Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gasesse - Eigenbau in Bildern dokumentiert
Sunjy Kamikaze
26.11.08, 11:54
Hey ho liebe hammersleute^^
Habe diesen post hier jetzt denke ich fast komplett durchgemacht... *schwitz* und einiges wahr wirklich sehr hilfreich. Vieles habe ich aber auch nich wirklich verstanden..
Da ich absoluter neuling bin wollte ich mal eine frage stellen auf die ich bisher keine richtige antwort gefunden habe.
Welche esse wäre für den anfang am besten... und warum?
eine geschlossene gasesse aus einer Gasflasche gebaut wie sie hier oft zu sehen ist... oder eine offene kohlenesse...
Also wo sind die unterschiede bzw vor und nachteile.
Wie gesagt bin sehr neu in dem Gebiet und wollte anfangen mit messern die ich sehr gerne selbst herstellen möchte. Später wenns mir gelingt auch gern mal Äxte und schwerter.. aber das hat noch zeit.
Was würdet ihr mir empfehlen?
Gruß Sunjy Kamikaze
Hallo,
was für eine? Benutze die Suche:haemisch:
Bzw. kann man mit dieser Frage einen Glaubenskrieg anfangen. Alles hat Vor.- und Nachteile und wurde hier schon x mal besprochen.
Zu Kohle: Benötigt mehr Platz, Geruchsbelästigung für größere Stück auch geeignet.
Gasesse: Laut(er), Geruchsneutral, gut einzusehen. "günstiger in den laufenden Kosten", günstiger in der Herstellung. Nur für kleinere Teile geeignet (Stimmt so auch nicht, je nach Größe Gasesse)
Was willst Du machen? Messer? Dann nimm Gas.
Axt, Schmiedekuststücke wie Tore etc. nimm Kohle. Oder halt beides :argw:
Hallo,
das ist ja ein super langer Thread geworden und sehr interessant. Leider geht es hier hauptsächlich um geschlossene Essen, mit schwebt aber eine offene Esse vor. Ich möchte ein handelsübliches Esseisen von unten mit einerm Gas-Luft-Gemisch speisen und in dem Esseisen Keramikchips verwenden. Natürlich kann man sowas auch käuflich erwerben, hab ich bei Angele schon gesehen aber ist leider absolut unbezahlbar....
Ich hab hier mal eine Skizze gemacht, wie ich mir das ganze vorstelle und ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mit eurer reichhaltigen Erfahrung mal darauf schauen könntet, ob das so funktionieren kann. http://img386.imageshack.us/img386/9210/gasessejn6.th.jpg (http://img386.imageshack.us/my.php?image=gasessejn6.jpg)
Ich habe übrigens unten an dem senkrechten Rohr unter dem Esseisen eine Klappe, die mit einer Feder geschlossen gehalten wird geplant. Zum einen soll hier eventuell in den Brenner gelangte Schlacke oder Zunderreste etc. entfernt werden können und zum Anderen soll lieber die Klappe aufgehen, wenn es im Brenner zu einer Explosion kommt als dass der Brenner auseinander fliegt.
Vielen Dank
Frank
Uiuiuiui die Konstruktion möchte ich nicht im Betrieb erleben...
Wenn die Klappe stark schließt hast du bei einem Rückbrand ein Schrotgewehr. Schließt sie schwach und öffnet ordnungsgemäß bei Schlacke, dann bricht der Luftstrom zusammen, das Gas sammelt sich unter der Esse und du kriegst eine Verpuffung.
Diese Gasbetriebenen Esseisen funktionieren ganz anders als unsere Venturis. Sie haben keine Mischstrecke sondern funktionieren ähnlich wie ein Gasherd oder Gasgrill mit offenen Flammen an den Düsenöffnungen.
Meist sind sie ortsfest und haben einen Erdgas-Anschluß (auch kein Wunder bei dem Verbrauch...).
Wenn du Freiformschmieden willst und die Wahl hast, dann nimm lieber eine klassische Kohleessse. Ich habe noch von keinem gehört, der mit einem offenen Gas-Schmiedeherd glücklich geworden ist.
Ciao Sven
Hallo Sven,
das mit dem Kohlefeuer wäre mir auch lieber aber die Nachbarn.....
Es ist ja leider wirklich eine Zumutung, wenn man ein Kohlefeuer hat und meistens hat man ja nur am Wochenende Zeit und dann steht der Wind garantiert so, dass es nebenan in die Wohnung zieht!
Die Klappe sollte natürlich nur geöffnet werden, wenn die Esse aus ist, ich will mich ja nicht in die Luft jagen. Aber du scheinst zu wissen wie eine Gasesse funktioniert, wäre super lieb, wenn du mir das mal genauer erläutern könntest. Vielleicht läßt sich das ganze ja noch anders konstruieren, obwohl ich glaube, dass meine Konstruktion gut funktionieren müsste.
So hab ich mir das eigentlich vorgestellt: http://www.angele-shop.com/catalog/product_info.php?pName=gasschmiedeherd-g-800-p&cName=gasfeuer-gasherde
Gruß
Frank
das mit dem Kohlefeuer wäre mir auch lieber aber die Nachbarn.....
Es ist ja leider wirklich eine Zumutung, wenn man ein Kohlefeuer hat und meistens hat man ja nur am Wochenende Zeit und dann steht der Wind garantiert so, dass es nebenan in die Wohnung zieht!
Hallo Effzwo. Wenn ich nicht gerade mit Gas schmiede, nehme ich Holzkohle. Geruchsbelästigung meines Erachtens gleich Null. Da dürfte der Krach vom Schmieden für die Nachbarn wesentlich störender sein.
Deine Gasesse ist echt abenteuerlich. Ich würd da auch die Finger von lassen. Insgesamt glaube ich auch nicht, dass die überhaupt funktioniert - jedenfalls nicht mit einem normalen Esseisen als "Flare". Falls es doch funktionieren sollte wäre der Gasverbrauch sicherlich extrem. Braucht man bei Gas überhaupt sowas wie eine Schlackefaust? Ich bin bisher bei Gas und Holzkohle nur mit minimalen Mengen Zunder konfrontiert worden - und der bleibt eigentlich immer auf oder neben dem Amboss liegen :confused:
Man könnte doch so eine Art Venturi-Konstruktion machen, die senkrecht von unten an die Esse montiert wird. Dann kann der Zunder, falls vorhanden, nach unten durch die Luftansaugung fallen wenn die Esse aus ist. Wenn nötig mache ich mal schnell ne Skizze von der Idee...
Andererseits frage ich mich natürlich: wozu ein offenes Gasfeuer? Was willst Du denn schmieden?
hallo Stefan,
ich mache auch ne menge Kunstschmiedearbeiten und da ist eine offene Esse besser, denn die Teile passen meist nicht in eine geschlossene. Mit Holzkohle hab ich auch schon probiert, verbraucht aber zu viel Kohle und die Temperatur ist mir zu niedrig. Wäre nur eine Notlösung in meinen Augen.
Weißt du wie die Brenner in einer offenen Gasesse funktionieren? Es muss ja nicht nach dem venturi-Prinzip sein, das Ergebnis zählt! Wäre allerdings die einfachste Lösung.
Gruß
Frank
Den idealen Brenner entwickeln?
Dann das Buch "Der Gasbrenner" (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=319940&postcount=6) ausleihen.
Das ist wirklich das beste und verständlichste Buch was ich zu dem Thema bisher gelesen habe.
Ciao Sven
Torsten Pohl
03.12.08, 16:57
Moin Frank
schau dir das bei Angele mal genau an drei Brenner a50mbar bekommen zusätzlich ein vorgemischtes GAS/LUFT gemisch (ebenfalls 50mbar) das ist kein großer Gasverbrauch das sei hier schon mal korigiert geschlossenen Gasessen mit Venturibrennern laufen mit bis zu1-2bar manchmal (meine nicht aber wurscht hier).
Woher die 1,5kg Gasverbrauch kommen sollen die Angele angibt????
Ausser die Geschichte wird ans Rohrleitungsnetz mit min 3/4Zoll angeschlossen da ist dann diese Menge bei sowenig Druck möglich, eine Propangasflasche kann das mit 8mm Standardleitung bei 50mbar nicht liefern.
Ich habe nie mit einem solchem Gas-Schmiedeherd gearbeitet oder in Natura erlebt (wäre eine Interessante Erfahrung!), aber immer wieder gehöhrt das der Versuch Feuerzuschweißen damit zum scheitern verurteilt ist. (Kann das jemand bestätigen oder wiederlegen???)
Weil sie schlicht nicht heiß genug werden.
Wenn dir ein Holzkohlefeuer nicht reicht wirst du damit noch weniger rumkommen.
Ich habe mitlerweile einiges an Gasessenbau gemacht, und mir einiges Wissen angearbeitet aber so ein Ding im Selbstbau wäre mir definitiv zu Joker.
