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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grundlagen und Empfehlungen zu LiON Akku Ladegeräten


Hiltihome
26.02.07, 22:31
Einleitung

Akkus mit Lithium-Technik sind seit vielen Jahren millionenfach in tragbaren Geräten wie Handys, PDAs und Notebooks in Verwendung, bei denen es auf lange Laufzeit und geringes Gewicht ankommt.

Der Anwender braucht sich dabei über das Ladegerät keine Gedanken zu machen, es wird gleich mitgeliefert und ist genau auf den Gerätetyp und Akku abgestimmt.

Anders sieht es bei LiON Akkus in Rundzellen-Bauform für Taschenlampen (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=41415) aus. Hier ist der Anwender selbst für die Wahl des passenden Ladegerätes verantwortlich.

Es gibt zwar eine Vielzahl von Händler-Zusammenstellungen, sicher auch mal geprüft ob's funktioniert, aber da regelt eher das Angebot und die Verfügbarkeit sowie der Preis, was gerade zusammengestellt wird.

Zumindest zwei Hersteller, nämlich Pila (http://www.pilatorch.com/)und Wolfeyes (http://www.tactical-flashlights-store.com/), bieten passend zu ihren Akkus Ladegeräte an, die technisch auf ihre Akkus abgestimmt sind. Wolfeyes empfiehlt sein Ladegerät aus gutem Grund ausschließlich für seine eigenen Akkus; dazu später mehr.
Käufer dürfen und sollten hier markentreu bleiben, weil damit eine gute Abstimmung gewährleistet ist und Garantie darauf gegeben wird.

Ebenfalls mit eigener Marke und Angeboten aus Akkus und Ladegeräten tritt Ultrafire auf.

Weiterhin gibt es eine Vielzahl von Ladegeräten die als Nonname oder mit eigenen Labels der Vertreiber angeboten werden.

Ladegeräte aus dem Modellbau-Bereich stellen eine eigene, hochwertige Alternative für Spezialisten dar.

Für Hobbyisten gibt es Bausätze von den bekannten Elektronik-Versendern.

Unerschrockene Bastler nehmen ihr einstellbares Gleichspannungs-Netzgerät und schwören auf ihre Methode, weil ja noch nie was passiert ist.



Ladetechnik
*wird noch ausgefüllt*


http://img369.imageshack.us/img369/7060/ladekurveya5.jpg
V=ZellenSpannung A=Ladestrom Ah=eingeladene Kapazität
A=Ladebeginn B=Umschaltung auf Konstant-Spannungs-Ladung C= 90% Kapazität erreicht D=Ladeende




Anforderungen

*wird noch ausgefüllt*

Modell-Varianten


http://img387.imageshack.us/img387/8348/pilachargerca3.jpghttp://img484.imageshack.us/img484/8294/wolf18650wx6.jpg

http://img160.imageshack.us/img160/6797/sku00731yn4.jpghttp://img127.imageshack.us/img127/3120/uftwobaywq0.jpg

http://www.abload.de/img/einschachtdpna.jpghttp://www.abload.de/img/empfohlen2xschachtkuth.jpg

http://img235.imageshack.us/img235/8461/sku00581kh1.jpghttp://img476.imageshack.us/img476/4986/ufrcr123chgvk3.jpg

http://img464.imageshack.us/img464/1849/nanocs5.jpghttp://img338.imageshack.us/img338/7789/ufchgaaaxh0.jpg

http://img240.imageshack.us/img240/5011/since123fq9.jpg

Spezielles
*wird noch ausgefüllt*

Empfehlungen
LiON-Lader für 18650 und 17670 (18500 und 17500 mit Spacer): billig und gut (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=47638)

LiON-Lader für 16340: billig und gut (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=66497)

LiON Lader brauchbar gemacht
(http://www.messerforum.net/showthread.php?t=51750)
Sicherheishinweis
Umgang mit Ladegeräten und Akkus (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=480476&postcount=28)

Links
Battery University (http://www.batteryuniversity.com/index-german.htm)

________________________________________ ___

*wird fortgesetzt, sobald ich Zeit habe*
Hinweise zu Fehlern und Vorschläge gerne per mail.
________________________________________ ___

edit:

Ich bin mit diesem Thread ins Stocken geraten, sorry.

Der Grund liegt in den ernüchternden Erfahrungen mit den Ladegeräten.

Ich habe fast alle abgebildeten Geräte und einige mehr selbst getestet, oder zumindest ausprobiert und kaum eines wirklich empfehlen.

Die Lader von WolfEyes und Pila waren nicht dabei, da sie mir nur zum Testen zu teuer sind.

Für mich persönlich habe ich eine Lösung gefunden, den Modellbau Lader Robbe-Lioply-300,
der ist zwar sehr gut, aber leider nicht dausicher..


Heinz

Hiltihome
28.08.07, 01:11
Hallo,

ich habe meinen Post editiert und am Ende eine edit eingefügt.

Ich bin diese Thema mit Freude angegangen und habe etliche Lader bestellt, um sie für Euch zu erproben und zu testen.

Die Ergebnisse waren allerdings ernüchternd und auch im CPF gelobte und seit langem erhältliche Lader sind durchgefallen.


Derzeit habe ich einen ganz neuen Billig-Lader in Erprobung und die Ergebnisse machen Mut.
Ich will keine Pleite erleben und berichte erst, wenn ich mir sicher bin eine Empfehlung aussprechen zu können.

Bis dahin ist vermutlich der Lader von Barbolight erhältlich, der ein modifizierter WF139 von UltraFire ist. Er wird sicher ein Vielfaches kosten und hoffentlich die gravierenden Mängel des UF nicht mehr haben.

:hehe: Ich vermute, dass Tom (LongJohn) schon auf der Pre-Order-Liste ist...:hehe:


Heinz


Für Unterstützung zu diesem Thread wäre ich dankbar, weil ich derzeit auf der Stelle trete....

Long John
28.08.07, 01:30
Hallo Heinz:)

Vielleicht wartest Du die Markteinführung des Barbo-Laders ab, es könnte ja sein, daß er empfehlenswert ist.
Vielversprechend hört er sich schon mal an.

Ich stehe übrigens nicht auf der Pre-Order Liste.
Das liegt zum Einen daran, daß meine Lader ihre Arbeit ordentlich erledigen, und ich auch die ersten Berichte abwarten wollte.

Ich gehe beim Laden meiner Zellen allerdings auf Nummer sicher.
Ich bin anwesend und lade nur tagsüber ( Nachts explodieren die meisten Akkus:hehe:), kühle die Netzteile mit einem PC-Lüfter und stelle den "Ladeaufbau" in meine "Ladetrommel":

http://i87.photobucket.com/albums/k135/tosukra/Chargingplace.jpg

Viele Grüße

_____
Tom

blitzlicht
28.08.07, 05:54
Hallo Heinz:)

Vielleicht wartest Du die Markteinführung des Barbo-Laders ab, es könnte ja sein, daß er empfehlenswert ist.
Vielversprechend hört er sich schon mal an.

Ich stehe übrigens nicht auf der Pre-Order Liste.
Das liegt zum Einen daran, daß meine Lader ihre Arbeit ordentlich erledigen, und ich auch die ersten Berichte abwarten wollte.

Ich gehe beim Laden meiner Zellen allerdings auf Nummer sicher.
Ich bin anwesend und lade nur tagsüber ( Nachts explodieren die meisten Akkus:hehe:), kühle die Netzteile mit einem PC-Lüfter und stelle den "Ladeaufbau" in meine "Ladetrommel":

http://i87.photobucket.com/albums/k135/tosukra/Chargingplace.jpg

Viele Grüße

_____
Tom


Hallo Tom:),

am gefährlichsten sieht mir dein Lüfter aus:glgl:


Gruß

schrenz
28.08.07, 09:32
Das gleiche habe ich auch gedacht :D!
Keine Probleme mit dem Lader, aber der Lüfter ist abgefackelt :D.
Aber die Ladetrommel war ja schon aud einem alten tread bekannt, leider ist es in unseren Gefilden sehr grenzwertig die Ladetechnik, so wie Tom, auf der Terrasse aufzubauen.

@Tom: Anscheinend hat der südländische Umgang mit Elektrotechnik schon auf dich abgefärbt ;):steirer:.

Viele Grüße
Jens

Long John
28.08.07, 10:24
Hallo Jens:)

Terrasse? - nein, die Ladetrommel steht beim Laden ordentlich im offenen Kamin vom Wonzimmer. :irre:

Viele Grüße

____
Tom

schrenz
28.08.07, 15:22
Ach?
Ich dachte mich an ein Foto in einem gemauerten Außengrill zu erinnern :D.
So, noch was zum toppic:
Mir geht's inzwischen auch schon so, dass ich meinem WF139 nur noch eingeschränkt traue, ich habe zwar jetzt schon mehrfach mitgemessen und er schaltete bei 4.2V ab, allerdings habe ich auch zwei "tote" Akkus zu beklagen, die mir etwas Rätsel aufgeben:
Einmal eine geschützte 18650 von AW (allerdings gebraucht mit einer Lampe erworben, deshalb kann man nichts zur Vorgeschichte sagen), zum anderen eine fast neue geschützte 18650 von Ultrafire (die Dinger von DX und Kai), welche nach dem 2. oder 3. Ladevorgang im Eimer war.

@Heinz: Vielleicht könntets du nach oder paralell zu deinem Test mal eine genaue Bauanleitung (mit allem drum und dran) zu deinem Robbe-Lader veröffentlichen.
(Ich zumindest habe die Schnauze voll davon, dass man bei den Chinageräten nie weiß wie zuverlässig sie arbeiten, besonders, da ich mir mittelfristig mal ein paar von den sauteuren AW C-Zellen zulegen wollte und die ungern in einem ungeeigneten Lader verbraten würde (sie passen ja eh nur in umgebaute Lader))
Grüße
Jens

naturelle
28.08.07, 21:18
Zu dem Robbe-Lader bedarf es keiner besonderen "Bauanleitung". Man braucht exakt
- den Lader
- ein passend dimensioniertes Netzteil mit 4mm-Bananenbuchsen
- eine Ladeschale mit Zuleitung mit zwei 4mm-Bananensteckern.

Den Lader an das Netzteil angeschlossen, die Ladeschale an den Lader angeschlossen, Akku hineinlegen, Strom einstellen, Start drücken, fertig.

Als Ladeschale kann man z.B. eine Universal-Ladeschale von ELV oder anderen beliebigen bekannten Händlern verwenden (und eventuell noch anpassen, z.B. die Bananenstecker anbringen).
Natürlich ist so eine Ladeschale nicht verpolungssicher, wenn man auch Zellen ohne "+-Knopf" verwenden will, aber das sollte jemandem, der so einen Lader betreibt, sowieso bewusst sein.

@Tom:
die Waschmaschinentrommel ist doch hoffentlich geerdet? Wenn nicht, würde ich wenigesten noch eine feuerfeste, nicht-leitfähige Unterlage einkleben. Ansonsten finde ich die Idee nicht schlecht - damit kann man auch unbeaufsichtigt laden.

grinsekatz
28.08.07, 21:27
Hallo,

da ich mir den Hiltihome-Robbe-Lader gerade selbst zusammenbestelle/-zimmere, hier der Link mit der Bauanleitung.
http://www.taschenlampenforum.de/thread.php?threadid=132&sid=3b710666779795f70cdf6332cec9a526
Danke an Heinz für die Anleitung!
...wobei, so ein Waschmaschinen-Lader hätte auch seinen Reiz. Gibt's den auch als "Reiseversion"? :irre:

Grüße,

Alex

schrenz
28.08.07, 21:47
Danke Alex,
dass du mich an den link erinnert hast, hatte ich vor Ewigkeiten mal gelesen und dann vergessen :super:.
Dann steht dem hoffentlich vertrauenswürdigen Lader ja nichts mehr im Wege.

Viele Grüße und Danke an alle
Jens

misanthropic
29.08.07, 17:03
... WF139 von UltraFire ... gravierenden Mängel des UF ...

Da ich seit kurzem 2 von denen besitze würd´ ich gern wissen welche das deiner Meinung nach wären.:eek::confused:




Edith gesteht: Bild geklaut von www.powerleds.de

KaffeeSüßSauer
30.08.07, 02:13
Der UF ist im Prinzip nicht schlecht. Nur soll er nicht wirklich wissen, wann Schuß ist. So soll er es bei 4,2 Volt nicht gut sein lassen können und volle Pulle weitere 0,1-0,2 Volt hineinquetschen. Ist mir persönlich nicht passiert; die Leuchte schaltet bei spätestens 4,2 Volt auf grün.

Und da ist das wirkliche Problem: Nach Ende der eigentlichen Ladung, die Lampe wechselt von grün nach rot, schaltet er auf eine Art Erhaltungsladung und lädt quasi "Open End" weiter. Ist nicht gut für die Zellen und man sollte an eine feuerfeste Unterlage verwenden (für alle Oberflächen, die von dem explodierenden Teil erreicht werden können:glgl: ).

Fazit: Nimm die Akkus raus wenn grün/voll angezeigt wird und gut ist. Geschützte Zellen sollen dem Hörensagen nach ebenfalls Schlimmeres verhüten.

Xygen
30.08.07, 08:57
Dieser hier: http://de.robbe-online.net/rims_de.storefront/46d6689e004babb5271b3e0dc14606a5/Product/View/1&2D8469
macht auch einen guten Eindruck.
Netzteil ist dabei und er kann die Kapazität bestimmen...
Was denkt Ihr?

schrenz
30.08.07, 09:53
Welchen meinst du?
der link führt bei mir auf die Robbe Startseite.
Grüße
Jens

Xygen
30.08.07, 10:40
So was blödes... dabei hab ich den Link extra noch im Zweit-Browser (IE) probiert.... Der Link wird wohl nur bei Bedarf generiert und hat nur eine gewisse Zeit Gültigkeit. Sorry!

Ich meinte den "POWER PEAK COMPACT BID DUO-POWER 1-8469". Einfach nach "1-8469" suchen.

Xygen
30.08.07, 10:54
So nächste Frage: Da ja diese Lader scheinbar oft nur einen "Kanal" besitzen, müssten mehrere Akkus also in Reihe geladen werden. Als alter ChargeManager-Nutzer (2000, 2010, 2020) bin ich mit dem Laden von AkkuPacks nicht vertraut.
Wenn ich nun 2 unterschiedliche Akkus in Reihe schalte... Wird da nicht einer überladen, während der andere noch nicht voll ist??? :confused:
Natürlich ist es das beste Akkupaare immer zusammen zu lassen, aber wenn jetzt einer der beiden frühzeitig den Geist auf gibt?
Dann gibt es da noch diesen "TOP EQUALIZER" (Nr. 1-8488). Dieser wäre doch sinnvoll um evtl. Gefahren zu minimieren, oder?

Danke!

Glumb
31.08.07, 16:27
Hallo mein Name ist Boris bin 24 und Lese jetzt schon seit einiger zeit still bei euch mit. Ich melde mich jetzt das erste mal mit einer frage bei euch:

Kann das Power Peak lipoly 300 auch geschützte Zellen Laden?
Ich betreibe meine Nuwai Q3 mit einer geschützten CR123 Zelle von Conrad die ich bis jetzt mit dem dazugehörigen Ladegerät lade was auch gut funktioniert, aber mein Graupner Ultramat 10 und mein Akkumatik (http://www.akkumatik.de/) brechen das laden des CR123 nach ca. 1 Sekunde ab und behaupten der Akku sei voll geladen. Deshalb meine Frage ob das bei dem Robe Lader auch passiert oder nicht?
Danke.
MfG
Boris

naturelle
31.08.07, 19:30
Geschützte Zellen kann er laden, aber die RCR123 von Conrad sind 3,0V-Zellen. Die kann er nicht laden.

Hiltihome
31.08.07, 20:02
...Ultrafire WF-139: Da ich seit kurzem 2 von denen besitze würd´ ich gern wissen welche deiner Meinung nach gravierende Mängel wären....:eek::confused:


Hallo, der gravierendste Mangel beim UF-139 ist, dass er nach Erreichen der vollen Ladung zwar seine LEDs auf grün schaltet, aber den Ladevorgang nicht beendet.

Ich habe einen Versuch damit gemacht und am nächsten Morgen mit Entsetzen einen unprotected Akku mit 4,5V aus dem Lader entnommen.

Protected Akkus treibt der Lader regelmäßig in den Selbstschutz bei 4,35V und entlässt sie mit 4,30V; das tut den Akkus nicht gut.

Eine weiterer Mangel ist, dass ein Paar versenkte Lade-Kontakte den Ehrgeiz reizen, diese intern anzuschließen und RCR123 damit zu laden.
Dadurch wird die Gefahr eines internen Kurzschlusses ebenso herauf beschworen, wie ein Kurzschluss an längs eingelegten 18650/17670 Zellen.




Heinz

Hiltihome
31.08.07, 20:08
Hallo Xygen,


Der Robbe 1-8469 hat das "TFT"-Netzteil schon dabei und viel mehr Funktionen und Einstellmöglichkeiten, als der Lipoly-300; das kann sowohl als Vorteil, als auch als Nachteil gesehen werden, hängt vom Verwendungszweck ab...


Reihenschaltung von einzelnen LiON Zellen ist keine gute Idee, Reihenschaltung verschiedener Zellen ist eine ganz schlechte Idee.
Die Zellen können zerstört werden, oder gar unerwünschte Reaktionen zeigen z.B. KAWUMM
Reihenschaltung geht nur mit konfektionierten Akku-Packs, die eine Schutzschaltung haben.
Parallelschaltung ist dagegen möglich, auch von unterschiedlich großen Zellen, wenn der Ladestrom für die kleinste Zelle angepasst ist.



