Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ElektraBeckum BS 200 W * Frequenz *
Hallo Leute,
ich möchte mir vorraussichtlich die Bandschleifmaschine ElektraBeckum BS 200 W (http://www.elektra-beckum.de/de/produkte/bandschleifmaschinen/000_032_0005_bandschleifmaschine_bs_200_ w.htm) kaufen.
Eins würde ich gerne noch wissen und zwar ob man den Bandschleifarm auch senkrecht stellen kann, da ich in dieser Position bevorzugt schleife.Soweit man sehen kann ist das Gerät anscheinend in diese Position einzustellen , ich möcht mich nur nochmal genau erkundigen.
Dann wollt ich noch gerne wissen ob man das Gerät umrüsten kann, damit man die Schleifrichtung von links nach Rechtslauf ändern kann. ist das über einen bestimmten Schalter machbar?
Peter
Mit dieser Maschine ist der Richtungswechsel nicht möglich. Würde Dir empfehlen, die 200 D zu kaufen und mit einem Frequenzumrichter zu betreiben. Dann kannst Du Richtung und Geschwindigkeit ändern.
Zum Flachschliff mit dieser Maschine mußt Du außerdem die Auflage umbauen.
Danke Günter, dann werd ich das so machen, kannst du mir jetzt noch eventuell sagen, was so ein Umrichter für Werte haben muss, um genau diese Maschine (200 D ) zu betreiben? in **** sind ja einige Umrichter zu haben.
Die Auflage werd ich entsprechend verändern, passendes Material hab ich hier.
Peter
Eingang 1-phasig, Ausgang 3-phasig, für Motorgröße min. 0,75KW. Sieh mal hier (http://www.messerforum.net/forum/showthread.php?s=&threadid=6041 ) nach. Du solltest Dich aber mit Kaba einigen.
Hi freagle,
den Bandarm kannst du verstellen.
Eine Schraube musst du lockern, dann kannst du den Arm drehen wie du willst.
Das 230V-Modell hat vielleicht ein bisschen zu wenig Power.
Besonders wenn auf die andere Seite eine Polierscheibe rauf soll(?)
Ich würde dir auch zum Drehstrommodell raten.
Ich habe mir selber auch mal diese Maschine gekauft, nimm sie allerdings nur zum polieren her.
Bandarm habe ich abmoniert.
Der Schleiftisch sollte noch umgebaut werden, um ordentlich Flachschleifen zu können.
Gruß
bert.
Hallo Bert,
gut dass er verstellbar ist, ich würd ihn auch gerne auf Drehstrohm betreiben, hab dafür aber leider keinen Anschluss, hätt ich den, hätte ich schon ein paar gebrauchte Maschinenschnäpchen machen können.
Da ich aber hauptsächlich Folderklingen darauf schleifen möchte( die haben ja selten über 4mm Dicke)wird die Power des 220V Modells wohl ausreichen, bisher bin ich durch meinen Güde, der ja eigentlich für Holz ausgelegt ist, alles andere als verwöhnt worden, da wird selbst das 220V Teil eine größere Steigerung für mich sein. Den Güde werd ich aber weiter zu schätzen wissen, da er sich durch die geringe Bandgeschwindigkeit optimal für Titan eignet.
Und danke Günter, ich werd mich mal nach so einem Umrichter umschaun, neu sind die ja ganz schön teuer, der Anschluss dürfte recht einfach sein.
Peter
Aber wenn Du Dich nach einem FU umschaust, dann kauf Dir nicht erst den 200W, sondern den 200D. Das 220V-Teil kannst Du nicht an einem Umrichter betreiben.
Leonardo75
06.05.02, 17:49
Hallo Guenter!
Ich dachte der Motor des BS 200W wäre ein Kurzschlussläufer, oder täusche ich mich da? Kann man alle Kurzschlussläufer an einem Frequenzumrichter anschließen?
Oder meintest Du nur, dass Du den einphasigen Motor nicht an einen dreiphasigen Umrichter anschließen kannst?
Gruß Leo.
Hallo Günter,
das hat sich heute erledigt, ich hab mir das 200W Modell bestellt, ich habs mir gut überlegt, damit werd ich zurechtkommen. Soll auch nur eine günstige Übergangslösung sein, bis zum Jahresende werd ich mir wohl was besseres leisten, was dann Drehzahlsteuerung und Richtungswechsel können soll.
danke nochmal für die Infos Grüße Peter
Leonardo75
06.05.02, 19:09
Hallo freagle!
Wie teuer war das Teil denn? Eigentlich schaut das ja nicht schlecht aus, vor allen Dingen die Daten vom Drehstrom Gerät lassen sich hören.
Wenn es da ist, dann berichte doch bitte auch von dem Rundlauf der Schleifscheibe, daran messe ich immer die Lagerqualität von Doppelschleifern.