Tschau Torsten
Badger1875
03.12.08, 21:32
@ effzwo
Ich habe vor einiger Zeit ein paar mal in Blaubeuren in der dortigen alten Hammerschmiede als Schauschmied gearbeitet und hatte dort einen solchen Gasschmiedeherd in Betrieb.
Zum normalen Schmieden für einen Kunst-, oder Bauschmied ist dieser Herd was die Sauberkeit der Umluft anbelangt allererste Sahne. Da gibt es nichts dran zu drehen oder rütteln.
Wenn Du aber in diesem Feuer feuerschweißen möchtest:
Vergiss es!
Mit Deinem Brennerkonzept:
Vergiss es erst recht!
Warum denkst Du, kommt da bei Angele ein Preis zustande, der über 5 Kilo Teuronen ausmacht? Hier steckt einiges an Technik und Brennerknowhow für Niedrigdruck Ergas-, oder/ und Propangas betriebene Schmiedeherde drin.
Was heißt, Holzkohle bringt Dir zu wenig Temperatur? Im Holzkohlefeuer feuerschweißen ist schon seit alten Zeiten kein Problem. Die Steinkohle kam erst späterauf, bis dahin war Holzkohle die einzigste Energiequelle zum Schmieden. Vielleicht solltest Du Dir hier mal Deine Feuerführung überdenken?
Eine Alternative für Dein Problem wäre eventuell die Gasesse von Proforge, allerding bist Du auch damit in der Größe Deiner Objekte eingeschränkt.
Freddie
Hallo,
jetzt hab ihr mich aber ganz schön durcheinander gebracht. Besonders die Sache mit dem Feuerschweißen ist natürlich ein KO-Argument. Vielleicht bleibe ich doch lieber bei meiner Kohle-Esse und bestellmir mal einen Lastwagen Holzkohle....
Einen Strohhalm hab ich noch:
http://www.carlislemachine.com/CarlisleIndustrial/Products/PK_Burners.htm
Hat schon mal jemand solch einen Brenner probiert? Ich finde die Konstruktion sehr schlüssig, das Gas kommt in der Mitte heraus und wird von einem Luftstrom umgeben, wie bei einem Schneidbrenner. Ich würde allerdings nur Druckluft verwenden, wird sonst zu teuer...
Dann wäre auch das Problem mit dem Flammenrückschlag erledigt, nur ob man auf die Temperatur kommt ist noch fraglich.
Vielen Dank für die bisherigen Meinungen
Frank
Hallo nochmal,
ich hab mal eine Skizze gemacht, wie ich mir so eine Esse auch vorstellen könnte. Wäre technisch auch relativ einfach machbar für mich:
http://img384.imageshack.us/img384/9961/gasesse2gy2.jpg (http://imageshack.us)
http://img384.imageshack.us/img384/gasesse2gy2.jpg/1/w495.png (http://g.imageshack.us/img384/gasesse2gy2.jpg/1/)
Was meint Ihr dazu? Hätte auf jeden Fall nicht die Gefahr eine Schrotflinte zu werden.
Ach ja, in die Feuerschüssel sollen natürlich noch Keramikchips.
Gruß
Frank
Hallo,
vielleicht hilft das weiter, gerade zu dem, was Torsten gesagt hat:
ich habe ein Gasschmiedefeuer SMO31 von Pharos Hamburg (xxx.pharos-gmbh), im Prinzip eine offenes Schmiedefeuer, das mit einem Deckelstein abgedeckt werden kann. Hat je 3 Brenner auf der linken und 3 Brenner auf der rechten Seite, Gas wird mit Gebläseluft gemischt und zu den Düsen geführt (im Prinzip wie der "Sechszylinder" von Stefan J)
Laut Datenblatt Pharos
max. Temp. Arbeitsraum 1250 °C
Erdgas min. 20 mbar, ca. 6 m³/h, 50 kW bzw. 43000 Kcal/h
Propan min. 50 mbar, ca. 4 kg/h, 50kW bzw. 43000 Kcal/h
Gasanschluss 3/4", Gewicht 170 kg
Teil ist aus einer Berufsschule, Betrieb dort mit Erdgas, laut, gute Raumheizung, Schweißtemperatur nicht möglich!!! (Bedienungsfehler?)
Wollte auf Propan umrüsten, denke aber, dass die Eigenbauessen besser sind!??? (Temperatur, Verbrauch, handlicher).
Vielleicht liegt es auch an der Gestaltung des Feuerraumes (150x100x300mm), aus Schamott, nicht geschlossen!
Was denkt Ihr dazu?
Gruß
Christian
@ eefzwo :
Bin mir ja echt net sicher aber irgendwie kann ich mir nicht vorstelln das des was wird. Die Keramik chips werden die schlacke btw das Borax wohl nicht davon abhalten sich am boden abzusetzen und dir deine gasdüsen zukitten. Da erscheint mir die lösung von Botero mit der seitlichen zuführung der Düsen als sinnvoller. Und wenn ich mir des noch dazu so anschau geh ich mal davon aus das du eine Problem haben wirst aus alle deinen düsen einen gleichmässigen gasdruck zu erzeugen. Wird dann so ausschaun das aus der ersten düse relativ viel gas austritt und bios zur letzten immer weniger.
@ botero :
Ich kenn den Ofen wo du beschrieben hast leider nur anhand von Fotos. Aber ich denke wenn man da alles Entfernt was als Speicher fungiert und die gegen ofenleichtbausteine+Keramikwolle (Seitenwände und deckel) austauscht, wäre ein schnelleres aufheizen und eine höhere temparatur möglich. Da sie a: wesentlich schneller aufheizen und b: nicht die hitze schlucken. Sind nur absolut ungeeignet für den Boden, da sie unresistent gegen borax und schlacke sind. Oder bau Komplett ne neue Kammer aus Keramikwolle und feuerbeton und verwende einfach die Brenner von dem Ofen, könnt ich mir auch gut vorstelln.
Holla!
Der Verbrauch ist aber heftig!
Hallo erstmal!
Ich bin neu hier und möchte gern mit dem Schmieden anfangen.
Problem:
Weder im Keller noch vor dem Haus ist das Schmieden "erwünscht oder erlaubt".
Aus dem Grund werd ich ans nahegelegene Flußufer "auswandern" müssen. Der Transport der Schmiedeausrüstung ist mittels Radanhänger aus Opa´s Zeiten geplant.
Deshalb sollte die Ausrüstung auf ein Minimum beschränkt sein bzw. so leicht wie möglich.
Allerdings möcht ich keine Gasesse, mit der ich nur Klingen in Taschenmessergröße schmieden kann - sie sollte auch nach den "Anfängen" noch ausreichen um z.B. eine größere Bowieklinge schmieden zu können. (Reicht da auch eine Esse aus einer 5kg Gasflasche - hier werden meist die 11kg-Flaschen empfohlen?)
Wie groß bzw. schwer muß denn der Amboß sein? Wieviele Hämmer bzw. Zangen werden benötigt?
Ich hab übrigens im NET die Seite http://www.zoellerforge.com entdeckt.
Da werden einige Brenner vorgestellt - auch die sogenannte "brickforge" find ich ganz interessant. Was haltet ihr von den Brennern?
Könnte so eine "brickforge" auch aus Ytong konstruiert werden? Die wär zerlegbar und falls mal ein Stein kaputtgeht ist Ersatz leicht zu beschaffen.
Na jedenfalls bin ich für alle Tipps und Anregungen dankbar!
Bitte dran denken - ich möcht nicht 250kg Ausrüstung im Radanhänger rumkarren - ich such eine kompakte, leichte aber auch gute Ausrüstung.
Danke für Eure Mühe!
Grüße aus Tirol (Österreich)!
Gregor
Torsten Pohl
07.12.08, 22:52
Lies dich mal durch alle Art/Themenverwandten Threads und auch diesen hier mit nur 18Seiten geballter Info durch, und konkretisiere deine Fragen!!!
Sorry aber Aussagen wie Schmieden im Keller etc. machen es nicht leicht dir zu helfen.
Tschau Torsten
Die 18 Seiten hab ich durch.
Irgendwie hatte ich den Eindruck, daß man sich nicht einig war, welche Art der Gasesse besser sei - stehend oder liegend mit Brenner der die Luft selber ansaugt oder einen der mit einem angebauten Gebläse funktioniert, zwar leiser ist, aber man braucht dafür noch eine zusätzliche Stromquelle.
Wie schon kurz von mir geschildert, darf ich bei uns weder im Keller noch vor dem Haus schmieden. In einem Gespräch mit den anderen Hausbewohnern haben sich gleich mehrere Parteien dagegen ausgesprochen.
Ca. 500 Meter entfernt am Fluß gäbe es allerdings eine gute Stelle - dort könnte ich eine Gasesse und einen Amboß aufstellen und mit den ersten Schmiedeversuchen beginnen (muß aber jedes mal wieder entfernt werden).
