Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ott-Steinmetzschalter
An die Fachleute unter euch!
Was bewirkt dieser "Ott-Steinmetzschalter" an einem Drehstrommotor welcher mit 1 Phasen Welchesstrom betrieben wird?
http://www.elektromotoren.de/ott-steinmetz-schalter.html
Bedeuted es daß der Leistungsverlust bedingt durch den 1 Phasen Wechselstrom im normalen Betrieb geringer ausfällt, oder ist nur der Anzugsmoment beim Anlaufen des Motors höher? Oder gar nix von beidem...? :confused:
bitte möglichst einfache Erklärung, bin nicht vom Fach.
Gruß Christoph
AxelKleitz
12.03.02, 13:07
Hallo,
ich höre heute auch zum ersen Mal davon:
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Diese Schalter ermöglichen drehstromgleiches Anzugsmoment und den normalen Betrieb von Drehstrommotoren bei einphasigem Anschluß. Das Anzugsmoment wird gegenüber der normalen Steinmetzschaltung um ca. 300% am Einphasenstrom erhöht.
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Wenn dieser Ausschnitt aus dem Originaltext nicht alles sagt, ruf doch mal dort an.
Ich verstehe das man so mit einer Phase einen Drehstrommotor betreiben kann.
Gruß,
Axel
Leonardo75
12.03.02, 14:02
Hallo Christoph!
Ich habe zwar keine Ahnung von dem Schalter, aber was da steht klingt schon interessant. Da könnte man sich ja glatt seine Drehstromgeräte an normalen Wechselstrom anschließen und das ohne Frequenzumformer.
Schreib bitte in den Thread, wenn Du Dir das Teil geholt hast, die Ergebnisse würden mich auch interessieren.
Viel Spaß beim Arbeiten mit den schönen Drehstrommaschinen wünscht Dir der Leo.
P.s.: Was für ein Gerät willst Du eigentlich damit betreiben?
@Leonardo75
Na was wohl...Bandschleifer. Ist hier ein endlosthema deswegen hab ichs nicht erwähnt.:angst:
Altes Problem: Der Bandschleifer mit Drehstrommotor hängt mit Kondensator an WEchselstrom und hat aber zu wenig Leistung.
Hab ein bißchen rumgesucht und bin über den Schalter gestolpert.
Ist dieser Schalter die Lösung des Problems oder hat der Bandschleifer nur beim Hochfahren mehr Power, was dann leider rausgeworfenes Geld wäre.
Wenn ich mich recht erinnere hattest du doch vor kurzem ein ähnliches Problem.
Bandschleifer sind zum Ärgern da...
Gruß Christoph
Leonardo75
12.03.02, 18:08
Hallo Christoph!
Na was wohl...Bandschleifer. Ist hier ein endlosthema deswegen hab ichs nicht erwähnt.
Hätte ich mir ja denken können, was denn auch sonst!
Hast schon recht, ich hatte ein ähnliches Problem. Ich wollte allerdings einen Monsterwinkelschleifer (3700 Watt, 12 kg schwer) zum antreiben nehmen.
Inzwischen bin ich umgeschwenkt und habe mir nur noch einen 2200 Watt Winkelschleifer besorgt. Den gab es ja auch Problemlos in 230V und die Sicherungen fliegen auch nicht raus. Die Bandschleifeinrichtung, die darangekommen ist, ist ein Winkelschleifervorsatzgerät. Sowas gibt es von Flex auch schon als fertiges Teil. Die nennen das dann Schweissnahtschleifer oder so. Allerdings ist, bedingt durch die hohe Drehzahl (8400 Umdrehungen pro Minute), das Kontaktrad relativ klein (130mm). Hohlschleifen ist da nicht. Und fürs Flachschleifen habe ich auch noch keine Auflage.
Das Gerät wollte ich eigentlich nur zum Beschleunigen der Arbeit beim Materialabnehmen benutzen. Die Schleifbänder sind mit 810mm recht kurz und bisher habe ich die auch nur 36'er Körnung. Aber wie gesagt, die sollen nur Material (hoffentlich nicht meine Finger) wegreissen und nicht mehr.