Gruß Leo.
Original geschrieben von Leonardo75
Hallo Guenter!
Ich dachte der Motor des BS 200W wäre ein Kurzschlussläufer, oder täusche ich mich da? Kann man alle Kurzschlussläufer an einem Frequenzumrichter anschließen?
Oder meintest Du nur, dass Du den einphasigen Motor nicht an einen dreiphasigen Umrichter anschließen kannst?
Gruß Leo.
Du täuschst Dich nicht. Deshalb schrieb ich ja, den 200D = 3 Phasen = Drehstrom zu kaufen und über einen Frequenzumsetzer mit 1 phasigem (=230 V) Eingang und Drehstromausgang zu versorgen.
Leonardo75
06.05.02, 19:21
Hallo Guenter!
Vielen Dank für Deine Erläuterung, mich hatte nur diese Aussage ein wenig verwirrt:
Original geschrieben von Guenter
Das 220V-Teil kannst Du nicht an einem Umrichter betreiben.
Bei der Gelegenheit, gibt es einen Unterschied zwischen einem Frequenzumrichter, einem Frequenzumsetzer und einem Frequenzumformer?
Es grüßt Dich der Leo.
Benutzt werden alle drei Ausdrücke, technisch richtig ist eigentlich der Frequenzumrichter.
Im Prinzip: Die Eingangsspannung, egal ob 230V 1-phasig oder 380V 3-phasig, wird gleichgerichtet, im Zwischenkreis in dicken Kondensatoren zwischengespeichert, und über 6 steuerbare Dioden (Thyristoren) durch eine Steuerschaltung mit hoher Frequenz (2 bis 8 KHz) in verschieden hohen Pulsen so an den Ausgang geschaltet, daß die resultierende Obergrenze der Spannung die gewünschte Frequenz hat.
Hoffe, das war nicht zu technisch.
Hallo Leo
das Gerät kostet bei Bauhaus (dort hab ich den BS200W bestellt) 204 Euro, der Preis stammt aus dem aktuellen EB-Katalog.
Wenn ich das Gerät habe und damit erste Erfahrungen gesammelt habe, werd ich genauer darüber berichten. Gut find ich dass man ein gängiges Bandmaß hat, wofür man viele Bandarten bekommt, auch das Scotchbriteband und ich erwarte mir halt mehr Leistung als sie mein Güdeschleifer hat.Bin auch mal gespannt wie sich das Gerät schlägt.
Grüße Peter
DeadlyEdge
07.05.02, 12:29
Viel Spaß und gesteigerte Produktivität mit dem neuen Gerät, freagle!
Darf ich auch mal ran? http://www.plauder-smilies.de/dog.gif
DE
Klar kannst du da ran Martin, habs dir doch angeboten, kannst ´gern vorbei kommen wenn du mal was bei mir bearbeiten willst
Grüße Peter
Hallo Freagle,
habe mir auch diesen Bandschleifer gekauft.Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei dem Gerät nicht schlecht, nur könnte der Treibrad-Durchmesser etwas größer sein. Der Durchmesser des Motorgehäuses ist größer als der des Treibrades, so läßt sich der Flachstahl nur von einer Seite paralell an deas Treibrad anlegen.
Frage an die Runde: Kennt Ihr Bezugsquellen für Treibräder und Schleifbänder.Der Händler meines Vertrauen liefert nur Bänder bis 100 körnung. Danke für alle Anregungen die ich durch die Beiträge im Forum schon bekommen habe
Grüße
Bastler
Flaming-Moe
11.05.02, 17:21
Bänder gibts bei www.scharnau.de
Die machen die Bänder selbst, d.h. fast jedes erdenkliche Maß ist lieferbar. Auch Trizact!
Einfach genial!!!
Hallo bastler,
die Fa Scharnau kann ich dir auch wirklich empfehlen, die sind preislich und qualitativ sehr ok,hab da gerade für den EB Bänder bestellt. Wolf Borger (http://www..wolf-borger-messer.de) liefert auch passende Bänder.
Auf den EB bin ich auch mal gespannt, über das Kontaktrad mach ich mir keine Gedanken, da ich mit dem Gerät nur Flachschliff machen will. Wenn du aber die Suche bemühst bekommst du genug Infos über das Selberbauen-umbauen von Banschleifern und auch Adressen mit Zubehörteilen wie Kontakträder, mir fällt da gerdade nichts ein.
Grüße freagle
Meine Selbstgebauten (http://de.photos.yahoo.com/bc/schlusche/lst?.dir=/Meine+Fotos&.view=t)
Den EB 200 W hab ich jetzt seit ein paar Tagen, das Gerät ist eigentlich besser als ich vermutet habe. Leistung hat das Gerät wirklich ausreichend, auch bei starkem Druck auf das Band bleibt die Drehzahl konstant. Die feine Schleifscheibe die drauf ist werd ich wohl dran lassen und schleif i.Z. meine Bohrer und Drehmeisel damit.
