Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was zum Kuckuck ist ein "Mine Clearance Knife"
Was ich zum Kuckuck schon lange mal wissen wollte, aber nicht zu fragen wagte: was bitte ist ein "Mine Clearance Knife", das MC1 von Fällkniven?
Mit Sicherheit ein nettes Schnippelchen. Aber eine Mine würde ich damit dann doch nicht angehen wollen... :glgl:
Das dient nur zum Sondieren der Mine...
Guck mal hier:http://ph-import.com/eshop/index.php?cPath=124_11_12_58&XTCsid=b9ee40dedb0bf6f281dbcd2710c6046f
Das dient nur zum Sondieren der Mine...
Gefährlich. Mit einem zwingend zweischneidigen Messer? :staun:
Guck mal hier:http://ph-import.com/eshop/index.php?cPath=124_11_12_58&XTCsid=b9ee40dedb0bf6f281dbcd2710c6046f
Janu, das ist identisch mit der offiziellen Aussage des Fällkniven-Prospektes. Macht mich aber auch nicht unbedingt schlauer...
Wieso denkst du dass das Suchen von Minen mit einem zweischneidigen Messer gefährlicher ist?
Ich denke das größte Problem hier ist die Mine und wenn ich mich an die Minensuchnadeln der Bundeswehr erinnere, waren die sehr dünn, ähnlich einem Grillspieß und davon waren auch einige dolchähnlich (Rautenquerschnitt) geschliffen.
Gruß Murphy
Hallo.
Eine Mine wird sondiert, indem man systematisch den Boden "piekst".
Das Ganze immer in einem Einstechwinkel von ca. 45 Grad. Dadurch erwischt man die Mine (wenn man Glück hat) von der Seite und es passiert erst einmal nix.
Dann steckt man ein Fähnchen neben die Mine und der Entschärfer darf seinen Job machen.
D.h. man braucht für das Sondieren ein Gerät (Sonde, oder beim Bund halt Minennadel) dass lang, dünn und spitz ist und genau diese Anforderungen erfüllt das Messer.
Wobei es natürlich auch mit jeder angeschliffenen Fahrradspeiche geht:D
Gruß
chamenos
Das Ganze immer in einem Einstechwinkel von ca. 45 Grad. [klugscheissmodus on]Max. 30° ;-)[/klugscheissmoduss off]
Wieso denkst du dass das Suchen von Minen mit einem zweischneidigen Messer gefährlicher ist?
Ich denke das größte Problem hier ist die Mine [...]
Lustig. :irre: Bin ich natürlich Deiner Meinung. "Gefährlich" bezog sich natürlich auf die Aktion an sich. Frage war nur, warum ein Messer hierfür zwingend zweischneidig sein muss.
...wenn ich mich an die Minensuchnadeln der Bundeswehr erinnere, waren ...einige dolchähnlich (Rautenquerschnitt) geschliffen.
Sehr interessant. Wusste nicht, dass man das auf diese Weise macht. :p
Das Sondieren mit spitzen Gegenstand (Messer, Nadel etc...) ist das Gefährlichste an der Aktion selbst. Es gibt Minen, die eine entsprechende Sicherheitseinrichtung haben: mit Flüssigkeit gefüllte Beutel, die beim Durchstoßen einen Stromkreis schließen... uns schon machts "Bumm". Siehe auch Jan Kölbl online (http://mitglied.lycos.de/JanKoelbel/)
Ostfriesisches Minensuchen:
Ohren zuhalten und das kritische Gebiet bestampfen.
Die Freiwilligen für diesen Job könnte man in Berlin rekrutieren.
die beim Durchstoßen einen Stromkreis schließen...
Wie durchstößt man einen Stromkreis?
Bis denne!
Frank
Wie durchstößt man einen Stromkreis? Wo steht das? Die Plastikfolie wird durchstochen, dadurch wird durch die austretende Flüssigkeit der Stromkreis geschlossen ;-)
Trotz allem bleibt das Sondieren mit einem spitzen Gegenstand gefährlich, da es nicht selten vorkommt, dass auf oder um die Mine Zusatzzünder angebracht sind, die zum Beispiel aus mit Flüssigkeit gefüllten Plastikfolien bestehen, die sobald man sie durchsticht einen Stromkreis schließen und eine in der Nähe vergrabene Mine auslösen können.
Die Plastikfolie wird durchstochen, dadurch wird durch die austretende Flüssigkeit der Stromkreis geschlossen ;-)
Benni,
ich betrachte mich als korrigiert. ;)
Bis denne!
Frank
Da das Messer und der Hintergrund dazu erklärt ist, mache ich mal ganz schnell zu, bevor noch mehr dummes Zeug dazu vorgetragen wird - wenn erst einer damit anfängt... :rolleyes:
Powered by vBulletin® Version 4.1.12 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.