Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gravur mit Gold ausfüllen
Richard Kappeller
18.04.02, 21:58
Hallo
Habe ein paar Fragen zum Thema gravieren.
Ich wollte meine Initialen in einen Handschutz eingravieren und die Vertiefung mit Gold auffüllen. Der Handschutz ist V2A.
1. Kann ich die Garavur mit einem Multi treml anbringen?
2. Wie bring ich das Gold in die Gravur?
3. Was brauch ich alles dafür?
Vielen Dank !!
mit einem dremel multi kannst du durchaus anfangen. vorausgesetzt
dein motiv ist groß genug. ansonsten nimmst du einen flachstichel
und einen gravierhammer und probierst erst einmal auf ein stück
messing eine einfache gerade line zu stechen;-)
die gravur muss wie ein schwalbenschwanz hinterstochen sein damit
das gold beim einhämmern auch drin bleibt.
gruß
micknives
Richard Kappeller
19.04.02, 17:36
Wie tief muß ich gravieren damit das Gold drinenbleibt und was mach ich bei einer Rundung, ist ja sehr schwer einen Schwalbenschwanz in einer Rundung zu machen?
danke
ich würd mal vorschlagen, so 3/4 der dicke des einzuhämmernden drahtes tief zu gehenhttp://www.plauder-smilies.de/sad/ponder.gif
Richard Kappeller
21.04.02, 17:42
Muss ich sonst noch irgend etwas beachten bevor ich zum gravieren anfange.
richknive
hmmm... richtiges werkzeug? 100% sicher wegen dem motiv? geübt? ruhige hände? :)
falls du das alles gemacht hast, 1ne woche liegen lassen, bei gelegenheit a weng üben und falls möglich nen profi um insidertipps fragen :D
viel glück & spass:super:
kaba
Goldschneide
16.12.05, 11:57
Das hört sich ja nach einer Tauschierung an. Habe in einem Goldschiedeforum dazu einen Eintrag gefunden in dem die Techniken beschrieben werden evt. hilf das ja weiter --> http://www.iphpbb.com/board/ftopic-50385095nx20254-54.html
( www.goldschmiedeforum.de.vu )
Gruß
die Goldschneide
gast05052009
16.12.05, 12:46
Na, ob das nach 3 Jahren noch aktuell ist?
Gruß
Kandelaber
16.12.05, 15:07
Ich habe mal bei einem Schmiedeeintageskurs erzählt bekommen, dass in der Frühzeit Messerklingen verziehrt wurden indem vor dem Härten in eine KlingenGravur Gold, Kupfer, Messing (oder was auch immer) hineingeschmolzen wurde. Zum Härten der Klinge wurden die entsprechenden Bereiche mit Lehm ummantelt damit das Ziermetall nicht wieder rausfloss.
Hat jemand so etwas schon einmal gemacht?
Gruß
Kandelaber
Also.
Eine Einlage wird folgendermaßen gemacht: Zuerst wird das Motiv aus dem Material ausgesägt und in Form gebracht.
Dann werden die Umrisse auf das Werkstück übertragen. Diese werden dann herausgestochen und der gesamte Hintergrund weggestochen. Dann wird der Rand hinterstochen, wie bei einem Schwalbenschwanz.
Das Motiv wird dann hineingelegt und in den hinterstochenen Rand reingetrieben.
Dann wird das Motiv graviert und punziert.
Vergiß den Dremel! Und am besten, laß das nen Fachmann übernehmen. Nicht falsch verstehen aber Einlegearbeiten sind die aufwändigsten Sachen die ein Graveur zu machen hat. Bevor Du mit falschem Ehrgeiz das Messer versaust, investiere lieber gutes Geld und laß es von nem Profi machen. Kann Dir auch jemanden empfehlen.
Ich seh das ja jetzt erst, daß das ein uralter Beitrag ist. Na wie auch immer, das Verfahren hat sich in der Zwischenzeit nicht geändert.
Powered by vBulletin® Version 4.1.12 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.