Ich hab gestern mal zum ausprobieren eine große Küchenmesserklinge flachgeschliffen, da konnte man den Unterschied zu meinem leistungsschwachen Güde sofort feststellen, gind wesentlich schneller, jedoch wird der Stahl durch die höhere Bandgeschwindigkeit auch viel schneller heiß, mann muss öfters kühlen. Nächste Woche werd ich noch gute Bänder dafür bekommen, eins war dabei, aber keine gute Qualität.
Der EB ist recht solide gebaut, der Bandschleifarm macht einen stabilen Eindruck, recht ruhiger Bandlauf.Ich werd mir nur noch eine gehärtete Platte aus D2 mit einem kleineren Radius für den Flachschliff anbringen, eine Auflage um Konturen zu schleifen werd ich mir auch dran bauen.
Ich find, der Preis für das Gerät geht absolut i.O.
freagle
Meine Messer (http://de.photos.yahoo.com/bc/schlusche/lst?.dir=/Meine+Fotos&.view=t)
Flaming-Moe
20.08.02, 12:17
Mal ne (blöde) Nachzügler-Frage zu dem EB:
In welche Richtung läuft denn das Band? Vom Benutzer weg oder zu ihm hin?
Frage zu gehärteten Auflagen allgemein:
Sollten diese ausgehärtet sein oder auch auf sagen wir 60 HRC oder so angelassen werden? Was ist besser?
Also ich schleif ja am senkrechten Band, den Arm nach oben geschwenkt, da läuft das Band nach unten, den Arm kann man 360Grad schwenken. Betreibt man den Arm waagerecht und man steht vor der kleineren Rolle, Läuft das Band von einem weg.
Ich hab meine Platte aus D2 gemacht, allerdings ungehärtet, gehärtet wär sicher besser. Etwas anlassen ist sicher nicht falsch, weiß nicht ob so eine Platte mit höchster Härte brechen kann wenn es Verspannungen beim Aufschrauben gibt.
freagle
Also ich hätt auch noch ne Frage dazu : Auf der EB HP steht bei der Beschreibung : "Netzspannung 230 V", das kapier ich nicht.
http://www.elektra-beckum.de/de/produkte/#5
Ich denk man kann die Maschine ganz normal an die Steckdose anschließen und wir haben doch 220 V in Deutschland oder ?
Bitte nicht sauer werden, wenn die Frage saublöd ist, aber ich hab echt keine Ahnung von so elektrischem Zeug ;)
Beim Link bitte unter Bandschleifer nachschauen
P.K.Hansen
20.08.02, 15:37
220V das war einmal. In Dänemark heisst das jetzt 240V - Ich weiss nicht wie das bei euch ist , aber so EU-mässig gesehen ist es sicherlich das gleiche. Wir sind jetzt eine grosse Familie.:lach:
@nidan & p.k.hansen
im deutschen netz findet sich alles mögliche von 220v bis teilweise sogar 250v, wobei das im grunde keine probleme bereiten sollte, da das ein unterschied von 30v ist...(imo egal:))
AFAIK hat sich die Norm-Netzspannung vor ein paar Jahren geändert, 220V>230V, 380V>400V, praktisch hats keine auswirkungen, da sind die Toleranzen entsprechend gross.
Ahja, also danke für die Antworten, aber ich find das schon sehr bedenklich daß nicht mal ne einheitliche Stromspannung bei uns da ist, sonst regeln die doch auch jeden Mist gaaaaanz genau :fack:
Jetzt hätt ich aber noch mal ne Frage : Und zwar welche Bänder (Marken, Körnungen) soll man sich denn als Grundausstattung zulegen ? Bandgröße müßte ja 1050 x 50 mm sein, oder ? Und machts in der Praxis nen Unterschied ob 50 x 1050, oder 50 x 1065 nehm , die 1065er gibts nämlich bei Scharnagel.
Also was Bänder angeht Nidan, die kannst du bei Scharnau bestellen Link ist oben, da stimmen die Preise, du musst aber 6 St pro Körnung abnehmen.
Zum Schruppen würd ich dir zu K40 oder 50 raten
dann K100 K220 K 400 oder noch feiner wenn du aber mit 400 die Riefen von den gröberen Bändern alle raus hast kannst du leicht per Hand weitermachen, oder du willst halt auch Maschinenfinnish machen, dann halt so fein gehn wie du gehn willst.
