Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lampenköpfe abschrauben, wie geht das ?
h.g.trunnion
15.12.07, 16:36
Hallo Fachleute,
ich habe jetzt mehrfach gelesen, dass Heads und / oder Bezel von Lampen verklebt sind. Jetzt habe ich mit der Billig-LED Dorcy Hawkeye von aldi selbst so ein Mistvieh, bei dem ich den Kopf nicht abgeschraubt bekomme.
So wirds nichts mit dem geplanten mod...
Nun weiß ich aber aus diesem Forum, dass einige wie Long John, nebel-Jonny etc. offensichtlich damit erfolgreich waren! :mad:
hiltihome, der offensichtlich alles auseinander kriegt, nicht zu vergessen! :super:
Frage: wie habt ihr das zerstörungsfrei hinbekommen?
Danke im Voraus,
Norbert
Hallo,
viele Kleber versagen bei extremer Kälte oder Hitze. Vielleicht ist das ein Tipp?
Gruß
Adrian
Hallo,
es ist zwar mal ein Sammelthreat zu dem immer wiederkehrenden Thema geplant, aber die mal auf die schnelle ein paar allgemeine Tips:
Adrian hat schon gesagt, Hitze oder Kälte, also entweder einfrieren und /oder ab in einen Gefrierbeutel und Kochen, wenn er störrisch bleibt evtl. in einen Bratenschlauch und in einer Pfanne mit Fett erhitzen (Frau vorher wegschicken :D )
Bei mir hat sich zum Lösen von Kleber inzwischen Arctic-Silver-Solvent bewährt, funktionieren tut auch Aceton (Nagellackentferner) aber ACHTUNG dieser löst manche Kunststoffe an!
Als Werkzeug haben sich diverse Bandschlüssel bewährt, meiner heißt Boa oder so ähnlich, ein Teil der Lampe dabei am Besten in den Schraubstock spannen (Zwischenlage zu Schonen nicht vergessen)
Grüße
Jens
Nebel-Jonny
15.12.07, 19:03
Also eins vorweg.Ich bevorzuge für sowas Lösungen die billig sind. Der eine oder andere hier will sich keinen Bandschlüssel kaufen der sicher funktioniert aber soviel kostet wie die Lampe selber. Und Methoden wo man sofort loslegen kann weil die Zutaten meist vorhanden sind.
ein Stück Holz
ein Streifen Gewebeklebeband
So jetzt zur Sache:
Holzstück so etwa 20mm dick .Gute Qualität Siebdruck oder Multiplexplatte heißt sowas.Reststücke gibts manchmal auch kostenlos im Baumarkt.
Ein Loch vom Durchmesser des Lampenkopfes anbringen.Das geschiet mit Hilfe von ner Laubsäge oder noch besser wenn vorhanden Holzbohrer(Forstnerbohrer) der dem Duchmesser vom Lampenkopf entspricht.
Mit einer Säge vom äußeren Rand des Holzstückes einen dicken Schnitt bis zur angebrachten Bohrung fertigen.So Lampenkopf in die Bohrung stecken das ganze in den Schraubstock und man hat die Lampe in der Zange die (gibt)geht auf.Man kann sich auch noch ein 2tes Holzstück genauso anfertigen was dem Durchmesser des Batteriekörpers entspricht hier nur ne Schraubzwinge draufgesetzt.Ich hatte mal Bilder aus dem CPF hier gepostet von oben beschriebenem Teil finde ich aber nicht mehr hier.
So 2te Lösung:
Ein Streifen Gewebeklebeband stramm um den Lampenkopf wickeln mit 2 langen Enden.Die Lampe hält der erste Mann am besten in rutschhemmendes Gummi einwickeln der 2te Mann zieht an den Enden vom Klebeband. Ich hab das alleine gemacht indem ich die Enden vom Klebeband in den Schraubstock gespannt das ging auch.Hier entscheidet die Qualität vom Klebeband(Klebekraft) über ein erfolreiches Gelingen.
Ich möchte hier noch hinzufügen es gibt 2Komponentenkleber für Gewinde die niemand mehr aufbekommt.Das geht nur indem man eine offene Flamme auf die Gewindeverbindung hält.Kommt von Loctite.Ich weiß das weil ich mit sowas beruflich zu tun hab.Verklebte Gewindeverbindung M48 hab ich versucht zu öffnen.Die Verlängerung vom Schraubenschlüssel war ein 2 m langes Rohr an dem ich hing ohne Erfolg .Gewindeverbindung hielt meinen Bemühungen stand. Also sollte ein Lampenhersteller ähnlichen Klebstoff verwenden geht die Lampe beim Öffnungsversuch auf jeden Fall kaputt. Feingewinde am Lampenkopf begünstigen die Sache auch noch.
Mfg
Nebel-Jonny
Bunkertech
15.12.07, 19:39
Neulich im Respostenmarkt hab ich mir die unten zu sehenden Teile für 2.50€(kann auch 5€ gewesen sein) mitgenommen. Funktionstest hab ich noch nicht gemacht sollte aber funktionieren. Ich könnte da nochmal hindüsen um ein paar fürs Forum zu besorgen, aber wirklich nur wenns mehr als ne handvoll wird....
MfG Martin
Nebel-Jonny
15.12.07, 20:00
Hi Bunkertech
Sind das Ölfilterschlüssel für´s KFZ ?
Bunkertech
15.12.07, 20:17
Hi Bunkertech
Sind das Ölfilterschlüssel für´s KFZ ?
