Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MESSER-MAGAZIN 1/2008
Der von uns rechtzeitig angefertigte Bericht über Lindenstruth/hessische Messermacherbörse ist leider nicht gedruckt worden. Angeblich soll er in der nächsten Ausgabe erscheinen (wohl, weil er dann nicht mehr aktuell ist - das wäre dann vielleicht ein willkommenes Argument, ihn gleich ganz wegzulassen). Aus meiner Sicht ist das eine Manipulation der Messerszene; finde ich nicht gut...
Ebenfalls nicht gut fand ich den Bericht über das Schmieden eines Messers aus einer Feile. Unfachmännisch bis dilettantisch, wenn der Schmied keine Schneide schmieden kann, sondern mit der Flex arbeitet. Das Anlassen bis zum leuchtenden Blau hat zwar seinen ästhetischen Reiz, mit einer richtigen Wärmebehandlung für diesen Stahl hat es aber nicht viel zu tun. Verschwendetes Papier!
Es gibt noch weitere Kritikpunkte, aber die Bilder haben mir wieder gut gefallen.
Gruß
sanjuro
Ich fands diesmal nicht so interessant für mich. Der Bericht von Pitter über Olching ist sehr gut, aber das wars auch schon. Die Messertests mal abgesehen vom Stretch haben mich net so sehr interessiert. Der Vergleich der Zigarrenmesser auch net wirklich.
Na ja, hoffen aufs nächste mal:argw:
Gruss Patrick
Ich finds auch eher langweilig.
Den Test der beiden Brechstangen fand ich ganz lustig aber... naja der Rest wird nur bei Langeweile gelesen. Gab schon bessere Ausgaben :D
Santino011
18.01.08, 16:36
Das Tutorial mit der Klinge schmieden ist auch nicht schlecht finde ich nur die Klinge sieht ein wenig komisch aus finde ich aber sehr sehr Informativ, wäre etwas für die Anfänger hier.
Liebe Grüße Santino
Beim "Brechstangen-Test" gabs aber wenigstens mal ein paar ganz nette Versuche: Nicht mehr der alltagsferne Hydraulikpressen-Druck, sondern Tests, die man auch mit Alltagsmitteln und relativ gefahrlos wiederholen oder mit eigenen Messern erweitern kann, um die Testmesser besser einzuordnen.
Schmiede Markus Balbach
18.01.08, 16:58
Der von uns rechtzeitig angefertigte Bericht über Lindenstruth/hessische Messermacherbörse ist leider nicht gedruckt worden.
Hallo,
das war doch fast klar, wie immer wenn es um Lindenstruth geht!
Schade eigentlich!
Gruß Markus
Toll,
meine ausgabe vom MM liest wohl zuerst der Postbote ;-(
Eigentlich muss ich mich wohl fragen warum ich ein Abo hab?
Hab bis jetzt noch kein Messer geschmiedet, sondern nur aus Flachstahl gefeilt, aber wenn ich den Bericht über Schmieden eines MEssers aus einer Feile lese, denke ich das dass mit dem Winkelschleifer schon ziemlich unpassend ist.
Hab zwar schon mal mit der Flex einem Stück Flachstahl annähernd eine Schneide verpasst, aber ich finds ziemlich ungenau, das Werkstück wird heiß und man hatt wenn man nicht aufpasst ziemlich schnell Riefen drin oder zuviel Material weg.
Hab schon bessere Anleitungen für Anfänger gesehen
ich fand den bericht über fontenille-pataud sehr interessant und freue mich darüber, dass ich ein echtes manufaktur-messer habe. :super:
SwahiliBob
18.01.08, 18:38
Ich finde die Idee mit dem "Härte-test" für die "Brechstangen" von J.Schanz und CRKT recht interessant, aber:
Im Vorwort zum Test/Artikel wird auf die möglichen Notsituationen Autotür aufhebeln und Eingangstür / Fenster "öffnen" hingewiesen.
Im Test allerdings werden Äpfel und Motorradreifen zerschnitten und ein Gullideckel aufgehebelt. (was beide Messer nicht geschafft haben sollen). Dafür sind doch solche Messer überhaupt nicht konzipiert.
Warum wird da nicht "Praxisgerecht" getestet d.h. Autotür aufhebeln, Windschutzscheibe rauschneiden oder brechen.
Den Window-breaker mit Glasflaschen zu testen find ich auch mehr als unprofessionel.
Auf irgendeinem Schrottplatz in Deutschland wird sich doch ein altes Auto zum Testen finden lassen.
Schanz Juergen
18.01.08, 21:46
ich finde es zwar schade das von reiskirchen noch kein artikel drin steht - aber sagt mal, wo liegt den das problem?? meines wissens ist reiskirchen die letzte austellung im jahr - also gehen die vom mm auch nach zeitlicher reihenfolge vor? - folgerichtig ist dann, das reiskirchen das nächste mal dran ist. man kann sich natürlich auch eine verschwörung aus den haaren herbeiziehen ......
sorry, ich verstehs einfach nicht. und : ICH BIN AUCH BEGEISTERTER AUSSTELLER IN REISKIRCHEN !!!!!!!!!!
Das Tutorial mit der Klinge schmieden ist auch nicht schlecht, finde ich, nur die Klinge sieht ein wenig komisch aus. Finde ich aber sehr sehr informativ, wäre etwas für die Anfänger hier......
Santino, das ist genau das Problem. Ein Anfänger denkt dann womöglich, dass die Flex etwas mit Schmieden zu tun hätte. Dabei geht es um die Kunst, die Endform und die Dimensionen weitgehendst mit dem Hammer zu erreichen. Oder anders ausgedrückt: ein guter Schmied kann eine Klinge so fein und präzise ausschmieden, dass nur noch eine Fase angeschliffen werden muss, um sie gebrauchsfähig zu machen. Natürlich reden wir dabei nicht über Damast, sondern über Monostahl.
