Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Kunde meint er ist König... (Victorinox vergewaltigt und dann Reklamiert...)
briesenreiter
16.05.08, 10:05
Es gibt nette Kunden, denen tut man auch gerne mal einen Gefallen...
Völlig Kostenlos und man nimmt sich gerne die Zeit, etwas zu erklären bzw. Fragen zu beantworten oder Tipps zu geben.
Dann gibt es aber auch Kunden, die würde man am liebsten aus dem Laden schmeißen...:mad:
Das unten gezeigte Victorinox ist (laut Kunden) immer ordentlich behandelt worden...:rolleyes:
Als eine Flasche Wein geöffnet werden sollte, ist der Korkenzieher verbogen
wie auf den Bildern zu sehen. Natürlich ohne Gewalt anzuwenden...:argw:
Der Zustand des Messers und das Erscheinungsbild des Vics lassen
Schlüsse auf den Wahrheitsgehalt der Kundenangaben zu...
Man beachte die Stelle kurz hinter der Achse des Korkenziehers.
Zwischen Korkenzieher und Griffschalen war ein kleines Stück Holz verkeilt...
Alles in allem nicht sooo glaubwürdig...
Ich habe auf jeden Fall eine Rekalmation abgelehnt.
Hätte ich das Messer so wie es aussieht zu Victorinox geschickt
hätten die es wahrscheinlichj tatsächlich getauscht.
Aber das wollte ich nicht.
Der Kunde hat sich natürlich tierisch aufgeplustert und meinte, er würde
nie wieder ein Schweizer Messer kaufen, bei der minderwertigen Qualität
und dem schlechten Service...
Naja, kann ich mit Leben.
Victorinox wohl auch:lach:
Aber seht mal selbst...
Ach komm Sascha, man sieht doch dass dieses Vic sein absoluter Schatz war...:irre:
Und wahrscheinlich war das keine Weinflasche, sondern ein Weinfass, deswegen auch das Stück Holz. Aber im Ernst: Ein Vic muss ja nicht blinken und blitzen, aber das Ding sieht so aus als hätte mehrere Wochen hinter der Spüle gelegen. Mal sehen, ob er selbst auf die Idee kommt es einzuschicken.
Gruß
Carsten
Ich finde, das Messer macht doch noch einen ordentlichen Eindruck. Es ist zwar schutzig, was sich leicht beheben läßt, und es hat ein Delle in der einen Platine (vielleicht mal runtergefallen), aber ansonsten sehe ich nur den verbogenen Korkenzieher.
O.K. ich hätte wohl das Messer vorher gereinigt, aber ich habe schon viel schlimmere gesehen. Und die wurden auch repariert.
Ich weiß z.B. dass auch abgebrochene Klingen repariert/ersetzt werden. Da könnte man doch grundsätzlich von unsachgemäßer Benutzung ausgehen.
Aber ich gebe natürlich zu, dass es sicher auch eine Rolle spielt, wie sich ein Kunde im Laden benimmt.
Also, wenn der Kunde nicht gerade jeden Monat mit einer neuen Reklamation kommt, sehe ich eigentlich keinen Grund, warum das Messer nicht repariert werden sollte. Ist ja auch schade, denn mit dem abstehenden Korkenzieher kann man es schlecht wieder einstecken.
5 Minuten Ultraschall, eine Zange und eine kräftiger Druck in die richtige Richtung sollten das Teil wieder in einen gebrauchsfähigen Zustand versetzen.
Wenn ich hier die verdreckten Brillen und Hörgeräte meiner Kundschaft posten würde, müssten einige von euch mit Sicherheit schnell mal Richtung Toilette verschwinden :hmpf:
Fazit: Viel Aufregung um fast nix
gast05052009
16.05.08, 10:31
@ briesenreiter
Ich sehe das etwas anders. Man muss es sich halt leisten können
Kunden zu vergraulen.
Sicher gibt es Grenzen, aber der Mann wird wohl nicht gleich brüllend in deinen Laden gekommen sein, oder?
Schlechter Service spricht sich schnell rum und Leute tratschen nun
mal gern und am liebsten machen sie andere Leute schlecht.
Dann bist Du schneller de Buhmann als du ups sagen kannst.
Manchmal ist es besser zu schlucken und freundlich zu lächeln.
Letztlich ist es aber Deine Entscheidung
Ich habe übrigens schon viel schlimmere Vics gesehen,
dass hier ist doch noch richtig gut. :D
Ganz schön frech.:hmpf:
Du hast hoffentlich Gummihandschuhe getragen....:staun:
Ich könnte schwören es hat sich bewegt...:glgl:
Als Weinstoppel hätte ich mich vor so einem Messer auch so gewehrt...
briesenreiter
16.05.08, 11:16
aber der Mann wird wohl nicht gleich brüllend in deinen Laden gekommen sein, oder?
Nicht brüllend, aber er hat mir das Messer auf den Tresen geworfen und
mit grimmigem Gesicht recht erregt gefragt, was wir hier für einen
Sch*** verkaufen würden...
Manchmal ist es besser zu schlucken und freundlich zu lächeln.