Da ich dann jedesmal die Schmiedeausrüstung hin und zurückkarren muß, wollte ich fragen, ob mir jemand aus dem Forum eine "Minimalausrüstung" empfehlen könnte. Alle Teile sollten eben so leicht wie möglich sein.
Also wäre es für mich als Laie eine große Hilfe, wenn ich bei der Anschaffung weiß, ob ich z.B. mit einem 40 kg schweren Amboß oder leichter das Auslangen finde, oder ob ich dann beim Schmieden schnell an irgendwelche Grenzen stoße, weil größere Messerklingen nur auf einem großen Amboß richtig schön geschmiedet werden können. Das selbe gilt natürlich auch für die Gasesse. Es werden in den letzten 18 Seiten immer wieder die 11kg Gasflaschen empfohlen - als untere Grenze. Ich möcht nicht gern in einem halben Jahr wieder eine Esse bauen müssen, nur weil die aus einer 5kg Gasflasche gebaute als "Allroundesse" nicht geeignet ist und ich eine größere brauche.
Da eben insgesamt einiges an Gewicht zusammenkommt, und ich die Ausrüstung jedes mal (wenn ich schmieden möchte) 1 Kilometer bewegen muß, sollten die einzelnen Teile nicht allzu schwer ausfallen.
Zangen und Hämmer - wieviele werden benötigt bzw. gibts einen Allroundhammer? Wie leicht oder schwer sollte der für einen Anfänger sein etc. etc....
Ich kann meine Frage leider nicht anders formulieren, als daß ich eben nach einer leicht transportablen Minimalausrüstung suche, mit der ich zumindest am Anfang mal das Auslangen finde und nicht gleich an die Grenzen des Machbaren stoße, nur weil die Esse oder der Amboß zu klein sind.
Vielleicht könnte mir ja Jemand eine Ausrüstung empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen aus Tirol
Gregor
Was Du so willst wird nicht gehen. Einen Tot musst Du sterben. Auch solltest Du dir mal genau überlegen was Du schmieden willst.
Für "normal" große Messer reicht ein 5kg Flasche. Bei der 11kg musst Du mehr Energie verwenden um auf das gleiche Ergebnis zu kommen.
Dazu ist die viel leichter. Die kannst Du auch noch mit einer kleinen 5kg Flasche betreiben.
Zum Amboß: Kauf Dir einen "guten" Amboß. Wenn DU siehst auf was für kleinen Klötzen Japaner schmieden und das geht auch.
In Deinem Fall würde ich halt so leicht wie möglich bauen und mich nach ner neuen Wohnung umsehen :glgl: bzw. schau mal ob Du in der nähe nichts kleines anmieten kannst.
Hallo,
ich wollte mich nochmal melden, nachdem ich für mich den Entschluss gefasst habe, dass eine Gasesse nicht das richtige für mich ist. Denn obwohl ich keine Gasesse haben will hab ich durch die ganze Venturi-Sache die Idee entwickelt, dass man die Abgase meiner Kohleesse ja mit einem Venturi-Schornstein ableiten könnte. Ich habe auf dem hiesigen Schrott ein 1KW-Gebläse gefunden, das einwandfrei funktioniert. Damit könnte ich von unten in den Schornstein blasen und kurz vor dem Anschluss der Esse den Querschnitt verjüngen. Oberhalb wird der Querschnitt wieder erweitert und die Luft zieht den Qualm wie eine Wasserstrahlpumpe mit nach oben. Durch das starke Gebläse wird das ganze dan hoffentlich möglichst weit nach oben befördert.
Geile Idee, oder ?
Gruß
Frank
Vielleicht könnte mir ja Jemand eine Ausrüstung empfehlen.
Hallo Gregor, empfehlenswert finde ich, nicht gleich zu Anfang das Optimum anstreben zu wollen, sonst fängt man nie mit dem Schmieden an. Guck mal hier: http://www.youtube.com/watch?v=nQMkWHrt-i0
So einfach geht's. Materialtechnisch aufrüsten kann man immer noch. Also einfach irgendeinen Hammer, eine Zange die lang genug ist, Ytong- oder Erdesse bauen, dazu ein Stück Eisenbahnschiene oder einen Doppel-T-Träger und los geht's.
Edit: Auch immer wieder hilfreich: http://64.176.180.203/washtubforge.htm
Als Amboss kann man auch den Hammerkopf eines Vorschlaghammers nehmen.
Gasesse fand ich übrigens von der Anschaffung her vergleichsweise teuer.
Badger1875
08.12.08, 14:33
@effzwo
....die Abgase meiner Kohleesse ja mit einem Venturi-Schornstein ableiten könnte....
Wie schon mal hier besprochen, die Abgase einer Kohleesse sind, zumindest gleich nach dem Anzünden des Feuers, brennbar bis explosiv, natürlich entscheidet hier das Mischungsverhältnis mit der Umluft.
Rauchgasentlüftungen/ -gebläse sind in ihrem Aufbau ex-geschützt und deswegen auch etwas teurer!
....Geile Idee, oder ?....
Jau!!!! Besonders der Bumms!
Ich will hier aber nicht schwarzmalen und übervorsichtig erscheinen:
Vielleicht ändert ja die Tatsache, dass Du Luft von unten einblasen willst, das explosive Risiko, überdenken würde ich das trotzdem nochmal!
Wenn Du die Luft, die Du einblasen möchtest, aus dem gleichen Raum holst, in dem auch Dein Feuer brennt, kann es Dir passieren, daß die Rauchgase zuerst den Weg über Dein Gebläse nehmen und nicht den von Dir angestrebten Pumpeffekt über den geplanten Abluftweg nehmen. Deswegen muß auch in Räumen, in denen sich eine "offene Feuerstätte" und sich sich gleichzeitig die Ablufthaube einer Küche befindet eine Zwangsbelüftung sein, bzw. eine thermostatische "Verriegelung" der Ablufthaube, die den Betrieb derselben
verhindert, solange in Ofen ein Feuer brennt, dies soll verhindern, daß Rauchgase in den Raum geogen werden.
Nichts desto Trotz, sind Kohleschmiedeherde Feuerstätten die der Aufsicht des örtlich zuständigen Bezirkskaminfegermeisters unterliegen und sich an diversen Richtlinien und Gesetzen festmachen, aber auch dies hatten wir hier schon mal...
Badger
Torsten Pohl
08.12.08, 18:38
Hm
also welcher Gasesse/brennertyp besser oder schlechter ist, lässt sich abschließend schlicht nicht klären, das hängt nicht zuletzt von den eigenen Vorlieben, eigenen Arbeitsweisen usw. ab.
Zum Freiformschmieden fällt eienn Gasesse wie sie hier geschildert wird eh aus. das ist das Messerforum und nicht das Kirchengeländerforum:D.
Eine richtig gebaute und von Anfang an auf die persönlichen Bedürfnisse Ausgelegte Gasesse deckt viel ab aber auch nicht alles.
Da du wie du sagst über keinerlei Schmiedeerfahrung verfügst, ist es auf jeden Fall schon mal ne wirklich gute Idee hier nach der richtigen Ausrüstung zu fragen.
Also was brauchst du??
Als allererstes erst mal Grundwissen, auch in Österreich gibt es ne Menge Schmiede mach erst mal nen Kurs sonst nutzt dir das beste Werkzeug und Material nix, wenn du nicht weiß wie man die Basics einsetzt.
Schon die Tatsache das du im freiem schmieden willst erschwert den Anfang sehr, da die Temperaturfarben da eigentlich nur mit Tricks oder viel Erfahrung richtig zu lesen sind.
Deine Situation als Ausgangsbasis wenn es denn s sein soll.
Bau dir nen billig Gussgrill um zur Holzkohlenesse, hohl dir bei 1.2.3 ne Wolfsmaulzange, und schau zu ob du bei irgendner Schlosserei in deiner Gegend nen Stahlvollmaterialabschnitt bekommen kannst zum draufrumkloppen.
Tschau Torsten
Hallo!
Vielen Dank für die schnellen Antworten!
@ Herrn Pohl: an meiner Situation als Ausgangsbasis läßt sich leider nichts ändern - weder Gas- noch Kohlenesse darf ich im Haus oder im Innenhof betreiben - also muß ich ins "Freie" auswandern - von "im Freien schmieden wollen" kann allerdings nicht die Rede sein. Aber extra zum Messerschmieden eine Garage anmieten wär mir am Anfang zu teuer, da investier ich lieber in einen kleinen Amboß bzw. in Ausrüstung.
In der Nachbarschaft befindet sich zwar ein Hufschmied, der will aber vom Messerschmieden nichts wissen - in seiner kleinen Werkstatt duldet er auch keinen - was solls, man muß die Leute lassen wie sie sind.
Schön, daß ich hier nicht im Kirchengeländerforum bin, möchte ja auch Messerschmieden beginnen. (Obwohl die ersten Ergebnisse bei mir vermutlich nach allem Möglichen aussehen werden - aber jeder fängt mal an.)