Daher habe ich die Probleme nicht mehr. Jetzt fehlt nur noch die Drehzahlregelung, vorzugsweise mit Frequenzumformer, falls ich mal billig an einen komme, oder eben per Leistungsregler, wie Guenter es so gut in einem anderen Thread beschrieben hat.
So, dann mal viel Spaß beim Schleifen wünscht Dir der Leo.
Kenne den Schalter auch nicht, scheint aber zur Drehrichtungsumschaltung zu sein. Wie der das Anzugsmoment erhöht, ist mir schleierhaft. Beim Laufen scheint sich nichts zu ändern.
Christoph, ist Dir Dein Motor generell zu schwach oder nur beim Betrieb an 1 Phase? Hast Du die richtige Kondensatorgröße ( 67 Mikrofarad pro KW)?
Ich habe mir den Text auf deren Webseite jetzt 3 mal durchgelesen und habe immer noch nicht ganz verstanden, was sie mit dem Einphasenanzugsmomentgerödel meinen. Abgebildet ist anscheinend ein ganz normaler Phasenumkehrschalter, der ist eigentlich nur geeignet um die Drehrichtung umzudrehen. Was die da noch für eine geheimnissvolle Schaltung hinter verstecken, ist mir nicht so ganz klar ... :confused:
@Guenter
Christoph, ist Dir Dein Motor generell zu schwach oder nur beim Betrieb an 1 Phase? Hast Du die richtige Kondensatorgröße ( 67 Mikrofarad pro KW)?
Hatte den Motor bis jetzt nur an 1 Phase laufen. Den Kondensator hat mir ein ehem. Elektriker eingebaut. Müßte ihn erst mal fragen welche Merkmale der hat. In meiner Werkstatt(ausgebautes Zimmer unterm Dach) an 3 Phasen zu kommen geht nur wenn ich vom Sicherungskasten neue Leitungen lege. Es gibt leider keine Leerrohre in das Dachzimmer, da wurde nur ne Leitung hochgelegt und vergipst.
Die Leistung dürfte auch mit Drehstrom ziemlich niedrig sein, 610 Watt. Der Bandschleifer ist ein Messerschleifgerät aus einer Metzgerrei, hab ich geschenkt bekommen. Der Motor ist ziemlich verkapselt da die Bänder im Wasser laufen. Dafür einen anderen Motor in der richtigen Größe zu finden dürfte schwer sein. Die angetriebene Welle läuft aus einer Seite aus dem Gehäuse raus dort sitzt eine Polierscheibe drauf. Die andere Möglichkeit ist von aussen über diese Welle einen anderen Motor dranzuhängen.
Werd mich wohl noch eine Weile mit diesem Gerät rumärgern müssen.
Gruß Christoph
610 Watt ist natürlich nicht die Welt, aber zumindest an Drehstrom sollte es für nicht zu schwere Arbeiten ausreichen. Mein Eigenbau hat 750Watt (=1PS) und ist schon sehr schwer anzuhalten.
Ulrich Wolf
13.03.02, 19:24
Hallo
zur Steinmetzschaltung :
Die Steinmetzschaltung kommt für Stern- wie auch für Dreieck-
Schaltung in Verbindung mit Kondensatoren zur Anwendung. Bei
der Spannungsangabe 220/380 V wird der Drehstrommotor am
220 V Einphasennetz in Dreieck , bei 125/220 V in Stern ge-
schaltet . Mit einem Betriebskondensator wird ein Anzugsmoment
von etwa 30% des Nennmoments erreicht. Die Leistung beträgt etwa
70% der normalen Drehstrommotorenleistung. Soll das Anzugs-
moment höher liegen zB. 100% legt man einen Anlaßkondensator mit
etwa doppelter Kapazität parallel zum Betriebskondensator. Nach
erfolgtem Hochlauf muß der Anlaßkondensator abgeschaltet werden.
Durch Umklemmen oder Umschalten des Betriebskondensators lassen
sich leicht Drehrichtungsänderungen erreichen.
Also eine Steigerung des Anzugsmoment auf 300% ist ohne
umfangreiche Elektronik ( Frequenzumformer) meines Wissens mit
einem einfachen Schalter nicht möglich.
Gruß Uli
@Ulrich Wolf
Danke für die Erklärung. Ich glaub ich hab es im Groben verstanden und werd mir den Schalter nicht kaufen.
