Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kartoffeln schälen?
Moin, Moin,
wie schält ihr eigentlich Kartoffeln? Die Frage stellt sich mir schon ein bißchen länger da ich vor einem halben Jahr ein Kartoffelschälmesser kaufen wollte (und auch habe) aber ausser zwei Varianten von Windmühle bei meinem Waffen-/Messerhändler keine mehr geführt wurden. Die üblichen Verdächtigen wie Wilkinson, Zwilling und ähnliche haben keine reinen Kartoffelschälmesser mehr im Programm. Im Supermarkt um die Ecke gibt es sowas noch in unsäglicher "Qualität" von Fackelmann aber von den Messerherstellern offensichtlich nur noch Officemesser, also mit Rutschstop bzw Nase am deutlich dickeren Griff und deutlich schwerer und starrer als mir lieb ist.
Von daher die Frage: Schält alle Welt Kartoffeln nur noch mit Sparschäler?
Tigerfinkli
01.08.07, 10:48
Von daher die Frage: Schält alle Welt Kartoffeln nur noch mit Sparschäler?
Na hoffentlich :hmpf: Warum sollte man Kartoffeln, Karotten, Gurken etc. denn mit dem Messer schälen und nicht mit dem Sparschäler? Ich kann keinen möglichen rationellen Vorteil einer Messerschälung entdecken.
Zugegeben, auch in der Messerrasur gibt es keine wirklichen Vorteile und trotzdem mache ich das so :irre: aber für das Kochen kann ich für mich keine 'sinnlichen' Vorteile im Messerschälen entdecken.
merrymarauder
01.08.07, 11:23
Ich schäl vorher gar nicht.
Gibt nur Pellkartoffeln. Ist weniger Arbeit.
Da kann man die Schale mit egal was nachher einfach so abpulen.
Ansonsten find ich, dass die Windmühlen Klassiker (4inch) die besten Kartoffelschäler sind, die ich benutzt habe.
Meine Frau (Köchin) nimmt halt die Billig-Sparschäler, die am Markt verfügbar sind - und ich mach die Dinger mit einem Sharpmakerstab scharf, bevor sie das erste Mal genutzt werden. Und bei Bedarf bzw. 2-3 mal pro Jahr wird halt auch mal nachgearbeitet (so wie die Dinger manchmal aussehen, stecken wohl ab und an Leute Nägel in Kartoffeln oder Karotten, und bei zusammengewachsenen Mehrlingskartoffeln findet sich an der Kontaktstelle auch mal ein eingewachsenes Steinchen - und dann heisst es halt Scharte auswetzen). Aber was tut man nicht alles für die Frau...
-ZiLi-
Ich nehme gerne die Billig-Spar/Pendel-Schäler von Fackelmann und zwar die, an welchen man noch die Klinge abschrauben kann.
Die kommt dann als erstes runter und wird auf einem feinen Bankstein überarbeitet. Klinge wieder rauf und stressfrei schälen.:super:
Gruß Murphy
REX! Ich hab schon einiges an Schälern ausprobiert, und der klassische Rex stellt alles in den Schatten. Funktionell, schnörkellos stabil, und einfach gut. Die Schäler wohlgemerkt, leider hat die Firma auch anderes Zeug im Angebot, da lass ich mittlerweile die Finger weg.
Meine Holde hingegen schwört auf den Chef´N Palm Peeler. Ein sehr guter Schäler, den ich auch an sich mag, aber der "Ring" wird durch meine Wurstfinger so ausgeleiert, dass er bei ihr nicht mehr hält, daher hab ich Palm-Peeler Verbot :irre:
Schälen mit dem Messer ist imho sinnlos, klar, manche können das gut und schnell, aber gute Sparschäler würde ich dem Messer da subjektiv immer vorziehen.
lg Woz
Moin
Ich schäle Kartoffeln mit dem kleinen Opinel Küchenmesser. Und das seit mind. 10 Jahren.
Ich hasse die Kombination Sparschäler/Kartoffeln. Jedesmal, wenn da ein Stück Schale drin hängen bleibt könnte ich einen Anfall bekommen.
