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Messermafia
21.03.02, 19:44
Mahlzeit!
Wenn Ihr den Kochlöffel schwingt oder Eurer Frau/Mutter/Oma/Urgroßmutter oder sonstwem zuseht, welche Messer könnt Ihr denn für die Küche empfehlen. Danke! ;)

Bis denn,
Bernd. (0-Sterne Koch) :mad:

Nidan
21.03.02, 20:18
Hi Messermafia,

also ich benutz v.a. 2 ganz simple Zwilling-Messer mit so nem gelben angespritztem Plastikgriff. Und ich sag sogar noch, daß die überhaupt net schlecht sind. Die Teile schneiden echt gut, der dicke häßliche Griff liegt toll in der Hand und die Geschirrspülmaschine macht ihnen auch nix.

So und jetzt wart ich drauf, daß ich von der Meute hier zerfetzt werd ;)

Kochen tu ich übrigens sehr gern, nur Abspülen haß ich :D

Leonardo75
21.03.02, 20:26
Hallo Messermafia!

Ich benutze in der Küche gerne Windmühlenmesser, also Messer von Herder, die sind recht dünn ausgeschliffen. Damit kann man sehr gut feine Schnitte machen.

Ansonsten mag ich auch ein chinesisches Hackbeil aus Kohlenstoffstahl von Zwilling (muss schon etliche Jahre alt sein) Das läßt sich auf beeindruckende Schärfe bringen.

Die japanischen Messer mag ich gerne, wenn ich dünne Scheiben schneiden muss, dann ist der einseitige Anschliff sehr gut zu gebrauchen.

Also wie sonst auch für jeden Zweck ein eigenes Messer.

Die Messer von Global sind wohl auch ganz gut, aber ich habe bisher noch nicht damit gearbeitet. Vielleicht schreibt Susann ja was dazu, die hat die Teile im EInsatz, wenn ich mich recht erinnere.

Es grüßt Euch der Leo.

coolcat
21.03.02, 22:04
Natürlich Güde (http://www.guede-solingen.de/) !! Serie Alpha.
Super Verarbeitung, gut ausbalanciert, leicht nachzuschärfen und halbwegs bezahlbar ... und sehen toll aus.

luftauge
21.03.02, 22:25
Weil Nidan schon Plastik erwähnt hat, setz ich noch einen Oben drauf :
Messer von Tupper :fack:
ich bin zwar kein Tupper-Fan, weil unsere Schränke von dem Zeug überquellen, aber die Messer sind nicht schlecht.

Gibt es sogar mit Holzblock zum Abstellen.

Gruß Andreas/L

coolcat
21.03.02, 22:36
Plastik ... Tupper ... :eek:http://www.plaudersmilies.de/sad/scared.gif
... und Ihr wollt Messerfreaks sein?? Schämt Euch!!:fack:

luftauge
21.03.02, 22:51
coolcat :
Die Klingen sind selbstverständlich aus Stahl :D
und haben eine ziemlich gute Schneidhaltigkeit (viel zu lang nicht nachgeschärft, weil noch nicht nötig)

Gruß Andreas/L

pitter
21.03.02, 22:56
Ich hab Güde, Serie aehhh.. na die mit schwarzen Griffen, quasi die Vollintegrale :-) Super Teile. Aber, im Prinzip ists wurscht, ob du jetzet gute rostfreie Meser von Guede, Zwilling, WMF...nimmst. Die Messer sind meist viel besser als die Koeche :-)

Messer aus Carbonstahl ist wieder was anderes. Geschmacksache.

Gruesse
Pitter

coolcat
21.03.02, 23:14
Jau, die meine ich auch. Als messersammelnder Verrückter möchte man ja in der Küche auch was fürs Auge haben. :D
Wenn ich auch zugeben muss, dass Pitter recht hat. Die Messer sind erheblich besser als meine Kochkünste ..

Messermafia
21.03.02, 23:17
...und verwendet Ihr mehr so große (Kochmesser, nennt man die, glaube ich ...) oder eher die kleinen Messer aus der Tupper-Fraktion. Ich habe in der Küche eigentlich nur drei Messer:

ein Brotmesser von 'Giesser Messer'

ein japanisches Gemüsebeil von Hak Zang Meng (...keine Ahnung von wem ...) :)

ein Office Messer von 'Güde'

und (jetzt sin's schon 4) ein kleines Messer von Zwilling, das ich 100.000 Mal geschärft habe ...