Früher galt es als inkompetent und unfachmännisch, Kohle oder Stahl zu verschwenden. Einen großen Teil des hochwertigen Klingenmaterials in Schleifstaub zu verwandelt ist einfach nur der Ausdruck von Nicht-Können.
Dass die Klingenform dabei noch recht unglücklich geworden ist, ist der geringste Mangel....
Gruß
sanjuro
Im Vorwort zum Test/Artikel wird auf die möglichen Notsituationen Autotür aufhebeln und Eingangstür / Fenster "öffnen" hingewiesen.
Im Test allerdings werden Äpfel und Motorradreifen zerschnitten und ein Gullideckel aufgehebelt. ...
Warum wird da nicht "Praxisgerecht" getestet d.h. Autotür aufhebeln, Windschutzscheibe rauschneiden oder brechen.
Den Window-breaker mit Glasflaschen zu testen find ich auch mehr als unprofessionel.
Weil sich das wohl nicht vom Büro (bzw. dem Redaktionsparkplatz) aus machen lässt.
Damit wären ja etwas mehr Arbeit (und damit mehr Kosten) verbunden. Und den Laien bzw. Proleten der sich mit seinem Messer wichtig machen will kann man auch so beeindrucken. Und den Kenner zumindest dazu zu verleiten das Messermagazin zu kaufen.
Irgendwie hab ich den Eindruck, dass dem MM eine ernsthafte Berichterstattung nicht mehr so wichtig ist.
Da erfahr ich oft aus einem engagierten post hier einiges mehr als aus einer "Fachzeitschrift".
Und die Tests hier werden auf eigene Kosten und in der Freizeit geschrieben...
Dafür sind doch solche Messer überhaupt nicht konzipiert.
Sondern? Ich verrate Da sicher nichts neues, wenn ich behaupte, zumindest Jürgens Messer ist genau dafür konzipiert, weils vor allem ein paar Amis gibt, die genau sowas kaufen wollen. Ja, das ist ein grundsätzlich sehr gutes Konzept :steirer:
Warum wird da nicht "Praxisgerecht" getestet d.h. Autotür aufhebeln, Windschutzscheibe rauschneiden oder brechen.
Das könnte daran liegen, dass man in der Praxis mit den Dingern nicht unter den Türrahmen kommt, man für eine Verbundglasscheibe eine Säge braucht, und man mit jedem spitzen Eisenstück eine normale Scheibe aufklopfen kann. Nur musst Du ohne spitzen Glasbrecher in die Scheibe reinprügeln, was ziemlich wenig praxistauglich ist.
Pitter
ich finde es zwar schade das von reiskirchen noch kein artikel drin steht - aber sagt mal, wo liegt den das problem??
Darin, dass vielen nicht klar ist, wie eine Zeitschrift produziert wird. Erstens nicht zeitnah. Sprich, je nachdem, wie sichs gerade ausgeht, bist Du schon technisch mit der Veröffentlichung zwei bis vier Monate hinterher. Entsprechenden Vorlauf hat die Produktion. Da bleibts dann die Frage, was dann noch hinreichend aktuell ist.
Zudem ist eine Fachzeitschrift kein Ringbuch. Man kann eben nicht mal schnell zwei Seiten "dranpappen". Wenn, dann nur einen ganzen Bogen, beim MM werden das wahrscheinlich 8 oder 16 Seiten sein. Auch die müssen dann komplett gefüllt werden. Zudem hauts bei einem zusätzlichen Bogen die Produktion und Kalkulation aus der Bahn.
Die Anzeigenabteilung hat soundsoviele Seiten zu Verfügung, der Platz für feste Rubriken ist belegt, dazwischen hat die Redaktion noch ein paar freie Seiten frei. Die müssen gefüllt werden, was nicht reinpasst, passt nicht rein. Da jeder der wichtigste ist, sind beleidigte Autoren, Veranstalter, Hersteller das täglich Brot. Dass bald an jedem Wochenende eine Messerveranstaltung stattfindet, machts nicht leichter.
Ja, ich hätte das MM auch gerne doppelt so dick und jeden Monat. Wer bezahlts?
Grüße
Pitter
Das könnte daran liegen, dass man in der Praxis mit den Dingern nicht unter den Türrahmen kommt, man für eine Verbundglasscheibe eine Säge braucht, und man mit jedem spitzen Eisenstück eine normale Scheibe aufklopfen kann.
Warum wird es dann in der Einleitung erwähnt? Einfach mal den Taktiker/Lebensretter im Leser wecken?
Ich finde das MM trotzdem gut: schöne Bilder, nett aufgemacht und abwechslungsreich.
Hallo,
als Messerschmied kann ich es überhaupt nicht verstehen, daß manche hier über das MM meckern!
Ihr könnt doch echt froh sein, daß es überhaupt so eine Zeitschrift in diese Richtung gibt!
Es ist ganz klar, daß man nicht in jedem Heft den persönlichen Geschmack Einiger trifft! Man muß aber auch die Themen der anderen Interessenten aufgreifen! Ist einfach so!!!!
Ich bin nur froh, daß es so eine Zeitschrift überhaupt existiert!!!
Habe vor kurzem eine Zeitschrift zum test abonniert, (Hephaistos)
und muß sagen; daß ich froh bin mal wieder das Messermagazin bekommen zu haben! Um nicht zu sagen das Hephaistos schlecht ist, aber mir nicht wirklich viel als Messermacher bringt! Auch wenn in diesem Heft (MM) nicht alles so ist wie man sich das als Messermacher vorstellt! Es gibt ja noch viele Andere die diese Heft lesen und als Hilfe nehemen! (sprich: Messersammler, Kochs, Historiker usw.! Es ist eigentlich für Jeden was Dabei, nur halt nicht in Jedem Heft!