Heinz

grinsekatz
31.08.07, 22:35
[QUOTE=Xygen;397863]So nächste Frage: Da ja diese Lader scheinbar oft nur einen "Kanal" besitzen, müssten mehrere Akkus also in Reihe geladen werden...QUOTE]

Hallo Xygen,

Anschluss ist tatsächlich nur einer. Aber wie Hiltihome schon sagte, lassen sich mehrere Zellen parallel laden, steht auch in der Gebrauchsanleitung von Robbe.
Ich selbst löse das Problem der fehlenden Steckmöglichkeiten gerade folgendermaßen:
verwenden werde ich die in der Bauanleitung erwähnte Ladeschale und tausche die daran angebauten Bananenstecker gegen sogenannte stapelbare Bananenstecker aus.
Das kann man sich knapp gesagt so vorstellen: vorne ist ein ganz normaler Bananenstecker, welcher am hinteren Ende aber wiederum eine Buchse hat, so daß die nächste Ladeschale dort angeschlossen werden kann.

Viele Grüße,

Alex

Hiltihome
31.08.07, 22:47
Hallo,

kleine Ergänzung: Im umgangssprachlichen Gebrauch heißen sie zwar noch immer Bananen-Stecker (http://de.wikipedia.org/wiki/Bananenstecker), aber mittlerweile ist Büschel-Stecker gebräuchlicher, zumindest was die Bauweise anbelangt.


Heinz

grinsekatz
31.08.07, 22:58
Danke für die Info, hatte mich über diese Bezeichnung schon gewundert...

Stealth
02.10.07, 18:24
Hat schon jemand Erfahrungen mit dem Ultrafire Ladegerät für die R123A Zellen gesammelt?
http://img476.imageshack.us/img476/4986/ufrcr123chgvk3.jpg

Falls ja, gibt es dort das selbe Problem wie bei dem Ultrafire WF139?


Suche noch ein Ladergeräte für meine R123A`s.

schrenz
24.10.07, 16:28
Hier auch mal von mir was Neues, obwohl Heinz ja der Akkuguru ist :D:

Mit einer gebrauchten Lampe ist mir jetzt ein Lader von Pila zugelaufen, und zwar folgendes Modell:
PILA-Lader (http://www.pilatorch.com/BatterySys_charger.htm)

und ich muss sagen, der erste Lader, der mich wirklich überzeugt:

Eurostecker fest angebracht
vertrauenerweckendes Netzteil
gut verarbeitete Ladeschale und auch die verschraubaren Spacer zum Laden von 500mm Akkus machen eine guten Eindruck
Zuverlässig funktionierende Ladeabschaltung, was ich unfreiwillig getestet habe, als ich zwei Akkus über Nacht drin vergessen habe :glgl:


Fazit: Nicht ganz so billig wie die Chinalader, wenn man aber bedenkt, was ein zerschossener AW-Akku schon kostet, durchaus eine Überlegung wert.
Außerdem kann ich jetzt endlich ohne diese mulmige Gefühl, wie beim WF139 laden.
Wenn ich mir demnächst noch ein paar Spacer für kleine Zellen gedreht habe, wird dies wohl mein einzig genutzter Lader werden.

Viele Grüße
Jens

Hiltihome
25.10.07, 19:57
Hallo Stealth,

Deinen Post habe ich glatt übersehen....

Der UltraFire Lader für 2xLIR16340 leidet unter der gleichen Scwäche, wie der UF-WF139. Er beendet das Laden nicht, wenn die LEDs auf grün gewechselt haben, sondern lädt weiter, bis bei protected Zellen die Schutzschaltung anspricht.
Ich kann ihn deshalb nicht empfehlen.

Das gleiche gilt für die optisch ähnliche Version für 2xLIR14500; nicht empfehlenswert.


Ein MF Mitglied hat kürzlich diesen Lader bestellt (http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.770), aber leider noch nicht drüber berichtet. Vielleicht ist der Ladern noch unterwegs....



Heinz

Stealth
25.10.07, 20:27
Hallo Heinz,

ich habe mir auch bereits diese Lader bestellt.
http://www.dealextreme.com/productimages/sku_0770_1_thumb.jpg
Habe sie gestern erhalten.

Konnte allerdings erst einen Akku laden.

Die Led des Ladegerätes leuchtet bei Ladebeginn rot.
Bei erreichen der Kapazität von ca 70-80% blinkt die Led wohl. Allerdings habe ich das gestern abend leider verschlafen.

Ich habe den Akku heute morgen, ca 7-8std Ladezeit, mit 4,23V aus dem Lader genommen. Schonmal recht positiv:super:.

Der Lader ist optisch genau derselbe wie der von AW vertriebene nur verfügt statt 360mA über 900mA(angegebene Werte).

Als negativ bewertet wird das kein Euro Stecker dabei war und bei 3 Ladegeräten nur ein 12V-Adapter....:mad:

Hiltihome
25.10.07, 21:36
Hallo Stealth,

Wie wird der Lader angeschlossen? Ist ein Stecker-Netzteil dabei, oder hat er eine Buchse für Doppel-Nut-Stecker, an die Euro-Kabel passen ?

Würde mich interessieren wie die Spannung der Zellen ist, wenn der Lader voll signalisiert und wie nach 12h.



Heinz

Stealth
25.10.07, 22:16
Hallo Heinz!

Der Lader wird mit Stecker-Netzteil geliefert. Naja manchmal wohl noch mit Euro-Adapter und 12V-Adapter :confused:.

http://img401.imageshack.us/img401/6817/img3634131qy0.jpg (http://imageshack.us)

Das Ladegerät, das Netzteil und auch das 12V-Ladekabel sind mit einer Kontroll-Led ausgestattet.

Also alle drei Ladegeräte kamen mit dem Netzteil und eins zusätzlich mit 12V-Kabel.
In den Reviews bei dx stand auch das der Euro-Adapter dabei sei. Naja mal sehen ob ich die noch bekomme.
Die Verpackungen sind zumindest für ein 12V-Kabel und den Euro-Stecker vorgesehen.

Wenn ich es noch schaffe einen Akku rechtzeitig zu entladen kann ich später mal testen wie hoch die Spannung ist wenn der Akku laut Anzeige voll ist :hmpf:

Hiltihome
25.10.07, 22:49
Hallo Stealth,

So wie das aus sieht, ist die "Wandwarze" ein stabilisiertes Netzteil und die Lade-Elektronik in der Lade-Schale, anders wäre der Betrieb mit dem 12V Auto-Adapter nicht möglich.

Ein Stecker-Netzteil mit Euro-Stecker ist günstig online zu bekommen.
Was steht denn an Spannung und Strom darauf ? Welchen Durchmesser hat der Stecker und welcher der Stift in der Buchse ?



Heinz

321
29.10.07, 14:42
Das Netzteil sieht genauso aus, wie das vom bekannten DSD Charger.
Steht da unten auf dem Aufkleber auch YFD 802 drauf?

Die scheinen übrigens das Netzteil überarbeitet zu haben. Die Platine sind nun anders bestückt aus, als diejenigen, die im CPF haufenweise bei 220V-Betrieb gestorben sind.

Der DSD Charger wechselt ja auch langsam von grün rot nach grün, wenn es gegen das Ende zu geht.

Stealth
29.10.07, 22:34
Hallo,

Das Netzteil ist mit Power Charger Model DB-106 gekennzeichnet.
Power Input: AC100-240V 50/60HZ
Power Output: DC12V 600mA

Der Stecker hat einen Aussendurchmesser von 5,5mm. Der Stift ca 2mm.


Bei dem zweiten Ladevorgang habe ich nach ca 50min mal nach dem rechten
gesehen und die Led leuchtete schon grün. Die Batterie hatte 4,18V. Nach
weiterem Laden kam sie noch auf 4,24V.

321
30.10.07, 15:39
Miss mal nach.
Ich wette, das Netzteil hat auch einen so falschen Aufdruck wie meines. Bei mir steht auch was von 12V drauf.
Leerlaufspannung ist allerdings knapp über 9V. Unter Last sollte es die erwarteten 4.5 V haben.

Stealth
01.11.07, 20:23
Hallo 321,

also das Netzteil liefert 12Volt! :lach:
Habe es eben mal gemessen.

streamlighter
10.12.07, 02:36
Wolfeyes empfiehlt sein Ladegerät aus gutem Grund ausschließlich für seine eigenen Akkus; dazu später mehr.


Hallo Hiltihome,
Du wolltest noch eine Begründung abgeben:confused:
Falls ich die nicht überlesen habe würde mich der Grund schon interssieren:ahaa:.

Gruß,
SL

Hiltihome
14.02.08, 21:07
Hallo,

Die Anmerkung zu den Ladegeräten von Pila und Wolfeyes, diese als Set zu verwenden, sind historisch bedingt.

Pila brachte die ersten protected LiON Zellen heraus und lieferte dazu auch ein passendes Ladegerät, das aber nicht bei 4,20V abschaltete und sich ganz auf die Schutzschaltung der Zellen verlassen hat.


Die Zellen und Ladegeräte von WolfEyes waren identisch, auch hier übernahm die Zelle selbst das Abschalten.


Der seit ca. zwei Jahren lieferbare neue Pila Lader sieht anders aus und hat eine vorbildche Ladeüberwachung und Steuerung.

Wie es sich mit dem aktuell lieferbaren Lader von WolfEyes verhält, ist mir nicht bekannt. Der Lader sieht noch aus wie früher.



Heinz

MichelK
15.02.08, 14:48
Wie es sic mit dem aktuell lieferbaren Lader von WolfEyes verhält, ist mir nicht bekannt. Der Lader sieht noch aus wie früher.


Hallo

Ich besitze den CH-02 Lader von Wolfeyes (habe ihn erst einige Wochen), der laut WE Website immer noch im Programm ist. Ich denke dieser verlässt sich auf die Schutzschaltung der Akkus. Die maximale Ausgangsspannung, die auch am Ladeende anliegt, habe ich mit 4,5-4,6 VDC gemessen, also meines Erachtens zu hoch um ungeschützte Akkus zu laden.

Dort scheint sich also noch nichts an der Ladetechnik geändert zu haben. Falls ich falsch liegen sollte, lasse ich mich aber gern belehren.

mfg Michel

Lichtbringer
02.03.08, 17:32
lieber heinz - was kannst du zu deiner 4. modell-variante sagen? die ist nämlich bei mir im zulauf (hab bestellt, bevor ich diesen beitrag gefunden habe).

Hiltihome
02.03.08, 21:39
Hallo Lichtbringer,

Meine Bewertung des UF-WF139 steht in Post#20 (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=398265&postcount=20) in diesem Thread.

Ein Diagramm mit dem Ladeverhalten habe ich hier (http://www.kansai-event.com/kinomayoi/chg/Li_CHG_W.html)gefunden; es deckt sich mit meinen Messungen.
http://img517.imageshack.us/img517/3389/lichgwwf139graph1kc3.gif


Zwei Empfehlungen stehen im ersten Post:

http://www.messerforum.net/showthread.php?t=47638

http://www.messerforum.net/showthread.php?t=51750

Ebenfalls empfehlenswert: Der Pila Lader, den schrenz in Post#26 (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=412630&postcount=26)nennt


Fragen zu den jeweiligen Geräten bitte im passenden Thread stellen, nicht hier im Grundlagen Thread.



Heinz

hottensie
07.05.08, 15:53
Hallo

Ich besitze den CH-02 Lader von Wolfeyes (habe ihn erst einige Wochen), der laut WE Website immer noch im Programm ist. Ich denke dieser verlässt sich auf die Schutzschaltung der Akkus. Die maximale Ausgangsspannung, die auch am Ladeende anliegt, habe ich mit 4,5-4,6 VDC gemessen, also meines Erachtens zu hoch um ungeschützte Akkus zu laden.

Dort scheint sich also noch nichts an der Ladetechnik geändert zu haben. Falls ich falsch liegen sollte, lasse ich mich aber gern belehren.

mfg Michel

Ich möchte das Tema noch ein Mal aufgreifen. Auch ich besitze den Lader CH-02 von WE. Meinen habe ich vor 4 Jahre gekauft.
Wenn man sich die "neuen" Lader für die neuen Lampen von WE anschaut, hat sich da wirklich nichts geändert. Ich Nutze die 150A von WE. Werde aber auch in Zukunft 18650 Akkus damit Laden wollen!
Vielleicht kann sich ja ein versiertes Mitglied zu dieser Tematik äußern :super:

d1dd1
07.05.08, 23:33
Hier auch mal von mir was Neues, obwohl Heinz ja der Akkuguru ist :D:

Mit einer gebrauchten Lampe ist mir jetzt ein Lader von Pila zugelaufen, und zwar folgendes Modell:
PILA-Lader (http://www.pilatorch.com/BatterySys_charger.htm)

und ich muss sagen, der erste Lader, der mich wirklich überzeugt:

Eurostecker fest angebracht
vertrauenerweckendes Netzteil
gut verarbeitete Ladeschale und auch die verschraubaren Spacer zum Laden von 500mm Akkus machen eine guten Eindruck
Zuverlässig funktionierende Ladeabschaltung, was ich unfreiwillig getestet habe, als ich zwei Akkus über Nacht drin vergessen habe :glgl:


Fazit: Nicht ganz so billig wie die Chinalader, wenn man aber bedenkt, was ein zerschossener AW-Akku schon kostet, durchaus eine Überlegung wert.


Hi !
Ich habe auch den Pila Lader seit einigen Monaten und bin eigentlich voll zufrieden mit dem Teil.

Was mir allerdings aufgefallen ist:

Wenn der Akku während des Ladevorgangs fast voll ist (ab ca 4,10V) und ich die Schutzklappe zufallen lasse wechselt die Lade-LED von rot auf grün (bei beiden Kanälen) :confused::confused::confused:
Wenn ich den Ladekanal danach resette gehts normal weiter.
Ist da jetzt ein Wackler drin oder hast du evtl das selbe Problem ???

Stört mich nicht weiter aber ich finds schon komisch.

Erebos
05.10.08, 03:16
Hallo,
ich habe eine Frage bzgl. geschützter 18650 Akkus.
Ich habe vor mir demnächst eine Lampe mit einem Akku dieses Typs zuzulegen. Der Schutz vor zu tiefer Entladung ist natürlich sehr wertvoll, ich weiß aber nicht ob der Schutz vor Überladung mit meinem Ladegerät kompatibel ist!

Ich habe vom Modellbau her ein Ladegerät, dass zu den besseren gehört und damit kann ich normalerweise von Blei Akkus, über NiCd und NiMh, bis LiPo, LiFe... alles laden.
Ich bin mir jetzt nur nicht sicher, was das Ladegerät bei Verwendung von geschützten (Protected) Akkus macht. Das Ladegerät lädt normalerweise bis zu einer Ladeschlussspannung von 4,25V (Wenn ich mich recht erinnere). Die Frage ist, wann schaltet der geschützte Akku ab und wie macht er das?


Die Anleitung des Laders lässt sich nur über die Verwendung von Balancern aus. (Die werden verwendet wenn mehrere LiPo Akkus in Reihe geschaltet werden um unterschiedliche Ladezustände auszugleichen) Da wird davor gewarnt, dass billige Exemplare explodieren können, weil einige Typen das Ladegerät daran hindern den Vollzustand zu erkennen. Deshalb läd der Lader dann dann munter mit bis zu 5A weiter. Da der Strom dann voll durch den Balancer fließt ist dessen Tot vorprogrammiert!

Inkster
05.10.08, 12:18
Hallo Erebos,
ich weiß aber nicht ob der Schutz vor Überladung mit meinem Ladegerät kompatibel ist!Da der Überladeschutz auf die Bedürfnisse der Zelle zugeschnitten ist, würde ich mir in dem Fall Gedanken darüber machen ob das Ladegerät das Richtige ist.

In der Regel wird die Ladespannung durch die Schutzschaltung auf 4,30V begrenzt. Das ist allerdings auch die absolute Obergrenze!
Eine Ladung auf 4,25V halte ich zumindest für äusserst bedenklich. Selbst wenn die Zelle dadurch (eventuell) noch keinen kritischen Schaden nimmt, so sinkt doch mit Sicherheit die Anzahl zu erreichender Ladezyklen. Im schlimmsten Fall wird die Zelle nachhaltig geschädigt und reagiert irgendwann unvorhersehbar.
Die Frage ist, wann schaltet der geschützte Akku ab und wie macht er das? Sollte der Lader die Schutzschaltung in die "Notabschaltung" bei ca. 4,30V treiben, wird der Stromfluss durch die Zelle unterbrochen. Mein Ladegerät würde diesen Zustand als Fehler erkennen und von sich aus die Ladung nicht weiter fortsetzen.

Eine sehr interessante Seite die "fast" alle Fragen beantwortet findest du hier (http://www.batteryuniversity.com/index-german.htm).

Erebos
05.10.08, 14:08
In der Regel wird die Ladespannung durch die Schutzschaltung auf 4,30V begrenzt. Das ist allerdings auch die absolute Obergrenze!
Eine Ladung auf 4,25V halte ich zumindest für äusserst bedenklich. Selbst wenn die Zelle dadurch (eventuell) noch keinen kritischen Schaden nimmt, so sinkt doch mit Sicherheit die Anzahl zu erreichender Ladezyklen. Im schlimmsten Fall wird die Zelle nachhaltig geschädigt und reagiert irgendwann unvorhersehbar.
Sollte der Lader die Schutzschaltung in die "Notabschaltung" bei ca. 4,30V treiben, wird der Stromfluss durch die Zelle unterbrochen. Mein Ladegerät würde diesen Zustand als Fehler erkennen und von sich aus die Ladung nicht weiter fortsetzen.



Danke für die Hinweise, wenn der Ladestrom "nur" unterbrochen wird, dann kann ja nichts passieren!

Die Ladung mit 4,25V kommt daher, dass mein Ladegerät hauptsächlich für proffessionelle Modellsportler entwickelt wurde. Da kommt es auf jedes Quentchen Ladung an, wenn man z.B. bei Modellauto Rennen eine Meisterschaft gewinnen will.
Die normalerweise angegebenen 4,2V der Zellenhersteller (z.B.Kokam) beinhalten laut den Datenblättern der Hersteller eine Toleranz von +- 0,05V. Mein Ladegerät hat eine neue Software bekommen und nutzt diese Toleranz aus. Dafür mußte es aber im Werk genau kallibriert werden, damit die 4,25V auch max. nur 4,25V sind.