Nein, sind es nicht. Ich könnte mir aber vorstellen das man die auch dazu mißbrauchen kann.
MfG Martin
So ähnliche benutze ich auch, haben auch nicht viel mehr gekostet, funktionieren witzigerweise aufgrund des Gummiriemens besser als teure Bandschlüssel aus dem Kfz-bereich.
@Nebel-Johannes:
Die Methode mit Loch im Holzstück benutze ich zum Einsopannen in den Schraubstock, bei mir hat bisher immer auch olle Dachlatte gereicht, nur hat es sich bewährt um den Lampenkopf noch Fahrradschlauch zu wickeln und diesen dann mit beiden Enden aus dem gesägten Schlitz rauszuführen, erhöht den Grip enorm.
Grüße
Jens
h.g.trunnion
16.12.07, 06:24
Moin moin,
danke Euch schon mal für die Lösungsvorschläge! :super:
Die 'vorsichtig-in-den-Schraubstock-spannen-und-dann-mit-dem-Bandschlüssel' Nummer habe ich schon versucht.
Leider scheinen die Dorcy-Jungs es bei meinem Exemplar wirklich gut gemeint zu haben mit dem Kleber.
Da hofft man, dass die in China wohl nicht gerade teueres Loctite benutzt haben, sondern irgendeinen Billigmist - und dann so was. :hmpf:
Als nächstes kommt das Einfrieren, dann ggfls. das Kochen. Wenns das nicht tut: sie leuchtet ja auch so ganz nett und kommt dann zum Band-Equipment...
Schade, ich fand den Gartenfackel-mod mit dieser Lampe gigantisch gut und wollte mal so etwas ähnliches versuchen.
Schönen Rest-Sonntag noch,
Norbert
Bunkertech
16.12.07, 10:07
Moin!
Die von mir geposteten Geräte kann man vergessen. Ich habe gestern abend noch kurz deren Tauglichkeit geprüft, allerdings ist schon bei geringem Kraftaufwand das Gummiband des Kleineren der Beiden aus dem Griff gerissen. Es hätte vom Prinzip her halten können aber das Gummiband (mit etwas Gewebe verstärkt) hat es im Griff zerfetzt.
MfG Martin
Nebel-Jonny
16.12.07, 12:42
Hi Jens !
Das mit dem Fahradschlauch hab ich vergessen.Weiß nicht ob man das im Bild unten erkennen kann. Möchte noch hinzufügen :
Den Durchmesser vom Lampenkopf besser mit passendem Bohrer fertigen.Solche Bohrer hab ich auch schon im Discounter gesehen für Holz sollten die von der Qualität immer ausreichen.Die Lösung mit der Laubsäge ist 2te Wahl.
Mfg
Nebel-Jonny
http://freenet-homepage.de/DJNebel/BilderWeb/Lampenzange.jpg
Die Lampe in der Klemme
Als nächstes kommt das Einfrieren, dann ggfls. das Kochen
Mit dem Kochen. Ich denke schon das dieses dem Kleber ganz schön zusetzt. Nur man sollte bedenken. Ist die Scheibe im Lampenkopf aus Kunststoff läuft die an und wird unbrauchbar.Im Lampenkopf selber sind auch evtl Kunststoffteile ich weiß nicht ob die kochendes Wasser schadlos verkraften.
Beim Kochen allein habe ich eigentlich keine Bedenken, es werden bekanntlich nur 100°C erreicht, das können eigentlich die meisten Kunststoffe ab.
Die nächstbrutalere "Brutzeln in Öl oder Fett" Methode wird dann schon kritischer und mit der Lötlampe kann es natürlich dann Schäden geben.
Wie immer, alle Tips Tricks und Kniffe ohne Gewähr und auf eigene Gefahr !
Wenn jemand seine Lampe dabei ruiniert, soll er nicht hier angeheult kommen ;) :steirer:.
Grüße
Jens
Hallo,
Hier wurden bereits die wichtigesten Tricks, Werkzeuge und Hilfsmittel zum Abschrauben von Lampenköpfen genannt.
Ich selbst verwende die original Boa Constrictor Strap-Wrenches (http://www.boa-uk.com/boa_constrictors.html).
Das Set aus Baby Boa und Boa gibt es im Bauhaus (http://www.bauhaus.info/)für €9,95 und damit günstiger als im Ursprungsland.
Sehr interessant ist auch der Bionic Wrench (http://loggerheadtools.com/?main_page=index&cPath=1), den ich in DE leider noch nicht finden konnte.Video (http://de.youtube.com/watch?v=sk5enRCAd-w)
Mit Gummibeilage eignet er sich für Lampen mit ca. 20mm Durchmesser.
Beim öffnen kommt es vor allem auf möglichst viel Grip und einen sicheren Halt an, den ein Schraubstock bietet.
Die Tailcap sollte immer auf der Lampe bleiben, weil sie das Batterierohr gegen Verformung stabilisiert.
Wer ein passendes Stück Rundmaterial zur Hand hat, kann es ins Batterierohr schieben, das bringt einen zusätlichen Schutz gegen Deformierung.
Heisluft-Gebläse und Gasbrenner verwende ich selbst nicht, die Hitze ist zu schlecht dosierbar und Kunststoffteile können Schaden nehmen.
Wenn überhaupt, packe ich die Lampe in einen Gefrierbeutel und koche sie für zehn Minuten.