Ich nehm bisher oft Bänder von VSM das ZK711X ist ein gutes Allroundband find ich für Titan nehm ich ZK 713X das klappt ganz gut damit, beim Schruppen mit K40 hab ich bisher mit den SK840X die besten Erfahrungen gemacht. Wenn du aber vorwiegend weichere Stahlsorten wie 2842 nimmst fährst du sicher mit den ZK711X gut die sind auch recht günstig.
Ich hab vor i.Z. mal 3M Bänder auszuprobieren.
Das waren zumindest die Erfahrungen die ich bisher gemacht habe und die sind ja noch nicht so umfangreich.Die alten Füchse können dir bestimmt bessere Tips geben. Bänder, da gibts so viele Marken und Qualitäten ich blick da auch noch nicht so recht durch.
Was nehmen denn die anderen so für Bänder, das würd mich mal interessiern?
freagle
Flaming-Moe
20.08.02, 21:06
Ich schleif Momentan mit 3 versch. Körnungen.
80 für die Konturen und den groben Klingenschliff, A80 (Trizact entspricht ca. 220-240) um die Riefen rauszuschleifen und A45 (ca. K400) für das Finish vor dem Härten. Die Trizact Bänder sind anscheinend für Kontakträder besser, weil die Pyramiden da erst richtig ihre Schärfe entwickeln, aber sie geben ein super-homogenes Schliffbild beim Flachschliff. Standzeiten sind jenseits von Gut und Böse... :D
Auch die normalen Bänder von Scharnau haben viel bessere Standzeiten als die anderen 2-3 Fabrikate, die ich bisher getestet habe...
Bei der nächsten Bestellung werd ich wohl mal 60 Korn ordern, 80 ist schon relativ fein für den Grobschliff und auch die Griffbearbeitung ist mit gröberen Bändern vermutlich etwas rascher möglich.
Von den Tricact Bändern hab ich auch welche da, mir wurde von Scharnau empfohlen von K80 und K220 direkt auf A30 (K600) und falls gewünscht dirket von A30 auf A16 (1200) zu gehn. Irgendwie haben die Trizact Bänder am anfang gut Biss, lassen aber sehr schnell nach. Ich hab den Trick von (ich glaube) Micknives ausprobiert und die Tricact Bänder mit einem anderen etwas gröberen Band abgezogen (bei laufendem Band etwas ranhalten) dann werden die wieder schärfer. Aber irgendwie haben die Tricact nicht den Abtrag wie normale Bindungen?? ich mach ja nur Flachschliff, vielleicht stellen sich die Pyramiden sich am Kontatrad etwas auf und schleifen dann besser. Bei Titan hab ich gemerkt, da beisen die ordentlich zu. Mann soll die Tricactbänder ja bis zum Gewebe runterschleifen können.
Ich hab ja letzte Woche meine erste Taloniteklinge geschliffen, da gingen für eine Taschenmesserklinge 4 Silizumkarbid-Bänder K40 drauf, das Zeug ist dermaßen wiederspenstig sowas hat man nicht alle Tage, dagegen schleift sich D2 wie Alu. Hab jetzt aber gehört dass die Cubitron Bänder (Keramikkorn) bei Talonite sehr gut funktionieren.
@Flaming- Moe
versuch mal für den Grobschliff K40, das ist ne wahre Pracht wie schnell man damit ne Klinge rausschleifen kann, alles über 10mm Klingenlänge schleif ich nur noch in K40
freagle
Flaming-Moe
21.08.02, 07:48
Werd ich mal versuchen. :super:
Nachtrag @Nidan: Der EB hat das Bandmaß 1020x50! 1065 ist also definitiv zu lang.
5 mm hin oder her dürften nicht viel ausmachen, aber 1020 ist wohl eines der gängigsten Maße und Scharnau macht eh alle Längen und Breiten...
freagle, pass auf mit dem Talonite-Zeugs! UNBEDINGT nur mit Absaugung UND Staubmaske arbeiten! Das Kobalt lagert sich in der Lunge an und verursacht die gefährliche "Hard Metal Disease"! Such mal auf dem Bladeforum danach.
Zu den Trizact-Bändern. Ich hab festgestellt, daß ich mit den Dingern auf dem EB-Schleifer überhaupt nicht klarkam (wahrscheinlich zu langsam) was sich nach dem Wechsel auf den Grit (mit doppelter Geschwindigkeit) radikal geändert hat. Jetzt mag ich die Dinger wirklich. Vor allem auf weicheren, zäheren Materialien wie Edelstahl oder Renneisen sind die Bänder ungeschlagen.
Achim
@Flaming-Moe Also lt. EP Homepage hat er 1050er Bänder.
Hi Fenrir, der Flaming Moe hat recht, ich hab denen heut morgen ne Mail deswegen geschrieben und gerade zur Antwort bekommen, daß die Bänder 1020X50 haben. Die haben sich wohl auf der HP verschrieben ;)
Aber noch ne ganz andre Frage hätt ich, und zwar wie baut man denn so ne Auflage für Flachschliff, und was brauch ich da alles dazu ?