Bekomme schon Hunger, wenn ich an Küchenmesser denke ...

Bernd.

Aleena
21.03.02, 23:23
Hi,

ich habe ein handgemachtes aus Karbonstahl mit Olivenholzgriff spiegelglatt poliert für die wirklich feinen Schnitte. Muß halt dauernd gepflegt werden. Aber ist die Mühe wert.:super:
Daneben noch etliche gute konfektionierte Küchenmesser rostfrei aber gut scharf. Die müssen nicht ewig gut behandelt werden.:cool:
Und dann noch billig Küchenteile, für die Spülmaschine und davon sind auch einige extra nicht scharf (zum Schälen auf die Hände zu, oder ohne Brett schneiden.):haemisch: Hat sich so ergeben, war nicht geplant so ein Sammelsurium

stephan
22.03.02, 00:36
hab mir ein paar von arbolito (((böker)))gekauft.
bin ganz zufrieden 440A stahl pom-griffe was will man mehr
für den preis;)
bis denn
stephan

pitter
22.03.02, 07:15
Original geschrieben von Messermafia
...und verwendet Ihr mehr so große (Kochmesser, nennt man die, glaube ich ...) oder eher die kleinen Messer aus der Tupper-Fraktion.

Also, ich hab zwar den netten 8er Holzblock voll mit Messern, gross, klein, rund, gerade - aber ehrlich gesagt, verwende ich zu 90% das groesste Messer. Wenn das Ding einigermassen handlich ist und eine gebogene Klinge fuer den Wiegeschnitt hat, dann kann man damit eigentlich auch alles machen. Ich bin jetzt eher nicht so der Kochkuenstler :rolleyes:, ich hab auch schon von Leuten gehoert, die mehr als maximal zwei Toepfe gleichzeitig auf der Herdplatte haben. Die brauchen dann eventuell auch mehr Messer :)

Gruesse
Pitter

jangs
22.03.02, 07:45
Ich habe einen professionellenn Satz geschmiedeter Victorinox Küchenmesser. Wirklich erste Sahne. :super:
Leider auch der Preis. :ack: Habe sie auf **** einem Kochlehrling abgekauft der die Lehre geschmissen hatte. Ich habe sie für den halben Neupreis bekommen, das machte für sechs Messer, eine (wie nennt man das, so ne lange zweispitzige Gabel) und einen Abziehstahl immerhin noch so 300 Euro.
Sie sind nun nach einem Jahr heftiger Benutzung, ich habe eine große Familie, da wird täglich viel gekocht, nicht mehr ganz so scharf, und mit dam Abziehstahl komme ich nicht mehr hin. Wenn ich jetzt mal eine ruhige Stunde habe, kommen sie mir über den japanischen Wasserstein, und dann sind sie wieder ein Jahr lang scharf !
Und obwohl sie natürlich spülmaschinenfest sind, in die Spülmaschine kommen die mir nicht, und wenn ich sie selbst per Hand reinigen muss :hmpf: !

crashlander
22.03.02, 10:09
Ich habe das große Limited Edition - Kochmesser von Bladeshop, das ist wirklich perfekt und für alles zu gebrauchen. Damit kann man auch schnell Kräuter, Nüsse usw. kleinhacken, indem man die Klinge an der Spitze aufs Schneidbrett drückt und mit dem Griff auf und nieder geht.

Dazu noch ein kleineres Kochmesser von WMF mit angespritztem blauen Kunststoffgriff und 14 cm-Klinge, gut wenn das große Kochmesser doch mal zu sperrig ist (z. B. zum Zwiebel schneiden oder so). Im gleichen Stil das WMF-Brotmesser mit Wellenschliff, beißt sich auch durch 2kg-Holzofenbrotlaibe durch ohne zu mucken.

Dann noch ein kleines WMF-Messer mit 5 cm Klinge, welches nicht super scharf ist, zum Pellkartoffeln schälen und so.

Und nicht zu vergessen das Universalmesser von Güde, ein kleines Küchenmesser mit einem Wellenschliff der durch alles durchgeht. Am Anfang habe ich nur damit geschnitten und es hat auch gut funktioniert. Natürlich prädestiniert für Tomaten o. Ä.

Hayate
22.03.02, 10:19
Ästethen und Schöngeister, schaut mal bei Dick Feine Werkzeuge (www.dick-gmbh.de). Die verkaufen sehr schöne japanische Kochmessser, die höchste Schnittqualität gewährleisten. Allerdings eignen sie sich meistens nur für wenige Arten von Schnittgut, so daß man mit einem einzigen gewiß nicht auskommt. Zudem rosten sie sehr leicht und müssen deshalb nach Gebrauch eingeölt werden.