Grundsätzlich geb ich Dir recht und normal halte ich es auch so...
Ich kenne diesen speziellen Mann nun schon länger. Jedesmal wenn der
in unserem Laden steht hat er was zu meckern. Jetzt reichte es einfach.
Schlechter Service spricht sich schnell rum und Leute tratschen nunmal gern und am liebsten machen sie andere Leute schlecht.
Guter Service bedeutet also, alles mit sich machen zu lassen?
Naja...
Er war unfreundlich, dreißt und uneinsichtig. Das sind gleich drei Dinge auf einmal...
Negativwerbung spricht sich am schnellsten rum, das stimmt.
Muss aber nicht immer von Nachteil sein...
...Ultraschall, eine Zange und eine kräftiger Druck in die richtige Richtung...
Hätte man machen können, normal hätte ich das auch gemacht.
Der Typ ist mir aber leider schon zu oft blöd gekommen.
Ausserdem wollte er ein neues Messer, keine Reperatur!!!
Es ist mir klar, das es Leute gibt die das so sehen, andere sehen das anders...
Das ist nunmal so.
Aber glaubt mir, wenn jemand nett mit mir redet und fragt, mache ich fast alles für Ihn.
Ich bin ja noch nicht mal unfreundlich zu dem "Koch" gewesen.
Bei dem Taschenmesser möchte ich nicht seine Küche sehen, seine
Arbeitsmesser kenne ich (ekel)...
Ich habe ihm gesagt, das ich ein solch ungepflegtes Messer
nicht zu Victorinox einschicken werde. Meine Empfehlung war, das
er es selbst tun sollte...
Hallo Sascha,
also erst einmal vorab: Ich würde nicht mit einem Messer in diesem Zustand 'rumlaufen. Ich würde es auch niemandem zeigen und reklamieren würde ich es schon gar nicht. (Und ja, ich bekomme Gesichtszuckungen, wenn ich mir die Fotos ansehe.)
An deiner Stelle hätte ich es trotzdem nach Victorinox geschickt. Da wäre ich relativ schmerzfrei. Wenn der Kunde zu dem Schluss kommt, dass er in dir einen Service orientierten Dienstleister gefunden hat, der sich sogar um so etwas kümmert und infolge dessen immer wieder bei dir kauft, hat es sich unterm Strich doch für dich gelohnt.
Nur meine bescheidene Meinung. Nachvollziehbar ist deine Vorgehensweise allemal.
Viele Grüße :)
Marc
EDIT: Briesenreiters jüngstes Posting habe ich erst im Nachhinein gelesen.
Moin.
Wäre es mein Laden und mein Kunde gewesen, dann hätte ich genauso gehandelt.
Und zwar aus dem ganz einfachen Grund, dass ich mal dabei war, wie ein Victorinox exakt den selben Schaden erlitten hat:D.
War auf der Baustelle und es ging um den nahezu unlösbar verklebeten Verschluss von einem Kanister üblen Giftzeugs. Kollege holt sein Vic raus, dreht den Korkenzieher in den Plastikstopfen, nimmt den Latthammer und versucht das komplette Ensemble aus dem Kanister zu hebeln.
Resultat: Korkenzieher verbogen, böse Delle in der Platine und ein immer noch verstöpselter Kanister.
Sorry; aber mit "Runterfallen" bekommt man in ein Vic nicht so eine Delle. Mit "aus dem 14ten Stock abgestürzt" eventuell schon, aber da wäre ich auch stur, was "Garantie" angeht.
Gruß
chamenos
Schneereiter
16.05.08, 12:00
Hier geht es ja nicht nur um die Reklamation eines Messers, nein hier steckt ja noch eine andere Geschichte mit drin und wenn ich mir das dann alles zusammen anschaue hätte ich genau so wie Sascha gehandelt.
Es gibt nun mal Menschen auf die kann man gerne als Kunde verzichten selbst auf die Gefahr hin dass es mal ein wenig schmerzen kann.
Es gibt nun mal Zeitgenossen die meinen sie hätten immer und überall Recht und kommen mit ihrer großen Fresse ( sorry ) immer durch.
Nein nein und nochmals nein, denen muss man den Zahn mal ziehen.
groetjes
Frank
@Briesenreiter:
Ich kann Dein Handeln sehr gut nachvollziehen.
Kunden sind "erziehbar".
Und wer auf Dauer im (Fach)-Einzelhandel überleben möchte, ohne ein Magengeschwür in Kartoffelsackgröße zu bekommen, tut meiner Erfahrung nach gut daran, dem Kunden klar zu machen, nach wessen Spielregeln die Geschäftsbeziehung abläuft.
Solange Du Deinem Kunden das Gefühl vermittelst, dass Du (im Rahmen Deiner Dir selbst gesteckten Grenzen) ALLES für Ihn tust, ist in der Regel eine harmonische Beziehung möglich.
Aber Grenzen zu setzen ist unumgänglich.
Gehört halt zur Erziehung.