Mit Messerschmiedekursen siehts bei uns in Tirol nicht gar so rosig aus - der nächstgelegene findet nach meiner Info in München statt - ist aber mit dem Zug ja leicht erreichbar. Werd mir auf jeden Fall bei einem Kurs die notwendigen Kenntnisse aneignen - Bücher für die erste Theorie sind auch schon bestellt.
@ Stefan J:
Danke für die Links!
@ Grover:
Ja, ein kleiner A. wird demnächst angeschafft - muß für den Anfang reichen - eine neue Wohnung werd ich mir allerdings extra für´s Messerschmieden nicht zulegen - kleinen Raum anmieten ginge eventuell in Ordnung allerdings nicht gleich am Anfang - erst mal schauen, ob mir das Messerschmieden auch genug Spaß macht.
Rentieren würd sich das Hobby bei mir auf jeden Fall, da ich von Kindheit an mit dem Messervirus infiziert bin - und die Messersammlerei jetzt immer teurer wird. Selberschmieden wird da auf jeden Fall die günstigere Variante.
MfG
Gregor
Torsten Pohl
08.12.08, 22:39
na wenn du dich da mal nicht täuschst! Von wegen günstigere alternative etc.
Aber egal du weißt ja jetzt was du brauchst, leg los und laß uns an deinen Ergebnissen teilhaben.
Kannst du bitte deine Fragen bezüglich wiewaswo in nem extra thread unter Schmieden stellen, hier geht es seit 18Seiten ausschließlich um Gasessen (es gibt auch einen ähnlich großen Thread nur für Brenner).
Solltest du konkrete Fragen zur Gasesse oder Brenner haben, helfe ich dir so gut ich es kann gerne in den entsprechenden Threads weiter.
Danke Torsten
Ich hab da auch noch ne Frage zur Gasesse:
was benutze ich am besten, um flüssiges Borax im Brennraum aufzufangen? Ist das überhaupt nötig? Ich habe hier was von einem Schamottstein gelesen. Bei Angele gints extra Boraxschalen für teuer Geld aus hitzebeständigem Stahl. Lohnt sowas? Oder reicht es vielleicht sogar, einen Ytonstein zurechtzusägen?
Danke schonmal für Eure Antworten!
kauf dir beim Bauhaus einen dünnen Schamottstein und gut ist
soooo, nach einem langen Tag in meiner kleinen Werkstatt, unzähligen verbrauchten Trennscheiben, dutzenden verbratenen Elektroden und jeder Menge Dreck und Staub hab ich nun meinen Rohbau auch hinbekommen. Jetzt warte ich nurnoch auf den Innenausbau...hoffentlich kommt bald Post...
http://img440.imageshack.us/img440/4720/pict0104qe8.th.jpg (http://img440.imageshack.us/my.php?image=pict0104qe8.jpg)
http://img107.imageshack.us/img107/4146/pict0105fs7.th.jpg (http://img107.imageshack.us/my.php?image=pict0105fs7.jpg)
http://img70.imageshack.us/img70/6931/pict0106ld9.th.jpg (http://img70.imageshack.us/my.php?image=pict0106ld9.jpg)
Hier ist mein gutes Stück von Vorne. Ich hab ein Türchen dranngebaut, das ich aufklappen kann oder auch in der höhe verstellen kann.
http://img396.imageshack.us/img396/8678/pict0107ej2.th.jpg (http://img396.imageshack.us/my.php?image=pict0107ej2.jpg)
http://img73.imageshack.us/img73/3492/pict0108as4.th.jpg (http://img73.imageshack.us/my.php?image=pict0108as4.jpg)
Hinten hab ich das gleiche Türchen als klappe dranngemacht. Wenn ich was langes hab, Klappe auf und gut iss....
Die Türchen sind ca 4 cm tief, das reicht hoffentlich für eine Lage Isolierfließ und eine Lage Beton.
http://img176.imageshack.us/img176/3278/pict0109tv9.th.jpg (http://img176.imageshack.us/my.php?image=pict0109tv9.jpg)
hier ist die Werkstückablage drann, die kann man bis ca 40cm ausziehen.
http://img135.imageshack.us/img135/9508/pict0112cu7.th.jpg (http://img135.imageshack.us/my.php?image=pict0112cu7.jpg)
und hier das Ding nochmal mit Ofenfarbe angepinselt. Hauptsächlich dafür, das man die hässlichen, gebrutzelten Schweißnähte nicht sieht...
Dank Bernibär hab ich jetzt auch einen feinen Amboss, da wird als nächstes ein feiner Untersatz für gebaut und dann ist hoffentlich das Innenleben für die Esse da....
Torsten Pohl
14.01.09, 19:02
Hy
sieht doch soweit gut aus, die hintere Tür würd ich ändern mach sie auch seitlich drann, Beton und Wolle werden sich wenn du nur Hochofenbeton benutzt, nicht lange mit dem Metall verbinden und reissen, sprich Türchen hoch - Beton/Watte fällt raus. Eingelegte Stäbe etc. am Rahmen angeheftet bringen auch keine dauerhafte Lösung und entsprechender Kleber mit dem du Watte ankleben kannst, so das dies nicht passiert, gibts nur im 25kg Gebinde zu entsprechenden Preisen.
Ansonsten echt schick bisher!
Tschau Torsten
Hmhmhmmmmm, da hast du wohl recht, mit dem, was Du da sagts.. hätt ich die Klappe mal unten angebracht....
Hab ich doch wieder was zum knobeln.....
Das hochschiebbare Türchen finde ich Klasse:super:
Gerade wenn man ein Päckchen am Stiel im Ofen hat.
Meine Türen gehen zur Seite auf. Watte und Beton werden durch Metallstäbe und in den Beton eingelegtes Karnickelgitter gehalten.
Seit ca. 2 Jahren...keine Probleme.
Ciao Sven
Ich habe mir nun auch so eine Esse gebaut.
Vielen Dank, Unsel.
Gasflasche an der Schweißnaht mittig geteilt und mit einem angeschweißten, umgelegten Stahlband (wie ein Fassreifen) zusammensteckbar verbunden.
Zwei lagen 1" Isolierwatte, Feuerfester Mörtel innen.
Nur eine Öffnung oben, 12cm im Quadrat, bei den versuchen offen.
Das 3/4"Rohr stekt in einem Angeschweißten 1" mit drei feststell Schrauben.
Da der Innenraum so noch ziemlich groß schien, habe ich noch aus einer Wattenlage, die innen und außen deckend aber dünn mit Mörtel bestrichen ist, einen einlegbaren Einsatz geschaffen.
Das Problem ist das die Esse nicht richtig warm wird.
Erst gibt es Probleme beim anzünden die aber weg sind, wenn die Esse erstmal etwas warm ist.
Ich bin mit Unterbrechungen der Wärmezufuhr (wegen Änderungen in der Mischrohreinstecktiefe und so) innerhalb von 2,5 Stunden beim letzten versuch nur auf Gelb gekommen. Das heißt, die Wandung war beim Brenner gelb aber es reichte nicht zum Messingschmelzen (ein 2mm Messingdraht verhielt sich wie ein gekochter Spagetti, wollte aber nicht schmelzen). Außentemperatur lag bei 0°C.
Die Versuche will ich bei über 5°C nun wieder aufnehmen.
Hier die möglichen Probleme, die bei mir aufgetreten sein könnten.
1. Zu geringe Umgebungstemperaturen (Die Gasflasche mit dem Brenngas ist so "warm" wie die Umgebung- es gibt direkt Eis drauf)
2. Die Mischstrecke im 3/4" Rohr ist zu kurz. Die ist 12cm, die nach Angabe in den Brennerbauartikeln ausreichen sollten.
3. Da ich die Esse auch als Schmelzofen verwenden wollte ist der Brenner so weit am unteren Ende der "Ofenflasche" geraten, dass die Innere Erweiterung (des Brenners) mit dem Boden des Eingesteckten Einsatzes überein stimmt.
4. Die Erweiterung /der Difusor /das Flair hat falsche Winkel? Eher kleiner als bei einem Birflaschenhals da ich einen Glasaufsatz einer Petroleumlampe benutzt habe.
5. Die Düse ist nicht genau genug Zentriert. Ich habe 4 Gewindestopfen als Halterung des Düsenhalterungsrohres bearbeitet. Jeweils in ein Rohrstück mit Innengewinde eingeschraubt und das jeweils durchgehende Loch mittels einer Drehmaschine hergestellt. In den Seiten des Vierkantes ist jeweils ein Gewindeloch für die Feststellschrauben. Die Löcher sind überraschenderweise ein kleinwenig konisch geworden, da das Außengewinde der Stöpsel Konisch ist und sich beim drehen anscheinend etwas bewegt hat:argw:. Die Ungenauigkeiten in den anderen Gussteilen kommen ja noch dazu.
6. Die Düsenform ist nicht in Ordnung.
Ich habe verschiedene Spitzen aus einer Lötbrennerersatzspitzenpackung probiert.