@Guenter
Dein 750 Watt Eigenbau hängt an Drehstrom wenn ich daß richtig verstanden habe. Demnach müßten die 610 Watt an Drehstrom einigermaßen akzeptabel sein. So wie ich das Verstanden haben müßten dann 30% mehr Leistung da sein.
Mal sehen was mein Sicherungskasten meint.
Gruß Christoph
Ulrich Wolf
14.03.02, 09:12
Hallo Christoph
versuch mal bei **** - einen Frequenzumformer zu bekommen dieser
muß wenn Du Deinen Drehstrommotor am Einphasennetz (220 V )
betreiben willst folgende Eigenschaften haben
Eingangsspannung = 1 x 240 V ( L1 / N / PE )
Ausgangsspannung = 3 x 380 V ( L1 / L2 / L3 / N / PE)
Leistung bis max 1 KW
Beim Anschluß Deines Motors wird dieser im Stern geschaltet
d.h. am Klemmstein des Motors werden die Brücken auf die Gewinde-
bolzen mit den Bezeichnungen U2 / V2 / W2 gelegt also wenn Du davor
stehst oben horizontal.
Bei dieser Variation mit Frequenzumformer hast Du halt kein
Drehmoment-verlust .
Diese Frequenzumformer liegen bei Neuanschaffung bei ca. 150 - 250 €
je nach Fabrikat .
Gebraucht bei **** ca. 60 - 100 €
Die anderen mit 3 x 380 V Eingangsspannung sind teurer .
Gruß Uli
Und um uns dort auf ***** nicht immer und überall gegenseitig zu überbieten (ich biete z.Z. auch auf mehrere FU), vielleicht gegenseitige Abstimmung: ich biete als 1st_knifecat.
Leonardo75
12.04.02, 14:29
Hallo Guenter!
Vielleicht kennst Du Dich ja damit aus:
Kann man an einen Frequenzumrichter, der einen 3 phasigen Ausgang hat einen 1 ühasigen Wechselstrommotor dranhängen? Wenn ja, wie groß darf die Leistung des Motors sein? 1/3 der maximalen Drehstromleistung der Frequensumformers?
Hast Du eigentlich inzwischen einen Frequenzumformer bekommen?
Viele Grüße sendet Dir der Leo.
Ich habe schon ein paar verschiedene bekommen, Leo.
Zu Deiner anderen Frrage: würde mich auch interessieren, ich habe es noch nicht versucht. Mich stört immer die Tatsache, daß da ein Kondensator im Spiel ist, der sich frequenzmäßig genau entgegengesetzt wie ein Spule verhält.
Ein Motor, der statt des Kondensators eine geschaltete Startwicklung enthält, sollte funktionieren. Ist natürlich immer noch die Frage, ob der Frequenzumrichter nicht Schutzmaßnahmen gegen so stark ungleichmäßige Last enthält.
Ulrich Wolf
12.04.02, 18:11
Hallo Leo - hallo Günther
Einen Wechselstrommotor - kann man nicht an einem Frequenzumformer
für Drehstrommotoren betreiben .
Wozu auch - um einen Wechselstrommotor Drehzahl zu regeln verwendet
man eine Phasenanschnitt-Steuerung . Oder wenn die Leistung nicht
besonders groß ist einfach ein Regelpoti für Induktive-Last .
Gruß Uli
@ Ulrich Wolf: Man kann nur einen Allstrommotor, d.h. einen Motor mit Kollektor, mit einer Phasenanschnittsteuerung "regeln", eigentlich steuern, da meistens keine Rückkopplung für eine echte Regelung vorhanden ist. ei einem Wechselstrom-Kurzschlußläufer funktioniert es so nicht; oder nur sehr bedingt, denn bei manchen Lüftersteuerungen wird es so gemacht, daß die Phasenanschnitt-Regelung als verlustarmer Vorwiderstand die Leistung begrenzt und damit die Drehzahl bei gegebenem Widerstand des Propellers in der Luft herabsetzt. Funktioniert aber nicht bei wechselnder Belastung, weil es eigentlich eine Drehmomentbegrenzung darstellt.
@ Leo: vielleicht könnte es aber gehen, wenn man den Kondensator abklemmt und die 2. Wicklung mit einer 2. Phase direkt ansteuert. Werde ich sicher irgendwann mal probieren.