Heinz
Nebel-Jonny
19.12.07, 15:10
Weil das von Heiz vorgestellte Teil gleich bei mir nebenan im Bauhaus Markt (http://www.bauhaus.info/) lag bin ich den auch gleich rüber und habs gekauft. Und ich kann das nur weiterempfehlen .Bei genaueren hinschauen konnte ich feststellen das dieses Gummiband Gewebeverstärkt ist. Hohe Belastbarkeit ist so garantiert, der Griff sollte zuerst aufgeben. Auf der Webseite des Herstellers (http://www.boa-uk.com/boa_constrictors.html) ist auch eine Metallausführung im Angebot .Also für die Profis. Ähnliches hab ich aber auch in der e-Bucht entdeckt, Ölfilterschlüssel fürs Auto.Die Baby Boa unten im Bild gabs einzeln für 5,80 sollte für Lampen bis ca. 30mm immer ausreichen.Die Tasse im Bild ist übrigens 80mm.
http://freenet-homepage.de/DJNebel/BilderWeb/Babyboa.jpg
Aber auch im Baumarkt entdeckt diese beiden Teile hier:
http://freenet-homepage.de/DJNebel/BilderWeb/Oelfilterbandschluessel.jpg
Ölfilterschlüssel für´s Auto
http://freenet-homepage.de/DJNebel/BilderWeb/Rohrschelle.jpgSchelle für Leerrohr/Elektroinstallation
Kombination von diesen beiden Teilen ist genial zum Lampenöffnen. Etwas Fahrraschlausch dazwischen.Kostenpunkt ca. 6,-€. Also für Flashaolics hat der Baumarkt so einiges zu bieten.
MfG
Nebel-Jonny
Hallo Nebel-Jonny,
Der abgebildete Ölfilterschlüssel sieht interessant aus, das Spannband wirkt aber etwas dünn. Hält der was aus ?
Zur Baby BOA: Eine habe ich bereits zerstört. Beim Versuch meine schwarze VB-16 zu öffnen, ist das Gummiband gerissen. Allerdings habe ich dabei mit beiden Händen gedreht und meine ganze Kraft eingesetzt.
Die wesentlich größer BOA macht allerdings einen massiven Eindruck, auch wenn der Griff aus Kunststoff ist.
Heinz
also die kleinen boas kann man leider vergessen obwohl sie genau die richtige größe haben, habe schon drei abgerissen, nicht bei voller kraft, nur richtig gegen gehalten... aber die großen halten da schon besser.
Nebel-Jonny
19.12.07, 19:16
Hi Heinz
Zur Baby BOA: Eine habe ich bereits zerstört. Beim Versuch meine schwarze VB-16 zu öffnen, ist das Gummiband gerissen. Allerdings habe ich dabei mit beiden Händen gedreht und meine ganze Kraft eingesetzt.
Die wesentlich größer BOA macht allerdings einen massiven Eindruck, auch wenn der Griff aus Kunststoff ist.
Danke für den Hinweis .Hatte aber auch vor Baby Boa nur bei kleinen Lampen einzusetzen. Ich hatte die große Boa heute auch in der Hand.Stimmt schon der Griff ist etwas massiver .Aber soweit ich mich erinnern kann war der Gummiriemen nur ein klein wenig breiter oder sogar gleich?? Der reißt ja den auch bei vollem Einsatz.
Der abgebildete Ölfilterschlüssel sieht interessant aus, das Spannband wirkt aber etwas dünn. Hält der was aus ?
Von den Abmessungen her kommt das Spannband etwa wie ne Schlauchschelle,sowas reißt nicht beim Lampen öffnen. Unterschied ist aber: Das Spannband ist nicht glatt. Das war es auch was mir gefallen hat.. Also direkt an die Lampe anlegen geht auf gar keinen Fall (Fahrradschlauch dazwischen). Man kann das unten in dem Link der das Teil in der Vergrößerung zeigt erkennen. Auch: ist das ein gängiges Teil das es an jeder Ecke gibt.
http://www.mpw-werkzeuge.de/images/frame_kfz_werkzeuge_spezial/artikel/oelfilterwerkzeuge/69-2_zoom_.htm
Mfg Nebel-Jonny
Nachtrag:
Ich hatte da noch ne Idee. Ich hab den Gummiriemen aus der Miniboa entfernt. Ein Stück Zurrgurt aus Nylon 20mm breit (gibts im Baumarkt von der Rolle) mit einem Stück Fahrradschlausch zur Erhöhung des Grip wird jetzt verwendet.An Ende ein Knoten der im Griff sitzt.Reißfestigkeit vom Nylongurt beträgt 250 kg. Jetzt geht auf jeden Fall bei voller Belastung zuerst der Griff kaputt.
Hallo,
der oben abgebildete Ölfilterschlüssel schreit nach Modding:
Das (Dreh-)Moment ist das Produkt aus Kraft und Hebelarm.
Bei einem Eigengewicht von 92 kg (ca. 920 Newton) und einem Hebelarm von ca. 25 cm bringe ich mit diesem Schlüssel ein Moment von gerade mal
M = 0,92*0,25 = 0,23 kNm auf. Das ist recht mager.
Der Ölfilterschlüssel sieht aber so aus, als könnte man ein Hohlrohr drüberstülpen. Verlängert man den Hebelarm auf 1 m, ergibt sich ein Moment von
M = 0,92*1,00 = 0,92 kNm
Dieses Torsionsmoment dürfte mit allergrößter Sicherheit Bewegung in die Lampe bringen. Wenn der Kopf nicht abgeht, wird sich das Gehäuse in sich verdrehen, oder man schert das Gewinde ab. Auf jeden Fall passiert etwas. Von Boas und sonstigem Plastikkram halte ich nicht viel. Ich setze auf Hebel, wenig Kraft und große Wirkung. :haemisch:
Vielleicht als Anmerkung zum Schluss: 92 kg sind mein Körpergewicht.