Saschaman
22.03.02, 10:23
Hallo,
ich benutze in der Küche ein großes Kochmesser von der Firma Dick mit 26 cm Klingenlänge. Es ist eines meiner ersten Messer, die ich mir in der Lehre gekauft habe ( damals 68,- DM, 1985 ).
Ich erledige alle anfallenden Arbeiten damit. Du solltest dir allerdings auch ein entsprechend großes Schneidbrett zulegen.

Ansonsten habe ich noch einige Messer von Victorinox.
Die nicht geschmiedeten Messer haben ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Besonders das Sägemesser war in meiner Lehre sehr beliebt, wegen seiner besonderen Form!

Die Messer von Tupper kann ich dir nicht empfehlen.
Sind viel zu teuer für das was sie bieten.

Für den Küchengebrauch solltest du dir ein großes Kochmesser, ein Officemesser - ein kleines Messer mit 10 cm langer Klinge, und einen Wetzstahl anschaffen. Kostenpunkt ca. 100 €!
Dann hast du was fürs Leben!!

Alex

HankEr
22.03.02, 10:44
Aber, im Prinzip ists wurscht, ob du jetzet gute rostfreie Meser von Guede, Zwilling, WMF...nimmst.
pitter, das kann ich so nicht unterschreiben. Zwar kann man sicher nicht alle Serien (eines Herstellers) über einen Kamm scheren, aber die WMF Messer die ich habe kann man nicht in einen Topf werfen mit einem Güde (Kappa glaube ich, die wahren Vollintegrale :p). Meine WMF sind da wesentlich weicher und die Schneide verbiegt sich schon beim kleinsten Einsatz so, daß man andauernd mit dem Wetzstahl darüber muß. Wenn ich bei gleichem Einsatz das WMF zweimal in der Woche nachschärfen muß, dann muß ich dies beim Güde nur alle 2 Wochen tun.

Peterh
22.03.02, 12:41
ich weiss nicht wo für ihr ein Küchenmesser benötigt, mir hat bisher immer ein Dosenöffner gereicht.:steirer:

luftauge
22.03.02, 12:50
Original geschrieben von Saschaman

Die Messer von Tupper kann ich dir nicht empfehlen.
Sind viel zu teuer für das was sie bieten.


Da hast Du Recht, aber versuch mal, einer Frau das auszureden !
Ich hab demonstrativ einen Satz von Fiskars zugekauft, weil mehr Material drinsteckt, und auch wegen angenehmerer Handlage.

Das ist übrigens ein 5er Set von Tupper, den Preis hab ich mir aus dem Gedächtnis geschnitten :D

Gruß Andreas/L

darley
22.03.02, 12:50
Ich koche sehr gern und viel und bin bei wmf messern gelandet und sehr zufrieden.
die kleineren sind aus der serie "spitzenklasse", das große kochmesser aus "materia"
- mein goody - :D

http://www.wmf.de/deutsch/zuhause/geraete/sortiment/messer/images/materia.jpg

ich muss nur alle paar wochen mal kurz abziehen (wetzstahl von zwilling) und kann mit allen messern selbst matschige tomaten in dünne scheiben schneiden.:super:
mit dem brotmesser arbeite ich seit jahren täglich - ich hasse brotschneidemaschienen - und musste es nicht einmal schärfen oder abziehen.
wichtig ist auch die schnitttechnik (heilige rechtschreibungreform) und die unterlage.
wenn man mit wenig druck ziehend auf einer weicheren unterlage schneidet ist das sicher günstiger für die schnitthaltigkeit als mit viel druck auf einer marmorplatte rum zu rutschen :irre:
bernd

razoredge
22.03.02, 13:35
Vor liebloser Behandlung durch meine Mutter aus der Krimskrams-Schublade gerettet, Ebenholzgriff und Karbonstahl-Klinge aufgearbeitet: Ein Zwillings-Brotmesser, das meine Eltern 1940 zur Hochzeit bekommen haben leistet mit treue Dienste und schneidet wie Gift. Über den 800er Wasserstein gezogen, etwas rauher also, ist Brot, Panettone etc. kein Problem. Für den Rest der Familie habe ich aus Denkmalschutzgründen uneingeschränktes Benutzungsverbot erlassen. Ansonsten tummeln sich bei uns ein stumpfes Victorinox-Messerchen (das ich sowieso nicht leiden kann) und ein Satz WMF-Messer aller Größenordnungen, bei denen mir aber der Stahl zu weich ist. Nachschärfen ist die Regel, trifft aber bei der Herzallerliebsten nur auf sehr eingeschränktes Verständnis. Mein Traum: das Damast-Officemesser von Güde oder das K1 von Fällkniven. Nur gibt es leider niemanden, der mir das zum Geburtstag schenken mag.