Ulrich Wolf
13.04.02, 09:51
Hallo Guenter
Sicher lassen sich mit Phasenanschnitt nur Kollektor- Synchronmotor betreiben.
Zum Betrieb ohne Kondensator muß man bedenken,daß
beim Drehstrom-Asynchronmotor ergeben die 3 um 120° elektrisch
versetzten Einphasenwechselströme ein symetrisches (kreisförmiges)
Dreiphasenfeld (Drehfeld).Ein Kreisförmiges Drehfeld besitzt stets eine eindeutige Drehrichtung.Ist beim Einphasen-Induktionsmotor nur
ein Hauptstrang vorhanden, kann nur ein Einphasenfeld entstehen, daß
am Ständerumfang keine bevorzugte Drehrichtung aufweist. Man kann es
sich als 2gleiche halbgroße Drehfelder mit entgegengesetzten Drehrichtungen vorstellen. Der Läufer verharrt im Stillstand . Der
Motor verhält sich wie ein Transformator mit kurzgeschlossener
Sekundärseite. Zur Inbetriebnahme der Einphasen-Asynchronmotoren
muß also die Überführung aus dem transformatorischen in den
motorischen Zustand erfolgen. Hierzu ist eine bevorzugte Drehfeld-
bildung erforderlich, welche durch Läuferanwurf (Anwurfmotor)
oder Anlaßglieder im Kreis des Hilfsstranges(Anlaßdrossel oder
ohmschen Anlaßwiderstand) oder durch spezielle Hilfsstränge (Spaltpolmotor) erreicht wird.
Der Anlaßkondensator verschafft dem Motor die günstigsten Anlauf-
eigenschaften. Durch die ideale Verschiebung der Ströme I-Haupt und
I-Hilfs von etwa 90° bei Nebenbelastung kommt die elliptische
Drehfeldbildung der kreisförmigen am nächsten. Wegen zu hoher Stromaufnahme im Hilfsstrang muß der Anlaufkondensator nach Hochlauf
abgeschaltet werden. Der Betriebskondensator dessen Kapazität
gewöhnlich ein Drittel der des Anlaufkondensators beträgt, kann mit dem Anlaufkondensator in Parallelschaltung zur Inbetriebnahme benutzt werden. Bei nicht zu hohem Anlaufmoment genügt der Betriebskondensator
auch allein zum Anlauf. Nach dem Hochlauf bleibt der Betriebskondensator mit dem Hilfsstrang Z1-Z2 eingeschaltet.
Der Einphasen-Induktionsmotor mit Betriebskondensator hat höhere
Leistung und besseren Leistungsfaktor als die anderen Einphasen-
Iduktionsmotorschaltungen.
Deshalb sollte man - will man einen regelbaren Motor haben - einen
Drehstrom-Asynchronmotor mit einem Frequenzumformer betreiben sei es
mit einphasigem oder dreiphasigem Eingang .
So halte ich es zumindest in der täglichen Praxis.
Gruß Uli
Hast ja vollkommen Recht, Uli, aber Leo' Problem, und das der meisten, die einen Wechselstrommotor regeln möchten, ist ja eben, daß es ein Motor mit Betriebskondensator ist, wie in einfachen Tischbohrmaschinen und ähnlichem. Die Frage ist nun, ob man nicht doch mit einer 120 Grad verschobenen Phase direkt auf die Kondensatorwicklung gehen kann.
Ulrich Wolf
14.04.02, 09:27
Hallo Guenter
das Problem liegt beim Einphasen-Motor halt darin, daß die beiden
Wicklungen (welche unterschiedliche Drahtstärken und Windungen
aufweisen ) kein Drehfeld erzeugen und der Frequenzumformer diese
Aufgabe nicht übernimmt . Die Hilfswicklung würde durchbrennen weil
diese den schwächeren Draht in der Wicklung aufweist. Auch wenn der
Motor mit anwerfen (denn selbst läuft er nicht an da kein Drehfeld )
anlaufen würde - bei geringer Belastung steigt die Stromaufnahme in
der Hilfswicklung unheimlich an .