Viele Grüße
Adrian
Morgen,
den abgebildeten Ölfilterschlüssel zum Lampenmodding zu modifizieren halte ich prinzipiell für ein gute Idee und wenn er mir bei meiner nächsten Baumarkttour über den Weg läuft (zu Weihnachten seile ich mich gern in solche Gefilde ab :D ) werde ich sicherlich mal zuschlagen.
Die Verlängerung auf ein Meter halte ich allerdings für ein suboptimale Idee: Der vordere, halbmondförmige Teil besteht meist aus Aluguss und eine 1m Verlängerung könnte dessen Stabilität nachhaltig gefährden.
Mit der großen Boa habe ich nur gute Erfahrungen gemacht, auch stärkere Belastungen (Festhalten von Riemenscheiben an Maschinen) hat sie bisher klaglos mitgemacht, falls der Riemen mal reißt, kann man ihn kostengünstig durch ein Eigenbauexemplar ersetzten, viele Bauern, Firmen usw haben das gewebeverstärkte Gummi als Förderbandgummi rumliegen.
Grüße
Jens
Hallo,
Der vordere, halbmondförmige Teil besteht meist aus Aluguss und eine 1m Verlängerung könnte dessen Stabilität nachhaltig gefährden.
mit Aluminium geht das natürlich nicht. Stahl ist hier Pflicht. Es gibt zwar Aluminiumlegierungen, mit ähnlichen Festigkeiten wie Stahl, sie dehnen sich bei gleicher Belastung jedoch um ein Vielfaches. Schade.
Viele Grüße
Adrian
Ich habe diese Art Schlüssel schon öfter in den Baumärkten rumliegen sehen, allerdings immer nur im Bereich Wühlkiste und noch nie von einem vertrauenswürdigem Hersteller (wer was weiß, nur herraus damit) und auf chinesisches Billigwerkzeug würde ich definitiv keine 1m Verlängerung schieben ;).
Eigenbau aus brauchbarem Material wäre dann eher eine Alternative.
Grüße
Jens
grinsekatz
20.12.07, 19:33
Hallo,
anbei ein Bild meiner improvisierten Lösung.
Ölfilterschlüssel und dicker Gummischlauch.
Damit lassen sich recht gut hohe Kräfte auf die Lampe übertragen.
Hat schon zweimal funktioniert.
http://img138.imageshack.us/img138/8938/kdscn0981pf2.th.jpg (http://img138.imageshack.us/my.php?image=kdscn0981pf2.jpg)
Grüße
Alex
Nebel-Jonny
20.12.07, 19:58
Hi Alex
Dein Teil kommt vom Aufbau her doch auch wie die Boas daher. Jedoch alles viel besseres Material.Solche Ölfilterschlüssel habe ich in der e-Bucht für unter 10,-€ gesehen.Wenn man über das Band noch ein Stück Fahrradschlauch stülpt eigentlich das perfekte Werkzeug um auch nie hartnäckigigsten Lampen zu knacken(äh öffnen besser).Dieses Werkzeug überlebt jedenfalls jede Lampe.
MfG
Nebel-Jonny
grinsekatz
20.12.07, 20:05
Hallo Nebel-Jonny,
mit den Boas habe ich auch schon geliebäugelt, werde aber erstmal bei dieser Methode hier bleiben.
Etwas rustikal zwar, aber wirksam. Immerhin konnte ich damit auch eine VB-16 aufbekommen.
Fahrradschlauch war gerade keiner da, deswegen der dicke Gummischlauch.
Grüße
Alex
dihydrogenmonox
21.12.07, 17:51
Nachdem ich mich vorher ziemlich ungeschickt angestellt und einige Experimente mit diversen Zangen vorgenommen hatte, welche die Beschichtung der neuen Lampe richtig ordentlich abgeschliffen haben :( habe ich es dann hiermit probiert und hatte Erfolg:
http://img410.imageshack.us/img410/3060/headopensj9.jpg
Vielleicht hätte ich mir hier vorher schon ein paar Tipps von den Profis holen sollen, als einfach drauf los zu biegen...nunja, mit den Schellen und etwas Gaffer als Unterlage hat es dann auch mit Zange beschädigungsfrei funktioniert. Nur die Kratzer vom Anfang sind immer noch da...:(
grinsekatz
04.03.08, 22:39
Hallo,
anbei eine kurze Anleitung zum Öffnen einer NovaTac Lampe.
Ein Stück Kupferrohr, welches etwa den Durchmesser der Lampe hat, absägen.
Rohr anschließend mit einem Längsschlitz versehen.
Lampe in den Schraubstock spannen (hier mittels Hartholzschutzbacken).
Lampe vorsichtig mit Heißluftpistole erwärmen, etwas mehr als handwarm.
Das präparierte Kupferrohr auf den Bezel schieben.
Wasserpumpenzange ansetzen. Darauf achten, daß diese in Höhe des Bezels angesetzt wird.
Entgegen Uhrzeigersinn drehen, ggf. nochmals vorsichtig erwärmen.