Basstler
14.11.08, 19:37
Hi,

auch ich habe mich schon einige Zeit mit der Problematik "sicheres LiIon-Laden beschäftigt.
Auch ich habe Ladegeräte von Ultrafire und von Tenergy.
Und auch ich weiß, dass sie nicht 100% sicher sind.
Zur Verbesserung der Sicherheit/als Schutz gegen zu langen Ladevorgang, erscheint mir noch die Lösung mit externer Zeitschaltuhr/Timer am sinnvollsten.
Bei dieser Methode muss man sich eben einmal die Zeit nehmen und die Ladung beobachten um die Ladezeit X zu ermitteln)
Ich stelle z.B. auf 4 Stunden und hänge das Ding an die Steckdose, so werden die Akkus nicht/nur minimal überladen.

Ich hoffe, dass das für die Billig-Ladegerät-Benutzer ein hilfreicher Tip war und verabschiede mich ins Wochenende.

Dischn
16.11.08, 16:40
Leider finde ich nirgens wie hoch der Ladestrom bei LiIon sein darf.
Bei Profiladern gibt es Ladezeiten von 15 min bei 2 Ah.
Was vertragen den UF 17670 mit 1,8 Ah?:confused:
Mein Digitales Ladegerät hat eine Ladeschlußspannung von 4,2 V +/- 1% im LiPo Modus. Maximaler Ladestrom 5A.:hehe:
Typ Ansmann Racing xBase Deluxe
Stefan

Rantanplan:
Vielen Dank für die Info!
Stefan

Rantanplan
16.11.08, 18:22
Die üblichen LiIon-Zellen sollte man mit maximal "1C" laden, d.h. in deinem Fall bei Kapazität C = 1,8Ah mit 1,8 Ampere. Das heißt aber noch nicht, dass das gut für sie ist, nur sollte dann halt nichts Schlimmes passieren. :D

Ein guter Praxisansatz ist es mit max. 0,7C zu laden, also ca. 1,25 Ampere bei dir. Möchte man die Akkus weniger belasten und daher schonen, dann sind niedrigere Werte angebracht ... z.B. 0,5C und weniger.

Bei LiIons kann man durch "Schnellladen" nicht so viel Zeit einsparen wie bei NiCD/NiMH, da der (dringend empfohlene) Ladevorgang zweigeteilt ist: Erst eine Phase mit konstantem Strom (CC), wobei beim Erreichen der 4,2V dann auf konstannte Spannung umgeschaltet wird (CV). Die erste Phase lässt sich etwas durch höheren Strom beschleunigen, aber damit erreicht man auch die CV-Phase früher, welche sich nur durch früheres Abschalten verkürzen lässt, was wiederum eine geringe geladene Kapazität bedeuteten würde ;).

Erebos
19.11.08, 09:49
Nachtrag zu meiner Frage von oben, falls jemand mal die selbe Frage interessiert und er diesen Post in der suche findet:

Das Laden der protected Akkus mit dem Modellbau-Ladegerät klappt einwandfrei! Die Abschaltung bei 4,25V erfolgt noch vor dem Ansprechen der Schutzfunktion. Wenn ich dazu komme, dann mache ich heute mal eine Kapazitätsmessung um zu sehen, wieviel Kapazität wirklich in den Ultrafire 2400mAh Akkus steckt. (Gab es doch auch mal ein Thema drüber?!)

Manuel85
22.11.08, 22:46
Entschuldigt ich bin leider nicht schlau geworden...

kann mir jemand eine Empfehlung geben....
Ich habe mir die Olight M20 gekauft... und würde gerne eine für eine möglichst sicheren Akku und den dazugehörigen lader haben
(irgendwie hat mich dieses Forum etwas neurotisch gemacht gerade auch in Hinblick auf CR123A (ist es eigentlich sinnvoll die Batterien bei längerem nichtbenutzen der taschenlampe außerhalb dieser aufzubewahren)...nehmt mir die Neurose...Bitte:) )

Mister X
05.01.09, 20:50
Da ich seit kurzem 2 von denen besitze würd´ ich gern wissen welche das deiner Meinung nach wären.:eek::confused:




Edith gesteht: Bild geklaut von www.powerleds.de[url]http://www.messerforum.net/attachment.php?attachmentid=39291&d=1188400065

Habe mir gerade das Ultrafire WF-139 Li-Ion Ladegerät gegönnt. Was mich stutzig macht, obwohl es zwei schächte für 123 Akkus gibt, steht auf dem Gerät nichts davon das man auch die Akkus damit laden kann. Und noch was...
Wo ist Plus und Minus für die 123 Akkus ? Steht auch nichts...:staun:

Was ist mit dem Ladegerät ?

http://www.dealextreme.com/productimages/sku_0770_1_thumb.jpg

eeegigi
05.01.09, 21:02
Robbe Power Peak Lipoly 300

http://www.conti-armaturen.com/Ladestation.jpg

Und die Suche findet auch was zu den Ladegeräten.

PS: Olight M20 Warrior geht am längsten mit 18650ern ;)

Grüße aus Hessen

eeegigi

Hiltihome
05.01.09, 23:41
@Mister X:

dein erstes Bild zeigt einen UltraFire WF-139 (http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.1251).
Die Kontakte für 16340er Zellen sind nicht angeschlossen und das ist auch gut so, es droht Kurzschluss.

Das zweite Bild zeigt einen Soshine Lader (http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.770)
Über seine Qualität kann ich nichts sagen, da ich den Lader nicht selbst besitze.
Was mir bisher aus dem Forum bekannt wurde klang positiv. Den Kommentaren bei DX schenke ich keine Beachtung.

Angesichts des geringen Preises habe ich gerade eines bestellt. :)



Heinz

schrenz
05.01.09, 23:42
Beiträge zu Olight gelöscht, hier geht's um Ladegeräte.

@Mr X: Nach meinem Kenntnissstand (also zumindest bei meinem WF139, den ich nie benutze :D) sind die beiden 16340 Schächte quer zu den eigentlichen Ladeschächten funktionslos, d.h. im innern nicht angeschlossen.

LIR16340 werden einfach mithilfe passender Spacer (auf dem Bild links vom Lader) in den beiden langen Schächten geladen.

Tante Edith sagt: Hilti war schneller
Jens

Dischn
06.01.09, 13:10
Modell: TrustFire TR-001

hat gestern beim einstecken fürchterlich gekracht und gestunken.
Nach ca 5 Monaten Betrieb und ca 10 Ladungen ein Witz.:confused:
Außerdem hat er nicht so viel Strom in die Akkus reingekriegt wie mein Modellbaulader. Mein Fazit: nicht empfehlenswert:mad:

Aber:
Jetzt habe ich eine prima Ladeschale für meinen Modelbau-Lader x-Base Deluxe.:p

Stefan

Mister X
06.01.09, 13:41
@Mister X:

dein erstes Bild zeigt einen UltraFire WF-139 (http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.1251).
Die Kontakte für 16340er Zellen sind nicht angeschlossen und das ist auch gut so, es droht Kurzschluss.

Das zweite Bild zeigt einen Soshine Lader (http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.770)
Über seine Qualität kann ich nichts sagen, da ich den Lader nicht selbst besitze.
Was mir bisher aus dem Forum bekannt wurde klang positiv. Den Kommentaren bei DX schenke ich keine Beachtung.

Angesichts des geringen Preises habe ich gerade eines bestellt. :)



Heinz

Danke euch! Ist gar nicht so einfach einen guten Lader zu finden. Um so mehr ich hier lese um so unübersichtlicher wird es:lechz:

Wozu man geschützte oder ungeschützte Akkus braucht ist mir immer noch ein Rätsel...:staun:

Trabireiter
06.01.09, 13:53
Danke euch! Ist gar nicht so einfach einen guten Lader zu finden. Um so mehr ich hier lese um so unübersichtlicher wird es:lechz:

Wozu man geschützte oder ungeschützte Akkus braucht ist mir immer noch ein Rätsel...:staun:

Wenn ungeschützte zu weit entladen werden sind sie hinüber. Werden sie zu weit geladen macht es BUMM. Die Schutzschaltung unterbindet dies innerhalb gewisser Grenzen. Optional auch zu hohe Ströme, Kurzschluss etc.

Mister X
06.01.09, 14:01
Wenn ungeschützte zu weit entladen werden sind sie hinüber. Werden sie zu weit geladen macht es BUMM. Die Schutzschaltung unterbindet dies innerhalb gewisser Grenzen. Optional auch zu hohe Ströme, Kurzschluss etc.

Gut aber warum gibt es denn überhaupt ungeschützte Akkus wenn es solche Nachteile gibt ? :glgl:

Trabireiter
06.01.09, 14:15
Achtung Halbwissen.

In Akkupacks gibt es eine Elektronik die alle Zellen überwacht, nicht jede Zelle hat eine Elektronik direkt an der Zelle. Das sind dann also ungeschütze Zellen, aber das Akkupack ist als Ganzes geschützt.

In manchen Anwendungen ist dir der Akku egal. Die Schutzschaltung dreht im schlimmsten Fall den Strom ab. Wenn entweder die Lampe selber aufpasst, dass die Zelle nicht mishandelt wird - oder aber du lieber die Zelle opferst als im Dunkeln zu stehen, dann kann auch ein Akku ohne Schutzschaltung Sinn machen. Zudem benötigt eine Schutzschaltung immer etwas Platz.

Rantanplan
06.01.09, 15:09
[...].Zudem benötigt eine Schutzschaltung immer etwas Platz.

... und begrenzt die Leistungsfähigkeit des Akkus, da die Schutzschaltung einen zusätzlichen elektrischen Widerstand bedeutet, der aufgrund der bei "protected-Zellen" benötigen kleinen Baugröße nicht beliebig niedrig gehalten werden kann. Das Abschalten bei Überstrom dient auch nicht nur zum Schutz der Zelle, sondern auch der SchuScha.

Wie schon gesagt wurde ... es gibt Anwendungen, wo der Verbraucher (bzw. das Ladegerät) sich um den Schutz kümmert oder wo eine Tiefentladung prinzipbedingt wenig wahrscheinlich ist. Dort sind ungeschützte Akkus auch geeignet für ... wenn der Nutzer halbwegs weiß, was er macht ;).

Dischn
06.01.09, 20:31
Erfahrungen zu dem gesteuertem Modellbaulader: Ansmann x-Base deluxe
http://www.ansmann.de/cms/no_cache/de/racingroot/charger/table-charger.html?tx_hrpbrowse_pi1%5Bdisp%5D= detail&tx_hrpbrowse_pi1%5Bpid%5D=8798

nachdem ich nun eine passende Ladeschale umgebaut habe gabs die ersten Ladeversuche mit LiIon 16340 880 mA UF.

Man muß vorher die Zellenzahl und die Kapazität des Akkus eingeben und starten.
LiIon 3,6 V LiPo 3,7 V

Auf dem Display sieht man die Batterieart, Zeit, geladene mAh, aktuellen Ladestrom, aktuelle Ladespannung.

Der Lader regelt ständig die Stromstärke in abhängigkeit von der Spannung. Wenn die Spannung die Schwelle von 4,2V übersteigt wird zurückgeregelt.
Zuerst hat er mit der eingestellten Stromstärke von 1D = 0,85 A angefangen aber sofort auf ca 0,4 A zurückgeregelt da die Spannung den Schwellenwert laufend erreicht hat. Nach wenigen Minuten hat sich der Ladestrom auf ca 0,1A eingepegelt.

Frage: sollten LiIon Akkus nicht 1D vertragen?
oder sind die UF tatsächlich so glumpert (Bayrisch für "schlechte Qualität")?:confused:

Keine meiner drei 16340 haben annähernd 50% der angegebenen Kapazität erreicht.

Der Ladevorgang läuft noch. Es wurden bisher in 45 Min. 120mAh geladen.:mad:

Mein küzrlich verstorbener TR-001 (0,5A) hat immer nach max. 12 minuten (!!!)abgeschaltet.

Dieser Beitrag wird noch aktualisiert.

Hmblgrmpf
06.01.09, 21:02
Dischn,

sind bei deinem zur Ladeschale umgebautenTR-001 die beweglichen Kontakte nur über die Federn angeschlossen?
Die Federn haben eine relativ hohen Widerstand der das Laden nach CC/CV Kennlinie extrem verlangsamt weil das Ladegerät viel zu früh 4,2V am Akku erkennt und den Ladestrom reduziert.
Überbrück die Federn mit flexiblen Leitungen oder löte die - Leitung vom Ladegerät direkt an den beweglichen Kontakt.
Mach das bitte so, dass die Leitung, falls sie sich löst, nicht den Akku kurzschließen kann.

Stefan

Dischn
06.01.09, 21:10
Hallo hmblgrmpf
vielen dank für den Tip!:super: Mal wieder nicht an die Feder gedacht.:mad:
Wird sofort verbessert.:D

lädt gerade mit 0,06A 84.Minute 171mAh

Trabireiter
06.01.09, 21:47
bedenke auch das die 880mAh eher 600 oder weniger sein dürften. Demnach wäre 1C dann auch nicht 0,85A.

Dischn
08.01.09, 09:49
Selbst mit überbrückter Feder kann ich nur 220mAh laden. Schade:(
Bin auf die nächste 18650 und 17670 gespannt.

BRUCKY
14.01.09, 10:17
ich hoffe ich bin hier im richtigen Thread

kann man eigentlich den Ladestrom mit einem Widerstand begrenzen?

wenn mein Lader (die Empfehlung von Heinz)
mit 1A lädt, und ich z.B. eine LIR 16340 oder eine LIR 14500 mit eben diesem Lader laden möchte, ist der Ladestrom zu hoch
würde es funktionieren den Ladestrom mit einem Widerstand zu begrenzen?

Selbiger hätte ja in einem Spacer prima Platz


gruß, Brucky

Hmblgrmpf
21.01.09, 21:29
Stefan,
das Überbrücken der Feder verkürzt nur die Ladezeit, aus einem schlechten Akku kann es keinen guten machen.

Ich habe mal 2 Messungen mit einem 18500er Akku gemacht. Vor den Messungen hab ich den Akku jeweils mit 1,25A auf 3,0V entladen.

Bei der ersten Messung habe ich die Leitungen vom Ladegerät direkt die Akkukontakte der Ladeschale gelötet.
Zusätzlich habe ich noch jeweils eine Messleitung zu einem Voltmeter angelötet.
http://img232.imageshack.us/img232/5134/direktby4.gif
Die an den Akkukontakten gemessene Spannung ist wegen des Widerstands der Zuleitung minimal niedriger als die vom Ladegerät aufgezeichnete.
Mit einem höheren Ladestrom könnte man die Konstantstromphase und damit auch die Gesamtladedauer noch etwas verkürzen.

Mit der (nicht überbrückten) Feder zwischen Ladegerät and Akkukontakten dauert der Ladevorgang deutlich länger.
http://img239.imageshack.us/img239/6460/mitfederpr3.gif
Ein Konstantstromphase gibt es nicht, der Ladestrom fällt von Beginn an ab.
Das Ladegreät "sieht" fast von Beginn an 4,2V obwohl die wirkliche Akkuspannung noch weit darunter liegt und regelt den Strom herunter.

Brucky,
ein Widerstand zur Ladestrombegrenzung ist möglich aber nicht sinnvoll.
Im Prinzip geht es zwar mit einem ausreichend hohen Widerstand (größer als die rund 0,5Ohm der Zugfeder aus dem zur Ladeschale umgebauten Ladegerät) aber die Ladezeit verlängert sich dann extrem.
Das ist an sich nicht schlimm aber es macht es viel unangenehmer den Ladevorgang zu beaufsichtigen.

Stefan

broscho
04.02.09, 17:32
HI....onkel broscho0 hat mal ne frage ans fachkundige publikum.
Bin seit etwa nem halben jahr aufn lampentrip :ahaa:und hab mir mal 3 -4 stücke gekauft. jetzt hab ich in amerika akkus bestellt ,da ich bisher nur mit tr 18650 arbeitete,wollte ich mal die cr123 testen und hab welche bestellt. 1. bestellung fl 17335 3,0v 1000mah :staun:.da musste ich feststellen das der querschnitt niedriger ist und die in der lampe wackeln. 2. bestellung ultrafire lg16340 .... das selbe. Gibts da überhaupt welche im querschnitt von den 18650ern ?:confused:

AUCH WENN DAS FÜR EUCH SICHERLICH NE EASY FRAGE IST.....HEEELFT MIR;TROTZDEM :irre::irre::irre:

DANKE

cugar
04.02.09, 17:46
Hi, wenn du mit Querschnitt den Durchmesser meinst, dann ist der bei RCR123 kleiner als bei 18650, weshalb diese ja auch als 16340 bezeichnet werden. :D
Das lesen der "Stickies" hilft da weiter, aber weil ich gar nicht so bin,

die ersten 2 Ziffern bezeichnen den Durchmesser in mm, die nächsten beiden die Länge in mm, die 0 am Ende müsste eigentlich ein Kreis sein, denn sie steht für die Form der Zelle, in diesem unserem Fall, Rund.

Also haben wir 16 mm Durchmesser, 34 mm länge bei einer Rundzelle = 16340 :staun:


Alex

broscho
04.02.09, 18:47
ok....aber bei den lampen steht imer dabei...zu betreiben mit 2mal 18650 oder 4mal cr123. da müsste es laut deiner ausführungen ja 18340 oder 18330 geben ....oder bin ich da total daneben.

nen link für passende akkus wäre nicht schlecht ...bitte danke

eeegigi
04.02.09, 20:20
LINK

http://www.kaidomain.com/ProductDetails.aspx?ProductId=5319

3,7 Volt unprotected

Gehen gut, wenn man aufpasst :hmpf:

Grüße aus Hessen

eeegigi

schrenz
04.02.09, 22:30
ok....aber bei den lampen steht imer dabei...zu betreiben mit 2mal 18650 oder 4mal cr123. da müsste es laut deiner ausführungen ja 18340 oder 18330 geben ....oder bin ich da total daneben.

nen link für passende akkus wäre nicht schlecht ...bitte danke

Nein, da ist dann einfach etwas Luft, die realen Durchmesser fallen sowieso immer etwas unterschiedlich aus.