Lange Rede, kurzer Sinn:
Hans Joachim mach weiter so!!!! Dein Magazin gefällt mir nach wie vor und ich bin von Anfang an dabei!!! Habe bis jetzt alle Hefte die Du raus gebracht hast!:D
Mit freundlichen Grüßen Tobias
Ja, das Heft gefällt schon.
Aber wer ne Klinge bei 250°C anlässt hat halt nicht wirklich sooo viel Ahnung. Und außerdem finde ich, dass auch ein "kompetenterer" Schmied (keine Beleidigung dieses Schmiedes!) hätte genommen werden können. Es gibt halt wirklich genug Schmiede, die die Klinge zu 90% und mehr fertig schmieden können...
M.E. ist es sinnvoller, es auch Anfängern gleich richtig zu zeigen. Lieber am Anfang öfters mal scheitern als es nie wirklich zu können!
Wer ist der Schmied eigentlich?
@lazedress
da magst Du ja recht haben, aber es geht mir im allgemeinem um das Heft!
Kaum ist das Heft draußen und schon gibt es böse Wörter darüber, als ob Manche auf sowas warten und das ist fürn Ar....!
Klar gibt es die ein oder andere Sache die nicht optimal in dem Heft beschrieben ist, aber willst Du wirklich in Detail bei jedem Einzelnen Stück gehen?!
Dann kannst Du gleich ein Buch verfassen, wie es manch schon einer versucht hat und selbst da sind die Leute am meckern.
Das heißt: Du kannst es nicht Jedem zum gleichen Zeitpunkt Recht machen! Nimmt das Heft doch einfach hin wie es ist und wenn etaws daneben ist bügelt es selber aus, so viel wird schon dabei nicht in die Hose gehen (weil vieles ist logisch)!!!
MfG Tobias
Torsten Pohl
19.01.08, 19:24
Hm
Zum Heft mal gut mal schlecht ist halt so, hängt sicher auch von den persönlichen Vorlieben ab.;)
Den Messerschmiedewürgshop empfinde ich nicht als ganz ernstgemeint, allerdings ist wennn man es kosequent so macht wie beschrieben, ein brauchbares (kein gutes) Ergebniss drinn das einen Anfänger durchaus glücklich machen kann!:D
Zumindest kann man das so sehen, zB. garantiert das Anlassen das das Messer nicht so schnell brechen wird, und die Routine des Schärfens sich bald einstellen wird.:D:D:D
Dank der Schmiedemarke hab ich so eine vermutung wer das gemacht hat, wenn ich richtig liege kann der Betreffende das garantiert auch anders und hat genau das oben erwähnte erreichen wollen, nämlich einen Laien mit wenigen nachvollziehbaren Schritten zu einem Brieföfner verhelfen.
Tschau Torsten
Das Heft ist die eine Sache, lass uns doch mal ein paar Monate zurück denken, wie eine Fernseh-Sendung der Meinung war ein Schmiedekurs zu geben nur mit Baumarktmittel!
Genau da bekommen ich Magenschmerzen, wie eine Frau und ein Student ohne Vorkenntnisse ein Messer schmieden zu wollen!
Das finde ich viel schlimmer als wie in dem aktuellem Heft vom Messermagazin!
Kann natürlich sein, daß ich genau das als falsch sehe.
Bitte belehrt mich eines Besseren!
MFG Tobias
Kaum ist das Heft draußen und schon gibt es böse Wörter darüber, als ob Manche auf sowas warten und das ist fürn Ar....!
Tobias, das ist einfach nicht wahr!
Ich habe mir die Mühe gemacht und die Suchfunktion angeworfen. mach das auch mal! Die ganzen Ausgaben von 2007 haben durchweg sehr positive Kritiken bekommen. Davor war das anders, ja. Aber davor war das MM auch wirklich schlechter. :teuflisch
Jetzt ist mal wieder eine Ausgabe dazwischen, die nicht so toll ist. Und das sollte man auch ansprechen dürfen!
Dass Sanjuros Artikel nicht drin ist, ist Pech. Aber der Produktionsprozess einer Zeitschrift ist ja schon beschrieben worden. Ich kann da auch keine Verschwörung erkennen.
-Walter
Die Aktion "Nein zum Messerverbot" finde ich klasse!
Klar könnte man wieder an Details oder am Inhalt des Offenen Briefes herummäkeln. Aber viel wichtiger ist, das sich Protest aus verschiedenen Richtungen auftut unterstützt wird!
Polikiker halten sich auch nicht mit Details auf.
Die beschäftigen sich nicht mal mit ihren Wählern.
Ich habe mit einem selbst verfassten Brief per E-Mail weit über 20 MdBs angeschrieben, geantwortet haben nur drei, wenn auch nur mit den mehr oder weniger offiziellen Allgemeinstatements ihrer Partei zum Waffenrecht. Auf das Messerthema selbst ging keiner ein. Das zum Thema "Details".
Die meinen Wahlkreis vertretenden MdBs haben sich gar nicht gemeldet.
Das zum Thema Volks"vertreter".
12knife
Ein Magazin öffentlich schlecht machen ... finde ich auch nicht Gut.
Jeder kann ja für sich entscheiden, ob er ein Magazin kaufen möchte oder nicht ... ob ihm also der Inhalt (noch) zusagt oder nicht.