OKi!
Dann verkriech ich mich wieder mit eingezogenem Schwanz in meine Hütte! :irre:
Bandauflage:
Grundsätzlich habe ich bei allen 3 EB's, die ich gehabt habe die Auflage oben und unten um jeweils einige Zentimeter gekürzt, um die Möglichkeit zu haben
1. am freien Band zu schleifen (Konvex-Schliff, oben abgeschnitten) und
2. um die Auflage auch komplett zurückschieben zu können (unten abgeschnitten, da sie sonst am Kontaktrad anschlägt).
Eine harte Auflage für den Flachschliff ist leicht hergestellt. Ein 20 cm x 5 cm grosses Präzisionsflachmaterial aus 1.2379 genügt. Obere und untere Kante abrunden (die Bänder danken es!), zwei Bohrungen rein, die mit Gewinde versehen werden, korrespondierende Bohrungen in die (weiche) Originalauflage und ab zum Härten mit der Platte. Nach dem Anlassen einfach von hinten her festschrauben, fertig.
Achim
Thx, Achim, ich denk das schaff ich, ich muß nur noch rausbringen wie das mit den Gewinden funzt :D
@ Fenrir : Kannst wieder aus der Hütte rauskommen, ist ja net deine Schuld, wenn die falsche Maße auf die HP stellen. Ich hab mich auch gewundert. ;)
Keine Angst Achim, hab schon mit ner guten Maske geschliffen, hab jetzt zwar noch ein Stück Talonite für eine Klinge, das wird aber wohl noch länger bei mir rumliegen, ich werd bestimmt kein Freund von dem Zeug.
Nach dem du den EB mal ne lahme Gurke genannt hast, hab ich mich auch gefragt ob mehr Leistung denn Sinn macht, seit ich mit dem Teil aber gut zurecht komme, könnt ich ein Bisschen mehr Power schon vertragen, vielleicht läuft er noch etwas besser wenn ich die Schleifscheibe wegschraube. Irgendwann muss eh was richtig gscheites her, lange Bänder, regelbar, Rechtslinkslauf usw.
freagle
So, jetzt weiß ich fast alles was ich wissen muß. Bandschleifer ist bestellt, D2 für die Auflage auch.
Jetzt wüßt ich nur noch gerne wo ich passende Polierscheiben herbekomm, die ich gegen das Schleifrad austauschen kann, dann geb ich Ruh :).
Die Maße müßten wohl Durchmesser 200 mm und Bohrung 20 mm sein. Bei Borger hab ich schon 200er gefunden, aber die haben ne 10er Bohrung und das haut dann wohl nicht hin, oder ?
Leonardo75
21.08.02, 18:52
Hallo Nidan!
Für Poliergeräte gibt ein einen Polierscheibendorn als Aufnahmemöglichkeit. Dann fällt der Schleifscheibenwechsel leichter. Mit so einem Dorn (der auf Deine Maschine passt) dürften auch die 10mm von den Borgerscheiben kein Problem sein. Ansonsten habe ich auch gute Polierscheibenmit 20'er Bohrung gesehen, bei uns im Werkzeugladen, die kosteten in 200mm etwa 40 DM oder so, binmir aber nicht ganz sicher.
Bedenke, dass Du für jede Polierpaste eine neue Scheibe brauchst, dann ist das mit dem Wechseln der Scheiben schon wichtig.
Gruß Leo.
Wie Leo schreibt, für jede Paste eine eigene Scheibe. Zwischendurch Staubfrei aufbewahren in Plastiktüten. Das Wichtigste: die Löcher vorher mit Weissleim einstreichen und härten lassen, damit die Löcher nicht so schnell ausfransen.
Leonardo75
21.08.02, 19:49
Hallo Guenter!
Der Tip mit dem Weissleim ist eine gute Idee, meine Polierscheiben wandern nämlich im Laufe der Zeit immer höher am Dorn. Am Wochenende probier ich das gleich mal aus.
Gruß Leo.
Danke für die Tipps, Leo und Guenter ! Ich wart jetzt mal bis ich die Maschine hab und versuch dann so nen Polierdorn aufzutreiben der paßt.
Original geschrieben von freagle
Irgendwann muss eh was richtig gscheites her, lange Bänder, regelbar, Rechtslinkslauf usw.
freagle
ich schick dir gern meinen grit katalog. :cool:
entsorgung von deinem "alten" übernehm ich gern zu aktuellen alteisenpreisen.:rolleyes:
Also der Bandschleifer ist heut gekommen und zusammen gebaut hab ich ihn auch fast, nur mit dem blöden Schutzblech komm ich net zurecht.
