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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frauen und Kochmesser



gast23032009
19.05.08, 11:46
Werte Messerfreunde!

Mich interessieren einmal Eure Erfahrungen: Gibt es ein Bestreben (Tick) zur perfekten Küchentechnik (speziell beim Messersortiment) auch bei Frauen? Meine bescheidene Ansicht: Frauen sind beim Kochen phanasievoller, kreativer und geschmackssicherer; in den technischen Dingen jedoch pragmatischer. Es muß nicht die letzte Damastserie von Meister Soundso sein. Ein größeres, ein kleineres (halbwegs scharf - also saustumpf) genügen messermäßig für die Zubereitung exzellenter Speisen.

Über Widerspruch würde ich mich freuen
und grüße alle (Hobby-)Köche!

Loki_1982
19.05.08, 18:19
Gibt es ein Bestreben (Tick) zur perfekten Küchentechnik (speziell beim Messersortiment) auch bei Frauen?Ja, gibt es… nur nicht bei Messern :haemisch:

Meine bescheidene Ansicht: Frauen sind beim Kochen phanasievoller, kreativer und geschmackssicherer;Niemals nie nicht! Frauen kochen häufiger als Männer, aber die Männer die Kochen kochen besser. Siehe Sterneköche :hehe:

in den technischen Dingen jedoch pragmatischer. Es muß nicht die letzte Damastserie von Meister Soundso sein. Ein größeres, ein kleineres (halbwegs scharf - also saustumpf) Meine hat kaum Ansprüche an Messer: Sie will sehr scharfe Messer haben (Missionierung erfolgreich). Aber alles was ne längere Klinge 150mm jagt ihr Angst ein. Sonst ist es ihr wurscht, egal ob Japaner, Chrommonster, rostig oder glänzend,

Egbert
20.05.08, 06:30
Loki sprichst Du hir von Deiner oder meiner Frau?:irre:
Ich hätt´s nicht besser schrieben können, nur mit dem öfter kochen stimmt so auch nicht.

SaberRider
20.05.08, 15:15
Meine bescheidene Ansicht: Frauen sind beim Kochen phanasievoller, kreativer und geschmackssicherer;

Quark, das kann ich garnicht bestätigen. Auser das mit der Kreativität, das liegt %tual mehr Frauen im Blut als Männern, aber Männer können das natürlich auch. Aber beim Rest finde ich liegen die da schon etwas hinten. Bei uns in der Küche merke ich es selbst, da macht der Azubi im 1. die Salate komplett alleine. Die Jungköchin ist sich ihrer Sache so unsicher und geht immer zum Chef. Genrell konnte ich das häufiger beobachten.

Das es kaum Frauen in der Sterne-Gastro gibt, liegt aber am sehr harten Beruf meiner Meinung nach. Das raue Klima halten die noch schwieriger aus als Männer, für die das aber auch sehr hart sein kann.

Thehunt
20.05.08, 15:47
Kleine Anekdote:

Es begab sich einst, da wollte der kleine Marc mit einer sehr guten Freundin kochen.

Ich gab ihr also ein schönes Zwilling, meiner einer griff zum gewöhnungsbedürftigen Santoku...
So weit so gut.

Als ich aber sah, wie sie die Tomaten vergewaltigte, fing ich schallend an zu lachen, das hatte ich so noch nicht gesehn.
Ich wollte doch Würfel, kein Tomatenmark...

Allerdings gefror mir das Lachen in der Kehle, den ich hatte bei Ihrem Blick Angst um die selbige.

Schöne Worte und ein großes Glas Roten retteten sowohl mich, als auch das Essen.

Moral der Geschicht: Kochen ist für Frauen nicht...



Ich bin dazu übergegangen, selber zu kochen, den Damen ein Gläßchen anzubieten und mit ihnen zu schnacken, wärend ich mich an der mis en place verlustiere.

Ist für alle Beteiligten besser so.

Meine Frau findet das klasse so:-) Zum Glück...

Pilkerman
20.05.08, 15:50
Hallo, Ihr Leidgeplagten............
Da ich von beiden Hobbys infiziert bin, kann ich glaube ich mitreden. Meine Frau ausgenommen; die hasst Kochen; kenne ich einige Frauen im Bekanntenkreis, die nicht nur kreativ und lecker Kochen, sondern auch einen Draht zu gutem Werkzeug u.a. Messer haben. Aber genau so gut gibt es in meinem Bekanntenkreis das absolute Gegenteil. Der Höhepunkt: die Frau schneidet -weil so schön scharf- mit dem "teuren-spitzen" Sudoku den Weihnachts-Tannenbaum in Stücke- Ich durfte dann die 5mm Ausbrüche ausschleifen und versuchen wieder Fasson an das gute Teil zu bekommen. Mein Fazit dazu nach fast 30 Jahren Messerservice: es gibt nichts was es nicht gibt. -wie überall-
Gruß
Uwe

Nikkorix
25.05.08, 12:57
Hallo Hausmann,

netter Thread ;-)


Mich interessieren einmal Eure Erfahrungen: Gibt es ein Bestreben (Tick) zur perfekten Küchentechnik (speziell beim Messersortiment) auch bei Frauen?
*lach* - das wäre das Allerneueste. Alle Frauen, die ich kenne, haben entweder alles in der Schublade, vom gestanzten Blech bis hin zur Tchibo-Exquisit-Ausgabe, oder in einem Block, den es mal irgendwo und irgendwann im supergünstigen Angebot gab.