Viele Grüße,
razoredge

HankEr
22.03.02, 13:56
[(wie nennt man das, so ne lange zweispitzige Gabel)
Tranchiergabel

Paco
22.03.02, 18:32
Hallo Zusammen,

insbesondere in der Küche kann ein Messerfan seine Leidenschaft voll austoben. Hier gibt es ja immer viel zu schneiden und zu schnippeln!! Empfehlen kann ich hier wärmstens Messer der Fa. "Goldhamster". (bitte nicht lachen...) Echte Vollintegrale! Super schnitthaltig!!! Allerdings auch sehr, sehr teuer :mad: :angst:

Empfehlen kann ich auch die Profiküchenmesser von Dick! Manufaktum hat auch gute Messerchen.

Gruß Paco

Messermafia
22.03.02, 20:08
@Paco:
Mein Gemüsebeil und das Officemesser habe ich bei manufactum.de gekauft. Die haben wirklich schöne Sachen! ;)

@Hayato:
Auf den Seiten von Dick habe ich mich gerade umgesehen. Ich glaube, ich bin Japanischer Messerfetischist. Da werde ich wohl eine Bestellung loslassen müssen ... Danke für den Tipp!!! :)

Bernd.

Moonlight
22.03.02, 20:45
+++ G L O B A L +++

weil sie schick und sehr gut sind.


Moonlight

herbert
22.03.02, 21:26
@razoredge: das kommt mir ja dermassen was von bekannt vor........

coolcat
22.03.02, 22:31
Habe gerade zufällig gelesen, dass es bald eine neue Küchenmesserserie von Fällkniven geben wird. 3-lagiger Stahl (innen Carbonstahl, aussen Edelstahl).
Sehen interessant aus:

http://www.fallkniven.com/bilder/pp-alla-web.jpg

Miss Y
23.03.02, 11:45
habe schon zwei Küchenmesser aus der Böker Titanum Serie verschenkt!!(natürlich an einen Messerfreak,der diese Qualität zu schätzen weiss)
einmal das mit der kristalliner Oberflächenoptik und einmal das mit 22,5cm Länge.
Bis jetzt sind die Messer einwandfrei scharf .
Selber benutze ich ein Keramikmesser von Böker, diverse dänische Meseer in allen Größen, mehrere japanische und ein japanisches Beil,ausserdem haben sich im Laufe der Zeit diverse kleine Messerchen angesammelt.Auswahl ist halt auch was Feines, aber trotzdem:
es ist wie mit den anderen Messern , mann kann nie genug haben, oder

LasterSepp
25.03.02, 15:08
Guten Tag,
Da ich erst zwei Küchenmesser habe ,habe ich ein Auge auf diese hier geworfen:
www.fauna-messer.de
Schlacht- und Blockmesser No. 1711/12
Länge (Klinge/Gesamt): 310mm/460mm
konische Klinge aus hochwertigen C-Stahl mit feinst bearbeiteter Oberfläche für hohe Schneidhaltigkeit
Original Handabzug
Naturholzgriff mit 3 Alu-Nieten
Da ich in der Nähe wohne hole ichs mir vielleicht selber ab, kostet nur 14,33 Euro.:lach:

Matthias Recktenwald
25.03.02, 19:25
Wie es sich für einen testenden Redakteur einer Waffenzeitschrift gehört, verwende ich in der Küche alles, was schneidet (auch mich!).

Dazu gehören vom Borger-Filetiermesser von Zweibrüder (das Teil ist besser als der Ruf der Firma) ein No-Name-Japan-Messer (mit Schneide bis hinten hin, halte ich für sch**sse gefährlich), ein großes Zwilling (mit Metallgriff, der exzellent liegt).

An eher küchenfremdem Material seien genannt:
Ein großes Puma-Bowie
Alle Arten von Taschenmessern und Jagdmessern mit fingerlangen Klingen.