Ich habe mein letztes MM Mitte 2007 gekauft ... und bin dann auf französisches Magazin Excalibur umgestiegen ... weniger Magazine pro Jahr (4) , mindestens doppelt soviel Info ... (was aber nicht heisst, dass ich das MM schlecht machen wollte ... ich habe halt Alternative gewählt ...)
Grüsse,
Pb
.....als Messerschmied kann ich es überhaupt nicht verstehen, dass manche hier über das MM meckern! ...... Es gibt ja noch viele andere, die diese Hefte lesen und als Hilfe nehemen! (sprich: Messersammler, Kochs, Historiker usw.)! .....
Ach, Kochs lesen das auch? Dann bin ich beruhigt; ich hatte schon befürchtet, dass der hessische Ministerpräsident GEGEN Messer eingestellt sein könnte.....
Tobias, ich freue mich, dass Dir das MM in jeder Ausgabe gefällt und dass Du keine Kritik hast. Ich kann das akzeptieren. Kannst Du auch akzeptieren, dass einige von uns die konkreten Fehler und Mängel benennen und kommentieren? Oder meinst Du wirklich, wir sollten in andächtige und dankbare Betrachtung verfallen, nur weil es auch eine deutsche Messerzeitschrift gibt?
Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass tatsächlich jemand diese Einstellung vertritt. Ich denke und hoffe, unsere Kritik ist auch nicht ganz umsonst; vielleicht wird sie wahrgenommen und kann - wenn man in der Redaktion nicht ganz losgelöst von irdischen Gegebenheiten ist - durchaus zur Verbesserung der Inhalte beitragen.
Und schließlich: niemand hat geschrieben, dass das MESSER-MAGAZIN schlecht sei. Wie im richtigen Leben ist aber mal an diesem oder jenem Detail etwas auszusetzen, und dafür gibt es dann Leserbriefe und ein MESSER-FORUM.NET.
Und abschließend eine direkte Frage an Dich, weil Du doch Messerschmied bist: wenn ein Schmied in einem Text für Anfänger schreibt, er lasse ein Messer aus Feilenstahl mit 250°C an (empfohlen sind 180-200°C), aber heraus kommt eine gebläute Klinge (ca. 280-300°C), dann findest Du das wirklich in Ordnung?
Gruß
sanjuro
Ein Magazin öffentlich schlecht machen ... finde ich auch nicht gut.....
Ich auch nicht. Das MM ist ÖFFENTLICH, und man darf seinen persönlichen Kommentar in dieser Gesllschaft glücklicherweise (noch) abgeben. Ob man mit Kritik etwas Gutes schlechter macht? Ich denke nicht.
Unsere (meist) sachlichen Kommentare machen das Thema lebendig, und das macht mir Spaß. Sich mit seiner (nach Möglichkeit fundierten) Meinung einbringen, bedeutet, dass man ein Teil des Ganzen ist. Keiner hat nur Recht oder Unrecht, aber die sich ergebende versammelte Kompetenz ist doch schon ein schöner Leitfaden für die Szene, finde ich.
Vielleicht sollten wir daran denken, dass erst (konstruktive) Kritik Verbesserungen ermöglicht.
Gruß
sanjuro
@sanjuro: genau in allen Punkten
die Sache mit der blau angelassenen Klinge, das tut schon weh.
Mal nochwas zu dem OFFENEN BRIEF bzw. zum Verbot oder Einschränkung der Messer.
Gilt das Gesetz dann (ich hoffe das es nicht kommt) für das Tragen der Messer in der Öffentlichkeit oder allgemein der Besitz ?
:staun: man könnte doch auch Schraubenzieher, Küchenmesser, Scheren usw. verbieten -- und werde dann beim Angeln den Fisch mit einem Steinzeitbeil fachmännisch ausweiden
Moin,
die Thematik kannst du hier (http://www.messerforum.net/forumdisplay.php?s=&daysprune=&f=25) nachlesen.
Dazu brauchen wir den Thread übers MM nicht weiter aufzublähen ;)
Bez. Messer ist bisher nur eine Einschränkung bez. des Führens von Messern in der Öffentlichkeit angeregt, auch wenn einige Politiker die bisherigen Verbote auch des Besitzes weiter ausdehnen möchten.
Willi
Wer war denn nun der Schmied?
Wenn er es besser kann warum hat er dann diesen Unsinn verzapft?!
Wer war denn nun der Schmied?
...
Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass er die Initialen "PB" verwendet... :glgl:
Ich habe mir das Heft gestern anlässlich einer längeren Bahnfahrt zu Gemüte geführt und muss sagen, ich fand es nicht schlecht. Sicher gab es schon bessere, aber das ist bei allen Zeitschriften so.
Aufgefallen sind mir ein Haufen Flüchtigkeitsfehler bei den Bildbeschreibungen, z.B. das "Wootzmesser" von Andreas Schweickert, das mehr als eindeutig aus Schweißdamast war.
Und wirklich grottig fand ich nur den Bericht über die Verhüttung im Tatara-Ofen. Da war mal wieder von Stahlschmelze und anderem Unfug die Rede. Man erkennt daran, dass einen auch ein Doktortitel (h.C.???) nicht vor groben Fehlern retten kann.
Die Aktion hingegen finde ich wirklich gut und für eine Fachzeitschrift beachtlich.
ABschließend sei noch bemerkt, dass es kein Problem ist, eine Klinge bei 250° C oder weniger schön blau zu bekommen. Ist alles eine Frage der Zeit.
Achim
Soweit bin ich der Sache auch schon gefolgt.
Wer steckt hinter "PB"?
Den Falten in den Händen nach zu urteilen :D schon etwas fortgeschritten im Alter...