Es gibt Einphasenmotoren welche durch eine spezielle Auslegung der Wicklung dazu in der Lage sind durch eine Elektronik Drehzahl-
geregelt zu werden .
Aber darum gings ja nicht. Deshalb ist mein Favorit unter den
Motoren immer noch der Drehstrommotor .
Gruß Uli
Ich habe auch fast nur Drehstrommotoren im Einsatz, außer eben bei den kleineren Bohrmaschinen, dafür davon aber 5 Stück, so daß ich die entsprechend dem Bohrer eingestellte Drehzahl so belassen kann.
Das mit der schwächeren Hilfswicklung wäre sicher das kleinere Problem: Licht braucht man an der Maschine sowieso, und eine zwischengeschaltete Glühlampe ist ein feiner Vorwiderstand. Ein Phasenverschobenes Drehfeld erhält man aus dem Umrichter schon, aber in diesem Fall 120 oder 240 Grad, was in jedem Fall zu groß ist. Daran dürfte auch der ohm'sche Vorwiderstand nicht genug ändern.
Ulrich Wolf
15.04.02, 10:02
Richtig Guenter -
Du hast somit einen ohmschen Widerstand als Anlasser .
Allerdings muß der Widerstandswert des Anlaßgliedes etwa das
4 - bis 8fache der Wicklung betragen. Er bringt eine wesentliche
Verbesserung der Phasenlage des Stromes zur Spannung im Hilfs-
strang. Hat aber auch eine wesentliche höhere Stromaufnahme zur
Folge. Anlaßwiderstend und Hilfswichlung werden nach dem Hoch-
lauf ebenfalls abgeschaltet.
Aber dadurch ist er immer noch nicht regelbar - Du hast nur den
Kondensator abgeschafft .
Ist halt schon ein Kreuz mit den Kondensatormotoren aber zum
Glück kann man im **** manchmal ein Schnäppchen machen und
günstig einen Frequenzumformer ergattern und so auf den
Kondensatormotor verzichten.
Gruß Uli
Leonardo75
15.04.02, 19:43
Hallo Guenter, hallo Uli!
Vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten!
Jetzt habt Ihr Euch aber ganz schön tief in die Materie gestürzt. Ich muss gestehen, dass ich als Elektroniknichtfachmann nur wenig davon nachvollziehen konnte.
Aber es scheint wohl nicht so trivial zu sein wie ich dachte. Was passiert denn, wenn man einen Kollektormotor (man kann ihn natürlich auch mit Phasenanschnittsteuerung regeln) mit nur einer Phase des Drehstromes betreibt? Wenn man an die restlichen Phasen Glühlampen hängt, die Leistungsmäßig in einem ähnlichen Bereich liegen wie der Motor, dann dürfte es für die Maschine doch kaum Probleme geben oder?
Wieso das bei den Motoren mit Anlaufkondensator nicht funktioniert habe ich allerdings noch nicht verstanden.
Viele Grüße sendet Euch der Leo.
Ulrich Wolf
15.04.02, 20:38
Hallo Leo
ja so ist es wenn man erst losgallopiert kann man sich fast nicht
mehr bremsen.
Wenn Du mit Beleuchtung arbeiten willst kannst Du die Glühbirnen
anschließen - allerdings zum Betreiben des Motors brauchst Du sie
nicht.Denn in einem Drehstromkabel habe ich - wenn ich nur eine
Phase nehme - zwischen dieser einen Phase und dem Nulleiter (Blau)
220 Volt und kann so meinen Kollektormotor(220V) oder auch einen
Kondensatormotor (220V) ohne Probleme betreiben.
Oder hast Du was anderes gemeint und ich habe es nur nicht
kapiert ????
Gruß Uli
Leonardo75
15.04.02, 20:42
Hallo Uli!
Ich meinte, ob ich an einem Frequenzumformer mit Drehstromausgang nur eine Phase mit einem Kollektormotor verbinden kann?
Gruß Leo.
Ulrich Wolf
15.04.02, 20:55
Hallo Leo
ach so meintest Du es -
das geht nicht - würde die Elektronik des Frequenzumformers
in mitleidenschaft ziehen.
Da der Frequenzumformer ja die Frequenz verändert im
Drehstromausgang (Drehfeld!!)um es mal ganz einfach auszudrücken.
Gruß Uli
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