Bau ich das praktisch aussen an, schaut das komisch aus aber es funzt von den Schrauben her, bau ich das an die Innenseite schaut das irgendwie richtig aus, aber dann hab ich das Problem, daß die Schrauben nicht greifen, da braucht man dann wohl noch Muttern und iregndwie kann ich net glauben daß die einfach vergeßen worden sind .
Wie habt ihr das denn gemacht ?
Ich hab bei mir das Schutzblech weggelassen, hab ja eine Auflage aus D2 für den Flachschliff aufgeschraubt und ich arbeite halt auch mit überstehendem Band, da ist das Blech dann im Weg. Sicherer ist es schon mit dem Blech, werd mir früher oder später eins das passt bauen.
freagle
6 Jahre, 3 EB-Maschinen, bei Kumpels weitere 6 Stück, keine einzige mit dem komischen Blech. Nie was passiert. Das Ding ist überflüssig! Braucht einer eins?
Achim
DeadlyEdge
30.08.02, 11:36
Also bei freagle´s Schleifer hat sich schon mal ein Band selbstständig gemacht und ist durch den Raum geflogen. Dabei wurde allerdings an der hinteren Seite (am frei hängenden Band) ein Griff geschliffen und da ist es irgendwie hängengeblieben oder so. Im Großen und Ganzen ist die Maschine ohne das Blech aber recht sicher im Gebrauch.
Gruß,
DE
An der hinteren Seite zu schleifen ist gefährlich. Würd' ich nie tun. Ich hab die vordere Platte um ein Stück gekürzt, um am freien Band arbeiten zu können. Außerdem sind mir schon mehrere Bänder (durch Riß) um die Ohren geflogen. Das ist spektakulär, aber nicht wirklich gefährlich.
Achim
t_schimmel
10.09.02, 12:07
Klärt doch einen Anfänger mal auf:
1. Wieso vordere und hintere Platte? bei mir sind sowohl die Auflage als auch das Schutzblech jeweils nur einteilig.
2. Zur Planlage habe ich mir folgende Gedanken gemacht: Statt nach Präzisionsflachmaterial zu suchen (meint Ihr kaltgewalzten Stahl???) und härten zu lassen, wollte ich mir eigentlich eine Platte aus Floatglas zwischen zwei auf die Original-Schleiffläche geschraubte Alu-Vierkantleisten kleben (doppelseitiges Tape). Die Kanten kann mir gleich der Glaser brechen. Härten entfällt und plan ist es auch (Floatglas wird in flüssigem Zustand auf flüssiges Zinn oder Zink gegossen und weist eine extrem präzise, flache Oberfläche auf). Die einzige Sorge die ich mir mache ist, dass das Glas eine geringere Wärmeleitfähigkeit besitzt als Stahl und dementsprechend die entstehende Reibungswärme nicht so gut abtransportiert. Das zu bearbeitende Material könnte sich also geringfügig stärker erhitzen. Aber prozentual kann das auch nur einen Bruchteil der Gesamtwärme ausmachen. Oder was meint Ihr?
3. Was taugen denn die Original Elektra-Beckum Schleifbänder? Kann man die empfehlen oder sind die nur was für die Tonne?
t_schimmel
10.09.02, 12:13
Nochmal ich:
Wo und zu welchem Preis gibt es denn einen zur Maschine passenden Polierdorn, und was muss man nach dem Kauf damit tun, damit er auf die Maschine passt?
Danke im Voraus, T.
Bei der zu erwartenden Erwärmung fliegt Dir normales Glas wegen der auftretenden Spannungen nach kurzer Zeit auseinander. Temperglas (Schott etc.) könnte gehen. Doppelseitiges Klebeband hält nicht der Wärme stand.
Polierdorn? Ich nix wissen. Ich hab die Scheibe auf der vorhandenen Achse festgeschraubt.
Achim
Einen passenden Polierdorn kannst du vielleicht bei Wolf Borger (http://www.wolf-borger-messer.de) bekommen, da müsstest du mal den Wellendurchmesser messen und dann bei Wolf nachfragen, er hat welche, weis nur nicht ob die passen.
freagle
Könnt Ihr noch mal erklären, warum das Schleifen am hinteren Band gefährlicher ist. Wo ist der Unterschied?
Gruß
Heiko
t_schimmel
11.09.02, 12:00
Danke für die Tipps soweit. Gibt es noch andere Meinungen zum Glas? Ich erhielt eine Email, in der von einem Profigerät berichtet wurde, dass von vornherein mit einer Glasplatte (1 cm stark) ausgerüstet ist. Noch ein Tip für alle, die noch keinen EB-BS haben:
Ich habe meinen in Kiel bei Eisenhenkel (www.werkzeugfachmarkt.de)für Euro 185,- inkl. Mwst. bekommen. Anrufen und um einen guten Preis bitten hat genügt. Ich denke ansonsten ist er teurer. Nun weiss ich nicht, ob das Porto den Rabatt wettmacht, aber vielleicht können sie den ja direkt von EB verschicken lassen, so dass nur die Rechnungsstellung durch Eisenhenkel erfolgt und Porto garnicht anfällt. Ansonsten bleibt es ein Tipp für alle die im Norden wohnen.
