Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das EINE Messer
JonteForese
16.06.08, 00:50
Die folgende Frage lagert vornehmlich im Outdoor/Survival - Bereich, doch sollen möglichst alle Meinungen gehört werden, also auch der schicki-micki Stiletto Enthusiast z.B. möge sich einmal dem Gedankenkonstrukt hingeben, welches Messer er bevorzugen würde, müßte er/sie schlagartig aus der Mitte von Nirgendwo zur Zivilisation zurückfinden.
Mich würde einmal interessieren - wenn ihr euch nur ein einziges Messer wählen dürftet, welches wäre das und weswegen gerade dieses und nicht ein anderes, bzw. was wäre euch die wichtigste Eigenschaft daran (können auch mehrere Punkte sein, die dieses Messer in sich vereinigt).
Nur jetzt bitte keine Frage wie "... was meinste jetzt - fixed oder folder...?"
Nur eines - egal welches ! :steirer:
Hallo Jonte!
Also Du meinst so richtig draußen? Knallhartes Survival? Fernab jeder Frittenbude? :D
Da müsste es wohl ein Messer sein, das alles ein bißchen kann, aber leider nix richtig (weil Improvisation wird ja in der Situation unvermeidlich).
hm.... lass mal überlegen......
Ich entscheide mich für das Fällkniven A1! :super:
Ok, keine besonders originelle Antwort aber es ist nunmal aus meiner Sicht das beste Messer für diesen Zweck. Hoffe, ich konnte Dir helfen.
Leider befürchte ich, dass dieser Thread nicht von besonders vielen Antworten gesegnet sein wird, da es ähnliche Threads schon reichlich gab.
Kannst ja mal mit der SuFu Begriffe wie: Überleben, Outdoor, etc. checken. Da solltest Du fündig werden.
Gruß,
Recon
Hi Recon8.
Bei mir wäre es das Steeltac Commando.
1. Es ist sehr stabil gebaut.
2. Ausserdem ist es sehr scharf geschliffen.
3. Es ist mein Traum-Messer. :super:
Zero Tolerance ZT0301: extrem stabil und belastbar, auch mal zum hebeln, hacken o. ä., sau scharf und liegt super in der Hand. Einfach ein Messer auf das man sich verlassen kann.:super:
smallmagnum
16.06.08, 07:19
Dann segne ich den Thread mal mit einer weiteren Antwort.
Das Böker Arbolito Bowie.
Groß, robust und sauscharf.
Es ist schon etwas länger her, aber es gab schon mal sowas (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=9213) ähnliches. Der zweite von WalterH angegebene Link passt auch ganz gut.
Zum Thema: Im Moment wäre das wohl das Ka-Bar Heavy Bowie. Das Ding kann fast alles (Kartoffelnschälen hab ich noch nicht probiert), wird schön scharf und liegt klasse in der Hand. Irgendwann möchte ich mal eine hübsche Variante davon haben...*träum*
Gruß
Carsten
Für mich wäre das perfekte Messer in dieser Situation ein
7"Scagel von 2Gknives mit 52100 Klinge :)
Hält alles aus, gute Grösse für grobe arbeiten als auch präzise.
Toller Stahl, recht einfach nachzuschärfen.
Und wenn man dann schon verzweifelt, den eigenen Tod vor Augen in der Einöde anfängt zu heulen, dann wenigstens wegen des Verlustes an die Menschheit eines derartig schönen Messers :)
Ausserdem ist es sicherlich schön si abseits jeglicher Zivilisation ein Stück bester Handwerkskunst in den Händen zu halten.
Beste Grüsse
surfer
man merkt gleich, wer schonmal entfernt mit "Suvival" zu tun hatte, und wer es nur aus der Glotze kennt.
Folder...:lach:
Ich würde ein Selbstgebautes von mir mitnehmen. Da hab ich den Schuldigen wenigstens gleich zur Hand, wenn das Ding die Grätsche macht.
Das BRKT PSK! Mehr Messer braucht niemand... :hehe:
Lanzenstoß
16.06.08, 09:48
Guten Morgen!
Ich breche hier die Lanze für das Glock Kleinbajonett, besser bekannt als Feldmesser!
Warum: es ist ultrarobust, leicht nachzuschärfen, eignet sich auch zum hebeln und als Brecheisen. Außerdem bedenke man, dass man es immernoch als Speer umbauen kann, dank des hohlen Griffes. In dem Fall bevorzuge ich die Version mit Sägerücken - man kann sich zwar vorstellen, wieviel die Säge taugt, aber wenn ich der letzte lebende Mensch bin, dann ist ein bischen was von alllem eben das beste.:steirer:
Lg,
L.
zingzong2005
16.06.08, 12:17
Naja ich würde sagen n Schanz WSK
http://bp0.blogger.com/_MHNtNxFvgTA/SAj5NXGx_hI/AAAAAAAAAig/gLUxLwMnayQ/s1600-h/wskk.jpg
Warum?!