Hab mir jetzt den Artikel über das Schmieden eines Messer aus einer Feile auch mal genauer angeschaut. Ist für jemanden der keine Erfahrung im Schmieden hat schon interessant. Und auf jeden Fall alles so ausgeführt dass ein Anfänger es nachvollziehen kann, wenn das so beabsichtigt war ist das ja erstmal begrüssenswert, allerdings wäre etwas mehr Sorgfalt bei verschiedenen Details wie z.B. der Anlasstemperatur schon wünschenswert. Was mich etwas erstaunt ist jedoch der Satz:
Nach dem Anlassen legen wir die Klinge für eine Viertelstunde zum Abkühlen mitten in den Kohlenhaufen- in der Hoffnung, dass noch das eine oder andere Kohlenstoffatom in die Klingenoberfläche wandern möge.
Kohlenstoffdiffusion bei Temperaturen zwischen 200°C und Raumtemperatur? Wieweit diffundiert ein Kohlenstoffatom in einer Viertelstunde? Was würde das bringen, nachdem die Wärmebehandlung zu diesem Zeitpunkt bereits annähernd abgeschlossen ist?:confused:
Torsten Pohl
21.01.08, 22:19
Mensch Andy
so schwer isses doch nicht! Aufgrund der Ähnlichkeit zur gezeigten Marke, und der Namensgleichheit guck mal ins Archiv.
Ich vermute das nur, wenn nicht steinigt mich, aber ich bin 100% der Überzeugung das derjenige falls es der ist den ich meine, es bedeutend besser kann als Dargestellt, und das einfach nur ein grober Abriss im MM sein soll.
Tschau Torsten
SimonSambuca
22.01.08, 08:47
Kohlenstoffdiffusion bei Temperaturen zwischen 200°C und Raumtemperatur? Wieweit diffundiert ein Kohlenstoffatom in einer Viertelstunde? Was würde das bringen, nachdem die Wärmebehandlung zu diesem Zeitpunkt bereits annähernd abgeschlossen ist?:confused:
NIX! Bei der Temperatur wandert da quasi noch nichts, ein Aufkohlen findet ja nicht umsonst bei ca. 900 Grad statt und das über Stunden.
Vermutlich hat man dem Schmied einfach vorgegeben das er alles so einfach wie möglich machen soll, damit der Laie es Zuhause nachmachen kann...
edit: oh je oh weh die Rechtschreibung... :glgl:
Gruß
Simon
....Vermutlich hat man dem Schmied einfach vorgegeben, dass er alles so einfach wie möglich machen soll, damit der Leihe (Laie?) es zu Hause nachmachen kann....
Welcher Schmiedespezialist beim MESSER-MAGAZIN soll denn einem in der Praxis erfahrenen Schmied Vorgaben für den Fertigungsprozess machen?
Und dann wäre ja noch zu klären, ob das Ausschmieden einer Klinge wirklich schwieriger als das Flexen ist - in meinen Augen ist das Schmieden schneller und leichter.
Gruß
sanjuro
Also ich verfolge diesen Beitrag von Anfang an und wollte eigentlich nur mitlesen aber jetzt möchte ich auch was dazu sagen.:D
Ich kenne die Schmiedemarke nicht aber ich schließe aus den Initialen und dem Alter des Schmiedes auf ein Forenmitglied, das viele hier kennen dürften.
Es wurde im Beitrag ausdrücklich geschrieben, das die Vorgehensweise mit der Flex nicht die feine Art ist aber eben einfacher.
Ich finde auch, das es einfacher für Anfänger ist, zu schleifen als die Schneide mittig zu schmieden und dabei die Form zu halten. Ich denke, der Beitrag soll Interessierte an das Schmieden heranführen und das Interesse wecken und das macht er eindeutig, die Feinheiten kommen dann von selbst.
Der einzige Kritikpunkt ist die Sache mit dem Kohlenstoffatom bei 200° aber da weis man auch nicht, wie ernst er das in dem Moment gemeint hat, vielleicht wurde es einfach aus unwissenheit übernommen, keine Ahnung.
Was das Anlassen über 200°C angeht, ich würde das auch nicht machen aber ich weis mit Sicherheit, das das von vielen Schmieden hier im Forum so gemacht wird, in der Annahme, das es für ein Gebrauchsmesser wichtig ist, in der Härte unter 60 HRC zu bleiben. Und darunter sind recht bekannte Namen, deren Messer richtig Geld kosten, das ist keine Kritik, nur eine Feststellung.;)
Bei einem Stahl wie C105, 1.2210, Feile oder ähnlichen erreicht man das eben nur durch höheres Anlassen. Das bei richtiger Vorbehandlung auch eine Härte über 60 HRC kein Problem ist, wird nicht bedacht.
Kritik ist schon O.K. aber man sollte nicht alles zerpflücken, wenn ich der Schmied wäre, wäre jetzt der Zeitpunkt, an dem ich ziemlich deprimiert wäre:rolleyes: so etwas kann einem den Ruf ruinieren und ich hab Messer von ihm gesehen (wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege), die sind absolut top.
Zu der Diskussion um das Schmieden einer Klinge aus der alten Feile: Das beschriebene Vorgehen hat selbst mich als fast völligen Laien erschreckt.
Zigarrenmesser sind auch nicht mein Ding, aber es soll ja für jeden was dabei sein.
Schmunzeln mußte ich bei dem Bild von Gilles Steinberg mit der Kiste voller "Hornstücke" - das sind alles alte Besteckgriffe (kein Wunder bei der Firmengeschichte!). Jetzt weiß ich, aus was die Horngriffe meiner Gilles-Laguioles gemacht sind:) cool.
Moonknight
24.01.08, 08:09
Moin moin,
ich hätt da gern ma ein kleines Problem...