Warum?

Ich halte die Küche für das beste Testfeld, was man einem Allround-Messer zumuten kann. Da gibt's die tollsten Dinger - einmal Zwiebeln geschält und nicht gewaschen und dafür ein Muster auf der Klinge, wo jede japanische Härtelinie vor Neid erblaßt. Oder das große Kampfmesser, das Tomaten zermatscht, aber nicht zertrennt. Staudengemüse wie Sellerie, Möhren, Rettich o.ä. sind ebenfalls eine Herausforderung (an dem mir auch schon ein handelsübliches WMF directamente vor dem Griff abgebrochen ist).

Außerdem kann sich so der Wilde Mann in mir wenigstens ab und zu ausleben - Achtung Tomate, hier kommt die Machete!

Matthias

P.S. Hab ich schon erzählt, dass ich meine Küche demnächst rot streichen werde?

Armin II
26.03.02, 09:55
Lastersepp, das Teil kriegst du ja in keine normale Küchenschublade rein...:D :D :D

Meiner Meinung nach ist das wohl genauso, dass die Leute die am wenigsten in der Küche tun der Meinung sind, dass das längste Messer wohl gerade gross genug für sie ist. Tatsache ist doch dass so extreme Klingenlängen in 90% aller Fälle wohl eher hinderlich als nützlich sind. Ich persönlich schau da mehr auf die Klingenbreite als auf die KLingenlänge, damit kann man dann nämlich mit der ganzen KLingenlänge schneiden ohne dass man mit den Fingerknöcheln ständig am Schneidbrett anstösst!

razoredge
26.03.02, 15:34
Armin II: Mit Deinem Plädoyer für eine "Rüstungsbegrenzung" bei der Klingenlänge muß ich Dir Recht geben. Für lange Klingen gibt es eigentlich nur zwei bzw. drei eingeschränkte Nutzungen, und zwar beim Fleischmesser (Braten schneiden)und beim Lachsmesser. Aber normalerweise benutzen wir Normalverbraucher (oder -esser) die nicht jeden Tag. Etwas anderes ist das Chefmesser, das (wie bei den Chinesen das Beil) trotz seiner imponierenden Größe dazu herhalten muß, auch feinere Küchenarbeiten durchzuführen. Für alles übrige ist mir etwas "Handliches" lieber.

Viele Grüße,
razoredge

Leonardo75
26.03.02, 21:01
@Lastersepp: Mir gefallen die Messer von Fauna-Messer (http://www.fauna-messer.de) ehrlich gesagt nicht so gut. Der Handschutz ist mir zu weit nach unten durchgezogen. Dadurch kann man die Schneide in in jedem Bereich voll auf das Schneidbrett auflegen. Bei dem großen Messer spielt das aber sicherlich kaum eine Rolle, weil fast jedes Schneidbrett kürzer ist :).

Bei den Blockmessern würde ich auch auf die Dicke abgeben. Eines was ich mal in der Hand hatte war für ein Kochmesser sicherlich zu dick, damit wird das Schneiden in der Küche von harten Materialien (Möhren, Sellerie, usw.) dann zu anstrengend.
Für die grobe Fleischbearbeitung ist das nicht so wichtig.

Preislich liegen die Messer ja sehr gut, hast Du denn schon Erfahrungen mit den Messern gemacht?

Gruß Leo.

Gonzo
27.03.02, 10:05
Hallo,

ich habe neulich die Güde-Messer mit
Olivenholzgriff gesehen: wirklich todschick!:super: :super:

Dazu folgende Frage:
sind die anfälliger für Wasserschäden?
z.B. Quellen der Griffschalen
sind die Schwarzen Griffschalen auch aus Holz,
oder ist das irgendein Kunststoff.

Das Nonplusultra an Haltbarkeit sind wohl die Messer
der Serie Kappa. Wer hat da schon mit gearbeitet,
der eckige Griff sieht ein wenig Unhandlich aus.

Gruß,
Gonzo

pitter
27.03.02, 10:25
Also bei meinem GÜDE sind die schwarzen Schalen aus irgendeinem Kunststoff. Und klassisch hin oder her, es ist mir auch lieber. Ich schmeiss die zwar nicht in die Spülmaschine, aber ich muss mich halt nedd druem kuemmern. Holz sollte man pflegen, schliesslich will man die Teile ja Jahre/Jahrzehnte im Gebrauch haben. Jedes Holz quillt, wenn nicht stabilisiert ist, irgendwann - ob das jetzt in der Küche von grossem Belang ist - schliesslich legt man die MEsser nicht stundenlang ins Wasserbad - keine Ahnung. Kunststoff drauf und vergessen ;) Natürlich bleibts letztlich Geschmacksache.

