Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pließtscheibe herstellen? Brauche hilfe (Lederscheibe)
hallo
also folgendes ich möchte mir eine Pließtscheibe mit holz und leder herstellen, und brauche noch ein par Infos...
ich hoffe das jemand hier im Forum ist, der sich damit auskennt, und der auch bereit ist mir ein bissel Hilfe zu leisten.
ich habe mir eine Holzscheibe aus Massivholz gedreht, und habe auch schon Lederstücke geschnitten.
die Lederstücke sind 5,5x5,5cm groß
um die Lederstücke auf das holz zu leimen wollte ich Knochenleim benutzen.
ist Knochenleim überhaupt dafür geeignet ? und sinnvoll ?
werden die Lederstücke nur an der schmalen Seite mit dem holz verleimt?
oder werden auch die Lederstücke untereinander verleimt ?
oder werden die Lederstücke nur bis zur hälfte miteinander verleimt und der äußerste teil bleibt ohne Leim ?
und dann noch eine Frage/Problem
wenn ich die Lederstücke alle dicht aneinander kleben würde, dann ändert sich ja der winkel der Lederstücke zur Holzscheibe... muss mann dann praktisch keilförmige Lederstücke einsetzen ? um das auszugleichen ? oder einfach spalten mit Leim auffüllen `?
sind alles vermutlich blöde fragen, aber ich will halt nicht unnötig viele Fehler machen:hmpf:
ich habe im netz leider keine Infos gefunden... auf meine fragen...
ich habe mir auch den film "Ber Blaupließter" angeschaut.. aber meine fragen bleiben leider offen...
bitte helft mir ! danke
liebe grüße TomasG
so noch ein par Bilder von den Materialien
http://img134.imageshack.us/img134/366/pic1393kx5.jpg (http://imageshack.us)
http://img413.imageshack.us/img413/8273/pic1401rx9.jpg (http://imageshack.us)
Schanz Juergen
26.12.06, 14:02
ich persönlich würde die finger davon lassen, da es mir einfach zu gefährlich wäre das sich da was löst und mir um die ohren fliegt...
VORSICHT! mit solchen sachen!
Arno Eckhardt
26.12.06, 14:22
Hallo Thomas
Erstmal: Auf Jürgen hören!
2. Ich besitze drei maßgefertigte Lederscheiben von ch Linden zum Schleifen von Hohlkehlen. Ist unübertrefflich!
Mein vorhergehender Eigenbau war Mist. nach mehreren Telefonaten mit Herrn Linden und eingehender Beratung weiß ich jetzt auch, warum...
3. Ich berate Dich da an sich gerne, rate aber als erstes zu einer Bestellung bei o.g. Firma.
4. Vergiss deine Lederfetzen, völlig falsche Qualität und viel zu dünn, Du Leimst Dir da nen Wolf und nachher fliegt Dir das um die Ohren.
5. Deine Fragen sind schonmal die richtigen. Stelle selbige an Herrn Linden oder bestelle Dir gleich was gescheites.
Die "Amtlichen" Lederscheiben sind sehr teuer, aber allemahl lohnend!
Du kannst evtl, nach Bestellung des richtigen Leimes (siehe Punkt 5, ist auch echt billig) Deine Holzscheibe direkt mit Schmirgel sehr feiner Körnung beleimen und damit "pliesten".
Wenn Du die Scheibe schon unbedingt selbst beleimen willst, beziehe sie mit mehreren Streifen Blankleder (Gürtelleder) in min. 4 mm Stärke, hoffe, dass das hält (Pattex HÄLT NICHT sondern führt zu schmerzhaften Ohrfeigen - bestenfalls!!!) und mache dann den Schmirgel drauf. Aber bitte erst nach Beachtung von Punkt 5 :ahaa:
Billigalternative: Eine käufliche Filzpolierscheibe (so hart wie möglich)direkt beleimen. Nicht optimal, sehr geringe Standzeit, geht aber.
Geschätzter Preis für eine "Amtliche" Lederscheibe in der gewünschten Dimension: zwischen 300 und 450.- EUR...
kaufen fällt definitiv aus, da ich zur zeit in umschulung binn und nicht richtig verdiene...
300 oder mehr € sind doch verdammt viel kohle ! ichg mein das ist halt sehr viel arbeit die herstellung.. daher ist der preis auch gerechtfertigt... aber man muss das geld halt haben.. und für mich als privat person einfach zu viel :mad:
also das mir da was um die oren fliegt befürchte ich eigendlich nicht so...
ich werde das teil ja natürlich nicht mit 3000 U/min laufen lassen... sondern mit moderater geschwindigkeit...
die billigalternative filzscheibe gefällt mir nicht....
einfach einen lederriemen auf eine scheibe kleben .. habe ich schon gemacht.. hält wunderbar.. aber ist halt nicht so das wahre.. und eine konvexe fläche kann man so auch nicht bekleben...
bei hochkant aufgeleimten lederstücken kann mann die nacher schön in form schleifen.. (proviele und so... wenn bedarf ist)
warum sollte knochenleim nicht geeignet sein zum beleimen ? knochenleim ist ein sehr guter leim.. klebt gut, zeiht schnell an... man hat früher doch kaum was anderes gehabt...
um den schmirgel aufzuleimen benutze ich evtl "schleifkornleim" (haben wir auf der arbeit zum beleimen von filzschleifkegeln)
das holz dierekt mit schmirgel beleimen geht zwar gut, schleift auch gut, aber ist halt hart ... und nicht elastich
das ich mir mit den lderscheiben einen wolf leime ist klar.. aber was solls.....
ich habe auch noch dickeres leder.. so 3mm dick...
der tipp mit der firma ch linden ist aber schonmal gut ! danke
gibt der herr linden denn du überhaupt auskunft ? ich mein der verkauft ja sicher lieber scheiben, als mir zu sagen wie man sie anfertigt oder ?
Ja dannbleibt nur noch zu hoffen, dass Du wenigstens eine Sicherheitsbrille aufsetzt wenn Du damit beginnst zu arbeiten, damit Du un noch von Deinen Ergebnissen berichten kannst.
Man kann viel selber machen, aber manche Sachen kauft man lieber...................:rolleyes:
Peter Polnau
26.12.06, 16:26
Wenn Ich mir Vorstelle das 20-30 Lederscheiben Durchmesser
400mmx4-5mm zusammen geklebt werden (ohne Holz)
dann könnte mir doch nichts um die Ohren fliegen!?
Nur wie ist das dann mit der unterschiedlichen Lederporung in der sich das Schmirgel hält ?? Geht das?
Schanz Juergen
26.12.06, 18:05
@peter,
rein theoretisch wäre das schon möglich, dafür bräuchtest du dann aber auch ca. 2komplette rindviecher:glgl:
Wenn Ich mir Vorstelle das 20-30 Lederscheiben Durchmesser
400mmx4-5mm zusammen geklebt werden (ohne Holz)
dann könnte mir doch nichts um die Ohren fliegen!?