BTW: Die Tasten mit den Pfeilen auf der linken Seite deiner Tastatur sind nicht für den Fall eines Indianerüberfalls.

Schrenz

Hiltihome
04.02.09, 23:07
Hallo,

die Größe 18350 ist noch ziemlich neu, aber es gibt sie.

Da die Zellen unprotected sind, ist die Reihenschaltung problematisch und man muss selbst überwachen, dass die Akkus nicht tiefentladen,
oder gar reverse-geladen werden, wenn sie in einer Lampe betrieben werden.


Wo immer es möglich ist, sollte man 18650er verwenden, die haben die höchste Energiedichte und meist genügt eine einzige Zelle.
Bei Reihenschaltung gilt aber auch hier: Nur mit!



Heinz

http://www.abload.de/img/18350b7nz.png

broscho
05.02.09, 00:49
ich danke euch dafür.....ich schau mal rein....ihr seit nen super laden hier....schankedön :super:

broscho
20.02.09, 23:02
Hi...Frage an den Profi vom AMATEUR.

Hab jetzt die akkus 18350 bekommen....eine lampe wollte die garnicht haben und dunkel.....
Bin im besitz einer romisen t6 und wf 500 und hab schiss die da reinzumachen obwohl beim kauf drinstand auch zu betreiben mit 3mal cr123
Auf den akkus steht : THE VOLTAGE OF FULL CHARGE AND CUT-OFF DISCHARGE IS 4,2 V AND 2,75 V. DONT´T HEAT,INSINERATE OR REVERSE POLARITY :confused:

FRAGE....Gehen die lampen mit den akkus oder ist 4,2 v zuviel oder woran liegts ?
ausserdem sind die akkus(18350) wenn sie für eine 18650 ersetzt werden mit 5 mm zu lang....bei 4 stk in einer lampe sogar 10 mm....geht also theoretisch nicht...oder

cugar
21.02.09, 00:47
broscho,

lies dich doch mal etwas in das Thema ein, die Forumssuche wird dir helfen.
Clever wäre es sich vorher zu überlegen wie eine Lampe betrieben werden kann, nicht hinterher nachzufragen.

Auf die schnelle zur WF 500 gefunden, You will need two 18650 batteries or two 18500 batteries and a charger in order to use this flashlight, sollte klar sein.

Die RC-T6 kann mit 4x CR123 betrieben werden, ob die auch RCR123/16340 oder deine 18350 ab kann .....
Laut Beschreibung von batteryjunction gehen, Batteries (Not Included): 4xCR123A or 3xCR123A or 2x18650(Extension Tube)

Die Benutzung der Shift Taste, in Verbindung Satzzeichen würden das lesen deiner Beträge erleichtern.


Alex

jackaloop
25.02.09, 06:52
Hi !
Ich habe auch den Pila Lader seit einigen Monaten und bin eigentlich voll zufrieden mit dem Teil.
[...]
Wenn der Akku während des Ladevorgangs fast voll ist (ab ca 4,10V) und ich die Schutzklappe zufallen lasse wechselt die Lade-LED von rot auf grün (bei beiden Kanälen) :confused::confused::confused: [...]


Etwas ähnliches ist mir auch aufgefallen. Ich habe einen geschützten Ultrafire 18650 voll aufgeladen. Dann habe ich 5 Minuten mit der Jetbeam auf 100% geleuchtet und habe den Akku wieder in den Lader gelegt. Wie erwartet, zeigte die LED grün, also habe ich nochmal ca. 10 Minuten geleuchtet. Eigentlich dachte ich, dass der Lader das in höchstens einer Stunde wieder in den Akku geladen hätte, aber nach zwei Stunden bin ich dann etwas nervös geworden und hab mal leicht den Akku angefasst, um zu sehen, ob er warm geworden ist, daraufhin sprang die LED sofort auf grün....

Ich habe dann das Experiment wiederholt, ca. eine Viertelstunde geleuchtet und dann den Akku in den Lader gelegt. Allerdings habe ich dann alle 10 Minuten den Akku mal leicht zwei bis dreimal um seine eigene Achse gedreht, um etwaige Kontaktprobleme zu beseitigen und die LED des Pila sprang dann nach ca. 45 Minuten von alleine auf Grün.

Im CPF kam diese Frage auch neulich auf: http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?p=2816538


Leider habe ich nichts, womit ich die Spannung messen könnte... (gibt es Multimeter um die 20 Euro, die mit der erforderlichen Genauigkeit messen können?)


gruss matthias

d1dd1
25.02.09, 13:25
Mein Pila schaltete trotz der Macke korrekt bei 4,18V ab, nur eben bei Berührung schon etwas eher.
Die Empfindlichkeit lag eher an ner kalten Lötstelle. Ich hatte damals gleich den Lader aufgeschraubt und ein paar Stellen nachgelötet, seitdem gab es nie wieder Probleme.

Grüße

jackaloop
05.03.09, 22:06
Danke d1dd1.

Hab mir jetzt mal ein billiges Multimeter von Voltcraft gekauft und mit frisch von KD eingetroffenen protected 14500er von Trustfire getestet. Komischerweise bringt der Lader sie auch mit einem Druck auf den Reset-Knopf nicht über 4,16....

Von zwei protected Ultrafire 18650ern, die vorgestern von DX kamen, hatte einer frisch aus der Verpackung 3,89 der andere 4,18 (nochmal frisch aufgeladen vorm abschicken? :glgl:)

Den mit 4,18 habe ich in den Lader gelegt und durch resetten vollgemacht, direkt nach dem die LED auf grün wechselte sprang die Anzeige vom Multimeter zwischen 4,19 und 4,20.

Scheint also nicht zu überladen. Kann mir jemand den Unterschied zwischen den 14500ern und den 18650ern was die unterschiedlichen Spannungen angeht erklären?

gruss

matthias

Hiltihome
06.03.09, 00:16
Hallo jackaloop,

so ein billiges Multimeter hat bestenfalls eine Grundgenauigkeit von 1%, wahrscheinlich viel schlechter...

Das bedeutet, dass die Anzeige auf der zweiten Stelle hinterm Komma schon um vier Einheiten falsch sein kann..

Hinzu kommt noch der Fehler des Messwandlers, der locker bei +/- 5 Digits betragen kann.


Das zusammen bedeute, dass dein Schätzeisen keine verlässliche Messung von Werten an der zweiten Stelle hinterm Komma liefert.


Spekulationen auf Basis dieser "Messungen" sind damit Makulatur.




Heinz

ViennaMike
06.03.09, 01:38
Hallo,

nur so zu meinem besseren Verständnis!

1% bei echten 4,20V bedeutet also:
Wert von 4,200 bis 4,242 (+1%)
oder von 4,179 bis 4,221 (-0,5% und +0,5%)
oder von 4,158 bis 4,200 (-1%)

dabei könnte die letzte Stelle noch um 1 (0,001) nach oben oder unten "hüpfen".

Bei meinem ebenfalls "billigen" Voltcraft ist die Genauigkeit besser 0,5%, was bedeutet:

Wert von 4,200 bis 4,221 (+0,5%)
oder von 4,179 bis 4,211 (-0,25% und +0,25%)
oder von 4,189 bis 4,200 (-0,5%)

Wie gesagt sind das ODER-Werte, wenn ich (0,5%) also Glück habe, lieg ich in der Mitte und meine Toleranz somit bei höchstens 0,01Volt auf oder ab, eventuell sogar noch besser.

Außerdem beziehen sich die 1% immer auf den schlechtesten aller Meßbereiche und da gibt es sicher welche, die mehr Fehlerquellen haben können, als gerade der 10- oder 20VDC-Bereich (z.B. AC oder Ohm).

Ich denke, daß diese Messungen wenn schon Makulatur, dann wenigstens eine "extraordinäre" M. sind!!! :steirer:

Noch ein Tip von mir für die, die wissen wollen wie gut oder schlecht ihre Makulaturmessungen sind:

Man nehme ein normal durchgewärmtes Multimeter (wenn geht mit nicht leeren Batts) und einem schön geladenen LiIo, geht zum nächsten blauen C-Geschäft, suche sich das teuerste oder beste MM aus, macht damit Vergleichsmessungen an Ort und Stelle und notiert sich die Spannung/Differenz und den verwendeten Meßbereich.

Damit könnte Dein "Schätzeisen" zu einem "Schätzchen" mutieren, zumindest was den Meßbereich und deine 4,2 Volt (DC!) betrifft.

HILTIHOME: Ist der Fehler des Meßwandlers (ich schätze Du meinst damit den analog/digital Wandler) NICHT in der Genauigkeitsangabe (hier 1%) enthalten? Wie ist denn das dann bei den teuren Geräten?

Gruß Michael

Saletti
06.03.09, 09:51
Hallo,

nur so zu meinem besseren Verständnis!

1% bei echten 4,20V bedeutet also:
Wert von 4,200 bis 4,242 (+1%)
oder von 4,179 bis 4,221 (-0,5% und +0,5%)
oder von 4,158 bis 4,200 (-1%)

1% Abweichung kann bedeuten 1% nach unten oder 1% nach oben.
Bei echten 4,200V könnte das Gerät also zwischen 4,158V und 4,242V anzeigen.

Bei Deinem Gerät mit 0,5% Genauigkeit dann also zwischen 4,179V und 4,221V.

measure
06.03.09, 10:35
:oHallo,

nur so zu meinem besseren Verständnis!

1% bei echten 4,20V bedeutet also:
Wert von 4,200 bis 4,242 (+1%)
oder von 4,179 bis 4,221 (-0,5% und +0,5%)
oder von 4,158 bis 4,200 (-1%)

dabei könnte die letzte Stelle noch um 1 (0,001) nach oben oder unten "hüpfen".



Die Abweichungen werden üblicherweise als ±x% angegeben.

±1% bedeutet also, daß die Anzeige für den echten Wert 4,20V zwischen 4,158V und 4,242V liegen kann; dazu kommt aber bei ehrlichen Angaben auch noch die mögliche Abweichung in y Digits, die je nach Meßgerät und Meßbereich zwischen 1 und einigen Dutzend liegen kann und natürlich in der ungünstigsten Richtung möglich ist.

Außerdem beziehen sich die 1% immer auf den schlechtesten aller Meßbereiche und da gibt es sicher welche, die mehr Fehlerquellen haben können, als gerade der 10- oder 20VDC-Bereich (z.B. AC oder Ohm).

Das ist wohl eher die Grundgenauigkeit, die aber eher selten in den einzelnen Meßbereichen erreicht wird.

Resümee: Die letzte angezeigte Stelle ist sowieso mehr als zweifelhaft und die vorletzte Stelle ist nur mit Vorsicht zu genießen. Deshalb gibt es für genauere Messungen ja auch Meßgeräte mit höherer Auflösung.

Hier habe ich früher schon mal etwas zu Spannungsmessungen geschrieben: Messen: Spannung (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=61712)

Gruß
Wulf

EDIT: Hatte garnicht bemerkt, daß Saletti in der Zwischenzeit schon geantwortet hatte. :o

ViennaMike
07.03.09, 02:26
Danke measure - Name bürgt für Qualität!

alles richtig und für mich nachvollziehbar - auch Dein fabelhafter Artikel übers Messen!

"Meine" 0,5% Grundgenauigkeit sind tatsächlich ohne ± angegeben gewesen, was natürlich eine böse Irreführung ist. Die Meßbereichsgenauigkeitsangabe fehlt dort ebenso, wie die Angabe über die x Digits. Letzteres verstehe ich nicht ganz: wieso bis "...einige Duzend..."? Woher kommt diese Fehlanzeige? Ich war bisher der Meinung, weil "digital" kann die letzte Stelle nur um 1 zu niedrig sein, weil der Rest eben nicht mehr sichtbar ist.


Bitte aber eine Frage hab ich doch noch an Dich:
Kennst Du ein MM, das bei einem vernünftigen Preis auf 3 Nachkommastellen im Bereich bis 19,999VDC genau ist (ohne das bewußte Duzend...)? Und zwar will ich eigentlich NUR diesen Spannungsbereich damit messen, es könnte also auch ein reines VDC-Meter ohne "Multi" sein.

Und noch was: Wie würdest Du bei einem LG, das fest auf 4,2V eingestellt ist und dann mit fallendem Strom weiterlädt, den Ladevorgang so reduzieren, daß Du nur etwa 80-90% C erreichst? Wäre eine Schottky-Diode in Serie eine Lösung? Bei welcher Vaccu wird das LG von CC auf CV umschalten und welchem C würde das in etwa entsprechen? Akku LiIo 18650 ungeregelt.

Gruß Michael

PS: Späte Einsicht -> :ahaa: "Billig..." ist ja doch "Makulatur..." !

measure
07.03.09, 09:51
Die Meßbereichsgenauigkeitsangabe fehlt dort ebenso, wie die Angabe über die x Digits. Letzteres verstehe ich nicht ganz: wieso bis "...einige Duzend..."? Woher kommt diese Fehlanzeige? Ich war bisher der Meinung, weil "digital" kann die letzte Stelle nur um 1 zu niedrig sein, weil der Rest eben nicht mehr sichtbar ist.


Es gibt Abweichungen, die keine prozentuale Abhängigkeit vom Messwert darstellen, sondern eher als konstant zu betrachten sind - quasi eine Art Parallelverschiebung. Genauere Erklärungen müsste ich mir aber aus den Fingern saugen, und das möchte ich nicht.


Bitte aber eine Frage hab ich doch noch an Dich:
Kennst Du ein MM, das bei einem vernünftigen Preis auf 3 Nachkommastellen im Bereich bis 19,999VDC genau ist (ohne das bewußte Duzend...)? Und zwar will ich eigentlich NUR diesen Spannungsbereich damit messen, es könnte also auch ein reines VDC-Meter ohne "Multi" sein.

Da ein "vernünftiger" Preis extrem relativ ist - 50€ oder 300€ ? - ist eine Empfehlung sehr schwierig. Wirklich empfehlen würde ich ohnehin nur ein Gerät, das ich entweder selbst besitze und daher kenne, oder ein (garantiert teures) Gerät einer Marke, deren erstklassige Qualität außer Zweifel steht.


Und noch was: Wie würdest Du bei einem LG, das fest auf 4,2V eingestellt ist und dann mit fallendem Strom weiterlädt, den Ladevorgang so reduzieren, daß Du nur etwa 80-90% C erreichst? Wäre eine Schottky-Diode in Serie eine Lösung? Bei welcher Vaccu wird das LG von CC auf CV umschalten und welchem C würde das in etwa entsprechen? Akku LiIo 18650 ungeregelt.

Ich würde einfach einen Orbit Pocketlader nehmen, bei dem sich einstellen lässt, dass der Lade- oder Entladevorgang nach Erreichen der gewählten Grenze (zwischen 50mAh und 9900mAh einstellbar) beendet wird. (Bedienungsanleitung nicht gelesen?) :ahaa:

Gruß
Wulf

Rantanplan
07.03.09, 12:32
Und noch was: Wie würdest Du bei einem LG, das fest auf 4,2V eingestellt ist und dann mit fallendem Strom weiterlädt, den Ladevorgang so reduzieren, daß Du nur etwa 80-90% C erreichst?


Allgemein: Wenn du schon ein Ladegerät hast, dann sag bitte, welches es ist ... woher sollen wir wissen, was dein imaginäres "LG" so kann.

Wenn du erst noch eines kaufen willst, dann kauf einen vernünftigen Modellbaulader. Der Pocketlader scheint interessant zu sein, aber auch die bei verschiedenen anderen Ladern mögliche Umstellung von LiPo (4,2V) auf LiIon (4,1V) sollte zur Akkuschonung reichen. Man kann es mit der Akkupflege als Normalanwender auch übertreiben ... Akkus sind "Verschleissmittel", die im Falle der Lithium-Ionen-Akkus auch ohne Zutun des Anwenders mit der Zeit über den Jordan gehen.


Wäre eine Schottky-Diode in Serie eine Lösung? .

Jein, die Forward Voltage einer Schottky ist IIRC nicht konstant, sondern hängt auch vom fliessenden Strom und der Temperatur ab, zumindest war das bei den 5A-Typen der Fall, ich mal in den Fingern hatte. Bei diesen Typen lag die abfallendene Spannung auch bei kleinen Strömen bei mind. 0,3V ... IMHO deutlich zu viel.


Bei welcher Vaccu wird das LG von CC auf CV umschalten und welchem C würde das in etwa entsprechen? Akku LiIo 18650 ungeregelt

Sorry, habe meine Kristallkugel gerade verliehen ... woher sollen wir das wissen? :lach: Das hängt von den Komponenten an, also dem Innenwiderstand des Akkus, dem Widerstand der elektrischen Verbindungen, dem Lader, und und und ...

schrenz
07.03.09, 21:25
Wie wäre es, gerade für solche Messfragen Measures hervoragende Grundlagenthreads "Messung xxx" fortzusetzen, von Ladegeräten entfernt ihr euch meilenweit.

Jens

grinsekatz
08.03.09, 23:53
Hallo,

Stichwort Pila Lader:
Habe eben mal meine beiden Exemplare kurz getestet.
Meßgerät ist ein Voltcraft VC960, Batterie ist voll.

Beobachtung:
18650 wurden bis 4,2 Volt geladen,
14500 wurden bis max. 4,19 Volt geladen,
16340 wurden bis max. 4,17 Volt geladen (z.T. nur bis 4,15 Volt).