Bei Verkleinertem Brennraum und nur 0,2-0,3bar habe ich mit einer 0,6mm Magspitze eine besser aussehende Flamme hinbekommen als mit der0,5? und der 0,8mm Nadeldüse aus der Ersatzpackung:staun:.
Ist die "Stumpfe" Spitze für irgendwelche strömungs Veränderungen nötig?
7. Der Brenner steckt etwas Tangential, aber nicht zur Öffnung hin geneigt, in der Flasche.
Bilder folgen wenn dieser PC wieder richtig funktioniert.
Torsten Pohl
18.01.09, 17:56
Bilder wären wirklich wichtig ich kanns mit im Moment grad nicht erklären wie/was/wo!!!!
Tschau Torsten
Also wenn ich mir so anschaue, wie viele Probleme es beim Bau gibt, muss ich verdammt viel Glück gehabt haben.
Bei mir rennts seit dem ersten Versuch, verschweißen geht auch super, ich will mir eigentlich nur noch eine Neue basteln, weil ich nicht mit meiner Durchreiche zufrieden bin (keine Klappe, habe Befürchtungen dass Temperaturmäßig mit Klappe noch einiges mehr möglich wäre).
Ich versuch mal einige Bilder vom Bau und den ersten Versuchen zu zeigen.
1. "Oberteil" mit Deckel.
Der Deckel besteht aus dem Herausgetrennten Stück mit einem Rahmen aus ca.40x3 und vier Drähten die ich mit Papeirumwickeld habe, damit der Mörtel hält und sich noch bewegen kann. Den Rahmen habe ich mit 2mm Pappe belegt.
Normales Krepband zum Befestigen ist ungeeignet. Das Stinkt furchtbar wenn es warm wird!
2.Flasche von Außen, mit dem Reifen über der Trennstelle
3. Unterteil von innen, mit dem Lampenglas als Platzhalter.
4.Oberteil mit Deckel (mit 2 Lagen Wolle und Mörtel). Die Öfnung zum Brennraum hat auch einen, mit Pappe umgebenen, Stahlrahmen.
5. L Stahl ist am Vorderteil angeschweißt und das Hinterteil bleibt für Versuche und den Transport abnehmbar. Der Reifen hat drei feststellschrauben bekommen.
Die Flamme ist zum größten Teil nicht sichtbar (durchscheinendes Blau); der rote Fleck mit dem bläulichen Schweif ist ein glühender Stahldraht.
10Min nach dem anzünden und bei etwa 5C° Außentemperatur, wenig Wind. Das müsste Versuch mit 0,6mm MAG Spitze bei 0,2 oder 0,3 Bar sein.
Brenner geht von 2" auf 3/4" Innen mit Lehm möglichst glatt (mit durchgesteckter Stange) abgezogen. Das 3/4" Rohr steckt in einer Rohrverschraubung und kann deshalb im Brenner verschoben werden.
6.Brenner steht. Einige Holzstückchen sollen mir Zeigen wo es Reduzirend oder Oxidierend ist.
Es ist überall reduzierend. Wenn ich mehr Gas gebe wird die Esse lauter und die vor der Esse Brennende Flamme erscheind bzw. wird größer.
Den Einsatz zum Brennraumverkleinern habe ich noch nicht in den Bildern. Damit wird es wärmer.
Ich habe auch ein 20cm Langes 3/4" Rohr versucht und das etwa 12cm vor dem (Ofenseitigem) Ende mit Fenstern versehen.
Das gab dann das Ergebniss von meinem oben beschriebenen letzten Versuch.
Ich werde wohl Den Brenner um einige Reduzierstücke Kürzen und ein 20cm 3/4" Rohr so ein Stecken das das ende in dem 2" T Stück liegt.
Die 4/3" Rohre hatte ich übrigens auf beiden Enden auf 0 auslaufend innen befeilt. (400ter hieb 1 Feile durchgesteckt)
Torsten Pohl
19.01.09, 20:09
Ei guude
also dein Brenner stimmt hinten und vorne nicht, die Flamme steht viel zu tief im Bereich der Isolierung und sollte eigentlich erst am ende des Flareausgangs richtig zünden.
Dafür gibt es erst mal nur zwei Grundsätzliche Gründe zu wenig Geschwindigkeit oder zu wenig Volumen des Gemisches das sich bei deine Konstruktion nicht sauber mischen kann durch die vielen Kanten und übergänge etc.
Dort entsehen Wirbel etc, die das offensichtlich erfolgreich verhindern.
Jetzt fängt also die Tüvtelei erst richtig an, im würde erst mal die ganzen Red geschichten bis auf eine rauswerfen und ein gerades Stück Rohr 3/4Zoll an diese Stelle setzen (so um 150mm lang könnte/muß nicht hinkommen Ferndiagnose!), ich hoffe du hast vor dem Betonflare nicht noch eine aus Stahl eingesetzt,oder?? Das wäre des guten zuviel.
Das wird noch nicht reichen um sie zum sauberem arbeiten zu bringen, als nächstes hast du ja dieses Monsterknie in dem deine Düse sitzt die Geschwindigkeit des Gases wird zu hoch sein um eine gute Menge Umgebungsluft mitzunehmen, hier hilft nur Zwangsbeartmung per Gebläseoder du mußt mit der Strömungsgeschwindigkeit runter und das Gasvolumen erhöhen sprich nim mal ne Düse um 1,2-1,5mm dann könnte das klappen.
Ich häng dir mal ein aktuelles Bild meiner kleinen Lieblingsmesser Gasesse an, du siehst wo und wie da die Flamme bei 0,2bar steht (Aufheizzeit bis dahin 2min), da mußt du hin, aber das wirst du mit diesem Brenner so nicht erreichen befürchte ich!!
Mehr zu dieser kleinen werd ich im Moment aber nicht sagen, wird demnächst erst vorgestellt!
Erreicht übrigends bei 0,4bar weitausmehr Temp. als nur Feuerschweißtemperatur. :teuflisch:teuflisch
Ist ne kleine Vorschau auf das was kommt wenn man so will!!
Ansonstten hab ich nix zu meckern der Rest sieht gut aus, ausser das ich das Thermal Ceramics Zeugs in dieser Sieblinie nicht die bone mag!!
Und sag ma auf Bild drei sieht das aus als ob du die Flare verkehrtrum geformt hättest, sie vergrößert sich doch in Richtung Brennraum oder???
Tschau Torsten
http://up.picr.de/1752578.jpg
Feuerschweißtemp. bzw. etwas mehr bei 0,4bar. 1Flasche knapp ne Woche Arbeitszeit!
http://up.picr.de/1752653.jpg
Torsten Pohl
19.01.09, 20:23
Ach und noch was wenn du die Flamme rotieren lassen willst, dann ist die Brenneranordnung bzw. der Eintrittswinkel unglücklich gewählt.
Wird sich in der Praxis nur durch längere Aufwärmzeiten bemerkbar machen also nicht schlimm.
so wärs besser gewesen!!!
http://up.picr.de/1752729.jpg
Tschau Torsten
Wie ich schrieb hatte ich das auch mit einem 3/4" Rohr probiert, das "Gefenstert" war. Die Düse war direkt, zur Esse hin, hinter dem Luftzutritt (das T Stück war also nur Halterung.
Auch ist die Düse schon bei den ersten Versuchen mit der Vorderkante beim beginn des 3/4 Rohres gewesen. Die Längere "Ansaugstrecke" war ein Versuch und hatte im verhältnis zu den späteren Versuchen mit kürzerer "Brennerzusammenschraubung" nur den Vorteil das es keine bemerkbaren Schwankungen bei Windböhen gab.
Als Nächstes werde ich also ein 3/4 Rohr von 15cm Probieren. Wenn das Feilen nicht so mühsam währ hätte ich schon mehr verschiedene Längen probiert- obwohl ich kann ja mal ohne innen auffeilen probieren.
Ich werde mal versuchen weitere Bilder von anderen Konstelationen zu machen.
Die niedrigen Außentemperaturen machen keinen großen Unterschied??
Ach, nein, ist nur der Beton als Flare.
Den Winkel könnt ich ja auch noch verändern, malsehen.
Was für ein T-Stück hast du da? 2" auf 2" auf 3/4"? Wenn ja, dann mach es mal so!
http://eids.de/dokuwiki/lib/exe/fetch.php/brenner:brenner_gr_kupfer.jpeg?id=schmie den%3Abrenner&cache=cache
Hm.
Dann müst ich noch einen stopfen Besorgen.
Wie hast du das Loch gebohrt, damit es schön zentriert ist?
Wie lang ist dein 3/4" Rohr? Sieht nach mehr als 20cm aus.
Wie Groß ist das Loch in der Düse?
Das sind so 20cm. Düse 0,8mm. Geht ab wie Sau. Ich habe sowieso nicht verstanden wie Du deinen Brenner aufgebaut hast. Wenn Du doch schon so ein T-Stück hast, dann mach mal wie auf dem Bild. Das Rohr geht dann direkt in die Flare und die hat unten ca. 25-30mm Öffnung.