Nur wie ist das dann mit der unterschiedlichen Lederporung in der sich das Schmirgel hält ?? Geht das?
das könnte klappen, aber wird in jedem falle viel weicher als wenn du einen holzgrundkörper hast...
zumindest solltest dann links und rechts noch eine holzscheibe auf die welle mitspannen.. die muss aber etwas kleiner als das leder sein.
jo aber dann braucht man wirklich verdammt viel leder ! und leder ist nicht gerade billig...
aber ehrlich gesagt habe ich nicht so große bedenken, das mir die lederstücke abfallen....
wenn mann die lederstücke auch untereinander verklebnt (wenn auch nur zur hälfte) dann hat mann ja praktisch einen ring aus leder! und der knochenleim klebt gut leder.... der ring an sich als vorm ist schonmal stabiler als einzelne stücke....
selbst wenn jetzt dieser ring sich von dem holz lösen würde, sollte nicht allzuviel passiren....
und ohne schutzbrille schleife ich eh nicht ! (außer an meinem wasserstein)
ich traue kleber grundsätzlich auch nicht so sehr über den weg, aber knochenleim hält auf holz und leder wirklich sehr gut ! ich habe etliche versuche ausgeführt, da ich etwas misstrauisch war... (leim aus knochen..riecht nach rinderbrühe)
ich habe sogar versuchsweise einen metallrundstab mit sand beklebt, und selbst dass hat recht gut gehalten... hätte ich nicht geglaubt, weil metall ja so glatt ist....
Hallo
wenn man jetzt die Lederscheiben zusätzlich zum Verleimen am unteren Ende lochen würde und dort einen Lederriemen durchzieht, müsste das doch die Sicherheit wesentlich erhöhen, oder ist das nicht möglich
Viele Grüé
Jan
Peter Polnau
26.12.06, 18:30
Im Fotoalbum ist übrigens eine Plisterscheibe zu sehen
Peter Polnau
Im Fotoalbum ist übrigens eine Plisterscheibe zu sehen
Peter Polnau
in welchem fotoalbum ? kannste mal den link geben ?
ich ahbe schon ein par fotos gesehen, aber leider zu ungenau....
@guenny
würde prinzipiell gehen... am anfang müsstest einen knoten machen, und dann kurz vor ende nochmal einen... von anfang bis ende durch geht nicht, weil du nicht mehr rankommst zum knoten..
aber ich denke das leimen reicht... jedenfalls bei moderater drehzahl...
man darf auch nicht vergessen das die dinger früher von den handwerkern für den eigenen gebrauch hergestellt wurden.. und die hatten auch nicht gerade die mordernsten auswuchtmaschienen und so nen scheiß.....
Ich bin immer wieder erstaunt, wie resistent man gegen einen Rat sein kann ;)
Und wenn man eh von seinem eigenen Vorhaben, seiner eigenen Methode, so überzeugt ist, weswegen fragt man dann im Forum nach. Oder anders gefragt:
Wieso wird gefragt, wenn man eh sein Vorhaben fest im Auge hat und ausser einem "Jo ... so musst du das machen" nichts hören will oder nichts aktzepiert?
Also ich persönlich bin bisher immer "gut gefahren", wenn ich auf Tipps und Ratschläge von "Leuten mit Erfahrungen" gehört habe.
Aber vielleicht muß da jeder seine eigenen Erfahrungen machen ....
Schanz Juergen
26.12.06, 19:15
@andreas,
sehe ich auch so.
viel spass beim polieren! - ich würd da keine minute mit ruhigem gewissen vor dieser scheibe sitzen. wenn sich nur eines der lederstücke löst und wegfliegt macht das ja nichts, hängt sich aber die klinge daran fest, kann sie mit einer wunderbaren geschwindigkeit in bauch,gesicht oder im wertesten teil stecken. macht sicher ne menge spass.... :super:
kaufen fällt definitiv aus, da ich zur zeit in umschulung binn und nicht richtig verdiene...
300 oder mehr € sind doch verdammt viel kohle ! ichg mein das ist halt sehr viel arbeit die herstellung.. daher ist der preis auch gerechtfertigt... aber man muss das geld halt haben.. und für mich als privat person einfach zu viel :mad: ....
... jo aber dann braucht man wirklich verdammt viel leder ! und leder ist nicht gerade billig ...
... wenn sich nur eines der lederstücke löst und wegfliegt macht das ja nichts, hängt sich aber die klinge daran fest, kann sie mit einer wunderbaren geschwindigkeit in bauch,gesicht oder im wertesten teil stecken. macht sicher ne menge spass.... :super:
Ne Menge Spaß und das Ganze dann auch noch für wenig Geld :rolleyes:
Besser kann's doch garnicht werden :cool:
Ich hab mir die Scheiben beim Messer-Gabel-Scherenmarkt die einige Firmen als Deko benutzten angesehen. Die Holzscheiben mit nur einem Lederrimen als Oberfläche sind Polierscheiben und aus verschieden hartem Leder. Die Pliestscheiben sind mit aufrechtstehenden Lederstücken von ca. 5-8mm Dicke beklebt (Dicker=Weicher) und wo "Blöcke" (ca.4cm dick) von anscheinend vorher zusammengeleimten Lederstücken aneinanderstoßen ist ein lederner Keil eingesetzt.
Ich würde eher Hautleim nehmen Knochenleim ist spröder.
Die Scheiben selbst sind eher wie Räder aufgebaut; Außen sind wie bei den Rädern, Felgenstücke angefügt, so dass die Holzfasern fast paralel zur Außenfläche laufen, das innere der Scheiben eher wie Speichen so das die Felgenstücke auf einem Vieleck (8?) sitzen. Ob das bei den neuen Scheiben noch so gemacht wird weis ich nicht.
@Geonohl
na das ist doch schon mal ein guter hinweis ! das mit den alle 4cm ein keil...
vielen dank !
zu den anderen:
meine frage lautete nicht ob ich es wagen soll eine scheibe selbst herzustellen, sondern wie !
so eine antwort wie die von Geonohl hilft mir da weiter...
ratschläge wie man nimmt am besten den und den leim, das doder das leder.. sowas wollte ich haben....
das es einfacher und sicherer ist etwas zu kaufen als es selbst zu fertigen ist klar... aber trotzdem baue ich mir vieles lieber selbst !
und jetzt will ich noch was loswerden..
ich habe schon öfter die erfahrung gemacht das sachen die ich geplant hatte von anderen gleich in die ecke *verrückt, zu gefährlich oder gar unmöglich* gestellt wurden, und ich aber dann trotzdem die idee in die tat umgesetzt habe, und das ergebnis zufriedenstellend war !
z.b. habe ich meine kessel (arbeitsdruck bis 15bar) selbst geschweißt... und da ist mir bis heute nichts explodirt bzw geplatzt ....
solche sachen sollte man aber wirklich nur dann machen, wenn mann sich wirklich 100% sicher ist, und sich bei fachleuten informirt hat !
nicht das jetzt jemand unerfahrenes meint das das dann *jeder* könnte.. oder das es grundsätzlich einfach und ungefährlich sei !
ich gehe an alle solche projekte wohl überlegt ran...
und mache mir auch gedanken um die sicherheit..
ich weis halt, das z.b. meine lötungen 200bar standhalten ! (habe es ausprobiert)
und außerdem habe ich bei sachen die ich selbst gebaut habe mehr vertrauen, als sachen die ich gekauft habe ! denn wenn ich es selbst gebaut habe, weis ich das es ordendlich verarbeitet ist...
bzw weis auch wo evtl schwachstellen sind, auf die man achten muss...
gast31082009
26.12.06, 21:52
und jetzt will ich noch was loswerden..
ich habe schon öfter die erfahrung gemacht das sachen die ich geplant hatte von anderen gleich in die ecke *verrückt, zu gefährlich oder gar unmöglich* gestellt wurden, und ich aber dann trotzdem die idee in die tat umgesetzt habe, und das ergebnis zufriedenstellend war !
z.b. habe ich meine kompressorkessel (arbeitsdruck bis 15bar) selbst geschweißt... und da ist mir bis heute nichts explodirt....
i
und außerdem habe ich bei sachen die ich selbst gebaut habe mehr vertrauen, als sachen die ich gekauft habe ! denn wenn ich es selbst gebaut habe, weis ich das es ordendlich verarbeitet ist...
bzw weis auch wo evtl schwachstellen sind, auf die man achten muss...
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Bei Deinem Behälter kann auch nichts explodieren.:hmpf:
Okay, als Sachverständiger für Druckbehälter und Rohrleitungen, und als Schweißfachmann bin ich mächtig beeindruckt.
Schön, was Du Dir alles so zutraust.
Wozu brauchen wir eigentlich noch Fachleute in diesem Land ?
Wo wir doch einige F(l)achmänner haben, die sich alles zutrauen, und zudem alles können.
Ich halte es in diesem Zusammenhang dann mit H.Nuhr: Einfach mal die Fresse halten.
Mann ist mir schlecht.
Stefan
ich habe nie gesagt das ich alles kann..
und ich binn auch gewiss kein fachmann für alles...
wenn ich alles wüsste und könnte würde ich hier auch nicht fragen...
natürlich sind mir auch schon sachen misslungen, das ist keine frage...
aber ich habe halt schon vertauen in meine arbeit (in der regel zumindest)
wenn ich wärwend der arbeit merke, das ich mist gebaut habe, und dann wird wieder von vorne angefangen, und alles wieder neu gemacht...
wenns dann fertig ist habe ich aber schon vertauen in die sache
wenn ich jemand beleidigt haben sollte, so tut mir das leid, das war nicht beabsichtigt!
ich traue mir übrigends auch nicht alles zu ! vom fliesen legen z.b. lass ich die finger... das traue ich mir nicht zu... und es gibt noch viele andere sachen die ich nicht anpacke...
gast31082009
26.12.06, 22:26
Zitat Thomas:
wenn ich jemand beleidigt haben sollte, so tut mir das leid, das war nicht beabsichtigt!
ich traue mir übrigends auch nicht alles zu ! vom fliesen legen z.b. lass ich die finger... das traue ich mir nicht zu... und es gibt noch viele andere sachen die ich nicht anpacke...
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Ich zumindest bin nicht beleidigt.
Aaaaber, wenn jemand sich Schweißnähte an Druckbehältern und Rohrleitungen zutraut, und später einräumt, daß er Fliesen legen als schwierig empfindet ist das für mich ein Hinweis auf ein gewaltiges Mißverständnis.
Wenn wer falsch Fliesen legt, werden diese wieder locker, oder sehen Scheiße aus.
Druckbehälter bauen, etwas Druckbeaufschlagtes löten, oder die benannte Pliestscheibe zu belegen sind eine andere Nummer.
Dir seien Gefährdungsanalysen der Arbeiten ans Herz gelegt, die Du Dir zutraust.
Das haben auch Jürgen und Andreas so gemeint.
Bei Druckbeaufschlagten Arbeitsgeräten, oder solchen, die mit hohen Geschwindigkeiten rotieren treten andere Gefahrenmerkmale auf, als die Stolpergefahr beim Scheiße-Fliesenlegen.
Denke bitte darüber nach!!!!!!!!!!!!!!!!!!! (fünf dieser Ausrufezeichen sind für Walter, mehr aber nicht :D )
Stefan
Gutes Nächtle.
Damit alle ruhig schlafen können, habe ich eine Idee.
Mach die Scheibe so erst einmal fertig. Dann schnappst du Dir eine Oberfräse mit einem Fräskopf für eine halbrunde Kehle. Den Tisch der Oberfräse befestigst Du an einem Stück Holz, an dem Du einen dicken Stift als Achse befestigst. Die Achse steckst Du in die Bohrung Deiner Plißtscheibe und fräst dann auf beiden Seiten im unteren Drittel der Lederscheiben eine ringförmige Kehle von gut 5mm Tiefe einmal rum. In diese Kehle klebst Du einen Ring aus dickem verlötetem Draht. Und damit wirklich gar nichts passiert, nimmst Du erstens nen guten 2Komponentenkleber und zweitens schraubst Du auch noch auf jede Seite eine dünne Sperrholzscheibe, die dann den Draht überdeckt, auf das Holzrad.
Dann kann da definitiv nichts mehr abfliegen. Und eine Unwucht bekommst Du auf der Drechselbank bei mäßiger Geschwindigkeit mit nem scharfen Eisen raus. Man darf bei Leder nur nicht mit so viel Druck wie bei Holz drechseln, da sich die Eisen da gerne verbeißen.
Gruß aus Berlin
chamenos
Die Lederstücke einer orginal Plistscheibe sind alle in eine art Schwalbenschwanznut ins die Holzscheibe eingeklemmt und dann verleimt.
Stell Dir infach die Frage warum das so gemacht wurde.
@chamenos
das scheint mir sinnvoll zu sein.... werde ich so machen ....
allerddings habe ich keine fräse...
daher werde ich versuchen die holkehle zu drechseln.... (natürlich bei ganz langsamer geschwindigkeit.... )
links und rechts noch eine holzscheibe drauf zu leimen kann in jedem fall nichts schaden :) daher werde ich das auch tun.. dadurch werden die lederstücke ja nochmal etwas eingeklemmt und ja zusätzlich noch verklebt..
@roman
wird da in das holz einer vertzifung gezräst ? und an den lederstücken die ecken weg ? oder umgekehrt ?
könntest mal ne skitze machen ?
was soll ich mir da für ne frage stellen ? das ist ja wohl nur logisch das das wohl wegen besser haltbarkeit/langlebigkeit gemacht wird.. (oder weils dann mehr spaß macht das leder zuzuschneiden:glgl: )
Die Lederstücke einer orginal Plistscheibe sind alle in eine art Schwalbenschwanznut in die Holzscheibe eingeklemmt und dann verleimt.
Stell Dir infach die Frage warum das so gemacht wurde.
@roman
wird da in das holz einer vertzifung gezräst ? und an den lederstücken die ecken weg ? oder umgekehrt ?
könntest mal ne skitze machen ?
was soll ich mir da für ne frage stellen ? das ist ja wohl nur logisch das das wohl wegen besser...
:rolleyes: :rolleyes:
Also manchmal frage ich mich, warum man manchen Leuten überhaupt versucht etwas mit einfachsten Worten zu erklären - alles machen wollen, und nichts an Ratschlägen annehmen wollen...
Welchen Teil von
"...sind alle in eine art Schwalbenschwanznut in die Holzscheibe eingeklemmt und dann verleimt..." hast Du nicht verstanden ?
Und welche Frage muss man sich bei dieser eindeutigen Antwort stellen ?
Warum der Rasen grün ist ?
Wie die Aussicht vom Berg ist ?
Welche Funktion hat eine Schwalbenschwanznut in diesem Fall ?
Was ist eine Schwalbenschwanznut ?
Bau Deine Pliestsscheibe, wie Du es für richtig hältst, und komm nachher nicht angejammert, dass es Dir um die Ohren geflogen ist, Informationen hast Du mittlerweile wohl ausreichend bekommen.
Diesen thread (http://www.messerforum.net/showthread.php?p=326868&highlight=pliesten#post326868)
kennst Du als Fragesteller bereits.
Dicht wegen zunehmender Beratungsresistenz und dem Risiko von Selbstverstümmelung trotz eindeutiger Sicherheitswarnungen.
Nochmal geöffnet, soll nicht heissen, ich würde Leute, die sich rechtfertigen meinen zu müssen, das Wort abschneiden... :rolleyes:
Arno Eckhardt
27.12.06, 10:49
Hallo Ihr
Vorschlag zur Güte:
Die Idee mit den Rindslederscheiben, in der Art einer Schwabbelscheibe verleimt und mit einem Dorn gespannt, möchte ich nochmal aufgreifen.
Es ist nämlich durchaus nicht so, dass man so ein Teil unbedingt so groß machen muß, wie das vorgestellte Holzteil. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es um den Endschliff. Eine Scheibe mit einem Dm von etwa 200 mm, einer Breite von 10 bis 20 mm bei einer Drehzahl von etwa 1000 1/min reicht da völlig und ist sicher (zumindest halbwegs). Eine ganze Kuh bzw. mehrere braucht man dazu auch nicht.
Thema Knochenleim:
Geht. man braucht aber den richtigen. Herr Linden erklärte mir das mal sehr genau, ich bin bekanntlich auch ein Freund von altem Know how. Seine Firma hat sogar noch "passenden" Knochenleim am Lager. Mit meinem von Dick war das Ergebnis nicht zufriedenstellend!
Trotzdem nochmal: Eine kurze Beratung bei denen kostet nix und die zwei Dosen moderner Leim (die Firma hat die Produktion desselben übrigens kürzlich selbst übernommen, weil der Leimhersteller pleite ist) sind für etwa 10.- EUR zu haben, incl. Anleitung... Man halte sich an die Anleitung, ich habe mal nur die Vorgrundierung mit "Rotleim" weggelassen, weil ich geglaubt habe, dass die noch ausreichend drauf ist. Mit dem Ergebnis, dass mir die Schmirgelstücke um die Ohren geflogen sind und ich das ganze nochmal machen mußte...
Als erstes möchte ich mich dem Großteil meiner Vorredner anschließen. Eine Lederpließtscheibe selber herzustellen fällt für mich absolut in den Bereich BAD IDEA™. Da aber nach Wissen und nicht nach Ratschlägen gefragt war, sag ich trotzdem noch was dazu. Meines Wissens nach wird auf dem Umfang des Holzkerns (also das, was du schon hast) eine T-Nut angebracht, in die die Lederscheiben, die natürlich auch so geformt sein müssen, eingehakt werden. Das ist wohl 'ne ganz schön knifflige Sache. Zumal die ersten ganz leicht rein gehen: Einfach etwas schräg stellen, in die Nut rein, gerade drehen und fertig. Aber wenn man dann einmal 'rum ist, hat man leider nicht mehr den nötigen Platz zum schräg stellen.:glgl: Da das Leder, das du gezeigt hast, eh zu dünn ist, kommen da auch wieder Kosten auf einen zu. Da relativiert sich der Preis für eine neue Scheibe dann doch. Ich habe vor 4 Jahren für meine letzte Lederscheibe (450 x 50) 264,- € gezahlt. Um dieses Preises Willen muß ich nicht den oben schon genannten Spaß haben. Und Ja!, mit den Leuten von Ch. Linden kann man echt gut reden. Natürlich wollen die auch was verkaufen, ist ja ihr Job, aber trotzdem war bisher immer ein nettes Fachgespräch mit drin. Frag die einfach, aber sei nicht böse, wenn auch die dir raten, sowas nicht selber zu machen.
@luftauge
ich weis was ein Schwalbenschwanz ist.. auch was eine Schwalbenschwanzführung ist...
ich habe nur nicht gleich verstanden ob jetzt die Nut in der scheibe ist, oder ob die Nut in den Lederstücken ist...
bei nochmaligen lesen und durch den hinweis weiter unten mit einer T-Nut in der Scheibe ist es allerdings klar...
die Nut muss in die scheibe... ob nun Schwalbenschwanz oder T-Nut ist wohl egal...
ich nehme sehr wohl auch Ratschläge an, aber ich hinterfrage Ratschläge auch kritisch !
aber alle die bisher gesagt haben ich soll es ganz bleiben lassen haben scheinbar noch nie selbst den versuch unternommen... so kam es jedenfalls rüber...
wenn mir jemand sag lass es bleiben, weil ich es selbst versucht habe und das und das ist passirt, dann höre ich da eher drauf, als wenn es jemand sagt der es nicht ausprobirt hat...
die ganzen ratschläge die mir sinnvoll erscheinen, wie t-nut, außen holzscheiben drann, niedrige drehzahl.. werde ich auch berücksichtigen..
briesenreiter
27.12.06, 15:06
Im Fotoalbum ist übrigens eine Plisterscheibe zu sehen
in welchem fotoalbum ?
Im Messerforum Foto Album.
Hier (http://www.messerforum.net/fotoalbum/showphoto.php?photo=4603)
kannst du eine von meinen alten Pliestscheiben sehen.
Trotz der schlechten Qualität des Bildes ist zu erkennen das immer mal wieder Keilförmige Lederstücke in unterschiedlichen Grössen eingeklebt sind.
Die von dir als billig bezeichnete Alternative ist gar nicht so schlecht.
Schliesslich gibt es verschieden harte Filzscheiben.
Wenn du da eine ziemlich harte Scheibe nimmst, kommt das dem Feeling eine Lederscheibe schon ziemlich nahe. Es würde mich wirklich wundern, wenn du da einen Unterschied zwischen einer harten Filz- und einer Lederscheibe feststellst.
Ausserdem ist dein Leder zu dünn.
Mein Tip (auch wenn dich soetwas nicht Interessiert):
Lass es sein, spare für eine ordentliche Scheibe von Linder oder versuch eine harte Filzscheibe.
Ich weiß auch nicht warum die Leut hier sich so aufregen wenn die schwer verständlichen Antworten nicht verstanden werden. Es war nun wirklich nicht zu erkennen ob die Schwalben oder die Schwänze im Holz liegen (und ich hab so ne Scheibe noch nicht von innen gesehen). Das einetzen in die Nut wird wohl mit dem Schrägstellen und verdrehen hin haun wenn man bedenkt das das Leder vom Leim weich wird. Wenn man die Teile dann drin hat, was beim letzten Stück eben mit etwas Gewalt funktionieren müsste werden dann wohl erst die Keile eingeschlagen um die Lücken zwischen den "Blöcken" zu füllen. Das hier einige meinen das die "modernen" Leine beser halten als die Haut- und Knochenleime führe ich eher darauf zurück dass diese weniger benutzt werden. Ich hatte auch gedacht das der Hinweis, dass man diese Leime restlos aus dem Zubereitungsgefäß entfernen muß, wenn der Leimrest eintroknen kann, übertrieben ist. Zwei Tege später hatte ich einen "implodierten" Laborbecher. Als sollte man bei der Anwendung bedenken das der Leim kraftvoll schrumpft. Das Holz muß übrigens beim Verleimen warm sein (wie der Leim) damit der Leim nicht zuschnell fest wird.
Ich muß aber noch dazu schreiben, dass ich auch lieber eine Kaufenwürde.
Gibt es da eigentlich noch mehr als einen Hersteller? Scheind auch aus zu streben.
ps: Wo ich grad das Bild sehe: Die waren zur Verstärkung teilweise an den Seiten mit Starkem Papier beklebt.
Arno Eckhardt
27.12.06, 15:49
Hallo Geonohl
Missverständniss:
Die alten Leime sind spitze und ich verwende sie sehr häufig. Aber eben nicht zum Beleimen von Pliestscheiben. Das geht mit den modernen einfach schneller und die Leistung ist auch höher.
Die Umfangsgeschwindigkeit ist bei dir das Entscheidene. Daraus errechnet sich dann die Drehzahl.
In der Praxis heist das : Vorsichtiges rantasten unter Belastung, am besten auf der Drehbank, ob die fertige Scheibe das aushält, möglichst so, das du nicht vor dem Werkstück stehst. (Ich denk das ist dir eh klar)
Hier (http://www.andreas-malitz.de/index.php?id=10) hab ich noch was zum "Polieren mit Tuchscheiben" gefunden. Vieleicht hilft dir das weiter.
P.S.
...aber alle die bisher gesagt haben ich soll es ganz bleiben lassen haben scheinbar noch nie selbst den versuch unternommen... Ich will dich jetzt ja nicht beunruigen, aber du hast du dir mal genau angesehen wer da geantwortet hat?
Rumag: Gerüchteweise sammelt rumag Bandschleifer wie andere Leute Briefmarken. Außerdem hängt ein Foto von seiner Werkstatt als (Vor-)Bild bei mir :staun:
Jürgen Schanz: Verbraucht IHMO mehr Schleifmaterial im Monat, als alle nicht Pro's hier zusammen in ihrem ganzen Leben und hat so einen komischen Meistertitel...
roman: Hab sein Buch zu Weihnachten bekommen...bin noch nicht durch...Danke
[Liste unvollständig, Reihenfolge zufällig]
Ich könnte drauf wetten das alle genannten sich schon mehr als einmal nicht nur ernsthafte Gedanken zum Bau von Pliester/Polierscheiben gemacht haben...
@uuups
ja mich wundert es auch ein wenig..
aber wenn sie es schon mal versucht haben, dann würde ich doch eine recht detaillierte Beschreibung wünschen wie sie es gemacht haben, damit ich weis, welche Methode eben NICHT funktioniert
auch wäre es dann für mich nütlich zu wissen wie groß das teil war, und bei welcher drehzahl und belastung das teil auseinander geflogen ist...
nur weil jemand tonnen von standart schleifmitteln verbraucht, heißt das noch nicht das er auch von der herstellung eine große ahnung hat...
nur so allgemein......
ThomasG ..... Bei Deiner Argumentation und Deinem Verhalten würde ich mich nicht wundern, wenn Dir bald niemand mehr auf irgendwelche Fragen antwortet.
Es kann u.U. durchaus sein, dass einigen Menschen die Zeit für solche Firlefanz-Diskussionen mit Besserwissern und "Schlauscheissern" einfach zu schade ist ;)
Nur mal so als Idee ... Aber Du bist ja einer von den Super-Helden, die glauben eh alles besserzuwissen .... Also schaffst Du das auch ohne die Hilfe von Leuten, die eh nur tonnenweise Standard-Schleifmittel verbrauchen oder schon Messer gebaut haben, als Du noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gelaufen bist. Aber "die" haben ja alle keine Ahnung ... Is klar.
Sorry, das musste jetzt raus.
Und für mich ist dieser Thread und Deine Person wieder ein Beweis dafür, dass es sich manchmal einfach nicht lohnt, auf eine Frage eine Antwort zu geben.
Sorry, das musste jetzt raus.
Und für mich ist dieser Thread und Deine Person wieder ein Beweis dafür, dass es sich manchmal einfach nicht lohnt, auf eine Frage eine Antwort zu geben.
Sorry Andreas,
das sehe ich etwas anders.
Er wollte wissen, wie es geht und eben nicht ob sich das lohnt oder wo man fertige Scheiben kaufen kann.
Hier im Forum gibt es mittlerweile hunderte von Beiträgen zum Bau eines Bandschleifers. Da wird sachlich geantwortet und nicht auf Händler verwiesen oder von vornherein behauptet, dass das nichts werden kann.
Natürlich ist jemand wie z.b. Jürgen als professioneller Messermacher der (für ihn) richtigen Meinung, dass man an so etwas nicht vier Tage rumbastelt, noch dazu mit ungewissem Ausgang, sondern solch ein Schleifmittel eben kauft.
Genauso, wie er sein Mikarta nicht selber macht oder seinen Stahl verhüttet. Sind aber auch alles Themen hier.
Wenn ich mir aber die von briesenreiter abgebildete Plißtscheibe ansehe, ist die garantiert nicht aus einer CNC-Fräse geplumpst, sondern in Handarbeit von jemandem angefertigt worden.
Also kann man so etwas auch nachbauen, wenn man möchte.
Würde ich eine haben wollen, würde ich die auch selbermachen.
Denn eine Kiste Absatzleder liegt bei mir in der Werkstatt. Das Holz, die Werkzeuge und eine Drechselbank habe ich auch.
Und 260,-€ sind auch ein Grund, mal ein Wochenende in der Werkstatt zu stehen.
Ich möchte hier an den gar nicht so alten Thread zum Thema "Holz selber stabilisieren" erinnern. Die ersten Antworten waren alle: "lohnt nicht, schicke es ein!". Mittlerweile sind da einige mit viel Spaß am experimentieren.
Und hier geht es um ein bisschen Holz, Leder und Kleber/Leim. Das sollte doch hinzukriegen sein.
viele Grüße aus Berlin
chamenos
Und 260,-€ sind auch ein Grund, mal ein Wochenende in der Werkstatt zu stehen.
Wenns denn dannach funktioniert.
Wenn ich allerdings keine Ahnung hab, dann frag ich zuerst und fang dann an; und nicht zuerst anfangen, sich ne Meinung in den Kopf setzen, dann fragen und dann trotzdem das machen was man sich in den Kopf gesetzt hatte...
... sondern in Handarbeit von jemandem angefertigt worden.
Wahrscheinlich von Leuten, die das gelernt haben und das auch nicht nur einmal machen. Ich hätte nicht so viele Bedenken, wenn jemand schon eine Weile mit den Scheiben gearbeitet hätte oder sie wenigstens genauer unter die Lupe genommen hat. Aber aus den ersten Bildern hab ich geschlossen, dass da einfach noch nicht so viel Erfahrung vorhanden ist.
@ThomasG
Wenn du wirklich den Versuch wagen willst, würd ich dir empfehlen dir mal eine Lederscheibe in Natura anzuschauen. Auf Photos sieht man einfach nicht alles. Such dir eine Schleiferei in deiner Nähe und frag einfach ob du dir so eine Scheibe mal anschauen darfst. Solltest du mal in Berlin sein, meld dich einfach bei mir. Ich werde meine Scheiben zwar nicht auseinandersägen :hmpf: aber sie genauer unter die Lupe zu nehmen, mal prüfen wie fest das Leder ist und so lohnt sich schon.
Und das eine oder andere Gespräch mit Firmen wie Ch. Linden solltest Du schon einplanen.
Neben Linden gibt/gab? es noch Wilhelm Halbach/Inhb. Manfred Knott in Solingen. Die sind auch ganz nett. Überhaupt ist Solingen für Recherchen bestens geeignet.
Mit den Recherchen ist man dann aber bei mehr als einem WE in der Werkstatt.
Und 260,-€ sind auch ein Grund, mal ein Wochenende in der Werkstatt zu stehen.
Aber kein Grund ein paar Wochen im Krankenhaus zu verbringen.
Eine Klinge, die auf Reisen geht, weil sie sich verhakt,verkantet oder sonstwie nicht mit der Polierscheibe verstanden hat, ist echt nicht lustig. Ist auch nur ein Stück Stahl. Muß man aber wahrscheinlich mal erlebt haben. Auch wenn's in 9 von 10 Fällen gut geht, weiß man was passieren kann.
robbytobby
27.12.06, 21:18
Hallo Zusammen,
eigentlich weiß ich ja nicht so recht, ob man mit dem Konstrukteur jetzt schon Mitleid haben soll. Auch ist mir nicht recht klar, ob das alles ganz ernst gemeint ist. Müsste ein angekündigter Selbstmord nicht in ganz anderen Foren behandelt werden? Gibt's da nichts für Suizidgefährdete? Muss das hier sein? Kommen wir vielleicht alle "dran" wegen unterlassener Hilfeleistung?:irre:
Eine andere Motivation als eine - noch nicht einmal verborgene - "Todessehnsucht" kann ich mir bei einem solchen Ansinnen kaum vorstellen.:super: :super: :super:
Aus eigener Erfahrung weiß ich, was passieren kann, wenn bei einwandfreiem rotierendem Werkzeug ein Anwenderfehler passiert.
Was passieren könnte, wenn ein solcher auch noch mit konstruktionsbedingten Fehlern einhergeht, übersteigt beinahe meine Vorstellungskraft. Und gerade Polier- oder Pließtscheiben gehören zum Hinterhältigsten, was ich in der Werkstatt kennengelernt habe, weil sie hinsichtlich der Gefährdung permanent unterschätzt werden. :(
Im günstigsten Fall ein ordentlicher "Reibekuchen", wenn ein bißchen Haut erwischt wird. Im schlimmsten Fall ein zerschmetterter Schädel, mit sehr sehr vielen Variations- und Kombinationsmöglichkeiten dazwischen.
Und das für nur 260,--€!
Gibbet dat auch bei obi?:)
Und wetten, wenn am Ende abgerechnet wird, liegen die Ausgaben auf einmal verdächtig nahe an dem, was man für ein professionell hergestelltes, getestetes, zertifiziertes und mit Gewähleistungsansprüchen ausgestattetes Werkzeug hätte ausgeben müssen. :ahaa:
In der Zeit, in der so eine sehr individuelle Maschine konstruiert wurde, haben andere vielleicht schon 10 tolle Messer gebaut. Und ums Messerbauen geht es doch eigentlich, oder?:confused:
Pardon, aber das Leder hätte man auch selbst "erlegen" können, den Knochenleim aus dem Rind herstellen können, das Messer zum Schneiden des Leders selbstmachen können, den Strom selbst per Ergometer erzeugen können, den Sand zur Beschichtung selbst sieben können, die Drechselmaschine selbst bauen können, und das Drechseln selbst mit einem angeschliffenen Fingernagel besorgen können (natürlich mit sehr moderatem Vorschub), ...:haemisch:
Ich habe mir die Mühe gemacht Deine - ThomasG - Beiträge kurz querzulesen. Es geht, soweit ich es gesehen habe, immer um Werkzeuge und Maschinen. Bist Du ein Messer- oder Maschinenfreak?
Zeig' doch einfach mal ein selbstgemachtes Messer!
Sofern mir ein Messer von Dir "durchgegangen" ist, bitte ich um Verzeihung und einen Hinweis, wo ich es sehen kann.
Klebst Du einen Spitzerl ein oder nur mit der äußersten Spitze auf?
Mit Knochen-, Hasen-, Fisch- oder Weißleim?
Oder machst Du den 2-Komponentenkleber auch selbst?
Ich habe mal gehört, dass Mehl und Eier eine gute Basis geben.:haemisch:
Ach so, ja, die Ölflaschen hinter der Pließtotine würde ich schonmal wegräumen, gibt bestimmt eine Riesensauerei, wenn da was einschlägt. Und Öl und Blut geht ganz, ganz schwer wieder weg.
Nix für Ungut, aber soviel Ignoranz muss einfach bestraft werden.
Ich hoffe für den Betreiber, dass schon der erste Testlauf voll in die Hose geht und er sich nach 3 oder 5 oder 10 gepließteten Klingen nicht in trügerischer Sicherheit wiegt.
Tschöhö!:glgl:
mikromeister
27.12.06, 21:59
Heidewitzka, so ein Gekeife kenne ich sonst nur aus anderen Foren.
Ich habe in meinem Leben auch schon vieles selber gemacht was man besser kaufen hätte können und auch wenn es sich damals vielleicht nicht gelohnt hat, sind diese Erfahrungen heute mit eine Grundlage meines Gelderwerbs.
Auch Messer sind für die meisten Leute etwas was man sich besser kaufen sollte.
Zur Gefahrendiskussion:
Keiner von euch hat je so eine Scheibe selber gebaut und die Gefahrszenarien sind nur sicherlich bedenkenswerte Vermutungen.
Eine selbstgebaute Scheibe an sich ist jedenfalls noch keine Gefahr. Interessant sind die Betriebsbedingungen. Da sollte man vorsichtig rangehen und Sicherheitsvorkehrungen treffen.
Machbar ist das jedenfalls, und ob es Sinn macht liegt nur im Auge des Betrachters.
Wie gesagt, Messer machen ist auch nicht besonders sinnvoll.
@robbytobby:
Wer auch nach deutlichen Hinweisen von mindestens drei SEHR erfahrenen Schleifern immer noch darauf besteht, den Darwin-Award zu beantragen, den soll man irgendwann nicht mehr von seinem Tun abhalten. Drei Warnungen sind hinreichend.
@TomasG:
Und damit ich kein schlechtes Gewissen bekomme: Lies Dir die Warnungen vielleicht doch noch mal durch...
-zili-
hmm ich dachte bisher das ein Messer nur dann durch die Gegend fliegt, wenn ich es falsch an die Schleifscheibe oder Stein halte... sprich verkannte...
an einer Schwabbelscheibe oder Schleifstein ist mir das bisher jedenfalls nur passiert wenn ich eben das Werkstück verkanntet habe, oder nicht richtig festgehalten habe....
waren bisher aber meist keine Messer die weg geflogen sind...
ach so es macht mir nichts aus, wenn ich 4 oder 5 tage an so einer scheibe arbeiten muss... auch eine woche würde ich wohl in kauf nehmen
ich habe wohl doch mehr zeit als geld...
ich habe schon so eine scheibe in natura gesehen, bei uns auf der arbeit liegt eine ist aber eine ganz kleine.. und schon sehr alt.. leider kann mann nicht so viel erkennen, da die außen wohl überschliffen wurde, und auch schon 1000 mal mit fett und sonstigen zeug eingerieben...
zerlegen kann ich sie nicht, da sie noch gebraucht wird, zum scheren schleifen...
@Armin II
es ist schon richtig, ich habe mir in den Kopf gesetzt so eine teil anzufertigen...
aber nicht so wie ich anfangs überlegt hatte..
die ganzen sinnvollen konkreten tipps berücksichtige ich beim weiteren vorgehen !
ich glaube ihr habt auch falsch vorstellungen wie ich mit so einem teil arbeiten will.. also mit 1500 U/min werde ich das teil sicher nicht betreiben ! und die ersten 20min lass ich das ding eh erst mal ganz langsam laufen, und zwar ohne belastuung, und mit sicherheitsabstand...
alle erfahrene schleifer die die warnungen ausgesprochen haben, haben aber scheinbar noch keine scheibe selbst gebaut, und ihnen scheint auch noch keine auseinandergeflogen zu sein ...
für euch scheinen auch 300€ nicht viel geld zu sein, aber für mich ist es im moment schon viel..
ich bekomme werend meiner umschulung nur 370€ im monat... davon müssen essen, nebenkosten, telefon, versicherung benzin und klamotten bezahlt werden...
ich habe bisher erst ein messer fertig..
es liegen aber noch 4 geschmiedete rohlinge rum, die müssen noch bearbeitet werden..
binn noch ein blutiger anfänger in der messermacherei...
http://img133.imageshack.us/img133/442/pic1406xc3.jpg (http://imageshack.us)
http://img183.imageshack.us/img183/9339/pic1411fg2.jpg (http://imageshack.us)
http://img412.imageshack.us/img412/7733/pic0989dq7.jpg (http://imageshack.us)
binn mit dem messer nicht so zufriden, aber fürs erste messer kann ich damit leben...
klinge und griff passen irgendwie nicht so recht zusammen...
den erl habe ich mit methylmetacrylat eingeklebt.. ein 2k kleber... mit geschmolzenem schellack hätte es aber auch gut funktionirt, da binn icgh mir sicher...
@robbytobby
das messer mit dem ich das leder geschnitten habe war ein selbstgemachtes.. aus einem alten sägeblatt geschliffen ;)
das leder kostet mich nichts, da ich auf der arbeit die abfälle umsonst bekomme ! und ich habe auch haufenweise reste zu hause liegen...
der leim kostet nicht die welt...
holz habe ich auch rumliegen...
ich binn übrigends ein maschinenfreak ... meinen bandschleifer und wasserschleifstein ahbe ich ja auch selbstgebaut.. meinem nähkloben auch (zum nähen der messerscheiden)
flintenkoffer
28.12.06, 20:32
Eben habe ich mir mal ALLE Thomas'schen Threads angesehen und mir wurde ein bisschen weihnachtlich ums Herz. Sagen wir unserem Gyro-Gearloose-Epigonen doch einfach die Worte, die er sich eigentlich wünscht....
Lieber ThomasG,
Hut ab, Du bist ein großer Autodidakt und ein verkanntes Living-Treasure der Metall-, Holz-, Lederbearbeitung und der Elektrotechnik. Im übrigen bestaune ich Deine Fähigkeit, aus Deinem sicherlich ungerechtfertigt niedrigen Salär das Allerbeste zu machen. Dein Interesse an allem Technischen ehrt Dich und Du bewegst Dich auf fachlich allerhöchstem Niveau, eines Tages wirst Du vielleicht eine bahnbrechende Erfindung machen. Vergiss die ganzen Klugscheißer hier im Forum und höre auf die, die gleicher Meinung sind wie Du. Denn nur die haben Recht.
Deine Werkstatt könntest Du aber trotzdem mal aufräumen; es sieht dort aus, wie in Louis Trenkers Rucksack.
es geht mir weis gott nicht darum gelobt zu werden, für dachen die ich nicht getan habe...
und auch nicht darum mich als alleskönner darzustellen.. und auf allerhöchstem Niveau mit sicherheit nicht, das ist mir auch bewusst...
ich verstehe auch nicht so ganz warum ihr mich jetzt versucht so runter zu machen :confused: :mad:
nur weil ich etwas selbst bauen will, was bisher noch nicht so viele selbst getan haben ?
nur weil ich mich nicht gleich entmutigen lasse, von aussagen wie das kann nix werden, und das ist zu gefährlich ?
ihr scheint mich total falsch zu verstehen, und einzuschätzen...
und was bitte schließt ihr aus dem foto ? da habe ich nur ein par lederstcüke zur probe angeleimt.. um zu testen wie gut es hält..
sprich mal mit der zange dran zeihen... schauen wann und wo sich etwa löst....
was daran falsch oder unüberlegt ist weis ich nicht..
und warum das so unfachmännisch aussiht weis ich auch nicht..
klar sieht das erst mal scheiße aus.. aber wenn man das am schluss überschleift, würde es ordendlich aussehen..
es gibt halt auch immer mindestens 2 lösungen für ein Problem, bei führen zum Ziel .. keiner beiden wege ist unbedingt schlechter...
lösung 1 ist halt etwas fertiges kaufen, und lösung 2 ist es sich selbst anzufertigen ..
Hallo Thomas
2.
Mein vorhergehender Eigenbau war Mist. nach mehreren Telefonaten mit Herrn Linden und eingehender Beratung weiß ich jetzt auch, warum...
würdest du mir denn auch verraten warum dein vorheriger eigenbau mist war ? was ist passirt ? und was war dein fehler ?
mit welchen leim hattest du gearbeitet ?
ich lasse mich durchaus überzeugen, aber ich brauch halt ein par fakten.. nähere infos
gruß
TomasG
Arno Eckhardt
29.12.06, 06:49
Hallo Thomas
Respekt für Deine Geduld.
Zu meinem Eigenbau habe ich schon alles gesagt, wenn auch nicht im direkten Zusammenhang:
Ich habe das Leder mit Pattex geklebt, was sich nach kurzer Zeit gelöst hat, zum Glück nicht an einem Stoss. Den Belag habe ich mit Knochenleim von Dick gemacht, der wohl zu hart oder zu zäh war. Diese Beleimung hat zwar super gehalten, aber nix geschliffen.
Ansonsten habe ich ja bereits zwei Vorschläge gemacht, wie das noch was werden könnte, ohne gleich Verwundete zu produzieren.
Mein größter Fehler war eigentlich, dass ich mich nicht, wie ich es sonst immer mache, vorher ausreichend informiert hatte...
gut, das es mit pattex nicht gut hält kann ich mir denken.
Knochenleim ist da besser geeignet.. (hattest du den pattex auf holz und leder aufgetragen, dann 15min trocknen lassen, dann fest angedrückt, oder hast du gleich nass drauf geklebt?)
hattest du die Lederstücke einfach auf die glatte Holzfläche geklebt ? oder hattest du sie in eine T-Nut im Holz geklebt ?
hattest du die Lederstücke auch Untereinander verkelebt ?
ich habe jetzt gestern mal getestet, wie gut die Lederstücke am holz halten, und war wieder sehr erstaunt, wie gut das zeug klebt ! ich habe zwar die lederstücke ab bekommen, aber das leder ist dabei gerisssen..
also es klebeten am schluss immernoch viele lederfasern am holz ..
es ist also eher warscheinlich das das leder reißt, als das sich die klebung löst..
Arno Eckhardt
29.12.06, 10:31
Hallo Thomas
Ja, ich weiss, wie Pattex fuktioniert...
Und ja, natürlich habe ich das Leder (Riemen) auf Schäftung geklebt.
Ja, ich weiß auch, wie gut Knochenleim auf Leder und Holz hält.
Ich weiß aber auch, dass es zwischen reiner Muskel- und Fliehkraft gewisse Unterschiede gibt.
Aber warum erzähle ich das eigentlich noch?
Jetzt bapp halt mal die Teile drauf und mach deine eigenen Erfahrungen. Darfst halt hinterher nicht enttäuscht oder noch schlimmer verwundet sein.
Wäre ich so unbelehrbar, wäre ich inzwischen schon mit meinem zweiten Versuch fertig...
@All:
Eine Sache verstehe ich aber selbst auch nicht so recht:
Warum wollen immer alle ausgerechnet den Endschliff maschinell machen, wenn `s von Hand auch nur 10 Minuten dauert und die Härte dabei "heil" bleibt?
In der Industrie kann ich das ja verstehen, wenn man 200 Klingen pro Stunde scharf (oder so ähnlich) kriegen muß. Aber im Hobby- und Handwerksbereich ist das doch echt überflüssig.
Das "Blaupliesten" wird etwa mit Korn 300 gemacht. Dat issn grober Grobschliff...
Ich selbst benutze die Scheiben wie gesagt nur an ungehärteten Klingen zum Hohlkehlen polieren. Wenn ich z.B. einen Hohlbeitel mit Innenanschliff nachschleifen muß, lasse ich die Dinger auf der Drechselbank mit 300 Touren (bei nur 20 cm Dm!) laufen, und selbst das wird noch zu warm. Zum Kühlen kommen nur Petroleum oder Öl in Frage, die Leime sind nicht Wasserfest. Was ne Sauerei. Dann doch lieber gleich am Wasserstein und von Hand.
Nix für Ungut, Euer Haarspaltender "Handpliester"
@Arno:
jetzt schreib ich doch auch noch was:
du hast gerade geschrieben, was ich mir die ganze Zeit schon überlegt hab;) :
Warum eigentlich maschinell? Also ich habe schon einige Messer gemacht, und habe weder Polierscheibe noch Pließtscheibe.
Schleifleinen bis K1000 und Flachstahl als Halter, etwas Zeit (ThomasG hat ja gemeint, die hätte er, warum dann maschinell?) und das Ergebinis wird optimal.
Ich selbst baue auch soviel wie geht selbst, aber irgendwo hört es auf. (comming soon: Schmiedewalze mit Getriebemotor inc. CAD Zeichnungen:hehe: )
ein Beispiel: Vor einiger Zeit meinte jemand, er müsse seine Bänder für den Bandschleifer selbst kleben.
Lebensgefahr nur um 1 Euro pro Band zu sparen, ich kanns nicht verstehen. Wenn es da einmal ein Band zerreist kann man unter umständen Pech haben (OK, schon etwas übertrieben)
Polierscheiben sind, wie schon gesagt wurde, in der gekauften Ausführung schon gefährlich.
In einem Amiforum gab es da mal bebilderte Sicherheitshinweise, was passieren kann, wenn man nicht aufpasst, das sah ziemlich unschön aus.
@ThomasG
Wenn du meinst so eine Scheibe bauen zu müssen, dann mach das.
Allerdings braucht man das als Hobbymessermacher eigentlich eh nicht.
jetzt gibt erstmal essen :glgl:
Gruß
Alexander
SORRY hab kleider den letzten Beitrag nicht gelesen, somit erübrigt sich mein Posting.
Also grundsätzlich muss ich hier mal fragen ob hier nicht jemand seine Prioritäten falsch setzt??
EIN Messer fertig gemacht, 5 Rohlinge in der Werkstatt liegen die darauf warten geschliffen gehärtet und montiert zu werden, und dann fängt man an sich ne Pliestscheibe zu bauen.
WOZU??
ich schleif nicht nur messer....
klar kann man vieles von Hand machen, aber ich will halt auch mal andere Techniken ausprobieren... ob die nun besser sind, oder schlechter kann ich erst richtig beurteilen, wennn ich es ausprobiert habe...
manchmal geht es maschinell halt einfacher.. (nicht unbedingt besser) aber einfacher
meinen bandschleifer hätte ich mir auch sparen können... man kanns ja auch mit feilen machen....
@einige Vielposter:
Sonst ließt man immer so viel von Forumsregeln, Verhaltensformen, kein OT in Sachthemen, konstruktiver Kritik... komischerweise habt ihr das bei diesem Beitrag scheinbar vergessen. Ich hätte gerade von den alten Hasen hier etwas mehr Coolness erwartet.
@Thomas:
Ziehs durch. Die Idee mit der Nut an den Seiten des Leders halte ich für enorm Sinnvoll. Bei dieser Größe könntest du den entsprechenden Sicherungsring auch noch aus einer Spanplatte oder ähnlichem Aussägen. Ein Draht wäre mir persönlich etwas zu unstabil.
mikromeister
29.12.06, 16:35
Die Idee mit der Nut in den Stirnseiten finde ich auch sehr geeignet und sollte die Sache narrensicher machen solange die Nut tief genug ist.
Wenn man die kleinen Ausschnitte schon vor dem Aufkleben in die Lederplättchen stanzt, braucht man noch nicht einmal eine Oberfräse.
Oder man drechselt die Nut bei langsamer Drehzahl. Da könnte man sie sogar nach innen etwas hinterstechen.
Ein Drahtring ist schon ok.
1.5 mm Federstahldraht 2 x rumgewickelt und mit Uhu plus in die Nut geklebt braucht meiner Meinung nach nicht mal verlötet werden. Schadet aber natürlich auch nichts.
Das sollte sicher 300 kg auf Zug aushalten und müsste die Warner beruhigen.
Dann noch Sperrholzscheiben und die Sache macht keine schlaflosen Nächte mehr.
ich habe noch eine andere Idee...
und zwar das ich an den seiten eine Nut rein stechen .. also bei langsamer Drehzahl auf der Drehbank,
so dann 2 Holzscheiben drechseln, die einen Vorsprung haben.. also so dass aus der Holzplatte dann ein ring vorsteht, der dann in die Nut im Leder eingreift...
ich kanns irgendwie schlecht erklären..
versteht ihr was ich meine ?
so hätten die seitlichen Holzplatten ne bessere Verbindung zum Leder.. und sie würden die gleiche Funktion wie ein Drahtring übernehmen.
Hallo Thomas
Ich denke mal ich weiß, von meinem technischen Verständniss her,was Du meinst.Die Idee iss echt gut:super:
So wird Dir auch nichts um die Ohren fliegen.
Außerdem wer an der Drehbank arbeitet hat sowieso keine Angst vor umherfliegenden Teilen. :hehe:
(Ich kenn mich aus:hmpf: )
Grüße vom Dr
Fjäderhammaren
03.11.10, 19:55
Hier 2 Videos über das Pließten mit einer Pließtscheibe ( Blaupließten)
Video I http://www.youtube.com/watch?v=qHF8biinHKc
Video II http://www.youtube.com/watch?v=G3ndgopLK_s
:ahaa::super::cool::staun:
Wer sich da informieren will, kann auch am nächsten Wochenende zum Messer Gabel Scheren Markt gehen.
@TomasG: Was ist eigentlich aus dem Projekt geworden?
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