Anschließend ist der Bezel kupferfarben verfärbt, hat aber keine Kratzer.
http://www.abload.de/img/k-dscn1349kbw.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=k-dscn1349kbw.jpg)
http://www.abload.de/img/k-dscn1348d9f.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=k-dscn1348d9f.jpg)
http://www.abload.de/img/k-dscn13475oj.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=k-dscn13475oj.jpg)
http://www.abload.de/img/k-dscn1346stm.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=k-dscn1346stm.jpg)
http://www.abload.de/img/k-dscn1350kf5.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=k-dscn1350kf5.jpg)
Viele Grüße,
Alex
Interessante Methode. Nachahmern möchte ich empfehlen, die "Wasserpumpenzange" andersherum anzusetzen, als auf den Bildern dargestellt. Dann muß man keine (zusätzliche) Kraft aufwenden, um die Zange zuzuhalten, sondern sie hält sich durch den Druck selbst zu, und die Gefahr des "Durchrutschen" wird minimiert. WaPu-Zangen benutzt man immer auf Druck. So habe ich es zumindest mal gelernt, und die Praxis mit meinen WaPu-Zangen bestätigt mir dies.
Insgesamt ein überlegenswerter Mod, da der enge Beam des KL1 für die meisten Zwecke eher nachteilig ist.
Grüße
Jens
Habe mir grade eine Seoul P4 bestellt. Jetzt muß ich nur noch den KL1 geknackt bekommen. Mal schauen, wie ihm eine Stunde im Trockeneis schmeckt:D
Hallo Vento,
ich habe deinen Post mal in den Demontagethread verschoben, Trockeneis halte ich für einen interessanten Ansatz und ich warte gespannt auf das Ergebniss :D.
Nachtrag zur Boa:
Inzwischen habe ich auch schon die erste zerstört, ein U2-Kopf war zuviel für sie, hat sich aber bis jetzt auch jeder anderen Methode widersetzt.
Grüße
Jens
Hallo Vento,
ich habe deinen Post mal in den Demontagethread verschoben, Trockeneis halte ich für einen interessanten Ansatz und ich warte gespannt auf das Ergebniss :D.
Ich werde berichten. Sollte ich die Funzel auf -78°C runterkühlen und dann öffnen oder erst wieder aufwärmen lassen? Dann könnte ich mal testen, ob sie so kalt noch leuchtet:D
Sollte ich die Funzel auf -78°C runterkühlen und dann öffnen oder erst wieder aufwärmen lassen?
Ehrlich gesagt, keine Ahnung :confused:.
Vorteil des kalt Aufschraubens könnte sein, dass die Klebemasse (normales Loctite ist es nicht) spröde ist und in dem Breich seine Haltekraft verliert.
Auf der anderen Seite sind natürlich die Nichtmetallteile (der Kunststoffkram im Inneren) in dem Temperaturbereich auch bruchgefährdeter.
Falls das einmalige Runterkühlen noch keine Erfolg hat, könnte auch eine zusätzliche Kochorgie was bringen, bei meiner U2 hatte erst mehrmaliges Kochen-Einfrieren im Wechsel Erfolg, danach war der Kleber nur noch eine bröckelige Masse.
Du machst das schon :D.
Grüße
Jens
Hallo exVento,
Lampen enthalten elektronische Bauelemente, wozu natürlich auch der Emitter zählt.
Die minimale Lagertemperatur ist meisten mit -40° angegeben.
Einschalten würde ich eine Lampe aus dem Trockeneis nicht und auch nicht solange darin lassen, bis -78° erreicht sind.
Eine sicher Begründung kann nicht nicht geben, aber der Temperaturschock könnte dem Emitter schaden und möglicherweise reagiert auch die Steuerung mit unerwarteten Werten....
Ein paar Minuten eintauchen sollten allerdings keinen Schaden anrichten.
Heinz
[...]aber der Temperaturschock könnte dem Emitter schaden [...]
Das wäre im vorliegenden Fall ja mal egal :D,
aber prinzipiell hast du natürlich recht, zumindest für die hoffnungslosen Fälle, bei denen schon jede andere Methode versagt hat ist es jedoch ein interessanter Ansatz und ich denke das reine Board müsste es abkönnen.
Gefühlsmäßig würde ich folgendermaßen vorgehen:
-Eine zeitlang kochen (~15-20min)
-wieder auf Zimmertemperatur kommen lassen
-Trockeneiskühlung
-wieder Zimmertemperatur
-dann erst öffnen.
Grüße
Jens
Trabireiter
24.09.08, 16:36
Um die Elektronik und die Diode selber würde ich mir keine Gedanken machen, eher um Phosphor und Silikon.
Im PC Bereich werden CPU/Chipsatz/Grafikkarte für Overclockingexperimente ebenfalls mit Flüssigstickstoff gekühlt und arbeiten auch bei extremen Minusgraden zuverlässig.
So, leider ist heute mein KL1 im Namen der Wissenschaft gestorben:mad:
OK, war eigenes Risiko und Dummheit.
Erfahrungen, die heute sammeln durfte:
- Eine auf -78°C runtergekühlte leuchtet nicht mehr
- Nach dem Auftauen leuchtet sie wieder ganz normal
- Die Optik eines KL1 hält -78°C nicht aus, der Kleber im Gewinde schon:eek: Glaslinse vorne ist OK, aber Risse in der Optik
- Pappe reicht nicht, um massive Kratzer zu verhindern
- 20 Lagen Isoband reichen nicht um ein Gewinde zu schützen
- Der KL1 geht zuerst an der für mich falschen Seite auf
- Auch mit einem ausgebrochenem und beschädigtem Gewinde läßt sich ein KL1 wieder montieren
Ohh, ich trauere mit dir :(.