Gruesse
Piter

Oliver
27.03.02, 13:48
Bei dem ganzen Küchenmesserthread muss ich jetzt mal fragen ob hier jemand mir was über die Küchenmesser von Giesser sagen kann (Qualität, Preisklasse, etc.). Bei einer meiner letzten Motorradtouren ist mir aufgefallen, dass die ganz bei mir in der Nähe sind und auch noch Werksverkauf haben. Und da ich ein neues Kochmesser mit 20 cm-Klinge suche wäre das einen Versuch wert.

Gruß,
Oliver

LasterSepp
29.03.02, 01:27
Hi,
Das Messer hat die beschriebenen Nachteile aber mit meinen Hocho würde\will ich kein Fleisch mit Knochen oder ein Hühnchen mehr zerteilen(Ausbrüche).
Mal sehen, noch hab ich es nicht.

P.s. 31 cm :hehe: :D :teuflisch Auf die grösse kommt es wirklich nicht an.
Mfg LasterSepp

Messermafia
29.03.02, 09:53
Hi Oliver,
wie weiter oben schon geschrieben, habe ich ein Brotmesser von Giesser. Habe dafür - ich glaube - so 50 DEM bezahlt. Ich habe es gekauft, weil der Holzgriff sehr gut in meinen Pianistenhänden liegt. Außerdem gefallen mir Holzgriffe einfach besser als Griffe aus Kunststoff. Und naß wird ein Brotmesser ja kaum. Verarbeitet ist das Messer IMHO gut. Die Klinge (sorry, bin kein Fachmann ;) ) ist aus einem Flachstahl, der in einer entsprechenden Aussparunng im Griff festgenietet ist. Also nix mit Integral, ...oder so etwas! Schneiden tut das Teil auch gut. Habe bis jetzt jedes Brot klein bekommen. Und wenn ich die Schublade aufmache, freue ich mich immer wieder, das Giesser Brotmesser zu sehen. ;)

Bis denn,
Bernd.

Messermafia
29.03.02, 10:01
Hi Gonzo,
hast du zufällig einen Link für die Güde-Messer mit dem erwähnten Olivenholzgriff. Auf der Seite von Güde habe ich nix dergleichen gefunden. ;)

Danke!

Bernd.

Gonzo
02.04.02, 10:34
Hi,

leider geizt Güde auf der Homepage mit schicken Photos
sind nur die Formen angegeben.
Im Preisverzeichnis tauchen die OlivenMesser dann aber auf.

Ich hab das Teil im Schaufenster in Wiesbaden gesehen.

Bei Messer Rödter auf der Kochmesserseite findest Du aber
das MegaBrotmesser mit Olivenholzgriff.
So ähnlich sah das Teil im Schaufenster auch aus, allerdings
ein wenig kürzer! :steirer:

Gruß,
Gonzo

Messermafia
02.04.02, 19:59
Hi Gonzo,
danke! Wiesbaden ist mir zu weit! Ich schaue mal auf die Seite von Messer Rödter. :)

Bis denn,
Bernd (Nürnberg). :steirer:

hagrid
02.04.02, 22:46
also ich kann nur sagen seit ich weis nicht wieviel Jahren aber sicher über 15 hab ich einen Messerblock von Goldhamster (Fa Schaaf) obs die überhaupt noch gibt? keine Ahnung es sind klasse Teile obwohl viel benutzt sehr schnitthaltig und zum Abziehen verwende ich keinen Stahl sondern Keramik funktioniert astrein

Moonlight
09.04.02, 21:44
Im Technikteil der heutigen Ausgabe der FAZ ist ein größerer Testbericht über Küchenmesser der jap. Firma Global abgedruckt. Fazit: erste Sahne.