Gruss, T.
An Schleifgeräten mit Glasplatten kenne ich nur welche mit Planscheiben, auf denen Naßschleifpapiere aufgelegt werden: keine Reibung zwischen Schleifmittel und Auflage und gute Kühlung durch Wasser. Da beim Bandschleifen nie zu vermeiden ist, daß Schleifkörner zwischen Band und Auflage geraten, wäre eine doch recht weiche Glasplatte bald (ungleichmäßig) abgenutzt.
Man sollte den Nutzen einer absolut planen Auflage nicht überschätzen. Solange es keine wirklich endlos hergestellten Bänder gibt, wird beim Flachschliff immer der Klebestoß der begrenzende Faktor sein.
t_schimmel
12.09.02, 12:05
Hallo Günther,
heisst das im Klartext ich kann auch die Originalauflage lassen? Oder meinst Du eine Metallplatte sollte schon draufgesetzt werden?
Danke, T.:)
@t_schimmel
hab ich zwar schon mal irgendwo gepostet aber schau mal.
das hier (http://www.ckdforums.com/showthread.php?s=&threadid=2714&highlight=ceramic+platen) an eine Art durchsichtige Thermo Ceramikplatte.
freagle
@ t_schimmel: Das ist eine Frage der persönlichen Ansicht.
An meinem Eigenbaubandschleifer ist der Tragarm gleichzeitig Planschleifauflage, und der besteht aus einem Rechteck-Rohr von 50 X 30 X 3 mm und hat bis jetzt schon über 15 Jahre ohne Probleme gehalten. Für ein gehärtete Stahlplatte bin ich eigentlich nicht, wenn schon, dann eine Graugußplatte. Die hat wesentlich bessere Gleiteigenschaften.
t_schimmel
12.09.02, 19:01
Danke Günther, ich werde mir Gedanken machen.
Hi freagle,
das klingt doch gut, allerdings vermute ich, dass bei der schlechten Wärmeleitfähigkeit der Keramik der Stahl deutlich heisser wird als sonst. Andere Meinungen?
Even after a couple of hours of nearly continuous use, this material remains cool enough to hold your hand against, and the surface isn't marred in any way
Hört sich doch nicht schlecht an.
Ich hab bei mir auch eine ungehärtete D2 Platte drauf, wenn die mal hin ist dreh ich sie einfach um, D2 ist ja auch nicht gerade teuer, hatte mir da gleich nen halben m von gekauft.
Wegen der Erhitzung der Klingen beim Schruppen, ich bin nach häufigerem Gebrauch der SK840X Bänder (Keramikkorn) voll von denen überzeugt.Dieses Band hat irgendwelche Additive in der Bindung, auf jedenfall bleiben die Klingen vielviel kühler beim Schleifen,man muss wesentlich weniger kühlen, die Standzeiten (wohl wegen dem Keramikkorn) sind schätzungsweise dreimal so hoch wie alle anderen Bänder die ich bisher hatte.
Was ich sagen wollte ich schätz mal dass die Auflage ob Stahl oder sonnstwas keinen so großen Einfluss auf die Erhitzung haben oder täusch ich mich da?
freagle
hi,
hier mal eine kleine ergänzung zu diesem etwas älteren thread.
bei einem fachhändler hier am ort bekommt man die elektra beckum bs 200 w für schlappe 172,-€ plus vorfrachtkosten.
die dürften allerdings nicht allzu hoch sein - ich rechne so mit 10,-€
klingt nicht schlecht, gell?
bernd
So jetzt hol ich mal wieder den alten Thread aus dem Keller.
Ich habe mir jetzt auch den BS 200 W zugelegt. Der kommt nächste Woche und da ich noch den Umbau vornehmen will fang ich schonmal an zu planen. Ich habe noch folgende Fragen bezüglich der Auflage.
- Muss das D2 sein oder kann ich auch 1.2842 nehmen, da habe ich ohnehin noch was rumliegen?
- Sollte der Stahl gehärtet sein, oder tut es auch ungehärteter? (@freagle: Wie hat sich die ungehärtete D2-Platte gemacht?)
- Wie genau wird die Platte befestigt?