Heute hat meine Gasesse zum ersten Mal richtig funktioniert. Ein Danke an alle, die durch Ihre Beiträge dabei geholfen haben. Am meisten Probleme hatte ich beim Brennerrohr. Nur wenn es hinten ganz ruhig ist, wird es vorne heiß. Also erst einmal zum Brennraum hin erweitern, und hinten gerade und dann weiter verbessern (oder gleich fertig kaufen).
Besonderen Dank an Karl (charles II).
Josef Angerer
Torsten Pohl
20.01.09, 18:00
Glückwunsch:super: und zeigen!!!:D:D
Tschau Torsten
Das sind so 20cm. Düse 0,8mm. Geht ab wie Sau. Ich habe sowieso nicht verstanden wie Du deinen Brenner aufgebaut hast. Wenn Du doch schon so ein T-Stück hast, dann mach mal wie auf dem Bild. Das Rohr geht dann direkt in die Flare und die hat unten ca. 25-30mm Öffnung.
Ich werde dann doch erst 20cm probieren hatte ich gesten Abend auch schon abgesägt.
Hast du die Rohrenden innen Aufgefeilt damit es einen Harmonischern übergang gibt?
Mein Brenner ist einfach zu Verstehen. Ich hatte den ersten Versuch ja schon in Beitrag vom 18.1. beschrieben, der auch auf dem Bild vom 19.1. ist.
Beim dem Versuch, wo die Flamme recht weit in der Ofanwand zu sein Scheind, ist, wie ich nun gesehen habe, die Ofenraumverkleinerung schon eingesteckt. Bei dem Bild habe ich anscheinend das 3/4" Rohr noch nicht so weit in die Halterung geschoben wie es für diese, dickere Wandung, notwendig gewesen währe.
Nun(Heute) habe ich eben das 3/4 Rohr am 2" Anschluß, da ich daran ein Reduzierstück auf 1 1/4 habe in dem die Rohrverschraubung steckt. Die "3/4Rohrverschraubung"* hat nähmlich ein Außengewinde 1 1/4. Die Rohrverschraubung habe ich gewählt damit ich ein belibiges 3/4" Rohr ohne Gewinde, verschiebbar, verwenden kann.
* Vielleicht gab es da Verständniss Probleme. Eine Rohrverschraubung ist ein Teil das durch eine Überwurfmutter einen geschlitzten Messing/Bronzering zusammen drückt und damit ein eingestecktes Rohr festhält.
Deine 25-30mm Öffnung meinst du zum Brennraum hin; hast du die Erweiterung so geformt das das 3/4" Rohr, mit seiner Kante des Innendurchmessers, bündig an den Beton stößt?
Deine 25-30mm Öffnung meinst du zum Brennraum hin; hast du die Erweiterung so geformt das das 3/4" Rohr, mit seiner Kante des Innendurchmessers, bündig an den Beton stößt?
Ja, Rohr rein, Beton drauf und Finger reingesteckt. Diesen dann ein wenig im Kreis gedreht und fertig:D
so, Wochenende iss vorbei und die Gasesse ist wieder ein Stück weiter.
Hier mal ein Bildchen, wie ich meine Türchen ausstaffiert habe. Hab auf ner Baustelle ein kleine Stück Gitter mitgehen lassen und das quasi als Armierung in die Betonschicht eingebaut.
http://img405.imageshack.us/img405/7715/pict0001os9.th.jpg (http://img405.imageshack.us/my.php?image=pict0001os9.jpg)
Und als ich die Esse ausgeschmiert hatte, hab ich mich gleich an ein Gestell gemacht, wo das Heiße Öfchen drauf soll:
http://img110.imageshack.us/img110/3395/pict0007jl2.th.jpg (http://img110.imageshack.us/my.php?image=pict0007jl2.jpg)
Das Ding ist noch nicht fertig, da fehlen noch ein paar (lebenswichtige) Streben um die sache stabiler zu machen. Jetzt ist das ding schon einen Meter hoch, das heißt die Öffnung der esse ist bei ca 1,10 bis 1,20. Wie hoch habt ihr eure Essen stehen? Ich könnte da noch 40 cm rausholen, denn die unteren Rohre sind in die Oberen "Beine" gesteckt und im moment noch bis zum ende durchgeschoben. Allerdings hab ich sorge, das es auf 1,4m zu wackelig wird...
Der Ofen steht jetzt bei Oma im Heizungskeller und trocknet hoffentlich bis zum nächsten Wochenende und dann wird Probegezündet.....
Schaut gut aus:super:
Achte drauf das dass Gitter sicher im Zement liegt und nicht darunter.
Deinem Tisch würde ich noch ein paar Streben spendieren um die Beine zu stabilisieren. Oder noch besser eine eingeschweißte Ablagefläche (kann man immer gebrauchen).
Ciao Sven
zusätzlich estreben kommen noch, wie geschrieben, ist sonst zu wackelig. Die idee mit dem Ablagebrett ist mir auch schon gekommen, Ablagen kann man ja nie genug haben.
Dummerweise liegt das Gitter ziemlich auf der Mineralwolle auf. Habs aber so weit wie möglich weggebogen und den zement schön reingepresst. hoffe, das hält
Ich habe die Bauanleitung nun fertig, ich glaube sie ist ganz gut gelungen und kann die ein oder andere Frage klären.
Es ist eine PDF-Datei mit 2,3 Mb
Hier der Link: http://www.sendmefile.com/00560849
MfG
Markus
Hallo Markus!
Ich bin neu hier, möcht mir gern eine Esse bauen.
Hätt mich sehr interessiert, wie Deine Esse gebaut wurde, kann den link aber leider nicht öffnen. Ich werd auf einen DNS Fehler hingewiesen (was immer das bedeutet).
Kannst Du den nochmal reinstellen - bitte!
Vielen Dank!
Grüße
Gregor
Hätt mich sehr interessiert, wie Deine Esse gebaut wurde, kann den link aber leider nicht öffnen.
Wieviel Anleitung benötigst Du noch? :argw:
Na, die Anleitung wurde sehr gelobt - da sie so gut dokumentiert sei - ich wollt mir die hochladen - die inzwischen selbstgebaute Kohlenesse funktioniert zwar auch, aber ich wollt es mal mit einer Gasesse probieren.
Aber wenn ich den Profis hier damit auf die Nerven geh, dann entschuldige ich mich.
Wollte Keinem von Euch seine kostbare Zeit stehlen.
MfG
Gregor
Bitte fühle Dich nicht gleich auf den Schlips getreten, aber hier steht schon so viel drin.
Torsten Pohl
29.01.09, 17:20
;)nah ans Wasser gebaut:D:D??? Mal im Ernst hier in diesem Thread bleibt ausser der Frage wie baue ich ne Leistungsfähige Gasesse für unter 20€ nichts ungeklärt.
Wie weit biste, wo ist das Problem was willst du machen usw.,
ist davon irgendwas abweichend zu den bisher hier gezeigten Essen???
Bisher haben wir hier jedem den das Thema beschäftigt über diese Hürde geholfen, wenn er den Hilfe brauchte!!
Der Link geht bei mir übrigends auch nicht!;)
Tschau Torsten
Danke für das Angebot mir weiterzuhelfen!
nah ans Wasser gebaut??? - Ja, ich schmiede am nahegelegenen Innufer. :lach:
Ich hab angefangen mit dem Schmieden und hab mir eine Kohlenesse gebaut. Allerdings ist das ne irre Schlepperei - dazu kommt, daß ich mir mit der Kohle (und der Asche) den ganzen Wagen versau. Da mir ne Stromquelle fehlt, ist die ständige Pumperei mit dem Blasebalg auch nicht grad entspannend. Trotzdem hab ich Spaß am Schmieden - und will gern weitermachen.
Jetzt möcht ich mir eine Gasesse bauen - allerdings hab ich mich jetzt entschieden nicht eine liegende Esse zu bauen (möcht unbedingt was anderes ausprobieren) hab dazu bei youtube ein Video mit Edgar Chattin gefunden:
http://www.youtube.com/watch?v=3gEVoFb5nrk
Ab 1min. 50sek. sieht man dann seine Esse, die ebenfalls im Freien betrieben wird.
Bei 2min. 9sek. regelt er mal kurz die Luftzufuhr am Gebläse. (somit ist mir die Konstruktion insgesamt schon klar)
Ich hab vor mir so eine zu bauen. Allerdings weiß ich nicht genau, was für einen Essenkörper er da verwendet (ist das ne 11kg Gaskartusche - die sieht so groß aus). Die Hitzezufuhr von unten scheint mir sinnvoll - ebenfalls die Kuppelform oben an der Esse.
Die Fragen, die mich dringend beschäftigen:
Kann ich so eine Esse auch mit einem Venturi - Brenner betreiben (Venturiprinzip) - damit ich kein Gebläse bzw. Stromquelle brauche?