Mein MM hat sich ein Kumpel ausgeliehen, ich kam bisher nur zum durchblättern, ich seh meinen Kumpel auch erst am WE wieder, aber ich glaubte unter ner Rubrik gesehen zu haben:
Das irgendwer ein Leder-Holster für die ZT 30X-Serie anbietet... :confused:
Könnt Ihr mir grad ma schreiben, wo ich herkrieg...
Greetz,
Moonknight
Moin,
im MM wurde atlatus.de als Händler genannt.
29.-/Stück.
Auf der Homepage habe ich es allerdings auch noch nicht gefunden.
Willi
.....Der einzige Kritikpunkt ist die Sache mit dem Kohlenstoffatom bei 200°, aber da weiß man auch nicht, wie ernst er das in dem Moment gemeint hat; vielleicht wurde es einfach aus Unwissenheit übernommen....Kritik ist schon O.K., aber man sollte nicht alles zerpflücken, wenn ich der Schmied wäre, wäre jetzt der Zeitpunkt, an dem ich ziemlich deprimiert wäre:r.....
Nein, der einzige Kritikpunkt ist das nicht.
Wenn eine Fachzeitschrift einen Artikel veröffentlicht, gibt es in meinen Augen nur zwei Möglichkeiten: entweder die Redaktion hat selbst die notwendige Kenntnis, oder man lässt jemanden schreiben, der ein Renommée als Experte hat. Die Kontrollinstanz ist das Fach-Lektorat oder ein externer Spezialist. Als Entlastung kann nicht gelten, dass der Autor etwas "nicht ernst gemeint" hat, und Unwissenheit darf keine Entschuldigung sein, finde ich.
Das MESSER-MAGAZIN ist ja nicht die kostenlose "Bäckerblume"; ich erwarte da schon, dass auch und gerade die Anfänger korrekt informiert werden. Und wenn das Schmieden einer Messerklinge beschrieben werden soll, dann empfinde ich das nicht als korrekt, wenn die Hauptarbeit mit der Flex gemacht wird! Ich bin nicht der Ansicht, dass das Ausschmieden der Schneide schwieriger sei als das Flexen, und ich verstehe nicht, dass überhaupt der Aufwand mit Feuer, Amboss und Hammer getrieben wurde, um den Umriss (also nur eine grobe Spitze und eine exzentrische Angel) zu schmieden - da wäre es dann doch viel einfacher gewesen, das Messer zur Gänze mit der Flex zu machen!
Wenn es mehrere Kritikpunkte gibt, erscheint mir deren Erwähnung auch nicht als ein "Zerpflücken". Das MESSER-MAGAZIN muss das aushalten, und es kann dadurch nur besser werden. Mich interessiert es nach wie vor; ich freue mich immer auf die wirklich guten Bilder in jeder Ausgabe und ich glaube, dass sich im Laufe der Zeit auch die Kompetenz verbessern kann. Aber ohne kritische Rückmeldungen wird das nicht passieren.
Es ist letztlich alles eine Frage der Psychologie; wenn die Kritik sachlich bleibt, kann man damit etwas anfangen; wenn sie persönlich wird ("Ihr seid wohl zu blöd, um das richtig zu machen"), dann verhärtet sich der Kritisierte und macht grad gar nix mehr in der Richtung.
Gruß
sanjuro
Da möchte ich Sanjuro mal fast ausnahmslos zustimmen.
Aber die Aneinanderreihung teils sachlicher, teils fachlicher und teils formatierungsbedingter Fehler ist seit Jahren in der Kritik, und wir wissen, dass mindestens zwei Redaktionsmitarbeiter des MM hier im Forum mitlesen, und seit Jahren versprechen, diese Fehler in den nächsten Heften zu beheben.
Aber es passiert nicht/nie - seit Jahren.
Analog zum regelmäßigen MM erschien nun zum zweiten Mal der MM-Messerkatalog - auch hier die Analogie:
Nach der ersten Ausgabe 2007 wurde hier Sach- und Fachfehler aufgezählt, mit dem Ziel, diese Fehler doch zu korrigieren, bzw. sorgfältiger zu redigieren. Was ist passiert ? NICHTS
Teilweise wurden dieselben, hier (im MF) bereits aufgezählten Fehler für 2008 blind und unkorrigiert übernommen, teilweise kamen neue, unnötige Fehler dazu. Im Forum/durch Forumiten wurde quasi Korrekturgelesen, es wurde mit dem Versprechen, beim nächsten Mal zu verbessern abgehakt, und dabei blieb es dann.
SimonSambuca
25.01.08, 09:15
Hi,
nun ja wenn man als Unwissender versucht die Schneide auszuschmieden dann kommt am Ende meist ein "Krumsäbel" raus, ganz so einfach ist das nicht!
Mir würde es aber auch besser gefallen wenn der "komplette" Schmiedevorgang beschrieben gewesen wäre.
Oder zumindet einen Hinweis im Text wäre toll gewesen, wie z.B. "Erfahrene Schmiede formen die Klingen komplett - wir verwenden hier aber die, gerade für Anfänger, leichtere Methode mit der Flex..." na ja oder so ähnlich halt :glgl:
Ich denke aber auf jeden Fall das die ganze Sache nicht vom Schmied sondern vom MM stammt. Den Schmied kenn ich vermutlich und der versteht sein Handwerk!!!
Ich würd mir nun wünschen das er sich mal dazu meldet...
Gruß
Simon
nun ja wenn man als Unwissender versucht die Schneide auszuschmieden dann kommt am Ende meist ein "Krumsäbel" raus, ganz so einfach ist das nicht!
Moin.
Ist nicht der Sinn einer Anleitung aus dem Unwissenden einen Ahnenden zu machen?