Natürlich geht auch 1.2842, ist halt nicht so abriebfest und wird demzufolge eher aufgeben. Genauso verhält es sich mit gehärtet zu ungehärtet. Befestigen kann man die Sache z.B. so wie im Thread Elektra Beckum 200D (http://www.messerforum.net/forum/showthread.php?s=&threadid=12781) gezeigt.
könnte man die auflage auch aus einem anderen matierial herstellen, wie zum beispiel glas?
zingzong2005
20.06.06, 21:09
also die Idee finde ich persönlich gut. :super:
würdest du normales Glas od Sicherheitsglas verwenden wollen?
jedenfalls sollte man bei Glas weder mit hohen Temps noch mit ,wo läßt man sich die Auflage härten,Probleme haben.
Frage mich nur wie du die Auflage anschrauben willst?
Gewinde in Glas reinschneiden? :confused:
...
Vergiss das mit dem Glas, nimm Ceran.
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=31706
-Walter
ja wenn ceran funktionieren würde, wäre das ne gute idee! hat das jemand von euch schon richtig ausprobiert? wie sieht es mit dem widerstand aus? bremst ceran das schleifband genau so wie z.b. eine gehärtete D2 auflage? wie verhält es sich mit dem verschleiß? woher krieg ich ceran, wenn nich gerade aus einem alten herd?
kann man die breite z.B. auf 10 cm erweitern, damit auf der einen seite des bandschleifers die auflage noch etwas heraussteht? mir würde es als anfänger vllt helfen, den rohling immer genau parallel zum band aufzulegen.
mfg
jfive
Flaming-Moe
21.06.06, 06:56
Würde ich nicht machen. 1. ist das Band immer noch nur 5 cm breit und ca. 1 mm dick, d.h. du kannst immer noch kippeln.
2. Du kommst nur von einer Seite ans Band und eine Klingenseite gegen den Bandlauf und eine mit dem Bandlauf zu schleifen führt zu leicht unterschiedlichen Ergebnissen.
Siehe link Walter.
Mittlerweile habe ich einen zweiten Bandschleifer mit einer Auflage aus Ceran gebaut. Bisher gibt es keine Probleme. Der zweite Bandschleifer war beim letzten Hammer In ein ganzes Wochenende im Dauereinsatz.
Außer, daß stellenweise die Oberfläche etwas matt wird, kann ich keine Veränderungen an dem Ceran feststellen.
Wenn Deine Schleifauflage, egal aus was für einem Werkstoff, daß Schleifband bremst, dann hast Du einen Konstruktionsfehler gemacht. Oder Du verwendest einen Spielzeugmotor........... :steirer:
EB BS 200 W ist meiner Ansicht nach kein Spielzeugmotor und dass eine gehärtete, 4 mm hohe Stahlauflage das Band bremst, das habe ich selber gesehen.
Flaming-Moe
21.06.06, 13:50
Man kann die Unterlage in der Höhe verstellen, vielleicht war das bei der Vorführung einfach zu straff. Meine Unterlage ist 10 mm Baustahl, nicht gehärtet. Im Leerlauf "schwebt" das Band gerade so über die Unterlage. Da bremst der Luftwiderstand vermutlich mehr...
daran könnte es gelegen haben. nun ja, wenn ich meinen EB hoffentlich demnächst in den händen halten draf, dann werde ich das mal genau ausprobieren. mir fehlt nur noch die passende auflage *g*
schoene-messer
25.06.06, 11:17
Dann kannst Du Richtung und Geschwindigkeit ändern.
Servus Guenter,
ich habe auch eine EB200D, kann sie aber platzmäßig nur so aufstellen, dass ich vor der Maschine stehe und das Band von oben nach unten läuft. Mir würde es aber viel besser liegen, wenn sie andersherum laufen würde, deshalb mal eine Frage zur Richtungsänderung: die Schleifscheibe bei der EB200D ist mit einer ziemlich großen Mutter mit normalem Rechtsgewinde befestigt. Wenn ich nun die Laufrichtung ändere und z. B. eine Polierscheibe anbringe, löst sich diese Mutter dann nicht bei größerem Druck auf die Scheibe :confused: ?
Viele Grüße
Man kann die Unterlage in der Höhe verstellen, vielleicht war das bei der Vorführung einfach zu straff. Meine Unterlage ist 10 mm Baustahl, nicht gehärtet. Im Leerlauf "schwebt" das Band gerade so über die Unterlage. Da bremst der Luftwiderstand vermutlich mehr...
Wie kann man bitte die Unterlage beim BS 200 verstellen? Hab mir das Ding heute gekauft aber noch nicht entdecken können, wie man die Unterlade verstellen kann.
Greetz
j5
So weit ich mich erinnere, ist das komplette Unterlagenkonstrukt doch mit Langlöchern am Arm befestigt.
Flaming-Moe
28.06.06, 13:07
Stimmt. Ist im Auslieferungszustand allerdings ne Blechabdeckung drüber.
vBulletin® v3.8.7, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.