Haut ordentlich was weg,ist zuverlässig,nicht zu groß nicht zu klein,wenn man es mag und sich an die Form gewöhnt hat bzw das Tracker knife Manual von Tom Brown gelesen hat,kann man mit alles machen...:steirer:
Lg
spyderjunky
16.06.08, 12:23
Tag gesagt, das Thema lässt mich auch net so ganz kalt..:steirer:
Für den Fall eines ungewollten Aufenthaltes im Busch hätte ich am Liebsten mein Ontario Rat 7 am Gürtel.....supersolides, massives (Hau-)Messer in semi-custom Qualität:super::super::super: Durch den 1095 Stahl feldmäßig leicht scharf zu bekommen. Preislich tut es auch keinem weh, wenns mal hart rangenommen wird...:haemisch:
Achso, da war doch was....hat doch im Messermagazin auch super im Vergleichstest abgeschnitten, oder ??!
MFG Oskar
KA-BAR Heavy Bowie.
Schneidet, haut, bricht nicht, leicht zu schärfen, der Griff ist ein Traum, das Gewicht akzeptabel.
+1 für das Ka-Bar heavie Bowie, falls man sich auf solche Situationen konkret vorbereitet.
Ein Messer, mit der Überlegung, dass man es auch dann dabei hat, wenns überraschend kommt, würde sicherlich kleiner sein, müßte aber einiges der Großen auch können.
Dann: Fjällkniven F1 (gäbe aber auch Alternativen)
Moin zusammen,
Eines für Alles?
Da nehme ich das, was ich kenne: Swamp Rat Camp Tramp!
Bis denne
Thomas
Ne Busse Steel Heart mit ner schicken Scheide.:super:
Wenn mich auch nen WSK reizen täte.....:steirer:
mensch, was ham´wir nen spass an dem thread..................
Keine Frage, Swamp rat Camp Tramp. Ist halt die typische eierlegende Wollmilchsau, kann alles irgendwie ganz gut.
Wenn das Messer nichts oder nur sehr sehr selten Hacken muss, dann ein Fallkniven F1. Perfekte Ergänzung zum Beil.
Gruß,
JoBe
Ähnliches Thema:
3 Messer fuer die Insel?
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=6311
Gruss
El
mein altes buck folding hunter bj 1977, damit kann (konnte ich auch tatsächlich) alles schnitzen was ich zum überleben brauche, bitte noch eine pfeife und 650 g tabak, gegen den hunger. und im mückengebiet zur hochzeit cutters deet, dafür würde ich notfalls auch aufs messer verzichten.
ich muss aber gestehen, dass ich natürlich immer mehr messer mit habe, aber nur weil ich die einfach liebe, nicht weil ich sie wirklich bräuchte
moose
Schnipschnapp
16.06.08, 18:49
Das EINE Messer gibt es für mich nicht, sondern nur die Kombination aus einem großen Messer (z.B. Fällkniven "A1" oder Schanz "WSK") und einem Multitool (Victorinox "Swisstool") ist DER absolute Bringer, weil jeder der Beiden ein Spezialist auf seinem Gebiet ist (falls man beim Tool darüber reden kann).
Gruß
Schnipschnapp
Ich ... höchstwahrscheinlich dieses hier:
http://www.messerforum.net/fotoalbum/data/500/medium/busse_C_4_a.JPG
edit: es war ja nach Gründen gefragt: Dieses Busse ist groß genug aber nicht zu groß, ultrarobust, leicht zu schärfen, hat einen Flachschliff, verträgt jeglichen Mißbrauch, hat keinerlei Nonsens dran und ist mir einfach ans Herz gewachsen. Leider auch nicht mehr erhältlich.
JonteForese
16.06.08, 19:19
man merkt gleich, wer schonmal entfernt mit "Suvival" zu tun hatte, und wer es nur aus der Glotze kennt.
Folder...:lach:
http://img501.imageshack.us/img501/8386/16x16smileyveryhappybd8.gif (http://imageshack.us)
Das war auch einer meiner Hintergedanken dabei - gut, für so ein bißchen Rumschnippelei am Obst oder Gemüse sind se ja ganz gut... oder nur so zum rumfummeln, aber die Dinger halten doch keiner echten Arbeit stand - ganz zu schweigen vom Baumfällen oder dergleichen. Ich hab ja mein Wenger auch fast immer dabei, aber immer wenns mal richtig fernab in die Wildnis ging hab ich mich eher auf machetenartige Messer verlassen. Da ich die richtig Guten vorher garnicht kannte, war´s bis jetzt immer ein U.S.M.C. von KaBar nebst Finnenmesser und Campaxe. Beim nächsten Mal wird es wohl ein Trailmaster sein, welches mich begleiten wird (aber auch noch ein paar andere).