Wie bei den Kiddies...;)
Das unten gezeigte Victorinox ist (laut Kunden) immer ordentlich behandelt worden...:rolleyes:
Ab da hab ich keinen Bock mehr. Man kann jetzt lange rechnen, was billiger kommt. Der verlorene Kunde oder das Vic. Gibt gute Gründe für beide Annahmen. Ich hätts wohl zu Victorinox geschickt und mal gewartet, was passiert. Grundsätzlich.
Grundsätzlich habe ich aber keine Lust, wenn Leute lügen. "Klinge abgebrochen beim Brot schneiden", war meine letzte Aktion. Aus der Schneide fehlte ein gerades Stück, sauber rausgetrennt, Breite wie ne größere Schlitzschraube. Das Brot hätte ich gerne gesehen, war wohl ein versteinertes im Wüstensand.
Da hab ich einfach keinen Bock zu. Warum sagt man nicht klipp und klar, war so blöd und hab das Dings als Schraubendreher benutzt, kann man da was machen? Klar kann man da was machen. Wenn ich Ersatzklingen da hab, die ich selbst vom Hersteller kostenlos bekommen habe, dann geb ich ihm halt eine, so what. Wenn ich keine da hab, findet man sonst irgendeinen Weg. Wenn zwei wollen, geht das immer. Aber die dummdreiste Verarsche kann ich einfach nicht ab. Und irgendwann gibts einen Punkt, wo man sich nicht zum Kasper machen muss und darf.
Pitter
@Briesenreiter:
Ich kann dich auch gut verstehen und finde du hast OK gehandelt.
Zum einen kann der Kunde jetzt natürlich schlecht über dich und deinen Service reden aber das hat er ja eventuell vorher schon.
Zum anderen ist der Ruf, dass du jeden Müll umtauscht und alles mit dir machen lässt, wahrscheinlich auch nicht das Wahre.
Aber wie meine selige Oma schon immer sagte, der Ton macht die Musik.
Wenn der Kunde vernünftig mit dir gesprochen hätte, und den Dreck vom Messer gewischt :glgl:, dann hättest du ja auch Verständnis gehabt.
Ich frag mich, ob er damit seine Stullen geschmiert hat?
Ich arbeite selber im Service und es gibt nichts besseres als einen Kunden, der sagt:"Du, ich hab scheiße gebaut und brauch jetzt deine Hilfe" Da ist man gerne zu allen Schandtaten bereit.
Aber bei Kunden die gar nicht angefasst haben und wo man dann vertauschte Steckverbindungen und anderen Scheiß findet, da krieg ich echt die Krätze.
.....Der Kunde hat sich natürlich tierisch aufgeplustert und meinte, er würde nie wieder ein Schweizer Messer kaufen.....
Wenn das die Schweizer lesen, werden sie wohl ziemlich traurig sein.....
Gruß
sanjuro
Hab selber Jahrelang im Messer und Waffenverkauf gearbeitet und die geschichten die ich mir anhören musste...na ja...
Hätte genauso gehandelt, und manche Kunden suchen nur einen Prellbock an dem sie sich abreagieren können, weil zuhause vielleicht der Segen schief hängt. Wer kennt das nicht?
Mein Motto ist: Der Kunde ist König, sollange er sich königlich verhält!
Jedenfalls gibt es Kunden die einen bis zum äußersten ausreizen wollen, die suchen und finden überalle eine möglichkeit dir eins reinzuwürken und wollen durch dauerreglamationen ständig Altes gegen Neues umtauschen.
Neee du, auf solche kann man verzichten, nicht nur dass sei einem die Zeit stehlen sondern die Nerven, das muss man sich nicht geben.
Alles hat seine Grenzen, ich finde das du richtig gehandelt hast :super:
Da hab ich einfach keinen Bock zu. Warum sagt man nicht klipp und klar, war so blöd und hab das Dings als Schraubendreher benutzt, kann man da was machen? Klar kann man da was machen.
Also ich habe selber die Erfahrung gemacht, das ein ehrliches Bekenntnis zum eigenen Fehler besser ankommt.....
Vor Jahren habe ich mir ein Victorinox beim Durchtrennen einer unter Strom stehenden Leitung gehimmelt, s.h. ich bekamm eine "gewischt" und die Klinge hatte ein halbrundes Loch..........
Das Teil habe ich mitsamt einer ehrlichen Beschreibung wie es passiert ist, neben dem Eingeständnis meiner "Dummheit" und dem Wissen das es keine Garantiefall ist, an Victorinox geschickt - mit der Bitte mir evtl. die Klinge gegen eine geringe Kostengebühr zu ersetzen..........
Keine 2 Wo. später kam ein sehr nettes Schreiben aus der Schweiz, die Reparatur wäre "unwirtschaftlich" und ein neues Messer die bessere Lösung - das neue Messer lag dem Schreiben bei - völlig kostenlos, noch nicht mal Portokosten hatte ich zu zahlen:super:
Das nenne ich einen wirklich super Kundenservice, aber vielleicht hat es genau deshalb so kulant geklappt, weil ich ehrlich war und keine unverschämten Forderungen gestellt habe.....
Die Bedeutung des Wortes Dienstleistung ist dir wahrscheinlich nicht geläufig - Kundenbindung und ein positives Image wohl auch nicht...