Mein Verdacht ist, daß die Spacer und speziell der Pluspolnippel der Akkus keinen vernünftigen Kontakt bekommen.
Die Ergebnisse lassen sich jedenfalls wiederholen.
Das Voltmeter schließe ich als Fehlerquelle aus, die 18650 messe ich ja mit 4,2 Volt.
Wirklich schlimm finde ich das Ergebnis nicht, aber 4,2 Volt für alle Akkugrößen würden mir besser gefallen.
Über eine Lösung denke ich noch nach.

Viele Grüße,

Alex

Hiltihome
09.03.09, 00:34
Hallo,

ich habe insgesamt vier Multimeter zur Verfügung.

Das Älteste ist ein Metrawatt und wurde (auch schon vor Jahren) kalibriert.
Neuer ist ein Fluke, das noch nie (seit der Herstellung) kalibriert wurde..
Die beiden Anderen sind billige Geräte, da lohnt es sich nicht.

Ich misstraue grundsätzlich den Anzeigen, auch wenn so eine Digitalanzeige eine Genauigkeit suggeriert, die tatsächlich nicht vorhanden ist.
Deshalb prüfe ich mit mehreren Geräten nach un denke dann: relax!

Alex,
in deinem Fall scheint es anders gelagert, da du relative Messwerte hast.

Erhöhter Übergangswiderstand kann eine Erklärung für unterschiedlich Ladeendspannungen sein, aber es gibt noch einen anderen Ansatz:

Der Lader behandelt die Zellen alle mit konstantem Strom, was bei den kleinen Zellen ein höheres Verhältnis aus Nennkapazität und Ladestrom ergibt.
"Kleine" Akkus werden schneller an den Punkt gebracht, wo die Konstanspannungsladung einsetzt, als fette Zellen.

Genau dies habe ich auch beim Robbe Lader beobachtet, weshalb ich den Ladestrom ehr knapp, auf 0,7C einstelle.

Bei Ladern, die keine Einstellmöglichkeit haben, wird man damit leben müssen.


Ein Problem sehe ich darin allerdings nicht. Akkus sind Verbrauchsmaterialien, die ohnehin verschleißen, selbst wenn sie nicht benutzt werden.


Heinz


Sollte ich jemanden Unrecht getan haben, so bitte ich um Nachsicht.
Solange man keine Wettbewerbe mit Akku betriebenen Gerätschaften ausficht, kommt es auch das letzte Quäntchen nicht an.

rsfyfy
09.03.09, 08:45
Hallo,


Der Lader behandelt die Zellen alle mit konstantem Strom, was bei den kleinen Zellen ein höheres Verhältnis aus Nennkapazität und Ladestrom ergibt.
"Kleine" Akkus werden schneller an den Punkt gebracht, wo die Konstanspannungsladung einsetzt, als fette Zellen.


die Erklärung trifft schon die richtige Richtung, aber es geht genaugenommen nicht um den Punkt des Einsetzens der CV-Phase, sondern um das Abfallen des Stroms auf einen Wert wo sie beendet wird. Nach meinen Beobachtungen sollte dieser Wert optimalerweise nicht mehr als 0,05C betragen, andernfalls fällt die Spannung gleich wieder >20mV. Aber das geht auch in den Bereich der Perfektion, da es kaum mehr als 2-3% sind, die dem Akku dann "fehlen".

Alex, du könntest mit einer Messung während (möglichst kurz von Schluss) und nach dem Ladevorgang überprüfen, ob das soeben Beschriebene bei dir zutrifft.

measure
09.03.09, 09:25
Stichwort Pila Lader:
Habe eben mal meine beiden Exemplare kurz getestet.
Meßgerät ist ein Voltcraft VC960, Batterie ist voll.

Beobachtung:
18650 wurden bis 4,2 Volt geladen,
14500 wurden bis max. 4,19 Volt geladen,
16340 wurden bis max. 4,17 Volt geladen (z.T. nur bis 4,15 Volt).

Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Spannungen gemessen wurden, nachdem die Zellen nach Ladeende entnommen worden sind?

Nach meinen Beobachtungen fängt die Spannung einer Zelle sofort nach dem Beenden des Ladens an, langsam etwas abzufallen. Das dürfte je nach Zelle unterschiedlich verlaufen und könnte vielleicht zu den beobachteten Unterschieden führen.

Wirklich aufschlussreich fände ich es nur, die Spannung an den Kontakten des Ladegerätes gegen Ladeende ständig zu messen oder noch besser mitzuschreiben, das schließt Übergangswiderstände und weitgehend Einflüsse der Zelleneigenschaften aus. Nach dem einzigen kleinen Bild des Pila Laders, das ich auf die Schnelle finden konnte, gibt der sich aber sehr verschlossen und ich weiß nicht, ob und wie man an die Kontakte rankommt.

Gruß
Wulf

Edit: da ich inzwischen mit dem Schreiben leider nur noch recht langsam bin, ist mir rsfyfy mit einem ähnlichen Gedankengang zuvorgekommen.

jackaloop
09.03.09, 10:47
Solange man keine Wettbewerbe mit Akku betriebenen Gerätschaften ausficht, kommt es auch das letzte Quäntchen nicht an.

Mir ging es nur darum herauszufinden, ob mein Lader ein eventuell gefährliches Verhalten an den Tag legt. Ich hätte auch noch dazuschreiben sollen, was für ein DMM ich benutze. Es ist ein Voltcraft VC-140, mit einer vom Hersteller angegebenen Grundgenauigkeit von +/-(0,5%+2dgts) bei einer Auflösung von 2000 Digits. Allerdings würde die Frage danach, wieviel Geld man für ein DMM ausgeben muss, um eingermassen verlässlich festzustellen, ob der Lader überlädt, an dieser Stelle zu sehr ins Offtopic führen und ich werde die Frage danach einfach Mal im "Mess-Thread" stellen.

Da es hier um Grundlagen geht möchte ich einfach mal die Frage in den Raum stellen, ob es generell nicht besser wäre (trotz der von mir sehr geschätzen Empfehlungen zu Ladegeräten. Danke!) Umsteigern auf LiIon den Kauf eines solchen DMM aus Sicherheitsgründen nahezulegen (oder bin ich in dieser Hinsicht mit einer feuerfesten Unterlage unter dem Lader, Rauchmelder, einer Zeitschaltuhr und laden nur unter Aufsicht zu paranoid? :argw:).

Danke an alle :super:

gruss matthias

Rantanplan
09.03.09, 12:48
[...]
Da es hier um Grundlagen geht möchte ich einfach mal die Frage in den Raum stellen, ob es generell nicht besser wäre (trotz der von mir sehr geschätzen Empfehlungen zu Ladegeräten. Danke!) Umsteigern auf LiIon den Kauf eines solchen DMM aus Sicherheitsgründen nahezulegen (oder bin ich in dieser Hinsicht mit einer feuerfesten Unterlage unter dem Lader, Rauchmelder, einer Zeitschaltuhr und laden nur unter Aufsicht zu paranoid? :argw:).


Nein, so allgemein formuliert, würde ich persönlich davon abraten. Die Verwirrung ist schon so groß genug, wie soll es denn dann hier "abgehen", wenn jeder absolut Unwissende so ein "Ding" names Multimeter hat, aber mit den Werten und den Grundlagen der Messtechnik nichts anfangen kann? Ohne Hintergrundwissen sind das nur Zahlen auf dem Display, aber erst die "Bewertung" durch den Nutzer führt zu wirklichen Aussagen. Natürlich sollte jeder wirklich an "Elektrotechnik" Interessierte ein Multimeter zuhause haben, aber bei denen entwickelt sich ja (hoffentlich ;)) schnell ein nötiges Hintergrundwissen ...

Wer sich halbwegs sichere Ladegeräte und gute Akkus kauft, sowie die allgemeinen Sicherheitshinweise beachtet, der braucht kein Multimeter, denn die Risiken dürften im Vergleich zu den tagtäglichen im Haushalt/Strassenverkehr sehr gering sein. Hauptursache für die geringe Anzahl an Vorfällen war meist grobes Fehlverhalten des Benutzers ... trotzdem können gewisse Sicherheitsverkehrungen, wie Laden an sicheren Orten und unter Beobachtung, nicht schaden. Rauchmelder sollte man unabhängig von LiIon-Ladern eh überall haben ;). Paranoid ist das nicht ... aber wie bei allem, man könnte es auch übertreiben, z.B. per Bunker im Garten :D.

Wie schon mehrfach erwähnt wurde ... die 4,20V sind eine Empfehlung für einen Mix aus Kapazität und Lebensdauer, keine universelle Konstante. LiIons haben nicht "die" Ladeschlussspannung. Je höher die Ladeschlussspannung, desto mehr Kapazität, aber die mögliche Zyklenzahl reduziert sich stark. Langsam "gefährlich" wird es erst jenseits der 4,30V ...

grinsekatz
09.03.09, 22:58
Hallo Heinz,


...
Ich misstraue grundsätzlich den Anzeigen, auch wenn so eine Digitalanzeige eine Genauigkeit suggeriert, die tatsächlich nicht vorhanden ist.
...


Das kenne ich von meiner Digital-Waage...:glgl:


Alex,
in deinem Fall scheint es anders gelagert, da du relative Messwerte hast.

Erhöhter Übergangswiderstand kann eine Erklärung für unterschiedlich Ladeendspannungen sein, aber es gibt noch einen anderen Ansatz:

Der Lader behandelt die Zellen alle mit konstantem Strom, was bei den kleinen Zellen ein höheres Verhältnis aus Nennkapazität und Ladestrom ergibt.
"Kleine" Akkus werden schneller an den Punkt gebracht, wo die Konstanspannungsladung einsetzt, als fette Zellen.

Genau dies habe ich auch beim Robbe Lader beobachtet, weshalb ich den Ladestrom ehr knapp, auf 0,7C einstelle.

Bei Ladern, die keine Einstellmöglichkeit haben, wird man damit leben müssen.
...


Aha, das leuchtet mir eher ein, als das mit dem erhöhten Übergangswiderstand.
Ernsthaft stören tut mich das Phänomen nicht, zumal bis mind. 4,15 Volt geladen wurde, was ja völlig ausreicht.
Der Pila Lader ist ein prima Lader, bei dem man sich nicht allzusehr mit der Materie beschäftigen muss und die wichtigsten LiIon-Größen laden kann.
Wobei der erwähnte Pocketlader meinen Spieltrieb weckt...:lechz:

Danke für die Erkärung, ich merke, daß ich mich noch etwas mehr mit dem Thema beschäftigen möchte.



...
Alex, du könntest mit einer Messung während (möglichst kurz von Schluss) und nach dem Ladevorgang überprüfen, ob das soeben Beschriebene bei dir zutrifft.


Werde ich demnächst wohl mal testen. :)



Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Spannungen gemessen wurden, nachdem die Zellen nach Ladeende entnommen worden sind?

Nach meinen Beobachtungen fängt die Spannung einer Zelle sofort nach dem Beenden des Ladens an, langsam etwas abzufallen. Das dürfte je nach Zelle unterschiedlich verlaufen und könnte vielleicht zu den beobachteten Unterschieden führen.

Wirklich aufschlussreich fände ich es nur, die Spannung an den Kontakten des Ladegerätes gegen Ladeende ständig zu messen oder noch besser mitzuschreiben, das schließt Übergangswiderstände und weitgehend Einflüsse der Zelleneigenschaften aus. Nach dem einzigen kleinen Bild des Pila Laders, das ich auf die Schnelle finden konnte, gibt der sich aber sehr verschlossen und ich weiß nicht, ob und wie man an die Kontakte rankommt.
...


Ja, sofort nach Ladeende habe ich die Zellen entnommen und gemessen.
Die unterschiedlichen Spannungswerte der Akkus fand ich interessant, hatte aber keine Erklärung. :)
Ich denke Heinz hat das Rätsel gelöst, die kleineren Zellen werden durch die Ladercharakteristik einfach etwas weniger geladen.
Die Kontakte des Pila Laders sind leider nicht sehr geeignet für direktes Abgreifen, aber irgendwie ginge das wohl.
Eventuell teste ich das mal.


Ich sehe das wie Heinz: Für die normalen Anwender sind diese Unterschiede bei den Zellen ohne praktische Bedeutung.
Der Pila Charger bekommt deshalb nach wie vor meine Empfehlung - auch weil er es dem Nutzer einfach macht.

Viele Grüße,

Alex (bald mit Pocketlader? :irre:)

Digusil
01.04.09, 18:48
Kennt jemand zufällig diesen Lader (http://www.conrad.de/goto.php?artikel=235044) [Voltcraft B5 - Schrenz] ,bzw. hat jemand Erfarhung mit Ladegeräten von Voltcraft?

Sind die gut, oder sollte man sich doch lieber ein Robbe Lipoly zulegen?

Vielen Dank

mfG
Thomas

EDIT:
Sorry, wegen Linkproblem, habe ich drei mal getestet ging immer, müsste jetzt aber gehen

naturelle
02.04.09, 00:51
Sind die gut, oder sollte man sich doch lieber ein Robbe Lipoly zulegen?
Kommt darauf an, was Du machen willst. Das Gerät kann nur bis fünf Zellen (in Reihe), ist also nicht wirklich viel leistungsfähiger als der Lipoly 300. Offensichtlich eine Kopie eines frühen Bantam (http://www.bantam.co.kr/) Gerätes. Meine Meinung: lohnt nicht. Entweder richtig Geld ausgeben, z.B. für einen iCharger, einen Schulze oder sowas, oder sparen und den guten und günstigen Lipoly 300 nehmen.

Sorry, wegen Linkproblem, habe ich drei mal getestet ging immer, müsste jetzt aber gehen
Natürlich, weil Du es immer im selben Browser ausprobiert hast, Conrad die Links aber sessionbasiert generiert. Es gibt schon einen Grund, warum die auf ihrer Seite einen Button "link auf diesen Artikel" stehen haben...

Joersch
25.04.09, 20:11
Hallo zusammen ,
ich habe mich jetzt seit einigen Tagen tüchtig bei euch eingelesen und muss sagen eure Beiträge haben mich doch schnell überzeugt meine alte Maglite 2AA einzumotten und auf ein feines LED Modell umzusteigen .
Meine Wahl ist auf die Olight M20 Warrior Premium gefallen , die mir sicher auch im Wehrdienst eine echte Hilfe sein wird !:D Das Einzige was mir jetzt noch Sorgen bereitet sind die Akkus (wollte die Olight mit 18650ern betreiben) , die anscheinend ja nicht ganz harmlos sind wenn man sie zu tief entläd oder zu lange aufläd. Nur wie merkt man wann es besser ist den Akku zu wechseln , wenn die Lampe durch eine elektronische Steuerung doch immer gleich hell bleibt ?
Ich würde so ungern mitten im Wald in die Luft fliegen nur weil ich das Akku wechseln vergessen hab :D

Ich hoffe meine Frage ist nicht zu blöd aber diese Technik ist für mich noch ein Buch mit sieben Siegeln .

Freu mich jetz schon aufs weiter stöbern bei euch ...
Schönen Gruß Jörg

Hiltihome
04.05.09, 23:45
Hallo Joersch,

niemand fliegt im Wald in die Luft, wenn 18650er Zellen zu tief entladen werden; es ist nämlich keine Energie mehr drin, wenn sie leer sind.

Gefahr droht ehr beim laden, wenn das Ladegerät nix taugt und zu hohe Spannung anlegt, die als Ladeendspannung übrig bleibt.


Die Olight habe ich nicht, aber soweit bekannt, warnt sie mit drei Blinkern, wenn der Akku leer ist.




Heinz

Joersch
05.05.09, 16:52
Hallo Joersch,

niemand fliegt im Wald in die Luft, wenn 18650er Zellen zu tief entladen werden; es ist nämlich keine Energie mehr drin, wenn sie leer sind.

Gefahr droht ehr beim laden, wenn das Ladegerät nix taugt und zu hohe Spannung anlegt, die als Ladeendspannung übrig bleibt.


Die Olight habe ich nicht, aber soweit bekannt, warnt sie mit drei Blinkern, wenn der Akku leer ist.




Heinz

Na dann kann ich ja beruhigt sein und mich auf meine M20 freuen .:)
Nach einem guten Ladegerät werd ich mich noch umschaun dein Test hier: http://www.messerforum.net/showthread.php?t=47638
hat mir aber schon sehr geholfen :super:

Danke und Gruß
Jörg

hdo
05.05.09, 18:54
Hallo Jörg,

Nur wie merkt man wann es besser ist den Akku zu wechseln , wenn die Lampe durch eine elektronische Steuerung doch immer gleich hell bleibt ?

nur kurz am Rande: Bei der M20 wird beim Betrieb mit 1x18650 nicht geregelt. Die Lampe fällt über ca. 2,5h auf rund 50% Lichtleistung ab.
Dann schaltet sie sich auch bald aus.
Wenn Du sicher gehen willst, dann nimm eben geschützte Zellen.

Gruß,
Dirk


PS:
Viel Spaß bei Y-Reisen! Wo gibts eigentlich Akku-Ladestationen im Wald? :steirer:

Joersch
05.05.09, 19:10
Geschützte Akkus wollt ich eh , ist für mich wohl die bessere Wahl und Angst plötzlich im dunkeln zu stehen hab ich nicht ;) ...