Kann ich notfalls ein entsprechendes Gebläse auch über eine Batterie betreiben? Welche Leistung braucht das Gebläse - wie lange reicht eine Motorradbatterie oder kleine Autobatterie um ein entsprechendes Gebläse zu betreiben?
Vielen Dank für Eure Empfehlungen zu meinem Vorhaben!
Mit Grüßen aus Tirol
Gregor
Schreib mal Torsten Pohl ne Mail. Der wird Dir bestimmt weiter helfen. Fast alle Brenner hier sind Venturi. Wohl den Thread hier nicht von Anfang bis Ende gelesen.:hehe:
Bin nicht von der Sorte, die zu faul zum Lesen sind. Hab von Anfang bis Ende alle Beiträge über den Essenbau verfolgt. Hab auch die Bücher von Wayne Goddard und Havard Bergland durch. Ed Fowler`s Bücher sind auch recht gut.
Ich frag mich nur, ob ein Brenner (Venturi) ausreicht, so eine Esse (wie von Chattin) zu betreiben - noch dazu mittig von unten um eine entsprechende, gleichmäßige Hitzeentwicklung über den gesamten Innenraum zu erzeugen (der Innenraum hat ja ein ziehmlich großes Volumen). Im Gegensatz dazu haben die meisten hier gebauten Essen einen schmalen röhrenförmigen Brennraum in dem die Flamme gleich zu rollen anfängt und sich die Hitze über den Brennraum gleich verteilt. Mich reizt es aber, was anderes auszuprobieren, weshalb ich gern so eine Esse wie die von Chattin bauen möchte.
Die Venturibrenner erzeugen ja eine recht schmale, lange Flamme. Wenn ich den Brenner dann unten zentriert am Boden der Esse anbringe, trifft die oben konzentriert auf einen Punkt des zu schmiedenden Stahles und rollt nicht. Bei einem größeren Durchmesser des Flammeneintrittes ist die Ausbreitung der Hitze doch bereits im unteren Bereich der Esse schon wesentlich größer und verteilt sich dann gleichmäßiger nach oben. Dann würde der zu erhitzende Stahl nicht punktuell von der Flamme getroffen, sondern über eine größere Fläche verteilt. Ich hoffe, Du weißt wie ich das meine.
MfG
Gregor
Was willst Du in der Esse machen?
Messer oder Schwerter?
Wenn Messer, wie lang sind diese dann? Feuerschweißen?
Meine erste Esse ist aus einer 11 Liter Flasche. Die ist viel zu groß für das was ich mache. Brenner ist ein Venturi.
Schau mal was hier (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=66082) herumsteht. Alles Venturi. und da wurden gestern x Damastpakete gemacht (Nicht auf meiner).
Wenn Du jetzt sagst, "aber ich will irgendwann mal was größeres machen, dann bau Dir ne neue wenn es soweit ist. Und dann würde ich zwei Venturi rein machen. Dann hast du unterschiedliche Zonen. Auch wenn das nach x Stunden Betrieb fraglich ist.
Ich habe meinen Brenner zentrisch eingebaut. Andere hier haben gesagt das die Flamme dadurch nicht rotiert. Meiner Meinung nach, bringt eine rotierende Flamme eine homogenere Hitzeverteilung.
Aber wie schaut die Verteilung aus, wenn man beide System vergleicht, wenn man die Esse >1-2 Stunden hat laufen lässt?
Wenn meine Flamme von oben kommt und unten auftrifft, teilt die sich nach rechts und Links. Einen Weiteren Vorteil (meiner Meinung nach) ist, das ich einen Hotspot habe, damit heize ich auch kleinere Teilstück gezielter auf. Die nächste die ich mir baue wird eine 5l Flasche sein und auch hier werde ich wieder direkt auf die Klinge mit der Flamme gehen. Die Flamme selbst wird auch leicht nach hinten zeigen und auch ein wenig im hinteren Bereich sitzen. So erhoffe ich mir, das der vordere Bereich "kühler" bleibt. Hinten wird sie zu sein und vorne werde ich Schamottsteine zum verschieben dran machen.
Und was ich von Torsten gelernt habe, mach einfach und greife die Beispiele hier auf. Und wenn, dann kannst Du dich wegen dem Brenner an Torsten wenden. Der wird Dir bestimmt für wenig Geld einen bauen.
Zu Deiner Frage - Schwerter hab ich keine im Sinn. Vielleicht mal größere Campknifes oder Bowieklingen - die Zeit wird es zeigen. Damast ist jedenfalls ein Thema.
Wenn ich mir die 11kg Essen anschau, haben die ja auch einen recht langen Brennraum - der Durchmesser von Chattin´s Esse wird da auch nicht größer sein - trotzdem reizt mich das Design von Chattin´s Esse, welches vielleicht seine Vorteile hat.
Wo läge der Sinn Essen aus Bierfässern zu bauen... - die sind ja auch nicht grad klein. Somit versucht sich der Eine oder Andere mit einem "neuen" Projekt - zur Bereicherung Aller (sofern er seine Erfahrungen teilt). Mich reizt das Projekt - mal schauen was draus wird.
Das Problem bei meinem Projekt ist für mich eigentlich nur der Brenner. Ich geb nicht gern Geld für einen Venturi aus, wenn dann dessen Leistung nicht ausreicht um einen entsprechend großen Brennraum zu betreiben. Brauch ich zwei Venturis, stellt sich die Frage, ob eine Gaszufuhr mittels Gebläse (wie im Video) wirtschaftlicher wäre. Diesbezügliche Ratschläge wären schön.
Auf jeden Fall erst Mal vielen Dank für die Bilder aus der Schmiede und Deine Ansichten bzgl. einer direkt angelenkten Flamme:super: - hat mich in meinem Vorhaben bestärkt die Hitzezufuhr wie in dem Video gesehen von unten mittig anzuordnen!
Mal sehen, wo ich einen entsprechenden Essenkörper krieg, dann gehts los.
Mit freundlichen Grüßen aus Tirol!
Gregor
Aber Du benötigst keinen großen Brennraum und das Gebläse bring Sauerstoff mit rein. Dadurch wirst Du mehr Verzunderung haben. Und wenn Du nicht Damast machst, benötigst Du keine hohe Temp. Also mach das Ding so klein wie nötig oder mach es wie Du denkst und zeige uns bitte dein Ergebnis.
BTW. die Teile für nen Venturie kosten wirklich nicht die Welt
Torsten Pohl
01.02.09, 18:53
Hy Gregor
die stehenden Essen haben vermutlich (ich hab noch keine gebaut, das kommt aber garantiert noch irgendwann!) 2 wichtige Vorteile zu den hier üblichen. 1: Hitzestau durch die Kuppel und weniger austretende Hitze
2. Ablaufloch im Boden Borax und rotz fließt einfach ab. Ein mittigiger Einbau des Brenner von unten ist nicht nötig und eher koproduktiv fürs Gesamtkonzept, seitlich reicht völlig!
Der durchmesser (schiere größe der Esse selbst) etc. ist vermutlich wie immer Glaubenssache, Fenster je nach bedarf eines oder zwei klein groß wie du willst bis zu einer gewissen Größe die den Effekt aufhebt.
Wobei es schon Sinn macht eine gewisse größe zu haben um auch die Wärmeabstrahlung im inneren zu nutzen.
Was mich immer gestört hat, ist die Tatsache das Werkstück festhalten zu müssen, zumindest dann wenn man es komplett erhitzen muß.
Es lässt sich eigentlich in meinen Augen nur mit einer entsprechenden Handhabe arbeiten oder du baust regelmäßig neue Zangen.
Ansonsten wird ein Ventury da genauso seine arrbeit machen wie ein Gebläsebrenner warum nicht.
Der zu Verfügung stehende Gasdruck und der daraus resultierende Brennwert ist immer der gleiche, wie du den Sauerstoff zur Verbrennung zuführts um ein ideales Gemisch zu haben ist egal.
Tschau Torsten
Na super!!!
Wenn ein Venturi reicht - spar ich mir die nötige Stromquelle für den Gebläsebrenner.:super::super:
Vielen Dank für Deinen Hinweis!!!
Ein Mitglied im Oldtimerclub hat einen Laden für Schweiß-Zubehör. Hab den grad angerufen - eine alte 11kg Flasche steht schon bereit :) - von den Abmessungen dürfte die "in etwa" der Esse in dem Video von Chattin entsprechen (Durchmesser so um die 30 cm - Höhe insgesamt ca. 60 cm - scheinbar mit dem Bodenring gemessen).
Das Gasventil entfernt er mir morgen. Ich überleg grad, ob ich über die Ventilöffnung irgendwie eine Befestigungsmöglichkeit für die Keramikwolle anbringen kann - damit die sicher in der Kuppel hält.