Moonlight

darley
09.04.02, 22:41
sorry, aber ich les die faz nur online und da hab ich nix über küchenmesser gefunden.
kannst du vielleicht mal die überschrift ansagen?
und/oder mal kurz resümieren?
mein bruder aus den staaten möchte dauernd nen statement über die guten deutschen küchenmesser, damit er drüben weiß, was er sich in die küche stellen soll.
die amerikanischen sind wohl nicht der hit.

grüße
:cool: bernd

Moonlight
09.04.02, 23:40
Die Dienstags-Ausgabe der FAZ hat immer einen Technik-Teil. Darin stand der Artikel. Er befaßte sich ausschließlich mit Küchenmessern von Global, die bekanntlich ein futuristisches Ganzmetalldesign mit sandgefüllten Griffen haben. Dabei wurde ein Langzeittest eines bekannten Koches mit diversen Messertypen von Global beschrieben. Das Handling, die Klingenform und die Schnitthaltigkeit wurden als exzellent bezeichnet. Dem kann ich aus eigener Erfahrung nur beipflichten. Ich persönlich ziehe sie jedem Zwilling- oder Güde-Messer vor. Den Artikel habe ich im Cafe gelesen. Daher verfüge ich nicht mehr über die FAZ-Ausgabe.

Moonlight

Aleena
10.04.02, 11:35
Hi darley,

ich hab den Artikel aufgehoben.:p
Sag wohin und ich schick ihn Dir.:super:

darley
10.04.02, 13:58
hi aleena,
das ist nett.

b. hendricks
langer weg 1
37242 bad sooden-allendorf

gruß

bernd

Messer Rödter Hof
10.04.02, 16:15
Sie sind Messer von besonderem Schnitt

Global fertigt Klingen, auf die nicht nur der Profi scharf ist / Schalottenschneiden ohne Tränen


Für manchen Spitzenkoch sind Messer eine zweischneidige Sache: Auf Messen und vor Publikum führt seine Hand das Produkt des Sponsors, während er in seine eigene Küche kein anderes als das von Dick, Wüsthoff, Güde oder Global läßt. Letztere fallen aus der Reihe, da sie komplett aus Metall bestehen und ihr Griff eben nicht aus schichtenverleimtem Holz oder Kunststoff gefertigt ist. Sie stammen aus Japan und wurden erst 1985 von Komin Yamada entwickelt. Äußere Kennzeichen sind das beinahe stromlinienförmige Design ohne Ecken und Kanten, was der Hygiene sehr entgegenkommt, sowie der Griff, den halbkugelförmige Vertiefungen selbst in einer feuchten Hand rutschfest machen. Gegenüber Klassikern aus Solingen sind die Global-Messer außergewöhnlich leicht. Ein Dick-Kochmesser bringt es auf etwa 250 Gramm, während das vergleichbare G-2 aus Japan um die 90 Gramm leichter ist. Seine Klinge besteht aus rostfreiem Molybdän/Vanadium-Stahl, der eisgehärtet wird und auf der Rockwell-Skala einen Wert von 56 bis 58 Grad zeigt. Mit dieser Klinge ist ein hohler Stahlgriff so fugenlos verbunden, als wäre das gesamte Messer aus einem Stück. Das Heft ist mit Sand gefüllt, wodurch das Messer eine perfekte Balance aufweist. Sein Griffende weist keinen Angelwurzel genannten Knauf auf. Zudem fehlt die Krone am oberen Teil des Griffs, die bei europäischem Design ein Abrutschen der Finger auf die Klinge vermeiden soll. Wer von den klassischen Klingen auf diese Messer umsteigt, muß seine Schnittechnik etwas ändern. Und merkt schnell, daß die japanischen Messer nicht nur sicher sind, sondern sich zudem eleganter und präziser führen lassen.

Um nach der ersten erfreulichen Begegnung mit dem Kochmesser G-2 (86 Euro) nähere Bekanntschaft mit dem Global-Konzept zu schließen, haben wir den rührigen Importeur Christian Romanowski gebeten, uns einen Satz von drei weiteren Messern aus diesem Programm zusammenzustellen, um mit diesem Quartett die meisten Wechselfälle in der Küche zu bewältigen (Händlernachweis: 0 18 03/ 59 59 59). Seine Empfehlung wich von unserer Vorauswahl deutlich ab. Zum Kochmesser mit einer Klingenlänge von 20 Zentimetern legte er das an ein Hackebeilchen gemahnende Gemüsemesser G-5 (18 Zentimeter, 86 Euro), das von der Optik her erst Schrecken der Hausfrau, in der Praxis jedoch schnell ihr ausgesprochener Liebling wurde. Für eher zarte Hände ist das GS-3 (71 Euro) gedacht, dessen Griff am Ende wie ein Entenschnabel zuläuft und sich daher gut mit dem Handballen führen läßt. Statt Ausbeiner und flexiblem Filetiermesser empfahl Romanowski sein G-11 (25 Zentimeter, 117 Euro) mit dem einseitigen Sashimi-Schliff und der direkt über der Schneide angerauhten Klinge, an der nichts kleben bleibt. Zu dieser Grundausstattung gesellt sich noch ein Schleifstein mit zwei Körnungen (71 Euro). Die Klingen sind über den nassen Stein im Winkel von etwa 15 Grad zu ziehen - bei beidseitig geschliffenen Messern wird die vordere Seite zu 70 und die hintere zu 30 Prozent neu geschärft. Die Messer gibt es für Rechts- wie für Linkshänder.