Stell doch mal ein Bild ein, vielleicht ist ja noch was zu retten.
Eine ausgebaute Optik in gutem Zustand kannst du von mir haben (irgendwie fühle ich mich mitschuldig :hmpf:).
Grüße
Jens
Trabireiter
25.09.08, 19:21
Das mit der Optik hätte ich nicht erwartet. Der Rest war jedoch schon etwas vorhersehbarer (die Ergebnisse der mechanischen Versuche).
Das der Kleber die Sache aushält ist ebenfalls erstaunlich. Evtl ist Hitze da doch besser.
Ehrlich gesagt, sieht der Kopf jetzt so sch... aus, daß ich ihn als Mahnmal in meine Lampen/ Messerschublade gelegt habe. Und ganz aufbekommen habe ich ihn ja auch nicht:(
Gerissen ist die Optik auch ganz fein, an mehreren Stellen. Kann am WE mal versuchen, ob ich das Fotografiert bekomme.
Immerhin, er leuchted noch.
P.S. du brauchst dich nicht mitschuldig fühlen;)
Maglite Reflektor rausbekommen ...
Hey,
Ich will fuer den TerraluxMod den Reflektor tauschen.
in der Explosionszeichnung zur Lampe steht, dass man den vorderen Ring (der Scheibe und Reflektor haelt) abschrauben kann.
Aber das sitzt so fest, ich kriegs nicht ab.
Irgendwelche Tipps wie ich das schaff ohne die Lampe zu ruinieren?
Danke
S.
Wenn es um Terralux und Reflektor losschrauben geht, wird es sich bei deiner MAG um die 2AA Version handeln.
Genau das gleiche Problem hatte ich auch. Sicherlich wird es dir in erster Linie darum gehen, die Maglite dabei nicht zu vermackeln. Ich habe den Ring so losbekommen:
Fensterleder besorgt, leicht feucht gemacht. Das bietet einen recht guten Grip auf der glatten Oberfläche des Rings.
Man braucht 2 Wasserpumpenzangen (keine Rohrzangen!). Vorzugsweise Knippex Cobra ;).
Dann noch einen Lappen aus festem Stoff, zb Küchenhandtuch.
Leg das Küchenhandtuch doppelt um die Rändelung und setze die 1.Zange an. Dann legst du das Leder doppelt um den oberen Ring und setzt dort die 2.Zange an. Bei Verwendung von Wasserpumpenzangen musst du diese richtig herum ansetzen, dh dass man die Zange in Losdrehrichtung zusammendrückt.
Dann die Zangen mit viel Gefühl zusammendrücken und vorsichtig losdrehen. Bei den Zangen solltest du vorher die Zahnung auf den Greifflächen kontrollieren, wenn dort nämlich Macken drauf sind, können die sich trotzdem durch die Lappen durchdrücken.
Hallo,
hier fehlt noch eine wichtige Methode, die sich bestens bewährt hat.
Ich erinnere mich nicht mehr, ob sie von Stone, Energie, oder sonst jemanden vorgestellt wurde...
Der Body wird mit dem Gummiband eines Gurtbandschlüssels im Schraubstock gespannt, während ein zweiter Gurtbandschlüssel am Head angesetzt wird.
Das funktioniert sehr gut, besser als mit zwei Gurtbandschlüsseln und drei Händen.
Habe das selbst gerade in einem schwierigen Fall angewandt und kann es nur empfehlen.
Ich hoffe der Erfinder liest das hier und zeigt seine Methode, ansonsten zeige ich demnächst Bilder.
Heinz
Eventuell war dieser Beitrag gemeint:
Öffnen von Surefire-Köpfen
Surefire vewendet einen Kleber, der, wie die meisten anderen Kleber, seine Stabilität ab etwa 80 °C verliert.
Zum Öffnen muß der Lampenkopf gleichmäßig über 5-10 Minuten auf etwa 80 °C erwärmt werden.
Dann blockiert er aber noch etwas die Gewindegänge.
Wenn man ihn nicht innerhalb von 10-20 Sekunden auf bekommt, kühlt der Kleber ab und man muß von vorn beginnen.
Wenn die Temperatur des Klebers zu gering ist, geht der Kopf nicht auf, auch nicht mit einer Rohrzange.
Bei zu hoher Temperatur können Teile beschädigt werden. Z.B. die Dichtungen oder bei einigen Lampentypen die aus Kunststoff bestehenden Optiken oder Scheiben.
Ich gehe üblicherweise so vor:
- Kopf mit dem dicken Gummiband (aus einem großen Bandschlüssel ---> Baumarkt) in einen Schraubstock spannen. Das Gummiband legt sich beim Zudrehen des Schraubstockes fest um den Kopf.
- Kopf langsam und vorsichtig von allen Seiten erwärmen. Heißluft nicht länger als 1-2 Sekunden auf die gleiche Stelle richten.
Ich messe die Temperatur mit einem Infrarotthermometer. Ohne geht es auch:
Kopftemperatur 40°C--->kann man anfassen.
60°C-->Berührung maximal eine Sekunde möglich
80°C-->Berührung nur noch ganz kurz möglich (etwa 1/10 Sekunde)
Alles darüber ist für die Finger und den Lampenkopf zu heiß :)
- Nach dem Erwärmen des Kopfes den kleinen Bandschlüssel (in richtiger Richtung) ansetzen,
das dicke Gummiband (auch heiß und etwas klebrig) mit einem Tuch an den Kopf drücken und den Kopf mit ruckartigen Bewegungen (um die Kleberschicht aufzubrechen) abschrauben
Das hat bei meinen Surefires bisher ohne Ausnahme und ohne Beschädigungen funktioniert.