Ich wollte halt einmal wissen, wie die user dieses Forums das in der praktischen Anwendung halten, da ich oft lese, daß den meisten Survival-Trainern eine Klingenlänge von um die 10cm reicht und alles andere Kompensationshandlungen wären.
Also, meiner Erfahrung und Vorliebe nach kann ich sowas kaum nachvollziehen - ohne wenigstens ein Messer mit mind. 20cm Klingenlänge fühle ich mich im Outback nur halb angezogen. Jedenfalls würde ich auch eher ein großes Campknife vorziehen, wenn ich wählen müßte... gut, daß ich da wohl nicht der einzigste bin. Also scheint vorwiegend wohl eher ein großes, schweres Messer gefragt zu sein als ne Klappjule... http://img397.imageshack.us/img397/2729/59wz9.gif (http://imageshack.us)
In so einer Situation würde ich auf alle Fälle zu einem Fixed greifen. Da wäre mein RAT Cutlery RC-4 mein Favorit.
Ist aber auch das einzige Fixed, das ich habe, das für diese Zwecke konzipiert ist.
Definitiv ein Fixed. Entweder ein Buck 119 oder villeicht auch ein reguläres Ka-bar, ... oder na ja ist echt schwirig zu sagen.
Hallo.
Na den Messertyp, den weltweit fast alle Menschen benutzen, die real und tagtäglich vor genau diesem Thema stehen:
Eine Machete, ca 50 cm lang, genieteter Holzgriff, Karbonstahlklinge.
Hundert tausende mal in der Praxis bewährt.
Gruss, Sanji.
Strider MT
Robust und man hat immer ein paar Meter Schnur mit dabei.
Hi,
ich würde mein Swamp Rat/ Rat Weiler in 7,5" mitnehmen.
Zum Holzhacken und Zwiebel schälen.
weltweit alle menschen = Zivilisation
Also nur weils Afrika ist, ist es nicht Wildnis.
Eine Machete wird vielerorts für alles mögliche genommen. Vom Nachbarn erschlagen bis zum Bananenstauden ernten, alles, aber immer im Rahmen der Zivilisation.;)
Meine "strategischen Überlegungen" schwanken zwischen Winnetous Bowie und Ötzis 13 cm Dolch.
Die Wahrheit liegt dazwischen.:D
Marchfelder
17.06.08, 15:57
Für meiner einer klare Sache:
Fällkniven A1 :super:
Strider MT! Scharfe Brechstange mit Speer und Schnur ;) :super:
Halli Hallo,
aus provokation nehm ich nur ein kleines schweizer.
während die anderen sich durchs unterholz hacken,
oder auf die pirsch legen um schwarzwild mit dem messer zu erlegen, oder sich womöglich noch unterkünfte mit pallisadenzaun mit ihrem einen messer bauen, lauf ich munter drauflos, schön leichtfüssig mit meinem kleinen schweizermesser.:super: :super:
tschüüs, chris
Ich würde glaub ich mein Bushman (die alte Version) nehmen, wenn es das einzige wäre was ich wählen könnte und auch kein anderes Werkzeug außer einem Messer (Axt/Machete) verfügbar wäre.
Der Grund ist, das es: leicht nachschärfbar, robust, relativ leicht, noch handlich (auch für kleinere Aufgaben) und mit der Stieloption sehr vielseitig ist. Mit dem Stiel kann man nicht nur eine Lanze (ich hab nicht vor es wegzuwerfen) improvisieren, sondern sich auch durch einen relativ kurzen Stiel der Schwung beim Hacken vergrößern läßt.
Ookami
Abgesehen davon, daß ich oft nicht einmal weiß, was ich für einen halbstündigen Spaziergang einstecke :irre:, wär´s momentan wahrscheinlich mein Randall # 5, 6 Zoll-Klinge, black micarta, .... aus rein psychologischen Gründen ...:steirer:;
Gruß, C.
Der große Klopper, an dem ich gerade arbeite... ;)
Ja, lange Klinge zum hacken und hebeln, 5mm dick und damit ausreichend robust, SB1 scheint sehr tauglich zu sein, schnitzen kann man damit auch...
Im Prinzip denke ich auch (ohne direkt praktische Erfahrung mit Survivalsituationen zu haben) dass eine große Klinge ne Menge Arbeit erleichtert... weil man eben damit hacken kann etc.