Sorry! Aber gerade bei Kartoffeln ist doch der Rex das Unhandlichste was man machen kann.
Für Gurken oder Rettich o.K.
Aber Kartoffeln (wenn sie geschält werden, - häufig gibts bei uns Pellkartoffeln) nur mit dem Messer.
Gruß
chamenos
Messer, Herder.
Sparschäler finde ich das fummeligste was es gibt für Kartoffeln.
Mit dem Messer kann ich faule Stellen etc. gleich mit weg schälen und schön rund sind die Knollen auch nicht immer.
Mein kleiner Kartoffelschäler
Gruß Klaus
http://img47.imageshack.us/img47/2162/kartoffelschaelerxl4.jpg
Hi!
Kartoffeln schäle ich mit einer Vogelschnabel-Klinge, habe eines von Windmühlen und eines mit größerem Vogelschnabel von einer unbekannten Firma.
Damit schäle ich eben die Kartoffeln, Gurken u.ä., den Sparschäler benutze ich (selten) für Spargel und sonst nichts.
Je nach Arbeitstechnik funktioniert es auch mit kurzen geraden Klingen, am besten in Dünnschliff ->z.B. Windmühlen, Keller-Stahlwaren o.ä. - doch, doch, die gibt es auch in rostfrei....:)
Viele Grüße aus Lich...
Peter
Einfache Frage, die auf grosse Resonanz stösst und an der sich die Geister scheiden können. Klasse! ;)
Bei mir geht es am schnellsten und effektivsten mit einem schnöden Sparschäler von Famos. M.E. ziemlich geniale Teile, wenn sie nur etwas ergonomischer wären und auf Dauer nicht so am Zeigefinger schmerzen würden. Klinge abschraubbar und beweglich gelagert und - gaaaanz wichtig - verläuft in Griffrichtung. Am Messerrücken ein Dorn zum Augen ausstechen... Kostenpunkt ca. 3 Euro und unkaputtbar.
Habe mir vor Jahren ein Tourniermesser gekauft, um damit schälen zu lernen, greife im Alltag aber immer zu dem Famos Ding, weil das Ende der Arbeit damit abschätzbar ist.
Sparschäler mit "Querklinge" oder feststehender "Ausbuchtung" mag ich überhaupt gar nicht, weil ich damit gar nicht zurecht komme.
Das Pellkartoffelargument funktioniert nicht, wenn man - wie ich - vier Kinder am Tisch sitzen hat und spätestens dann das Problem der Schälerei auftaucht. Da kümmer ich mich lieber vorher um kalte Kartoffeln.
@chamenos Wenn ein Stück Schale in der Klinge eine Sparschälers verklemmt, kriege ich auch spontan Plaque. Eine entsprechend angepasste Schnittführung, möglichst ohne Absetzten vom Schnittgut, verhindert das aber weitestgehend.
Ausser für Kartoffeln nehme ich dieses Ding für Möhren und Gurken, Äpfel und Birnen usw.... allerdings auch für weissen Spargel *duck*
Gruss veg
Na hoffentlich :hmpf: Warum sollte man Kartoffeln, Karotten, Gurken etc. denn mit dem Messer schälen und nicht mit dem Sparschäler? Ich kann keinen möglichen rationellen Vorteil einer Messerschälung entdecken.
Für mich gibt es mehrere Gründe: 1. Gewohnheit, ich habe es eigentlich nie anders gemacht und auch nie wirklich anders gesehen. 2. Braucht man kein anderes Werkzeug in die Hand nehmen um Stellen und Augen auszuschneiden und man kann die Kartoffeln auch gleich passend zerkleinern.
Zugegeben, auch in der Messerrasur gibt es keine wirklichen Vorteile und trotzdem mache ich das so :irre: aber für das Kochen kann ich für mich keine 'sinnlichen' Vorteile im Messerschälen entdecken.
OK, da kann ich nun wieder nicht mitreden (Messerasur), ich verwende einen Hobel, werde es aber irgendwann mal ausprobieren, wenn ich das Geld für ein vernünftiges Rasiermesser mal über habe.