Aber: Eine Ausnahme gab es dann doch. Eine gute Freundin war so begeistert von meinen scharfen Messern, O-Ton "uii, das geht ja viel besser", dass ich ihr doch glatt eines geschenkt habe ... soviel Ehrfurcht vor dem plötzlichen Gesinnungswandel war denn doch vorhanden ...


Meine bescheidene Ansicht: Frauen sind beim Kochen phanasievoller, kreativer und geschmackssicherer; in den technischen Dingen jedoch pragmatischer.
Nö, bedingter Einspruch! Ich kenne genug Männer, die besser und phantasievoller als die Frauen kochen. Aber beim Pragmatismus hast du recht - gelobt sei, was satt macht ;-) Mein Fazit nach vielen verkochten Jahren: Frauen schaffen die 0815-Gerichte mit dem, was gerade im Kühlschrank liegt ziemlich gut - Männer aber auch. Man(n) muss sich als Perfektionist nur ab und an mal vom Rezeptbuch "emanzipieren" ... Jamie Oliver hat es vorgemacht (außer bei Süßspeisen, da wiegt er aufs Gramm genau ab)


Es muß nicht die letzte Damastserie von Meister Soundso sein. Ein größeres, ein kleineres (halbwegs scharf - also saustumpf) genügen messermäßig für die Zubereitung exzellenter Speisen.
Damast? Da vermuten Frauen meistens Unterwäsche hinter dem Wort :D ... Unsereins hat dann doch mehr "Ahnung" - und Doppelripp :glgl:

Nachdem meine Verflossene mein Fisch-Filiermesser zum Schneiden von Stollen missbraucht hat, glaube ich, dass ich genauso gut nur Nagelfeilen in die Küche zu legen bräuchte. - Aber gibt es dann noch etwas zu Essen?


Über Widerspruch würde ich mich freuen
und grüße alle (Hobby-)Köche!
Etwas Widerspruch (zu was eigentlich) zurück und ein sonntäglicher Gruß an alle Hobby- und Köche.

Nikkorix

Elaine
05.06.08, 18:15
Einspruch -

auch wenn ich das Gefühl habe, die einzige Frau auf dem Planeten zu sein: ich liebe Messer, scharfe Messer, ich liebe es zu schneiden, da sich brechende Licht auf der Klinge zu beobachten und das lautlose Zerteilen.

Ich koche zwar auch sehr gern (war mal Profiköchin in einem 5-Sternehotel), aber die Messerleidenschaft ist noch größer. Wie andere vor Schuhen, stehe ich vor Messern und überlege, wo ich damit noch hinkönnte und ob ich mir das jetzt noch leisten kann. War schon als Kind so, keine Ahnung wieso. Ich kenne übrigens auch keinen Mann, dem es ähnlich geht und war den ganzen Tag aufgeregt, als ich das Forum hier sah.

Am liebsten würde ich mich würde ich mir mit einem Küchenmesser auch die Beine rasieren. :D Diese Plastegeräte sind schrecklich unsinnlich.

Faltradl
05.06.08, 21:32
Am liebsten würde ich mich würde ich mir mit einem Küchenmesser auch die Beine rasieren. :D Diese Plastegeräte sind schrecklich unsinnlich.
Dem ließe sich aber durchaus abhelfen. Kauf dir statt der Plasteteile einfach traditionelles Rasierwerkzeug. Und dann immer schön das "Volle Programm" zelebrieren.

Gruß, Bernhard

cheez
06.06.08, 07:51
Ich breche ja wirklich selten eine Lanze für "die Frauen", aber es gibt mMn. mit Sicherheit in der Männerwelt genauso viele Deppen, die mit einem (Koch-)Messer nicht umgehen können. Mit genetischer Veranlagung hat das wohl eher wenig zu tun.

Gruss, Keno

Morales
06.06.08, 08:44
Es kommt ja auch darauf an, wie man sich der Materie nähert: Man möchte die Messer benutzen, die man schon immer benutzt hat und meistens sind diese Messer schon seit Jahren stumpf.
Bei dem ersten Kontakt mit echter Schärfe geht man solchen Messern erstmal aus dem Weg. Frauen sind da bestimmt vorsichtiger als Männer. Wenn man sie allerdings daran gewöhnt, dann haben sie ebenso Freude daran und wissen auch, wie sie damit umgehen müssen. Alles eine Frage der "Betreuung"...;)
Und Unbelehrbare, da stimme ich Keno uneingeschränkt zu, gibt es auf beiden Seiten.