Sebastian
servus!
wie JonteForese schon erkannte und wie ich meine bzw. weiß, recht hat, nehme
ich auch "nur" mein Cold Steel Trail Master mit.
warum??? 10cm klinge reichen da nicht und außerdem kann man
(auch wenn manche das gegenteil behaupten) sehr wohl feine arbeiten
mit dem "prügel" verrichten.
mit gruß und ungelogen
Tobi
Wenn ich nicht irgendwo bin, wo ich mich durchs Unterholz hacken muss bzw. das einzig verfügbare Holz aus dicken Baumstümpfen besteht wäre meine Wahl mein Spyderco Bill Moran. Klein, fein, fixed. Sonst ein Khukri (hat praktischerweise ja ein kleines Messer und Wetzstahl dabei), leicht zu schleifen, stabil, verwendbar für alles vom Unterholz hacken bis zum Grube graben.
Victorinox Outrider. Da ist alles dran, was nützlich sein könnte. Relativ große und absolut schneidfreudige, feststellbare Klinge. Sehr gut nutzbare Säge. Ahle, um mal wo Löcher rein zu popeln. Schere für Mani-und Pedikühre. Und dann noch Korkenzieher, Dosen und Flaschenöffner, falls man mal in Abgestürztes Flugzeug findet:D
Hi,
Die Überlegung hab ich spasseshalber auch immer wieder. Was wäre wenn? und überhaupt.
Ich schwanke dann immer zwischen Messern mit 12cm selbst gemacht bis 18cm Rat7 bzw. BK7, A1. Ich denke mit ner 12cm Klinge und einem Schlagholz komm ich sehr weit und man trägt es fast unmerklich. Und dann denk ich wieder mit den 7" Klingen gehts halt schneller und leichter und man kann immernoch feinere Arbeiten erldigen.
Zur Zeit würd ich wohl die 12cm selbstgemachte Klinge mitnehmen.
Grüße
Ede
eigenkontrolle
22.06.08, 12:07
Für die Insel wie z.B. in Lost kann es nur was großes sein.
Ich würde einen CS Kukri mitnehmen.
Groß genug um Fallen für den Fang des Abendessens und die Unterkunft zu bauen. Das Abendessen zubereiten geht auch.
Wenn Locke ebenfalls auf der Insel ist haben wir genug Messer.
Für den Survivaltrip durch den heimischen Wald reicht mir mein Schweizer.
Ein 7er Opinel und evtl. das F1.
Warum? Das Opinel reicht fast schon überall hin (die meisten Arbeiten bestehen aus schnitzen, dafür ist das Opinel optimal). Mit dem F1 kann man grobere Arbeiten machen. Mehr braucht man nicht...
Da es aber nur um ein Messer geht, würde ich eher zum F1 tendieren. Damit kann man auch noch recht gute feine Arbeiten machen
JonteForese
22.06.08, 12:46
Hi,
...mit den 7" Klingen gehts halt schneller und leichter und man kann immernoch feinere Arbeiten erldigen.
Grüße
Ede
Das ist m.E. genau der springende Punkt dabei - die Praxis hat immer wieder gezeigt, daß der erste Griff instinktiv zur großen Klinge geht, wenn man z.B. ein Lager aufschlägt oder eine Feuerstelle anlegt. Da ist dann ruck-zuck alles erledigt und während man sich mit einem Schweizer womöglich noch mühsamst abquält, einige bescheidene Ästchen zu durchtrennen die kaum zu irgendetwas außer Wurstspießen oder Zunder taugen, schmurgelt im ersten Fall dann schon irgendein Grill- oder Pfannengut lustig über´m Feuer...
Bei einem großen Bowie z.B. reicht ein einziger Hieb, um ein tragendes Gestänge für den Unterstand zu schlagen oder Holz zu spalten - nötigenfalls mit Schlagholz - setzt man das Schlagholz hingegen bei den Eidgenossen ein (wohlgemerkt - den Messern, nicht der Bevölkerung !), kann man sich alsbald von seinem geliebten swisstool verabschieden... alles schon mitgemacht. Sie mögen sich wohl ganz gut als Zweitmesser machen - nix gegen die Schweizermesser - auch ich habe immer eines dabei (z.Zt. ein Wenger Ranger mit 10cm Klinge) und möchte es nicht mehr missen, doch als einzigstes Messer taugen diese Kameraden höchstens als EDC im zivilen Leben, zum semi-survival beim nächtlichen zelten im Garten oder bei Wochenendeinsätzen der örtlichen Pfadfindergruppe im benachbarten Gehölz, wo einem als größtes Raubtier evtl. mal ein Fuchs über den Weg schnürt... nicht aber fernab jedweder Zivilisation.
Ich bin letztens im Net über folgende Seite gestolpert: http://www.condortk.com/productsdetail.php?prodid=45
Hat der eine oder ander hier vielleicht schon Erfahrungen mit deren Produkten machen können - taugen die was ?