Na für den Wald wollt ich mir eigentlich die Taschen mit Batterien
vollstopfen . Vieleicht hol ich mir auch einfach ne Kabeltrommel , der Übungsplatz soll nicht weit von der Kaserne entfernt sein und mit nem Kühlschrank im Zelt wird sicher auch das Biwak nett :steirer:

colifat
11.06.09, 19:02
Hi,
PS:
Viel Spaß bei Y-Reisen! Wo gibts eigentlich Akku-Ladestationen im Wald?
Na mit dem Lipoly 300. Der funktioniert doch prima mit 12 Volt von der Fahrzeugbatterie vom Y-Reisen Reisebuss *gg*.:super:

Hab mir auch so einen Lader zugelegt und warte nun auf die 18650er Akkus. Die Berichte über den Lader haben mich dann doch überzeugt.:steirer:

Rantanplan
11.06.09, 19:59
Na mit dem Lipoly 300. Der funktioniert doch prima mit 12 Volt von der Fahrzeugbatterie vom Y-Reisen Reisebuss *gg*.:super:


Wobei natürlich zu vorher zu checken wäre, ob das Bordnetz wirklich 12V und nicht eher 24V hat :D ...

colifat
11.06.09, 20:40
Hi,
ja davon gehe ich mal aus.
Meine Dienstfahrzeuge hatte halt 2x 12 Volt vovon man ja eine hernehmen kann. :hmpf:
Mein Bordnetz hatte ich auch nie angezapft sondern ging immer direkt an eine Batterie.

Da sollte ein Lipoly 300 problemlos funktionieren und es zapft ja für einen 18650er nicht unmengen an Saft ab.

jackaloop
14.06.09, 09:33
Mein Verdacht ist, daß die Spacer und speziell der Pluspolnippel der Akkus keinen vernünftigen Kontakt bekommen.


Ich glaube, der Verdacht geht in die richtige Richtung.

AWs 16340 habe ich die ersten Male mit dem eingeschraubten Pila-Spacer plus einem 15mm Alu-Spacer von AW geladen.

Direkt nach dem Laden habe ich dann mehrmals Werte zwischen nur 4.11 und 4.12 Volt gemessen.

Dann habe ich die Pila-Spacer weggelassen und einfach zwei 15mm Aluspacer genommen und bin auf Werte zwischen 4.16 und 4.17 Volt gekommen.


gruss matthias

Hmblgrmpf
10.08.09, 22:55
Seit wenigen Tagen habe ich das Pila IBC Ladegerät.
Dies ist das erste Ladegerät für runde einzellige Lithiumionenakkus mit dem ich wirklich zufrieden bin.

In einer stabilen Schachtel aus schwarzem Karton kamen das Ladegrät mit Steckernetzteil mit 3 wechselbaren Steckern (Euro, US und UK),
2 schraubbare Spacer zum Laden von 50mm langen Akkus, ein Stoffbeutel und eine englische Bedienungsanleitung.
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1250/Pila_IBC_Lieferumfang.JPG

Laut Bedienungsanleitung und Hinweis auf der Geräterückseite dürfen mit dem Ladegerät nur Pila Akkus geladen werden.
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1250/Pila_IBC_Rueckseite.JPG

Das Steckernetzteil ist für Eingangswechselspannungen von 100 bis 240V bei 50 oder 60Hz ausgelegt.
Mit den 3 wechselbaren Steckern ist es in vielen Ländern einsetzbar.
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1250/Pila_IBC_Netzteil.JPG


Das eigentliche Ladegerät besteht aus stabilem schwarzen Kunststoff. Der transparenter Deckel rastet geöffnet in mehreren Stellungen leicht ein.
Die beiden Schächte haben unabhängige Ladeschaltungen
Pro Schacht gibt es eine rote und eine grüne LED und einen Resettaster
Die Pluskontakte haben eine M3 Gewindebohrung zum Einschrauben der Spacer.
Die Minuskontakte sind federnde Metallstreifen, meine längsten Akkus (EagleTac protected 18650) passen genau so problemlos wie die kurzen Trustfires ohne Schutzschaltung und Nippel.
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1250/Pila_IBC_2x18650.JPG

Zum Laden von 50mm langen Akkus dienen die beiden Spacer
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1250/Pila_IBC_Spacer.JPG

Falls man trotz des dafür eigentlich zu hohen Ladestromes LIR16340 laden will kann man passende Spacer kaufen oder selber bauen - eine M3 Schraube tut's auch.
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1250/Pila_IBC_18500_16340.JPG

Laut Bedienungsanleitung lädt das Gerät in 4 Phasen
Stage 1 - Automatic analyzing battery status
Stage 2 - Quick charge
Stage 3 - Slow charge
Stage 4 - Standby mode, trickle charge

Auf der Pila Website har man die Beschreibung der 4. Phase inzwischen zu
Stage 4 - Analyzing and standby mode
geändert.
Dies ist zutreffender da keine Erhaltungsladung mit geringem Strom stattfindet.

Einige Tests konnte ich schon durchführen, ich werde aber noch einige Zeit brauchen um die Messungen zu vervollständigen und auszuwerten.

Einen Ladevorgang eines ungeschützten Trustfire 18650ers im rechten Schacht des Laders, bei dem ich gleichzeitig Ladestrom und die Spannung an den Kontakten des Ladegerätes aufgezeichnet habe, kann ich schon vorzeigen.

Die Spannung habe ich mit einem Fluke 289 im 5V Gleichspannungsmessbereich aufgezeichnet.

Den Strom habe ich als Spannungsabfall über einem 10 Milliohm Messwiderstand mit einem Peaktech 4000 Tischmultimeter im 50mV Bereich gemessen.

Die Genauigkeit beider Messgeräte sollte für Messung an einem Ladegerät reichen.

Die Messleitungen mit 10 Milliohm Messwiderstand
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1250/Messwiderstand.JPG

Das Ergebnis:
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1250/Pila_rechts_TFUP2500-1_10m_6h.png

1. Minute: Netzteil nicht angeschlossen, Akku eingelegt: Strom unterhalb der Messgrenze mit dem 10Milliohm Messwiderstand
Danach Netzteil eingesteckt: CC/CV Ladevorgang beginnt
Strom ca. 630mA
Maximale Spannung an den Ladekontakten sind 4,218V am Ende der Konstantstromphase
Danach wird weitergeladen mit leicht abfallender Spannung bis der Ladestrom unter 70mA fällt und der Ladeausgang abgestellt wird.
5 Stunden nach Beginn der Ladung habe ich den Resetknopf betätigt.

Im linken Schacht ergibt sich ein ganz ähnliches Bild.
Auch hier messe ich die höchste Spannung am Ende der Konstantstromphase nur die Spannung ist einige mV höher.

In der vergrößerten Darstellung sieht man den bemerkenswerten Verlauf der Ladespannung besser:
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1250/Pila_rechts_TFUP2500-1_10m_6h_skaliert.png
Während der "Konstantspannungsphase" sinkt die Ladespannung mit abnehmendem Ladestrom.
Ein schöner Trick um die Ladezeit zu verkürzen ohne dabei den Akku zu quälen

Weitere Tests mit geschützten Akkus und eventuell auch höherem Messwiderstand folgen


Ich muss für heute zum Schluss kommen, der Rest daher vorerst nur in Stichworten.
Sobald ich Zeit dafür finde werde ich diesen Beitrag überarbeiten und ergänzen.


Weitere Messungen (mit Fluke 289):

ohne Akku
rote LED blinkt schnell, grüne leuchtet
Leerlaufspannung lässt sich nicht sicher messen, DMM zeigt stark schwankende Werte an

mit entladenem (nicht tiefentladenem) Akku
rote LED leuchtet, grüne ist aus
Ladestrom links 632mA rechts 635mA

mit voll geladenem Akku
rote LED ist aus, grüne leuchtet
Akku wird mit ganz geringem Strom entladen (-5,6uA)

ohne Netzteil bzw. bei Stromausfall
Akku wird mit weniger als 0,03mA entladen (gemessen links -28uA, rechts -29uA bei 4,18V)

mit tief entladenem Akku (getestet mit AA NiMH)
rote LED leuchtet, grüne ist aus
Ladestrom links 120mA, rechts 150mA

Kurzschluss
rote LED blinkt langsam, grüne ist aus
Kurzschlussstrom links 120mA, rechts 150mA


mit verpoltem Akku
rote LED leuchtet dauernd, grüne ist aus
geringer Ladestrom (10mA bei 4V Akkuspannung, 2mA bei 1,2V), der verpolte Akku wird langsam entladen

Stefan

Hiltihome
10.08.09, 23:34
Hallo,

die ersten Messwerte sehen gut aus und qualifizieren den Pila Lader als besonders empfehlenswert.

Die 630mA stellen einen Kompromiss dar, im Bezug auf die Ladedauer von 18650er Zellen, ermöglichen aber dafür auch 16340er und 14500er zu laden,
ohne ihnen zu viel Ladestrom aufzubürden.
Tatsächlich entsprechen 630mA ungefähr 1C für das kleine Format, was noch in Ordnung geht,
während 18650 mit 0,7C, oder weniger, geladen werden wollen.


Überzeugend ist das sichere Adaptersystem für unterschiedlich Länder.
Der Eurostecker Adapter hat teilisolierte Stifte, so gehört sich das.


Nicht optimal ist, dass der Lader bei verpolt eingelegten Zellen diese entlädt.
Immerhin ist der Strom gering und es bleibt genügend Zeit den Irrtum zu bemerken, ohne dass der Lader zerstört wird.



Bis jetzt der beste Lader in dieser Bauart.
Mal sehen, wie sich der WolfEyes Lader darstellt.
Ein WE CH02 ist auf dem Weg zu mir....



Heinz

LiquorAluminii
11.08.09, 00:01
@Hmblgrmpf: Vielen Dank für das Review!
Endlich ein offenbar zuverlässiges Ladegerät für 18650er und co.

@Hiltihome: Unterscheidet sich der WE CH02 vom WE CH01?
Soweit ich es nachlesen konnte, nein.
Ich habe nur gefunden, dass sich WolfEyes auf den speziellen Überladeschutz der Markenakkus verlässt, wenn es um den Ladeschluss geht.


Charger:

The charger is fairly simple, just a box with attached cord and spacers.

The Spacers unscrew for use with LRB168B(18650) size cells.

The charger relies on the protection circuit of the battery to prevent overcharge.

Batteries charge in under 3 hours, and measure at 4.2V hot off the charger.

Charger is marked for proper polarity, but could be marked a little more clearly.

http://www.candlepowerforums.com/vb/showthread.php?t=202879

Ein unprotected oder herkömmlicher protected Akku würde damit wohl gebraten bzw in die Abschaltung getrieben werden.
Darum 'unterlade' ich bei mir alle Nicht-Wolfeyes-Akkus absichtlich. Unelegant, aber es geht.
Umso mehr bin ich natürlich auf die Messergebnisse gespannt.

gruß

P.s.: Morgen gehts zur Post.

Hiltihome
11.08.09, 00:22
...@Hiltihome: Unterscheidet sich der WE CH02 vom WE CH01?
Soweit ich es nachlesen konnte, nein.
Ich habe nur gefunden, dass sich WolfEyes auf den speziellen Überladeschutz der Markenakkus verlässt, wenn es um den Ladeschluss geht...


Nichts Genaues weiß man nicht...

Genau deshalb werde ich den WE Ladern auf den Zahn fühlen, um hier endlich Klarheit zu schaffen.

Zwar haben meine Messgeräte keine Datalogger Funktion und auch kein PC-Interface,
aber "zu Fuß" geht es auch.


Freundlicherweise stellt mir ein Forums Mitglied seine WE Lader für Messungen zu Verfügung.
Es wird allerdings einige Tage dauern, da ich nur wenig Zeit habe...



Heinz

Palladin
12.08.09, 05:54
Ich habe nur gefunden, dass sich WolfEyes auf den speziellen Überladeschutz der Markenakkus verlässt, wenn es um den Ladeschluss geht.

Genau darum geht es.
Diese Aussage steht seit längerem im Raum.
Einen auch nur halbwegs substantiierten Test konnte ich aber nicht ausmachen.
Und daher dachte mir, es wäre mal an der Zeit, Marken-Ladegeräte sind ja dünn gesät, die WE Lader mal fundiert unter die Lupe zu nehmen.

Deshalb hatte ich Hilti gebeten, sich den Ladern mal anzunehmen.
Nochmals Danke für Deine Mühe Heinz!
Wie auch immer das Ergebnis ausfallen wird, es sind dann endlich mal Fakten auf dem Tisch.

LiquorAluminii
23.08.09, 14:05
Moin!

Schlechte Nachrichten:
Leider ist der PILA IBC bei ledfire.co.uk (beziehungsweise thephotonshop ) nicht mehr 'in stock'.

Bestellt hatte ich das Ladegerät vor 13 Tagen und auf Nachfrage meinerseits wurde gestern offenbar bemerkt, dass es bei der Auftragsannahme einen Fehler gab und der Lader inzwischen ausverkauft ist. Refund kam heute.
Das Gerät sei auch sehr schwer wiederzubeschaffen...

Das nur zur allgemeinen Info, da das Gerät ja auf reges Interesse gestoßen ist.

Nun würden mich natürlich alternative Beschaffungswege interessieren, vorzugsweise aus Euro-Ländern!


schönen Sonntag!

relda
23.08.09, 15:44
Hallo, ich schliesse mich der Suche an!

Ich suche auch dringend den PILA IBC Lader.
wenn jemand eine Bezugsquelle (in EU) weiss, bitte um Infos!:)

Danke schon mal, relda

LiquorAluminii
08.09.09, 22:34
Zum Glück konnten die freundlichen Mitarbeiter beim photon shop noch (irgendwoher) einen PILA Lader auftreiben und haben das Gerät direkt an mich verscheuert. :)

Gestern und heute hatte ich das Gerät zum ersten Mal im Einsatz.

Vorab:
Lieferumfang wie gehabt mit einem Netzteil 100V-230V und meines Erachtens sehr sicheren Wechselsteckern.
In der Ladeschale waren zwei abschraubbare Spacer.
Alles zusammen kam mit Anleitung und hübschem Stoffbeutel in einer stabilen Kartonbox.

Mit dem Mastech messe ich an meinen mit dem PILA geladenen Trustfire 18650ern saubere 4,20 Volt.

Ich habe 'mein' Ladegerät gefunden! :super:

Bei ledfire/thephotonshop ist das Lager leider nach wie vor leer.
Hoffentlich wird das noch was.

Megalodon
20.09.09, 20:35
Hallo miteinander,
Ich suche einen gutes Entladegrät für Li-ion Akkus, passt zwar nicht ganz hier ins Thema, aber es gibt ja auch viele Ladegerät mit einer Entladefunktion deswegen....

Ich habe mir schon verschiedene Ladegeräte von Hyperion, Grundig oder Robbe, was mir aber da nicht ganz zusagt ist, dass sie meistens nur einen Ausgang haben auch nicht immer ganz billig sind, auch wenn das eine Zweitrolle ist.

Was ich mir auch schon angeguckt habe ist der CBA II zum Entladen.

Was könnt so empfehlen?

mfg
Megalodon

Pilotmaverick
20.09.09, 22:38
Nach meinem Kenntnisstand ist eine Entladefunktion bei LithioumIonen Zellen völlig überflüssig, da es keinen Memory Effekt gibt und du durch vorheriges entladen schneller deine maximale Zyklenzahl erreichst.

Megalodon
20.09.09, 23:43
Dafür wollte ich die auch nicht haben, ich möchte halt nur gern mal die Kapazität von den einzelnen Zellen überprüfen.

Hiltihome
21.09.09, 01:14
@Megalodon:

meine Übersicht ist bescheiden und beschränkt sich nur auf den CBA-II von West-Mountain-Radio.

Mit dem Entlader habe ich in den letzten Tagen über hundert Zyklen erledigt und kann ein vorläufiges Fazit ziehen:

Das Gerät ist nicht billig (USD 149,95), aber erfüllt seinen Job gut und ist erweiterbar.

Schön finde ich, dass "Verstärker" bis 500Watt (http://www.westmountainradio.com/CBAAmplifier.htm) erhältlich sind, was für Taschenlampenakkus zwar völlig überflüssig ist,
aber das Gerät für fast alle Akkus (bis48V) verwendbar macht.

Nicht so toll finde ich den Kalibierfehler, der je nach Spannung +40bis+100mV beträgt.
Die Stromwerte stimmen dagegen sehr genau.
Der CBA-III (http://www.westmountainradio.com/CBA.htm)soll genauer kalibriert sein, sagt der Hersteller...

Richtig ärgerlich ist der beschnittene Funktionsumfang der mitgelieferten Software, wenn man die Consumer Version hat.
Es fehlt die Möglichkeit Profile anzulegen und selbst so elementare Dinge, wie Beschriftungen, oder Kommentare ins Diagramm einzutragen fehlen.

Für "läppische" USD 119,95 bekommt man die pro Software als Upgrade, oder kann gleich die pro Hardware mit pro Software für happige USD299,95 kaufen und spart dann USD 20.- :irre:
So ist halt anscheinend das Ami-Business...:teuflisch


Trotzdem überlege ich mir so einen CBA-III zu kaufen, da mein Tester nur eine Leihgabe eines freundlichen Mitglieds des Forums ist.



Heinz

Megalodon
21.09.09, 21:23
Hallo Heinz,
vielen dank an deine gute Beschreibung, die ganzen tests die du damit gemacht hast, habe ich mir auch schon angeguckt.
Allerdings finde ich 120€ nur um die Kapazität von Akkus zu überprüfen nicht unbedingt wenig:irre:
aber ich muss mir die Sache mal genaustens durch den Kopf gehen lassen.
Das mit der Kalibrirung sollte auf jeden fall bei dem Preis ja nicht umbedingt sein.

Hat sonst noch einer gute Beispiele?

mfg
Megalodon

EDIT: Heinz leider kann ich dir keine mail Schreiben, wollte mal fragen wegen dem CBA III aber halt nicht OT werden, könntest du mich mal anschreiben?

321
26.09.09, 17:51
Kurze Frage an die LiPoly 300 Besitzer.

Habe gerade 2 RCR123A geladen (ca. 1 Jahr alt / ca. 10 Zyklen jeweils) und mir ist folgendes aufgefallen:

Der Lader schaltet korrekt bei 4.20/4.21V ab. (Direkt in der Ladeschale gemessen.)

Wenn ich aber nun die Zellen ein bisschen ruhen lasse, dann habe ich eine Leerlaufspannung von ~4.08/4.09V.