Gruß
Carsten

Der Ole
06.06.08, 09:29
Nachdem ich mit meinem Sharpmaker das erste Mal die Messer meiner Freundin und meiner Mutter geschärft hatte bekomme ich von den beiden jetzt immer den Kommentar "Bitte nicht soo scharf machen, sonst hab ich Angst".

Ich denke, das ist nur Zufall und nicht auf alle Exemplare der holden Weiblichkeit anzuwenden.

Nandger Franck
06.06.08, 09:32
@Der Ole
Ja wie geil! Meine Oma hat mir auch nur einmal das Messer zum schärfen gegeben und sich gleich 3 mal geschnitten. jetzt kauft sie sich lieber ein (stumpfes) neues, weil damit schneidet sie sich nicht so schnell als wenn ich das alte scharf mache *LACH*

Zurück zum Thema ;-)
Also meine Frau kann weder kochen, noch hat Sie einen Sinn für Messer. Das ist mir aber auch fast egal, da ich für beides umso mehr schwärme :-)

VIEL WICHTIGER ist doch bei einer Frau, dass sie uns bei unserer Messersucht nicht in die Quere kommt oder sogar positiv unterstützt mit Lob, Anerkennung und.... *lach* ....sich abgewöhnt die Messer heimlich in den Geschirrspühler zu stecken wenn wir nicht da sind :irre::staun::rolleyes:

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, dass in MEINER!:glgl: Küche nur alte krücken und misslungene Schmiedeversuche landen.
Allesamt maximal geschärft kann man damit gut arbeiten, aber wenn dann mal doch eins bei der Frau runterfällt und die Spitze auf den Fliesen abbricht.... dann kommen bei mir wenigstens keine Mordgedanken mehr hoch :super:

Liebe Grüße

Xzenon

Sanji
06.06.08, 11:44
Hallo zusammen....

Frauen neigen weitaus weniger wie Männer dazu, sich ein abendfüllendes Hobby, einen Sammeltick oder eine exzessive Leidenschaft zuzulegen.
Es sind vor allem Männer, die wie besessen Briefmarken horten, mit glasigen Augen über ihre neueste Spezialangel reden oder bis tief in die Nacht ihre Taschenmessersammlung sortieren.

Also, es ist eher unsere Macke, aber wir Männer können nix dafür:

Das hat meiner Meinung nach psychologische Ursachen, es ist ein Trieb...
Das hatte warscheinlich mal irgend einen biologischen Sinn, um in unserer Umwelt zu überleben (es muste einfach der perfekte Pfeil für den Blattschuss sein z.B.)


Frauen sind da etwas pragmatischer, ein WMF-Messer tuts tatsächlich auch.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Beispiel: Schuhe ( wozu und warum auch immer gerade Schuhe....)

oder die Damen hier im Forum
@ Elaine: Willkommen im Club:super:

Grüsse, Sanji

jock1307
06.06.08, 13:28
Jaja die Damen^^,

zum Glück bleibt das Kochen bei uns zu Hause auch an mir hängen...

Das Hobby wird zwar ausnahmslos und geduldig mit Verständnis bedacht, die Ergebnisse mit viel Freude betrachtet und gelobt, im Gebrauch aber kommt zu 99% der Spruch: "Kannst Du nicht mal was Rostfreies machen?" - meist nachdem ich leicht säuerlich zum zigsten mal die Platzierung eines meiner mühevoll polierten Messer leicht flugrostig in der Spüle bemängelt habe :lechz: .

Ich jedenfalls habe erzieherische Maßnahmen in Bezug auf Schneidwaren etwa in der Richtung abgeheftet wie auch den Versuch der Holden klarzumachen, daß ein Schnäppchen nur dann ein Schnäppchen ist, wenn man etwas billiger bekommt, was man so oder so kaufen wollte :glgl:

In diesem Sinne, immer schön locker bleiben...


Grüße,

Christoph

pitter
06.06.08, 14:06
Ich breche ja wirklich selten eine Lanze für "die Frauen", aber es gibt mMn. mit Sicherheit in der Männerwelt genauso viele Deppen, die mit einem (Koch-)Messer nicht umgehen können. Mit genetischer Veranlagung hat das wohl eher wenig zu tun.


Sehe ich anders. Die Frauen, die ich kenne, kochen. Die machen keine Messershow, sondern Kochen. Die schleifen sich nicht für 1µ Schneiden die Finger wund, quatschen sich nicht über Stähle die Ohren eckig, denen ists wurscht welches Dingsbumsholz jetzt wie stabilisiert wurde, und ob man in der Küche mit nem 20° Schneidenwinkel zurecht kommt. Die kommen damit zurecht.