Die Preise und auch die Specs der Messer dort wirken auf den ersten Blick ja nicht so dolle - 420HC Stahl und 3,...mm Klingenstärke beim Multi Knife II.
Das Pipe Knife hat es mir irgendwie angetan... kann man dank des Hohlgriffs und der Klemmschrauben als Lanze umfunktionieren. Puma bietet da glaube ich etwas Ähnliches an - nur eben `more expensive´...
Ich würde mich da auf was Traditionelles und in der praxis-erprobtes verlassen.
Ein ordentliches Saami-Haumesser mit vernünftiger Stärke und Länge. Könnte mir vorstellen, dass auch ein Kukri sehr lebenserhaltend (für den Benutzer) wirken kann.
Einfach ein Messer, wie es von verschiedenen Naturvölkern seit langer Zeit genutzt wird, deren Überleben davon abhängt (Sind doch hauptsächlich Macheten-artig?).
Meine "Survival-Erfahrungen" beschränken sich allerdings hauptsächlich auf Sommerlager mit Gas-Kühlschrank und Dosenfutter-Vorrat.
Daher würde ich mich, für den Fall der Fälle, an den Naturvölkern orientieren und mich auf deren Erfahrungen verlassen.
JonteForese
22.06.08, 13:15
Ein ordentliches Saami-Haumesser mit vernünftiger Stärke und Länge.
http://img78.imageshack.us/img78/5459/kneeji3.gif (http://imageshack.us)
Sowas hab ich über viele Jahre genutzt und bin sehr gut damit gefahren - die Dinger sind schon klasse...! http://img103.imageshack.us/img103/605/67669345ge2.gif (http://imageshack.us)
Doch jetzt muß es etwas anderes sein, mal zur Abwechslung `ne andere Optik.
hi,
Da fält mir nur mein Sibert Scout ein.
Wird ja auch von Shane, in der Wildnis Gebraucht.
Gruß
Georg
Extrema Ratio Fulcrum.
Wobei ich schwer kauen müsste, um nicht auch noch für Golem F II oder Fällkniven A1 zu stimmen.
Gründe: Das Fulcrum hatte ich schon oft dabei, wenns in die Natur ging, wobei das bei mir immer sehr weit von "Survival" weg war. Aber so fein, wie man damit durch Holz und ähnliches Arbeiten kann, und es auch bei heftigstem Missbrauch immer noch einsatzfähig bleibt, ists mein klarer Favorit.
A1, weil bisher alle meine Fällkniven sauscharf waren und sich auch leicht wieder in diesen Zustand bringen liessen. Aber ER finde ich halt immer noch ein wenig stabiler. Das Golem wegen der Rückensäge, die zwar reichlich unbequem beim Arbeiten ist, aber einen nie im Stich lässt, wenn man mal was *wirklich* durchschneiden will. Die Balance machts zum Arbeiten nochmal angenehmer, würde mich aber wohl bei Survival zu sehr einschränken.
JonteForese
22.06.08, 22:01
hi,
Da fält mir nur mein Sibert Scout ein.
Wird ja auch von Shane, in der Wildnis Gebraucht.
Gruß
Georg
http://img293.imageshack.us/img293/9206/blinkln2.gif (http://imageshack.us)
Whoa... !
Kommt dem Messer meiner Träume schon sehr nahe - wo krieg ich denn sowas her ? Ist das ein Custom oder Production ? :hehe:
**edit**
Aah... schon fündig geworden: http://img502.imageshack.us/img502/9628/siebertlgvj9.th.jpg (http://img502.imageshack.us/my.php?image=siebertlgvj9.jpg)
Aber... 785,- Tacken für das Schmuckstück...! http://img292.imageshack.us/img292/9776/55384838vg5.gif (http://imageshack.us)
Hat fast alles, was das Herz begehrt - CPM S30V, 24 cm Klinge, Micartagriff... nur ne Rückensäge und ne Beilschneide fehlen noch, aber das ließe sich gegen Aufpreis best. auch noch dranbügeln...
Wenn Locke ebenfalls auf der Insel ist haben wir genug Messer.
Wenn du weißt welchen Mist Locke da mithat willst du auf jeden Fall deine eigenen Messer haben - Großteils 20 €-Supermarktmesser. :D
Hallo,
bevor nun die Lostdiskussion anfängt.
Das hatten wir schonmal siehe hier (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=50627&highlight=lost)
weiter mit dem Thema "das eine Messer"
Noch eine Stimme für das MT von Strider!
Allerdings bevorzuge ich die Version mit G10 Gunner Grips, mit denen klebt einem das Messer förmlich in der Hand, abrutschen so gut wie unmöglich!
Gruß jokerman
Extrema Ratio RAO!