Ich finde diesen, hier viel und zurecht kritisierten Beitrag im aktuellen MM richtig schlecht.
Es gibt da so ein Büchlein zu kaufen. Nennt sich: "Messer schmieden für Anfänger". Gleich vorne auf dem Umschlag steht für jederman sichtbar: "Messer Magazin Workshop".
Ich habe dieses Büchlein hier vor mir liegen. Darin wird, auch für einen absoluten Laien sehr verständlich, Schritt für Schritt gezeigt, wie man eine Klinge schmiedet. Dafür sind sechs Seiten und 15 Bilder verbraucht worden. Das hätte man etwas gekürzt ganz locker auch so im aktuellen MM bringen können.
Ich gebe sanjuro völlig recht. Das MM ist eine Fachzeitschrift, da erwarte ich einfach deutlich mehr als bei Pro7.
Was mich allerdings im MM in jeder Ausgabe auf die Palme bringt sind ihre Tests und "wertenden" Neuvorstellungen.
Grundsätzlich werden Äpfel mit Birnen verglichen, es wird mehr gehebelt und gepresst als geschnitten und der absolute Tiefpunkt (mMn) war die Vorstellung des Surfire-Klappmessers inkl. der ausgesprochenen Kaufempfehlung.
Ein Rettungsmesser, das nicht sicher verriegelt, bei dem man sich die Fingerkuppen amputieren kann, da ein riesen Loch in der Schale klafft, das ein Höllengeld kostet und vorgibt mit einer Aussparung in der Titangriffschale einen Drahtschneider zu haben. Also nee. Dann sollen sie da dann auch dick Werbung drüber schreiben.
Ich habe das MM trotzdem abonniert, da es als Übersicht taugt, gute Bilder liefert und eben von den erhältlichen Magazinen (schon mal ein Katana durchgeblättert? Au weia) zum Thema noch das erträglichste ist.
Gruß
chamenos
@ günther,
im prinzip hast du ja recht mit deiner aussage:
zitat:
Bei einem Stahl wie C105, 1.2210, Feile oder ähnlichen erreicht man das eben nur durch höheres Anlassen. Das bei richtiger Vorbehandlung auch eine Härte über 60 HRC kein Problem ist, wird nicht bedacht.
zitat ende
logo, sorgfältig gearbeitet bringt man auch einen C 105 bei 61 HRC dazu, beim flextest zu funktionieren.
aber würdest du als messermacher einem dir unbekannten kunden, dessen ( schneid-) disziplin du nicht kennst, ein so hartes messer verkaufen?
-zumal bei diesen druckschnittstählen nur eine fein ausgeschliffene schneide sinn macht.
ich bau da lieber etwas sicherheit in form geringerer härte und mehr unempfindlichkeit ein...
zwei, drei ausgebrochene klingen und man hat seinen ( negativen) ruf weg...
...und weise mal einem kunden mißbrauch nach-
schönes wochenende
gerhard
ps. falls ich oben mit gemeint war- ich fühle mir nicht auf den schlips getreten! in der sache hast du vollkommen recht!
Ich unterstreiche das was chamenos geschrieben hat.
Mehr muß man dazu nicht sagen.
Gerhard, Du hast natürlich recht mit Deiner Aussage die Kunden betreffend.
Ich frag vorher immer was der Kunde mit dem Messer vor hat, was aber nicht heißen soll, daß der Kunde das dann auch macht was er mir erzählt, bevor ich das Klingenmaterial festlege.
Aber so hoch anlassen ist wirklich Unsinn.
Wie es überhaupt in meinen Augen Unsinn ist, Anfänger auf ne Feile loszulassen. Die WB hinterher ist nicht ohne wie wir wissen. Da sollte man dann doch lieber was einfacheres nehmen wie Federstahl.
Was sagt eigentlich der Schmied dazu? Ist doch auch hier Mitglied.
War das alles nach seinen Angaben geschrieben oder haben die Herren Journalisten wieder eigenmächtig Fachwissen von sich gegeben?
Simple Blades
25.01.08, 14:21
Hab das aktuelle MM inzwischen auch mal komplett durch.
Stimmt schon. Einige Sachfehler und Details stören auch mich. Doch das ist auch bei einigen anderen Zeitschriften die ich lese der Fall.
Was mir allerdings positiv aufgefallen ist, ist der Protestbrief bezüglich den aktuellen WaffG-Änderungen. Inhaltlich deckt sich das ziemlich (soweit ich das beurteilen kann) mit dem, was auch hier im Forum geschrieben wurde.
Gerade noch rechtzeitig ist mir eingefallen, dass ich ja eigentlich auch an der aktuellen Leserwahl teilnehmen will. Hab vor ein paar Stunden meinen Entwurf per E-Mail an die Redaktion geschickt und auch prompt eine Mail erhalten, dass mein Entwurf eingegangen ist. Bin mal gespannt wie viele sich dieses Mal beteiligen.
Was mir nur ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet ist die Vorauswahl bei zu hoher Teilnehmerzahl. Einerseits verständlich, da im MM nur begrenzt Platz zur Verfügung steht, aber imho bedenklich, wenn einige Wenige schon vorab Entwürfe aussortieren. Die Frage wäre nämlich, nach welchen Kriterien hier entschieden wird, welcher der überzähligen Entwürfe ausscheiden soll. :confused: Ich wollte diese Entscheidung nicht treffen müssen.
Was mir nur ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet ist die Vorauswahl bei zu hoher Teilnehmerzahl. Einerseits verständlich, da im MM nur begrenzt Platz zur Verfügung steht, aber imho bedenklich, wenn einige Wenige schon vorab Entwürfe aussortieren. Die Frage wäre nämlich, nach welchen Kriterien hier entschieden wird, welcher der überzähligen Entwürfe ausscheiden soll. :confused: Ich wollte diese Entscheidung nicht treffen müssen.
