18 mm. Wird jetzt eine Hülse von 8mm Länge (mit 4mm Innendurchmesser oder ganz geringfügig darüber) auf den Stecker geschoben, so ist die Gefahr einer Beschädigung des Gerätes gebannt und man kann dennoch die Vorteile einer normalen Meßleitung nutzen.
Was man da als Einsteckanschlag benutzt, hängt davon ab, was dafür gerade zur Verfügung steht. Mir fällt auf die Schnelle folgendes dazu ein: Metall-/Kunststoffröhrchen, Isolierschlauch, Schrumpfschlauch, Kabelendhülse für 10qmm . . .
Weitere Vorschläge sind willkommen!
Wulf
Wenn man so sehr auf die originalen Strippen angewiesen ist, hier noch ein kleiner Tipp für eine Zugentlastung der Messspitzen:
Einfach einen Tropfen Sekundenkleber hinten an der Stelle, wo die Leitungen in die Prüfspitze gehen, reinlaufen lassen.
Bei den günstigeren Messgeräten gibt es nämlich i.d.R. keine richtige Zugentlastung. Hab schon einige Prüfleitungen gesehen, wo das Kabel im Griff der Prüfspitzen kurz nach der Metallspitze abgeschert ist.
habe heute ein zweites dieser messgeräte bekommen, welches ich verschenken wollte. nach kurzem test war direkt die beleuchtung der COM-buchse defekt. ausfall. :mad:
schicke es als garantiefall zurück !
Hallo Leon,
Möglicherweise hat sich der Stößel in der Buchse verklemmt.
Wenn du mit einem Stift (Streicholz), abwechselnd in die Buchsen stichst, dann sollte in jeder Buchse ein federnder Widerstand spürbar sein.
Falls das bei der COM Buchse nicht so ist, hat sich was verklemmt.
Heinz
ist so wie du es beschrieben hast heinz. kein federnder widerstand mehr in der com-buchse. :(
Bei meinem Gerät hatte sich der Stößel der 10A-Buchse verklemmt, was ich aber auf die ziemlich rigorosen Stecker/Buchse Untersuchungen zurückführe, die ich hauptsächlich an dieser Buchse vorgenommen habe. Für mich war es nun gar kein Problem, den Stößel von innen her mit Kontakt 61 (Google) und etwas Bewegung wieder gängig zu machen.
Damit will ich niemanden animieren, eine Korrektur vorzunehmen, wenn er sich so etwas nicht ganz sicher zutraut. Erst recht nicht, solange das Gerät noch in der Garantie ist. Aber man muss eben nicht gleich in Panik geraten, wenn das mal auftritt; dieses Problem ist recht leicht behebbar.
Wulf
Hallo,
Beim ersten Klemmer habe ich auch mit einem Schmiermittel behandelt.
Leider war der Erfolg nicht dauerhaft.
Bei geöffnetem Gehäuse liefen die Stößel einwandfrei.
Nachdem das Gehäuse wieder verschraubt war, lief der betroffene Stößel schon etwas hakeliger, um sich nach einiger Betätigung wieder zu verklemmen.
Zwischenzeitlich habe ich das Problem anscheinend dauerhaft gelöst.
Die Buchsenplatine hat zwei Bohrungen von etwa 8mm Durchmesser, dahinein ragen zwei schwarze Hülsen, die zur Gehäuseoberschale gehören. Bohrungen und Hülsen waren nicht völlig zentriert.
Durch vorsichtiges drücken der Buschsenplatine in die passende Richtung, habe ich zentriert.
Seither kam es zu keinem Klemmer mehr.
Bei Leons Gerät sollte sich so Abhilfe schaffen lassen. Ob bei dem Gerät von Wulf noch andere Einflüsse eine Rolle spielten, kann ich natürlich nicht sicher sagen.
Die Buchsen sind und bleiben der Schwachpunkt.
Schade, das Konzept mit Beleuchtung und Warntönen ist ansonsten genial.