1. praktisch wie ein Fixed
2. schwer genug zum groben Hauen
3. klein genug um auch mal was feineres zu machen
4. faltbar genug um mich ggf. nicht selbst zu verletzen
5. klein genug um es leicht und IMMER (auch nachts beim schlafen) tragen zu können
Tja - allein in der Wildnis ist eben nicht Rambo mit bösen Feinden und wildesten Tieren - ich würde in einer solchen Situation sehr darauf achten nicht in eine Messerkampfsituation mit einem Grizzly zu geraten :super: da nützt eh überhaupt kein Messer.
p.s. Wer meint er könne mit einem Messer auf nem Stück Holz ein Tier erlegen, der soll sich im nächsten Heimatmuseum mal ne Saufedder ansehen und dann zuhause überlegen, wie er sein Fixed so an eine latte "fixed"
Halli Hallo,
aus provokation nehm ich nur ein kleines schweizer.
während die anderen sich durchs unterholz hacken,
oder auf die pirsch legen um schwarzwild mit dem messer zu erlegen, oder sich womöglich noch unterkünfte mit pallisadenzaun mit ihrem einen messer bauen, lauf ich munter drauflos, schön leichtfüssig mit meinem kleinen schweizermesser.:super: :super:
tschüüs, chris
Jep, solche Gedanken kommen mir angesichts dieser/ähnlicher Aufgabenstellungen auch immer häufiger. Wahrscheinlich würde es sogar funktionieren.
Bei dem EINEN Messer muss ich inzwischen sagen: Fällkniven F-1
Habs hier im Forum leicht gebraucht gekaft und bin restlos begeistert. Damit hab ich hier in Tübingen schon wieder Stocherstangen angespitzt damit der Metallschuh wieder drüber geht, einfach einen Grillstecken geschnitzt und die Wurst (für auf den Grillstecken) angeritzt. Dabei fand ich es fein genug und grob genur in einem, besonders mit hochsitzender Kydexscheide nahezu unsichtbar (weil man als Student aus der Innenstadt mit dem Bus zum Startpunkt der Grillwanderung fahren muss).:irre:
Müßige Diskussion, ehrlich.
Ich würde ein Fixed mit Klingenlänge um die 10cm mit nehmen (da ich momentan in dieser Liga nur das F1 habe, eben das). Sonst ein RAT3 (bissel klein) oder ein RAT4.
Verstehe den Zwang nicht, ein > 15cm Fixed mit zu nehmen, aber bitte. Feinere Schnitzarbeiten möcht ich damit nicht machen müssen.
Und wann muss ich bitte UNBEDINGT Bäume umhacken oder 10cm Dicke Stämme spalten? Naja, jedem das seine halt.
Ich überlebe auch so.
Grüße
Micha
Kizlyar Sterkth 1
Weil das gute stück so in der Hand fest Wächst dass mans gernimmer loslassen will.
Nur das SAK das müsste ich dann wohl mitschmuggeln...
hallo liebe messerfreunde
will auch mal meinen senf dazugeben
ich denke da an das eickhorn asek bowie mit holz rückensäge und teilwellenschliff
das messer ist nicht zu gross und trotzdem vielseitig einsätzbar zudem durch die schleifplatte gut nachzuschärfen auch nicht zu verachten die ahle und das kleine handmesser :hmpf:
gruss
thebigu
JonteForese
24.06.08, 14:54
Tja - allein in der Wildnis ist eben nicht Rambo mit bösen Feinden und wildesten Tieren - ich würde in einer solchen Situation sehr darauf achten nicht in eine Messerkampfsituation mit einem Grizzly zu geraten :super: da nützt eh überhaupt kein Messer.