Victorinox ist mit deinem Vorgehen sicher auch nicht einverstanden....
Ich bin zwar in einer anderen Branche im Verkauf tätig, aber ich würde ein solches Verhalten meiner Mitarbeiter nicht dulden.
Sorry, nicht böse sein, aber viele hier sollten mal ein ordentliches Verkaufstraining besuchen.
Zum Schluß noch ein paar Worte zu deinem Kunden - Ich finde sein Verhalten auch schäbig, aber durch geschicktes Verhalten des Verkäufers lässt sich daraus eine sicher fruchtbare und lange Beziehung formen.
Danke.
Gruß Ralf
... Aber wie meine selige Oma schon immer sagte, der Ton macht die Musik ...
Ja, ich hatte mal, als ich noch mehr mit Service zu tun hatte, in unserer Serviceannahme an einer zwar nicht offensichtlichen aber doch sichtbaren Stelle genau diesen Spruch auf einem Schild stehen. Wenn dann einer rumgepöbelt hat, sagte ich nur laut: "STOPP ! LESEN !" und zeigte auf das Schild. Sowas hilft in 9 von 10 Fällen, einen aus dem Ruder gelaufenen Kunden einzubremsen. Beim zehnten reicht es dann, sich rumzudrehen und den Kunden so 20 Sekunden lang zu ignorieren, und danach nochmal leise und freundlich zu fragen, wie man ihm helfen kann.
Und mit der Methode bekommt man sogar die meisten "Ich hab GAAAR nix gemacht"-Kunden dazu zu erzählen, was sie angestellt haben.
-ZiLi-
Die Bedeutung des Wortes Dienstleistung ist dir wahrscheinlich nicht geläufig - Kundenbindung und ein positives Image wohl auch nicht...
Moin.
Du schlägst hier einen Ton an, der mir mächtig missfällt.
Diejenigen, die hier schreiben sind erstens nicht blöd, und zweitens ist der ein oder andere selbständig und jeden Tag im "Kundenkontakt" (ich z.B.)
Und kein "schäbiger" Kunde ist es wert, dass man den Spaß an seiner Arbeit verliert.
Kundenbindung und positives Image sollte man sich sicherlich erarbeiten und dazu gehört ein Profil.
Wenn es Deins ist, zu allem Ja und Amen zu sagen: fein. Deine Sache.
Ich behalte mir das Recht vor, Arbeiten abzulehnen und "Kunden" aus meinem Laden zu schmeißen, wenn sie eine bestimmte Grenze überschreiten. Ist ganz einfach.
Ich sehe Handel und Handwerk nicht als Diensleistung, auch wenn viele das gerne hätten, und ich helfe mir auch keine Knolle Knoblauch rein, wenn ich zum Zahnarzt muss.
Alles eine Frage von Erziehung, Niveau und sozialer Intelligenz.
Gruß
chamenos
Jaja, die Lieben Kunden...
Wir sind ja auch welche, jedenfalls manchmal.
Ich kann Briesenreiter absolut verstehen, hab fast jeden tag mit solchen Kunden zu tun. (ein geflügeltes Wort heißt: RTFM, read the f****** manual)
Meine erfahrung ist, je freundlicher man ist, desto schneller laufen die Kunden die einen anmachen wollen ins Leere. Is wie beim Aikido;-)
Machen Dickschädeln ist aber auch wirklich nicht zu helfen, da muß man Grenzen zeigen...
P.S.:
Habe gestern selbst 2 Vic´s eingeschickt, mit nem Begleitbrief, der die schlichte Wahrheit enthält.
Damit fahr ich nach meiner Erfahrung am Besten...
Moin.
Du schlägst hier einen Ton an, der mir mächtig missfällt.
Diejenigen, die hier schreiben sind erstens nicht blöd, und zweitens ist der ein oder andere selbständig und jeden Tag im "Kundenkontakt" (ich z.B.)
Und kein "schäbiger" Kunde ist es wert, dass man den Spaß an seiner Arbeit verliert.
Kundenbindung und positives Image sollte man sich sicherlich erarbeiten und dazu gehört ein Profil.
Wenn es Deins ist, zu allem Ja und Amen zu sagen: fein. Deine Sache.
Ich behalte mir das Recht vor, Arbeiten abzulehnen und "Kunden" aus meinem Laden zu schmeißen, wenn sie eine bestimmte Grenze überschreiten. Ist ganz einfach.
Ich sehe Handel und Handwerk nicht als Diensleistung, auch wenn viele das gerne hätten, und ich helfe mir auch keine Knolle Knoblauch rein, wenn ich zum Zahnarzt muss.
Alles eine Frage von Erziehung, Niveau und sozialer Intelligenz.
Gruß
chamenos
Wie du schon geschrieben hast - meine Sache und meine Sicht der Dinge...
Es liegt mir fern, irgend jemanden zu überzeugen.
Wer aber einen solchen Beitrag startet, muß auch die Antworten aushalten.
Gruß Ralf
gast131009
16.05.08, 19:50
Also im Einzelhandel muss man schon einiges ertragen können, wenn ich da so an manche Rasierer denke *würg*
Dann halt einschicken da Teil, wenn du das als Angestellter machst kannst du dir das nicht oft leisten...