Heinz
Hallo Leude,
ich bin froh, mir dieses Messgerät nicht bestellt zuhaben, Bastelleien an solchen "Präzisionsinstrumenten" halte ich für nicht ungefährlich, auf jeden Fall aber für überflüssig. Kauft Euch was Gescheites !!
Milhouse
Edit: Es braucht nicht unbedingt ein Metrawatt um korrekt zu messen, aber vielleicht ist es sinnvoll,zunächst ein passaround wie bei der LL zu starten, ich persönlich werde weiterhin mit solchen Kaufempfehlungen vorsichtig umgehen.
Hallo milhouse,
Grundsätzlich stimme ich dir zu, etwas Gscheides hat man oft lebenslang.
Mit vielen Werkzeugen und Werkzeugmaschinen handhabe ich das so und es hat sich auch bewährt.
Allerdings kostet ebbes Rechtes ein Vielfaches, oft zehn, oder zwanzig Mal soviel, wie ein halbwegs brauchbares Einsteiger Modell.
Das will und kann nicht jeder ausgeben....
Bei mir finden sich Werkzeuge beider Kategorien, entweder gnadenlos günstig, oder kompromisslos gut.
Man muss Schwerpunkte setzen, es sei denn Geld spielt keine Rolle.
Für €25.- finde ich das Mastech weiterhin empfehlenswert; jedenfalls finde ich keine ähnlich günstige Alternative.
Heinz
Trabireiter
07.10.08, 21:47
Man muss sich auch überlegen was man für das Geld erwartet. Ich habe einen Drehmomentschlüssel von ATU, für 15€. Für 2x im Jahr Reifenwechsel reicht der allemal. Für regelmäßige Arbeiten greift man dann dennoch zu besseren Geräten.
So auch beim Maßtech. Fürs Geld ein guter Deal - Ersatz für ein Gerät das mehere hundert Euro kostet sollte man nicht erwarten.
Für mich als Hobbybastler, der sein Messgerät nur sporadisch nutzt, eine gute Lösung. Da kann ich auch mit Abstrichen leben. Andernfalls kauft man sich halt ein Gerät mit nur einem 10tel (übertrieben) der Funktionen und hat dafür einen Problemlosen Betrieb. Was aber wenn ich die fehlenden 9 Funktionen genau so gern mal sporadisch nutzen will?
Hallo Leude,
ich bin froh, mir dieses Messgerät nicht bestellt zuhaben, Bastelleien an solchen "Präzisionsinstrumenten" halte ich für nicht ungefährlich, auf jeden Fall aber für überflüssig. Kauft Euch was Gescheites !!
Milhouse
Edit: Es braucht nicht unbedingt ein Metrawatt um korrekt zu messen, aber vielleicht ist es sinnvoll,zunächst ein passaround wie bei der LL zu starten, ich persönlich werde weiterhin mit solchen Kaufempfehlungen vorsichtig umgehen.
Hallo Milhouse,
ich bevorzuge und benutze Spitzengeräte - auch einige von Gossen Metrawatt, Fluke, Chauvin Arnoux - und tue mich sehr schwer damit, etwas zu empfehlen, das nicht zur Spitze zählt. Bei diesem Gerät jedoch habe ich wegen seiner vielfältigen Möglichkeiten und optimalen Meßbereiche spontan besonders an jene Flashoholics gedacht, die auf Grund des günstigen Preises sich überhaupt erstmals an das Messen wagen könnten. Und auch wer schon ein aufwendigeres Gerät besitzt, kann für einige Messungen gut ein zweites Gerät gebrauchen. Über die Brauchbarkeit ist schon genug gesagt worden.
Wulf
Was aber wenn ich die fehlenden 9 Funktionen genau so gern mal sporadisch nutzen will?
Genau deshalb habe ich meines letzten Endes auch behalten. Ich weiss um seine Problemzonen, werde es nicht mit "normalen" 4mm-Steckern betreiben, für mich besteht da keine Gefahr. Werde es aber bewußt niemals einem Laien zur Verfügung stellen.