Ich bin auch einer der Unbelehrbaren, die Kartoffeln lieber mit dem Messer schälen. :p Ich bin damit sogar schneller als mit nem Sparschäler. V.a. ein Sparschäler mit quer zum Griff verlaufender Klinge finde ich reichlich sinnfrei fürs Kartoffelschälen.
Man könnte sicherlich einen "messerförmigen" Sparschäler benutzen, aber meine Schälmesser sind viel schärfer als jeder Sparschäler, den ich bisher in der Hand hatte. Damit sind die Messer kräfteschonender und geben auch eine bessere Schnittqualität; mit dem Sparschäler sieht das Gemüse manchmal aus, als hätte man es mit einer rostigen Tonscherbe geschält. :glgl:
Zweitens stimme ich mit den genannten Gründen gegen einen Sparschäler überein: Schale bleibt drin hängen und man kann keine schlechten Stellen auschneiden - fangt mir jetzt nicht mit den diversen Wucherungen von Sparschälern an, die angeblich dafür geeignet sein sollen, die sind IMO reine Materialverschwendung = rostige Tonscherbe^2.
Sparschäler verwende ich nur bei Gemüsen, die lange, gerade Flächen haben, wie Gurke, Möhre oder meinetwegen auch Spargel, wobei ich eigentlich meistens den grünen hole, den braucht man nicht schälen (hat außerdem einen intensiveren Geschmack und mehr Vitamine:D).
Bei länglichen Gemüsen gebe ich zu, dass diese sich mit dem Sparschäler schneller schälen lassen, obwohl man an den Enden oft noch nacharbeiten muß.
Für alles was mehr oder weniger rund ist, wie Kohlrabi, Kartoffeln, Sellerie, usw nehme ich aber das Messer.
Ookami
Ich halte es genauso wie Ookami, komme allerdings bei weitem nicht an meine Oma heran, die in Nullkommanichts einen ganzen Eimer Kartoffeln so dünn schalen konnte, dass jeder Sparschäler vor Neid verrostet wäre.
Gerade beim Kartoffelschälen kommt es auf eine sehr dünne und sehr scharfe Klinge an. Wenn die Klinge durch die Schale gleitet (oder auch nicht:rolleyes:), erkennt man erkennt schon am Klang, ob die Schneide scharf genug ist.
Also: Windmühlenmesser, in rostend für mich, in Rostfrei - aber auch sehr scharf und damit kein Vergleich mit den Drückeisen, die sie hatte, als ich sie kennen lernte - für meine Frau.
Grüße Willy
Wenn man jeden Tag Kartoffeln schält, dann ist man(n) mit dem Messer bestimmt auch schnell genug. Für mich gibt es nur den Pendelschäler von Rösle. Und man kann die Klinge durch zwei schrauben lösen.
http://www.kochform.de/artikelbilder/roesle_pendelschaeler_extrafein_12729_1. jpg
ich hatte ja weiter oben schon geschrieben, dass meine Frau überwiegend Sparschäler einsetzt, welche von mir etwas getunt werden. Aber natürlich gibts auch Sachen, welche sie mit dem Messer schält.
Sie nimmt hierfür ihre Tourniermesser, welche mittlerweile auch immer durch mich geschliffen werden - und zwar extra dünn flach auf etwa 0,2mm ausgeschliffen, mit leicht ballig angesetzter Fase (Mousepadmethode) und auch NICHT poliert, sondern bewusst quer und nicht zu fein satiniert (also längs zur Schnittrichtung mit 600er Korn, das wirkt beim Schnitt dann wie eine Führung der Klinge). Die gehen dann auch durch etwas holziges Gemüse durch wie durch Butter und sind aufgrund der geringen Kräfte auch gut kontrollierbar, was gerade bei Schälmessern, mit denen man zum Daumen hin schneidet, das Verletzungsrisiko minimiert. Meine Frau schneidet sich nämlich nur mit stumpfen Messern.