Du kannst es nicht jedem Kunden recht machen, aber du solltest es versuchen.
Ein zufriedener Kunde lobt die bei vier Bekannten, ein unzufriedener macht dich be nem dutzend schlecht.
Ich seh das so: Wer versucht sich eine Leistung (Garantie) zu erschleichen (weil unwahre Angaben zum Grund der Schäden) begeht an sich einen Betrug. Siehe Versicherungsbetrug - ok, da gehts um mehr, aber das tut nix zur Sache.
Wer aber die Wahrheit sagt, dann ein neues Messer auf Kulanz bekommt und sich freut, der hats versucht, und gewonnen.
Nein, das mit dem Betrug ist nicht überzogen, der Paragraph nennt keinen Wert der durch Täuschung erschlichenen Ware oder Leistung. Und wen man sich als Händler nicht betrügen lassen will, dann ist das nicht kundenunfreundlich oder schädlich, sondern imho völlig berechtigt und an sich selbstverständlich.
Vic ist ohnehin sehr kulant, aber wenn jemand die Wahrheit verschweigt, dann hat er eben Pech.
Woz
gast31082009
16.05.08, 20:22
Hallo
Das Konfliktpotential in diesem Beitrag ergibt sich einzig aus dem bekannten kulanten Verhalten von Victorinox, bzw.m.W. Wengers.
Bei keinem anderen Messer hätte einer von uns Zweifel, daß weder Mißbrauch des Gegenstandes, noch unangemessenes Verhalten negative Konsequenzen für den Reklamierenden nach sich zieht.
Das mit dem Benimm mal aussenvor gelassen heißt das für mich, daß:
@ Chamenos: Das Handwerk sehr wohl Dienste leistet, und zwar nach den Regeln der Technik und das Handwerks. Da spricht man schon mal eher Klartext, zugegebenermaßen. :D
@ Garibaldi: Jede andere Branche ihre Regulative hat, ob das nun AGB`en, oder AVB`en sind. Die zieht jeder Dienstleister heran, und der Geschädigte zieht den kürzeren.
Wird das oben beschriebene außer Kraft gesetzt, haben wir entweder eine Vorteilnahme persönlicher Art, oder eine beschönigte, falsch erbrachte Leistung, die ersteres fördert.
Wenn nun, um zurück zum Thema kommend, Briesenreiter seine technischen Regeln beachtet, das unverschämte Benehmen des Kunden wie beschrieben war, er die Dienstleistung verweigert, ist es zum einen sein gutes Recht, zum anderen ein verschmerzbarer Verlust.
Der Kunde, der sich so benimmt, wird nach dem Umtausch auch nur dann vorbeikommen, wenn er wieder eine Reklamation hat.
Das ist ein Geben ohne Nehmen für den Dienstleister.
Arbeitet hier eigentlich wer gerne umsonst?
es ist ganz einfach so, dass ein verärgerter kunde (ob zu unrecht oder nicht) 10 weitere kunden negativ beinflusst. lernt man auf jedem ordentlichen verkaufseminar in den ersten zwei stunden.
würde z.b. ein audi-verkäufer in der der üblichen gehaltsklasse von 80.000 euro und höher so mit einem (sicherlich merkwürdigem) kunden umgehen, würde er in kürzesetr zeit peugeot oder sonst was für dann halt einem jahresgehalt von 35.000 euro verkaufen.
es ist ein einfaches, dass jeder verkaufsbetrieb solche kunden
kalkulatorisch erfasst hat. wer das nicht macht gehört irgendwann der "katz". im beispiel audi verkäufer sollte der hersteller das am besten nicht erfahren, sonst würde der händler prozentual mit seiner marge/bzw jahresbonus spielen.
ja kunden - Dienst ist nicht einfach und bringt ertragbare härtefälle immer mit sich.
gast31082009
16.05.08, 20:39
.........würde z.b. ein audi-verkäufer in der der üblichen gehaltsklasse von 80.000 euro und höher so mit einem (sicherlich merkwürdigem) kunden. .........
Anderes Beispiel, fahr mal mit einem verbogenen Tankdeckel, der zudem ein Blech-Seitenteil eingedrückt hat zum Audi-Händler, und erzähle dem rotzfrech, daß das vom Tanken kommt.
Auf die Reaktion wäre ich gespannt. ;)
Vor einigen Jahren , als ich mir noch im Verkauf meine Brötchen verdiente, kam ein Kunde schnurstracks auf mich zugelaufen, brüllte laut (und möglichst publikumswirksam), was für einen DRECK ich denn verkaufen würde, knallte ein kleines Tchibo-Radio vor mir auf die Theke, brüllte den zahlreichen Kunden, die an meiner Kasse warteten zu, sie sollten doch bei so einem SCH****verein nix kaufen und hyperventilierte sich immer weiter in Rage.
Anfangs war ich etwas vor den Kopf gestoßen und war ( ganz trainierter Verkäufer) schon dabei, den üblichen Beschwichtigungs- und Siehabenjasorecht-Singsang anzustimmen, schaute aber dann zum Glück ins Batteriefach- falsch rum eingelegt. Hab die Batterien richtig eingelegt, Sender eingestellt und angeschaltet.