Ich schon, ich hätte da auch keinerlei Bedenken. Die Kriterien sind:
1. Persönlicher Geschmack
2. Technische Machbarkeit
3. Passt das Produkt ins Portfolio
4. Individualität, Wiedererkennungswert
und ein paar Banalitäten, etwa, passt das Logo auf die Klinge. Später kommen noch dazu "kann man mit dem Designer vernünftige Verträge machen, oder dreht der vollkommen ab" etc.
Ausserdem gibts da kein "einerseits" "aber". Der Platz ist begrenzt, damit ist eine Vorauswahl zwingend.
Pitter
BTW, als bei der Leserwahl ob der Zahl der eingegangenen Messer die Bilder sehr klein wurden, wurde auch hier nach einer Vorauswahl geschrien :argw: Ja die muss sein, verständlich, klar. Aaaaber, wer entscheidet dass dann und warum und wie und....get a life. Wir können hier tagelang hin und her quatschen. Ein Herausgeber heisst Herausgeber, weil er etwas herausgibt. Sonst hiesse er "Betrachtetallesvonallenseitenmachentuter abernix".
Messerboerse
25.01.08, 18:22
Den Bericht über Fontenille-Pataud fand ich auch sehr interessant.
Das MM sollte ruhig mal mehr bei unseren französischen Nachbarn vorbeischauen - die haben tolle Sachen.
Sehr traditionell und nicht so tactical-brechstangenmäßig.
Das Beste war allerdings das Foto auf Umschlag Seite 2.
Was J. J. Tritz da wieder gezaubert hat - Waaaaahnisnnn :hehe:
@redcloud :
Wie ich oben geschrieben hab, machen das VIELE, auch bekannte Schmiede, Du bist halt einer, der sich dazu meldet.:)
Ich bewundere übrigens Deine Arbeiten sehr und wollte mit dieser Aussage niemandem zu nahe treten.;)
Das Problem ist, das es sich um eine falsche Annahme handelt, wenn man meint, das durch die geringere Härte die Schneide belastbarer wird, im Gegenteil wird beim Anlassen über 200°C der Stahl spröder, siehe Buch Roman Landes.
Ich suche den Stahl nach dem Verwendungszweck aus. Ich bevorzuge z.B. den 1.3505, weil ich wes, das er ein toller Messerstahl für feine Schneiden ist und trotzdem einiges an Belastung wegstecken kann.
Bei größeren Messern kommt für mich nur Federstahl zur Anwendung. Das Problem ist halt, das der Kunde alles in einem haben will. Den Stahl mit dem höchsten C- Gehalt, eine schöne Härtelinie und missbrauchen soll man ihn auch noch können.
Ich kenne das Problem, das man nie weis, wie der Kunde damit umgeht. Ich baue selten Messer über 3mm, die kaufen eigentlich nur Leute, die einigermaßen Verständniss dafür haben.
Ein Messer ist eben zum schneiden und für sonst nichts. Die STahlwahl im MM Beitrag ist sehr unglücklich, es ist allerdings in der realität auch so, das ANfänger zu dem Material greifen, das am einfachsten zu bekommen ist, und auch noch einen tollen Ruf hat.
Wenn ich eine Email richtig deute die ich heute bekommen habe, wird es einen Bericht über Reiskirchen-Lindenstruth geben. Das wär ja mal was überaus erfreuliches.
Wenn ich eine Email richtig deute die ich heute bekommen habe, wird es einen Bericht über Reiskirchen-Lindenstruth geben. Das wär ja mal was überaus erfreuliches.
Ich habe dazu Herrn Wieland schon vor zwei Wochen gefragt und er hat mir genau das gesagt. Da muss ich nichts deuten und auch nicht auf mails warten.
Ums mal klar zu sagen - wenn man etwas wissen will, wäre es zielführend, die entsprechenden Leute einfach zu fragen und sich Fakten einzuholen. Und nicht unbehindert von der Sachlage zu denken, meinen, schreiben und daherzureden. Das geht mir langsam, aber sicher, ganz gehörig auf den Zeiger.
Pitter
Als ABO Bezieher, der ersten Stunde, bin ich der Meinung, daß MM wird von Ausgabe zu Ausgabe schwächer!
Die letzte Ausgabe, MM 1/2008, war für mich, überhaupt, eine der Schwächsten!
Ich wollte sogar, dieses Jahr, wieder einmal, mein MM ABO kündigen und nur mehr die Ausgaben kaufen, die mich wirklich interessieren.
Leider habe ich wieder den richtigen Zeitpunkt, für die ABO Kündigung verschlafen und jetzt gibt es für mich keine Möglichkeit mehr, als das MM noch für ein Jahr zu bezahlen.
(Oder gibt es einen Ausweg?)
Ich hoffe sehr, daß J.Wielander sein Magazin vollkommen überarbeiten wird!
Mein Vorschlag für die nächsten Ausgaben MM:
1) Mehr customknive maker Porträts, (auch mehr aus dem Ausland -U.S.A)
2) Mehr und bessere Messerfotos von neuen customknives; (besonders aus dem Ausland)
3) Mehr "Messergeschichte"; (Knivehistory)
4) Knivestorys wie in TK und seine Artikelserien; (Bob Kaspar´s: "Streets Smarts" oder Storys wie: "It happened to me" )
5) Das Vorstellen von div. großen EU&U.S.A Messersammlern; (mit vielen Messerfotos aus ihren Sammlungen!)
Für mich und meine Interessen ist das "Blade Magazin" noch immer das beste Messermagazin!!
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