Kommt dies daher, dass der LiPoly nicht ganz voll lädt, oder sind die Zellen langsam "altersschwach"? (graue Trustfire mit Schutzschaltung).

Kontakte sind in Ordnung, Netzteil ebenfalls.

Hmblgrmpf
01.10.09, 22:51
Thomas,

schau dir dir Ladekurve im ersten Beitrag (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=41462) an.
Das Ladegerät schaltet nicht ab wenn die 4,2V erreicht sind sondern erst dann wenn der Strom auf einen bestimmten Wert gefallen ist.
Wenn der Ladestrom abgeschaltet wird fällt die Akkuspannung und zwar um so stärker je höher der Stom am Ladeende noch war.
Würde man mit konstanter Spannung immer weiterladen würde der Strom immer weiter abnehmen und der Spannungsabfall nach Abschalten des Ladestromes immer kleiner.
Mit zunehmendem Alter der Akkus und damit zunehmendem Innenwiderstand wird dieser Effekt größer. Ein Abfall auf rund 4,1V ist wahrscheinlich noch in Ordnung.



Für einige hier vielleicht interessant:
Es gibt bald industriell gefertigte Batteriehalter zur Platinenmontage für 18650er:
http://www.batteryholders.com/show-part.php?part=bk-18650-pc2
Gelisted sind die z.B bei Digikey http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.dll?vendor=0&keywords=bk-18650.
Aktuell ist leider kein Bestand vorhanden.
Die Versandkosten bei Digikey sind recht hoch, ab 65€ Warenwert ist der Versand aber kostenlos.
Bei meiner nächsten Bestellung bei Digikey werd' ich ein paar der Halter mitordern wenn sie dann am Lager sind.

Stefan

Megalodon
02.10.09, 19:13
Für einige hier vielleicht interessant:
Es gibt bald industriell gefertigte Batteriehalter zur Platinenmontage für 18650er:
http://www.batteryholders.com/show-part.php?part=bk-18650-pc2
Gelisted sind die z.B bei Digikey http://search.digikey.com/scripts/DkSearch/dksus.dll?vendor=0&keywords=bk-18650.
Aktuell ist leider kein Bestand vorhanden.
Die Versandkosten bei Digikey sind recht hoch, ab 65€ Warenwert ist der Versand aber kostenlos.
Bei meiner nächsten Bestellung bei Digikey werd' ich ein paar der Halter mitordern wenn sie dann am Lager sind.

Stefan



Das schreit nach einer Sammelbestellung.
Wenn ab 65€ umsonst könnte man ja vielleicht mal machen (wenn man genung zusammen bekommt)

measure
02.10.09, 19:57
Das schreit nach einer Sammelbestellung.

Auch, wenn wir nicht auf den 1000er Preis kommen, ein paar würde ich gerne mitbestellen. :super:

Gruß
Wulf

andreas0401
02.10.09, 21:31
Ich habe auch schon bei meinen ungeschützten Ultrafire 16340er
1000 mAh 3,6 Volt bemerkt, das die Akkus nach ein paar Stunden an Leistung verlieren.
Direkt nach dem Laden haben die Akkus 4,18 Volt. Nach ein paar Stunden dann nur noch 4,06 Volt. Ich habe davon 2 Stück, und bei beiden tritt dies auf.
Bei meinen anderen Akkus kommt dies nicht vor.
Andreas

gonzo124
06.10.09, 21:03
Hallo Heinz,

ich lese schon seit einiger Zeit mit.

Ich finde es toll wieviel Mühe Du Dir mit den Ladegeräten machst und uns auch darüber informierst, Hut ab.:super:

Nun hats mich auch erwischt, nach den Messern nun Flashlights.:ahaa:

Hab nun eine Olight M20 bekommen und möchte sie mit 18650 befeuern.

Meine Frage, ich habe ein Power Peak infinity 2 Lithium Version von Robbe und einen Ladeschacht Adapter von Conrad ( schon angepasst für 18650 :D).
Meinst Du diese Kombination ist geeignet.
Ich kann sowohl 3,6 und 3,7 Volt Akkus in der Lithium Stufe laden.

Über eine kurze Antwort wäre ich sehr dankbar.

Grüße

Fritz

Hiltihome
06.10.09, 23:41
Hallo Fritz,

den Robbe PowerPeak-Infinium-Lipoly-2 habe ich nicht und kann deshalb nur vermuten..

So der Lader eine Einstellung für einzellige LiOn-Akkus mit 3,7V hat, so müsste er geeignet sein.
Jedenfalls dann, wenn er mit konstant Strom/Spannungs Strategie lädt.

Falls der Lader eine Art Impulsladung durchführt, könnte die Schutzschaltung von protected LIR ansprechen,
was ich aber nicht annehme.

Vorsorglich würde ich die ersten Ladevorgänge mit einem Multimeter überwachen.

Richtig geladen wird, wenn die Zelle auf 4,20V gebracht wird und danach dort gehalten wird,
bis der Lader voll signalisiert.


Als Ladestrom würde ich 0,7C einstellen, oder ersatzweise eine Kapazität von 0,7 dessen einstellen,
was auf dem Akku steht.

Die Conrad Ladeschale ist ein Kompromiss, mit Übergangswiderständen, die man bedenken muss.




Heinz

gonzo124
07.10.09, 00:01
Hallo Heinz,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

In der Bedienungsanleitung steht:
Ladeverfahren:
LI Akkus werden mit dem Konstant Spannungs Verfahren geladen. Am Ladegerät wird deshalb die Ladeschlussspannung entsprechend der Zellenzahl vorgewählt.

Während der ersten Ladephase steigt die Akkuspannung langsam auf den Maximalwert von 4,1 bzw.4,2 V / Zelle an.
In dieser Phase stellt der I 2 LI Lader sicher, dass der Ladestrom konstant auf dem Wert bleibt.
In der zweiten Ladephase sinkt der Ladestrom ab, da der Spannungsunterschied zwischen Lader und Akku immer kleiner wird. Für das einladen der restlichen Kapazität werden weitere 35-40 min benötigt.
Bei erreichen der unteren Stromgrenze von ca. 50 mA schaltet das Ladegerät den Ladevorgang ab.


Was für einen Ladeadapter könntest Du denn empfehlen.

Ich habe auch schon Deinen Rat mit dem Lader von DX befolgt und einen bestellt aber Dx hat momentan mächtig Probleme deshalb habe ich meinen Robbe wieder rausgekramt.

Vielen Dank und Grüße aus München

Fritz

Pilotmaverick
07.10.09, 12:50
Darf ich fragen um welche art von Problemen es sich handelt? Ich habe auch letztens erst einen HXY mit EUR stecker bestellt und warte nun darauf. Hast du da informationen?

Trabireiter
07.10.09, 13:12
Das wird jetzt sehr Off-Topic und kann später gern gelöscht werden, aber ich denke es geht einfach nur darum, das aktuell in China Ferien/Feiertage waren und ne Woche lang nix versandt wurde. Selbiges gillt auch für KD.

Hmblgrmpf
07.10.09, 21:45
Das schreit nach einer Sammelbestellung.
Wenn ab 65€ umsonst könnte man ja vielleicht mal machen (wenn man genung zusammen bekommt)

Eine Sammebestellung halte ich nicht für sinnvoll bevor jemand die Akkuhalter getestet hat.
Laut Beschreibung sind sie für geschützte 18650er ausgelegt und es ist sogar eine technische Zeichnung der Akkuhalter abrufbar, aber ohne zu wissen welche Akkus wirklich reinpassen kann ich eine Großbestellung nicht empfehlen.

Da ich noch einige andere Artikel von Digi-Key benötigte und heute auch für die Akkuhalter ein Lagerbestand angezeigt wurde habe ich vorhin 20 Stück bestellt. Mindestens 12 Stück brauch' ich selbst, den Rest könnte ich eventuell zu Selbstkostenpreis abgeben. Bitte nicht in diesem Thread nachfragen, dies ist kein Verkaufsthread!

Ich hoffe die Akkuhalter schon am Montag testen zu können Nach meinen bisherigen Erfahrungunen mit Digi-Key ist der Versand per UPS World Wide Express extrem schnell.
Ich sollte schon mal das Kleingeld für die Einfuhrumsatzsteuer zusammensuchen das der UPS-Fahrer bei Anlieferung kassieren will :steirer:.

Stefan

Hmblgrmpf
09.10.09, 14:34
Die Akkuhalter sind heute schon angekommen.
Am 7.10. um 20:40 bestellt, am 8.10. um 3:11 kam die Mail mit der Versandbestätigung und heute am 9.10.um 11:35 war das Paket bei mir.
Beieindruckend schnell für den Weg von Thief River Falls im Norden Minnesotas bis Detmold (Sceenshot UPS Tracking (http://img237.imageshack.us/img237/6402/ups.png)).

http://messerforum.net/fotoalbum/data/1261/akkuhalter.jpg (http://img269.imageshack.us/img269/8295/akkuhaltergro.jpg)
Für selbstgebaute elektronische Schaltungen, die man mit geschützten LIR18650 betreiben will, sind die Halter super.
Als Ladeschalen sind sie aber nur bedingt geeignet weil die 4 Laschen das Einlegen der Akkus erschweren und man die Akkus nur schwer wieder rauskriegt.

Der Kunststoff ist zäh, beim Einlegen langer Akkus verformen sich die Halter.
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1261/akkuhalter-mit_akkus.jpg (http://img269.imageshack.us/img269/5840/akkuhaltermitakkusgro.jpg)
Der Akku ganz rechts (billige Variante des Ultrafire XSL 2600mAh) ist mein längster 18650er, man sieht deutlich wie sich die Enden des Halters nach aussen biegen.

Für kurze Akkus ohne Schutzschaltung sind die Halter ohne Nachbiegen de Kontakte nicht geeignet:
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1261/akkuhalter-innenlaenge.jpg
Die freie Länge zwischen den Kontakten liegt bei allen Haltern über 64,5mm.
Die Kunststoff-Schieblehre eignet sich übrigens auch zum gefahrlosen Messen von Akkulängen.

Hier noch ein Bild einer improvisierten Ladeschale:
http://messerforum.net/fotoalbum/data/1261/eigenbau-4xladeschale.jpg
Ultrafire Akkubox mit aufgeclipsten Keystone AA Battriekontakten (http://www.keyelco.com/pdfs/M55-prod35.pdf).
Rechts daneben die einzelnen Battreiekontakte:
oben 2 aus einem BK-18650-PC2 herausgedrückte,
in der Mitte 2x Keystone Nr.209
unten 2x Kestone Nr.228
Ohne Aufbiegen der Kontakte am Minuspol gibt's auch hiermit keine sicheren Kontakt, bei ungeschützten Flat-Top Akkus funktioniert's auch dann nicht.
Für Nr. 209 Kontakte an beiden Enden ist die Box wiederum zu kurz.
Die Kontakte gibt's z.B. bei Digi-Key (http://www.digikey.de/), Farnell (http://de.farnell.com/) (nur gewerbliche Kunden) und HBE (http://www.hbe-shop.de/katalog/).
Die Suche bei HBE ist eine Qual, einfacher ist es bei Farnell zu suchen und die Farnell Artikelnummer dann bei HBE einzugeben

Leider hat der UPS-Fahrer bei der Zustellung mehr kassiert als was an Einfuhrumsatzsteuer fällig gewesen wäre. Bei meinen vorherigen 2 Bestellungen hatte es gepasst. Ich bin mal gespannt auf die Rechnung von UPS. Scheint leider nicht ungewöhnlich, dass UPS bei der Zollanmeldung Fehler macht, wie man z.B. hier (http://www.mikrocontroller.net/topic/90943) nachlesen kann.

Stefan

measure
09.10.09, 15:53
Bis auf den Ärger mit UPS ja eine gute Nachricht! :super:

. . . .
Beieindruckend schnell für den Weg von Thief River Falls im Norden Minnesotas bis Detmold

DHL braucht quer durch Deutschland meist länger.

. . . .
Als Ladeschalen sind sie aber nur bedingt geeignet weil die 4 Laschen das Einlegen der Akkus erschweren und man die Akkus nur schwer wieder rauskriegt.


Hatte mir vorher schon überlegt, die Laschen bei Verwendung der Halter als Ladeschale abzuknipsen.

Gruß
Wulf

DANHIL
11.10.09, 18:52
Hallo,

gibts eigentlich schon was zum neuen Barbolight Lader
http://www.barbolight.com/en/products/tactical/product.php?id=8

ich brauche nämlich ein Lader für folgenden Akku (18650)
http://www.ktl-store.com/shop/xtcommerce/product_info.php/info/p1284_AW-Lithium-Ion-Akku-P18650.html

Für eine Barbolight T04 ATEX.

Gruß Daniel

LiquorAluminii
12.10.09, 15:45
Freudige Neuigkeiten:

Der PILA IBC ist bei ledfire.co.uk wieder 'in Stock'.

Simply the best lithium charger 14500/17670/18650 lithium charger available.
Da kann man kaum widersprechen.

http://www.ledfire.co.uk/userimages/procart7.htm

:super:

gruß

grinsekatz
12.10.09, 21:17
Sehr schön. :super:

Den Barbolight-Lader kennt wohl noch niemand, der PILA-Lader hingegen wurde hier schon getestet.
Wer also ein super Ladegerät habe möchte kauft das von PILA.
Wer testen möchte kauft das Gerät von Barbolight - und berichtet hier. :D

@Daniel:
Nimm den PILA, der Barbolight könnte gut sein, nur weiß es eben noch keiner und zum Testen wäre mir das Geld zu schade, zumal es erprobte Alternativen gibt, das PILA Ladegerät ist so eine.

Viele Grüße
Alex

Hiltihome
12.10.09, 22:47
Hallo,

den Empfehlungen fuer den Pila Lader kann ich mich nur anschliessen,

zumal mich der Lader von Barbolight stark an den TrustFire TR-001 (http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.12594)erinnert, welcher unzuverlaessig ist.

Mag sein, dass Babarian den Lader in der selben Fabrik exlusive fertigen laesst, aber ein Manko bleibt auf jeden Fall:

Der minus Kontakt wird ueber Schieber hergestellt, die hohe Widerstaende verursachen.



Heinz

...derzeit keine Umlaute, wegen Clavier française...

gfk25
12.10.09, 23:28
wozu dient eigentlich die RESET-taste bei dem PILA-lader ? :confused:

Hiltihome
13.10.09, 00:50
wozu dient eigentlich die RESET-taste bei dem PILA-lader ? :confused:

Um die Schutzschaltung der Zelle zurueck zu setzen, falls die Zelle bereits tief entladen wurde.


Heinz



...derzeit keine Umlaute, wegen Clavier française...

Yoda
13.10.09, 11:25
Um die Schutzschaltung der Zelle zurueck zu setzen, falls die Zelle bereits tief entladen wurde.

Zu diesem Reset habe ich auch noch mal eine Frage: Hier im Forum habe ich auch schon von 5 Volt gelesen, die man einfach kurzzeitig an den Akku anlegen soll, was dann auch die Schaltung zurück setzt.
Vielleicht ist die Frage ja besonders dumm, aber: wie soll dabei die Polarität sein? Halte ich die +5V an den Plus- oder an den Minuspol des Akkus?

DANHIL
13.10.09, 18:43
Hallo,

und wo bekomm ich den lader + guter Akku +(neue Version Barbolight T04 ATEX) ich möchte nämlich nicht bei drei verschiedenen Anbietern bestellen (hohe Versandkosten) Akku und Ladegerät würde ich gerne im inland bestellen. Außerdem siehts fast so aus als würde der AW 18650 akku nicht in das ladegerät von barbolight passen da der Akku von Barbolight 65mm und der AW ca 67mm hat (den auf dem bild sieht es so aus als würde der Barbolight Akku gerade noch so in das Ladegerät passen.

Gruß Daniel

grinsekatz
13.10.09, 21:00
Lampe bei Barbolight, PILA-Lader und AW-Akku bei Ledfire - macht bei mir zwei Anbieter, weniger wird's nicht.

Gruß
Alex

Bumblebee
14.10.09, 05:47
Hallo,

ich glaub mich hat der Lampenvirus erwischt :lechz:

Nun hab ich zum Anfang mal etwas bei DX bestellt und eine Woche später ist ein Teil schon da :D

Hierbei geht es um den Ultrafire WF-139 in dem ich meine neu erworbenen Akkus (protected 14500er Trustfire 900mAh, protected 18650 Trustfire 2400mAh True) laden möchte.
http://www.wfuchs.de/wf139/wf_139_front.jpg
http://www.wfuchs.de/wf139/wf_139_back.jpg
Nun sind mir aber so Bilder wie auf der ersten Seite mit der Waschtrommel aufgefallen.
Wie realistisch ist es, dass mal so ein Akku explodiert? :(

Zum Innenaufbau hab ich auch Fotos angefertigt.
http://www.wfuchs.de/wf139/wf_139_plat_front_sm.jpg (http://www.wfuchs.de/wf139/wf_139_plat_front.jpg)

http://www.wfuchs.de/wf139/wf_139_plat_back_sm.jpg (http://www.wfuchs.de/wf139/wf_139_plat_back.jpg)

Es sind hochauflösende Fotos man sollte alle Bauteile gut erkennen könne.

Ohne Akkus im Leerlauf liegt die Spannung bei 4,21V und die Statusleuchten sind grün. :D

Viele Grüße

Wolfgang

Hmblgrmpf
14.10.09, 10:53
Wolfgang,

bei 4,21V Leerlaufspannung musst du dir bei deiner Version des WF-139 keine Sorgen machen. Du musst beim Laden nur extrem viel Geduld aufbringen. Schau die mal den Thread "Ultrafire Charger läd Trustfire Protected 18650 nicht (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=63071)" an, insbesondere den letzten Beitrag.
Ich glaube, dass es sich bei dieser Version des WF-139 um eine Fälschung handelt.

Verkleiner die übergroßen Fotos bitte oder setz nur einen Link auf die Fotos ohne sie direkt einzubinden.