-ZiLi-
@ ZiLi
Die meisten schneiden sich mit stumpfen Messern und dann mit den scharfen, weil sie es überrascht dass man eine Klinge nicht 5-9mal hin und herziehen muss dass sie durch das Schneidgut geht :steirer:
@veg
FAMOS gibt es auch mit abschraubbarer Klinge... pimp die mal, du wirst begeistert sein. :super:
Gruß Murphy
Tigerfinkli
02.08.07, 18:14
Ich bin auch einer der Unbelehrbaren, die Kartoffeln lieber mit dem Messer schälen. :p Ich bin damit sogar schneller als mit nem Sparschäler. V.a. ein Sparschäler mit quer zum Griff verlaufender Klinge finde ich reichlich sinnfrei fürs Kartoffelschälen.
Ich schäle dir mit einem Rex und ohne übertriebene Eile eine Kartoffel problemlos in weniger als 10 Sekunden. Geht das mit einem Messer auch? :haemisch:
wohl kaum, Sparschäler sind bei der Anwendung einfach unschlagbar.
grüße
mart
Hi Murphy,
@veg
FAMOS gibt es auch mit abschraubbarer Klinge...
Ja, das schrub ich doch auch, dass meiner so ist und es einen Vorteil darstellt. Gibt's die etwa auch mit ohne abschraubbarer Klinge? :)
pimp die mal, du wirst begeistert sein. :super:
Wie soll ich denn so einen Blechstreifen unfallfrei über nen Stein bekommen? Wüsste gar nicht, wie ich das Teil dabei anfassen sollte. Pinzetten benutzen? :confused:
@Ookami
Die "Wucherung" auf Pendelschälers Rücken ist trotz Tonscherbencharakteristik äusserst funktional, um zumindest die Keimansätze zu entfernen: reindrücken, rumdrehen, Auge raus, fertich.
Zur Entfernung anders gearteter Fehlstellen ist dieser Dorn auch gar nicht konstruiert. Und dass eine derartige Behandlung keine sauberen Schnittflächen hinterlässt, dürfte selbstverständlich sein. Aber praktisch ist es allemal.
@WiCon und Zili
Wenn man mit nem Tourniermesser umgehen kann und dieses eine scharfe, dünne Klinge hat, ist es in den richtigen Händen einem Sparschäler sicherlich überlegen. Von daher denke ich, dass ich mir in den nächsten Tagen mal versuchsweise einen Vogelschnabel zulegen werden (kost' ja nicht die Welt). Freue mich schon auf die ersten Schärfversuche an einer Recurveklinge.... :argw:
Gruss veg
edith: Scheiss was auf den Vogelschnabel, ich kauf mir lieber ne Eiswürfelmaschine. KuXte Video (http://www.youtube.com/watch?v=anZBo2FmaL8) :steirer:
Hallo
Von mir werden Kartoffeln nur mit dem Pendelschäler geschält.
Meine Frau dagegen schält alles nur mit dem Herder Messerchen.
Anschließendes kleinschneiden der Kartoffeln,oder etwas anders Schälen, wird mit einer sehr dünn geschliffenen Vogelschnabelklinge erledigt.Habe irgendwann mal in einem Geschäft eines gefunden mit geradezu für mich idealer Handlage.Suche jetzt schon jahrelang ein gleiches,doch bei keinem ist die Handlage so ideal wie bei diesem einen. :(
Gruß William
wohl kaum, Sparschäler sind bei der Anwendung einfach unschlagbar.
grüße
mart
Und was machst Du mit ´nem Sparschäler, wenn Du mal die Hälfte einer Kartoffel abschneiden musst wg Fäule o.ä.?
Gruß Klaus
SaberRider
03.08.07, 07:58
Und was machst Du mit ´nem Sparschäler, wenn Du mal die Hälte einer Kartoffel abschneiden musst wg Fäule o.ä.?
Gruß Klaus
Dann ruf ICH nen Azubi bei mir in der Küche und sag, übernehm mal :D
Ich denke schneller gehts mit nem Sparschäler.
Dann ruf ICH nen Azubi bei mir in der Küche und sag, übernehm mal :D
Wird da eigentlich nicht die Kartoffel schon fertig geschält angeliefert?
@veg
FAMOS und Fackelmann, die eigentlich gleich aussehen, gibt es auch mit angenieteten Klingen.
Wie du den "Blechstreifen" schärfst? Mit ein wenig Geduld, da das Ding nicht so leicht zu packen ist. Mag sein dass die Haut an deinen Fingernkuppen partiell ein ein bisschen heller ist hinterher oder der eine oder andere Nagel etwas kürzer aber dann flutscht das Ding noch besser. Am besten erst mal auf einem Bankstein plan auflegen, quasi die Spiegelseite :D, und dann mußt du halt den aufgeworfenen Grat an der Schneide wegschleifen, dann wieder die Spiegelseit usw. mit 3-4 mal hin und her hast du es dann auch meistens. Uneingeweihte Menschen die mir mal beim Kochen helfen sind immer ganz erstaunt dass der Schäler so leicht geht... :steirer:
Gruß Murphy
@murphy: Wozu demontieren und mit Banksteinen behandeln? Das Schärfen von Sparschälern geht ganz passabel und im Ergebnis VÖLLIG hinreichend mit einem feinen Sharpmakerstab - ich bevorzuge die kleinen, sehr glatten der Lansky Pocket Crock Sticks. Und man muss ja nicht komplett bis zur Ecke der Schneide kommen, da mit dieser sowieso nicht geschnitten wird.
-ZiLi-
@ ZiLi
Es gab bei mir eine Zeit, da hatte ich noch keinen Sharpmaker :D sondern "nur" Banksteine.
Natürlich werde ich jetzt, von der Neugier geplagt, auch die ZiListische Methode ausprobieren müssen :D.
Was die Demontage der Sparschäler betrifft, war ich bis jetzt allerdings, von den zwei Schräubchen, auch nicht überfordert.
Gruß Murphy
@murphy: Wozu demontieren und mit Banksteinen behandeln? Das Schärfen von Sparschälern geht ganz passabel und im Ergebnis VÖLLIG hinreichend mit einem feinen Sharpmakerstab
Einen Streifen feines Schleifpapier durch die Schälerklinge, spannen (z.B. im Schraubstock), 5 mal den Schäler hin- und herziehen und gut.
-Walter
sparschäler rex aus der schweiz.
mit dem messer gibt es zuviel abfall und dauert zu lange.
... Einen Streifen feines Schleifpapier durch die Schälerklinge, spannen (z.B. im Schraubstock), 5 mal den Schäler hin- und herziehen und gut ...
Auch ne Alternative. Nur nicht mehr Aufwand betreiben als bei sowas nötig ist. Und die Pocket Crocks liegen bei meiner Frau sowieso in der Schale mit den Schälern und Tourniermessern mit drin - so dass sie notfalls selbst kurz nachziehen kann. Aber ich kriege halt öfters auch mal die Schale einfach kommentarlos vor die Tastatur gestellt - in der Erwartung, alles scharf wieder vorzufinden (ich kann ja fast schon froh sein, dass ich ne Frau habe, die scharfe Messer liebt, wenn ich so die Stories hier lese)...
-ZiLi-
sparschäler rex aus der schweiz.
Wow, ich dachte schon ich wär der Einzige der auf den Rex setzt.
Ich will hier gar keine Lanze für den Sparschäler im Allgemeinen brechen, aber der Rex ist nun mal gut, und ich hab von billig bis teuer viel probiert. Der Rex ist stabil, gut nachzuschärfen mit dem Sharpmaker und preislich ok. Ich meine mich zu erinnern, dass ich den auf Empfehlung von Albino gekauft habe, mal nachsehen...
lg Woz
Sparschäler
Alles andere ist entweder Hobby oder Ideologie.
@jardinier: Das ist ja ne kräftige Aussage...:staun:
@Tigerfinkli: 10sek. für eine Kartoffel find ich noch gemütlich, da kommt mit dem Messer keine Hektik auf ;)
Ich bekomme meine Kartoffeln mit dem Messer eindeutig schneller geschält. Mit ein wenig Übung ist auch der Abfall nicht mehr wesentlich größer. Wer Sparschäler mag, der soll doch. :p
Ookami
Gratwandler
14.08.07, 07:46
Seitdem mein Sparschäler durchgerostet ist, schäle ich Kartoffeln grundsätzlich mit nem Taschenmesser. So was hab' ich sowieso im Haus, und es kostet nix extra.
Gruß Björn
Warum bloss die ganze Aufregung von wegen Pro/Contra Sparschäler bzw. Schälmesser?
Man nimmt halt das, womit man schneller ist und am rationellsten arbeiten kann - d.h. bei Spargel, Gurken, Karotten oder auch gleichmäßigen großen Kartoffeln meist den Sparschäler, und wenns unregelmäßiger oder "knubbeliger" wird, das Schälmesser. Das eine schließt doch das Andere nicht aus.
Sicherlich ist das nicht so wild, wenn man gerade mal mittags für einen Zweipersonenhaushalt kocht, dann kann man alles mit irgendeinem halbwegs passenden Messer machen, ohne grosse Performancenachteile zu haben, oder auch durch den entfallenden Werkzeugwechsel nur mit Messer bewaffnet sogar schneller sein. Aber spätestens, wenn man im Gastrobereich größere Mengen zu schälen hat, wird man sich sowieso schnell auf das richtige Werkzeug zum richtigen Zeitpunkt einstellen. Und das kann auch mal heissen, dass einer mit dem Sparschäler vorarbeitet und ein Zweiter mit dem Messer die Putzarbeit macht...
-ZiLi-
Einen Streifen feines Schleifpapier durch die Schälerklinge, spannen (z.B. im Schraubstock), 5 mal den Schäler hin- und herziehen und gut.
-Walter
Danke, hat geklappt. :super:
Ich habe gestern so meinen "SUPER-INOX-Fackelmann" :eek:;) instandgesetzt und seinen Wert damit min. verdreifacht :irre:. Mit dem kleinen Trick war die Spiegelseite auch zu schleifen, da hatte sich nämlich ein ganz beachtlicher Grat gebildet.
Und ich dacht wirklich, das ich als einzigster so verrückt bin, einen billig Sparschähler nachzuschleifen... :eek:
Wieso verrückt? Mir persönlich geht es eher gegen den Strich, wenn jemand was wegwirft, was nur mal ein wenig Aufmerksamkeit braucht. Beispielsweise diese 5er Packs Schälmesser, die sich die Durchschnittshausfrau kauft und wegwirft, wenn sie nicht mehr scharf sind. Ist doch eine Riesenverschwendung!
Ookami
kauft und wegwirft
Das reicht ja schon für ne`ausgewachsene Gänsehaut,:staun:brrrrrrrrrrr!
Ich sage: Güde Schälmesser, Olivenholzgriff! Gelernt ist gelernt.
Ansonsten gilt wie immer: Jeder nach seiner Facon.
Aber durchaus einen Thread wert!!!
Fröhliches Schälen noch,
DrDuke
gast31082009
14.08.07, 14:16
@Zili
https://shop.strato.de/epages/Store3.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61156586/Categories/Kartoffelsch%C3%A4ler
Für den Gastrobereich:D
Da gibt es dann wenig Diskussion über ein Für, oder Wider.
Das hats jezze braucht. Das ist auch ein Schäler.
Stefan
@diesel: Das mag für die mittlere Kantinengastronomie (auch manche Gaststätten mit Mittagstisch) als Rationalisierungswerkzeug durchgehen, aber wenn man sich mal das Nutzungsspektrum eines Sparschälers ansieht, so sieht man, dass seine Stärken eher bei den angenähert zylindrischen Gemüsearten liegen, die diese Maschine mit ihrer Spezialisierung auf EINE Aufgabe nicht abdeckt.
Sparschäler HABEN ihre Daseinsberechtigung. Nur sollte man (wie auch bei Messern) nicht vom Werkzeug ausgehen und dann die Aufgabe suchen, sondern sich für eine gegebene Aufgabe das passende Werkzeug suchen. Und deshalb bringts meines Erachtens nix, darüber einen "Glaubenskrieg" zu entfesseln.
-ZiLi-
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