Wenn das Messer schneidet ist das Thema durch. Und wenn das Ding die Spülmaschine, die Schublade und die gefrorene Mammutkeule nicht überlebt, dann taugts nichts, fertich. Ganz einfache Nummer.

Männer dagegen haben ein generelles Equipmentproblem. Wenn da einer zum Kippenholen aus dem Haus geht, dann nur mit der Maxpedition Colossus an der Gurgel. Mit dem, was da drin ist, könnte man genausogut 14 Tage Antarktis oder Wüste überstehen (notfalls auch eine Mondlandung), Angriffe von Grizzlys und Eisbären inklusive. Kochen geht eh nur mit einem Schnickeldickelmesser aus der hinteren Mongolei, das mindestens ne halbe Stunde Banksteingeruppt und dreiundzwölftigmal auf einem Lederriemem (kalifornischer Wüstenemu) genippelt wurde.

Zum Kochen wird dann allerdings Bier gesoffen, während die Frau das Messerbudget des Herren eher in die Rotweinsammlung investiert.

Das ist genetisch.

Pitter

Wolfster
06.06.08, 14:14
Männer dagegen haben ein generelles Equipmentproblem. Wenn da einer zum Kippenholen aus dem Haus geht, dann nur mit der Maxpedition Colossus an der Gurgel. Mit dem, was da drin ist, könnte man genausogut 14 Tage Antarktis oder Wüste überstehen (notfalls auch eine Mondlandung), Angriffe von Grizzlys und Eisbären inklusive. Kochen geht eh nur mit einem Schnickeldickelmesser aus der hinteren Mongolei, das mindestens ne halbe Stunde Banksteingeruppt und dreiundzwölftigmal auf einem Lederriemem (kalifornischer Wüstenemu) genippelt wurde.

Zum Kochen wird dann allerdings Bier gesoffen, während die Frau das Messerbudget des Herren eher in die Rotweinsammlung investiert.

Das ist genetisch.

Pitter

So sieht´s aus !

chamenos
06.06.08, 14:36
Die kommen damit zurecht.


Naja.

Meine Liebste hat, bevor wir uns kennen gelernt hatten, mit Messern in der Küche gearbeitet, - da war es egal mit welcher Seite der Klinge man versucht hat "was auch immer" durchzudrücken.

Dann sind wir zusammengezogen und ich war so frei, mal ein paar meiner Messer in den Küchenbestand mit einfließen zu lassen.

Als erstes hat sie ihre Weißblechmöhren entsorgt.
Nach meinem zweiten Nervenzusammenbruch werden die Rostenden und die mit Holzgriffen per Hand abgespült.
Und einmal die Woche landen die zu schärfenden Messer kommentarlos an meinem Platz. Denn mittlerweile stuft sie Messer, die nicht in der Lage sind eine Tomate sauber in 3mm Scheiben zu schneiden als sumpf ein.

Und Schärfen sei nun mal Männersache. Allerdings wird dann auch die Neuanschaffung von Schleifgerätschaften nicht kommentiert.

Die übelsten Messernutzer, denen so gut wie alles egal ist, sind in meinen Augen Männer, die Messer beruflich nutzen.

Gruß
chamenos

jardinier
06.06.08, 15:06
Die übelsten Messernutzer, denen so gut wie alles egal ist, sind in meinen Augen Männer, die Messer beruflich nutzen.

Gruß
chamenos[/QUOTE]

Da gebe ich dir, Chamenos, durchaus Recht. Ich bin auch einer, der auf seine relativ teuren Gärtnermesser im Zweifelsfall nicht so achtet, wie ich das als Privatmann tue.
Wenn ein Zementsack aufzuschneiden ist und nichts anderes zur Hand ist, dann ist eben das Veredlungsmesser dran.
Ich hätte mal sehen wollen, was mir mein Chef gesagt hätte, dass ich leider meine Arbeit nicht machen konnte, weil mir mein frisch geschliffenes Okuliermesser zu schade dafür gewesen sei.

Andererseits sind gerade die einfachen (deswegen aber nicht billigen) Arbeitsmesser auch leicht wieder in einen guten Zustand zu bringen, und mit ein wenig Gespür dafür, wie Messer "ticken", ist das alles halb so wild.
Mit dem Thema "Frauen und Kochmesser" hat das jetzt wenig zu tun...ich weiss; eher damit, wie man ein Werkzeug nutzt um des Resultats willen und nicht um des Werkzeugs willen.

Für Männer und Frauen ist es mit Messern so, wie mit Autos. Männer haben schnelle, teure oder prestigehaltige Autos, die supergepflegt sind, Frauen haben praktische , kleine Autos, die oftmals eher an einen rollenden Mülleimer erinnern.
Ich finde beides in Ordnung, solange der eine noch über den anderen lachen kann:-)
Grüße

cheez
06.06.08, 15:18
Sehe ich anders. Die Frauen, die ich kenne, kochen. Die machen keine Messershow, sondern Kochen. Die schleifen sich nicht für 1µ Schneiden die Finger wund, quatschen sich nicht über Stähle die Ohren eckig, denen ists wurscht welches Dingsbumsholz jetzt wie stabilisiert wurde, und ob man in der Küche mit nem 20° Schneidenwinkel zurecht kommt. Die kommen damit zurecht.