Außer in der eigenen Küche probierten wir diesen Messersatz zusammen mit Meisterkoch Ingo Bockler vom Merlin in Großburgwedel aus. Schalotten wurden zu Mini-Würfeln geschnitten, ohne daß die Tränen flossen, weil richtig scharfe Messer den Saft eben nicht herausquetschen; Wurzeln und Staudensellerie präzise zu Julienne gestiftelt und eine Aubergine für die Ratatouille in Würfel geteilt. Bockler wuchtet dann den Rehrücken auf das Schneidebrett aus Kunststoff und setzte das kleine GS-3 zum Ausbeinen neben der Wirbelsäule an. Die lange sehnige Bindegewebehaut ließ sich mit dem Sashimi-Messer so sauber parieren, daß sie bald wie ein Seidenstrumpf neben dem Filet lag.

Am Ende des mehrwöchigen Einsatzes der Global-Messer war unsere Auswahl für die Küche klar: das Hackebeilchen G-5 als Universalmesser, das zarte GS-11 für feinere Hände und Arbeiten sowie das schwertmäßige G-11 nicht nur zum Filetieren. Alle Messer hielten während fleißiger Benutzung ihren rasiermesserscharfen Schnitt. Wie dünn Tomaten oder wie gleichmäßig klein Schalotten sich schneiden lassen, zählt trotz allmählicher Gewöhnung an das beinahe chirurgische Werkzeug weiterhin zu den kleinen Mysterien der Küchentechnik. Ja, diese Messer sind teuer. Dafür halten sie ein Leben lang, wobei wir uns hier verständlicherweise auf Urteile Dritter berufen müssen. Glücklich, wer mit leerer Magnetleiste anfängt und gleich den rechten Griff tut. Fühlt man sich hingegen schon gut bestückt, so leiste man sich als Ameuse geule ein GS-5 - aber Vorsicht: es ruft nach den Folgegängen!

NILS SCHIFFHAUER

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.04.2002, Nr. 82 / Seite T2

www.roedter-messer.de (http://www.roedter-messer.de)

caerbhallain
10.04.02, 21:33
Im Laufe der zeit hat sich so manches angesammelt:
Chefmesser von Zwilling (etwas älter, Friodur, genietete Griffschalen)
Deba Hocho
Usuba Hocho
ein Allzweck- oder auch Gemüsemesser der Firma 'Marsvogel' - nichts aufregendes, aber auch nicht Rostfrei ;) - leistet mir schon mehr als 10 Jahre gute Dienste
Ein Messer mit Holzgriff unbekannter Herkunft - hat erkennbar schlechte Zeiten hinter sich, aber nu verdient es bei mir sein Gnadenbrot. Form ähnelt einem breiten Ausbeinmesser, breite, starke Klinge. ca 20cm Klinge.
Wasserstein.
Spülmaschine sieht keines dieser Messer je von innen. Leider derzeit alle im Ruhestand daher wichtigstes Werkzeug: --> Dosenöffner.. (wie ich das Zeug hasse...)
Ach ja - ne Brotsäge habe ich noch nie gebraucht.

darley
15.04.02, 00:40
hi aleena,

danke, ist angekommen.

bernd

razoredge
16.04.02, 16:51
Als Ertrag einer Solingen-Reise schreibt Herr Schiffhauer derzeit an einem weiteren Artikel über Küchenmesser, der in einer der nächsten Beilagen "Technik und Motor" erscheinen soll. Also nächsten Dienstag mal aufpassen.

Viele Grüße,
razoredge

Messerboerse
16.04.02, 19:18
Original geschrieben von Moonlight
+++ G L O B A L +++

weil sie schick und sehr gut sind.


Moonlight

Nutze auch Global.
Sind wirklich schick - aber die Griffe sind für längere Arbeiten nicht gut.

cu
jens