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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nähborsten


bert
02.04.02, 18:09
Hi,
meine Nähborsten (Stahlborsten) sind alle!

Kennt jemand eine umgängliche Bezugsadresse?

Danke

Gruß
bert.

teachdair
02.04.02, 21:01
Entschuldige die Frage, aber was sind Nähborsten


:confused:

bert
02.04.02, 21:31
Nähborsten,
das ist ein Stahldraht, ordentlich verdrillt mit einer Öse an einem Ende.
Diese verwende ich vorzugweise zum Leder nähen.

Ich habe sie früher aus der Schweiz bestellt, von einer Firma die in der Regel nur Schuhmacher/Schuster beliefern.
Mit einem Aug zudrücken durfte ich dort trotzdem bestellen. ;)

Jetzt suche ich eine Firma in Germany oder Austria.

Gruß
bert.

AchimW
03.04.02, 10:35
Warum verwendest Du keine Sattlernadeln? Die sind überall leicht zu bekommen.

Achim

bert
03.04.02, 10:52
Ja Achim das stimmt,
aber wer schon mal mit Borsten genäht hat....weiß sie zu schätzen.

Mit Sattler-Nadeln kann ich mich nicht anfreunden.

gruß
bert.

Guenter
03.04.02, 12:46
@ bert: da geht es Dir wie mir, ich nähe auch ausschließlich mit Stahlborsten. Leider kann man anscheinend keine vernünftigen mehr bekommen. Die es jetzt gibt sind nicht verdrillt und aus einem recht dünnen Draht, der manchmal sogar den Faden durchschneidet, wenn man mal stärker ziehen muss. Auch spaltet sich die Lötung an der Spitze leicht auf. Wenn ich Stahldraht ca. 0,8mm stark bekomme, werde ich mir die Dinger selbst machen mit Silberlot. Normaler Eisendraht ist leider etwas weich.
Aber die dünnen Dinger sind im Schuhmacherbedarf noch zu kriegen.

Ralle
03.04.02, 20:35
@bert: Mein Schuhmacher hat mir im vergangenen Jahr einige abgegeben. Sehr gute gelötete Qualität. Ich versuche welche zu besorgen !
?? Stückzahlen ??
@Guenter:Wer einmal bei einem Profi mit Borsten oder Stahlborsten genäht hat, mag keine harten und kurzen Sattlernadeln.

Gruss Ralf

bert
03.04.02, 23:47
Hi Ralle,
so viele wie du bekommen kannst!!
Gruß
bert.

Badger1875
07.04.02, 12:32
Hallo Bert

Mit Deiner Meinung zum Nähen mit Stahlborsten stimme ich Dir voll zu, allerdings kann man (oder Frau) auch Borsten vom Wildschwein nehmen, dies ist die originale und alte Methode. Gehört aber ein bißchen Gefühl und Können dazu.

Probiers doch mal bei der Fa Götz in Göppingen:

Götz
Zillenhardtstr. 2/2
73037 Göppingen

Falls es Probleme geben sollte (Händler oder Handwerkernachweis), melde Dich bitte bei mir.

Grüße

Freddie

f.guettler@guettler-krieg.de

:super:

kababear
17.06.02, 13:24
falls du immenoch auf der suche bist...im w&h jagdmesser spezial schienen auf seite 90 welche abgebildet zu sein. da könnte man ja auch mal nach ner quelle fragen (bild ist von hans-ulrich herding)
cu
kaba

Markus Antonius
18.06.02, 10:48
Mit den Stahlborsten hab ich so ein bisschen ein Verständnissproblen!!! Wo soll da der Vorteil sein?
Habe fast dreißig Jahre meine freie Zeit in der Sattlerei meines Großvaters zugebracht aber mit diesen Stahlborsten hab ich den niemals arbeiten sehen. Vieleicht kann ich diesbezgl. ja noch was lernen, wäre nett wenn sich jemand der damit arbeitet mal so richtig darüber auslässt. Vieleicht ist das aber auch so´ne Geschichte wie von dem einen der geschrieben hat er bohre :waaah: das Leder mit einer proxxon Bohrmaschiene.
Gleiches Thema andere Frage: Wie steht Ihr zu zu einem Workshop zum Thema "Lederbearbeitung; Grundlagen - Kniffe und Tricks "

Gruß und Kuß
Markus Antonius

ischi no mitschimo san nen
( Tekuro Fritz 1998 Karlsruhe )

Guenter
18.06.02, 13:04
@ Markus Antonius: suche mal das Forum ab zu allen Beiträgen, die schon über Lederbearbeitung geschrieben wurden, vielleicht kommt da das Verständnis. Das Arbeiten mit Schweineborsten oder ersatzweise Stahlborsten ist jedenfalls in der Sattlerei eine uralte Technik.