Nee, aber ne Trillerpfeife hilft in den meisten Fällen. ;)
Aber wenn es einmal zu einer Wehrsituation kommen würde, hätte ich doch eher lieber ein scharfes, spitzes Fixed mit mehr als 6mm Klingenstärke als nen Zahnstocher. Aber vielleicht gelingt es den Filigran-Arbeitern hier ja noch, vorher ihre Initialen nebst Adresse in nen Ast zu schnitzen, bevor er vom pöhsen Petz geschreddert wird, damit man später die paar verbliebenen Knochen irgendwem zuordnen kann. :irre:
Das ist jetzt aber auch ne ziemlich hypothetische, wenn nicht gar überflüssige Diskussionsgrundlage, denn ohne Wumme mit ausreichend Kaliber oder mindestens schwerem mittelalterlichen Jagdrüstsatz ist man großen Raubtieren ziemlich ausgeliefert - selbst wenn man solch einen Zusammenstoß überleben sollte, geht man doch an den zu erwartenden Verletzungen zu Grunde, bevor man auf Rettung hoffen könnte, wenn man vorher niemanden über seine Position und zu erwartende Dauer des Trips informiert. Es sind meistens auch nicht solche Alptraumszenarien, die einem womöglich das Leben im outback verkürzen, sondern oft weitaus banalere Dinge wie Schnittverletzungen oder irgendwelche unbehandelten Entzündungen, die auf vielerlei Art hervorgerufen werden können. Auch ist die Art der Wildnis oft ausschlaggebend - je nachdem, ob nun trop. Dschungel oder Eis-/Sandwüste oder eben gemäßigte Temperaturzonen haben ihre spezifischen Gefahrenquellen und so nutzt mir beim Durchschreiten eines schlichten Südhangs z.B. auch die beste Waffe nichts, wenn Freund Viper o.Ä. sich durch meine Trampelei gestört fühlt und ihre strafenden Giftzähnchen in meine frevlerischen Knöchel schlägt, um sich ihre Ruhe zu gewährleisten. Doch kämen wir mit dieser Frage vom eigentlichen Sinn dieses threads ab und wer das schon einmal gemacht hat, weiß auch, daß Prävention der beste Freund des eigenen Lebens ist und man sich natürlich nicht völlig unvorbereitet mitten im Nichts mit nicht mehr als nur einem Messer - egal welcher Art - aussetzen läßt, jedenfalls nicht, solange beide Hirnhälften noch ausreichend funktionieren. Hier geht es nur um die Frage, welchem Messer jeder einzelne die meisten ihm nützlichen Fähigkeiten zutraut, die in einer solchen Situation von Nutzen sein könnten, solange wir der Jäger - und nicht die Beute sind. Das erwähnte Pipe-Knife z.B. ließe sich schon ganz gut als Jagdspeer nutzen, wenn man damit umgehen kann und sich eine entsprechende Gelegenheit bieten würde, damit Beute zu machen. Natürlich setzt das ein gewisses Jagdglück voraus um erst einmal auf die nötige Distanz zu kommen... aber wie gesagt, das ginge hier zu weit.
p.s. Wer meint er könne mit einem Messer auf nem Stück Holz ein Tier erlegen, der soll sich im nächsten Heimatmuseum mal ne Saufedder ansehen und dann zuhause überlegen, wie er sein Fixed so an eine latte "fixed"
Meint ja keiner... jedenfalls bist du derzeit noch der einzigste mit dieser Idee... :D
Aber mal an die Schnitz-Fans hier: Ich habe ja zugegebenermaßen Respekt vor all den filigranen Künsten, die man mit so einem Schnitzmesser bewältigen kann, doch - was um aller Welt treibt einen dazu, schnitzen zu wollen, wenn einem der Magen knurrt und man in erster Linie für die nötige Kalorienzufuhr zu sorgen hat, oder eben den Erhalt der überlebensnotwendigen Körpertemperatur, sprich - Feuer machen, Unterstand bauen... ?!?
Zugegeben - man kriegt wohl auch Hack-/Hauarbeiten mit kleineren Messern oder gar Foldern hin, doch steht der zu erwartende Arbeitsaufwand hierbei in keiner Relation zu dem mit einer größeren weitaus schwereren Klinge, ganz abgesehen von den Schwielen und Blasen, die man sich bei den oft unterdimensionierten Griffen dieser Kleinmesser zuzieht. Aber gut - jedem das seine... es geht ja hierbei auch nicht um eine Bewertung der jeweiligen Messer; das Ganze soll einfach eine Art Sammlung verschiedener Einwürfe sein, um nicht zuletzt den eigenen Horizont, was den Gesamtumfang aller in Frage kommenden Messer betrifft, zu erweitern. Auf diese Weise lernt man schnell viele Messertypen kennen, die ich vorher nicht kannte - schon allein für dieses Sibert Scout z.B. hat sich aus meiner Sicht der thread gelohnt...! :super:
Also denn - cool bleiben und mal immer munter weiter mit euren Vorschlägen ! :)
Pflegeleicht, einfach zu schärfen, nicht zu schwer, robust, universell einsetzbar-
Ich glaube, im Großen und Ganzen wär ich mit einem mittelgroßen Fixed ganz gut bedient, vielleicht so um die 15 cm, eher kürzer.
Klar, im Urwald wär eine Machete nicht schlecht, in der Wüste tuts auch eine kleinere Klinge, an der man nicht schwer schleppt, im Eis würde ich eventuell ein angenehm warmes Griffmaterial vorziehen, im postapokalyptischen München ein Tool.
Man schaue sich nur an, was in der 'Wildnis' Einheimische mit sich herumtragen, das ist von Klimazone zu Klimazone was anderes.
Also einen guten Kompromiss, der mich weder an der Kokosnuss verzweifeln lässt, noch als schwerer Ballast meine Dehydrierung in der Namib beschleunigt.
Mein Tool würd ich aber schwer vermissen:
Vor einigen langen Tracks grinsten mich alle meine Messer an und riefen "Nimm mich, ich bin das beste!"