Auch bei dem bekanntermaßen sehr unwilligen L1 (gen2) Kopf.
http://herbert-schmitz.net/Messerforum/E1e-48.jpg
http://herbert-schmitz.net/Messerforum/E1e-49.jpg
http://herbert-schmitz.net/Messerforum/E1e-50.jpg
Noch ein Nachtrag:
Im CPF wurde berichtet, daß der KL3 Kopf schwierig- und häufig auch nicht zu öffnen war.
Das kann ich nur bestätigen.
Mein KL3 Kopf war mit den üblichen Mitteln (Heißluft / Bandschlüssel) nicht zu öffnen. Erst mit einem aus Alu gedrehten Spannring für den unteren Kopfteil hat er nachgegeben, wenn auch sehr widerwillig.
Spannring
http://herbert-schmitz.net/Messerforum/3P-6.jpg
Ursache ist ein zementartiger (mehrfarbiger !) Kleber, der auch bei über 200°C nicht weich wird und der eine körnige/sandartige Konsistenz beibehält.
Außerdem ist die mögliche Kontaktfläche gegenüber den E-Serie Köpfen erheblich größer.
Je nach verwendeter Klebermenge läßt sich die Verbindung aufbrechen oder eben nicht.
Mehr Hitze oder höherer Krafteinsatz helfen da nicht weiter.
Ich hatte den Eindruck, daß zusätzliche Erwärmung (über ca. 80 °C) eher schadet.
Da die Linse aus einem Kunststoff besteht, sollte diese vorab ausgebaut werden. Funktioniert das nicht, sollten keine weiteren Öffnungsversuche am unteren Kopfteil unternommen werden.
Der Einsatz von chemischen Mitteln zu Auflösung des Klebers kann hier nicht funktionieren, weil sich innen - vor den Gewindegängen - eine Gummidichtung befindet.
Möglicherweise funktioniert eine Behandlung mit wechselnden Temperaturen besser (mehrmals Eisfach / kochendes Wasser).
*** Da der Aufbau des KL5 Kopfes vergleichbar ist, werden sich vermutlich ähnliche Probleme ergeben.
Hallo,
wollte einen Fenix L2T öffnen und bin erstaunt was der Kleber alles aushält.
Über Nacht in den Tiefkühler und kochen hat nichts gebracht. Wir haben den Kopf dann in den Anlassoffen gestellt. Locteit ist laut Datenblatt bis 170° hitzebeständig. Also Offen auf 180°. Ohnen Erfolg. Erst als wir den Offen auf 250° für 30min hatten ging die Lampe mit großen Kraftaufwand auf. Der Reflektor ist hinüber aber sie leutet noch. Leider hat auch die Oberfläche Schaden genommen. Hatten zum öffnen die einen Seite der Lampe in der Drehmaschienen und am Rändel die Wa-Pu Zange. Alles im Dienste der Wissenschaft.
Muß sagen SUPER Qualität :super: Bis 200° hat man der Lampe nichts angesehen bin echt erstaunt.
So nun schauen wir mal wie es weiter geht. Brauche erst mal neue hellere LED und Reflektor. Und am Schluß wir den Kopf dann poliert.
Darf man fragen, wie du die T1 auf bekommen hast? Ich bin schwer angetan von dem Mod:super:
Hallo,
bin zwar nicht *LASER*, aber da ich es war, der diese T1 geöffnet hat, will ich es darlegen.
Die Lampe wurde mit der "freeze-pop" Methode geöffnet...
dazu wurde der Body mit Wasser gefüllt und danach eingefroren.
Das Ganze wurde dreimal wiederholt, bis sich Bezel, Lens und Optik entfernen ließen.
Danach steckte noch die Treiber-Pill im Body und machte keinen Mucks mehr...
Die Treiber-Pill war derart fest eingepresst, dass ich sie mit einem Rohr austreiben musste...
Der Treiber hat das leider nicht überlebt.
Insgesamt kann ich sagen, dass eine beschädigungsfreie Demontage bei Inova Lampen
unmöglich ist, oder Glückssache.
Heinz
@ Heinz,
danke für die Erklärung. Habe im CPF zwar schon davon gehört, konnte mir aber auch nicht vorstellen, daß alles ganz bleibt dabei. War das mal eine TIROS oder eine mit Reflektor?
@ex Vento:
Das war ursprünglich eine frühe T1 mit LUXIII und TIROS Optik und einer CR123.
Der Beam war grauenhaft lila und die Lichtausbeute sehr bescheiden.
Mit der geringen Helligkeit hätte ich noch leben können, aber mit dem Tint aus der Luxeon Lotterie nicht.
Von freeze-pop hatte ich im CPF gelesen und dort soll das erfolgreich praktiziert worden sein...
Ich bin nach Anleitung vorgegangen und habe den Stößel am Kontakt zum Treiber vielfach gepumpt,
damit Luft entweichen konnte.
Beim ersten freeze tat sich noch nichts, aber beim zweiten Anlauf hatte sich der Bezel 1mm bewegt.
Nach dem dritten freeze hatte sich bereits die Gummikappe über dem Schalter ausgebeult,
aber der Bezel lies sich jetzt entfernen.