Oh mein Gott, habe eigentlich nur nach Schmiermittel gesucht um einen neuen Thread aufzumachen und hab mir jetzt vorhin dieses Multimeter bestellt ohne die weiteren Posts zu lesen.
Was hab ich mir da eigentlich genau bestellt..? Überraschung!
Matthias
Sepultura1972
14.12.08, 10:34
Tach auch,
guter Tipp mit dem Meßgerät,
muß mir da auch eins bestellen,
bleibt nur noch eine Frage:
Kann ich von Lux irgendwie in Lumen umrechnen, gibt es da irgendeine Formel oder so??
Nein, da es zwei völlig verschiedene Maßeinheiten sind:
Lux bezeichnet die Helligkeit an einem Punkt, Lumen die Gesamthelligkeit (Gesamtoutput).
Grüße
Jens
Kann ich von Lux irgendwie in Lumen umrechnen, gibt es da irgendeine Formel oder so??
http://de.wikipedia.org/wiki/Lumen_(Einheit)
Jetzt klar?:irre:
Is eigentlich ganz einfach.... wenn man Mathe studiert hat :glgl:
Gruß
Matthias
http://de.wikipedia.org/wiki/Lumen_(Einheit)
Jetzt klar?:irre:
Is eigentlich ganz einfach.... wenn man Mathe studiert hat :glgl:
Wieso? Diese Frage lässt sich doch ganz einfach und verständlich durch diese Gleichung beantworten: 1lx = 1lm/m²
Gruß Michael
http://de.wikipedia.org/wiki/Lumen_(Einheit)
Jetzt klar?:irre:
Is eigentlich ganz einfach.... wenn man Mathe studiert hat :glgl:
Hast Du da bei Wikipedia nicht das im Zusammenhang dieser Betrachtungen m. E. entscheidende Wort "isotrop" übersehen?
Gruß
Wulf
Ja is OK, hab mir weiter unten die Gleichungen angeschaut, mir ist bisschen schwindelig geworden :rolleyes:
Sag nur Lichtstrom, Raumwinkel, Leuchtdichte, isotrop, usw...
Mir reichen die Angaben in Lumen. Oder ich guck auf
www.light-reviews.com/,
da werden Helligkeitswerte nur in Lux angegeben.
Wenn das Messgerät da ist, sprech ich wahrscheinlich auch nur noch Lux :steirer:
Gruß
Matthias
Hallo,
ich hoffe, es passt hier rein:
Am 23.03.2009 gibts bei Aldi Süd ein ähnliches Teil:
http://www.aldi-sued.de/de/html/offers/2867_11212.htm.
Kann jemand beurteilen, ob das Aldi-Teil auch was (hauptsächlich für Lampenbastelei) taucht oder ob ich mir lieber das Mastech 8229 holen soll?
Danke
Heinz
Allein schon der geringere Anzeigeumfang von nur 1999 Digits macht es nicht gerade empfehlenswert. Weitere Angaben zu den technischen Daten habe ich nicht gefunden.
Gruß
Wulf
hallo, auf der Mastech webseite kann man einen treiber für dieses meßgerät runterladen. also kann man das gerät an einen PC anschließen und mit einer software meßkurven erstellen lassen?
In der anleitung habe ich nichts dazu gefunden. und buchsen für ein PC kabel sehe ich auch nicht.
---
Tipi
Das Multimeter hat keine Schnittstelle.
Einen Link zum Treiberdownload gibt's auf der Mastech Website bei jedem Multimeter egal ob dies eine Schnittstelle hat oder nicht.
Mehr als einen "404 - File not found"-Fehler gibts aber scheinbar nirgends.
Bei einer RS-232C bräuchte man ohnehin keinen Treiber sondern nur ein Programm das die Werte anzeigen bzw. aufzeichnen kann.
Stefan
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