Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elishewitz Stryker + BM-Reparaturen
Frostvater
04.01.02, 17:50
Frohes Neues, alle zusammen!
Seit ca. einem Jahr besitze ich ein BM Elishewitz Stryker Pre-Production. Da ich zu den Leuten gehöre, die mit ihren Messern tatsächlich arbeiten und auch trainieren, ist es für mich ein wenig ernüchternd, daß das schöne Teil mittlerweile heftiges Klingenspiel aufweist - und zwar in Richtung Schneide-Klingenrücken. Der Liner arretiert die Klinge nur noch dann wackelfrei, wenn ich ihn mit Kraft nach oben drücke, was ja wohl nicht ganz Sinn der Sache ist.
Nun meine zweieinhalb Fragen: Haben andere von Euch ähnliche Erfahrung bei diesem Messer/ bei Benchmade gemacht? Und läßt sich das irgendwie beheben, ohne den Liner ganz auszutauschen? Wenn nur das als Möglichkeit bleibt: An wen in Deutschland kann ich das Teil einschicken?
Ach ja, das gleiche Problem habe ich auch bei einem Spyderco Terzuola. Das hatte ich dann bei Böker eingeschickt - die konnten mir zwar gratis den verbogenen Clip austauschen, aber die Klinge wackelt nach wie vor kuhschwanzmäßig.
Bis bald,
Frostvater
Hallo Frostvater
kannst du das Problem mal genauer beschreiben, so wie ich das verstehe hat dein Liner am Stryker wohl zu wenig Spannung, wenn du ihn zur Seite drücken musst, damit er besser verriegelt und das Spiel weggeht. Die meisten Linerlock-Benchmades die ich bisher gesehn habe, haben an der Kontaktfläche auf der der Liner sich abstützt, einen leichten Hohlschliff(bei meinen beiden ist es auch so), dass soll den Verschluss sicherer machen, der Liner bei diesen Messern steht im verriegelten Zustand dann eher weiter außen so im zweiten Drittel der Kontaktfläche, reicht die Spannung des Liners nicht aus und er steht ungefähr in der Mitte, dann steht er in der Mitte des Hohlschliffs, also an der tiefsten Stelle und dann hat das Messer spiel. Ist die Spannung also wirklich zu gering, müsste man den Liner halt ausbauen,dann kann man ihn etwas weiter biegen um sie zu erhöhen. Bei manchen Linerlocks, bei denen der Liner etwas zu kurz ist und durchschlägt, kann man den Liner durch Recken etwas verlängern, dann gehts wieder.
Ob die Benchmades allgemein so präzise gefertigt werden, dass man Teile wie den Liner einfach austauschen kann, oder ob bei denen jeder Liner extra eingepasst wird, weis ich nicht, einschicken kannst du das Messer besimmt gleich zu Benchmade direkt.
Grüße Freagle
Frostvater
04.01.02, 22:10
Hi Freagle!
So gesehen hast Du Recht: Hätte der Liner mehr Spannung, würde er gleich bis an die gegenüberliegende Seite durchschlagen und sicher arretieren. Ich bin mir nur ziemlich sicher, daß er nur bis zur Mitte der Klinge vorgesprungen ist und dennoch gut gehalten hat, als ich das Messer ganz neu hatte. Ist es etwa möglich, daß Klinge oder Liner durch den dauernden Gebrauch Abnutzungserscheinungen in Form von Materialabrieb aufweisen? Eidentlich net, oder?
Das Problem mit dem direkt einschicken bei BM ist, daß die halt jenseits des großen Teichs sitzen - kostet Porto, dauert ewig...
Gruß,
Frostvater
natürlich nutzt sich der liner bei der benutzung ab.
ich gehe mal von einer gehärteten ats-34-klinge mit ca. 58-60 HRC aus. die ist doch viel härter als ein liner aus titan oder federstahl.
