lacis
26.02.08, 21:30
Anbei ein Beitrag aus der heutigen Berliner Zeitung:
Scan wegen eines rechtlichen Hinweises, den ich von einem netten Forumiten erhalten habe, entfernt
In der Online-Ausgabe gibt es diesen Artikel nicht, daher folgendes Zitat:
Hart, scharf und teuer
Messerklingen aus Damaststahl sind etwas besonderes - sie sind extrem hart. Der gelernte Bürokaufmann Nils Jacobsen schmiedet sie in Alt-Ruppin (Ostprignitz-Ruppin) mit ihrer typischen Maserung für Jäger, Köche und nach den Wünschen seiner Auftraggeber. Beim Schmieden legt der 27-Jährige zunächst fünf Lagen Stahl auf den Amboss, feuerverschweißt sie und faltet sie danach immer wieder. Bis zu 500 Lagen, die man am Muster auf der Klinge erkennen kann, können die besonders scharfen Klingen haben. Die Einzelstücke kosten oft einige hundert Euro. Die alte Technik zur Herstellung, die mit dem Beginn des industriellen Zeitalters an Bedeutung verlor, beherrschen nur wenige Spezialisten. (Dazu ein großformatiges Foto, mit zwei Damastmesser im Vordergrund, die vom Macher gehalten werden. Im Hintergrund sein Gesicht.)
Nach den »Horrormeldungen« der letzten Tage hier mal wieder was Erfreuliches. So ungefähr müsste die Pressearbeit der Zukunft aussehen, damit Messer auch im »normalen« Kontext wieder »Presse bekommen« und der derzeit dominieren Assoziation mit Waffen weitere positive Bilder hinzugefügt werden.
BTW: Die Messer sehen gar nicht schlecht aus (ja - tut mir leid, auf meinem Scan kann man nicht so viel erkennen). Hat jemand schon mal was von dem Messermacher gehört?
Google liefert noch einen Bericht aus der Märkischen Allgemeinen (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11133788/61299/Der_jaehrige_Nils_Jacobsen_schmiedet_in_ Alt_Ruppin.html), den ich ebenfalls ganz gut finde.
Scan wegen eines rechtlichen Hinweises, den ich von einem netten Forumiten erhalten habe, entfernt
In der Online-Ausgabe gibt es diesen Artikel nicht, daher folgendes Zitat:
Hart, scharf und teuer
Messerklingen aus Damaststahl sind etwas besonderes - sie sind extrem hart. Der gelernte Bürokaufmann Nils Jacobsen schmiedet sie in Alt-Ruppin (Ostprignitz-Ruppin) mit ihrer typischen Maserung für Jäger, Köche und nach den Wünschen seiner Auftraggeber. Beim Schmieden legt der 27-Jährige zunächst fünf Lagen Stahl auf den Amboss, feuerverschweißt sie und faltet sie danach immer wieder. Bis zu 500 Lagen, die man am Muster auf der Klinge erkennen kann, können die besonders scharfen Klingen haben. Die Einzelstücke kosten oft einige hundert Euro. Die alte Technik zur Herstellung, die mit dem Beginn des industriellen Zeitalters an Bedeutung verlor, beherrschen nur wenige Spezialisten. (Dazu ein großformatiges Foto, mit zwei Damastmesser im Vordergrund, die vom Macher gehalten werden. Im Hintergrund sein Gesicht.)
Nach den »Horrormeldungen« der letzten Tage hier mal wieder was Erfreuliches. So ungefähr müsste die Pressearbeit der Zukunft aussehen, damit Messer auch im »normalen« Kontext wieder »Presse bekommen« und der derzeit dominieren Assoziation mit Waffen weitere positive Bilder hinzugefügt werden.
BTW: Die Messer sehen gar nicht schlecht aus (ja - tut mir leid, auf meinem Scan kann man nicht so viel erkennen). Hat jemand schon mal was von dem Messermacher gehört?
Google liefert noch einen Bericht aus der Märkischen Allgemeinen (http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11133788/61299/Der_jaehrige_Nils_Jacobsen_schmiedet_in_ Alt_Ruppin.html), den ich ebenfalls ganz gut finde.