Stefan

Bumblebee
14.10.09, 14:58
Hallo Stefan,

vielen Dank für die Infos.:super: Sry für die Bilder, dachte die werden automatisch verkleinert zumindest bei mir wars so. Ich hoff das passt jetzt. Den Thread den du verlinkt hast: Das sieht doch genau nach meinem Lader aus :D. Du hast da geschrieben Wenn es doch eine Fäschung ist dann ist sie besser als das Original.
Also sollte das kein Problem sein. Das mit der Zeit ok - dauert etwas lang aber solang es nicht länger als 12 Stunden sind ists in Ordnung.
Hast in dem schon mal 14500er geladen? Mit welcher Zeit muss ich da rechnen?
Ausserdem ist noch ein 2. Lader nur für 18650 unterwegs (auch DX) hoff auf den HXY-...

Viele Grüße

Wolfgang

Bumblebee
17.10.09, 06:05
So nun isser da der XXC:

http://www.wfuchs.de/xxc/xxc-front.jpg

http://www.wfuchs.de/xxc/xxc-back.jpg

Vom Innenaufbau wieder hochauflösende Fotos (einfach draufklicken):

http://www.wfuchs.de/xxc/xxc_offen_oben_sm.jpg (http://www.wfuchs.de/xxc/xxc_offen_oben.jpg)

http://www.wfuchs.de/xxc/xxc_offen_unten_sm.jpg (http://www.wfuchs.de/xxc/xxc_offen_unten.jpg)

http://www.wfuchs.de/xxc/xxc_offen_unten2_sm.jpg (http://www.wfuchs.de/xxc/xxc_offen_unten2.jpg)

Ich glaub ein solcher Lader ist von dir Stefan (Hmblgrmpf) auch schon getestet worden und schon 2 weitere male aufgetaucht.

Die Leerlaufspannung beträgt im 1. Schacht leider nur 4,16V im 2. 4.20V
Wärend des Ladevorgangs zweier 18650er wurden die Akkus sehr schnell relativ warm (schätze um die 35-40 Grad). Laut Messgerät flossen aber nur 350mAh. Nach 35 Minuten meldete er in Schacht 1 schon "Grün" bei 4,15 Volt und einem Stromfluss von 250mAh. Schacht 2 Rot bei ebenfalls 4,15V. Selbst nach tauschen der Akkus blieb dieser Status. Also Schacht 1 Grün 2. Rot. Der 1. Lader WF-139 lud da noch 2 Stunden rein bis er grün anzeigte. Nur die Akkus waren in diesem überhaupt nicht warm. Sollen/dürfen die Akkus überhaupt warm werden?:(
Ist mit dem XXC Lader was nicht in Ordnung?

Ich glaub ich kann meinem Billigst-Messgerät (4 Euro) nicht vertrauen. Gerade beim Stromfluss(mAh) sind die Ergebnisse sehr fragwürdig.

Mit welchen Messgeräten erststellt Ihr die schönen Ladekurven? Würd mir gern in nächster Zeit 1 bzw 2 bessere Messgeräte zulegen.

Viele Grüße

Wolfgang

Dr.Psycho
17.10.09, 15:11
Hallo,
ich bin recht neu in der Materie.
Kann mir jemand sagen welchen Lader ich für 18650 kaufen kann ohne angst zuhaben das mir die Bude abbrennt?
Ich hab keinerlei Geräte oder überhaupt Ahnung son Teil zu messen.

Mfg
Der_Doktor

LiquorAluminii
17.10.09, 15:58
Wenn du nicht herumprobieren und stattdessen auf Nr. sicher gehen willst:
PILA IBC (von ledfire.co.uk beispielsweise).

Mit der Boardsuche findest du mehr dazu.

Dr.Psycho
17.10.09, 17:41
Ja den hatte ich auch schon gefunden,der kostet aber knapp 50 Pfund,der ist diesen Monat nicht mehr drin.
Ich war mal mutig und hab mir den hier empfohlenen bei DX bestellt.

Mal so ne ganz blöde Frage,wenn ich Akkus bestelle...werden die geladen geliefert oder sind die leer?

LiquorAluminii
17.10.09, 17:50
Na dann viel Glück. :)


Mal so ne ganz blöde Frage,wenn ich Akkus bestelle...werden die geladen geliefert oder sind die leer?

Idealerweise kommen die LiIons mit 'Lagerungsladung'.
Wenn ich mich recht erinnere, sind das etwa 3,8-3,9 Volt.
Bei diesem Ladezustand verlieren sie - kühl und trocken gelagert - am Wenigsten von ihrer Kapazität.
Ein guter Händler/Hersteller sollte darauf achten.

Voll geladen sollte man sie als Anwender eigentlich nicht aufbewahren, wenn man auf maximale Zyklenzahl und Kapazität Wert legt. Andererseits sind die Dinger so preiswert... :o

gfk25
27.10.09, 15:43
Freudige Neuigkeiten:

Der PILA IBC ist bei ledfire.co.uk wieder 'in Stock'.


Da kann man kaum widersprechen.

http://www.ledfire.co.uk/userimages/procart7.htm

:super:

gruß

mein pila-lader ist heute angekommen. macht einen guten eindruck.
aber in der anleitung und auf dem lader steht drauf, dass man ihn NUR für pila-akkus verwenden kann.

gehe ich recht in der annahme, dass ich auch andere 18650er akkus damit laden kann ? :confused:

Snakepit
27.10.09, 16:56
gehe ich recht in der annahme, dass ich auch andere 18650er akkus damit laden kann ? :confused:
Ja :) Zumindest hat er alle meine AW, Ultra, Trust und Sonstwasfire Akkus geladen.

Grüße
Pit

measure
03.11.09, 14:33
[. . . . .]

http://messerforum.net/fotoalbum/data/1261/akkuhalter.jpg (http://img269.imageshack.us/img269/8295/akkuhaltergro.jpg)
Für selbstgebaute elektronische Schaltungen, die man mit geschützten LIR18650 betreiben will, sind die Halter super.
Als Ladeschalen sind sie aber nur bedingt geeignet weil die 4 Laschen das Einlegen der Akkus erschweren und man die Akkus nur schwer wieder rauskriegt.

[. . . . .]

Stefan


Werden die Laschen gekürzt, geht's schon leichter.


http://img267.imageshack.us/img267/1913/18650cradlep.jpg

Die Anschlußkabel sind bewußt unterschiedlich lang gehalten, um die Kurzschluß-Gefahr etwas zu verringern. Bananenstecker mit Schiebehülse wären ideal, der Preis dafür ist aber ganz schön happig.

Gruß
Wulf

Jochen87
18.11.09, 11:58
Ich habe mir auch mal einen Batteriehalter gegönnt, kam eben per Post. Bin bisher sehr angetan davon, nun muss ich den nur noch Verkabeln. :super:

http://img269.imageshack.us/img269/8639/img1536e.th.jpg (http://img269.imageshack.us/i/img1536e.jpg/)
http://img7.imageshack.us/img7/6664/img1537op.th.jpg (http://img7.imageshack.us/i/img1537op.jpg/)
http://img694.imageshack.us/img694/3824/img1540s.th.jpg (http://img694.imageshack.us/i/img1540s.jpg/)

randalf
31.01.10, 01:08
Da hier schon mehrfach der Pila-ibc lader für gut befunden wurde möchte mal meine Beobachtung zu diesem Lader schildern.
Mir ist beim Laden meiner Cytac 18650'er aufgefallen, dass die Akkus nur voll (4.2V) geladen werden wenn sie Paarweise im Lader sind.
Bei Einzelladung werden sie nur bis 4,08V geladen.
Ist dieses Verhalten normal? Was passiert wenn sich unterschiedliche Akkus zb. 16340'er und 18650'er gleichzeitig im Lader befinden (darf man so laden)?
Gruß
Andreas

Jürgen3D
31.01.10, 10:13
Mir ist beim Laden meiner Cytac 18650'er aufgefallen, dass die Akkus nur voll (4.2V) geladen werden wenn sie Paarweise im Lader sind.
Bei Einzelladung werden sie nur bis 4,08V geladen.

Diesen Effekt hatte ich mit meinem Pila Lader und einem Cytac Akku (ich habe nur einen) auch. Ich habe einfach den Reset Taster gedrückt und der Akku wurde bis 4,2 V weitergeladen.

Jürgen

randalf
31.01.10, 23:22
Setzt man beim Reset mit dem Pila-Lader nicht die Schutzschaltung des Akkus zurück? Sollte man das einfach so tun?
Zumal ich nicht glaube das es am Akku selbst liegt, denn, wie gesagt,
sobald ich zwei Akkus lade werden beide anstandslos auf 4,2V gebracht.
Jürgen, musst du jedesmal beim Laden den Resetknopf drücken damit der Lader den Akku voll lädt?
Andreas

elho
01.02.10, 11:12
Setzt man beim Reset mit dem Pila-Lader nicht die Schutzschaltung des Akkus zurück? Sollte man das einfach so tun?
Waehrend die Taste gedrueckt ist, legt er dazu knapp 4.5V an, sollte man also nicht unbedingt stundenlang gedrueckt halten. ;) Danach laedt er aber auch in jedem Fall weiter, waehrend er sonst nur Akkus unter einer bestimmten Spannung, also einer gewissen Entladung ueberhaupt anfaeng zu laden.

randalf
04.02.10, 18:38
Ich habe heute für mein lipoly300 ein Netzteil bekommen (Seitz 12Vdc 5A).
Es hat eine Zigarettenanzünderbuchse und ich hatte eigentlich vor anstelle der Krokodielklemmen des Ladegerätes einen Zigarettenanzünder-Stecker ans Ladegerät zu basteln.
Mir ist beim Messen der Ausgangsspannung aufgefallen, daß die tatsächliche Spannung nicht wie beschrieben 12V sondern ständig schwankend zwischen 13V-14.4V beträgt.
Ist das bei 12V Netzteilen normal und kann ich das dem Lipoly zumuten oder sollte ich das Netzteil besser wieder zurückgeben?

Dischn
04.02.10, 19:51
einen Zigarettenanzünder-Stecker ans Ladegerät zu basteln.

Bei den zu erwartenden Strömen hast du zu wenig Kontaktfläche, der Stecker und die Buchse werden heiß und......

randalf
04.02.10, 20:23
Bei den zu erwartenden Strömen hast du zu wenig Kontaktfläche, der Stecker und die Buchse werden heiß und......

das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da das Netzteil ja auch für 5A ausgelegt ist, was für das Lipoly 300 ausreichend sein sollte.
Ich hab hier http://www.tacticalforum.de/index.php?page=Thread&postID=24465#post24465 auch die Idee herbekommen.
Danke aber für den Einwand - kann sonst noch jemand mit Fachkenntnissen diese Bedenken teilen?
Und was ist mit der von mir gemessenen Spannung von 14.4V - zu hoch für das Ladegerät oder nicht?

Andreas

Hmblgrmpf
04.02.10, 20:49
Laut Bedienungsanleitung (http://data.robbe-online.net/robbe_pdf/P1122/P1122_1-8436.pdf) ist das Lipoly 300 Ladegerät ist für den Betrieb an 11...15 V DC ausgelegt.

Wenn nur einzelne Akkus geladen werden ist der Eingangsstrom des Laders deutlich niedriger als der Ladestrom.
Zigarettenanzünderstecker und -buchse sollten das problemlos aushalten.

Stefan

randalf
04.02.10, 20:58
Herzlichen Dank für die Auskunft und die Bedienungsanleitung, die war bei meinem in der Bucht ersteigerten Lipoly leider nicht mit dabei.

Andreas

measure
17.02.10, 00:28
Da man gerade beim Laden von LiIon Akkus bei der erreichten Spannung gern auf "Nummer Sicher" gehen möchte, ist es besonders bei Verwendung eines preiswerten oder schon älteren Meßgerätes vielleicht ganz interessant, dessen Genauigkeit gelegentlich mit einer ausreichend präzisen Referenz überprüfen zu können.

In Amerika habe ich da etwas gefunden, was mit Versand nach D rund 20$ kostet. Google findet die

"Precision Voltage Reference Source 5.000 Volt 0.02%"

bei der Suche in "Das Web".

So etwas könnten einige Interessierte ja vielleicht auch als Passaround anlegen, das sich bei diesem geringen Preis auch mit günstigstem Porto durchführen ließe.

Ich habe mal ein Exemplar bestellt und kann es dann ja mit meiner 0,01% Referenz vergleichen. :)

Gruß
Wulf

Gelegenheisuser
30.08.10, 07:29
Guten morgen zusammen,

seitdem ich diese komische TaLa-Sucht habe, habe ich auch LiON-Akkus. Die lade ich mit dem von Hiltihome seinerzeit vorgestellten Lader (12V NT + Robbe-Lader + Ladeschale) und bin damit sehr zufrieden. Es hat noch keinen Akku zerlegt.

Nun habe ich aber erstmals einen 3.0 Volt LiON Akku (http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.932) bestellt.

Mit was kann ich den laden? Ich habe mal auf die Schnelle in den kürzlich erhaltenen ELV-Katalog geschaut und einen ALC 3000 PC gefunden. Aber so wie ich die technischen Daten verstehe, kann der meinen neu erstandenen Akku auch nicht laden.

Das Ladegerät sollte ebenso exakt arbeiten wie der Lipoly 300. Weder der Akku noch sonstwas/sonstwer sollen beim Laden Schaden nehmen. Daher muss es auch nicht unbedingt der billigste China-Lader sein.

Hat jemand Vorschläge für ein solches Ladegerät?

GU

Fishdontdie
30.08.10, 09:46
ULTRAMAT 16 Graupner 6441

http://www.lipoly.de/index.php?main_page=product_info&products_id=20683

12V und 230V mit allem PIPAPO. Leider auch nicht ganz billig.

g Andre

Gelegenheisuser
30.08.10, 11:38
Danke für den Tip. Ich habe auf der Seite mal weitergesucht. Das Simprop Intelli-BiPower special (Simprop 0100986) müsste das doch auch können, oder? Denn das einzige, was das Simprop im Gegensatz zum Graupner wohl nicht kann, ist LiMn.

Wie genau heisst denn die dem Akku zugrunde liegende Technologie? Das müsste doch LiFe sein, oder?

GU

Dischn
30.08.10, 12:14
Wieviele CR123a Primärzellen bekommt man für 118,30 € und wie lange reichen die?

Bist du dir sicher, daß du so viel Geld für diese Akkuschwächlinge investieren möchtest?

Gelegenheisuser
30.08.10, 12:38
Das ist leider keine Antwort auf meine Frage, aber ich werde Dir Deine Fragen gerne beantworten:

1. Reichlich
2. Ja

GU

Dischn
30.08.10, 13:12
Wie genau heisst denn die dem Akku zugrunde liegende Technologie? Das müsste doch LiFe sein, oder?

GU

Nein, in diesen Akkus ist eine Schaltung verbaut, die alles über 3V in Wärme verbrät (deshalb meine abfällige Bemerkung). Die Ladeschlußspannung beträgt sogar 4,4V. Und vergiss ganz schnell die aufgedruckten 800 mAh bei einer 15270 (CR2) LIR. Du kannst froh sein, wenn du 200 mAh rausbekommst.

Hier ein paar Infos zu den 16340-3V Akkus: http://www.messerforum.net/showpost.php?p=636690&postcount=5

Gelegenheisuser
30.08.10, 15:02
Danke für den Hinweis. DAS wusste ich bisher noch nicht. Daher habe ich mir dann doch einen Billiglader (http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.2031)bestellt.

Für alle anderen Akkus muss dann mein sehr betagter Lader (kennt aber schon NiMh ;) ) weiter ran.

GU

Stealth
23.09.10, 12:20
Hallo,

bin auf der Suche nach ein paar CR2 Zellen und passenden Lader dazu.

Hat jemand eine Empfehlung?

jacksteif
04.10.10, 14:14
Ich frag hier mal nach, ich denke hier passt es gut rein:

Ich habe den Lader hier http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.6105
Und diese Akkus http://www.dealextreme.com/details.dx/sku.5790

Die Akkus werden damit nicht auf 4.2V sondern 4,16V geladen.

Gemessen habe ich direkt (max. 10 Minuten danach) nach dem die Anzeige auf grün gesprungen ist.
Mit diesem Multimeter:
Voltcraft 4660M http://www.kappenberg.com/pages/wandler/gat045.htm


Ist es also normal, dass ich da nie auf 4,2V komme?

Hiltihome
04.10.10, 23:05
...Die Akkus werden [damit] nicht auf 4.2V sondern 4,16V geladen.

Gemessen habe ich direkt (max. 10 Minuten danach) nach dem die Anzeige auf grün gesprungen ist.

Ist es also normal, dass ich da nie auf 4,2V komme?


Ja, völlig normal, denn bei LED grün sind erst 95% geladen.

Lies mal und beachte die Diagramme hier:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=47638



Heinz

jacksteif
04.10.10, 23:20
Aha, vielen Dank.
Sehr aufschlussreich, wie immer.:super:

PingPinguin
05.10.10, 07:15
..., ist es besonders bei Verwendung eines preiswerten oder schon älteren Meßgerätes vielleicht ganz interessant, dessen Genauigkeit gelegentlich mit einer ausreichend präzisen Referenz überprüfen zu können.

In Amerika habe ich da etwas gefunden, was mit Versand nach D rund 20$ kostet. Google findet die

"Precision Voltage Reference Source 5.000 Volt 0.02%"


Moin, ich bin grade über den Text von measure "gestolpert" ;-),
und kann nur zustimmend nicken. Manches "Meßgerät" verdient seinen Namen nicht!

Es gibt allerdings auch leichter zu beziehende "Referenzen", z.B. den:
LT1021 CCN8-10 (5) - hat zwar "nur" 0,05%, für die Überprüfung von
Lion-Akku's brauchts aber auch keine drei Stellen hinter'm Komma.
einfach bei Reichelt mitbestellen..

Mo