Im Endeffekt wurde es dann meist ein medium-Fixed und ein Swisstool, wobei das Tool die kitzeligeren Aufgaben erledigen durfte (mein Auto reparieren/aufbrechen, einer netten Schweizerin den Schuh wieder besohlen, einen fiesen 'Fleischhaken' an ner Drahtseilbrücke entschärfen, Zehennägel schneiden...sollte man nicht unterschätzen...)
und das echte Messer der Essenszubereitung diente.
mfg
Tct II
Ich hab das hier jetzt nur überflogen, und obwohl ich aus Patriotismus zum Glock Feldmesser greifen müsste, möchte ich doch auch das Sissipuukko M95 mit Kunststoffscheide erwähnen. Preislich mit ca 100€ absolut im Rahmen, die Kohlenstoffstahlklinge ist leicht nachzuschärfen, und durch die partielle Härtung kaum zu ruinieren. Das Ganze wird mit einem imho genial komfortabel geformten Griff, einer Teflonbeschichtung und einer durchdachten Scheidenkonstruktion abgerundet. Die Finnen verstehen halt was vom Messer bauen.
Müßige Diskussion, ehrlich.
Ich würde ein Fixed mit Klingenlänge um die 10cm mit nehmen (da ich momentan in dieser Liga nur das F1 habe, eben das). Sonst ein RAT3 (bissel klein) oder ein RAT4.
Verstehe den Zwang nicht, ein > 15cm Fixed mit zu nehmen, aber bitte. Feinere Schnitzarbeiten möcht ich damit nicht machen müssen.
Und wann muss ich bitte UNBEDINGT Bäume umhacken oder 10cm Dicke Stämme spalten? Naja, jedem das seine halt.
Ich überlebe auch so.
Grüße
Micha
Ich nehme das >15cm auch mit in die Wüste! Und nu? Was soll ich da spalten. Junge Junge bin ich blöd... :rolleyes:
Fällkniven A1
...für das Grobe, wie für's feine:)
Gruß
auf jeden fall ein fixed, moeglichst full-tang und klingenlaenge irgendwas universelles zwischen 10-12 cm !
ob "einfach nachschaerfbar" immer besser ist als "lange scharf" da bin ich unschluessig.
vielleicht also mein benchmade fecas gamer (oder etwas vergleichares):
http://img291.imageshack.us/img291/7204/bla3mi3.jpg
PS: schweizer sind wirklich tolle messer, aber doch nicht als alleinige begleiter bei "verschollen im yukon-territorium". :argw:
--hawky
Mich würde einmal interessieren - wenn ihr euch nur ein einziges Messer wählen dürftet, welches wäre das und weswegen gerade dieses und nicht ein anderes, bzw. was wäre euch die wichtigste Eigenschaft daran (können auch mehrere Punkte sein, die dieses Messer in sich vereinigt).
Mein Pasvikka:
- universelle, sehr schneidfreudige 10cm-Klinge aus 1.2552, die ich für feine wie für gröbere Arbeiten(ich hab damit schon gehackt) einsetzen kann
- relativ leicht sehr scharf zu bekommen
- falls mann es doch nicht zurückschafft, kann man sich in den letzten Momenten an der schönen Optik des Messers erfreuen:D
Ich sag's nicht wirklich gerne: Mein Brotmesser.
Ich habe seit x Jahren ein rostfreies Ganzmetallmesser (Fabrikat unbekannt), das wegen seiner brutalen Sägezahnung niemals unscharf wird, alles schneidet und sich auch sonst nicht beklagt. Mit diesem Messer kann ich Äste sägen und feine Tomatenscheiben schneiden.
Ok, Schnitzen ist mit dem Ding eher suboptimal und die Klinge könnte etwas kürzer sein, um als wirklich universell zu gelten, aber sonst ...
Grüße,
Steffen
der sich schon mal wegduckt
Das wäre meine Wahl:
Campmesser von Günther Böhlke, Vanadis 4, Griff aus Cristalan
Bildschön, vertrauenerweckende Größe, scharf wie Sau, der Stahl ist unverwüstlich und unheimlich zäh.
Es hat irgendwann aus dem Forum zu mir gefunden und war mit einem der Vorbesitzer schon mal einen Monat aktiv in der Finnmark, hat dort Bäumchen gefällt, Fische ausgenommen, Bären getötet, Drachen und Riesen besiegt etc.
Gebrauchsspuren: keine
Ein Khukuri ... kein zu grosses, womöglich ein Tactical mit max. 24 cm Karbonstahlklinge. Damit kann man (fast) alles machen - von Unterkunft bauen, Feuer machen bis Essen besorgen und zubereiten ... sind ja eh die wichtigsten Dinge in diesem Fall.
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