Wenn das Messer schneidet ist das Thema durch. Und wenn das Ding die Spülmaschine, die Schublade und die gefrorene Mammutkeule nicht überlebt, dann taugts nichts, fertich. Ganz einfache Nummer.

Männer dagegen haben ein generelles Equipmentproblem. Wenn da einer zum Kippenholen aus dem Haus geht, dann nur mit der Maxpedition Colossus an der Gurgel. Mit dem, was da drin ist, könnte man genausogut 14 Tage Antarktis oder Wüste überstehen (notfalls auch eine Mondlandung), Angriffe von Grizzlys und Eisbären inklusive. Kochen geht eh nur mit einem Schnickeldickelmesser aus der hinteren Mongolei, das mindestens ne halbe Stunde Banksteingeruppt und dreiundzwölftigmal auf einem Lederriemem (kalifornischer Wüstenemu) genippelt wurde.

Zum Kochen wird dann allerdings Bier gesoffen, während die Frau das Messerbudget des Herren eher in die Rotweinsammlung investiert.

Das ist genetisch.

Pitter

Von Frauen welchen Alters reden wir? Für meine Oma stimmt das gesagte. Für meine Mutter nicht, die kocht nämlich äusserst selten; erfreut sich aber, genau wie Vatern(!) an den mittlerweile scharfen Messern - die sind sogar regelrecht "verwöhnt" mittlerweile.

Frauen wie Männer in meinem Alter sind mal pauschal total unbeholfen, das gibt sich da nix, weil nämlich beide Geschlechter so gut wie gar keinen Bezug zu Messern oder Kochen haben, scheint es mir zumindest.
Bei Männern kann ein scharfes Messer dann vielleicht noch ein "Boah, geil!" entlocken, wird dann aber gleich über den nächsten Porzellanteller gezogen...(:rolleyes:)die Damen sind dann idR eher respektvoll, und machen weniger Blödfug mit dem Messer...(:super:)

Insofern würde ich sogar eher einer Frau als einem Mann ein Messer in die Hand drücken ;)

Gruss, Keno

Sanji
06.06.08, 15:45
Nochmal Hallo.

Meine Frau benutzt meine Messer nicht.
Sie sind ihr zu scharf, zu teuer oder zu groß.

Und wenn ich mir wieder mal ein Neues kaufen mußte,
brummelt sie was von ''.....Messertick.....nix gscheids im Kopp der Kerl....''

Wenn aber Besuch kommt, führt sie den Gästen voller Stolz meine Sammlung vor.

Verstehe wer will :p

Gruss, Sanji.

pitter
06.06.08, 17:32
Von Frauen welchen Alters reden wir? Für meine Oma stimmt das gesagte.

Von Frauen meiner Gernation, also quasi die Deiner Oma :steirer:


Für meine Mutter nicht, die kocht nämlich äusserst selten; erfreut sich aber, genau wie Vatern(!) an den mittlerweile scharfen Messern - die sind sogar regelrecht "verwöhnt" mittlerweile.

Mooooooment! Da sag ich ja nix. Wenn die Damen mal ein scharfes Messer in der Hand hatten, hätten sie die ihrigen schon gerne auch so scharf. Aber erstens darfst Du nicht glauben, sie würden sich selber drum kümmern. Und zweitens fliegen auch die scharfen Messer danach in der Schublade rum. Ok, es gibt auch noch die sensiblen "boahh ist das scharf, da würde ich mich ja nur schneiden..." Mädchen.

Männer, die ich mit dem Messervirus angesteckt habe, hören mir in der Regel aufmerksam zu, befolgen das gesagte und kaufen, was ich vorgebe. So soll das sein.

Keno, vielleicht hast Du nicht deswegen eine andere Sicht, weil Du ne andere Generation Frauen kennst. Vielleicht kennst Du einfach generell zu wenig Frauen :D Die, die ich kenne, kochen.


Insofern würde ich sogar eher einer Frau als einem Mann ein Messer in die Hand drücken ;)

No way, nur im Vollsuff. Grund, siehe oben, das mit dem "Aufmerksam zuhören und befolgen" im Mittelteil.

Ok, fairerweise muss ich zugeben, meine LAG ist ne Ausnahme. Die hat immer ein Messer, oder zwei, oder drei :) dabei, kocht, mag vernünftige Kochmesser und kann damit auch umgehen (auch wenn sie weniger Geschisse macht, als ich). Aber das ist ne Ausnahme. Die ist berufsbedingt genauso ballaballa wie ich.