Dann (publikumswirksam) zurückgegeben und freundlichst meine Hilfe dabei angeboten, die Batterien nächstes mal einzulegen.
------------------
Prinzipiell wäre mir ein solches Vic, wenn auch übel vernachlässigt und offensichtlich abused, einen Einschicken zu Victorinox wert. Aber, wie schon von vielen gesagt, der Ton macht die Musik- hier einen Umtausch zu Verlangen ist dreist .
Und wie meine Ex-Chefin, die sich von der Kassenkraft zur Besitzerin zweier Läden hochgearbeitet hat, immer zu sagen pflegte:
Man braucht nicht jeden Kunden um jeden Preis*.
Und sie fährt offenbar gut damit.
mfg
Tct II
* PS: Das sagte sie, nachdem sie einem Kunden den Umtausch verweigert hatte. Der hatte nämlich schon etliche Male vom gleichen hochpreisigen Wein zwei Flaschen gekauft und nach dem Wochenende geöffnet und zu etwa einem Viertel geleert zurückgebracht- 'Der korkt'.
Ein Schuft, der böses dabei denkt.
Das unten gezeigte Victorinox ist (laut Kunden) immer ordentlich behandelt worden...:rolleyes:
Als eine Flasche Wein geöffnet werden sollte, ist der Korkenzieher verbogen
wie auf den Bildern zu sehen. Natürlich ohne Gewalt anzuwenden...:argw:
Betrifft deinen Service:
Du hättest ihn ja wenigstens darauf aufmerksam machen können, dass man Weinflaschen mit Schraubverschluss auch anders (leichter) öffnen kann ! :p
Ich finde es trotzdem bewundernswert, dass du nach seinen Ausführungen nicht vor Lachen umgefallen bist (hätte ich nicht geschafft !) !
Wir brauchen hier keinen "Wer-bringt-den-witzigsten-Beitrag-Wettbewerb".
Man darf das als moderierende Ansage betrachten. ;)
//
Dienstleistung heißt nicht, um jeden Preis dem "Kunden" alles recht zu machen; heisst nicht, sich verarschen zu lassen, und heißt auch nicht, sich vom "Kunden" blöd anquatschen zu lassen und trotzdem zu grinsen. Das scheint bei einigen nicht anzukommen.
Gruss, Keno
Freestyler
16.05.08, 23:03
Vergiss das mit dem König, das ist überholt.
Auf dieser Basis kannst du keine erfolgreichen Geschäfte machen.
Heutzutage sagt man, "der Kunde ist Partner".
Anders geht es nicht.
Diesen "Hammerwerfer" würde ich vergessen. Der kostet dich am ende
mehr, als du verdienst.
Übrigens ... ist dir (oder auch anderen hier) aufgefallen, das solche Typen
zumeist zu Zeiten des Vollmonds auftauchen?
Ist wirklich wahr. Dann kommt der Pöbel aus seinen Löchern gekrochen.
Investiere beser in die "guten" Kunden.
LG und ein schönes Wochenende
briesenreiter
17.05.08, 00:40
Die Bedeutung des Wortes Dienstleistung ist dir wahrscheinlich nicht geläufig - Kundenbindung und ein positives Image wohl auch nicht...
Das schließt Du also aus meinem Beitrag, hmm...
Ich frage mich, wie Du das kannst :confused:
Das unsere Schleiferei in Sachen Qualität und Kundendienst bzw Service einen sehr guten Ruf hat, kannst Du nicht wissen.
Gerade weil Du es nicht wissen kannst ist es mir unbegreiflich wie man aufgrund dieses Vorfalls so Urteilen kann...
Ein zufriedener Kunde lobt die bei vier Bekannten, ein unzufriedener macht dich be nem dutzend schlecht.
Das ist aber nur schlecht für den Betroffenen Laden, wenn das Dutzend
1. selbst schlechte Erfahrungen gemacht hat
oder
2. den Laden und den Kundenservice nicht kennt.
Und es gibt ja auch noch die Möglichkeit, das der Unzufriedene für seine
motzige Art bekannt ist und das Dutzend dem eh nicht glaubt...
... ein verärgerter kunde ...10 weitere kunden negativ beinflusst. lernt man auf jedem ordentlichen verkaufseminar in den ersten zwei stunden.
Man kann Negativ-Werbung auch positiv sehen. Ist ja immerhin auch eine Werbung.
Und ich war auch schon auf der einen oder anderen Verkaufsseminar. :p
Unseren Betrieb gibt es seit über 20 Jahren.
Ich habe das erste mal seit dem ich bei meinem Vater arbeite (seit 11 Jahren)
einem Kunden wie beschrieben meine Hilfe verweigert.
Wenn jemand meint, ich hätte in diesem Fall einen Fehler gemacht,
dann hat er vielleicht recht. Ich bin Handwerker und habe lediglich
vier solcher Verkaufseminare besucht...