Hallo,
Andreas hats ja schon gesagt, bei Aufschnippen entsteht durch die Reibung natürlich Verschleis. Es gibt ja Leute wie du Frostvater die mit dem Messer trainieren, das Ziehen z.B. da wird dann relativ oft aufgeschnippt und das nicht zu sachte. Die Kunst beim Bau eines Linerlock ist es dann, den Verschluss so zu bauen, dass der Liner sicher verriegelt, auch wenn er im vorderen Viertel steht und dass der Liner an der Auflagefläche großflächig aufliegt, um bei Verschleis so lange wie möglich zu garantieren dass der Liner irgendwann durchschlägt. Ich hab auch das Gefühl, dass Titan auf Stahl stärker verschleist als z.B. Fedelrstahl.
Die zwei Benchmades die ich habe, ein AFCK und ein Sentinel, da stand der Liner schon als sie neu waren im hinteren Drittel. Wenn der Verschleis nicht zu groß ist, kann man den Liner etwas recken, ich würd ihn an deiner Stelle ausbauen und dann auf der Innenseite des Liners ein paar Schläge mit der Hammerfinne machen, erst mal etwas sachter und dann ausprobiern ob er schon weiter vorne steht beim Verriegeln. Kaputt machen kann man da eigentlich nichts, das Titan ist äuserst zäh und ich befürchte nicht, dass es reist oder abbricht.
Den Stoppin stärker auslegen, dass der Liner etwas weiter vorne steht, ist Blödsinn, weil dann im geschlossenen Zustand eines Linerlocks die Kugel nicht mehr zum Loch fluchtet und das Messer dann nicht mehr richtig geschlossen hält.
Grüße freagle
Frostvater
06.01.02, 20:30
Alles klar, ich will es mal probieren.
Ich lasse es Euch wissen, wenn ich das Ding endgültig verbogen habe...
Hallo alle miteinander!
Jetzt hat sich mir die Frage der Verlängerung nach Abnutzung des Liners gestellt!
Mit der Suche fand ich diesen alten Thread!
Meine Frage: HAT JEMAND VON EUCH SCHON SEINE LINERLOCK GERECKT (VERLÄNGERT)?
Wenn ja! Gab´s Probleme? Und vor allem: Wie habt Ihr´s gemacht ( mit der Hammerfinne?)
Und noch eine Frage: Ist es überhaupt nötig, wenn z.B. der Liner dick genug ist und durchschlägt und trotzdem noch mit der Klinge Überdeckung aufweist? (Ich denke da an das MT Amphibian)
Gruß Thomas
ich hab das bein meinem Buck/Strider gemacht. funktioniert bei TI-Linern sehr gut. allerdings hälts nicht sehr lang (wenn man sein messer so oft öffnet und schließt wie ich). muß dämnächst das dritte mal ran.
ich hab dazu nen ganz leichten hammer benutzt. (frag jetzt nicht wie schwer-hab keine ahnung, aber dass ist so´ne art Kinderhammer) ich hab dann einen schraubstock als amboss benutzt. ein bischen geklopft-
dann die klinge eingesetzt und geprüft ob´s passt oder nicht-klinge wieder raus nachgearbeitet-geprüft ob`s passt usw.
beim buck ist´s insofern nötig, wenn ein leichtes klingenspiel unerwünscht ist. ein MT Amphi ist aber was völlig anderes.
gruss
oliver
Hi Oliver!
Meinst Du, daß es beim Amphi nicht dazu kommt oder, daß es mit treiben/recken nicht funktionieren wird oder weil man vielleicht Hemmungen hat auf einen Microbarlock einzuklopfen?
Ich nehme an Dein Klingenspiel (also beim Buck/Strider) war ein radiales. Weil axiales kann ich ja mit der Achsschraube beheben!
Oder liege ich mit meiner Annahme falsch? - bezüglich axialem und radialem Klingenspiel!