Pitter

cheez
06.06.08, 17:45
Moment, meine Mutter wirft die scharfen Messer auch nicht in die Schublade oder Maschine, das hat die wunderbar verstanden.

Von wegen "Aufmerksam zuhören und befolgen" - sone Leute kenne ich nicht (bzw zu wenige...) :irre:

"Angesteckte" Männer zählen nicht, das ist ein unfairer Vergleich.


[...]Vielleicht kennst Du einfach generell zu wenig Frauen :D[...]

Ich glaube nicht, dass man zu wenig Frauen kennen kann :p

Gruss, Keno

chamenos
06.06.08, 17:52
Vielleicht kennst Du einfach generell zu wenig Frauen :D Die, die ich kenne, kochen.


Menno Cheffe

Schau Dir mal auf google-map an wo Du wohnst. Das ist tiefster Süden und die Welt ist noch in Ordnung.

Wir wohnen hier im Norden. Der ist Emanzipiert!
Folglich kann hier auch niemand mehr kochen. :D

Und wenn wir mal die Biologie außen vor lassen, zählen z.B. hier in Berlin gut 90% der Bevölkerung gefühlt zum "schwachen Geschlecht", - welches das jetzt genau ist, kann ich aber auch nicht sagen.:cool:

Gruß
chamenos

gnilreh
08.06.08, 16:47
Moin,



Und wenn wir mal die Biologie außen vor lassen, zählen z.B. hier in Berlin gut 90% der Bevölkerung gefühlt zum "schwachen Geschlecht", - welches das jetzt genau ist, kann ich aber auch nicht sagen.:cool:



OT:uiuiui...
damit meinst Du aber nicht die werten Weddinger und Neuköllner Mitbürger, die so gerne an U-Bahnhöfen abhängen?!?
Aber auch egal.
OT Ende.

Bei meiner besseren Hälfte hat, mittlerweile, jahrelanges Predigen doch noch zu einem Einsehen und vlt. auch ein gaaanz klein wenig Verständnis beigetragen, zumindest versorgt sie die Messerchen meist direkt nach Benutzung und moniert mitunter auch nachlassende Schärfe.

Wobei: wenn sie meint ich schau nicht hin, wird dann doch mal wieder schnell auf nem Teller geschnitten :rolleyes:, meine beiden Lieblingsmesser lässt sie allerdings in Ruhe, die sind ihr zu scharf :hehe:


Nun ja, nenn´ich´s mal geschlechtsbedingt oder pragmatisch oder einfach doch hoffnungslos...

Schöne Grüsse,
Dom

Schwatvogel
08.06.08, 19:38
Meine Holde ist zum Glück recht unproblematisch, denn:
Sie kommt aus armen Verhältnissen, weiß, wie teuer die Messer sind und wie viel Arbeit ich da rein gesteckt habe. Also achtet sie darauf, keinen Blödsinn zu machen. Das kann man von vielen anderen Leuten allerdings nicht sagen.
Nachdem mein Watanbe in der Spülmaschine gelandet ist, über Glas gezogen wurde, etc.. muss ich feststellen:
Immer ein Auge drauf lassen. Dabei sind Frauen wirklich die größeren Deppen. Sorry für die Aussage, aber ist so.
Jeder Mann, der nur einen gewissen Bezug zu Werkzeug hat, hat so ein Gefühl im Bauch, dass man mit teuren Messern vorsichtig sein sollte.
Je "männlicher" (und teilweise dämlicher..) sich die Männer aufführen, desdo ausgeprägter ist die Achtung vor gutem Werkzeug. Tatsächlich.

mungale
08.06.08, 19:53
Meine "Gutste" hatte seit ich sie kenne einen Satz superscharfer japanischer Messer, von denen sie sich auf keinen Fall trennen wollte. Leider hat ein umherziehender Scherenschleifer vor ein paar Jahren Metallschrott daraus gemacht. Ich habe ihr dann einen Satz Wüsthof Classic geschenkt, ergänzt durch zwei "Cordon Bleu", wo sie sehr mit zufrieden ist. Sicher nichts besonderes für Messerfetischisten, aber für den Hausgebrauch völlig ausreichend.

Simple Blades
09.06.08, 06:50
Meine Frau ist da schon etwas vorsichtiger.

Als wir frisch zusammen waren (etwa 10 Jahre her) hat sie auch mal die guten Küchenmesser über die Teller gezogen. Ich hab ihr dann aber relativ schnell begreiflich machen können, dass 2 Sekunden Tellerschnippeln etwa 30 Minuten Schärfen bedeuten. Und das wollte sie mir dann doch nicht antun. So lieb hat sie mich ja. :D
Inzwischen haben wir unsere guten Kochmesser (Dreizack Culinar) in einer schön großen Schublade in einzelnen Fächern (hab mir das Plastikinlay der Verpackung aufgehoben als Schneidenschutz) und drei oder vier kleine Vics liegen extra. Und geschnitten wird auch nur auf Holz oder Kunststoff.
Bezüglich der Reinigung: Da musste ich nichts sagen. Sie hat ihre Messer schon immer per Hand gespült.:super:

Kann also nicht unbedingt was genetisches sein.