Vielleicht war das entfernen des Bezel ein Fehler und ich hätte den lieber drin gelassen,
jedenfalls hat sich beim vierten und weiteren Versuchen die Pill nicht bewegt...
Wer das nachmachen will, sollte auf jeden Fall mit der Zerstörung des Treibers rechnen;
es waren kräftige Hammerschläge erforderlich, um die Pill auszutreiben...
Ich habe hier noch eine INOVA T4 der ersten Generation liegen.
Diese ist allerdings anders aufgebaut und der Head verschraubt,
aber auch hier hat INOVA ganze Arbeit geleistet, der Head scheint unlösbar...
Heinz
Da ich mit meiner (noch) sehr zufriden bin, werde ich es wohl sein lassen. Evtl. kann man ja mal billig irgendwo eine schießen:rolleyes:
Hilti hat mich vor Jahren mal in einem anderen Forum auf die Freezer-Methode aufmerksam gemacht.
Bei einer X01 (die ja der T1 relativ ähnlich ist) hat es auch tadellos funktioniert, nach dem 3. oder 4. Einfrieren konnte man die Optik samt Bezelring entnehmen und die Pill rutschte ebenfalls ziehmlich widerstandslos raus.
Grüße
Jens
PhotinusPyralis
08.07.09, 19:43
Hallo
Zuerst einmal möcht ich mich bei all den qualifizierten Mitgliedern hier für ihre Mühe bedanken. Hab schon einiges als stiller Leser dazugelernt, allerdings bin ich noch im Experimentierstadium, wo das eine oder andere daneben geht :hmpf:
Naja, kurz zu meinem Problem:
Habe im cpf, jaja bin dort mittlerweile auch fleissig am lesen..., die Möglichkeit entdeckt, eine Surefire mn21 Lampe statt mit 3x cr123 - wie vorgesehn, mit nur 2 imr16340 Akkus zu betreiben - auf meinen ersten Blick nichts schlimmes - nominell 7,4v statt 9v - aber die kleinen Akkus haben es in der Tat in sich :teuflisch
Nach ein paar Sekunden Leuchtdauer war jedenfalls der Spass zu Ende und die Überreste des Lämpchens verteilten sich munter im kt2 Kopf.
Nun habe ich "leichte" Probleme das Ding zu öffnen, um es zu säubern...
Freue mich über jeden Tipp und bedanke mich schon mal im voraus!
mfG
tk
edit: die Ölfilterschlüssel-Schraubstock Methode war ergebnislos - bevor ich mit thermischen Behandlungen beginne - wollte ich zur Sicherheit mal nachfragen - um Schlimmeres zu verhindern ;-)
Hallo PP,
mit dem Öffenen eines KT2 hast du natürlich direkt die Königsklasse am Hals.
Aufgrund des versenkten Bezelrings aus Kunststoff ist es eigentlich nur mit einem passgenauen Werkzeug möglich, da der Kopf einteilig ist (so zumindest meine beiden) ist mir nicht ganz klar, wie du ihn mit dem Ölfilerschlüssel öffen wolltest :confused:.
Mein Tip wäre eher, evtl. Trümmer des MN21 aus dem geschlossenen Kopf rauszuschütteln bzw. auszuwaschen, da Reflektoren evtl. empfindlich aus manche Flüssigkeiten reagieren erstmal mit destiliertem (!) Wasser, falls das nicht funktioniert ggf. mit Isopropanol (hier aber keine Gewähr, dass die Beschichtung nicht angegriffen wird !!).
Grüße
Jens
PhotinusPyralis
10.07.09, 11:20
Hallo Jens
Danke für die Antwort, wird wohl mal Zeit für den Augenarzt - hab ich doch glatt was abschrauben wollen, was gar nicht da ist :steirer:. Rausgeschüttelt hab ich das meiste, ein paar kleine Macken hat er wohl von den Splittern abbekommen - werd den Tipp mit dem Alkohol am Wochenende ausprobieren (jaja auf eigenes Risiko ;-), außerdem werd ich versuchen ein Öffnungswerzeug für den Kunststoffring zu basteln.
-> wird wohl zum Versuchskopf degratiert werden und ein Neuer muss her, hab wenigstens jetzt einen Grund dafür :lechz:
mfG
tk
p.s. Nachtrag, die Beschichtung hat den Alkotests überlebt, aufgrund oben beschriebener Macken, mußte trotzdem ein neuer Kopf her, mal schaun, ob jemals ein Ledtower an die Beamcharakteristik heranreicht und mich vor zukünftigen "Explosionen" bewahrt ;-)
Ich habe bei meinem KL3 etwas Aceton in den Spalt getröpfelt, danach konnte ich die Linse relativ leicht abschrauben. Einfrieren hat nichts gebracht, und eine Behandlung mit dem Heißluftgebläse war mir zu riskant.
Leider ist mir die Linse heruntergefallen und zerbrochen. Wisst ihr wo ich ein Ersatzteil herbekomme?
Gruß
Martin
Cloudforce
19.11.10, 18:58
Hallo zusammen,
ich bin seit gestern Besitzer einer ITP A2 und würde die Lampe gerne ein wenig umbauen. Leider habe ich bis jetzt noch nirgendwo was gefunden ob die Treiberplatine eingeklebt oder nur mit sehr viel Vorspannung im Gewinde hält.
Da die Lampe wohl ziemlich baugleich zur Quark Mini ist, hoffe ich das die schon jemand zerlegt hat und mir nen Tip geben kann :)
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