Ich hoffe, das unser Betrieb trotzdem weiterbestehen
kann und ich mir nicht bald eine neue Arbeit suchen muss... ;)
Die Meinung unserer Kunden bedeutet mir viel. Natürlich weiß ich, das Ihr Geld mich und meine Familie ernährt.
Deshalb lasse ich aber nicht alles mit mir machen...
@briesenreiter:
Du hast recht, obwohl ich das Vic nicht so schlimm ramponiert finde, hätte das Rumpelstilzchen den Ausschlag gegeben. Mit manchen Leuten kann man nicht arbeiten (Kunde#Partner).
Was mich aber noch interessiert ist wie Du Ihm die Sache mit den Fotos erklärt hast. Du wirst Ihm nicht gesagt haben das Du Ihn durch den Forumskakao ziehen willst? Oder?
MfG,
Michael
briesenreiter
17.05.08, 08:00
Was mich aber noch interessiert ist wie Du Ihm die Sache mit den Fotos erklärt hast.
Erklärt hab ich da gar nichts. Das Messer hat er hier gelassen.
Er will "so etwas minderwertiges" nicht mit sich rumtragen (Original-Ton Kunde)...:rolleyes::D
Und ausserdem hat er ja mit den Schweizer Messern eh nichts mehr am Hut...
Das schließt Du also aus meinem Beitrag, hmm...
Ich frage mich, wie Du das kannst :confused:
Das unsere Schleiferei in Sachen Qualität und Kundendienst bzw Service einen sehr guten Ruf hat, kannst Du nicht wissen.
Gerade weil Du es nicht wissen kannst ist es mir unbegreiflich wie man aufgrund dieses Vorfalls so Urteilen kann...
Woher soll ich das auch wissen? Ich kann doch nur dein Verhalten in dem von dir geschilderten Fall beurteilen - und das war meiner meiner Meinung nach nicht in Ordnung.
Ich gehe sogar noch weiter, sollten solche Vorfälle beim richtigen Mitarbeiter der Firma Wenger auf dem Schreibtisch landen, würdest du noch ganz andere Sachen zu hören bekommen.
Aber in unserer freien Marktwirtschaft ist jeder für sich verantwortlich...
Liebe Grüße
Ralf
Danke für die Antwort! Das wird ja immer bunter-ich glaube ich hätte Ihn nur ausgelacht..........wie war das noch mit " Knüppel aus dem Sack? "
Mal sehen was mir heute noch an Kunden bevorsteht.:glgl:
Michael
Also das Messer sieht im gegensatz zu meinem Handyman das ich mal zu Vic geschickt habe aus wie neu :hehe: .
Naja meins war auch schon ca 10 Jahre alt und eine Klinge war abgebrochen und der Schraubendreher verbogen und verdreht.
Ich habe dann das Messer zu Vic geschckt mit der Bitte es mir wieder instand zu setzen. Die kosten dafür wollte ich natürlich tragen. Ein netter Brief dazu wie sehr ich Vic schätze und diese Messer liebe (was keine heuchlerei war sondern auch ernst gemeint) und meine Messer kam nach 3 Wochen zurück. Es war komplett neu!!! Ein Zettel war mit im Brief mit der Aufschrift: kostenlose Reparatur :staun: .
Ich denke mal wie man in den Wald ruft so schallt es auch heraus, wie man so schön sagt. Hätte ich das Messer eingeschckt und dazu geschrieben das ich es kostenlos ersetzt haben will weil die Qualität so schlecht ist und es selbstverständlich zum Kundenservice gehört, hätte es Vic sicher nicht umsonst gemacht.
Naja ich habe mich gefreut und kann nur sagen Victrinox ist echt spitze was Kundenservice angeht.
/Edit: Aber nicht nur Vic ist so kulant sondern auch Herbertz. Ich habe vor 5 Jahren ein Nieto Messer geschenkt bekommen und der Backlock hat nicht mehr gehalten. Daraufhin habe ich Herbertz angeschrieben ob Sie mir das Messer reparieren könnten. Darauf habe ich eine Mail vom Chef persönlich bekommen: "Wir haben Ihre Mail bekommen und bedauern das Ihr Nieto-Messer defekt ist, bitte senden Sie uns das Messer zum kostenlosen Umtausch.." Eine Woche später hatte ich ein Nagelneues Messer in der Post.
Und dabei habe ich nur nach einer Reparatur bzw. einer neuen Feder gefragt.
Da kann man nur sagen: WOW !!!
Gruß Thomas
Übrigens ... ist dir (oder auch anderen hier) aufgefallen, das solche Typen
zumeist zu Zeiten des Vollmonds auftauchen?
Ist wirklich wahr. Dann kommt der Pöbel aus seinen Löchern gekrochen.
LG und ein schönes Wochenende
Oh ja das ist mit auch schon aufgefallen, wenn sich mal solche Kunden gehäuft haben, dann haben meine Kollegen und ich uns angeschaut und haben einstimmig beschlossen "Vollmond" und tatsächlich, es war so :steirer:
Bei uns waren es immer schon zwei bis drei Tage vor und auch danach recht merkwürdig.
swissbianco
17.05.08, 12:32
Wenn das die Schweizer lesen, werden sie wohl ziemlich traurig sein.....