Fireblade9977
10.06.08, 12:55
Kann also nicht unbedingt was genetisches sein.

Stimmt. Genetisch nicht. Entweder ist man am Messer interessiert oder nicht. Beispiel meine Eltern, Schwiegereltern, Schwester, Schwager.
Bei denen rangiert das Messer in der Bedeutung irgendwo zwischen Türklinke und TV-Fernbedienung: wird genutzt aber nicht beachtet und es ist eine Katastrophe wenn sie nicht da sind.

Habe mich dazu durch gerungen mal etwas Ordnung bei einen Schwiegereltern herzustellen und hab angeboten ihre Messer zu schleifen. Man war erfreut als ich sie wieder gebracht habe. Die neu gewonnene Schärfe hat keinen Interessiert, nur das das Messer wieder am Platz ist.:(
Es scheint wirklich niemand bemerkt zu haben das die Messer vorher so stumpf waren, das man darauf bis nach Mexiko reiten konnte (auf der "scharfen" Seite) und nun den Rasierer arbeitslos macht.:confused:
Das Schlachtermesser ist wieder in den Raum gekommen, indem das Brot für die Tiere klein geschnitten wird :staun: und die anderen 2 wurden Kopfüber in den Porzellantopf gesteckt, in dem das restliche Küchenbesteck steht. Also Schneebesen, Kochlöffel,...etc.

Was soll ich nur tun? Die zaghaften Hinweise, zum Brot schneiden eigne sich ein Brotmesser doch ganz gut, verhallten ungehört.

Meine Mutter dagegen leidet unter geistige Messerumnachtung. Ich sagte ihr, sie hätte nicht ein gutes Messer zuhause. Sie meinte, doch! Nämlich die guten Herder. Ich sage, ja, die hattest du mal. Vor 20 Jahren. Nun hast du nur noch die Aldi-Plastikgriff Schälmesser...
Sie: weit aufgerissene Augen, kein Kommentar.

Meine Schwester: Boah ey, hast ja super Messer. Ich: jau, ne!?! Muss man gelegentlich mal mit dem Wetzstahl abziehen, damit es scharf bleibt. Sie : Boah ey, echt???
Ich: :argw:

Faltradl
10.06.08, 20:02
Kann also nicht unbedingt was genetisches sein.
Ich denke es ist eher eine Erziehungssache, bzw. umfassender auch "Sozialisation" geschimpft.

Mein Erlebnis dazu:
Da war mal eine Studentinnen-WG, wo schon sei etlichen Tagen der Herd kalt blieb weil eine Sicherung raus war. (Ich wusste schon vorher davon.) Ich so ganz scheinheilig "was macht euer Herd?". ... Öh ... "Wo ist der Sicherungskasten?" ... ???? - Könnte im Keller sein. ... Ich die Kellertreppe runter und stehe praktisch mit der Nase am gesuchten Kasten. Es war halt 1 der 3 Sicherungen für den Herd durch. Neue besorgt und WG glücklich.

Aber jetzt kommt es. Wochen später hat die eine ihre Eltern da. Die hatten eine Lampe mitgebracht, die nun zu montieren war. Schwupp der Vater auf der Leiter und angeklemmt. (Ohne vorher Sicherung raus.) Tja, warum kann der das aber seine Tochter nicht? - Grummel!

Gruß, Bernhard

BaBeQue
10.06.08, 20:22
Ich denke es ist eher eine Erziehungssache, bzw. umfassender auch "Sozialisation" geschimpft.

Mein Erlebnis dazu:
Da war mal eine Studentinnen-WG, wo schon sei etlichen Tagen der Herd kalt blieb weil eine Sicherung raus war. (Ich wusste schon vorher davon.) Ich so ganz scheinheilig "was macht euer Herd?". ... Öh ... "Wo ist der Sicherungskasten?" ... ???? - Könnte im Keller sein. ... Ich die Kellertreppe runter und stehe praktisch mit der Nase am gesuchten Kasten. Es war halt 1 der 3 Sicherungen für den Herd durch. Neue besorgt und WG glücklich.

Aber jetzt kommt es. Wochen später hat die eine ihre Eltern da. Die hatten eine Lampe mitgebracht, die nun zu montieren war. Schwupp der Vater auf der Leiter und angeklemmt. (Ohne vorher Sicherung raus.) Tja, warum kann der das aber seine Tochter nicht? - Grummel!

Gruß, BernhardWie war das mit den Prinzessinnen?

Juliette
12.06.08, 22:09
Tag die Herren,

doch doch es gibt sie, die Frauen mit Sinn für Scharfes!