ToBo
18.06.02, 14:49
Hallo,
habe am Wochenende zum ersten Mal mit Stahlborsten (verdrillt) und Pechdraht unter Anleitung eines Schuhmachers Leder genäht. Ich muss sagen, dass ich begeistert davon bin. Endlich kein lässtiges ziehen der Sattlernadeln mit der Zange mehr. Man muss zwar etwas Mehrarbeit in die Herstellung des Fadens legen, aber das macht man beim Nähen wieder locker Wett. Ein Vorteil bei der Herstellung des Pechdrahtes ist, dass man ihn der Dicke machen kann die man gerade benötigt. Auch Vorbohren wahr nicht nötig, da ich Profiahlen hatte die man ganz einfach durch mehere Lagen Leder drücken konnte.
Ich werde in Zukunft hauptsächlich mit Stahlborsten und Pechdraht nähen.

Tschüss
Tobias

Nidan
18.06.02, 14:59
Hi Markus Antonius

Vieleicht ist das aber auch so´ne Geschichte wie von dem einen der geschrieben hat er bohre das Leder mit einer proxxon Bohrmaschiene

LOL, jo das hab ich auch immer für net so toll gehalten, bis ich jetzt richtig schönes 3mm starkes Leder bekommen hab. Kannst du mir vielleicht sagen wie man da noch durchkommen soll, das zu bearbeitende Leder der Scheide hat mit Einlage ne Dicke von ca 1 cm !

Wenn du mir jetzt da was von Ahle erzählen willst, wird aber aus dem LOL ein ROFL, gell ;)

HankEr
18.06.02, 15:09
Na Nidan, das geht schon. Fernab von Elektrizität in der Sonne, was könnte es schöneres geben? :)

Ich musste zwar von jeder Seite einmal stechen um es einigermaßen hinzubekommen, es hat recht lang gedauert und die Blasen an den Fingern findet auch nicht jeder attraktiv, aber was ein echter Mann ist :steirer:

Markus Antonius
18.06.02, 16:39
Hi Nidan,
ich arbeite vorwiegend mit lohgar im Versatz gegerbtem Treibriemenleder, Stärke zwischen 4mm und 10mm, das geht mit der Ahle ohne Probleme. Wichtig ist aber das du auf jeden Fall ein Nähroß oder einen Nähkloben verwendest und beim Rücknähen keine Schwert sondern eine stumpfe Rundahle nimmst. Das Problem bei der Verwendung eines Bohrers ist das Du Materialabtrag hast und das Leder nicht schließt ( verminderte Haltbarkeit der Naht )


Gruß und Kuß
Markus Antonius

P.s. wenn jemand Wildsauborsten braucht kann er die von mir kriegen, von mir aus auch ne ganze Sau schwarte

Leonardo75
18.06.02, 17:49
Hallo Ledernäher!

@ Markus Antonius:
Es geht auch so, wie Guenter früher mal beschrieben hat: Einfach einen Nagel am Kopf kappen, in die Bohrmaschine spannen und die Spitze schärfen. Mit diesem Nagel (sofern er einen passablen Rundlauf hat (ich empfehle Schärfen bei Drehender Bohrmaschine mit wenig Druck und Vorschliff mit dem Proxxon)) kann man dann in einer Ständerbohrmaschine oder einer Handbohrmaschine im Bohrständer wunderbar auch dicke Leder vorstechen, ohne Nähkloben. Die Bohrmaschine sollte aber langsam laufen, damit das Leder nicht verbrennt. Damit werden die Nähte auf jeden Fall schön gleichmäßig.

@ ToBo: Wie wird denn der Faden mit dem Draht verbunden? Kannst Du das vielleicht beschreiben oder besser noch eine kleine Skizze davon machen?

Viele Grüße sendet Euch der Leo.

Guenter
18.06.02, 18:01
Original geschrieben von Markus Antonius
Wichtig ist aber das du auf jeden Fall ein Nähroß oder einen Nähkloben verwendest und beim Rücknähen keine Schwert sondern eine stumpfe Rundahle nimmst. Das Problem bei der Verwendung eines Bohrers ist das Du Materialabtrag hast und das Leder nicht schließt ( verminderte Haltbarkeit der Naht )

Zu dem Bohrer hat Leo ja schon was geschrieben.
Du schreibst etwas vom Rücknähen. Soll ich das so verstehen, daß Du nur mit einer Nadel erst einmal die eine Richtung nähst, dann zurück die andere Richtung?

Nidan
18.06.02, 18:52
Obwohl ja Leo schon was zum Bohren geschrieben hat, noch meinen unmaßgeblichen Senf dazu ;) Ich hab`s grad wieder gemacht und zwar hab ich ne Naht mit der Bohrmaschine gebohrt. Dazu hab ich einfach ne Rundahle in die Maschine eingespannt und ich konnte wirklich nicht erkennen daß da Leder irgendwo abgetragen worden ist, jedenfalls nicht mehr als wenn ich ganz normal die Ahle durchgestoßen hätte.

Eigentlich müßte doch das Durchstechen mit der Schwertahle sogar schlechter für das Leder sein, weil dabei doch praktisch geschnitten wird, während beim Bohren (auch maschinell) mit der Rundahle nur Leder verdrängt wird, oder bin ich da auf dem Holzweg ?

So ein Nähpony ist bestimmt prima, irgendwann kauf ich mir eines bei den Bären :D Allerdings seh ich da eher der Vorteil drin die Scheide beim Nähen nicht mehr halten zu müssen.

@ Hanker : Klar gehts auch so irgendwie. Aber bei dickem Leder muß das echt ne saumäßige Schinderei sein. Ich würd mir das nicht mehr antun wollen, wenn`s auch viel leichter geht ;)

Leonardo75
18.06.02, 22:06
Hallo Ledernäher!

Nur dass Markus Antonius Aussage nicht falsch verstanden wird: Man kann auch die Löcher mit einem Dremel und einem normalen Bohrer bohren. Aber dass da die Löcher sich nicht mehr schließen erscheint logisch.

Aber das was Guenter mal vorgestellt hatte war nicht anderes als eine elektrische Ahle, die schön rechtwinklig arbeitet.

Nur um Missverständnissen vorzubeugen.

Gruß Leo.

zorro_43
18.06.02, 22:22
Hi,
ich muß gestehen, der Vorteil der Stahlborsten leuchtet mir auch noch nicht ein.
Ich hab mal mit Pechdraht eine Scheide genäht, das waren so 1 Meter-Stücke und an beiden Enden war eine Schweineborste angeklebt. (Leider gibts den Laden nicht mehr)
Das Gute war, das man nicht so ein dickes Nadelöhr durch das Leder quälen musste.
Aber Stahlborsten haben doch auch ein Öhr, oder?

Zorro

herbert
18.06.02, 22:38
zorro_43, ich hab neulich noch in Aachen in einem Lederwaren- und Zubehörgeschäft solche Dinger gesehen. Hab mich aber nicht getraut, sie zu kaufen. Sind die echt so gut?

Leonardo weiß, wo: Delheid.

Eventuell kann man die noch besorgen.

Markus Antonius
19.06.02, 11:11
Hallo Günther,
zu Deiner Frage, nein ich nähe mit zwei Nadeln gleichzeitg. Rücknähen ist das Nähen der zeiten Fadenlage ( doppelte oder bei Schustern auch Zwienaht genannt). Der Vorteil liegt darin das zum einen das Nahtbild gleichmäßiger erscheint zum zweiten ich einen dünneren Faden verwenden kann ( 18/3 bzw. 11/3 )und zum dritten eine deutlich gesteigerte Festigkeit der Naht ensteht. ( nicht unwesentlich beim Formen von Scheiden ).
Jemand hat geschrieben das er beim Nähen mit der Nadel die Öhse
durchquelen muss. Kleiner Tipp - Orginal Sattlernadeln haben fast keine Verdickung an der Öhse somit tritt das Problem nicht auf. Vorausetzung ist jedoch das der Faden vorm einfädeln Angespitzt wird.
Hier noch die Adresse wo es die Nadel und Orginal Sattlerwerkzeug günstig gibt.
Fa Werkzeug Küpper Minden
Edelweißstrasse 5
32457 Porta Westfalica
Tel. 0571/53953
Fax /51313

Gruß und Kuß
Markus Antonius

Guenter
19.06.02, 12:35
Zweifach nähe ich höchstens, wenn ich Kunstsehne verwende, die ist selbst doppelt sonst noch zu dünn. Ansonsten habe ich mit dieser Naht nur negative Erfahrungen gemacht, weil die zweite Naht immer strammer angezogen wird als die erste und deshalb unsauber erscheint. Deshalb nähe ich jetzt fast ausschließlich mit Forellenfaden Stärke 7; früher war es 20/6 Leinenzwirn. Der Forellenfaden ist weitaus stärker (zugfester) und läßt sich dadurch, daß er geflochten ist, auch besser verarbeiten. 11/3 würde ich wahrscheinlich ständig durchreißen oder damit das Leder zerschneiden (beim Naßnähen).
Weshalb allerdings eine doppeltgenähte Naht mit einem dünnen Faden wesentlich mehr halten soll als ein einfache mit entsprechend stärkerem Faden, will mir nicht einleuchten.

ToBo
19.06.02, 13:58
@ Leonardo75: Der Pechdraht wird mit verjüngten Enden Hergestellt. Das Ende wird nun durch die Öse der Strahlborste gesteckt und mit dem Pechdraht verdrillt, so dass ein gleichmässig dicker Faden entsteht. Nun werden kurz hinter der Öse beide Faden durchstochen und die Stahlborste durchgesteckt, dadurch wird verhindert, dass der Faden aus der Öse gezogen wird. Ansonsten muss man noch beachten, dass der Pechdraht direkt gegriffen wird, sobald er durch ein Loch gezogen wird und möglichst wenig an der Stahborste gezogen wird.

Ein weiterer Vorteil von Stahlborsten ist, dass mit ihr auch problemlos gebogene Löcher genäht werden können. Dies kommt beim Scheidenbau eher weniger vor, aber umso mehr beim Schuhe nähen.


Tschüss
Tobias

Leonardo75
19.06.02, 14:01
Hallo Lederverarbeiter!

@ Herbert: Danke für Deinen Tip mit Delheid, ich bin noch gar nicht auf die Idee gekommen dort nach den Stahlborsten zu fragen. Heute habe ich mir welche besorgt. Die kosten dort 11,60 Euro für 50 Stück in der Größe 0,3mm /100mm Vermutlich 0,3mm dick der Flachdraht und 100mm lang. Sie sehen nicht verdrillt aus.
Mal schauen, wie es trotz der dünnen Nadeln klappt.

@ Guenter: Wie näht man denn mit den Stahlborsten? Das Öhr sieht ja verletzlicher aus als bei den normalen Nadeln. Verschlingt man den Faden genauso, dass man erstmal zweimal durch den Faden sticht und dann die Borste durch den Faden zieht, damit sie sich beim Nähen nicht von dem Teil trennt?
Muss man andere Dinge beachten?
Wie lange halten die Borsten im Vergleich zu den normalen Nadeln?
Welchen Vorteil haben die verdrillten Nadeln?

So, das war es auch schon wieder, viel Spaß beim Nähen wünscht Euch der Leo.

P.s.: Ich habe gerade eine kurze Naht mit den Borsten genäht. Das ging eigentlich recht gut. Nur durch den geringen Durchmesser ist das Anfassen beim Durchziehen teilweise nicht so leicht. Auf jeden Fall werde ich das nächste mal versuchen, die ganze Scheide damit zu nähen. Die Biegsamkeit der Borsten ist auf jeden Fall von Vorteil, so kann man trotz der langen Borsten auch noch Nähen, wenn nur noch wenig Faden übrig ist.