Gruß Thomas
"Meinst Du, daß es beim Amphi nicht dazu kommt oder, daß es mit treiben/recken nicht funktionieren wird oder weil man vielleicht Hemmungen hat auf einen Microbarlock einzuklopfen?"
wenn du ein Amphi hast welches spiel aufweist kanst du dass als Kuriosum für viel geld verkaufen!! ;)
im ernst ich kann mir nicht vorstellen, dass das Bei einem MT nötig werden könnte.mit meinem MT LCC bin ich in der hinsicht völlig zufrieden.
"Ich nehme an Dein Klingenspiel (also beim Buck/Strider) war ein radiales. Weil axiales kann ich ja mit der Achsschraube beheben!
Oder liege ich mit meiner Annahme falsch? - bezüglich axialem und radialem Klingenspiel!"
genau. beinträchtigt die funktion eigentlich nicht. aber es stört mich halt.
und ein liner der bis über die hälfte der rampe wandert! das hab ich irgendwie immer im hinterkopf.
ich arbeit grad an meinem ersten org. Strider. da kommt so was hoffentlich nicht vor.
gruss
oliver
Hi,
ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem BM Pinnacle.
Ich hab es gebraucht gekauft und dann ziemlich viel damit rumgespielt.
Zuerst hat es dann auch im offenen Zustand Spiel gehabt, was mit dem Nachbiegen das Liners dann weg war.
Nach nicht allzulanger Zeit ist der Liner dann soweit die Rampe hinaufgewandert, dass er den Bereich der Selbsthemmung verlassen hat, und bei Druck von oben auf die Klinge wieder ein Stück zurückgewandert ist. Festgestellt habe ich in erster Linie aber eine Zunahme des Radialspiels der Klinge, am Liner war die Abnutzung kaum sichtbar.
Der Veschleiß scheint also eher im Bereich der Achse stattzufinden.
Meine Überlegung ist folgende:
Wenn das radiale Klingenspiel größer wird kann das nicht an der Abnutzung des Liners liegen, sondern am Spiel Achse-Klingenbohrung. Dadurch hat das ganze System aber dann mehr Spiel, was zum Durchschlagen des Liners führt.
Wenn man die Konstruktion beim Pinnacle näher betrachtet, stellt man folgendes fest:
Die D-förmige Achse ist mit der Abfräsung nach hinten eingebaut, das bedeutet, wenn man das Messer öffnet (besonders aufschnicken ist da ganz gut!), schlägt die Klinge am Stoppin an. Die Kraft die dadurch entsteht wird sowohl in den Stoppin als auch in die Achse eingeleitet und zwar am Pin von vorne und an der Achse von hinten. Hier ist an der Achse aber durch die Abfräsung keine allzugroße tragende Fläche vorhanden. Im Extemfall findet hier nur eine Linienberührung statt. Dass das dann zeimlich schnell verschleißt ist eigentlich klar.
Die bessere Lösung wäre imho die Abfräsung nach vorne zu legen, dort wird die Achse am wenigsten belastet. Im geöffneten Zustand wird die Klinge durch den Liner nämlich von hinten an die Achse gedrückt. Erst wenn sich der Liner soweit verformt dass das Achsspiel überwunden wird, liegt die Klinge vorne an der Achse an. Die beste Lösung ist natürlich eine Achse ohne Abfräsung.
Ich nehme an dass das beim Stryder genauso ist wie beim Pinni.
Ich hab das vorerst duch einen größeren Stoppin gelöst. Man muss dann aber auch an der Klingenunterseite die Ausbuchtung für den Anschlag im geschlossenen Zustand nacharbeiten, damit der Detent-Ball wieder an der richtigen Stelle sitzt.
[Ich nehme an dass das beim Stryder genauso ist wie beim Pinni.
sprichst du jetzt vom Strider oder vom Stryker?
gruss
oliver
...oder die Lösung könnte uach sein, die Achse um 180 Grad entlang der Längsachse zu drehen, so dass die abgeflachte Seite Richtung Klinge (in geöffnetem Zustand) zeigt. :ahaa:
wozu soll die abgeflachte seite überhaupt gut sein?
gruss
oliver
damit sich die Achse nicht mitdrehen kann, wenn man die Achsschraube lockert.... glaube ich. Die "Bohrungen" in den linern/Frames sind auch dementsprechen dan einer Seite abgeflacht. :ahaa:
dass wiederum bedeutet, dass man die achse nicht so mir nichts dir nichts um 180° drehen kann! :ahaa:
naja,, man müsste die "flache Stelle" in der Bohrung ausnehmen, so dass sie kreisrund wird. Dann auf der gegenüberliegenden Seite etwas tricksen, dass sie dort wieder flach wird, um den schönen "nichtmitdrehenmachen"-Effekt wieder herzustellen. :irre:
wenn du dass hinbekomst, vergeb ich dir ne selbst gemalte Medalie!
mit der flachen seite vorne natürlich! :D
gruss
oliver
und nichts für ungut!!
wenn du dass hinbekomst, vergeb ich dir ne selbst gemalte Medalie!
mit der flachen seite vorne natürlich! :D
gruss
oliver
und nichts für ungut!!
Ich krieg´gar nix hin, da ich kein Messermacher bin. Nur der Standard-Mehreremesserbesitzenmacher :irre:
Hallo,
ich meinte das Stryker. Ist schon ne verflixte Ähnlichkeit :irre:.
Bin davon ausgegangen, dass BM alle seine Achsen gleich einbaut.
Das ist imho. DAS PROBLEM bei Linern. Die werden Abgenutzt, und drücken dann nicht mehr richtig gegen die Rampe an der Klinge, bzw, wandern dadurch das sie kürzer werden nicht mehr so weit aufwärts an der Rampe das sie die Klinge ohne Horizontal-Spiel arretieren.
Das Problem hatte ich bei Linern auch schon. Da ist dann einfach ausgedrückt der Liner verbraucht. Desshalb würde ich persöhnlich zu anderen Locks raten. Was dir noch bleibt, ist einen neuen Liner anfertigen zu lassen. Ob BM das macht, bzw kostenlos macht weiß ich nicht. Ich würde, wenn ich das Messer richtig mag und die knete dazu hätte einen Titan-Framelock (nen richtig dicken) von nem MEssermacher ins Messer bauen lassen, wie jemand aus dem Forum das schon bei MAtt Cuchihara mit nem Emerson hat machen lassen.
Dann bist du das Problem aber auch los.
Richard
hat einTi-Framelock das problem denn nicht? da gibt´s doch auch materialabrieb!
gruss
oliver
hat einTi-Framelock das problem denn nicht? da gibt´s doch auch materialabrieb!
...
Na sicher gibt es bei einem Titan-Frame-Lock Materialabrieb. Nur ist eben mehr Material da. Nur was nützt einem ein Liner mit viel Material, wenn z.B. Stop-Pin oder Achse "Spiel bekommen" und somit der Liner durchschlägt (wie z.B. von sauer.m in seinem Beitrag über das Benchmade Pinnacle beschrieben)? Da nützt auch ein 5cm dicker Titan-Liner nix. ;)
Wenn man vernünftig mit den Messern umgeht, braucht es imho keine übertriebenen Materialstärken. Ein Messer ist für mich Schneidwerkzeug, kein "Schnick-Spielzeug" oder ähnliches. Ich habe bisher keinerlei Probleme mit meinen Foldern in Sachen Materialverschleiß gehabt, die ich als EDU trage. Aber ich "werfe" z.B. die Klingen auch nicht permanent auf, denn irgendwo hin muß die Kraft sich ja übertragen, die dabei entsteht. Und das "schwächste Glied der Kette bricht" .... das kann z.B. die Bohrung vom Stop-Pin (oder der Stop-Pin) sein, die Klingenachsbohrung oder die Klingenachse.
Hi!
Wenn ich mein LCC öffne, ist an der Klinge geringes Spiel vorhanden!
Ich las, daß dieses Problem mit der zu langen Pivotachse zu tun hat! Wenn ich jetzt aber die Achse etwas kürze (abschleife) und dann das Spiel mit der Achsschraube beheben möchte, dann sitzt die Klinge vermutlich zu fest!
Kann das Problem nicht auch aus balligen Washern entstehen?
Gruß Thomas
Was genau meinst du mit "ballige Washer"?
Meinst du wenn die Washer zur Klinge hin nicht glatt sind?
Richard
Hallo Blackhawk!
Der Washer ist ja von seiner geometrischen Form ein Hohlzylinder. Und ich meinte, daß die Stirnfläche (Form eines Kreisringes) konvex ist, d.h. nach aussen gewölbt und daß dadurch die Klinge "hutscht".
Gruß Thomas
Also da sind die Washer die ich kenne anders. Ich denke mal alle Washer sehn da ähnlich aus. Sie sind kreisrund und ham n´Loch in der Mitte. Normalerweise müsten die aber vollkommen ebene Seitebflächen haben, denn sonst würde sich ja vertikal Spiel aufbauen.
Denn die Klinge sollte theoretisch möglichst großflächig aufliegen, auf den Washern, damit sie stabil sitzt. Wenn ein Washer nicht glatt ist, sondern konvex zuläuft, bildet er ja eine Art achse, aud der die Klinke "wippen" kann. Ähnlich woe beim Hebelprinzio aus der Physik. Denn wenn der Washer so aussieht, könntest du die pivot-screw so fest ziehen wie du willst, bis du die Klinge nicht mehr bewegen kannst, und hättest immer noch Spiel. Das kann allerdings auch bei zu kleinen Washern passieren.
Aus welchem Material sind denn deine Washer, und welches "Öl" verwendest du für das Klingenlager?
Richard
Serwas Richard!
Genau so meinte ich das, wie Du es beschrieben hast!
Ich hab´nur etwas übertrieben mit dieser geometrischen Form!
Eigentlich ist es eine dünne Beilagscheibe! Und die ist aus Bronze (oder Messing?)
Und Öl verwende ich keines (bzw. sehr sehr wenig)!
Gruß Thomas
Weiter kann man natürlich jettz kaum was sagen, ohne einen Blick auf die Teile zu werfen.
@Frostvater:
Das Rauf-Runter Spiel, also Horizontal-Spiel, liegt imho. daran, dass der Liner einfach am Ende ist. Willst du das Spiel beheben, brauchste nen neuen Liner, oder du ziehst ne Hülse über den Stop-Pin. Dadurch verschiebt sich aber die Klinge/Griff geometrie, die Klingenspitze liegt dann niedrieger als vorher.
Ob das Hilft, kannst du heraus finden, indem du mal ein oder mehrere Blatt Papier (so schmal geschitten, das sie zwischne den Rücken des Messers Passe) zwischen Klinge und Stop-Pin schiebst. Wenn der Liner dann weiter unten sitzt und die Klinge weniger bis gar kein Spiel mehr hat, dann würde eine Hülse oder ein stärkerer Stop-Pin helfen.
@tohmaß:
War das Vertikal-Spiel (links nach rechts) schon immer da?
Denn imho. kann so ein Spiel nicht mit der Zeit entstehen, und wenn kaann man es beheben in dem man die Achsschraube etwas nachzieht.
Ich würde dir empehlen das LCC zu MT zu schicken. Wenn was drann ist, dann könn die das am besten beheben. Denn wenn die Washer in Ordnung sind, kann es nur sein, dass die Washer zu dünn sind, der Klingenerl zu dünn ist, oder das es an einem zu dicken Spacer/ern liegt.
Aber das kann ziehmlcih kompliziert werden. Desshalb am besten ab damit zu MT.
Richard
(EDIT: Hab das mit dem Pivot/Stop-pin verwechselt, sorry, hab den Post entsprächend editiert. Danke Andreas)
..... , oder du ziehst ne Hülse über den Pivot-Pin. Dadurch verschiebt sich aber die Klinge/Griff geometrie, die Klingenspitze liegt dann niedrieger als vorher.
Ob das Hilft, kannst du heraus finden, indem du mal ein oder mehrere Blatt Papier (so schmal geschitten, das sie zwischne den Rücken des Messers Passe) zwischen Klinge und Pivot-Pin schiebst. Wenn der Liner dann weiter unten sitzt und die Klinge weniger bis gar kein Spiel mehr hat, dann würde eine Hülse oder ein stärkerer Pivot-Pin helfen.
Nicht der Pivot-Pin ist das Problem, sondern der Stop-Pin (also der Stift, an den die Klinge anschlägt). Der Pivot-Pin ist die Klingenachse. Und da ne Hülse draufzustecken bringt a) nichts und b) müßte man dann in die Klinge ein größeres Loch für die Achse bohren.
Erstens. Und dann hast Du immer noch das Problem, dass bei einem dickeren Stoppin die Klinge im geschlossenen Zustand nicht mehr gehalten wird. Es gibt Messer, bei denen ist das konstruktiv so - beim CQD zum Beispiel - aber mich wuerde das nerven. Sprich, das ist alles Pfusch. Wenn ueberhaupt, dann nen neuen Liner, oder den vorhandenen recken, sind ja nur wenige 1/10mm.
Nebenbei, dass muss nicht grundsätzlich was mit dem normalen Verschleiss zu tun haben. Manchmal passen einfach die Flanken von Liner und Klinge nicht genau zusammen, der Liner berührt die Klinge von Anfang an nicht auf der ganzen Breite/Länge, sondern nur an einem kleinen Punkt. Das funktioniert erstmal, aber die Kontaktfläche ist bald runter, und dann wackelts. Obwohl der gleiche Liner bei einer sauberen Kontruktion noch lange halten wuerde. Oft sieht man das, wenn man das Messer gegens Licht hält, oder man probiert mal, ob und mit wieviel Kraft sich der Liner durchdrücken lässt. Gehts zu einfach, dann ist die Konstruktion nicht genau. Und da gilt halt, je dünner der Liner, desto genauer muss es passen.
Gruesse
Pitter
Hallo alle miteinander!
Mir hat die ganze Klingenwacklerei keine Ruhe gelassen und jetzn hab ich das lcc am wochenende zerlegt. Alles gereinigt und etwas geölt, die Federscheibe umgedreht und siehe da - KEIN SPIEL MEHR!!!
Gruß Thomas
FEDERSCHEIBE :confused:
=Washer?
Freud mich für dich.
Erstens. Und dann hast Du immer noch das Problem, dass bei einem dickeren Stoppin die Klinge im geschlossenen Zustand nicht mehr gehalten wird. Es gibt Messer, bei denen ist das konstruktiv so - beim CQD zum Beispiel - aber mich wuerde das nerven. Sprich, das ist alles Pfusch. Wenn ueberhaupt, dann nen neuen Liner, oder den vorhandenen recken, sind ja nur wenige 1/10mm.
Ist die Frage, ob sich ein neuer Liner preislich überhaupt lohnt. Gerade wo das BM Elischewitz ja nicht so teuer ist, aber das ist glaub ich ansichtssache.
Richard
Hallo Blawkhawk!
Zuerst ist hier die komplette Demontage des LCC gestanden!
Habe diese jedoch, weil der thread eigentlich, meiner Meinung nach, ins Microtech-Forum gehört, auch in dieses hinübergestellt!
Somit ist dieser Beitrag etwas verwirrend geworden! Tut leid!
Genau beschrieben ist dieser, wie schon geschrieben im Microtechforum-unter "LCC zerlegt" zu finden.
Ich hoffe, daß meine Beschreibung nachvollziehbar ist.
Gruß Thomas
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=20277
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