Sie rosten, sie werden meditativ mit der Hand geschärft auf Wasserstein, sie werden liebevoll durch die Finger gezogen um das letzte bisschen Grat zu ertasten, sie schneiden, ja, sie fallen fast ohne Druck durch jegliche Tomaten, sie werden verhätschelt und immer wieder lieb angeschaut, wenn man etwas Scharfes eine zeitlang benutzt hat möchte man etwas noch schärferes, man nimmt nicht mehr "irgendein Messer", wird wählerisch, verlangt nach dem Besten.......ach jaaaaaa

Schöne Grüße von Juliette (ich mags scharf)

Bekleidungskammer.de
22.06.08, 20:49
Holla, wo sind wir denn jetzt gelandet? Erinnert mich an "Dirty Talk" alla 1Live- Radio :super:


Tag die Herren,

doch doch es gibt sie, die Frauen mit Sinn für Scharfes!

Sie rosten, sie werden meditativ mit der Hand geschärft auf Wasserstein, sie werden liebevoll durch die Finger gezogen um das letzte bisschen Grat zu ertasten, sie schneiden, ja, sie fallen fast ohne Druck durch jegliche Tomaten, sie werden verhätschelt und immer wieder lieb angeschaut, wenn man etwas Scharfes eine zeitlang benutzt hat möchte man etwas noch schärferes, man nimmt nicht mehr "irgendein Messer", wird wählerisch, verlangt nach dem Besten.......ach jaaaaaa

Schöne Grüße von Juliette (ich mags scharf)

jardinier
23.06.08, 18:53
vor allem das mit dem "Meditativ" ist mir nicht ganz verständlich.
Sowas liest man hier ja öfter, sooft man im Fernsehen von irgendwelchen Halbprominenten hören muss, dass Kochen ja so wahnsinnig entspannend sei.
Beides ist mir bisher völlig entgangen.....habe ich jetzt was verpasst?

cheez
23.06.08, 19:03
Vielleicht bist du zu cholerisch dafür...vielleicht solltest du aber auch öfter kochen und oder schärfen; soll meditativ sein und entspannen ;)

Alles eine Frage der Perpektive.

Gruss, Keno

Faltradl
23.06.08, 19:09
Hallo Jardinier, nimm es einfach so hin wie es ist. Für manche ist Kochen / Backen entspannend weil es ihnen ein Ausgleich für den vom Beruf bestimmten Alltagsstress ist. Und für manche ist es nur lästige Pflicht oder gar Stress pur.

Ich habe Verständnis für beide Einstellungen. Manchmal macht es mir Spaß so richtig mit Gemüse Schnibbeln etc. zu kochen. Und dann wieder reicht es gerade mal dazu etwas in die Mikrowelle zu schieben.

Dasselbe gilt für das "meditative" Messer schleifen. (OK, das finde ich eher lästig.)

Gruß, Bernhard

jardinier
23.06.08, 19:36
@cheeze und das faltradl
Danke für die netten Worte.
Aber ich koche täglich, und das nicht ungern. Aber dieses Fernsehkochgetue "hach ja, das ist ja so ein Ausgleich für meine überaus spannende Tätigkeit" ist ja schon was!
Käse für überspannte Gemüter!

gnilreh
24.06.08, 08:39
Moin Jardinier,

Du vergisst (oder mißachtest), dass Du hier nicht in nem Forum für überreizte Fersehköche oder B-Promis gelandet bist, sondern es mit ganz "normalen" Leuten zu tun hast, die durchaus (meinereiner) beim Schärfen ihrer Lieblinge entspannen können... :D


Aber dieses Fernsehkochgetue "hach ja, das ist ja so ein Ausgleich für meine überaus spannende Tätigkeit" ist ja schon was!
Käse für überspannte Gemüter!

Sollte Dein Nick allerdings auf Deinen berufliche Tätigkeit hinweisen, bedarfst Du wahrscheinlich eh keiner weiteren Entspannung ;), da Du sonst wohl direkt einschläfst.
Nix für ungut...

Nur so mein Senf zum Dienstag,
Gruß,
Dom

Faltradl
24.06.08, 12:01
Hallo Jardinier,

Aber dieses Fernsehkochgetue "hach ja, das ist ja so ein Ausgleich für meine überaus spannende Tätigkeit" ist ja schon was!
Da hast du auch wieder Recht. Da wird gerne genau dasselbe Getue gemacht, wie wenn es um edle Weine geht. Egal ob die betreffende Person wirklich Ahnung davon hat oder nicht. Solche Themen werden gerne aufgeblasen um der Selbstdarstellung wegen.

Mir ist da eine solide, ehrliche Hausmannsküche lieber. (Kann auch die eines anderen Landes sein.) Wo es gut schmeckt und die Portionen genau richtig zum Sattwerden sind.

Gruß, Bernhard


P.S.
Manche machen auch genau denselben Zinnober um die Küchenmesser.:hehe: