Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gasesse - Eigenbau in Bildern dokumentiert
Hallo,
ich möchte mir in nächster Zeit eine Gasesse bauen. Allerdings habe ich noch ein paar Fragen...
Brenner:
Ich habe in einigen Posts von Peter Abel gelesen, dass ich einfach einen Hartlötbrenner benutzen kann, der in ein, mit zusätzlichen Lüftungsschlitzen (gehen Löcher auch?) versehenes, Rohr reingesteckt wird. Kann ich dafür einen aus dem Baumarkt nehmen, oder woher sonst?
Gehäuse:
Ich habe viel gelesen über Gasflaschen oder Bierfässer. Irgendwo wurde aber auch geschrieben von Einwegflaschen, in denen mal Kühlmittel für Klimaanlagen drin war. Seien zu bekommen z.B. bei ATU. Kann ich die auch nehmen, bzw. wie gross sind die denn?
Isolierung:
Ich würde mir Das Zueg von Peter Abel bestellen. Aber wie krieg ich die Keramikwolle fest? Durchtränk ich sie mit Feuerfestem Beton?
Wie sieht es beim Keramikwolle reinlegen mit der Schutzkleidung aus? Staubmaske oder so?
Wenn noch Fragen auftauchen, meld ich mich wieder.
Hoffe auf baldige Hilfe, ich möcht bald anfangen damit.
Danke im Vorraus,
Sebastian
Achja, und sorry, ich krieg das mit der Liste nicht gebacken...:D
.....2) Gehäuse:
Ich habe viel gelesen über Gasflaschen oder Bierfässer. Irgendwo wurde aber auch geschrieben von Einwegflaschen, in denen mal Kühlmittel für Klimaanlagen drin war.....3) Isolierung:
Ich würde mir Das Zeug von Peter Abel bestellen. Aber wie krieg ich die Keramikwolle fest? ......
Zu 1): Jeder Blechbehälter in der gewünschten Größe funktioniert, wenn die Wärmedämmung ausreichend dick ist. Die dünnwandigen Behälter haben den Vorteil, dass die Esse leichter zu transportieren ist. Sehr preiswerte Behälter sind z.B. die Druckausgleichsgefäße, die in Heizungssysteme eingebaut werden. Man findet sie auf dem Schrott.
Zu 2) Für die Befestigung gibt es mehrere Verfahren, z.B. Keramikanker. Kleben geht aber auch, wenn der Behälterradius klein ist.
Gruß
sanjuro.
Was ist mit ausgießen? Kann ich die Wolle da reintun, in die Mitte ein Rohr als Platzhalter, und dann ausgießen? Ich würds wohl so machen, klingt einfach und idiotensicher :super:
Sebastian
Arno Eckhardt
16.10.06, 09:31
Hallo Blacky
Ja, genau so kannst Du `s machen.
Nimm aber kein Stahlrohr als "Platzhalter" und wickel vorsichtshalber noch ein paar Lagen Papier drum, damit Du es auch wieder raus bekommst. Ich persönlich stehe da mehr auf ausschmieren, das ist glaube ich "idiotensicherer".
Ich hab meine erste Esse mit eingestecktem Rohr ausgegossen, funktioniert zwar gut, habe aber bei meiner neuen trotzdem anders gearbeitet.
Ich hab die Wolle (2 Lagen) rein, und dann von Hand mit Feuerzement verschmiert.
Das hat den Vorteil, das der Durchmesser vom Brennraum innen größer ist, und zur Öffnung verjüngt werden kann, dadurch kann die Hitze nicht so schnell entweichen.
Beim Brenner würde ich mehrere großzügige Längsschlitze rein schneiden und dann mit einer SChlauchschelle am zusätzlichen Brennerrohr, welches in die Esse ragt, festklemmen.
Bohrungen würde ich nicht machen.
Brenner kriegst Du beim Gashändler, z.B.: Drachengas.
Es genügt, die Wolle mit etwas Übermaß einzupassen und gut festzudrücken.
Danach mit dem Feuerbeton auskleiden ( gießen oder ausstreichen funktioniert beides)
Das ergibt gnügend Festigkeit für den Gebrauch und den Transport.
gruß
Peter
Torsten Pohl
16.10.06, 15:25
Da Ihr ja alle schon mal gebaut habt!
Macht doch mal ne Materialstückliste:
So nach dem Motto, soundsoviel m² Wolle soundsoviel Zement, usw.
Ich lese hier schon lange mit, und habe aus demeinzigstem Grund noch nicht gebaut weil mir einfach nicht klar ist wieviel ich wovon bestellen muß.
Für einen funktionierenden Brenner brauchst du;:.........
Trotz Suchfunktion kommt man einfach nicht dahinter.
Tschua Torsten
Hallo, schon mal danke für die Tipps.
Zum Verschmieren: Ich weiss nicht wie die Konsistenz des Betonzeugs ist. Subbt das durch die Wolle durch oder ist das nur Oberflächlich? Wie verhält sich das beim ausgiessen, wenns reinfliessen kann?
Dann war ich grad im Baumarkt. Da gibts Schlauch 3/8" , Schlauchbruchsicherung und Manometer incl. Druckregler, für 22 € weniger als online. Da dürfte aber qualitativ kein Unterschied sein, oder?
Brenner gabs da auch, aber als Brennerset, und ich hab dem nicht so ganz vertraut, den werd ich also online bestellen, genauso das Isolierzeug.
Ich denke mal, ich komme mit 1m² Wolle und 5kg Feuerfestem Beton aus?
Ich denke an 3-4 Lagen Wolle, Brennraumdurchmesser 10-12 cm und Länge ca. 35-40 cm, sollte wohl reichen?
Sebastian
Arno Eckhardt
16.10.06, 16:04
Hallo Blacky
Du BRAUCHST einen regelbaren Druckminderer! Baumarkt schön und gut, das Zeug geht auch, aber ist eben meist nicht regelbar. Kauf den Regler im Fachhandel (ca. 30.- EUR mit Manometer) und den Rest von mir aus im Baumarkt.
Zwei bis drei lagen Wolle reichen allemahl. Mehr wäre Verschwendung. Soll die Isolierung so dick sein, dass das Ding auch außen halbwegs kühl bleibt (was nach meiner Meinung überflüssig ist), dann nimm zwei Lagen Silikatmatte und mach den Rest mit Glaswolle (GLAS, nicht Stein!) aus dem Baumarkt.
Den "Beton" von Claymore kannst Du von der Konsistenz her einstellen, wie Du ihn gerne hättest. Ich empfehle ausschließlich diesen, weil ich nie was besseres hatte, aber schon so manches probiert habe!
Das Zeug klebt hervorragend an der Matte, egal, wie man es anrührt. Für die Funktion ist es ziemlich unerheblich, wie weit die Isolierwolle damit "vollgesogen" ist: Nach ein paar mm kommt spätestens nur noch Wasser durch. Hauptsache, es hält. Und das tut es problemlos.
Halte Dich unbedingt auch an den Tip von Claymore, die Wolle mit *etwas* Übermaß zuzuschneiden! Mann kann sie dann prima zurechtdrücken, ohne irgendwo Luft zu haben.
Jo Arno.
Auf dem Teil im Baumarkt stand drauf, Druckregler 0,5-4 bar (oder mbar?) 3/8" mit Manometer
Ich gehe mal davon aus dass das regelbar ist, im Gegensatz zu all den Dingern, die daneben hingen, wo nur 1 Wert drauf stand... Oder nich?
Ach, und das mit dem Vollsaugen wollt ich auch nur wissen, um sicherzugehen dass es hält. Also alles klar. :super:
Sebastian
Arno Eckhardt
16.10.06, 16:17
Hallo nochmal
...Dann ist auch der Regler o.K (Edit: Wesentlich besser ist es, wenn sich der Druck bis "0 bar" runterregeln lässt. Du wirst das brauchen können!), wobei ich trotzdem die paar Euro für ein Manometer drauflegen würde (siehe Edit).
Die 5 Kg Mörtel sollten übrigens gut reichen, dann hast Du auch noch was über für evtl. Reperaturen oder Experimente.
Achje Arno, der Manometer ist doch schon da dran...;)
Oder meinst du der is zu unpräzise?
Sebastian
edit: ich werd mal sehn, ob's da einen von 0-4 bar gibt...
Arno Eckhardt
16.10.06, 16:26
...Nö, passt schon...
.....Zum Verschmieren: Ich weiß nicht, wie die Konsistenz des Betonzeugs ist. Suppt das durch die Wolle durch oder ist das nur oberflächlich? Wie verhält sich das beim Ausgießen, wenns reinfließen kann?
Dann war ich grad im Baumarkt. Da gibts Schlauch 3/8" , Schlauchbruchsicherung und Manometer incl. Druckregler für 22 €; weniger als online. Da dürfte aber qualitativ kein Unterschied sein, oder? .....
Ein Teil der wärmedämmenden Funktion ergibt sich durch die Luft zwischen den Keramikfasern. Es wäre nicht so sinnvoll, da einen "faserverstärkten" Feuerbeton anzufertigen. Ohnehin würde der Beton, auch wenn Du ihn dünn anrührst, das Faservlies nicht völlig durchdringen.
Natürlich gibt es große Qualitätsunterschiede zwischen Baumarkt und Fachhandel! Woher sollten denn die Billigpreise kommen, wenn nicht dadurch? Allein über den Einkauf in größeren Stückzahlen geht das nicht. Das ist ähnlich wie bei Fahrrädern aus dem Megamarkt und denen, die im Fachhandel sorgfältig montiert und angepasst werden.
Gruß
sanjuro
Hallo,
Ich würde mich gerne der Frage anschliessen, wobei ich besonders für die Anordnung des Brenners interessiere.
Was ist optimal: Ein Aufnahmerohr für den Brenner oder den Brenner gleich mit dem Essenkörper verschweissen? Den Brennerkopf bei festgeschweissten Brennern aus Feuerfestbeton giessen? Den Brenner zum Zentrum ausrichten oder schräg einführen um eine Verwirbelung der Abgase zu erzeugen? (Hab das schon mal hier http://www.messerforum.net/showthread.php?t=36834 formuliert und bildlich dargestellt, leider waren die Reaktionen etwas zurückhaltend.)
Das sind für mich (auch dank des Forums) die letzten Mysterien des Gasessenbaus.
ad Blacky) Schlitze sind immer besser als Löcher, da bei letzteren die angesaugt Luft unnötig verwirbelt und dadurch verlangsamt wird.
Jörg
Hi,
und da klinke ich mich auch noch mal ein :D
Ich würde den Brennerkopf, wie von Claymore beschrieben, in ein Rohr stecken und das Rohr lose reintun (also, natürlich festschrauben und -klemmen). Dazu 2 Fragen:
1. Soll ich das Rohr bis zum Anfang des Brennraumes (1) einführen oder nur gegen die äußere Essenwand (2) klemmen? Bei zweiterem hätte ich Angst, dass auf Dauer die Isolierung, wo die Flamme durchfährt, leidet. (Bzw. käme die Flamme dann aus dem Rohrende oder einfach direkt in den Brennraum?
2. Macht es sinn, den Winkel von senkrecht (0°) bis ca. 60° (oder mehr oder weniger) variabel zu lassen? Das Rohr läuft dann auf einer 'Schiene' und ist in jeder positon festklemmbar? Oder sollte ich den Winkel von vornherein nich mehr änderbar machen?
Dazu ne schnelle Skizze:
http://people.freenet.de/messermacher/datafiles/skizze110e55c88b6a.JPG
(Achja, die Proportionen von Isolierung und Brennraum sind natürlich bissel komisch :D)
Sebastian
Also ich hab´s so:
Der Dachdeckerbrenner wird am großen Durchmesser, dort wo normalerweise die Flamme raus kommt, mit 4 großzügigen Schlitzen aufgesägt.
Das heitßt, es bleiben nur schmale Stege stehen. Durch diese Schlitze wird die Luft angesaugt. In diese Öffnung, aus der normalerweise die Flamme brennt, die jetzt nur noch aus schmalen Blechstreifen besteht, wird ein Wasserleitungsrohr geschoben.
Dieses Rohr muss warscheinlich etwas im Durchmesser verringert werden, damit es hinein geht.
Über diese Kombination wird eine Schlauchschelle geschoben, damit es nicht mehr auseinander fällt.
Ich hab die SChelle nur locker drauf, damit ich ohne sie aufschrauben zu müssen, den eigentlichen Brenner vom Rohr lösen kann, wenn die Esse auskühlt, damit der Brenner nicht unter der rückströmenden HItze leidet, wenn er aus ist.
Auf dieses große Wasserleitungsrohr kommt eine Gewindemuffe über die der Querschnitt auf einen kleineren Durchmesser (wieder ein Wasserleitungsrohr) reduziert wird.
Das ist jetzt der ganze Brenner.
Dieser Brenner wird in ein Rohr eingeschoben, das ich fix an der Esse belasse, er dient nur dazu, den Brenner zu halten.
Das letzte Rohr mit dem kleinen Durchmesser ragt nicht ganz in den Brennraum, sondern endet 3 cm vorher, um die Lebensdauer zu verlängern.
Die Flamme fällt schräg in den Brennraum an die gegenüberliegende Seite, so genau ist das nicht.
Der Feuerzement hält das ohne Probleme auf Dauer aus.
Gezündet wird das Ganze in der Esse mit einem brennenden Stück Papier, außerhalb der Esse funktioniert er nicht.
Wegen der angeforderten Liste, Claymore ist da sehr hilfsbereit, er verkauft alle nötigen Materialien, auch fertige Brenner, rechnet die nötige Menge an Wolle und Zement aus und steht auch mit Rat zur Seite.:super:
Die Preise sind völlig in Ordnung und das Wissen, das er zur Verfügung stellt ist auch viel wert, außerdem muss er ja davon leben, allein daher sollte man besser vom kleinen Handwerker kaufen, als vom Großhändler.
Soo, über's Wochenende bin ich weg, aber ich würde am Montag gern sofort mit der Materialbeschaffung loslegen.
Daher nochmal ne kurze Frage:
wenn ich auf dem Schrottplatz keine Gasflasche fürs Gehäuse finde, woher kann ich eine bekommen? (Und, solte ich lieber 6kg oder 11kg nehmen)?
Sebastian
Soo, über's Wochenende bin ich weg, aber ich würde am Montag gern sofort mit der Materialbeschaffung loslegen.
Daher nochmal ne kurze Frage:
wenn ich auf dem Schrottplatz keine Gasflasche fürs Gehäuse finde, woher kann ich eine bekommen? (Und, solte ich lieber 6kg oder 11kg nehmen)?
Sebastian
Hallo Sebastian,
versuchs mal über einen Händler für Industriegase.
Wenn Du auch etwas längere Klingen machen willst, solltest Du Dich für die 11kg- Variante entscheiden.
Viele Grüße aus Lich ...
Peter
.... ich würde am Montag gern sofort mit der Materialbeschaffung loslegen. Daher nochmals eine kurze Frage:
wenn ich auf dem Schrottplatz keine Gasflasche fürs Gehäuse finde, woher kann ich eine bekommen?.....
Wenn Du Dir die Mühe machst, meinen Beitrag (Post Nr. 2) aufmerksam zu lesen, ergibt sich die Lösung von allein. Die schweren Gasflaschen sind doch viel zu unhandlich!
Gruß
sanjuro
Ich werde wohl auch heute noch bestellen.
Ich kanns auch dokumentieren. Wir könnens ja parallel machen um anderen wie uns mit den selben Problemen verschiedene Wege aufzuzeigen.
Sebastian
Torsten Pohl
23.10.06, 17:50
Können wir gerne zusammen machen Sebastian, hast du schon den Brennerkörper? Drehe mir morgen nen Kopf mit variablen Luftdurchsatz etc. soll ich gleich 2 machen??
Essenkörper wird bei mir ne 11kg Gasflasche, diese hab ich beidseitig auf 150mm aufgeschnitten und den Uhrsprünglichen Fuß unten als Stand angeschweißt!
Tschau Torsten
PS.: Bild kommt morgen wenn ich wieder in der Werkstadt bin.
Ich werde den Essenkörper vom Schrott suchen (was so rumliegt), Schaluch, Manometer etc. aus dem Baumarkt, Brenner und Isolierung von Herrn Abel. Das letzte bestell ich jetzt gleich. Den Rest hole ich mir in den nächsten Tagen.
Noch eine Frage zur Konstruktion: Welche Länge der Esse bietet sich für Messer an, womit man aber bei Bedarf (also in ferner Zukunft:glgl: ) Schwerter bzw. lange Haumesser schmieden könnte?
Sebastian
Arno Eckhardt
23.10.06, 19:38
Hallo Blacky
Solange Du keine Schwerter aus Damast machen möchtest (ziemlich große Pakete!) Kommst Du mit einer üblichen Messermacheresse auch dabei aus. Du kannst eh nicht mehr am Stück bearbeiten, als in der Esse heiß wird. Im Prinzip reicht da `ne 5 Kg Gasbuddel schon voll aus.
Größere sind dann sinnvoll, wenn eben, wie gesagt, größere Damastpakete geschmiedet werden sollen, die müssen schließlich irgendwie noch reinpassen. Hier gilt der Grundsatz: weniger ist oft mehr.
Torsten Pohl
25.10.06, 19:27
Stimmt die meisten Fakten hab ich aus Günters Beiträgen und darauf basiert auch meine zukünftige Esse, daher schon mal Danke Günter!
Hallo Unbekanter (Luftauge :cool: ) irgendwie reden wir an einander vorbei oder??
Es ist mir schon klar das es "Individual" Lösungen sind, die auf dem Wissen und der Erfahrung einzelner beruhen!
Eben dieses Wissen zu erlagen ist das bestreben jedes ernsthaften Anfängers, richtig??
In meinen Augen ist es also auch im Sinne aller und insbesondere des Forums dieses Wissen zu teilen. Zumindest sehe ich das so, auch in anderen Foren wo ich zum Teil auch als Mod tätig bin wird das so gehandhabt.
eine:"einzig wahre, korrekte oder vollständige Bauanleitung" hat auch nie jemand verlangt oder??
Aber eine funktionierende Lösung zum Nachbauen wär doch mal was!
Ich werd also mal dokumentieren, um klar zu machen was ich meine
Tschau Torsten;)
Also Heute morgen, man nehme eine Handelsüblche leere 11kg Gasflasche, Ideal ist eine vom Schrott da man sonst das Pfand verliert, im Beispiel ist es eine lange abgelaufene nicht mehr benötigte Eigentumsflasche.
Hier versteckt sich dann schon mal die erste Gefahr ist sie wirklich leer??
Sicher kann man sein wenn sie Kopfüber mehrere Wochen bei geöffnetem Ventil rumstand, alternativ kann man sie auch mit Wasser füllen um evtl. vorhandenes Restgas zu verdrängen oder so man denn hat Mit CO2 oder ähnlichem nichtbrennbarem Gas füllen.
enn nun wird die Flex angesetzt (alternativ auch ne Stichsäge, geht Prima!) und die Funken würden zur Explosion des Restgases führen, man kann sich vorstellen was dann passieren kann. Von Schreck bis Krankenhaus ist alles möglich.
"Das Opfer"
http://jeep.cfasp.de/upload/229079.jpg
Nach der Flexbehandlung:
Hab hier ein wenig gemogelt und eine andere Gasflasche genommen, die seitlichen Schlitze sind für ne Esse überflüssig.
http://jeep.cfasp.de/upload/229080.jpg
Torsten Pohl
25.10.06, 19:32
Da ich noch nicht so genau weiß welche Öffnung ich haben will wird das flexibel gestalltet ich reiche dann später meine Maße nach, vermutlich wird der Brennraum aber so bei 12,14cm Durchmesser liegen mehr brauch ich nicht!
"Hier würde ich jetzt gerne schreiben beide Seiten der Flasche mittig mit xxxxxcm Durchmesser rund aufschneiden, weiß es aber nicht finde nichts in der Suchfunktion dazu also bleibt nur der Eigenbastelweg"
Tschau Torsten
"Sehr flexibel:D "
http://jeep.cfasp.de/upload/229088.jpg
Torsten Pohl
25.10.06, 19:42
Da ich in meiner Flasche hinten ja schon nen Ausschnitt hatte (war für was anderes gedacht) und vorgewärmte Luft gut für die Verbrennung sein soll, hab ich was ausprobiert. Ich werde vermutlich absolut davon überzeugt sein:D , da mir aber die Vergleichsmöglichkeiten fehlen sieht es einfach nur anders aus dieser Schritt ist nicht notwendig und reine Spielerei. Ach ja ein Griff ist auch schon drann, ein Stück abgewinkelter Baustahl nebst nem altem Feilengriff langt völlig.
Tschau Torsten
http://jeep.cfasp.de/upload/229114.jpg
http://jeep.cfasp.de/upload/229123.jpg
Torsten Pohl
25.10.06, 19:56
So und nun kommt mein erstes Problem!
Das der Brenner am besten nicht rechtwinklig zur Längsachse eingebaut wird ist klar, soviel konnte ich den alten Threads entnehmen, wird er am günstigsten mittig oder weiter hinten oder vorne plaziert??
Nächstes Problem wie groß öffne ich am besten die Flasche hinten. Mir schwebt sowas vor (ich glaube die Esse ist von Günter)??
http://jeep.cfasp.de/upload/229132.jpeg
Was hat sich als Ideale Brennraumgröße bewehrt??
Mir schwebt das vor, ideal Murks was auch immer Meinungen bitte!
http://jeep.cfasp.de/upload/229147.jpg
Tschau Torsten
Die Idee mit dem "Bullerjan" Rohr ist pfiffig :)
Den Brenner solltest du mittig setzen. Ich habe mir eine lange Gasesse (60cm Brennraum) gebaut und zwei Einlässe für Brenner vorgesehen (jeweils auf 1/3 der Länge). Das war vollkommen unnötig und ich betreibe die Esse jetzt mit nur einem Brenner. Dieser eine Brenner bringt gut 30cm! auf Schweisstemperatur, trotz des großen Brennraums.
Die Brennraumhöhe ist ok, die Öffnung würde ich inzwischen nicht mehr zentriert machen sondern soweit wie möglich nach unten, so das eine Art Kuppel entsteht.
Wie lang wird denn deine Esse?
Ciao Sven
Hi,
ich werd den Brenner wohl mittig setzen. Wenn er bald mal ankommt... :D
Der Verschlussmechanismus ist nicht schlecht. Aber da wäre es doch auch ganz nett wenn de fasern zugeschmiert werden, oder ist das ausserhalb der Esse nicht mehr so wild?
Sebastian
Egal ob innerhalb oder außerhalb, die Keramikfasern sollten nicht frei liegen.
Der Luftstrom der Esse verteilt die Fasern sonst durch den ganzen Raum:(
Muss halt jeder für sich entscheiden. Wenn man viel drinnen arbeitet würde der Gesundheitsminister wohl dazu raten ;)
Torsten Pohl
26.10.06, 19:38
Für den Verschluß hab ich mir das auch schon so gedacht wird dan auch zugegossen hab genug Beton bestellt:D .
Wie warm wird eigentlich die Esse aussen so nach ein paar Stunden kann man sie noch anfassen oder eher aua??
@Sven
hab ma gemessen und wieder vergessen:glgl: , wird so ca 45cm-50cm lang der Brennraum.
Tschau Torsten
Heutiger Bauvorschritt:
Fertig geschweißt was gestern erst geheftet war "Bullerjanrohr" (geiler Vergleich) vervollständigt. Ich denke nun wird auch klar was das soll, ich erhoffe mir eine gleichmäßige Luftzufuhr, nicht mehr und nicht weniger um die Flamme besser optimieren zu können, wenn nicht wars halt ein Versuch.
http://jeep.cfasp.de/upload/230019.jpg
Nabend...
Brenner und Isolierung sind angekommen... Als ich grade nicht da war!
Ich hol das Packet morgen ab. Als Grundkörper hat mir ein Kumpel ein dickes Rohr (d=23 cm) besorgen können. Das reicht doch? Was für'n Durchmesser hat eine 5kg Gasflasche?
Dann noch zum Brenner, besonders kann wohl Claymore was zu sagen: Wie lang soll das extra Rohr sein, Wo die Luftschlitze reinkommen?
edit: Ich habs mal durchgerechnet und komme bei 2 Lagen Keramikfaserwolle auf einen Brennraum von ca. 11-12 cm. Reichen 2 Lagen? Hilft es viel, vorn und hinten ein paar cm eine weitere Lage aufzubringen, oder lohnt es sich nicht, falls ich mal größere Werkstücke habe?
Vielen Dank schonmal,
Sebastian
Torsten Pohl
26.10.06, 23:01
Puh keine Ahnung wie groß der Durchmesser einer 5kg Flasche ist!
Denke aber mit 23cm wirst du in einem ähnlichem Bereich sein.
Die 11kg kann ich morgen ja mal messen.
Tschau Torsten
Also das Paket war leider von der Apotheke :glgl:
Trotzdem, reichen 2 Lagen Isolierung aus?
Und wie muss ich den Brenner 'pimpen':
1. direkt Luftschlitze rein
2. Ein Rohr mit Luftschlitzen, Brenner rein, das ganze in das Halterohr an der Esse.
Ich tendiere zu 2., aber was ist nun richtig? Und wie groß müssen die Luftschlitze sein?
Sebastian
P.S.: @ Torsten: Wie weit bist du? Hast du schon den 'Deckel' fertig?
Hallo Sebastian,
die Brennerköpfe momentan ausverkauft (aufgrund großer Nachsfrage) sind aber nachbestellt und ich sollte Sie bis Montag ( 30.10.06) bekommen.
Er wird dann direkt mit der Wolle an dich verschickt.
gruß
Peter
Torsten Pohl
28.10.06, 17:50
Weiter gehts,
hier die Rückseite der Esse mit dem rest vom Rohrgeschwür dieses fängt mit 100mm Innendurchmesser an und verjüngt sich im laufe des wegs in drei Schritten auf 1 1/2 Zoll, die letzte Reduzierung wird kurz vor dem Übergang zum Brenner stattfinden.
So erreiche ich das aus dem lauen Lüftchen den so ein 15Watt Rohreinschublüfter liefert ein ordentlicher Volumenstrom wird der zwar die Flamme nicht auspusten wird aber doch spürbar ist.
Meine Rechnung ist der Luft zeit zum aufwärmen zu geben und dann zur restlichen frischluft beiseite zu stellen. Ob die Rechnung aufgeht und ob das was bringt in irgendeiner Form, ich hoffe es. Aber wie gesagt wenn nicht, schaden kann es nich, und sieht irgendwie gut aus!:lechz:
Zumindest irgendwie unkonventionel und da steh ich drauf:staun: :glgl: .
Achja die Steinwolle ist nur Platzhalter bis die Bestellung eintrifft, Montag geht dann der Brennerbau los!
Tschau Torsten
http://jeep.cfasp.de/upload/231711.jpg
http://jeep.cfasp.de/upload/231725.jpg
Bisherige Baukosten null!
Lässt man das Rohrgeschwür weg, das man vermutlich eh nicht braucht!
Stückliste ohne Modifikationen und spielerei:
1 alte Gasflasche 11kg. (Standfuß abgetrennt und als Fuß weiterverwendet Beidseitig auf 150mm Durchmesser aufgeschnitten)
Also viel habe ich auch noch nicht machen können nur den zentimeterdicken Rost ab und 'Fuß' dran.
Montag hole ich mir (ich hab da noch frei:hehe: ) vom Schlosser 2 Bleche die ich vorn und hinten als Blende vor tue. Natürlich mit einem Loch in der Mitte. Sollen nur die Isolierung verdecken...
So sieht meine zur Zeit aus...:
http://people.freenet.de/messermacher/datafiles/SANY004510e8e60d54c.JPG
Sebastian
Torsten Pohl
28.10.06, 19:40
schickes Rohr bin gespannt auf den weiterbau, und wie es ausgeht!
Wäre auch eine Option für mich gewesen, da ich Rohr und Klepperböden sogar da habe. Na ma sehn Zweitesse vielleicht oder so.
Irgendwie hab ich im Moment Blut geleckt.
Tschau Torsten
Arno Eckhardt
29.10.06, 07:38
Hallo Thorsten
Deine Konstruktion schaut wirklich gut aus. Die Reku in Kombination mit dem Lüfter geht sicher ab wie Luzi :super:
Bin schonmal gespannt auf das Endergebnis...
Hallo Blacky! Hallo Torsten!
Ich verfolge euren Baufortschritt und eure Spitzen - Dokumentation mit riesigem Interesse!!!!! Da ich davor stehe, mir in diesem Winter auch so ein kleines Öfchen zu bauen, bin ich natürlich sehr an eurer Arbeit interessiert. Fotos von den Brennern würden mich auch wahnsinnig interessieren. Klasse, dass ihr uns alle an euren Erfahrungen partizipieren lasst!!!! Wenn ich soweit bin, werde ich meine Erfahrungen auch weitergeben.
Mit gedrückten Daumen für die weitere Arbeit
Bernibär
Torsten Pohl
29.10.06, 12:42
Machen wir doch glatt;) , im Ernst Brennertechnisch werd ich einiges an vorhandenen und kreativen Ideen ausprobieren ich bin der Meinung da ist alles noch irgendwie verbesserungsfähig (Ausnahmen bestätigen die Regel!)
Und das wesentlich ausführlicher Dokumentieren, als den Bau des Essenkörpers denn da gibts keine wirklichen Geheimnisse.
Tschau Torsten
Hallo Torsten,
sag mal wird das andere Ende von deinem Rohrbogen auch noch angeschweisst oder verschlossen?
Anderenfalls würde ich befürchten, das du die ganze angewärmte Luft an dem Brenneranschluß vorbei bläst.
Sieht auf jeden Fall sehr genial aus, mit dem richtigen Anstrich kann es jederzeit in MIB III oder Alien mitspielen:glgl:
Ciao Sven
Hallo,
bin heute mal zum Schlosser und an die Flex gekommen.
Die erste Blende ist jetzt dran. Die zweite mache ich erst nach dem Auskleiden mit Isolierung dran, damit es sich dabei komfortabler arbeiten lässt :ahaa:
Also, hier der Zwischenstand:
http://people.freenet.de/messermacher/blende1.JPG
Die komplette Werdensgeschichte auf meiner neuen:D
Homepage (aber noch die alte Adresse): hier (http://people.freenet.de/messermacher/gasesse.html)
Sebastian
Torsten Pohl
30.10.06, 20:49
Hy
Das zweite Ende habe ich heute angeschlossen allerdings nur mit einem10mm Bypass sozusagen, um immer eine Zirkulation zu haben.
Deckel für hinten ist nun auch fertig, bin an dem verschluß für vorne am werkeln.
Dummerweise habe ich aber heute die Kamera vergessen Bilder kommen also erst morgen. Achja der erste brennerversuch fand auch schon statt, Respekteinflösend würd ich mal sagen!:cool:
Ja ich baue gerne ziemlich abgedrehte Sachen, Allien oder Endzeitstimmung ist dabei durchaus erwünscht:lechz:
Tschau Torsten
es geht doch darum (bei dem how-to), das die prinzipien mal sauber dokumentiert sind.
dann hängt es von der inteligenz des lesers ab, inwiefern er modifizieren kann.. (bierfass anstelle gasflasche, u.ä.)
@torsten: respekt, gute idee! danke.
Ich freue mich schon auf eure weiteren Berichte, das ist doch ziemlich interessant, da ich mir in ein paar wochen auch noch eine Gasesse zulegen will. denn es lohn sich nicht zum härten von 1-2 Messern die große Kohleesse anzuschmeißen und 2-3kg Kohle zu verbrennen.
@Blacky schön, dass du da eine komplette Anleitung zusammenstellst. das ist wirklich sehr hilfreich
Torsten Pohl
31.10.06, 20:33
Danke für die Vorschußlorbeeren ob´s was bringt weiß ich ja noch nicht und werds vermutlich auch nie genau wissen, wenn nicht wars halt wie gesagt ein Versuch.
Dafür war heute schon mal Weihnacht, den die Bestellung bei der Lindenschmiede kam an.
Ich bedanke mich an dieser Stelle noch mal für den Vertrauensvorschuß, da ich trotz "Erstkunde" die Ware auf Rechnung geliefert bekommen habe.
Das ist gerade heute nicht mehr selbstverständlich, und hat schon mach Gewerbetreibenden umgebracht.
Bestellt habe ich bei:
www.lindenschmiede.de
www.Schmiedekurse.de
www.Messermacherbedarf.de
Bilder kann ich heute nicht liefern, dafür kommen morgen umso mehr. Habe mich heute mal auf einigen Schrottplätzen rumgetrieben und Material zusammengesucht fürs nächste Projekt, und war deshalb nicht in der Werkstadt.
Rausgekommen ist dabei 200mm Rundmaterial 1m lang Druckwalze ultraschwer schätze 150-200kg, Ein Stück Eisenbahnschiene 60er Profil, sowie ein Vierkantbrocken Werkzeugstahl so ca. 300mm mal 150mm mal 200mm das wird meine Ersatzamboss werden. So nebenbei hab ich auch noch ein Stück 100Welle vermutlich 1.2210 (115CrV3) geschliffen abgegrifffen, schätze so 30-40kg Schwer und nu ratet mal was ich als nächstes baue.:D :haemisch: :D und dokumentiere.
Tschau Torsten
Torsten Pohl
31.10.06, 22:19
Na das weiß ich noch nicht, weil ein paar brauchbare Festos hätt ich noch, und mit der Ansteuerung davon tue ich mich deutlich leichter als mit elektrik!
Kompressor hab ich eh also was wäre wenn???
Eines weiß ich jedoch genau, ich will endlich wieder schmieden, da ich aber diesbezüglich schon vor 15Jahren meinen Werkzeugpark aufgelöst hatte, kann und will ich heute nicht wieder anfangen und mich über fehlendes Gerät ärgern also erst bauen und dann genießen.
Tschau Torsten
Ps.
Lass uns das doch mal in einem anderem Thread weiterdiskutieren zB.
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=21344
Ich vermute aber das dich mit so einer Lösung nicht zufrieden geben wirst:D
Ich bedanke mich an dieser Stelle noch mal für den Vertrauensvorschuß, da ich trotz "Erstkunde" die Ware auf Rechnung geliefert bekommen habe.
Das ist gerade heute nicht mehr selbstverständlich, und hat schon mach Gewerbetreibenden umgebracht
Das passt schon !! :)
Zur Zeit grassiert ja wieder Das Gasfeuerfieber.
Man merkt es wird kälter und die Werkstatt muss beheizt werden.....:steirer:
Viel Spaß und viel Erfolg beim Bau der Esse und dem darauf folgenden Schmieden
gruß
Peter
So, meine Bestellung ist auch eingetroffen, Brenner, Keramikfaserwolle, Beton, und bisschen Borax.
Habe den Brenner schonmal zusammengeschraubt. Dann wollte ich ihn an den Propanschlauch anschließne. Fehlanzeige. Der Brener hat wohl Rechtsgewinde und die Schlauchverbindung Linksgewinde.
Ich will hoffen dass es auch Schlauchwerbindungen mit beiden gibt...:glgl:
Werde nachher mal danach suchen...
Sebastian
newtoolsmith
01.11.06, 14:56
@Thorsten Pohl:
Meinst du die doppeltwirkenden Festos oder die 5/2 wegigen oder gar beides?
Lass uns doch diesen Thread nehmen, eigens dafür eingerichtet:
http://messerforum.net/showthread.php?t=32022&highlight=Lufthammer
MfG
newtoolsmith
Hi,
also Probleme gibts natürlich wieder. War ja klar, nichts läuft glatt...:glgl:
Lt. Baumarkttyp fehlt dem Brennerhalsrohr in Richtung Schlauch ein Zwischenstück. Da ich nicht das Kompletset bestellt habe sondern nur Brennerkopf und Halsrohr in der Annahme das past alles, fehlt mir das jetzt wohl...
Dazu kommt dass der Baumarktdruckregler eine andere Durchflussmenge hat als der Brenner benötigt. (8 kg/h der Regler, 1,5 kg/h der Brenner.)
Ich werde wohl das Baumarktzeug umtauschen und alles passend bei Peter bestellen. Erstmal abwarten was der mir dazu sagt... naja irgendwo hängt so ein Projekt ja immer...
Und Mathe schreib ich morgen auch noch. Was für ein Tag. :D
Sebastian
newtoolsmith
01.11.06, 20:27
@Blacky:
Mathe ist natürlich übel, worum gehts denn?
Alles andere kann man hartlöten, dann passt alles auf alles und hält der Hitze stand - falls es dort mal heiß wird.
Meine erste Düse im Selbstbau-Brenner (schöne Grüße an Herrn Venturi) hat gut funktioniert, ist aber nach getaner Arbeit in den Brennraum gefallen. Die Hitze ist nach dem Abschalten im Brennerrohr aufgestiegen und hat das Weichlot erweicht, weil keine Kühlluft mehr floss.
War eine 0,6mm Stromdüse mir M6 in einem 8x1mm Kupferrohr eingelötet.
Gelöst wurde dieses kleine Problem übrigens darurch, dass ich in das nackte Kupferrohr eine M6 Gewindestange gesteckt und von außen mit einem kleinen Hammer das Kupferrohr in das Gewinde hinein massiert habe. Jetzt ist die Düse geschraubt.
Gerade habe ich mir mal deine Seite angesehen. Schön gemacht!
Beim durchsehen des Werdeganges deiner Gasesse habe ich die funktionellen Schweißnähte erblickt.
Du hast da zu wenig Stromstärke gehabt und deshalb hatte der Lichtbogen nicht genug Kawuppdich um gleichzeitig beide Nahtflanken zu schmelzen. Deshalb hast du lauter Flankenbindefehler gebastelt. Immer abwechselnd links und rechts.
Die ekeligen Schlackeneinschlüsse die das nach sich zieht sind kaum zu entfernen ohne die ganze Naht wieder weg zu schleifen. DAs muss beim ersten Mal direkt klappen, nachbessern ist mühselig.
Man hat oft Angst, ein Loch ins Material zu brennen, man muss aber ziemlich nahe an diese Grenze heran. Bei 50mm Materialstärke gilt das natürlich nur bedingt aber bei Dünnem Blech gilt das schon.
Also nächstes Mal erst Blechreste nehmen und testen, wie hoch man Pokern kann.:super:
Völlig klar, dass es hier nicht so drauf ankommt aber man ist doch für jeden Tip dankbar, oder?
MfG
newtoolsmith
Hallo Sebastian,
du brauchst kein extra Handstück mehr.
die 'Fachberatung' im Baumarkt irrt sich hier mal ausnahmsweise ;-)
Das Halsrohr ersetzt das Handstück. Du brauchst lediglich einen Nippel mit Rechts/Links Gewinde.
Die gibt es in jedem gut sortierten Fachmarkt, .... oder bei mir. !! ( Baumärkte haben sowas meist nicht)
Ich schicke dir gerne den Nippel noch zu. Ich sollte noch welche auf Lager haben.
Du brauchst allerdings das Schlauchset in 3/8 Zoll.
Das Baumarktzeug hat oft 1/4 Zoll und passt damit nicht.
Welche Abmessungen hat denn dein Set. ?
Die Durchflussmenge beim Brenner besagt lediglich, das bei einem bestimmten Druck, diese Menge Gas entnommen wird. Du kannst jederzeit mit weniger oder mehr Druck und Entnahmemenge arbeiten.
Hat der Druckregler aus dem Baumarkt denn ein Manometer.
Wenn nein, ist das ungünstig, da du dann immer nach Gefühl fahren musst und keine genaue Angabe hast.
Wenn ja, sollte sich der Regler auch unter 1 Bar regeln lassen.
Bei manchen geht das nicht.
gruß
Peter
@ newtoolsmith:
Vielen Dank für den Tipp. Die Nähte werden mit der Zeit und Übung auch besser. Ich versuch das mal mit mehr Strom.
@ Peter:
Jo mein Schlauchset hat 3/8 " hab drauf geachtet. Wär toll wenn du mir den Nippel mal schicken könntest...
Wenn jetzt 8kg/h Durchflussmenge sind und der Brenner nur 15,kg/h hat, muss ich den Brenner einfach mit weniger Druck betreiben oder was?
Erstmal Danke,
Sebastian
Torsten Pohl
02.11.06, 16:01
Und ein gutes Schweißgerät natürlich auch, schau dir meine Nähte an sind teilweise auch Schei... aber der Dampf langt halt nicht immer aus, Unterschiedliche Materialstärken,und 7mio elektoden wollt ich auch nicht verbraten:D
Ma weiter mit der Baudoku, viel ist nicht zu sehen im Moment ausser das der Brenner nun einen Eingang hat, habe ihn minimal aussermittig zum Querschnitt , und genau in der Mitte des Essenkörpers gesetzt.
Verwendet habe ich dazu ein Rohr mit 50mm Innendurchmesser Dickwandig (war früher mal ein Brutalsteckschlüssel Größe 55/60, den keiner mehr brauchte.)
Also ein Stück von rausgesägt, dem Radius des Flaschenkörpers angespasst und angeschweißt.
Für den klassischen Wasserrohrbrenner mit dem 1" / 3/4" Red-Stück als Flare ist der Durchmesser zu groß und müßte angepasst werden.
Dazu mehr wenn es soweit ist.
Da meine Esse 1Öffnung vorne und hinten hat muß ein Verschluß für die Rückseite her der nur bei Bedarf (langes Werkstück oder wenn nötig im Betrieb für Abluft etc.) geöffnet wird.
Da ich Recykling liebe und mein Fundus groß ist:D , hats nen alten Ölbadluftfilter erwischt bzw dessen Wanne groß genug um genug Dämmung unterzubringen und von den Maßen her perfekt.
Und durch die vohandenen Verschlüsse lässt der sich auch arretieren.
Zuerst wollte ich dazu den Ausschnitt der Flasche verwenden, und ein Stück 150mm Rohr anschweißen das hab ich mir so gespart. Ne alte Blechradkappe hät´s auch getan.
Tschau Torsten
http://jeep.cfasp.de/upload/237983.jpg
http://jeep.cfasp.de/upload/237985.jpg
http://jeep.cfasp.de/upload/237989.jpg
Morgen gehts weiter.
Oha, was ein Monster :glgl:
Wie befestigst du denn nachher den Brenner? Aufstecken oder reinstecken?
Und mir ist leider immer noch nicht klar ob ich nun ein Extrarohr brauche wo noch Luftschlitze drin sind oder ob die Luftlöcher im Brenner reichen...
Achja, newtoolsmith, Mathe war Integralrechnung und Kurvendiskussion, und es ging, nachdem ich die Fragestellung begriffen hatte... :steirer:
Sebastian
Torsten Pohl
02.11.06, 16:27
Beim Monster (guter Name so wird sie heißen!:super: )
Werde ich den Flare aus Vollmaterial drehen und einen Bund vorsehen der den Einschub begrenzt, so ist sie geführt und gehalten zugleich.
Tschau Torsten
vermutlich so, Flareform werd ich aber sicher nicht so lassen es fehlt da was entscheidendes!
http://jeep.cfasp.de/upload/238024.jpg
Torsten Pohl
02.11.06, 16:32
HM deine Brennerfrage ist gut, wenn mich meine Heizungsbauerausbildung nicht im Stich lässt würde ich mal sagen zuviel Luft gibt es eigentlich nicht, nur Reglbar muß sie sein!!
Wenn Peter nichts dagegen hat, stell doch mal ein Bild ein von dem was du hast!
Ich gehe ganz stark davon aus, das Peter dir ohnehin ein funktionierendes Konzept geliefert hat, an dem du nachträglich nichts basteln mußt.
Tschau Torsten
So, ich habe mal dieses Luftansaugrohr gebaut. Das Rohr an sich war eh Müll... lag noch rum, und die 5 Minuten hatte ich auch übrig.
Ich werde das wohl nachher größer machen, sodass der Brenner da reingesteckt werden kann. Das hier ist nur eine Probierversion.
Wenn ihr dazu Vorschläge habt, wie ich das verbessern kann, gern immer her damit! Kann ich gut gebrauchen!
So, hier das Bild:
http://people.freenet.de/messermacher/unfertig_brennerrohr.jpg
Sebastian
Arno Eckhardt
03.11.06, 17:16
Hallo Blacky
Du hast danach gefragt...
Deine zusätzliche Ansaugöffnung ist deutlich zu weit von der Düse entfernt. Hier wird nicht mehr gesaugt, sondern eher geblasen. Solltest Du gegenteiliges feststallen, hast Du Glück gehabt :super:
Hast Du `s mal getestet? Ob `s da noch saugt meine ich?
Ach so:
Ich finde, Torstens Rekuperatorkostrukt hat schon jetzt einen Designpreis in Form eines Plüschaliens verdient (Weiß jemand, ob es sowas tatsächlich gibt?) :D
Nein, Arno, ich habe es noch nicht probiert, da ich den Brenner aufgrund des fehlenden Rechts-/Linksgewindenippels nicht anschließen kann. Müsste ich prinzipiell direkt unter den Brennerkopf mit den(m) Ansaugloch(-löchern) ? Und, reicht diese Größe, oder sollte ich es noch größer machen? (Gesetz dem Fall es saugt noch und bläst nicht;) )
Ach, und, ja, Arno, einen Designpreis hätte das Teil echt verdient :D
edit: Was bitte ist ein Rekuperator? :confused:
Sebastian
Arno Eckhardt
03.11.06, 17:51
Hallo Blacky
Ach so, ja...
Also, de Übliche Vorgehensweise ist, den "Becher" des Abflammbrenners mit der Flex mit zusätzlichen Belüftungsschlitzen zu versehen und ihn dann mittels Schlauchschelle an das Brennerrohr zu befestigen. Hoffe, das war verständlich. Ansonsten hilft sicherlich die Suchfunktion weiter, das Prinzip ist sehr verbreitet. Dichtband braucht man dann auch nicht mehr, und wenn, dann wenigstens aus Teflon.
Ein "Rekuperator" ist das Ding, welches die Vorgewärmte Luft dem Brenner zuführt, also in diesem Fall das "Alienartige" Geschwür, auch genannt 1 1/2" Wasserrohr.
In Kombination mit dem Gebläse geht das sicher ab wie Harry. Also von mir gibt `s den Preis nicht nur für Design, sondern auch für Funktion (wo bekomme ich nur einen Plüschalien her???)
Torsten Pohl
03.11.06, 23:17
:D :D :D dann hät ich gern den in der Mitte :D :D :D
Also einen Brenner hab ich so schon mal gebaut gehabt, und entsteht jetzt aus etwas dickerem Material für das "Monster":D (beim letzem Brenner mit Redmuffe aus dem Baumarkt fing diese nach ein paar Monaten an, abzutropfen. Nun habe ich min 5mm Materialstärke sollte reichen. Ausserdem kann ich alle Stömungsungünstigen Kanten etc. vermeiden.
Erster Schritt der/das Flare:
Aus Werkzeugstahl Vollmaterial gedreht so das es eben ins Eingangsrohr reinpasst als Bund dann konisch gedreht dichtet praktisch durchs eigengewicht ein wenig ab, ist aber eh nicht nötig denke ich (So kann wenigstens keine Flamme dran vorbei)., 1" Gewinde eingeschnitten.
Querschnitt siehe Zeichnung.
http://jeep.cfasp.de/upload/239565.jpg
http://jeep.cfasp.de/upload/239578.jpg
http://jeep.cfasp.de/upload/239573.jpg
Hier steckt der Flare nicht vollständig in der Esse, um zu zeigen das lediglich 3,5cm in die Esse reichen der rest des Flares wird in Peters "Feuerbeton" ausgeführt.
http://jeep.cfasp.de/upload/239583.jpg
Torsten Pohl
04.11.06, 00:01
:D
Bürsten pfft :lach: , wenn fertigt hau ich das Ding in die Sandstrahlkabine und mach die restlich Spritzer weg.
Bischen Lack drauf und gut iss!
Jetzt brauch ich nur noch ne Idee für einen möglichst variablen und "abgedrehten" Verschluß für den Brennraumeingang, irgendwas utopisches wär ja sonst langweilig, gefallen würde mir ein Kameraverschluß aber den krieg ich nicht hin, Vorschläge??
Tschau Torsten
Sowas wär genau mein Ding!
http://jeep.cfasp.de/upload/239626.jpeg
Oder sowas:
http://jeep.cfasp.de/upload/239629.jpg
PS. wenn du Teile fürs ESAB brauchst, ich hab nen guten Händler an der Hand geb dir gern die Nummer!
Hi,
schön, dass du hier weiterschreibst, und netter Verschluss, den du dir da ausgedacht hast, Torsten.
Ich würde jetzt 1-cm-breite Streifen aus dem Brennerkopf dremeln, über die gesamte Länge (ca. 5 cm) und 3 an der Zahl.
Dann wären sie dicht an der Gaseintrittsöffnung und die Luftzufuhr regelbar dadurch, wie weit der Brenner auf das Halterohr aufgeschoben wird.
Spricht sich einer dagegen aus? Denn ich würd das gern bestätigt wissen bevor ich den Brenner für immer schrotte...:glgl:
So ich hab mal angefangen... Der erste Schlitz ging noch, der zweite wurde nicht mehr fertig, da ist der Dremel abgekackt :D Also 2 kommen noch.
http://people.freenet.de/messermacher/SANY0076.JPG
Sebastian
Hallo, liebe Gemeinde.
Nach langem Mitlesen in diesem sehr informativen und gesitteten Forum :super: habe ich mich dazu entschlossen, mich anzumelden, da ich nach langer Abstinenz wieder mit dem Schmieden, unter anderem von Messern, beginnen will.
Dazu will ich mir ebenfalls eine Gasesse bauen und bin deshalb bei diesem Fred schon eine ganze Weile am Ball.
Soweit sind mir Aufbau und Bezugsquellen klar und besonders Blackys Start gefällt mir gut.
Allerdings hab ich noch keine Angabe zur Größe des Brenners gefunden, deshalb meine Frage an Blacky.
Würdest Du mir wohl verraten, welchen Durchmesser Dein Brenner hat ?
Dank schon mal im voraus.
Gruß
Copper
Torsten Pohl
04.11.06, 18:38
Hast du da mit Peter drüber gesprochen?? Ich wäre da vorsichtig mit dem Fenstern des Topfes.
So wie ich das Funktionsprinzig der bekannten Essenbrenner verstehe ist das nicht der Königsweg. Habe es aber auch noch nicht Ausprobiert und theoretisiere mal.
Durch das eintretende Gas soll eine art Saugeffekt entstehen die Frischluft ansaugt.
Dazu muß das austretende Gas aber erst mal das vorhandene Volumen des Brennertopfes (Rohr) ausfüllen also expandieren und den Druck in eine Vorwärtsbeweggung umsetzen.
Wie lange diese Wegstrecke ist??
Also rede unbedingt mal mit Peter darüber den er hat mit Sicherheit die meiste Ahnung über seine eigenen Brennerköpfe.
Tschau Torsten
http://jeep.cfasp.de/upload/240352.jpg
Hallo, Copper, und willkommen im Forum!
Der Brenner ist von Peter Abel (http://www.messermacherbedarf.de). Der Brenner hat einen Innendurchmesser von ca. 4 cm und einen Aussendurchmesser von ca. 5 cm. (Durch den gewölbten Kranz)
Länge beträgt insges. ca. 10 cm. Bedüsung mit 1 mm. Hoffe, das hilft weiter. Wenn noch Fragen sind, frag...
@Torsten: Nee ich hab noch nicht mit Peter drüber geredet...
Hätte ich zwar gern gemacht, weil ich mir ein wenig unsicher war. Aber der ist z.Zt. weg. Da ich aber Bilder von Moritz' Esse gesehen habe die komplett bei Peter gekauft wurde, und da dort ähnliche Schlitze erkennbar waren, und ich auch sonst einige vergleichbare Brenner gesehen habe, immer mit Luftschlitzen, habe ich einfach mal drauflos gedremelt. (Ergebnis unten...)
Ich denke, zumachen kann ich immer noch, wenn's sein muss... Einfach komplett auf ein Rohr raufschieben :D
So einen einfachen Brenner wie auf deiner Zeichnung verwendet wohl auch ArminII, an seinem Bierfass... Dachte mir aber, Ironie an ich hab das Geld, Ironie aus also ordentlicher Brenner... :steirer:
Nachtrag (edit2): Das Gas kommt auch bei diesem Brenner schon mit der richtigen Richtung rein, und bei dem Druck mit einer ziemlichen Geschwindigkeit. Sollte IMO reichen un das bisschen Luft reinzusaugen :D
Und noch das Bild. Jetzt ging der Dremel wieder... komisch!
http://people.freenet.de/messermacher/brennerschlitze.JPG (http://people.freenet.de/messermacher/gasesse.html)
edit: Bild von Moritz' Brenner (http://people.freenet.de/moritzkaiser/datafiles/esse_Damastpacket10cb14ed4d5.JPG) (rechts oben in der Ecke :D) von der Seite http://people.freenet.de/moritzkaiser
Sebastian
@ Blacky:
Das passt schon so, mein Brenner hat 4 Schlitze, wenn bei Deinem zu weinig Luft angesaugt wird, mach die drei einfach breiter.
Ob der Durchmesser vom Rohr passt, kannst Du erst nach einem Versuch sagen, sonst noch einmal auf ein kleineres Rohr reduzeiren, so ist das bei meinem, wie ich schon am Anfang von diesem Beitrag geschrieben habe.
Du bist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.:super:
Torsten Pohl
04.11.06, 20:44
Na dann ist ja gut, und sicher es gibt immer einen weg zurück notfalls dreh ich dir einen passenden Überzieher:super: .
Die Esse von Moritz scheint ja tadellos zu laufen, somit bist du dann schon auf dem richtigem Weg.
@ copper
Wilkommen, ja die Esse von Sebatian wird sicher Top, ob das alles was ich momentan bei meinem Konstrukt probiere, irgendwas bringt, wird sich zeigen, in erster Linie passt sowas verrücktes einfach zu mir, was wohl der hauptgrund ist:D .
Ich werde abschließend aber noch eine ganz "einfache Esse" bauen wie sie sich hier schon X-mal bewährt hat um einfach eine vergleichsmöglichkeit zu haben.
Tschau Torsten
Jau, genau genommen ist der Innendurchmesser nur etwa 3,8cm. Mal sehen. Irgendwie wird's schon werden hoffe ich :super:
Ich steh mehr auf einfache Dinge, schlicht und funktionell...;)
Aber das mit dem Gebläse sollte ordentlich Power bringen, nach allem was ich gelesen habe...
Ich brenne morgen mal Probe, und hole mir Montag dann ein Rohr dafür. Dann noch Loch in die Esse, Iso rein, Blende vor und fertig. Endlich. So wie ich mich kenne gibt's da wohl wieder Probleme...:D
Achja, der Nippel von Peter ist heute morgen angekommen. Versandt wurde er gestern. Sehr schnell, und, netterweise gratis. Vielen Dank für die unproblematische Abwicklung! Passt jetzt auch alles :super:
Sebastian
Moin Jungs...
Ich hab gerade mal probeweise den Brenner angeschmissen. Gas an, ca. 1 bar. Feuerzeug gegen Zack. Flamme da, Flamme aus. Luftschlitze zugetaped, Flamme brannte fast ganz blau und mit einem, wie soll ich sagen, aggressivem Geräusch. Da gleiche mal probiert mit dem zugetapeten Rohr. Derselbe Effekt. Flamme bei geschlossenen Luftschlitzen super, wenn auch ruhiger und nich so agressiv. Sobal die Luftschlitze 2-3mm (!!!) auf sind, bricht sie ab...
Meint ihr nicht das könnte evtl. zuviel des Guten gewesen sein? Oder regelt sich das wenn der Brenner ein ordentliches Rohr hat?
Sebastian
Bild 1: Nur Brennereigene Luftlöcher.
Bild 2: Nur " " und langes Rohr
Bild 3: Nur " " und ca. 1 mm Luftschlitze mit Rohr
http://people.freenet.de/messermacher/SANY0086.JPG
http://people.freenet.de/messermacher/SANY0087.JPG
http://people.freenet.de/messermacher/SANY0089.JPG
Stück Baustahl auf rotglühend zu bringen klappt mit der ersten Flamme, bevor der Tape wegschmilzt... :D
Wie bekomm ich die Flamme auch mit Rohr so hübsch wie ohne?
Arno Eckhardt
05.11.06, 13:22
Wie bekomm ich die Flamme auch mit Rohr so hübsch wie ohne?
Ich hoffe gar nicht.
Die Flamme ohne Rohr ist nämlich zu lang und enthält zuviel unverbranntes Gas.
Das es Dir die Flamme mit Rohr schnell ausbläst, liegt an der fehlenden Flare und dem fehlenden Brennraum (Strömungsgeschwindigkeit zu hoch). Steht aber auch schon in einigen Treads drin. Also: Alles so lassen, ist soweit voll im Grünen Bereich :super:
Ah, also die 3. Variante ist ok?
Oder die 2.?
Naja, klingt jedenfalls, als ob da irgendwas richtig wär :D
Ich hab ne Menge andere Threads gewälzt, aber nicht direkt ein optimales Flammenbild gefunden, ich ging davon aus, je länger und blauer, desto besser...:argw:
Sebastian
Torsten Pohl
05.11.06, 13:34
Mir gefällt die drei am besten aber steck das Ding erst mal in die Esse, da sieht das ganz anders aus Ziel ist eine möglichst hell blaue Verbrennung (am besten eine die man kaum noch sieht) die sehr kompakt ist. Dadurch wird das Gas am effektivsten genutzt.
Tschau Torsten
Arno Eckhardt
05.11.06, 13:36
Hallo Blacky
Bild 3 ist richtig.
Ein Optimales Flammenbild wirst du nicht finden, weil die Brenner eben nur in Kombination mit der Esse und der Flare funktionieren.
Die Flammenlänge allein sagt nichts aus, sondern die Flamme muß auf der ganzen Länge gleichmäßig heiß brennen. Du kannst das So "testen":
Nimm den Brenner ohne Rohr und halte direkt an die Öffnung einen 1,5 bis 2 mm Eisendraht. Du wirst sehen, dass dieser dann erst nur an den Rändern der Flamme zu glühen beginnt. Dann fährst Du mit dem Draht immer weiter Richtung Flammenende. Der Glühende Bereich wird dabei immer größer und der dunkle Bereich zeigt an, bis wo noch unverbranntes Gas in der Flamme ist. Das dürfte in etwa die Hälfte der Flammenlänge ausmachen. Wenn Du Dein Auge solcherart entsprechend geschult hast, wirst Du die Flamme auch ohne Draht anhand ihrer Farbe entsprechend beurteilen können.
Dann machst Du den selben Test mit Brenner von Bild 3 und Du wirst feststellen, dass die Flamme bis auf den Bereich direkt am Austritt den Draht gleichmäßig zum Glühen bringt... Das bedeutet saubere Verbrennung und richtiges Gemisch.
Ob ´s endgültig funktioniert siehst Du aber trotzdem erst, wenn alles fertig ist :ahaa:
Hey ihr beiden.
Danke für die Erklärungen.
Langsam versteh ich das. Den Test mach ich vielleicht jetzt noch schnell... muss aber gleich auf ne Feier... Naja Hobby geht vor :irre:
Ich freu mich dass das doch klappt. Aber woran genau liegt das, dass die Flamme bei dem bisschen zuviel Luft gleich ausbläst, und das mit Flare und Brennraum nicht passiert? Hab ich noch nicht so ganz verstanden, würde es toll finden, wenn mir das nochmal einer erläutern könnte.
Schönen Sonntag noch,
Sebastian
Arno Eckhardt
05.11.06, 14:45
Hallo Blacky
Das liegt nicht an der "Luft", sondern an der Strömungsgeschwindigkeit, die widerum vom Rohrdurchmesser und vom Druck abhängt.
In einer Gasdüse ist die Strömungsgeschwindigkeit sehr hoch. Somit entsteht der Unterdruck, der zum Ansaugen der Luft genutzt wird.
In einer Rohrerweiterung (Flare, Brennraum) sinkt dementsprechend die Strömungsgeschwindigkeit.
Sinkt die Strömungsgeschwindigkeit unter die Zündgeschwindigkeit des Brenngases bzw. steht sie in einem passenden Verhältnis dazu, hat man eine stabile Flamme.
Das war auch schon alles (o.k, es gibt schon noch einige andere Parameter und Feinheiten, aber zum Verständniss reicht das) :ahaa:
Hallo Leute,
so wie es ausschaut geht auch dieses Jahr wieder der Gasessenvirus um,:irre:
und ich dachte ich bin als alter Itongessenschmied immun gegen diesen Typ Virus.
Na ja diesmal hat es mich voll erwischt aber zum Glück gibt es ja für jede Krankheit
das passende Forum.
Um mein warmgelaufenes Hirn abzukühlen bräuchte ich eine Info.
Kann man anstatt einer Gasflasche auch den Druckbehälter eines Hauswasserwerkes als
Gehäuse verwenden?
Der Behälter hat ca. die Größe einer 11Kg Gasflasche und eine Wandstärke von 1mm.
Die Isolierung wird 6cm dick und der Feuerfestbeton ca. 1cm.
Was meint Ihr ist 1mm ausreichend oder brennt das Blech mit der Zeit durch?
Na dann gute Besserung an alle.:lechz:
Link
Blackswordsmith
05.11.06, 19:07
Nabend.
Durchbrennen?
Nein, ich glaub nicht, dass die Stahlhülle selbst nach mehrstündigem schmieden wärmer wird als 300°C. Ich hab selbst eine aus einer Gasflasche, die 2mm Wandung hat, 2 Lagen Isolierung á 2,5cm und 1,5cm Feuerfestbeton. Die wird auch nicht wärmer.
@Arno: Danke, jetzt hab ich's.
@Link: Ah, noch einer :steirer: Wird wohl nicht durchbrennen, die schlimmsten Fotos die ich gesehen habe waren mit blauer Anlauffarbe drauf...
Ich werde morgen, (nachdem ich die Physik-Klausur verhauen habe,) mir ein Halterohr suchen und möglichst schon die Isolierung reintun... Sollte ich da zwischen die beiden Lagen feuerfesten Beton tun, oder reicht eine Schicht ganz innen?
Achja, da der Brenner nicht so gerade Maße hat... Finde ich da überhaupt ein Rohr zu? Und, muss ich erstmal reduzieren, den Rohrdurchmesser, oder ist das egal? Habe oft Zeichnungen gesehen, wo das Rohr in der Mitte dünner war als an den Enden...
Den Flare werde ich wohl direkt in die Esse schmieren, wenn's nicht klappt versuch ich's halt anders.
Und nu gute Nacht ;)
Sebastian
Achja ich häng nochmal schnell die Frage an (ich weiß, ich frage viel...:D) Wieso kann ich den Druckregler nur bedienen (bzw. sehe Unterschiede) wenn die Flamme brennt, nicht aber wenn das Gas nur ausströmt?
Torsten Pohl
05.11.06, 20:56
Hy
also ich hätte nicht die geringsten Bedenken, ein Ausdehnunggefäß herzunehmen!
Lediglich am ein und Ausgang der Esse (Ausgang Durchgang muß ja nicht sein!) würde ich versuchen eine art Überlappung herzustellen, so das das Metall nicht direkt an die Flamme kommt, aber selbst das sehe ich als unkritisch.
Bevor ich mit dem Bau des jetzigen Projektes anfing, wollte ich der Optik wegen ne alte Tomatenmarkdose (kein witz natürlich ne 20kg Großküchenvariante) nehmen.
So als Beispiel:
Mein Schmelzofen zB. (habe ich mal zum Allu/Bronze gießen gebaut, Bilder wenn gewünscht muß ich machen).
besteht aus einem 10Liter Speißenbehälter aus irgendeinem Armeebestand. Diese sind Doppelwandig und isolieren sehr stark, aber auch dünnwandig.
Am Boden liegt gerade mal 3cm Schamott und über die komplette Höhe sind Schamottstreifen 3cm stark eingebaut, befeuert wird der mit drei den Essenbrenner ähnlichen Konstrukten und darin tobt dann wirklich die Hölle. Ich schmelze da Problemlos bis ca. 3kg Material in kürzester Zeit auf.
Heute würde ich zwar statt Schamott was immer wieder wegtropf/platzt (Und schei.. Isoliert) was anderes nehmen, zB. Isolierwatte und Feuerfestbeton von Peter, aber funktionieren tuts auch so und laut Infrarottempmesser kriegt der Körper so um die 4-500Grad drauf.
Tschau Torsten
Hy....Mein Schmelzofen....besteht aus einem 10Liter-Speißenbehälter.
Am Boden liegt gerade mal 3cm Schamott und über die komplette Höhe sind Schamottstreifen 3cm stark eingebaut, befeuert wird der mit drei den Essenbrennern ähnlichen Konstrukten und darin tobt dann wirklich die Hölle.....Heute würde ich zwar statt Schamott was immer wieder wegtropf/platzt (und schei.. isoliert) was anderes nehmen, zB. Isolierwatte und Feuerfestbeton von Peter, aber funktionieren tuts auch so und laut Infrarottempmesser kriegt der Körper so um die 4-500Grad drauf. ....
Hü!
Ich weiß zwar nicht, was ein "Speißenbehälter" ist, aber um eine akzeptable Energieausnutzung zu realisieren, sollte die Gehäusetemperatur im Dauerbetrieb ca. 100 - 150°C nicht überschreiten. Alle Gasessen-Betreiber in diesem Thread haben offenbar viel zu hohe Gehäusetemperaturen wegen unzureichender Wärmedämmung. Sicher kann man unter großem Gasverbrauch und blau angelaufenem Stahlbehälter auch auf Temperatur kommen, aber dann geht eben viel Energie über die Abstrahlung verloren. Eine kombinierte K-Faser-Wärmedämmung für eine Innentemperatur von ca. 1.200°C sollte ca. 10 cm stark sein. Dabei ist zu bedenken, dass es nicht reicht, ein einziges Material (z.B. K-Faser) zu verwenden; feuerseitig braucht man andere Qualitäten als an der Gehäuseseite.
Schamotte ist überhaupt nicht als Wärmedämmung geeignet. Es ist zwar begrenzt feuerfest, leitet aber die Wärme relativ gut. Man muss also bei Verwendung von Schamotte immer gut hinterdämmen.
Der andere Fehler: die Materialwandstärke des Gehäuses ist völlig unwichtig. Der Ofen wird zwar äußerlich robuster, wenn man so eine dicke Gasflasche nimmt, aber prinzipiell ginge auch eine große Konservendose.
Gruß
sanjuro
Torsten Pohl
06.11.06, 08:51
Vollkommen korekt Sanjuro, ich habe bei dem Ding damals praktisch alle Fehler gemacht die man Isoliertechnisch manchen kann zB. Schamott und das über extreme Wärmezuführung kompensiert.
Es sollte daher auch nur als Beispiel dienen, und klar machen das die Materialstärke des Gehäuses eigentlich völlig wurscht ist.
Tschau Torsten
Torsten Pohl
06.11.06, 17:02
So Esse ist ausgeschmiert!
Wollte erst ein 150mm Plastikrohr als Platzhalter beim gießen einsetzen hat aber keines und extra wegfahren nö!
Also hab ich drei Lagen Isolierung von Peter eingebracht. die ersten zwei Lagen genau geschnitten so das sie Spielfrei im Körper sitzen Stoßkante versetzt.)die dritte lediglich wie ein U eingestellt, mit einem Sägeblatt lässt sich dann wunderbar die From anpassen und zurechtschnippeln.
Die Seitenwände sowie das "Dach" hat jetzt also drei Lagen.
Wie gesagt gießen ist nicht also hab ich rund 2kg Feuerfesten Beton angemischt relativ dünnflüssig eingestellt und so sauber es geht reingeschmiert. (die Arbeit, erinnert stark an Verputzen!;) )
Bei der zweiten Schicht dann noch mal 2kg. dann noch mal 1kg fürs Finish.
Der Beton" bindet relativ schnell ab und haftet ausgezeichnet an der Isolierung, schätze die Verabeitungszeit bei dünner Masse auf grob 15-20 min, diese lässt sich aber falls er zu hart wird oder der Schmiermaxe nicht schnell genug ist min. 1mal durch Zugabe von Wasser verlängern.
Ich habe Schichtweise aufgetragen sozusagen nass in nass bis sich etwa 1cm Schichdicke überall einstellt. Anziehen lassen und geglättet.
Dazu habe ich ein 100mm HT Plastikrohr genommen und wie beim Plätzchenbacken drinn gerollt Ergebniss sieht richtig gut, auch Fehlstellen lassen sich anschließend wunderbar nachbessern.
Unterm Strich:
Das Material ist absolut Top, und lässt sich superleicht und präzise Verarbeiten.
Juckreiz lässt sich aber nicht vermeiden zumindest bei mir:D
Bilder gibts leider erst morgen, Kamera vergessen.
Tschua Torsten
Wie sieht das eigentlich mit dem trocknen aus wie lange muß die Schonzeit sein?? Um Risse zu vermeiden??
1. Meine ist auch ausgeschmiert... Aber bissel später...:D
2. Meine Fotos sind gleich da! Also bissel früher :glgl:
Mal ehrlich das Zementzeugs war übelst flüssig, auch bei nur wenig Wasser... Werde morgen noch eine dicke Schicht mehr davon reintun, heute hielt es nicht so gut. Ansonsten ist die Esse bis auf ein paar Schweißarbeiten fertig.
Check out my Tutorial (http://people.freenet.de/messermacher/gasesse.html) (frei nach Englisch-LK-Wissen :glgl:) Die neuen Bilder sind in spätestens 1 Std. dort zu finden.
(Das mit dem Rohr hab ich auch gemacht aber meins war so ca. 20mm Stahl.
Das mit der Trockenzeit interessiert mich auch sehr!)
Sebastian
Torsten Pohl
06.11.06, 18:26
Du hast nicht zufällig mit Borax gemischt:D , ne im Ernst hattest du Probleme?
Bei mir hat das wirklich super easy geklappt!! Hatte das "zeugs" wie Gips zum gießen mit Wasser eingestellt, und etwa 5minuten reifen lassen.
Klar klebt erst mal überall besonders an den Fingern aber eben auch perfekt an der Watte.
Tschau Torsten
Blackswordsmith
06.11.06, 18:46
Hallo Torsten und Sebastian!
Zur Trocknungszeit hab ich Peter befragt, als ich meine Esse gebaut hab. Er meinte so 5 Tage, unbeheizt, bzw 1-2 Tage bei 60°C.
Also müsst ihr euch noch ein wenig gedulden bis zum ersten Probelauf und bei diesem ersten Probelauf auch nicht auf volle Pulle gehen, sondern erst langsam anheizen.
Schönes Tutorial.
Ich dachte auch zuerst, mann, wenn ich jetzt was falsches mische... :D
Aber das war der Beton... Ja nachdem er ein wenig gereift war, ging es, aber da war er mir wieder zu klebrig... Perlte praktisch von der Wolle ab...!
Naja, 5 Tage, was soll man machen... :mad:
Die Bilder sind jetzt online. Ich stelle hier keins rein, geht lieber auf meine Seite (http://people.freenet.de/messermacher/gasesse.html) und schaut's euch im Zusammenhang an, sonst erkennt man nicht allzuviel.
Sebastian
P.S.: Was ist bei den Temperaturen und draußen? Auch nur 5 Tage?
edit @ Torsten: Dieses Kratzen hatte ich auch. Trotz Gummihandschuhe. Ich denke, das sind Fasern die sich in die Haut pieksen.
Torsten Pohl
06.11.06, 20:40
5Tage
die Geduld hab ich nicht, Freitag muß das Ding probelaufen:staun:
Wer das Ding erst mal in den Temperofen stellen, glaub ich, gemütliche 40-50Grad einstellen und bis Freitag trocknen lassen.
Sieht doch gut aus Sebastian.:super:
Gummihandschuhe = Schönwetterschlosser?? :D
ne hast schon recht!!
Tschau Torsten
Hab leider keinen Temperofen :D
Was ist denn nun mit der Zeit bei den Eisigen 0-10°C draußen?
Oder soll ich das Dingends auf den Dachboden stellen?
Ich geh und träum erstmal von ner funktionierenden Esse. :irre:
Nacht.
Sebastian
Arno Eckhardt
06.11.06, 20:57
Hallo Ihr
Nur ganz kurz:
Einer der Gründe, weshalb ich von Peters Zement so begeistert bin ist, dass ich ihn bereits nach 2 Stunden (!!! Ja, ich bin ungeduldig) voll anfeuern konnte, ohne großartige Risse...
Also nen Tag reicht definitiv völlig aus.
Blackswordsmith
06.11.06, 21:04
@ Arno Eckhart
Komisch, ich hab die Esse nach 3 Tagen aus ungeduld angefeuert, und bei mir gabs Risse. Zwar waren die recht klein und ließen sich gut ausbessern aber immerhin.
Wenns reißt, einfach den Zement recht dünn anmischen und in die Risse laufen lassen oder drüberpinseln
Bei mir hatte sich die Keramikwolle schön mit Wasser vollgesogen.
Beim ersten Anfeuern hatte ich mich noch gewundert warum das Gehäuse so verflixt heiß wurde, da tropfte auch schon unten das Wasser raus.
Ich habe nämlich praktischer Weise unten einen Gewindeflansch mit dem ich die Esse auf einen Ständer schrauben kann.
Also eine kleine Bohrung als Wasserablauf kann nicht schaden.
Ciao Sven
Also wenn das so schnell geht, schweiße ich jetzt die restlichen Teile an und hau noch ne dicke Schicht Beton rein...
dann ist das gute Stück morgen oder übermorgen fertig...
Sebastian
newtoolsmith
07.11.06, 15:54
@Blacky:
Schöne Fotodoku!
Nim diesmal genug Strom zum Schweißen und flex vorher die Schraubenenden blank! Zink, Nickel, Chrom und solche Dinge sind übel - erst recht wenn man wenig Erfahrung hat.
Nimm vorher Probestücke! ( mir ist das ja egal aber du würdest dir selbst einen gefallen damit tun.)
Wird schon! :super:
MfG
newtoolsmith
Guten Abend.
So, ich hab diesmal mehr Strom genommen. Habe vorher aber nicht den Zink runter geflext... Hält auch so einigermaßen :D
Dann habe ich ne dicke Schicht Beton reingeschmiert, damit's hält und stabil wird... Und die Blende vorne drangemacht. Und das Halterohr angepasst. Und die Werkstückhalterung fertiggeschweißt. Und, und, und... naja, außerdem nichts mehr. Hat aber auch gereicht für heute.
So siehts aus bisher:
http://people.freenet.de/messermacher/fertig_oder_nicht.JPG ('http://people.freenet.de/messermacher/gasesse.html')
Tutorial wurde natürlich direkt ergänzt. Morgen mach ich evtl. den Rest. Dann kann ich Samstag mal probeschmieden...
Übrigends ist mir aufgefallen, bisher ist an der Esse jedes Teil rund...irgendwie :D
Achja, Torsten, wo sind deine Bilder? Mich packt die Neugierde...
Sebastian
Huhu.
Also, heute hatte ich netterweise (Dank an den klausurschreibenden Geschi-GK :D ) den Vormittag frei...
Das habe ich natürlich genutzt. Eigentlich wollte ich nur die Esse fertigmachen. Dann stand sie so verlockend da rum, und weil der Beton ja nach 2 Stunden schon trocken ist, dachte ich mir, ich mache einen Probelauf...
Denkste!
Also, Brenner ran, Gas aufgedreht. Zisch. Dann ne Papierrolle am Ende angezündet und reingehalten. Zisch. Flamme war aus. Also raus damit und neu angezündet. Doof wie ich bin, natürlich 10 cm vor der Öffnung. Und dann war da genug Gas welches mir deftig um die Ohren flog :glgl: Aber sie lief. Erstmal.
Vorerst hatte ich nur einige verbrannte Haare an der Stirn.
Dann drehte ich das Gas etwas auf (1,5 bar) und schob die Luftschlitze zu 1/3 - 1/4 auf. Flamme sah hübsch aus, man konnte toll sehen, wie sie verwirbelt wurde durch den schrägen Eintrittswinkel.
Ich hab mich für 2 Minuten sogar gefreut :lechz: doch dann die Enttäuschung: Paff! (Wundern meinerseits) Peng! (Angst meinerseits)
Und damit war die Flamme aus. Gas abgedreht und nachgedacht...
Ich gehe davon aus dass der Beton noch nicht durchgetrocknet war und das erhitzte Wasser darin kleinere Stücke abgesprengt hat. Bei der grösseren 'Explosion' muss es die Flamme ausgeweht haben.
Wie lange sollte ich warten bis das alles trocken ist? Oder lag es nicht daran?
Achja, und der 'Verschlusskuchen' hat an der Kante 1-2cm² Fasern halbwegs frei liegen. In der Esse, dort wo das Rohr drinnen aufhört ist vielleicht nochmal so viel Fläche betonlos. Da ich keinen mehr habe, muss ich das noch abdichten oder ist das ungefährlich? Diese Stellen werden ja kaum von der Flamme oder der Strömung allgemein erfasst.
Achja, das Bild der vorerst fertigen Esse (ich brauch noch feuerfesten Lack und einen Griff, kann aber im Notfall beides warten):
http://freenet-homepage.de/messermacher/vorab2.JPG ('http://freenet-homepage.de/messermacher/gasesse.html')
Sebastian
Blackswordsmith
08.11.06, 11:46
Hallo Sebastian.
Es könnte am Beton liegen, ist aber unwarscheinlich, das dir das den Brenner auspustet.
Siehst du denn irgendwo abgeplatzte Stellen, oder Risse?
Ich würde eher darauf tippen, dass die Strömungsgeschwindigkeit zu groß ist.
An diesem Problem hänge ich bei meiner Esse auch noch. Bei mir geht zwar das schmieden bei 0,4 bar, aber feuerschweißen ist nicht drinn :argw:.
Ich würde den Brenner auf kleiner Flamme mal so 10 min laufen lassen, wenn es denn geht, vielleicht so bei 0,2-0,5 bar.
Solange die Fasern nicht im Wind hängen würd ich mir keine Gedanken machen.
Falls es doch am Beton hängen sollte will ich nicht sagen, dass ich es euch gesagt hab:D .
Hallo Jochen. (So heißt du doch? :confused: :D )
Ich habe auch schon vermutet dass die 1,5 bar etwas übertrieben waren.
Aber es gab 2 Stückchen die abgeplatzt sind. Woher sonst die Explosion.
Dass das die Flamme ausgeblasen hat habe ich nur geschlussfolgert weil mir nix anderes als Grund einfiel :glgl:
Ich werd' es in 1-2 Tagen nochmal probieren, mit etwas unter 1 bar. Oder eng an 0,5 bar.
Jetzt erstmal ab in die Schule (mörderische 4 Stunden :irre: )
Achja, gibt's den hitzefesten Lack im Baumarkt oder muss ich da zum Ofenbauer?
Sebastian
Hallo Sebastian,
zum trocknen hab ich den Brenner immer auf kleiner Flamme bür einige Minuten brennen lassen und dann Gas abgestellt, Brenner raus und Esse abkühlen lassen.
Wenn sie einigermaßen abgekühlt war, wiedeholt und Zeit verlängert, bis der Beton äußerlich trocken war.
Selbst dann ist aber innen in der Esse noch relativ viel Wasser, das erst nach mehreren Stunden Dauerbetrieb wirklich austrocknet.
Zum Schmieden bzw. Schweißen brauchst Du nur Drücke zwischen 0,6 und 1,2 Bar, wenn der Brenner da gut läuft ist doch alles klar.
Ich hab meine Esse gar nicht gestrichen, ich leg da keinen WErt drauf, die zeit und das Geld nutze ich lieber zum Messermachen.:steirer:
Wenn Du sie streichen willst, Ofenfarbe in der Spraydose gibts im WErkzeughandel.
Badger1875
08.11.06, 14:26
Hallo Sebastian,
mit dieser Konstruktion, d.h. so wie Du Deine Gasesse gebaut hast hattest Du von unten am tiefsten Punkt jeweils vorne und hinten ein Loch bohren sollen um einen evtl. entstehenden Überdruck durch verdunstendes Wasser in der Keramikwolle entweichen zu lassen.
Durch den sauberen und nahezu dichten Abschluß der Innenbeschichtung zum vorderen und hinteren Abschlußblech kann der durch das verdamfende Wasser entstehende Überdruck nirgends entweichen!
Falls Du beim Anrühren des Mörtels relativ viel Wasser verwendet hast, wird dieses während der doch sehr kurzen Trockenphase noch nicht vollkommen verdunstet sein. Eventuell vorhandenene größere Ansammlungen von im Mörtel gebundenem Wasser verändern ihren Aggregatszustand ebenfalls in Richtung dampfförmig und brauchen somit eben einfach mehr Platz und den erreichen sie durch das Absprengen der darüberliegenden Schichten. Nach außen in Richtung Stahlkörper geht das fast nicht, also bleibt da nur der Weg nach innen.
Rumms
Die Flamme wird, wie schon richtig erkannt hast durch den Druck der Explosion ausgeblasen!
Wie der Günther schon angemerkt hat ist die Lösung ein laaaaangsaaaaames Anheizen und nach einer Trockenphase gemächliches Erhöhen der Temperatur bis zum Maximum. Ich brauche für die Feuer von mir round about 90 Minuten zum "Einbrennen", hierbei bediene ich mich nicht nur der Regelung mit dem Druckregler, sondern ich regle auch die Luftzufuhr fast auf Null und gebe erst im Verlauf auch hier das Maximum!
Die dabei auftretenden leichten Risse schlämme ich im kalten Zustand mit einem dünnflüssigen Mörtel zu und heize wieder steigend an, wobei ich da natürlich nicht mehr solange warte, da ist der Spaß dann in einer Viertelstunde vorbei.
Badger
Hallo Badger,
soweit ist mir das klar. Ich werd' das mal machen.
Aber, Löcher und 'einbrennen' oder nur eines von beiden?
Ach ja, muss der Brennraum ganz glatt sein oder ist es erstmal egal?
Sebastian
Arno Eckhardt
08.11.06, 17:33
Hallo Ihr
ich muß mich entschuldigen, Badger und Co haben natürlich recht. Das "voll anfahren" von mir war nicht so zu verstehen, dass man quasi gleich loslegen kann. Außerdem mache ich beim "trockenbrennen" vorne und hinten keine Deckel drauf. Habe mich da mißverständlich ausgedrückt. Mist. Tut mir echt leid, ich hätte es mir denken sollen.
Also nochmal die kaputten Stellen ausschmieren, etwas trocknen lassen, Löcher Bohren (vorsichtshalber) und dann LANGSAM anfahren, wie von Günther beschrieben. Bei mir waren halt wie gesagt keine Deckel drauf, da habe ich nicht dran gedacht.
Den Brennraum würde ich so glatt wie `s halt geht machen. dazu ist es sehr hilfreich, nicht die Hände zu nehmen, sondern einen Blechstreifen oder auch ein Stück Holz (z.B. Dachlatte), das gibt wesentlich bessere Oberflächen.
Nochmal Sorry, ist mir echt peinlich :(
P.s.: Glückwunsch, sieht echt gut aus!
Hmm, ist schon gut, Arno, aber jetzt muss ich sehen wo ich feuerfesten Beton wieder her kriege :D
Ich habe das versucht mit einem Stahlrohr glatt zu bekommen. Das war relativ schwer weil der Beton dran kleben blieb und sich nicht so schön verteilte...
Wie groß ist denn der Unterschied zwischen 'paar Löcher' und glatt?
Ach und Torsten, wie siehts mit deiner aus?
Sebastian
Torsten Pohl
08.11.06, 17:44
Keine Geduld oder was?:D Bums war garantiert Wasserdampf wette ich drauf.
Die Wartezeit ist einfach zu kurz, und die idee mit den Löchern als Abblasöffnung solltest du beherzigen und bohren (pronto!:D )
Das Wasser muß irgendwo hin, und wenn die Oberfläche erst mal richtig Temp. bekommen hat, wird auch der Wasserdampf nicht mehr so einfach durchkommen.
Im Anhang die Bilder meiner Esse wie sie im Moment aussieht bin am Brennerbau Bilder davon dann morgen.
Tschau Torsten
http://jeep.cfasp.de/upload/244672.jpg
Wirkt leicht verzerrt ist aber in natura rund:
http://jeep.cfasp.de/upload/244685.jpg
Und trocknen ohne Ofen und so kann man das auch so, verkürzt ungemein. Kleinste Stufe 48std mal sehn obs reicht.
http://jeep.cfasp.de/upload/244686.jpg
Torsten Pohl
08.11.06, 17:57
Achso zum Thema rund, ich habe ein Plastikrohr genommen und damit den Brenraum sozusagen ausgewalzt keine Ahnung wie ich das besser beschreiben soll.
Lässt sich aber auch gut mit einer Karosseriefeile oder groben Schleifleinen nachträglich ein wenig glätten, falls du irgendwo störende Kanten etc. hast.
Mein Versuch das Zeug wie beim verputzen üblich mit einem nassem Schwamm zu glätten, nachdem dieses halb abgetrocknet ist, scheiterte kläglich, wäscht nur aus und bringt nichts.
Tschua Torsten
Hey Torsten, sieht gut aus. Schön glatt...
Aber der Brennraum ist ziemlich groß, ne? :D
Was mich noch interessieren würde ist, wie ich mit einem von 0,5 bis 4 bar regelbaren Druckregler auch runter auf 0,5 bar kann... der fängt mit dem Regeln erst an wenn die Flasche knapp unter 1 bar aufgedreht wurde und weiter runter regeln geht über den Druckregler nicht. Muss ich das mit dem Flaschenventil machen?
Ach und Torsten, viel Spaß beim Brennerbau ...
Sebastian
Badger1875
08.11.06, 18:47
....Was mich noch interessieren würde ist, wie ich mit einem von 0,5 bis 4 bar regelbaren Druckregler auch runter auf 0,5 bar kann... der fängt mit dem Regeln erst an wenn die Flasche knapp unter 1 bar aufgedreht wurde und weiter runter regeln geht über den Druckregler nicht. Muss ich das mit dem Flaschenventil machen?....
Also: die Flasche wird immer ganz aufgedreht, das Ventil der Flasche dient nicht der Druckregelung! Der Druckregler sollte, so es dann ein guter ist, sich ziemlich nahe an 0 Bar regeln lassen, wobei das ein Grenzgang ist, da der Druckregler nicht als "Abdrehventil" mißbraucht werden sollte!!!
Am besten sind Löcher unten und langsames Einbrennen. Es ist auch nicht schlecht. wenn man die Halterung für den Brenner nicht mit einer kompletten Naht festschweißt, sondern nur mit ein paar (3) Punkten heftet, so hat man bei Reparaturen und Umgestaltungen mehr Spielraum ohne gleich alles "kaputt" machen zu müssen! Gleichzeitig bietet dieser Spalt genbügend Öffnung für evtl. auftretenden Überdruck!
Badger
Torsten Pohl
08.11.06, 18:48
Groß ist relativ!:D
mit Opferschamotplatte als Einlage (wegen Borax zB.) bleiben lockere 10-11cm Brennraum über das sollte gehen.
Und die größe brauch ich auch, da ich nicht nur Messer schmiede.
Das mit dem Runterregeln ist das, was Peter gesagt hat nicht jeder Druckregler kann das, warum auch immer!
Mein Brenner ist ja schon als Prottyp nicht gelaufen! Bin also auf dem richtigem Weg, denke ich.
Aber irgendwie verwirrt mich das jetzt ein bischen wozu so weit runterdrehen?? Meine alte Esse läuft mit ca. 0,5-1bar in allen lebenslagen und deckt damit alles ab.
Zu erwähnen ist das sie bei weitem nicht so stark isoliert ist, und der Brenner wirklich einfach gestaltet ist.
Und wegen der ironie, ich mach sowas gern.
Tschau Torsten
Oha, jetzt wo du es sagst, die Schamottplatte verkleinert meinen Brennraum ja nochmal :glgl:
Was willst du eigentlich damit außer Messern noch machen? (Ist ernst gemeint, die Frage)
Ich werd morgen mal die Esse einbrennen... Wie lange soll ich die Falmme anlassen bevor ich abkühlen lasse? Soll ich die Dauer auch steigern?
Sebastian
Badger1875
08.11.06, 21:10
----... Wie lange soll ich die Falmme anlassen bevor ich abkühlen lasse? Soll ich die Dauer auch steigern?...
Langsam anfangen und bis Vollgas steigern! Das Ganze über einen Zeitraum von ca 90 Minuten verteilt, Du weißt was Dein Brenner kann, teil Dir die Leistung auf die 90 Minuten auf!
Badger
....Aber irgendwie verwirrt mich das jetzt ein bisschen; wozu so weit runterdrehen?? Meine alte Esse läuft mit ca. 0,5-1 bar in allen Lebenslagen und deckt damit alles ab......
Es gibt Niederdruckbrenner für 50 mbar, Mitteldruckbrenner für den Bereich 0,5 - 1,0 bar, und Hochdruckbrenner für den Druckbereich über 1,0 bar. Zu jedem Bereich gehören spezifische Druckminderer und Regler, und natürlich entsprechende Brennerkonstruktionen. Hoher Druck ist nicht automatisch besser; der Brennertyp muss zur Ofenkonstruktion und zum Brennverfahren passen.
Gruß
sanjuro
Hallo,
also ich habe gestern Abend 3 Löcher gebohrt, jew. 4 mm, auf die Essenlänge verteilt und unten ins Gehäuse.
Dann habe ich heute die Esse angeworfen. Ging ganz gut.
ich habe die Esse angewärmt mit keiner Extraluft und 0,6 bar. Ich bin dann im Verlauf von ca. 1,5 Stunden auf 1,5 bar hoch und die Luftschlitze waren max. 1 cm auf.
Ich habe festgestellt dass die Flamme sehr unruhig wird wenn die Luftschlitze zu weit offen sind, dies lässt sich aber durch höheren Druck kompensieren. Woran liegt's? Wann kann ich die Luftschlitze ganz ausnutzen? :teuflisch
Vom Beton ist nichts mehr abgeplatzt und viele Risse gab's auch nicht, das Wasser tropfte aber nur so :D
Zwar hat sich de Beton etwa 1-2mm weit vom Öffnungsrand weggezogen aber das bessere ich noch aus.
Hier noch Bilder:
1 min. ; 5 min. ; 10 min. ; 1h, 1 bar
Ich hab das ganze nochmal hier (http://people.freenet.de/messermacher/esse_anwaermen.html) zusammengefasst.
Sebastian
Bilder:
http://people.freenet.de/messermacher/1min.JPG
http://people.freenet.de/messermacher/5min.JPG
http://people.freenet.de/messermacher/10min.JPG
http://people.freenet.de/messermacher/1bar1.JPG
Torsten Pohl
10.11.06, 17:15
Na also sieht doch schon richtig gut aus! Morgend feure ich auch an hatte zuviel zu tun die Tage, bin gespannt wie es geht!
Tschau Torsten
Wie lange braucht's eigentlich wenn ich von 0,6 bar auf 1,5 bar hochregle, bis sich die Feuerschweißtemperatur zeigt? (Das letzte Foto ist etwas zu hell, das sind nur etwa 1000°C)
Merkt man das nach 5 Minuten, oder nach 10,...?
Schwarzen Lack habe ich auch schon stehen, das ist auch bald erledigt. :D
Sebastian
Torsten Pohl
10.11.06, 23:10
Ich denke die Frage mußt du selbst beantworten! Schließlich weiß kein Mensch was deine Esse leistet, besser als du selbst, oder versteh ich die Frage nicht?
Tschau Torsten
Hi Torsten,
ich denk schon dass du die Frage verstehst, es kann wohl keiner ohne meine Esse zu kennen drauf antworten...:glgl:
Also, hast recht.
Ach, ich hab meine Esse auch grad schwarz gesprayt... bald ist sie fertig.
Ich wollte eigentlich einen Griff dranmachen aber wenn ich so überlege ist ein fest montierter Griff irgendwie blöd, wenn die Außenhülle zu warm ist sie anzufassen, ist auch der Griff so warm. Wenn überhaupt werde ich 2 'Krampen' oben ranschweißen wo ich dann einen Griff reinklinken kann kurzzeitig.
Mache ich aber noch nicht...
Das nächste Projekt übers Wochenende wird ein Ständer für die Esse...
Sebastian
Arno Eckhardt
11.11.06, 11:18
Hallo Blacky
Glückwunsch, sieht spitze aus :super:
Dass Deine Flamme unruhig brennt, hängt sehr wahrscheinlich mit dem recht großen Mischrohrdurchmesser zusammen. Da schlägt die Flamme, mangels Strömungsgeschwindigkeit von hinten, leicht zurück, wenn das Gemisch agressiv ist (Lüftungsschlitze offen). Üblicherweise wird deshalb bei dieser Brennerkonstruktion meist noch eine Reduzierung eingebaut. Aber sonst ist wirklich alles sehr gut geworden.
Wie Arno schon sagt, ich hab an meinem Brenner auch noch eine Reduzierung auf einen kleineren Durchmesser, hab das weiter oben schon geschrieben.
Hallo zusammen,
ich hab im Hintergrund mitgebaut das Ergebnis möchte ich euch zeigen.:steirer:
Mein Dank noch an alle die etwas zu dem Thema beigetragen haben und somit geholfen haben mich vom Gasessenvirus zu heilen.:hehe:
Gruß Link
Torsten Pohl
11.11.06, 17:52
Heimlich hintenrum:D , sieht Klasse aus und scheint Perfekt zu funktionieren die Idee mit dem Gitterost mit kombiniertem Zangenhalter hat was.
Gefallen tut mir auch das Flacheisen als Eingang, super Idee.
Bin leider noch nicht fertig da mich meine Kunden zu sehr beschäftigt haben, und Sontag in die Werkstadt nee nee aus dem alter bin ich raus:D
Dann kann alles wenigstens in ruhe trocknen.:hmpf:
Tschau Torsten der es gar nicht mehr abwarten kann.
Hey, Link, sieht ja klasse aus! Ja der Eingang ist so ein nettes Detail was mir auch gefällt...
Naja ich war heute auch wieder fleißig und hab gesprüht, geflext und geschweißt.
Die Esse ist jetzt schwarz.
Und den Ständer habe ich auch schon halb fertig. Bilder vom gesamten 'System' im Betrieb kommen vermutlich Montag.
Torsten, wann feuerst du an? :D
Sebastian
http://people.freenet.de/messermacher/esse_painted1.JPG
http://people.freenet.de/messermacher/esse_painted3.JPG
(Schweißnähte wirken auf dem Foto heller, die sind alle gleich schwarz...)
Wie Arno schon sagt, ich hab an meinem Brenner auch noch eine Reduzierung auf einen kleineren Durchmesser, hab das weiter oben schon geschrieben.
Aber in welcher Entfernung? Müste doch zimlich wichtig sein.
Wie bekommt man das raus? Muß man die Reduzierung dann nicht verschiebbar bauen (aber wie?):irre: .
Ich hab da, da ich auch so´n Ding bauen werde, noch die Frage wie das mit der Belüftung von der Werkstatt ist, wieviel Volumen an Luft ist wohl nötig und muß es da ordentlich durch wehen:glgl: ? Ein angekiptes Fenster wird wohl nicht reichen. Vieleicht so ne art Rauchfang darüber montieren?:confused:
Gruß
Geonohl
Torsten Pohl
11.11.06, 21:26
Gut Ding will weile haben, gemach junger Freund aus dem Marmeladenland:D :D .
Ne im Ernst wollte heute so ganz gemütlich langsam anfeuern und dann kommt ein Notruf meines Lieblingskunden :haemisch: (gleichzeitig Vermieter) , na ja was solls wer zahlt geht vor weißte!!:D
Tschau Torsten der sich niemals nie hetzen lässt:)
@ Geonohl :
Ich kann die nächsten Tage mal meinen Brenner abmesser, verschiebbar muss die Reduzierung nicht sein, wär auch zimlich schwierig so was zu bauen.
Wegen der Belüftung lasse ich ein Fenster völlig geöffnet, hab da schon schlechte Erfahrungen gemacht.:mad:
Torsten Pohl
11.11.06, 23:57
Theorie zum Brenner!
http://jeep.cfasp.de/upload/247995.jpg
Meine persönliche zusammengereimte Theorie:
Am Beispiel des Brenners von Peter, dieser ist speziell präpariert/modifiziert, wie, Peter fragen, da steckt seine Kreativität und Arbeit drinnen, ich werde einen Teufel tun und das offenlegen.
Die zusätzlichen Schlitze sorgen dafür das der Venturiefeckt des Brenners Luft ansaugen kann, Mehr Luft bedeutet einfach ausgedrückt einen heißere Verbrennung da der Sauerstoffüberschuß ja schließlich die Verbrennung optimiert.
Dann kommt die Reduzierung, warum?
Hintergrund ist, reduziert man einen Querschnitt in einem Luft bzw. Gasstrom erhöht sich die Geschwindigkeit desselben, ist der Gegendruck der durch die Verengung entsteht minimal, zwingt man das Gas Luft/Gemisch in eine höhere Strömungsgeschwindigkeit (nicht gewünscht später mehr), positiver Nebeneffekt das Gemisch selbst das ja immer noch das gleiche Volumen hat, vermischt sich durch den Geschwindigkeitswechsel wesentlich besser und wird kanalisiert, also weitesgehend in die Austrittsrichtung (Flamme) ausgerichtet.
Diese Flamme wäre jetzt sehr hart und heiß, aber auch sehr Punktuell , Abreißen der Flamme bis zum pulsieren derselben entstehen da das mit hoher Geschwindigkeit nachstrebendes Gemisch diese fast ausbläst .
Jetzt kommt die Flare ins Spiel sie sorgt dafür das die Geschwindigkeit sich wieder durch expansion des Gasgemisches reduziert so das Verbrennungsgeschwindigkeit des Gemisches und gewünschtes Flammenbild harmonisieren.
Liege ich falsch, dann korrigiert mich bitte!
Tschau Torsten
Torsten Pohl
12.11.06, 00:03
Der Vorteil diese relativ Aufwändigen Konstruktion ist aber lediglich ein evtl. geringerer Gasverbrauch (kann ich nicht bestätigen denke aber schon) und geringerer Betriebsdruck der ganzen Geschichte, das es wesentlich einfacher geht beweisen viele ander Konstruktionen, Hauptsache ist man gibt dem gemisch die Möglichkeit sich ausreichend zu vermischen und auszurichten.
So kann ein ganz einfacher Brenner aussehen, der mit Sicherheit das gleiche Ergebniss bringt, aber vermutlich mehr Druck und dementsprechend Gas braucht.
http://jeep.cfasp.de/upload/247999.jpg
Tschau Torsten
Wobei auch die Länge des Brenners eine Rolle spielt.
Wenn der Weg von der Düse bis zum Brennraum zu lang ist wird die Flamme unruhig und beginnt zu" pulsieren ".
Bei meinem Brenner sind es ungefähr 30 cm und das ist schon hart an der Grenze.
20-25 cm dürften ausreichen.
Gruß Link
newtoolsmith
12.11.06, 01:00
Weil ich gerade noch etwas Senf übrig habe:
Verengt man den Querschnitt einer strömung, so steigt die Geschwindigkeit. Erweitert man den Querschnitt dann wieder, so sinkt die Geschwindigkeit entsprechend der Querschnittszunahme. So weit nichts neues.
Die Flamme breitet sich mit einer bestimmten Geschwindigkeit im Gasgemisch aus. Diese Geschwindigkeit hängt vom Druck, vom Mischungsverhältnis und von der Temperatur ab. Da keine dieser größen bei uns wirklich geregelt wird, lässt sich dieses System leicht stören.
Wichtig ist nun meiner Meinung nach der sich erweiternde Teil, hier oft Flare genannt.
Ist die Flammfront mal zu langsam, weil sie irgendwas gestört hat, so wird sie stromabwärts getragen, wo sich der Querschnitt aber vergrößert, die Strömungsgeschwindigkeit sinkt und die Flammfront erreicht irgendwann eine Stelle, an der die Strömung genau so langsam ist wie sie.
Bei zu schneller Flammfront wandert diese im Flare gegen die Strömung bis zu einer Stelle, an der die Strömung die gleiche Geschwindigkeit hat und bleibt dort stehen.
Das heißt, eine große Änderung der Brenngeschwindigkeit des Gasgemisches hat eine nur kleine Positionsveränderung der Flammfront zur Folge - nämlich immer nur innerhalb des Flare.
Ohne Flare schlägt eine zu schnelle Flamfront direkt bis zur Mischzone durch. Eine zu langsame Flamfront wird aus dem Flammrohr geblasen und wird absterben.
Man sieht hier schön ein Beispiel für eine Strömungsmechanische Regelung. Nicht nur Steuerung sondern echte Regelung (jedoch mit Regelabweichung). Ganz ähnliche Effekte der Selbstregelung kann man bei Abrisskanten an Autos beobachten.
In der Praxis ist eine nennenswerte Länge der Engstelle also nicht nötig, im Gegenteil, man kann und sollte von der Mischzone aus einen Kegel anschließen, vielleicht 45°, dem direkt eine langgezogene Erweiterung folgt. Der Öffnungswinkel sollte 20° nicht überschreiten. Den Übergang zwischen Düse und Diffusor schön abrunden! Der nötige Durchmesser am Auslass ist experimentell zu ermitteln.
MfG
newtoolsmith
Torsten Pohl
12.11.06, 09:38
Danke das ihr mitmacht, die Basic´s eines Brenners sind glaube ich nicht immer vorhanden, daher hatte ich oben exemplarisch getextet.
Ich denke es gibt nichts frustrierenderes als etwas nachzubauen ohne das man weiß welchen Grund das Teil a oder b hat und was eine Veränderung einzelner details im Prinzip bedeutet.
Tschau torsten
Ich finde auch, dass eure Nachtschicht äusserst hilfreich war.
Ich schau erst mal wie weit mein Brenner vom Brennraum weg ist, und wenn's dann immer noch flackert oder ich bastelwillig bin, mach ich mir so ne Verengung :glgl:
Mach ich sowieso irgendwann besser, die Rohrgeschichte...
So, ich hab jetzt einen Probelauf hinter mir, und ein paar Fotos davon online gestellt.
Ich denke, ich kann die Gasesse (bis auf ein bisschen Brenneroptimierung) als 'fertig' bezeichnen
Zu finden sind die Fotos hier (http://people.freenet.de/messermacher/gasesse_galerie.html)
Sebastian
Torsten Pohl
12.11.06, 18:12
Sieht aus wie ein Raketenbrenner!:D Versuch mal ne Eingangstür zB. zwei Schamotesteine davorzustellen. du verpulverst unmengen Wärme
gelingt es dir, die im Ofen zu fangen ist deine Schweißtemp kein Thema mehr.
Tschau Torsten
Torsten Pohl
13.11.06, 18:45
So das Monster läuft jetzt auch, noch mit nicht optimalem Brenner, und ohne Reku , aber das wird morgen weitergestrickt.
Zum Anfeuern hats erst mal gereicht:D !
Anbei ein paar Bilder vom anfeuern zum Schluß mit ca. 0,8-1bar.
Habe die Esse übrigends jetzt eine Woche trocknen lassen, und tagsüber in meiner Anwesenheit mittel elektrolüfter beim trocknen unterstützt.
Bisher gabs keinerlei Risse oder Schwund zu verzeichnen.
Tschau Torsten
Nicht zu glauben sie läuft hier mit minimaler Last zum anfeuern und ganz langsam auf Temp bringen, damit sich das restliche Wasser langsam verdrücken kann!:D
http://jeep.cfasp.de/upload/249659.jpg
es tut sich auch was schon bei dieser minimal Einstellung nicht viel aber zu sehen.
http://jeep.cfasp.de/upload/249667.jpg
:teuflisch Undgeduldig mal aufgedreht! :teuflisch
Man sieht das gut das das Gas/Luft Gemisch alles andere als optimal ist.
Da ich noch keinen regelbaren Gasregler habe, und zum dosieren ein herkömliches Grifstück benutze, kann der Höchstdruck max. 2,5bar sein.
Ist aber hier noch nicht unter Volllast grob geschätzt so 3/4 der möglichen Leistung.
http://jeep.cfasp.de/upload/249670.jpg
Schon ein wenig besser aber das Gemischverhältnis stimmt immer noch nicht. Und viel zuviel druck sag ich mal.
http://jeep.cfasp.de/upload/249676.jpg
Weiter angenähert und mal was vor die Tür gestellt.
Aha wird doch, das 20mm Moniereisen hats hinter sich.:haemisch:
http://jeep.cfasp.de/upload/249678.jpg
Bin gespannt was geht wenn der Brenner optimiert ist, morgen gibts mehr zum gucken.
Tschau Torsten
Hallo Torsten,
sieht super aus! Klar läuft die och nicht perfekt, daran kann man ja erst arbeiten wenn man die Fehler kennt... ;)
Aber sieht gut aus.
Was für Steine hast du davor gestellt? Schamott?
Hast du ein Bild von deinem Brenner?
Meine läuft übrigends auch super, habe gerade eine Klinge geschmiedet (bzw. angefangen, wurde nicht fertig, weil ich zusammen mit Santino noch eine für ihn geschmiedet hatte :D ).
Sebastian
Torsten Pohl
13.11.06, 19:52
Hy
jupp sind zwei einfache Schamott Steine die ich davorgestellt habe, die Platte auf der sie stehen ist eigentlich ein ausgegossener Rahmen mit Schamott, bin gespannt was das Reku Rohr bringt gemessen habe ich bisher ca. 300Grad Lufttemp die ich ja auch wieder zuführen will, und noch nicht tue.
Bilder vom Brenner mit Maß gibts morgen hab ich vergessen.
Tschau Torsten
leude! tsts, ihr habt es geschafft!
vor zwei drei jahren hab ich hier im forum schon mal das thema gasesse aufgegriffen und mich informiert. das ganze dann aber wieder hingeschmissen.
euren beitrag hier find ich gigantisch:super:
bin gestern drauf gestossen und war nicht nur davon überzeugt, dass das bisher die mit abstand beste behandlung dieses themas ist:hehe: ...
komisch nur, seit vorhin steht ne 11kg buddel im keller und wasser hatte ich auch schon drin!:D
schlauchbruchsicherung hab ich auch schon, der rest kommt noch.
gretchenfrage:
@ torsten und link
-wieviel m2 keramikwolle habt ihr bestellt?(zement 5kg hab ich schon gelesen)
-wie gross sind eure frontöffnungen im durchmesser?
äh ja. mehr will ich grad garnicht wissen, glaub ich..
obwohl: sag mal torsten. ohne das ich das jetzt nachbauen will...(gott beware:) ich check den kreislauf oder sagen wir mal besser die flussrichtung deiner vorgewärmten luft nicht ganz. könntest du das bei gelegenheit mal für dummies:irre: erklären.
das wär ächt klasse:super:
vielen dank schonmal und liebe grüsse an alle hier im forum,
lothar
Torsten Pohl
13.11.06, 23:50
Stimmt Materialliste fehlt!
gekauft habe ich bei Peter (Lindenschmiede):
1m,² Isolierwatte
(gereicht hätten vermutlich 0,75m², ich möchte aber noch was anderes basteln.)
10kg Feuerfesten Beton
(auch hier hätte 5kg gereicht wird aber eng, und ein wenig Reseve schadet auch nie, das zeug ist derart genial das ich davon demnächst noch mal nen ganzen Sack kaufe, zB. als Schlicker einsetzbar wie ich heute probiert habe, etc.)
Front/Rückwandöffnung 150mm (Blech) durch beton auf ca. 125-130mm verengt.
Zur Luftführung:
Um eine vernünftige Luftzirkulation zu erreichen ist der höhenunterschied Boden - oberster Punkt der Esse viel zu gering.
Deswegen habe ich mehrere tricks angewendet.
a. 3Fache Verjüngung des Rohrquerschnittes in bewusst gewählten abständen. Passen zum Durchmesser der Esse gesamt.
Das bedeutet ich erhöhe immer dann die Luftgeschwindigkeit (warme Luft will nach oben) wenn sich der Luftstrom kanalisiert und beruhigt hat.
b.Ich führe dem Rohr und der darin enthaltenen Warmluft Unterschiedlich viel Wärme zu, wer genau hinsieht erkennt, daß sich das Rohr je näher es der Austrittsöffnung kommt, immer mehr im inneren der Esse befindet.
Gleiches gilt auch für die isolierung innen die immer dünner wird aber vorhanden sein muß damit das Rohr auf Dauer nicht durchbrennt.
Das erhöht ebenfalls stark den Durchsatz, saugen wäre falsch, kanns nicht anders beschreiben.
c. nach dem Austritt ist ja noch ein Rohr das wieder nach unten geht, und nicht in der Zirkulation direkt eingebunden ist, Sinnlos? Nein.
Diese ruhige Zone ist mit einem 12mm Rohr am Hauptrohr angebunden und hat viel länger Zeit sich aufzuwärmen, es dient lediglich dazu bei Betrieb die Temp zu stabilisieren.
d. Durch Bögen deren Radius etwa dem 5fachen des Rohrquerschittes entsprechen (5D Bögen) erreiche ich das sich so gut wie kein relevanter Luftwiederstand einstellt der irgendwas behindern könnte.
Das alles ist natürlich graue Theorie.
Wie weit sich jetzt der Venturie effekt darauf auswirkt wird sich morgen zeigen.
Auf jeden Fall kann ich jetzt schon sagen das alleine dieses Prinzip schon den gleichen Luftdurchsatz bring, wie der Einschublüfter bei kalter Esse.
Richtig schlüssig erklären wird sich das glaub ich erst, wenn der Rekudom sitzt und der Brenner dokumentiert ist dann wird dir das schon klar.
Tschau Torsten
PS. Bevor wirklich jemand mit der Idee spielt das nachzubauen, wäre ich an einem Vergleichstest mit einer herkömmlichen Konstruktion mehr als Interessiert!!!!!!
Es ist ein haufen Arbeit.!! Die sich nicht Lohnt wenn es keinen deutlichen Vorteil bringt!!
Wenn das was ich gebaut habe aber wirklich besser ist, was ich nicht weiß, ist jeder herzlich dazu eingeladen (aber auch so natürlich, Kaffee steht immer bereit!) sich das Ding in meiner Werkstadt genau anzusehn.
Oder mich mit Fragen zu löchern ich helfe gern weiter.
Hallo Thorsten,
schreib doch einfach mal deine Daten rein.
Geasverbrauch, Feuerschweißen bei welchem Gasdruck / welcher Luftöffnung des Brenners.
Dann können wir mal einen Vergleich ziehen mit einer Esse, ganz ohne Tuning, Breitreifen und Alufelgen ;)
Als Anhaltspunkt braucht es dann noch die Größe der Pakete die vwerschweißt werden. ( das macht einen Riesenunterschied), die Dicke der Isolierung und des Betonmantels.
Für alle die es interessiert:
für eine 11 KG Esse (durchmesser ca. 30cm, länge ca. 42 cm) braucht es
0,4 m² für die erste Isolierlage und 0,33m² für die 2. Lage.
Ergibt ca. 0,75 m²
Dann habt Ihr es passgenau auf die Nachkommastelle.
Jetzt ein bischen mehr Wolle schadet nicht. Ärgerlich wirds dann wenn Ihr feststellt, das euch 0,1m² oder so fehlen.
Beim Beton ist es ähnlich.
Eine exakt 1 cm starke Wandung benötigt ca. 5 Kg Beton.
Dan hat man nichts übrig um Risse auszukleiden, oder die Wandung wird etwas dicker, etc.
Also lieber großzügig bemessen.
Die 10 oder 20 € die man 'sparen' kann wiegen den Ärger nicht auf, wenn man Samstag nachmittags um 16:00 feststellt, das 2 Kg Beton oder ein Schnipsel Wolle fehlt.:D
gruß
Peter
Torsten Pohl
14.11.06, 12:16
Hy Peter
gute Idee vergleich am Paket.
Zeitmessung von Kalt bis Schweißtemp. bei identischem Aufbau der Pakete.
Druck etc. abgleichen, zum Verbauch kann ich natürlich derzeit noch nichts sagen.
War übrigends gerade unterwegs um mir einen regelbaren Druckminderer zuzulegen, hab mich jedoch noch nicht entschieden.
Im Angebot bzw. gerade zu bekommen:
Rothenberger
Cfk
und ein Globalgasplagiat (vermutlich Rothenberger)
für welchen ich mich entscheiden soll weiß ich nicht tentiere zum Rothenberger auch wenn dieser 45.-€ kostet da ich bisher mit deren Qualität zufrieden bin.
Was wird sonst so verwendet??
Ansonsten stimme ich Peter voll zu, die Preise fürs Material sind wirklich OK, ich perönlich habe mich schon darüber geärgert das ich nicht gleich nen kompletten Sack Beton bestellt habe.
Hinzukommt das man das auch nicht an jeder ecke bekommt, daher schätze ich diesen Service hoch ein, reich wird man davon sicher nicht.
Denn wer wirklich ambitioniert drangeht dem werden einige Verwendungszwecke dafür einfallen.
zB.
Hamon,
Schlicker oder Gußform für Allu, NE,
Härteofen,
Schmelzofen Allu NE,
Feuerfeste Ecke um mit der Flamme alles mögliche zu bearbeiten,
.............................
....................
.............
.......
...
Tschau Torsten der heute nicht in der Werkstadt ist, sondern Rechnungen/Mahnungen schreiben muß grmbl.
Danke das ihr mitmacht, die Basic´s eines Brenners sind glaube ich nicht immer vorhanden, daher hatte ich oben exemplarisch getextet.
Ich denke es gibt nichts frustrierenderes als etwas nachzubauen ohne das man weiß welchen Grund das Teil a oder b hat und was eine Veränderung einzelner details im Prinzip bedeutet.
Tschau torsten
Ja genau!:super:
Mir ist nun noch eingefallen das die üblichen Bunsenbrenner und dergleichen ein feinmaschiges Gitter, über der Öffnung aus der das Gemisch zur Flamme strömt, besitzen.
Ist das nur Schutz damit nichts hineinfällt?
Ist das für zusätzliche Mischung?
Ist das vielleicht damit die Flamme sich wider entzündet wenn diese duch einen starken Luftzug ausgepustet wurde?
Könnte man son Bunsenbrenner als Brenner für die Esse benutzen?
Hätte es Nach- oder Vorteile wenn man in der Werkstatt den Brenner ans Gasnetz anschließen könnte?
Schöne Grüße
Geonohl
Hi,
ich hatte auch 1m² Keramikwolle, und 5kg Beton. Die Wolle reicht locker, auch für ne größere Esse als meine, der Beton wird wirklich ein bisschen eng. Ich hab davon nichts mehr übrig um Schäden auszubessern, deswegen werde ich mit dem nächsten Stahl auch nochmal Nachschub ordern.
Sebastian
Torsten Pohl
14.11.06, 17:55
Hy Geonohl
Bunsenbrenner haben das weil sie mit mit sehr geringem Druck arbeiten, es wird dadurch verhindert das die Flamme zurück in die Zuleitung brennt.
Für eine Esse sind sie nicht geeignet, viel zu schwach.
Vor und nachteile zum Anschluß ans Hausnetz!
Niemals nie machen !!!!!
schon gar nicht selbst, und mit Eigenbaugeräten.
Ma abgesehen davon das du dich dadurch rechtlich auf ganz dünnes Eis begiebst, dH. wenn irgendwas passiert zahlst du egal warum.
Langt der örtliche Hausanschluß schon vom Druck nicht aus!
Soweit ich das noch weiß (berichtigt mich bitte falls ich falsch liege) ist Stadtgas im Niederdruckbereich unterwegs, also irgendwas mit wenigen mbar, damit lässt sich eine Esse nicht betreiben.
Du bräuchtest dann schon einen Industrieanschluß oder Netzunabhängige Tankanlage nebst speziellem Druckminderer und und.......
Tschau torsten
.....Mir ist nun noch eingefallen, dass die üblichen Bunsenbrenner und dergleichen ein feinmaschiges Gitter über der Öffnung, aus der das Gemisch zur Flamme strömt, besitzen.
Ist das nur Schutz, damit nichts hineinfällt? Ist das für zusätzliche Mischung? Ist das vielleicht, damit die Flamme sich wieder entzündet, wenn diese duch einen starken Luftzug ausgepustet wurde?.....
Das Drahtsieb funktioniert nach dem Prinzip der DAVY'schen Grubenlampe. Es verhindert das Zurückschlagen der Flamme.
Mit einem atmosphärischen Bunsenbrenner wirst Du nicht genügend Wärmeleistung erzeugen, wenn das Volumen Deiner Esse größer als ca. 3 - 4 l ist. Bunsenbrenner funktionieren in der Regel mit Stadtgas und einem Druck von 50 mbar. Stadtgas enthält im wesentlichen Methan, das einen vergleichsweise geringen Heizwert hat.
Gruß
sanjuro
Wust ich garnicht, das da sowenig Druck drauf ist:ahaa: .
Ist mir nur eingefallen weil ich nun nen Raum, der als Wurstküche gebaut wurde, mieten könnte und da liegt ein Gasanschluß von 2"?:argw: drinn um die drei riesigen Kochbehälter zu befeuern:hehe: .
Das das Anschließen nur ein Ofenbauer oder so machen darf war dabei alerdings schon zimlich klar, wollt ja nicht den Häuserblock wegsprengen:irre: .
Gibt es da überhaupt Aussicheten dass man eine Esse angeschlossen bekommt?
HILFE, bitte HILFE.
Geonohl, ich will mich ja nicht vordrängen, sorry, aber ich wundere mich doch immer wieder...
Ich habe heute morgen mein Brennerrohr (das an der Esse) um 5 cm verkürzt. von der Düse bis in den Brennraum waren es nur ca. 25 cm.
Probelauf. 0,6 bar und Luftschlitze 1,5 cm offen.
Stabile Flamme, kaum rausgeschlagen, fast Schweißtemperatur.
Nun wollte ich eben noch schnell die Klinge fertigmachen. 0,6 bar und 1,5 cm Luftschlitze, stabiles Laufen... Bisschen geschmiedet. Puff, flupp, Flamme brannte mit einem pfeifen und tröten aus den Luftschlitzen bzw. drinnen im Rohr. Gas aus, Brenner richtig drauf, Gas an. Danach gab es bei einigen mm Luftschlitzen schon wieder hörbares Flackern und das wurde durch eine Druckregelung auf 1-1,2 bar auch nicht wirklich besser.
Was war da los, ich meine es lief so schön, und nun ist was passiert???:confused: :argw: :(
Sebastian
Torsten Pohl
15.11.06, 18:50
Puh Sebastian harte Nuss per Ferndiagnose
Verkürzen warum haste?
So sponatn würd ich auf zwei Möglichkeiten Tippen, Gaszufuhr vereist was bei Aussentemeraturen zwischen 0-8Grad ein uraltes Problem ist, und durch das verkürzen langt der Volumenstrom nicht aus, um die Flammfront weit genug vor sich her zu schieben.
Ich tippe aber eher auf Punkt 2.
Wenn du schön verkürzt mußt du vermutlich auch verengen also ein reduziertes zwischenstück einbauen.
Tschau Torsten
@Geonohl
bei einer 2" Zuleitung sollte das prinzipiell schon gehen, allerdings wirst du dafür alle hier genannten Eigenbaubrennerkonstruktionen getrost vergessen können.
Ich hab jetzt keien Ahnung wo man da suchen soll, aber es wird sicher auch Profiessen für Hausanschluß geben die mit großen Atmosphärischen Brennern arbeiten.
Den Energiebedarf wird eine 2" Leitung schon liefern können.
Hallo Torsten,
schön dass du so schnell antwortest...
1. vereisen: Unwahrscheinlich, hätte ich wohl gesehen. Möglich ist es aber.
2. verkürzen: Es lief heute morgen super, und vorhin auch noch. Verkürzt habe ich aufgrund links Aussage (glaube er war das) man solle möglichst unter 30 cm Entfernung kommen, und meiner Logik, die besagt, dass die Strömungsgeschwindigkeit weniger abnimmt auf kurze Distanz.
Sebastian
Torsten Pohl
15.11.06, 19:05
Hast Glück sitze halt gerade vorm Rechner:D , eigntlich hast du recht muß nicht sein das der Volumenstron nicht ausreicht eigentlich auch wieder eher unwahrscheinlich wenn ich so noch mal drüber....
Kann es sein das deine Gasflasche ziemlich leer ist?
Um deine Flamme heißer zu bekommen, solltest du darüber nachdenken wie du mehr Luft zur Verbennung bereitstellen kannst mal so am Rand erwähnt.
@Geonohl
Ruf doch mal dort an oder lass die mal Unterlagen zu Industrieöfen schicken.
Ich denke das ist der einzigste weg legal einen hausanschluß zu nutzen.
Beispielfa.:
http://www.pharos-gmbh.de/
Tschau Torsten
Flasche dürfte eigentlich nicht allzu leer sein, aber wäre möglich...
Was ist das denn für ne Nummer? :D
Kann man eigentlich sehen wenn die Leitung vereist ist? Bissel kühl war die Schlauchbruchsicherung usw. aber nicht eisig...
Achja Luft zur Verbrennung hatte ich ne Menge^^ doch dann gings ja nicht mehr...
Sebastian
hallo jungs,
ich bau gern sachen für die ewigkeit.
jetzt denke ich irgendwo gelesen zu haben das die buddel nicht wärmer als 60grad warm wird.
ich würde nun gerne den innenraum mit einem hitzefesten spraydosenlack bearbeiten um die geschichte rostbeständig zu machen.
was haltet ihr von der idee:hehe:
gruss,
lothar
Blackswordsmith
15.11.06, 20:24
@Mueller
Wenn du Geld zuviel hast, bitte, tu dir keinen Zwang an.
Ich kann allerdings keinen erkennbaren Grund dafür finden, oder willst du die Esse Unterwasser betreiben?
Oder hast du etwa angst davor, dass beim Trocknungsprozess so viel Wasser entsteht, dass die Gasflasche durchrostet :steirer: ?
Torsten Pohl
15.11.06, 20:41
Innen lackieren halt ich auch für absolut überflüssig, wie warm die wird werd ich zumindest mal bei meiner messen an die 60Grad glaube ich nicht wird deutlich mehr sein denke ich.
Tschau Torsten
ich dachte da eher an kondensat vom ständigen abkühlen.
oder hochseeboje (naja-design "yellow submarine" is ja auch abgenudelt:p )
..für jemanden der sein geld mit edelstahl verdient ist rost echt ne beleidigung für s auge.
hab vorhin mal die meisten flexarbeiten gemacht(öffnungen, fuss, etc.) und festgestellt das die kiste ganz schoen rostempfindlich ist.
was habt ihr für farben aussen genommen?? ursprünglich wollte ich den originallack aussen soweit wie s geht erhalten!.. innen stahlbürsten, strahlen, dann sprayen.
verdammt :irre: jetz steh i widda da und war ganz umsonst stolz auf mich:D
bis dann,,
Torsten Pohl
16.11.06, 00:25
hy
Hab vielleicht schon20 -30 flaschen gekillt und zu kleinen Heizöfen umgebaut die sind so gut wie immer angerostet, schau dir die Materialstärke an, bis das weg ist, hat sich der Beton und die Watte, so gut sie auch sind, längst verkrümelt.
Ich hab ganz normale 650Grad Farbe aus dem Baumarkt genommen und fertig wird nicht ewig halten langt aber völlig.
Tschau torsten
....ich bau gern Sachen für die Ewigkeit.
Jetzt denke ich irgendwo gelesen zu haben, dass die Buddel nicht wärmer als 60 Grad warm wird. Ich würde nun gerne den Innenraum mit einem hitzefesten Spraydosenlack bearbeiten, um die Geschichte rostbeständig zu machen. Was haltet ihr von der Idee?....
Bei ca. 1.200°C im Innenraum, ca. 150 mm perfekt abgestufter, hochwertiger Wärmedämmung und kurzer Brennzeit kannst Du sicher auf so niedrige Gehäusetemperaturen kommen. In der Praxis wird es aber meist deutlich wärmer sein, und da das Brenngut - anders als bei Keramik - kein Wasser enthält und die Ofenkonstruktion stets offen ist, würde ich mit allzuviel Kondensat nicht rechnen.
Notfalls kannst Du ja inwendig mit Alu-Farbe arbeiten; die geht bis über 650°C.
Gruß
sanjuro
HILFE, bitte HILFE.
Geonohl, ich will mich ja nicht vordrängen, sorry, aber ich wundere mich doch immer wieder...
Sebastian
Ich wunder mich auch immer wieder. Ich hab mich ja eher vorgedrängelt aber das entstand noch unter dem Schock der Nachricht des Maklers, tschuldigung.
Ich hatte nach so langem Suchen und einigen Besichtigungen nicht damit gerechnet das der sich so schnell meldet und dann noch mit einem Preis den ich mir warscheinlich sogar leisten kann. Muß natürlich noch bei den Ämtern nachsehen ob die geplante Nutzung zulässig ist und mit dem Schornsteinfeger sprechen (ob die Benutzung des Kamins der Räucherkammer für ein Feuer geeignet ist). Auch muß ich sehen wie ich eine, zum teil wörtlich, heruntergekommene:argw: Kühlkammer los werde.
Das fest angeschlossene Gasfeuer wird mir wohl erstmal so wie so zuteuer sein und nen Mobilesteil ist auch nicht zu verachten.
Torsten Pohl
16.11.06, 21:35
Hy
Brennerbilde rhab ich noch nicht experimentiere im Moment mit dem Rekudom in Verbindung mit Brenner etc. noch nicht das optimum rausgehohlt.
Was ich aber jetzt schon sagen kann Schmiedetemp hält die Esse bei knapp 0,5bar Feuerschweißen bei 0,8-1bar problemlos möglich soweit bin ich schon zufrieden, ich habe aber immer noch Gasüberschuß so das die Blaue Flamme herrausquilt, weswegen ich morgen die Gasdüse verkleinere.
Als Beweiss sozusagen, das schmieden geht, habe ich einfach mal ne geglühte Feile mißhandelt und grob in Form geprügelt. Kurz auf dem Bandschleifer abgezogen und fertig das soll kein Messer werden diente lediglich zu Test, ob es funktioniert, weshalb die Form etc. zweitrangig ist.
Tschau Torsten
http://jeep.cfasp.de/upload/252953.jpg
Hallo Blacky,
hast du vielleicht Schamotsteine vor der Esse das die Abgase nicht entweichen können.
Oder schau mal die Düse nach ob sie verstopft ist.
Wenn eine Esse mal so lange Läuft dürfte eigentlich keine Störung mehr auftreten.
Gruß Link
Hallo,
ich hatte heute das selbe Phänomen nach einigen Minuten, danach ging wieder nur mit flackern...
Düse war nicht verstopft und Schamottsteine sind auch nicht vor.
Ich möchte betonen, ich habe nix dran geändert, das passiert einfach so obwohl es schonmal ne Stunde lang funktionierte...
Kann IMO nicht sein dass die Flasche schon leer ist, aber naja, ich hab vielleicht 8-10 Stunden im Bereich um 0,8-1,2 bar geschmiedet, eben aufgrund dieses Flackerns.
Reicht das, um die Pulle leerzukriegen, und kann ich das irgendwie testen (hören)?
Nacht,
Sebastian
Hallo Blacky,
eigentlich spielt es keine Rolle ob deine Flasche voll oder 3/4 leer ist wenn der Manometer
0,8 Bar anzeigt ist auch genügend Gas da.
Wenn die Flasche leer wird fällt der Druck ziemlich schnell ab und die Flamme geht aus.
Wenn du denkst das es doch mit der Brennerlänge zu tun hat die du gekürzt hast kannst du ja den Brenner ein paar cm weiter nach hinten schieben und zum testen mit einer Schlauchschelle fixieren
wobei ich aber nicht glaube das es daran liegt.
Gruß Link
@ Link:
Neinneinnein so wars nicht gemeint...
Als das Rohr noch lang war flackerte es... Als es gekürzt war hatte ich kein Flackern bei sehr viel Luft...
Dann schlug die Flamme zurück und es fing wieder an zu flackern. Immer noch mit gekürztem Rohr, mit dem es vorher problemlos lief.
Ich versteh nicht was sich da so schnell ändert...
Hatte gestern bisschen geschmiedet, zuerst wieder ne Powerflame, dann nach einigen Minuten wieder zurückgeschlagen... Also nachdem alles abgekühlt ist, scheints zu gehen...
Sebastian
Torsten Pohl
17.11.06, 08:55
Wenn soe kalt ist läuft sie einwandfrei und wenn sie warm ist nicht, richtig?
Höhrt sich so an als würde die Flammfront ins Rohr wandern, vermutlich ist der Druck der duch die Wäme entsrht groß genug um die Flammfront ins brennerrohr zu treiben.
Das hatte ich bei einem meiner Brennerexemplare auch, habe einfache in passendes Rohr als Querschnittsverängung, in den Mischbereich eingeschoben schon läuft es. Allerdings ist das ganze offensichtlich ziemlich nervös, wenn es
verschiedene Betriebszustände geht.
Ich muß wärend des Anheizens zB. mehrmals die Lage des Brennes korregieren um eine optimale Flamme zu haben.
Tschua Torsten
newtoolsmith
17.11.06, 10:23
Druck, der durch Wärme entsteht?
In einem offenen System?
Jetzt ist aber gut!! (einen schimpfenden Smily gabs leider nicht)
Wenn die FLamme zurückschlägt obwohl man dem Gasstrom nicht die Tür zugemacht hat gibts nur eine Erklärung dafür:
Die Brennerkonstruktion taugt nichts.
Sorry, aber dafür kann die Flamme nichts - im Gegenteil, die hält sich strangstens an die heute geltende Physik.
Etwas weiter oben hab ich mal versucht, diese Physik, speziell Gasdynamik, zu erklären.
Dass der Brenner überdies einigen Kriterien genügen muss um als Injektor zu funktionieren wurde anderswo schonmal ausgiebig besprochen.
Zum Beispiel hier:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=16872&highlight=Brenner
oder hier:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=23805&highlight=Brenner
auch interessant:
http://www.abana.org/ronreil/design1.shtml
Mal ein Satz mit meiner persönlichen Meinung:
Dachdeckerbrenner sind für unsere Zwecke nicht gedacht und werden nur mit Mühe zufriedenstellend modifiziert werden können.
Und - so viel Aufwand ist es auch nicht, aus ein paar Teilen für Wasserleitungen oder ähnlichem, einen durchdachten Brenner zu bauen.
Ich hab natürlich gut reden mit meinem Maschinenpark, es geht aber auch völlig ohne Drehmaschine, Fräse und Co.
Auf Passungen und Schönheit muss man dann natürlich verzichten - kann man aber auch.
Sollten wir nicht mal einen Thread mit Brenner Kochrezept machen, der eine brauchbare Bauanleitung für zwei oder drei Varianten je nach verfügbarem Werkzeug darstellt? Einen bereinigten Thread natürlich!
MfG
newtoolsmith
Torsten Pohl
17.11.06, 19:12
Jaja schimpf nur,:D :D du weist schon was ich meine, tu mir halt schwer das zu erklären!!:D :D
Stichwort Wärmeausdehnung der Luft,Abgasstrom etc.
Tschau Torsten der die Idee mit dem bereinigtem extra Brenner Thread super findet.
Hi,
ich werde mir mal den Brenner von Dex teilweise nachbauen, nur dass hinten noch der gepimpte Hartlötbrenner draufsitzt...
Wenns dann immer noch nichts wird, wird komplett neu gebaut. Bis es klappt :teuflisch
So ein Brennerbau-Anleitungsthread wäre toll!
Ach, und meine Buddel ist wohl wirklich fast leer, mehr als 0,8-0,9 bar gingen heute nicht mehr. Hab dann ausgemacht...
Sebastian
Moin, eine kleine Anmerkung zur Gasversorgung von Geonohl hätte ich noch.
Wer eine Propanflasche in geschlossenen Räumen, sprich Haus, Garage, Schuppen..., lagert, ist im Schadensfall genau so gekniffen.
Die Gebäudeversicherung wird sich auf die Vorschriften zur Lagerung brennbarer Gase berufen und mit Sicherheit nix zahlen, wenn mal was abfackelt und die Buddel nicht gut belüftet und vor allem draußen gelagert wurde.
Aber was wäre das Leben schon ohne Risiko:glgl:
@ Copper!
Da bin ich mir nicht so sicher, dass 5 oder 11 kg Flaschen grundsätzlich draußen gelagert sein müssen. Dann müssten ja z.B. die Hälfte der Goldschmiede Ihren Laden schließen, denn sie haben ihre Flaschen in der Regel neben dem Arbeitstisch stehen. Ich meine, Propan darf wegen nur im Keller nicht gelagert werden, da es schwerer als Luft ist.
Befo
Für Gewerbebetriebe mögen die Lagerungsvorschriften andere sein, was ich mir allerdings nur schwerlich vorstellen kann. Und daß gewisse Dinge, nicht nur bei Kleingewerbetreibenden, zwar gängige Praxis sind, deshalb aber noch lange nicht den Sicherheitsvorschriften entsprechen, steht wohl auch außer Frage.
Für Privatgebäude, und viele der hier vertretenen Messerlunatics sind wohl Privatanwender, gelten jedenfalls die Vorschriften der Feuerversicherung, ein Blick in den Vertrag ist da sehr aufschlussreich;)
Aber solange nix passiert, ist das ja auch kein Problem:D
Still und heimlich hab ich unzählige Beiträge durchgelesen und mir eine Gasesse gebaut.
OK, des Teil ist recht klein, aber für ein einzelnes Messer reicht's. Brennraum innen Durchmesser 80mm x 320mm
Gebaut wurde aus einem Stahlrohr Durchmesser 194/4 und zwei Riffelblechen 3/5, Isolation Keramikmatten 2x25mm und Feuerfestbeton.
http://img152.imageshack.us/img152/9576/brennercr6.th.jpg (http://img152.imageshack.us/my.php?image=brennercr6.jpg)
http://img148.imageshack.us/img148/522/esse0071li6.th.jpg (http://img148.imageshack.us/my.php?image=esse0071li6.jpg)
http://img120.imageshack.us/img120/1140/esse0041sf3.th.jpg (http://img120.imageshack.us/my.php?image=esse0041sf3.jpg)
http://img399.imageshack.us/img399/4483/esse0051yw8.th.jpg (http://img399.imageshack.us/my.php?image=esse0051yw8.jpg)
Vieleich hilft die Zeichnung dem einen oder andern "Heimwerker"
Bin immer offen für gute Ratschläge und Verbesserungen.
Grüsse aus der Schweiz
GAZi
newtoolsmith
19.11.06, 15:09
@GAZi:
Wenn du nicht nur heimlich sondern vielleicht auch aufmerksam gelesen hast, dann wirst du wissen, dass der Brenner, den du gebaut hast, genau die Variante darstellt, die man nicht wählen sollte.
Ungeachtet dessen hast du eine nette kleine Esse gebaut, die zum Messerschmieden sicherlich eine geeignete und auch mal mitnahmefähige Größe hat.
MfG
newtoolsmith
@newtoolsmith
Wenn du nicht nur heimlich sondern vielleicht auch aufmerksam gelesen hast, dann wirst du wissen, dass der Brenner, den du gebaut hast, genau die Variante darstellt, die man nicht wählen sollte.
Dann muss ich aber auch etwas überlesen haben. Gegen modifizierte Dachdeckerbrenner wurde hier ja schon öfter gewettert (obwohl mein DD-Brenner lockere 1300°C über mehr als 16 Stunden aus einer 11kg Flasche holt :D ).
Also ohne die Flamme gesehen zu haben, möchte ich da keinen Kommentar abgeben. So PI mal Daumen Einschätzung: Das Mittelstück hat eine sehr starke Verengung, welche die Strömungsgeschwindigkeit eigentlich zu schnell machen würde. Andererseits ist das erweiternde Endstück ziemlich lang, was die Geschwindigkeit wieder reduziert.
Mach mal ein paar Bilder von der Flamme.
Ciao Sven
newtoolsmith
20.11.06, 10:10
Zum Thema Injektor bzw. Gasstrahlpumpe ist auch dies hier interessant:
http://www.croll.com/_website/pr/pdf/German.pdf
Auf Seite drei ist das Prinzip gut zu sehen.
Die Abbildung oben rechts könnte man 1zu1 nachbauen und erhielte einen funktionierenden Brenner. Nur die Gasdüse muss angepasst werden, da die Abbildung von einem flüssigen Treibmedium ausgeht.
Gut zu sehen sind auch die schlanken Konen, die gut gerundeten Übergänge sind leider zerpixelt.
MfG
newtoolsmith
newtoolsmith
20.11.06, 10:30
@Sven:
ich möchte an dieser Stelle betonen, dass ich immer versuche, wissenschaftliche Aspekte darzulegen soweit sie mir bekannt sind, um allen beteiligten möglichst gute Ergebnisse zu ermöglichen.
"Gewettert" habe ich nie, zumindest war das nie meine Absicht. Tut mir leid, wenn ich mal so geklungen habe.
In der Tat musst du wohl ein paar Kleinigkeiten überlesen haben, wenn du den vorgestellten Brenner für gut hältst.
Außerdem, versteh das bitte bitte nicht als Beleidigung, hast du offensichtlich von Strömungstechnik keine Ahnung.
Wenn dein DD-Brenner gut funktioniert freut mich das natürlich, ich will ja nichts schlechtreden wenns funktioniert.
Der Brenner von GAZi ist aus strömungstechnischer Sicht - sagen wir mal- ungünstig.
Natürlich besteht dennoch eine Chance, dass der Brenner funktioniert - die Erfahrung und die vielen verzweifelt klingenden Beiträge hier im Forum lassen jedoch vermuten, dass eine zufriedenstellende Funktion unwahrscheinlich ist.
Beim Schreiben solcher Beiträge wird mir immer schlecht, denn allzu leicht fühlen sich die (konstruktiv) kritisierten Personen angegriffen und man wird als Nörgler oder Besserwisser abgestempelt. Dabei geht es doch nur um das Teilen von Wissen.
Auf die hier beteiligten trifft das doch nicht zu, oder?
MfG
newtoolsmith
@newtoolsmith
Das "gewettert" bezog sich auch nicht auf deine Beiträge.
Und von "gut finden" war auch nie die Rede. Der Brenner ist sogar in fast jedem Punkt noch Ausbaufähig. Er hat nur interessanter Weise zwei Fehler gemacht, die sich gegenseitig verringern:)
Außerdem fände ich es ziemlich sch.. wenn einem hier jeder nach dem Mund reden würde.
Meiner Erfahrung nach brauchts nicht viel um einen Brenner zum Laufen zu bringen.
Luftmenge und Geschwindigkeit muss halt passen.
- 1mm Düse
- 20cm durch ein 3/4" Rohr
- Aufweitung durch FF-Mörtel im Brennraum
- irgendwie regulierbare Luftmenge
und fertich.
Ciao Sven
Peter Polnau
20.11.06, 21:21
Brenner schön und gut aber ! Auser dem Brenner ist ja der Brennraum wichtig! Ist der schlecht Isoliert, so verbraucht man wesentlich mehr Gas.Auch die Größe der Brennkammer ist entscheidend eine Kleinere braucht weniger Gas weil 1.Weniger Masse aufgeheitzt werden muß
und 2. ein kleinerer Körper auch weniger abstrahlt!
Darum habe ich für meine Gasesse eine kleine 5kg Propan genommen.
Das meine Gasesse sehr gut funktioniert kann mir Ulrich Gerfin sicher bestätigen und einen Föhn oder Heißluftgebläse brauche ich auch nicht!
Ich werde mich darum bemühen in nächster Zeit mehr über meinen Brenner zu berichten!
Peter Polnau
Ich hab mich mal nach Isoliersteinen umgesehen. Dabei ist mir immer wieder die Zeile mit: "Pyrometric cone equivalent" aufgefallen in der dann z.B. 1300°C stand.
Weis einer was das bedeutet?:argw:
Ich vermute das das Material (im Beispiel) sich bei 1300°C verformt.
Ich vermute mal weiter, das man Solche Steine Verwenden könnte wenn man Innen noch was temperatur festeres drüber kleistert (die Steine sind bis 1100°C Betriebstemperatur gedacht).
@Geonohl: Suche mal bei Wikipedia nach Seger-Kegel.
Grüße Willy
Torsten Pohl
15.12.06, 18:28
Die Reku läuft!
Hab endlich zeit gehabt und mal eine andere Brennerversion ausprobiert, das Ergebniss ist verherend aber so wollen wir das ja:rolleyes: :D :D .
Hab im Moment nur das Flammbild. den Brenner vergessen zu fotogradingens (Depp halt:irre: ) wird nachgereicht.
1.min
http://jeep.cfasp.de/upload/282024.jpg
4-5min
http://jeep.cfasp.de/upload/282025.jpg
10min
http://jeep.cfasp.de/upload/282027.jpg
ab 10min geht alles Schweißen Schmieden was man will, ein großes Manko hat sie noch, die Schamottesteine als Türchen sind schlicht Mist, die Isolierung von Peter (2Lagig) einfach nur Top.
Wärmeverlust durch die Steine, ganz schlech, muß ich ändern!!
http://jeep.cfasp.de/upload/282029.jpg
Gut sehen wie effektiv die Isolierwolle von Peter ist, hier oben am heißesten Punkt gemessen, seitlich und unten sind es gerade mal ca40-60Grad!
Mist, verwackelt sind 131Grad:
http://jeep.cfasp.de/upload/282033.jpg
Daraus ergibt sich auch die nächste Frage Gas wird verbrannt, Abgas muß irgendwo hin, wie groß muß die Öffnung sein die ich lasen muß dafür, was schätzt ihr??
Tschau Torsten
Ein kleines Experiment hab ich heute auch noch gemacht, bisher läuft alles über das Venturi Prinzip, ohne Lüfter, hab mal druckluft mit 0,2bar eingeblasen und das Gas abgemagert, man sah fast keine Flamme mehr,aber der Rundstab (15mm) war ruckzuck leicht angeschmolzen.
Yeehaa, Cowboy. Das rockt :D
Sowas will ich auch. Sobald ich wieder Kohle kriege hol ich mir ne volle Propanflasche und dann kann ich endlich meinen Brenner pimpen und testen. Geldnot ist übel, und vor Weihnachten braucht man eh immer einen finanziellen Puffer, gell :irre:
Sebastian
Torsten Pohl
16.12.06, 18:42
Jaja die Geldnot, dafür sind nach Weihnachten dann meistens die Taschen voll gell;) .
Seh zu das du beim Pimpen nicht abhebst, was hast du denn nun vor umzusetzen?
Ich habe übrigends immer noch keinen Regelbaren Gasregler und schätze das ich derzeit mit ca. 0,5bar Gas fahre, das Brennergriffstück ist Gasseitig kaum geöffnet.
Tschau Torsten
Sehr geehrte Gemeinde
Gestern habe ich meine Gasesse getestet, und bin über den Gasverbrauch ein wenig erschrocken. Innerhalb von 2 Stunden war eine Flache von 11 kg 3/4 leer, und eine eisenstange von 10 mm durchmesser wurde nur gelbglühend. Die daten meiner esse sind: 11 kg Gasflasche, zwei Lagen Keramikwolle ± 1cm Feuerfestbeton Durchmesser Brennraum ± 15 cm lãnge ± 35 cm hinteres ende geschlossen Brennraumeingang ± 8 * 12 cm. Brenner venturi, Rohrdurchmesser innen 25 mm länge 30 cm inclusieve Vergröserungsmuffe zur Luftansaugung, Düse 0,8 mm. Gasdruck 1,5 bar im Test. (modifiziertes model von Ron Reil).
Könntet ihr die Daten eurer Essen Mailen, damit ich einen Vergleich machen kann um meine Esse zu optimieren.
E-Mail: peter.zwick@wxs.nl
Vielen dank
Torsten Pohl
20.12.06, 00:14
Hm
also ich zitiere dich mal!
Die daten meiner esse sind: 11 kg Gasflasche, zwei Lagen Keramikwolle ± 1cm Feuerfestbeton Durchmesser Brennraum ± 15 cm lãnge ± 35 cm hinteres ende geschlossen Brennraumeingang ± 8 * 12 cm.
Das deckt sich nahezu zu 100% mit meiner Esse!
Abweichend zu deiner Fahre ich mit einer vollen Gasflasche etwa 3-4Arbeitstage im Moment. Also etwa 20-30std Betrieb.
Ich verwende einen 0 achtfufzig Druckminderer ohne irgendeine Regelmöglichkeit. der max.4bar zulässt, und habe meine Reglung des Gasdurchsatzes über das Griffstück eines alten Dachdeckerbrenners.
Steht dir in irgendeiner form Druckluft zur Verfügung? Wenja teste doch mal folgendes führe über ein Ausblaspistole(oder irgendwas anderes) 0-1 -0.2bar Luft zu in dem du sie hinter der Gasdüse einbläst.
Lass vorher deinen Brenner auf geschätzt 0.5bar Gasdruck laufen und schau mal was passiert.
Evtl. wirs du noch ein wenig mit beiden Drücken spielen müssen und hat die Esse Temp erreicht wirst du den Luftdruck noch etwas runtereglen müssen auch Gas kann dann später noch zurückgenommen werden.
Deine Flamme wird garantiert wesentlich härter und Energiereicher sein als das was du im Moment hast.
Bei mir sieht das dann so aus, das ich Probleme habe ein halb geschmiedete Klinge schnellgenug zu drehen ohne das die dünneren Bereiche bereits verbrannt sind.
Das Problem ist also das dein Brenner es nicht schaft durch den Venturieffekt das Gasgemisch ausreichen mit Luft anzureichern, an diesem Punkt muß du also arbeiten.
Jetzt wird mich Newtoolsmith wieder hauen;) , aber dein Venturi macht nicht genug Unterdruck (ich weiß gibts nicht!:D ) und vergess nicht diesen reglbar zu gestallten.
Auch auch ist das ganze Prinzip sehr sensibel auf irgendwelche die Strömung ungünstig beieinflussende Ecken und kannten etc..
Schau dir mal den brenner von Gazi an:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=38465&page=3
Der hat das eigentlich perfekt umgesetzt was hier schon oft beschrieben wurde.
Den von Ron habe ich auch ausprobiert und es ist mir auch nicht gelungen das Ding brauchbar zum laufen zu kriegen was sicher geht aber dann doch nicht so einfach ist.
Tschau Torsten
newtoolsmith
20.12.06, 09:18
@zwick:
Beschreib doch mal im Nachbarthread, was du am Brenner so alles modifiziert hast. Man kann die Dinger auch totmodifizieren...
Kann es sein, dass dein Brenner viel zu fett läuft, das heißt, du führst viel mehr Gas zu, als mit der angesaugten Luft verbrannt werden kann?
Es müssten in diesem Fall riesige Flammen aus der Esse wabern, die dann mit Umgebungsluft verbrennen.
Irgendwelche Gaslecks? Mal mit Spüli getestet?
Ein paar Bilder wüden die Diagnose sehr erleichtern...
MfG
newtoolsmith
Hallo
Leider kann ich kein foto posten. Würde jemand dies für mich machen.
mfg P.Zwick
Torsten Pohl
20.12.06, 15:53
kannst sie an mich schicken stell sie dann für dich ein!
dieundes(ät)gmx.net
Tschau Torsten
Torsten Pohl
20.12.06, 17:16
Da kannst du mal die Flamme deines Brenners mit meinem vergleichem hab ich grad mal da hochgeladen kommt noch ein weiteres Video heut Abend dazu.
Gasdruck 0,5bar
http://youtube.com/watch?v=XY24RZtFLWc
Tschau Torsten
Vielleicht bin ich ja zu blöd um hier ein Thema zu erstellen,jedesmal wenn ich es versuche ,wird der Beitrag irgendwie von irgendwem veschoben !
Eigentlich will ich Euch nur Mut zum Gasessenbau machen !
Habe nach langer Recherche eine gebaut,eine die funktioniert,wenn ich mir so die anderen Beiträge ansehe,insbesondere die vielen Links,-na ja,auch nett,aber meist reden die Verfasser von Problemen !
Da der Gasessenbau scheinbar eine Menge Probleme beinhaltet ,könnt Ihr doch froh sein ,mal eine fernünftige,bezahlbare und auch noch funktionierende Anleitung für den Bau einer solchen zu erhalten.Diese Anleitung gibt es bei mir ! Bilder einer solchen hervorragenden Esse könnt Ihr euch unter http://messerschmiede-ruhr.de.tl ansehen !
hy,
ganz toll deine bilder, auch deine seite ist sehr interessant:super:
aber wenn du den leuten hier :cool: im forum helfen willst, dann stell deine bauanleitung doch einfach auch hier zur verfügung.
deine beiträge machen eher den eindruck von eigenwerbung. was ja auch nicht weiters schlimm ist, nur eben nicht in dieser form in diese diskussion gehört, welche dann unnötig in die länge gezogen wird. du beklagst dich schliesslich selbst über die unübersichtlichkeit. zumindest könntest du die bauanleitung deiner gasesse auf deiner seite für jederman einsichtig machen, denn per email darum bitten werden wohl die wenigsten hier im forum.
und schliesslich, was viel wichtiger ist,
könnte man dann sogleich darüber diskutieren was -sehr gut, -gut oder noch -verbersserungswürdig an deiner konstruktion ist.
grüsse,
lothar
Würde gerne einpaar Bilder zu der Bauanleitung liefern,kriege hier aber keine rein!Wer weiß wie es geht ! Bin zwar handwerklich einigermaßen fit,aber am PC-,na ja,wohl eher weniger.
Torsten Pohl
06.01.07, 22:38
du kannst es gerne mir schicken ich stelle es für dich ein!
dieundes(@)gmx.net
Tschau Torsten
Kann ich machen,aber warum kann ich es nicht selber ?
Kannst du auch...
über die Suche läßt sich sowas (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=24716&highlight=bilder+hochladen) finden.
Ansonsten kannst du dich auch bei freenet oder ähnlichem anmelden, gratis mit Webspace, denn da werden die Bilder wenigstens nicht nach nem halben Jahr gelöscht :super:
Sebastian
einfügen so:
http://www.meinspeicher.de/meinbild.JPG
Achja, daran wurde nix geändert, sondern ich hab noparse verwendet. Also kannstes genauso übernehmen (nur halt die url zu deinem Bild eintragen ;))
Torsten Pohl
07.01.07, 10:32
gute Frage warum nicht:D ;) , such dir Platz im Web, und verlink hierher ist doch kein Problem. Ich mein wenn sogar ich das hinkriege und ich hab nu wirklich keine Ahnung vom PC.
Tschau Torsten
Hallo,
da ich in nächster Zeit mal ein Tanto härten will das ich hergestellt habe, brauche ich ja natürlich auch noch eine Esse.
Ich war also fleißig und habe schon angefangen zu basteln, habe aber allerdings noch eine Frage.
Hier aber erstmal ein Paar Bilder:
http://show.imagehosting.us/show/1874344/0/nouser_1874/T0_-1_1874344.jpg
http://show.imagehosting.us/show/1874348/0/nouser_1874/T0_-1_1874348.jpg
http://show.imagehosting.us/show/1874351/0/nouser_1874/T0_-1_1874351.jpg
So, nun zu meiner Frage:
Auf dem untersten Bild ist links ein Karton zu sehen, in diesem befinden sich etwa 10Kg feuerfester Beton (1750°C), bestellt bei Peter Abel. Die Schamottsteine auf den Bildern habe ich bisher nur lose hineingestellt.
Ich wollte jetzt entweder alles mit dem Beton zuschmieren, so das nachher nur noch die Öffnungen im Rohr frei bleiben, also auch die Schamottsteine richtig "verputzen" so dass diese dann nicht mehr zu sehen sind, ODER ich ich schmiere nur den Rand um die Schamottsteine und alles Andere zu und lasse die Fläche der Schamottsteine die zum Rohr zeigen frei.
Für Anregungen und Tips wäre ich Dankbar!
Hier nochmal die Bilder:
http://www.bilder-space.de/show.php?file=StxlTe9O7xsYbRJ.jpg
http://www.bilder-space.de/show.php?file=PMu4TGy2zfcAMhh.jpg
http://www.bilder-space.de/show.php?file=1OkSJDDCxTi5pX5.jpg
Lima-India
11.01.07, 15:53
Also als erstes wollte ich dir mal zu deiner Arbeit gratulieren! Was du da gebaut hast sieht wirklich sehr ordentlich aus! Die Feuerschüssel meiner eigenen Esse sieht deiner sehr ähnlich. Ich habe mir auch überlegt, die Schamotteziegel zu verputzen, aber inzwischen habe ich festgestellt, dass es fast besser funktioniert, wenn die Ziegel blank liegen. Bei mir sind sie nicht einmal fest betoniert, sondern liegen lose im Sandbett. Ich könnte mal ein paar Bilder hochladen, um das etwas zu veranschaulichen.
Ich habe zwar noch nie Gasbetonsteine in einer meiner Essen benutzt, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie trotz Feuerfestem Beton platzen werden.
Badger1875
11.01.07, 15:58
Hallo Masch,
das sieht ja soweit schon mal ganz gut aus.
Eine Frage hätte ich aber noch: verwendest Du Schmiedekohle oder Holzkohle? Wenn Du holzkohle verwendest, wäre es besser Du würdest die Luft von der Seite einblasen, da ein zu starker Luftstrom von unten eventuell dazu führen könnte, daß Dir Deine Kohlestückchen im Luftstrom tanzen, oder gar aus der Esse geschleudert werden könnten. Wenn Du aber Deinen Zug gut regeln kannst, dürfte dies kein großes Problem sein, vor allem, wenn Du die Gefahr kennst! Ich weiß allerdings nicht, wie sich Deine Esse beim Schmieden verhalten wird, wenn Du etwas mehr Hitze und somit auch mehr Luft brauchst.
Alles in Allem aber, bist Du auf dem richtigen Weg! Du solltest noch vielleicht (egal wie Dein "Einblasrohr" montiert ist) darauf achten, daß Du eben dieses Rohr mit einer dünnen Mörtelschicht überziehst, um es vor Verzunderung zu schützen. Dies geht am einfachsten, wenn Du den Mörtel von Peter relativ dünn anrührst und dann mit einem Pinsel arbeitest. Eventuell zugeschmierte Luftlöcher kannst Du ja dann wieder durchstoßen und das Rohr von innen ausputzen.
Laß´uns wissen wie´s funktioniert hat!
Badger
Edit:
Weil Lima India es gerade anspricht: Mach Dir wegen der Gasbetonsteine keine allzugroßen Gedanken, die können mehr ab als man ihnen zutraut! Ich habe schon feuerschweißtaugliche Gasfeuer daraus gesehen, ArminII verwendet diese Dinger als Hartlötunterlage und von dem her denke ich, daß dies kein Problem sein wird, zumal sie ja nur den Essengrundkörper darstellen!
Badger
hy,
ich seh nix auf den bildern..
redet ihr jetzt über ne gasesse oder eher nicht:irre: ??
Lima-India
11.01.07, 18:47
@Badger: Na wenn du sagst, dass die Steine das abkönnen will ich das nicht in Frage stellen. Wie gesagt, hab ich da keine Erfahrungen mit. Ich dachte nur, weil die Steine mit keiner großen Masse in Berührung kommen, die die Hitze absorbieren könnte, würden sie schnell überhitzen. Aber wenn's funktioniert, dann ist da natürlich nichts gegen zu sagen.
Danke für die schnellen Antworten,
ich werde also noch das Rohr mit einer dünnen Schicht feuerfestem Beton überziehen und werde die Seite der Schamottsteine die in den Innenraum zeigt nicht verputzen.
Verwenden werde ich erstmal Holzkohle, allerdings benutzte ich als Gebläse im Moment noch einen regelbaren Fön der eigentlich ganz gut bläst!
Ich werde die Esse heute fertigstellen und noch ein paar Bilder einstellen!
So, ich habe die Esse nun fertiggestellt.
Das Rohr habe ich mit einer Schicht feuerfestem Beton überzogen und die Schamottsteine habe ich nicht komplett verkleidet. Als Gebläse kommt nun eine Heißluftpistole mit einstellbarer Luftzufur und Temperatur von 50-600 °C zum Einsatz. Auch wenn die Esse nicht besonders groß ist, ist sie doch verdammt schwer aber man kann sie noch tragen. Ich hoffe das nichts platzen wird wenns erstmal richtig heiss ist.
Hier die Bilder:
http://www.bilder-space.de/thumb/1xxZGqUlsR3oznH.jpg
Für großes Bilde diesen Link benutzen:
http://www.bilder-space.de/show.php?file=1xxZGqUlsR3oznH.jpg
http://www.bilder-space.de/thumb/60loFw4yQFQ4BQ1.jpg
Für großes Bilde diesen Link benutzen:
http://www.bilder-space.de/show.php?file=60loFw4yQFQ4BQ1.jpg
Ich bin offen für Kritik und Anregungen, einen Probelauf werde ich wahrscheinlich morgen machen!
Badger1875
13.01.07, 20:05
Sieht ja mal richtig gut aus!
Wenn das Ding dann noch so funktioniert wie´s aussieht...
Badger
So, ich habe am Sonntag mal mit einem Freund die Esse angefeuert. Leider hatten wir nur Holzkohlebriketts zur Verfügung. Dennoch lief alles ganz gut, wir haben einen Schürhaken geschmiedet und zwei Stangen Baustahl feuerverschweisst und dies und das ausprobiert.
Die Esse hat auch alles ganz gut überstanden, aber Abends nach dem Säubern ist mir aufgefallen das der feuerfeste Beton der das Rohr auf dem Boden abdeckt recht bröselig war. Kann es sein das es dort zu heiss war? Wobei der doch 1750°C aushalten soll?! Ich habe die Schicht über dem Rohr nun noch etwas dicker gemacht, vielleicht hilft das ja.
Hier noch ein paar Bilder:
http://www.bilder-space.de/thumb/a2532hkjetfQHbR.jpg (http://www.bilder-space.de/show.php?file=a2532hkjetfQHbR.jpg)
http://www.bilder-space.de/thumb/igzYmrp7kERG1Wg.jpg (http://www.bilder-space.de/show.php?file=igzYmrp7kERG1Wg.jpg)
http://www.bilder-space.de/thumb/KAF8Q80NdROXRt2.jpg (http://www.bilder-space.de/show.php?file=KAF8Q80NdROXRt2.jpg)
Badger1875
15.01.07, 11:14
Sieht auch im betrieb nicht schlecht aus!
Zu heiß glaube ich nicht, da dort die Temperatrur eher am niedrigsten ist. Der Luftstrom wirkt da eher kühlend. (Nicht nur) In meiner Gasesse liegen die Temperaturen deutlich höher und der Zement hält das locker!
Vielleicht hast Du da einfach Haftungsprobleme. Das Zeug wird auch in Gießereien verwendet um Stahlteile vor zu starkem Verschleiß durch Verzunderung zu schützen.
Badger
Arno Eckhardt
15.01.07, 12:22
Hallo Ihr
Hm, ich würde das für ein Trocknungsproblem halten. Hätte ich nicht meine eigene Kohleesse auch mit dem Zement ausgestrichen und sie ziemlich schnell angefahren. Da bekomme ich aber nichtmal mit dem Hammer so ohne Weiteres was weg.
Vielleicht etwas zu dünnflüssig angerührt?
Aber egal, einfach nochmal neu ausstreichen und dann wird das schon. Ansonsten sieht alles gut aus, Glückwunsch, schönes Teil :super:
So, ich habe nun die Schicht feuerfesten Beton über dem Rohr verstärkt und die Aussparungen an den Seiten etwas hochgezogen. Auf einer Seite bis ganz oben, auf der anderen Seite nur bis zur Hälfte.
Ich habe mir auch überlegt vielleicht ein kleines "Dach" für meine Esse zu bauen. Ich habe noch Schamottsteine und was ich sonst noch brauche. Ich habe mir gedacht die Schamottsteine wie auf dem Bild auf die Esse zu setzten allerdings ohne die Steine mit der Esse fest zu verbinden. Ich verbinde nur die Schamottsteine wo sie sich treffen und kann dann das Dach bei Bedarf auf die Esse stellen und wieder herunter nehmen. Macht es Sinn soetwas zu bauen oder nicht?
Auf einem Bild habe ich einen kleinen Riss markiert, ich hoffe man erkennt ihn. Diese art von Rissen entstand beim feuerfesten Beton beim Trocknen. Hat diese Art Risse einen Nachteil oder kann ich alles so lassen?
Hier also die Bilder:
http://www.bilder-space.de/thumb/y4rdIa1F1U6wk3W.jpg (http://www.bilder-space.de/show.php?file=y4rdIa1F1U6wk3W.jpg)
http://www.bilder-space.de/thumb/GElqfVCxIRGeyP3.jpg (http://www.bilder-space.de/show.php?file=GElqfVCxIRGeyP3.jpg)
http://www.bilder-space.de/thumb/xGm46yxOaxqZBY2.jpg (http://www.bilder-space.de/show.php?file=xGm46yxOaxqZBY2.jpg)
http://www.bilder-space.de/thumb/BFBFMPyPyASWHGv.jpg (http://www.bilder-space.de/show.php?file=BFBFMPyPyASWHGv.jpg)
Arno Eckhardt
18.01.07, 12:41
Hallo Masch
Also, das Bisschen Riß kannst Du getrost ignorieren.
So ein Dach aus Schamott ist besonders zum Härten sehr sinnvoll. Du brauchst dazu aber nicht mehr machen, als die beiden Steine, wie auf dem Bild, bei Bedarf einfach drüber zu stellen.
Badger1875
18.01.07, 13:16
@ Masch
Was? Das soll ein Riss sein? :)
Großzügig darüber hinwegsehen...
Für Dein Dach empfehle ich Dir Dich nach einem Stück Kaminrohr aus Schamotte Ausschau zu halten. Wenn Du ein passendes mit 20 - 30 cm Durchmesser bei einem Kaminbauer oder Ofensetzer gefunden hast, flex´ es den langen Weg in zwei Hälften, dann hast Du noch ein Stück auf Vorrat! Eine Winkelkonstruktion aus zwei einzelnen Steinen wird nicht halten!
Badger
Torsten Pohl
18.01.07, 15:37
Eben Risse sehen anders aus!!!
Bei meiner Gasesse haben sich vermutlich durch Materialschrumpfung Risse an den Übergängen zum Stahlkörper der Esse gebildet, damit muß und kann man leicht leben, das nächste mal würde ich die ganze Geschichte schwimmend aufbauen so das nirgends eine feste Vebindung zu einem anderem Material besteht und Wärmeausdehnung keine Rolle mehr spielt.
Tschau Torsten
Hallo zusammen!
Endlich gehts weiter! Der Brenner ist soweit fertig und hat den Probelauf hinter sich. Mich würde mal interessieren, ob ihr Fachleute dieses Flammenbild bei ca. 0,8 bar ok findet.
Danke für Kommentare!
Bernibär
donfeierfeil
30.01.07, 22:18
Hallo!
Dann will ich meine halt auch mal zeigen.
Ich nenne sie liebevoll "Little Boy", gebaut wie gehabt, allerdings HochtemperaturIsolierBeton, mit Aluminiumoxid-Hohlkugeln als auskleidung.
Geht gut. (leicht untertrieben)
http://img453.imageshack.us/img453/3017/pict0104ta4.th.jpg (http://img453.imageshack.us/my.php?image=pict0104ta4.jpg)
http://img259.imageshack.us/img259/1572/pict0105qg2.th.jpg (http://img259.imageshack.us/my.php?image=pict0105qg2.jpg)
Mehr Bilder bei Bedarf.
Gruss,
Tim
Badger1875
31.01.07, 07:34
Glückwunsch zum eigenen Höllenfeuer und viel Spaß damit!
Was heißt Aluminiumoxid-Hohlkugeln? Erklär mal!
Badger
Torsten Pohl
31.01.07, 19:17
@Bernibär
Flamme sieht schon gut aus wobei wichtig ist wie sie in der Esse brennt, und nicht auserhalb.
"Little Boy" glaub auch das die gut läuft, aber verbläst du nicht sinnlos Energie, wenn du die Atmosphäre aufheizt:D , bei mir schlägt keinerlei Flamme aus der Esse und ne 100mm/450mm/10mm Blattfeder hat auf voller Essenlänge Schmiedetemp.
Wenn ich nicht aufpasse, schlägt die Feder Blasen und tropft an den Rändern ab.
Versuch mal mehr Luft reinzukriegen, dann kannst du weniger Gas fahren, und erreichst schneller eine größere Hitze (zurüchdrehn geht ja immer).
Tschau Torsten der momentan nen selbstgebauten Brenner fährt, der einen Säule-Ejektor mit dem Venturi Prinzip kombiniert.
Einzigstes Problem Flare ,6mm Wandung, tropft nach 30min ab. Und immer noch das optimale sucht.:irre:
donfeierfeil
31.01.07, 19:58
Moin!
Also, Aluminiumoxid-Hohlkugeln sind quasi aufgeschäumter Korund.
Schmelzpunkt ist bei 3000(?)°C, zumindest unerreichbar. Wie die genau gemacht werden, weiss ich nicht. Wie man rankommt, weiss ich nicht.
Korund ist top. Das zweithärteste nach Diamant und ziemlich unzerstörbar.
Die Firma Rath stellt Beton her, der sie drinhat. Das Zeug heist Carath FL1800, ist bis 1800°C klassifiziert. und isoliert ganz gut.
Das Zeug ist äussert widerstandsfähig gegen chemischen Angriff, Borax hinterlässt (bis jetzt) keine Schäden.
Das mit der Riesenflamme hat sich ein wenig regeln lassen mit den Luftlöchern am Brenner, aber auch bei minimalem Druck schlagen sie ein wenig raus. Das Foto war mit dem Druck, den ich brauche, um nach 2-3 min auf Schweisstemperatur zu kommen.
Brennerkopf sit vom freundlichen Herrn Abel, um zwischen Beton und Flasche sind noch zwei Lagen Keramikwolle.
Nach vier Stunden Betrieb kann man sie am Griff anfassen und rumtragen.
Höllenfeuer ist das richtige Wort. Und da ich das Ding eh für ein Projekt in der Uni gebraucht habe, und mir mehrere freundliche Menschen weiter geholfen haben, hat mich das ganze Ding (ohne Flache) keine 50€ gekostet.
Und es macht so einen Spass!!!!
Gruss,
Tim
Dieter Teuber
31.01.07, 23:35
Hallo
Auch bei meinem Brenner hat sich der Flair nach ca 10 Min verabschiedet, einfach weggeschmolzen.
Da habe ich mir ebenfalls den Flair aus feuerfestem Beton von PeterAbel
aus einer Bierflasche geformt. Dabei bin ich wie folgt vorgegangen:
Leere Glasflasche genommen und den Boden abgetrennt und ausgewaschen, Kronenkorken auf Flaschenhals aufgesetzt.
Haftputz ziemlich flüssig angerührt und die Masse am Flaschenboden eingefüllt, (ca 8 cm hoch) 2 bis 3 mal kräftig auf der Werkbank getaucht. Haftputz über Nacht aushärten lassen.
Am anderen Tag das Glas der Flasche vorsichtig mit einem Fliesenlegerhammer mit Diamantspitze wegklopfen. Achtung feste Lederhandschuhe und Schutzbrille verwenden.
Die Negativform des Flair ist nun fertig und spiegelglatt.
Jetzt braucht man nur noch den feuerfesten Beton anrühren, aber nicht zu flüssig sondern so, daß wenn man den Mörtel in die Hand nimmt, man gerade noch ein Häufchen formen kann ohne zu zerlaufen.
Mörtel in die vorgesehene Öffnung mit der Hand leicht eindrücken und dann die Negativform des Flair fest unter drehender Bewegung eindrücken. Form gleich wieder herausziehen, Fertig
Die Form lässt sich jederzeit wiederverwenden.
Ich hoffe, die Beschreibung ist einigermaßen verständlich
Gruß Dieter
Torsten Pohl
31.01.07, 23:57
Hy
yau isse:D :super: , versteh schon was du meinst im Prinzip hab ich das auch so gemacht, ich suche allerdings immer noch das optimum und habe das Austrittsrohr noch nicht excakt zum Flare angepasst, daher auch mein kleines Problem:teuflisch .
Und da man ja auch zwischendurch mal schmieden und nicht nur basteln will.....!:rolleyes:
Tschau Torsten
Wetterhahn
01.02.07, 19:34
Hallo!
Kannst du das mal mit ein paar Bildern
zeigen.
Danke Rainer
Also ich hab´s so:
Der Dachdeckerbrenner wird am großen Durchmesser, dort wo normalerweise die Flamme raus kommt, mit 4 großzügigen Schlitzen aufgesägt.
Das heitßt, es bleiben nur schmale Stege stehen. Durch diese Schlitze wird die Luft angesaugt. In diese Öffnung, aus der normalerweise die Flamme brennt, die jetzt nur noch aus schmalen Blechstreifen besteht, wird ein Wasserleitungsrohr geschoben.
Dieses Rohr muss warscheinlich etwas im Durchmesser verringert werden, damit es hinein geht.
Über diese Kombination wird eine Schlauchschelle geschoben, damit es nicht mehr auseinander fällt.
Ich hab die SChelle nur locker drauf, damit ich ohne sie aufschrauben zu müssen, den eigentlichen Brenner vom Rohr lösen kann, wenn die Esse auskühlt, damit der Brenner nicht unter der rückströmenden HItze leidet, wenn er aus ist.
Auf dieses große Wasserleitungsrohr kommt eine Gewindemuffe über die der Querschnitt auf einen kleineren Durchmesser (wieder ein Wasserleitungsrohr) reduziert wird.
Das ist jetzt der ganze Brenner.
Dieser Brenner wird in ein Rohr eingeschoben, das ich fix an der Esse belasse, er dient nur dazu, den Brenner zu halten.
Das letzte Rohr mit dem kleinen Durchmesser ragt nicht ganz in den Brennraum, sondern endet 3 cm vorher, um die Lebensdauer zu verlängern.
Die Flamme fällt schräg in den Brennraum an die gegenüberliegende Seite, so genau ist das nicht.
Der Feuerzement hält das ohne Probleme auf Dauer aus.
Gezündet wird das Ganze in der Esse mit einem brennenden Stück Papier, außerhalb der Esse funktioniert er nicht.
Wegen der angeforderten Liste, Claymore ist da sehr hilfsbereit, er verkauft alle nötigen Materialien, auch fertige Brenner, rechnet die nötige Menge an Wolle und Zement aus und steht auch mit Rat zur Seite.:super:
Die Preise sind völlig in Ordnung und das Wissen, das er zur Verfügung stellt ist auch viel wert, außerdem muss er ja davon leben, allein daher sollte man besser vom kleinen Handwerker kaufen, als vom Großhändler.
zingzong2005
07.03.07, 20:54
Habe von einem Freund ne kl Gasessenbauanleitung bekommen, vielleicht kann damit ja jemand etwas anfangen.
Ich gehöre ja der Kohlenessefraktion an. :irre:
Lg
Hallo!
Heute war der erste Probelauf - wie aufregend! Die Flamme zündete problemlos und lief 20 min ohne zu stottern. Es brauchte ca. 4 min, bis der ganze Raum glühte. Setze hier mal ein paar Bilder ein und würde mich sehr über Reaktionen von euch freuen!!!
sorry - ich vergaß noch den Plan des Brennerrohrs. Hier bin ich mir nicht sicher, ob die Konstruktion so ok ist. Die dünnere Seite wird in den Gasbrennerkopf gesteckt. Ich bitte auch hier um Kritik!!
Grüße
Bernibär
Daemonsmith
22.03.07, 08:51
Kann man da auch ne normale Metalltonne verwenden oder ist die zu dünn?
Im Prinzip gilt: Je dünner, desto besser.
Die Esse wird außen nur um 100-200°C warm, da kann der Stahl noch nicht verbrennen oder auch nur anfangen zu glühen. Allerdings wird durch die verringerte Dicke auch die Esse leichter. Stahl wiegt halt mehr als Keramikfaserwolle.
Sebastian
Daemonsmith
22.03.07, 22:20
Wie teuer ist eig so Beton, Brenner, Keramikwolle usw? Wie hoch waren eure gesamtkosten?
Torsten Pohl
22.03.07, 23:54
Lässt sich so kaum beantworten denke ich feste Kosten mir sind und waren:
Isloierwatte etwa 40€, Hochofenzement 10-20€ und der rest ist Marke Eigenbau.
Gasflasche leer?? Kommt drauf an woher.
Brenner lässt sich für 20€ bis 300€ realisieren kommt halt drauf an was du willst.
Druckminderer 30€
usw.
Ich denke so als ganz groben Rahmen kann man 150€ annehmen bei einem Eigenbau mit Tendenz zu 200€
Tschau Torsten
newtoolsmith
23.03.07, 07:58
Ich weiß gar nicht mehr so genau...
Wolle und Mörtel 50€
Druckminderen etwa 8€
Gasschlauch knapp 10€
Rest aus dem Fundus...
Mit Elektroden, Farbe u.s.w. deutlich unter 100€ - wenn man natürlich jede Schraube extra kaufen muss wirds teurer...
Daemonsmith
23.03.07, 17:37
Also Tonne und röhren bekomm ich kosenlos, aber bei iso und brenner is halt son Ding. Und wie baue ich den Flare?
Also Tonne und röhren bekomm ich kosenlos, aber bei iso und brenner is halt son Ding. Und wie baue ich den Flare?
Hallo Daemonsmith!
Zu nahezu allen relevanten Punkten wie Brennerbau, Isoliermaterial, Flare usw. findest auch Du mittels der Suchfunktion mehr wie genug Informationen!
Als Tipp sei hier nochmal das Isoliermaterial und der feuerfeste Beton von Claymore erwähnt, auch funktionierende Brenner- bzw. Brennerbauteile kann man von ihm beziehen - und bevor die nächste Frage ansteht:
Guckst Du unter: www.messermacherbedarf.de
BTW:
Deine Tastatur hat anscheinend gelegentlich Ladehemmung... :rolleyes:
Viele Grüße aus Lich...
Peter
Hallo, hier mal meine neue Esse. Diesesmal ohne Venturibrenner.
Gebaut nach Tips von Cyrus und den Beiträgen von Don Fog.
Die Esse bringt Schweißhitze nach 10 min. Das Wärmen beim Schmieden
dauert keine 30 sec. Kurz, die Esse ist mit meiner bisherigen nicht zu vergleichen. Die Verbrennungsluft liefert ein Ventilator. Die Luftmenge
kann ich über einen Blechdeckel, mit dem ich den Einlaß mehr oder weniger
freigebe, regeln. Den Gaszufluß wie bisher auch über einen Druckminderer.
Wer Fragen hat - immer her damit Gruß Dietmar
Hallo, hier mal noch ein paar Bilder. Gruß Dietmar
Hallo Ditmar,
was passiert wenn die Sicherung oder der Thermoschutz des Gebläses auslösen?
Zumindest ein Thermoelement mit Sperrventil wie es zum Beispiel an den billigen Gas-Gewerbestrahlern aus dem Baumarkt dran ist, könnte nicht schaden.
Die Luftmenge sollte man auch auf der Abgangs- und nicht auf der Einlaßseite des Gebläses regeln (zB. mit einem Kugelhahn).
Das soll jetzt keine Kritik sein, nur werden jetzt einige Leute so einen Brenner nachbauen und da kriege ich dann Bauchschmerzen :(
Wir haben hier doch einige Leute vom Fach, kann sich da mal jemand zum Thema Sicherheitseinrichtungen äußern?
Ciao Sven
Sehr schön Dietmar,
arbeite nur noch mit diesem Prinzip und das schon seit Jahren! Kein Vergleich zu den anderen Designs und ein präzises Regeln der Athmosphäre ist möglich.
Ich weiß ja nicht wie laut dein Lüfter ist, aber normalerweise ist diese Konstruktion erheblich leiser.
Gruß, Cyrus:super:
Hallo Sven, das mit dem Thermoschutz habe ich mir auch schon überlegt.
Wenn ich die Luftregelung auf der Abgangsseite habe, muß der Lüfter
zwangsläufig "Druck" aufbauen. So wie es jetzt ist, finde ich es besser.
Gruß Dietmar.
Cyrus - der Lüfter ist sehr leise. Das Betriebsgeräusch der Esse ist mit
der bisher verwendeten nicht zu vergleichen. Das Geräusch ist eher ein
sanftes Rauschen. Gruß Dietmar
Torsten Pohl
11.06.07, 15:20
Ach man:argw:,
wenn ihr so weiter macht komm ich gar nicht mehr zum schmieden, klar das ich sowas jetzt auch mal ausprobieren muß:D.
Also der Innenenaufbau ist wie gehabt richtig? Brennereingang Flare unten, gibts da irgendwelche gravierende Unterschiede beim Flare?
Welche Rohrdurchmesser/längen??
Wie ist der Gasaustritt innerhalb des Rohres geregelt??
Dietmar du hast ja gesagt, wenn fragen dann her damit:D!!
Welche Gebläsegröße m³ Luftdurchsatz??
Tschau Torsten der das jetzt genauer wssen will:D
Hallo Torsten, der Grundkörper ist vertikal angeordnet. Ich habe zusätzl.
noch 1/2 5 l - Gasbuddel angeschweißt und mit einem abnehmbaren
Deckel versehen - für "Langgut". Man weis ja nie. Die Zuleitung verjüngt
sich entsprechend Lüfter dm bis auf 48,3 mm. Ein Flare im herkömmlichen Sinne gibt es eigentlich nicht. Cyrus riet mir das Rohrende ein wenig
einzuziehen. Der Lüfter ist von Maico und bringt 300 m³/h. Ein wenig
übertrieben, aber der den ich hatte, brachte mit 130 m³ nicht die Lei-
stung. Gasanschluß ist ja zu sehen. Innen 2 lagen Keramikwolle und
Feuerfestbeton. Der Fuß ist verschraubbar damit man auch richtig
auskleiden kann. Zusätzlich habe ich noch eine dünne schicht Kaolin
aufgebracht. Das ist das Zeug aus dem Meißner Porzellan gebrannt wird.
Das liegt hier bei uns in der Nähe.
Gruß Dietmar
Torsten Pohl
11.06.07, 16:55
Merci Fragen geklärt!!
Na dann werd ich mal demnächst................, meine läuft dank Reku zwar top aber laut ist sie wirklich, mal sehn.
Tschau Torsten
@Dietmar
Wie sieht der Innerraum Deiner neuen Gasesse aus. Auf der Seite von Don Fogg habe ich nichts darüber gefunden, wie der Brenner im Brennraum angordnet ist. Ist der Brenneraustritt (Düse/Diffusor) radial oder tangential zum zylindrischen Brennraum ausgreichtet oder macht das Brennrohr einen Knick und zeigt axial nach oben?
Wie der Fassofen zur Wärmebehandlung auf der Seite von Don Fogg im Innern aufgebaut ist würde mich auch interessieren.
Vielen Dank schon mal.
Gruß Boris
Hallo Boris, die Esse ist innen mit 2 Lagen Wolle und feuerfesten Beton
ausgekleidet. Das Brennerrohr mündet ca. 120 mm über den Innenboden
einfach im rechten Winkel zum Hauptkörper. Das Rohrende hat Cyrus bei
seinem Brenner mit einer Reduktion von 1 1/2 auf innen 39 mm (man muß
dazu wahrscheinlich das 1" ige Gewinde abschneiden) versehen.
Ich habe das Rohrende erwärmt und etwas eingezogen. Das Rohrende ragt ca. 15 mm in den Blechmantel. Die Differenz zum Brennraum habe ich mit Beton verschmiert/ausgebildet. Es ist wirklich nicht viel dazu.
Der Effekt ist verblüffend. Ich habe vorher auch versucht die Venturi-
brenner zu verbessern und zu optimieren. Gierig habe ich jeden Beitrag
dazu gelesen und wirklich viel experimentiert. War aber nie mit den Er-
gebnis wirklich zufrieden. Man konnte Feuerschweißen, aber die Zeit
des Aufwärmes war mir einfach zu lang. Jetzt kann man schon nach ein paar Minuten nicht mehr in die Esse sehen. Es ist gerade so als würde man versuchen in die Sonne zu gucken. Gruß Dietmar
Torsten Pohl
18.06.07, 21:11
Das unterschreibe ich sofort Venturi geht, befriedigt aber auf dauer nicht.
Nur mit Venturi und und Reku dauert es bei meiner eher "konventionellen Gasesse" recht lange bis ich Feuerschweißtemp habe zumindest gefühlt.
Das ändert sich drastisch wenn ich 2bar Gas und etwa 0,8bar Luftdruck oder noch mehr einstelle dann schmizt der Stahl wenn ich nicht auspasse, für den Anfang finde ich es dennoch absolut OK und ausreichend da man mit zuviel Hitze ohne Routine auch ne Menge Falsch machen kann.
Heute würde ich ohne Gebläse gar nix mehr bauen:teuflisch. und das Ding steht auf der Wunschliste ganz oben.
Tschau Torsten
Dieter Teuber
18.06.07, 23:59
Hallo Torsten, Dietmar
Da kann ich mich nur vorbehaltlos anschließen. Die Aufheizzeiten beim Venturibrenner sind lang und kosten dementsprechend Gas und Geld.
Aber, der denkende Mensch ändert seine Meinung und daher bin ich auch schon dabei, mir die Bauteile für einen Gebläsebrenner zusammenzutragen.
Die Wasserbauteile habe ich schon besorgt. Den Radiallüfter habe ich günstig in der Bucht ersteigert, warte noch auf die Lieferung. Sollte in den nächsten Tagen bei mir eintreffen. Es fehlt aber noch der Aufschweißnippel mit 3/8 " Innengewinde. Da habe ich aber noch keine Ahnung, wo ich dieses Teil auftreiben kann, bzw. wie die Bezeichnung für dieses Teil heißt.
Wenn der Brenner fertig ist, soll er meine liegende Gasesse montiert werden ( 12 kg Gasbuddel). Gibt es da irgendwelche Bedenken, oder muß ich mir eine neue, stehende Gasesse bauen wie Cyrus bzw. Don Fogg?
Gruß Dieter
Hole Dir eine 3/8 ige Muffe vom Klempner/Heizungsbedarf. Die haben auch die Doppelnippel mit li/re Gewinde. Gruß Dietmar
Mal ganz andere Fragen dazu:
Dieser "Fogg-Gebläsebrenner" ist auf allen Bildern stehend zu sehen. Ist das jetzt ein "Muss", hat das irgendwelche Vorteile, bzw. geht das nicht anders, oder ist das einfach nur übernommen worden ?
edit:
Zu spät gesehen, Dieter Teuber hat die Frage auch schon gestellt.
Die Gaszuführung in den "Einlasskrümmer" zum Brennraum, ist da auch noch eine Düse, oder nur eine "Art" Düse, um das Gas in die richtige Richtung zu leiten ? So wie das aussieht, ist der Gasschlauch einfach an den Einlasskrümmer anmontiert.
Gruß Andreas
Hallo Andreas, die Gaszuleitung ist nur einfach angeschlossen. Keine
Düse oder ähnliches drin. Die Regelung der Flamme erfolgt über die
Luftzufuhr, bei mir ist das ein bewegl. Blechdeckel, mit den ich die Ansaugseite des Lüfters abdecke, und über den Gasdruck per Druckminderer. Ich habe dafür einen aus der Autogentechnik. Der Gas-
verbrauch ist sicherlich höher als beim Venturibrenner. Die Atmosphäre
im Brennraum ist so reduziert, das mir eine schlecht angeschweißte
Lage Nickelstahl, welche so halb in der Öffnung hing, geschmolzen ist, wie ein Stück Butter. Keine "Wunderkerzenfunken", nichts, einfach geschmolzen und auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Ich habe aber auch festgestellt, das ein zu heißes Paket nicht so gut zu schweißen ist.
Die Lagen wollen sich einfach nicht verbinden. Gruß Dietmar
OK, Dietmar
Das hört sich von der Gesamtkonstruktion wirklich sehr einfach machbar und praktikabel an.
Und wie ist es mit stehend/liegend ? Gibt es dazu etwas anzumerken ?
Ich hatte vermutet, dass die stehende Bauweise neben der Handhabung des Damastpakets auch spezielle strömungs- oder temperaturtechnische Gründe haben könnte, weil die stehende Konstruktion am Boden vermutlich geschlossen ist, im Gegensatz zu den meist liegenden Venturi-Systemen, die an einer Seite offen sein müssen.
Gruß Andreas
Die liegende Bauweise hat mich eigentlich schon immer gestört. Hier zieht
die Hitze mit einer quasi nicht vorhandenen Verweildauer ab oder man verschließt die Einbringöffnung, was mir aber auch nicht so zusagt.
Bei der stehenden Ausführung muß der Innenmantel zwangsläufig mehr
Wärme aufnehmen. Ich habe das aber nach den Bildern von Cyrus Tutorial,
bzw. von Don Fogg übernommen. Für den Brenneraufbau hat mir Cyrsus
eine Skizze gefaxt. Mail mir Deine Faxnummer und ich laß sie Dir zukommen.
Das gilt auch für alle anderen. (Ich hoffe Cyrus hat nichts dagegen)
Das nächste Projekt wird ein Härteofen ala Cyrus. Das Ding scheint mir
richtig gut zu sein. Überhaupt sind Cyrus und Murat zwei von den ganz
Großen für mich. Ach so, die Esse ist unten geschlossen. Der Boden ist verschraubbar. Hier habe ich die losen Wollstücke reingepackt, mit einem Stück Holz verteilt (man kommt ja nicht mehr mit den hands ran) und dann Mörtel drauf und wieder mit dem
Holz verteilt. Ich glaube Cyrus hat unten noch eine kleine Öffnung drin. Die habe ich aber nicht.
Gruß Dietmar
Hallo Dietmar,
danke für das tolle Angebot, aber könntest du die Skizze vielleicht auch einscannen und online stellen? Wir haben leider kein Fax...
Danke schonmal für die Mühe :super:
Ich habe mal versucht die Skizze zu fotografieren. Ich denke, das geht so. Gruß Dietmar
Vielen Dank :super:
Du hast geschrieben, dass der Gasverbrauch mit Sicherheit höher ist. Mit wieviel bar fähst du deine Esse?
Ich fahre mit 0,6 - 0,8 bar. Allerdings macht das einen Unterschied ob
ich diesen Druck durch eine 0,8 er oder 1,0 er MAG Düse schicke, oder
ob die Öffnung ca. 8,0 mm groß ist. Andererseits sind meine Anwärmzeiten um ein Vielfaches geringer als in der
"Venturiesse". Gruß Dietmar
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