Gruß
sanjuro
traurig bestimmt nicht, er hat ja dafür bezahlt. aber ich möchte nicht dem sein auto/haus/werkzeug allgemein & ehefrau sehen.
das liegt nicht am messer sondern am mann und das hätte ich ihm auch gesagt & gezeit wie man sowas nicht missbraucht.
kein wunder hatten die in ibach genügend gummihandschuhe rumliegen, damals beim damastätzen vor ort:steirer:
wer ein idiotensicheres messer erfindet wird reich!
+B
Ich finde Briesenreiters Reaktion richtig. Für viele mag das Tauschen von Messern durch Vic kulant sein. Ich möchte aber nicht für solche Leute mitbezahlen.
Wer´s kaputt macht, bezahlt für den Schaden. Und nicht die anderen Kunden, die mit ihren Sachen pfleglich umgehen.
Ich habe mal ein kleines Squirt gekillt, ich hab es misbräuchlich verwendet, und den Schaden in kauf genommen.
Mir kämme nicht in den Sinn das zu Leatherman zu schicken.
Alex
Moin,
ich habe Sascha mal in seiner Firma besucht um etwas abzuholen. Während ich mich mit seiner (sehr netten) Mutter unterhalten habe, konnte ich miterleben, wie er mit seinen Kunden umgeht....
Er hatte ein Küchenmesser nachgeschärft und der Kundin noch einige Tipps gegeben und als die Kundin nach dem Preis fragte.... (Originalton Briesenreiter)... nee lassen sie mal, das ist umsonst und wenn sie mal wieder was haben, kommen sie wieder vorbei....Netter gehts nicht:super:
Ich habe auch sehr viel mit Kunden zu tun, aber es gibt gewisse Kunden, die dürfte es eigentlich gar nicht geben.....;) (Gibt es da irgendwo ein Nest oder liegt es wirklich am Vollmond?)
Gruß
Olli
Meine Oma, Gott hab sie selig, pflegte zu sagen : Nach oben buckeln, nach unten treten..."
Manchmal hab ich bei Kunden das gleiche Gefühl.
@cugar:
Ich hab schonmal den Leatherman-Service in Anspruch genommen (der Drahtschneider war nicht hart genug) und man mir in Rekordzeit neue Backen eingeschraubt hat.
Allerdings war ich auch bereit für den Schaden zu bezahlen, war ja meine Schuld, und das macht denke ich immer den Unterschied...
Freestyler
18.05.08, 00:32
Jeder Service (wie gute er auch immer sein mag) hat irgendwo eine natürliche Grenze.
Einige Kunden sind aber einfach nicht in der Lage das zu realisieren.
Man reißt sich auf gut deutsch gesagt, den *rsch auf, investiert Zeit,
Geld und Nerven, macht teilweise auch unmögliches möglich, und dann
hängen die sich an einer wirklich unbedeutenden Kleinigkeit auf.
Ich erinnere mich noch gut an den ersten Tag in der Ausbildung.
Viele Illusionen wurde mir durch den Hinweis eines erfahrenen Kollegen genommen.
Originalzitat: "Viele unserer kunden sind bösartig und dumm". Zitatende.
Er hatte leider recht.
@Hamurra-e und Olli
Danke für eure Info. Interessant, das andere Leute die gleiche Erfahrung
machen.
LG und schönes Wochenende an alle.
briesenreiter
03.06.08, 11:53
Das Vic hatte ich gereinigt und den Korkenzieher wieder einigermassen gerichtet...
Ich wusste nicht so recht, was ich mit dem Messer machen sollte.
Zum Verschenken war es mir zu früh, ich dachte falls er noch mal kommt
wäre es besser das Messer für 6 oder 12 Monate aufzuheben...
Heute morgen war er dann tatsächlich hier im Laden, der gute Mann.
Er fragte freundlich, ob das Victorinox noch hier sei...
Ich zeigte im den Patienten, der ja inzwischen wieder ganz gut aussah.
Er fragte, ob er es wieder haben könnte.
Wir haben uns auf einen Kostenanteil von 5€ geeinigt, für meine Arbeit incl. Abziehen der Schneide...
Er hat wieder ein paar Kochmesser zum schärfen hiergelassen,
alle sauber:staun::eek:.
Es war ein höfliches Gespräch und er hat sich für die Reinigung und Reparatur
des Messers bedankt.
Ich weiß nicht, ob er hier mitliest...
Anders kann ich mir den Sinneswandel kaum erklären.
Wir haben kein Wort über seinen letzten Besuch verloren.
Mir ist sein erneutes Erscheinen, die sauberen Küchenmesser und
die Tatsache, daß er ohne zu Murren die verlangten
5€ fürs Heilemachen und Schärfen bezahlte genug Zugeständniss seinerseits:cool:...
Vielleicht hat er nach eurem "Streitgespräch" auch einfach selber gemerkt, dass er sich suboptimal verhalten hat - sowas soll es ja geben (wenn auch eher selten) :)
Das freutzulesen Sascha...aber ehrlich gesagt hatte ich mich schon gefreut, so ein Messer mal live zusehen beim Treffen...
MfG
Kay
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