Guenter
19.06.02, 17:42
@ Leo: ich kann Dir nur sagen, wie ich damit nähe:
Ich ziehe den Faden nur durch, ohne irgendwelche Schlingen. Dann kann man das Ende am Anfang sehr weit durchziehen und hat nicht so einen langen Faden. Ich sehe in dem Verschlingen sowieso keinen Nutzen, weil ich den Faden greife, sowie er durchs Loch ist.
Die Nadeln halten bei mir im Schnitt so ca. 10 Scheiden, dann sind sie zu weit aufgespalten. Die verdrillten Nadeln spalten nicht so leicht und lassen sich besser greifen.
Zum besseren Greifen beim Durchziehen biege sie um den Zeigefinger und halte sie mit Daumen und Mittelfinger dagegen fest. Macht nichts, wenn die Borste krumm ist, hauptsächlich eine gerade Spitze von ca. 2 cm ist notwendig.

HankEr
19.06.02, 21:09
Kann bitte mal jemand ein Bild so einer Stahlborste zeigen :cool:

Leonardo75
19.06.02, 22:25
Hallo Hanker!

Hier ist ein Scan von meiner Borste!

http://www.ulrichlennartz.de/sub-leo/grafiken/borste.jpg

Gruß Leo.

HankEr
20.06.02, 12:15
Danke Leo! Jetzt muß ich mir aber wirklich mal welche basteln. Geeigneten Draht nehmen, ein wenig in Form biegen/drehen, Schaft zusammenlöten, das sollte es ja dann gewesen sein.

Leonardo75
20.06.02, 12:39
Hallo HankEr!

Die Teile sind eher aus einem dünnen Flachstahl und ziemlich elastisch. Die gehen auch beim Verbiegen gut in die alte Form zurück, auf Anhieb fällt mir da kein Draht ein, der das macht.
Aber vielleicht weiss Guenter ja, aus welchem Material die Teile sind.

Gruß Leo.

kababear
20.06.02, 14:03
federstahldraht zu finden in eisenwarenfachgeschäften (ca 3m aufgerollt). gibts in fast allen stärken.. die frage ist nur, ob der sich auch schön löten bzw schweissen lässt

Leonardo75
20.06.02, 14:11
Hallo kababear!

Ich könnte mir vorstellen, dass der Federstahldraht in den erforderlichen dünnen Stärken kaum zu schweissen ist, wenn dann nur zu löten. Aber wahrscheinlich geht dabei die Härtung flöten, vielleicht muss man dann per Hand nachhärten.

Gruß Leo.

kababear
20.06.02, 15:03
was auch nen versuch wert wäre, ist einen ca 0,4mm starken federstahldraht einfach zu verzwirbeln (genügend langes stück in der mitte "falten" & die enden soweit verzwirbeln, dass eine öse bleibt)
da ist noch viel platz zum experimentieren :D

Guenter
20.06.02, 15:19
Federstahldraht ist schon richtig, der stärkere von 0,5 bis 0,7mm ist mit lieber, schneidet nicht so leicht den Faden durch, wenn das Loch etwas eng ist. Nur verzwirbeln reicht nicht. Das Wichtigste ist die "Spitze". Dort darf keine Möglichkeit für den Faden sein, sich zu verhaken. Beim Löten mit Zinn (Radio- bzw. Bastlerlot) wird der Stahl noch nicht weich. Mit Hartlöten bekommt man zwar die ideale Spitze, aber der Draht wird weichgeglüht. Bei dickerem Draht macht das kaum etwas (ca. 2 cm lang weich, wenn man nur die Spitze so verlötet), wenn der Rest der Borste weich gelötet wird. Beim Verdrillen geht es dann auch ohne zusätzliches Weichlöten.

hobby
25.01.04, 18:18
meine Nähborsten (Stahlborsten) sind alle!

Kennt jemand eine umgängliche Bezugsadresse?


Hallo Bert,

ich habe meine von Wojtinowski
http://www.frank-wojtinowski.com/messer/index_00.htm
gekauft.

Gruss, Hobby

Honigernter
29.07.04, 09:49
........kann man auch bei :

http://www.kappey.de


bekommen