Mal sehen wies mit dem Auskleiden mit Keramikwolle und dem Ausschmieren funktioniert. Werd vermutlich am Boden der Flasche eine größere "wiederverschließbare Wartungsöffnung" anbringen - für gelegentliche Ausbesserungsarbeiten und da dann gleich die Brenneraufnahme integrieren - ups - schätze mal der Venturi reagiert nicht positiv auf das Borax, wenn das nach unten durch die Brennerhalterung abrinnt - na mal sehen.
Aber jetzt kann es endlich losgehen!
Dank und Gruß aus Tirol!
Gregor
Torsten Pohl
01.02.09, 22:16
Na dann bau mal und zeig Blder, eine 11kg Flasche ist für sowas ne gute wahl den Brenner würd ich aber auf gar keinen Fall mittig von unten zuführen sondern kurz überm Boden seitlich so das einen Rotation ensteht. und die Flasche da teilen mit einem Flacheisen eine entsprechend von oben kommende Überlappung herstellen damit keine Flamme rausschlagen kann und gut.
Das Flaschenventil kannst du mit nem Blindstopfen problemlos verschließen ist nix besonderes an Gewinde!
Tschua Torsten
Hab dir nal ne primitive Zeichnung angehängt wie ich sowas bauen würde!
http://up.picr.de/1804342.jpg
So, passt jetzt zwar nicht direkt zu dem momentan laufenden Gespräch, aber ich wollte euch daran teilhaben lassen. Meine Esse ist seit geraumer Zeit funktionstüchtig und schon des öfteren in betrieb gewesen. Für alle die sich nichtmehr erinnern, es war die eckige Esse auf Seite 17. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und der Verbrauch sowie der benötigte Druck sind ganz gut. (Schweisstemp. bei ca. 0.7Bar)......
mfg T
@ Thorsten!
Danke für die Zeichnung :) - sieht aus wie die Essen, die Don Fogg baut!!
Werd es so ähnlich umsetzen.
@ Nudelholz!
Tolle Esse - und funzt, obwohl Du anfangs gezweifelt hast, ob nicht doch eine runde bauen sollst - ich finds gut, daß Du mit dem eckigen Design mal einen anderen Weg versucht hast.
Grüße Gregor
Hallo Gregor guck mal auf Seite 8. Da ist meine Esse. Die funktioniert bestens. Allerdings nicht mit Venturi, sondern mit Gebläsebrenner.
Anders möchte ich gar nicht mehr arbeiten. Die Aufheizzeiten verkürzen
sich dadurch erheblich. Aber ohne elektr. Strom gehts eben nicht. Gruß Dietmar
Heinrich D
02.02.09, 18:24
Hallo Dietmar,
was war der Grund für den vertikalen Aufbau Deiner Esse, bzw. welchen Vorteil hat diese Esse gegenüber einer liegenden Esse.
Der Brenner mit Gebläse dürfte ja bei beiden Varianten gleich gut funktionieren.
Du hast mit Deiner Esse bisher gute Erfahrungen gemacht ,- trotzdem
möchte ich die Frage stellen, wie Du aus heutiger Sicht eine neue Esse bauen würdest ? ( Bin z.Zt. in der PLanungsphase für eine neue Esse.)
Gruß
Heinrich
Hallo Heinrich, das steht eigentlich auch auf Seite 8 u. ff. Ich habe diese Bauart gewählt, weil ich glaube das so die Hitze der aufgeheizten Gase besser an die innere Auskleidung abgegeben wird und die Esse dadurch effektiver arbeitet. Wenn ich Schweißtemperatur erreicht habe, drehe ich Gas und Luftzufuhr etwas herunter. Ich sehe an der Farbe im Inneren wenn ich wieder nachregeln muß. Bei den erhöhten Gasverbrauch hatte ich anfangs immer das Problem des Verreisens. Achim Wirz rät hier die Gasbuddel in ein Wasserbad zu stellen. Ich habe 2 33er Flaschen zu einer Batterie zusammen geschlossen. Da der Gebläsebrenner mit viel weniger
Druck als der Venturi auskommt, bekommt man auch die Gasflaschen besser leer. Ich würde die Esse wieder so bauen. Vielleicht etwas
bauchiger, so wie in dem Video weiter oben. Gruß Dietmar
@Dietmar!
Hab Deine Esse schon gesehen - die hat mich gleich an die Seite von Don Fogg erinnert.
Würd die auch gern so bauen, allerdings muß ich ja "außerhalb" schmieden - und da fehlt mir die Stromquelle.
Einzige Alternative, wär eine kleine Autobatterie und ein entsprechender Lüfter, der sich damit betreiben läßt (Autolüftung??? - ob die reichen würde).
Dann stellt sich natürlich noch die Frage, wie lange der Saft von so einer Batterie reicht - will ja nicht nach einer Stunde abbrechen, nur weil kein Strom mehr zur Verfügung steht.
Ansonsten find ich die Esse gut - an den Essen von Ed Fowler sind auch nur solche Brennerkonstruktionen verbaut - hat sicher seine Gründe (sparsamer im Verbrauch - geringere Aufheizzeit??).
MfG
Gregor
Autolüfter reicht...
Da fällt mir ein, das ich noch keine Bilder von meinem neuen Brenner eingestellt habe.
Kleines BMW-Gebläse mit 3/4" Anschluß für 5€ Sofort-Kauf.
Es muss sogar mit einem 100Ohm Poti runtergeregelt werden, da es sonst die Flamme ausbläst...
Bilder kommen heute Abend.
Ciao Sven
Hallo Gregor, Autolüfter reicht nicht. Ich hatte zuerst einen Lüfter dran der 100 m³/h gebracht hat. Der ging nicht. Der neue bringt jetzt 300 m³,
muß aber auf ca. 1/3 reduziert werden - also ca. 180 -200 m³/h Luft
(geschätzt). Gruß Dietmar
Danke für den Hinweis - ich werd mal schaun, ob ich einen Lüfter auftreiben kann, der die notwendigen Bedingungen erfüllt (200m3 Luftfördermenge) - falls der über eine Batterie betrieben werden kann, wär mir so eine Lösung lieber als ein Venturi. Ich hab ja noch keinen Venturi gebaut, kann mir aber vorstellen, daß das ne ziehmliche Fummelei ist, bis der dann auch wirklich richtig funktioniert - die richtige Grundkonstruktion vorausgesetzt.
Da stell ich mir die Konstruktion des Gebläsebrenners vergleichbar einfach vor.
Mal sehen - anschließen kann ich ja dann beides (mit passendem Adapter an der Esse).
MfG
Gregor
Hallo Dietmar,
Autolüfter reicht doch (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=552573&postcount=230):D
Ciao Sven
Hallo Sven, freut mich das es bei Dir mit dem Autogebläse klapp. Jeder baut eben ein bißchen anders. Gregor, vielleicht kannst Du einen "Hybridbrenner" bauen. Weiter vorn hatte einer einen Venturi mit
zusätzlich er Luftzufuhr. Der hatte glaub ich Druckluft. Wenn Du einen
Venturi mit Deinem Autogebläse kombinierst, erreichst Du wahrscheinlich
schon richtig gute Ergebnisse. Einen Venturi bauen ist doch nicht das
Problem. Sieh Dich mal im Fachhandel um. Da gibt es Reduktionen für
den Heizungsbau (Schweißfittinge) die sich hervorragend als Eintritt u. Austritt eignen. Die sehen aus wie der "Trichter" einer Trompete.
Ein Stück Rohr dazwischen und eine 08er MAG Düse.
Wo Du die Fittinge bekommst, erhälst Du auch die Gasarmaturen und Kleinteile (Fittinge mit Linksgewinde z.B.) Gruß Dietmar
Maik Schnitzer
04.02.09, 13:21
Hy
Hat das zusätzliche Einblasen von Luft eine Auswirkung auf das Schweißverhalten ??.
Gruß Maik
Ich hab bisher noch nichts derartiges bemerkt.
Entweder du hast Borax dazwischen oder halt nicht.
Durch die höheren Temperaturen muss man allerdings viel aufmerksamer und vor allem schneller Arbeiten.
Zwischen den Hitzen nochmal ein bisschen Klönen is dann nich mehr.
Und ohne getönte Brille kannst du die Temperatur wegen der Blendung nur schwer abschätzen.
Eine ungleichmäßige Erwärmung durch die eingeblasene Luft hast du eigentlich auch nur mitten im Kegel und den solltest du mit deinem Werkstück sowieso besser meiden.
Ciao Sven
Maik Schnitzer
04.02.09, 16:23
Hy
Ich Denke da an einen Brennraum von mind.20cm Durchmesser für Pakete von 4-5 Kg und Flamme soll schön an der Wandung rotieren,
Dem entsprechend soll der Brenner konstruiert sein,als Gebläse habe ich ja noch das Ölbrennergebläse von meiner Kohleesse.
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/Esse_004.JPG
Gruß Maik
Maik Schnitzer
07.02.09, 09:54
Hy
Wenn ich mir Sven seinen Brenner ansehe kommt mir der Gedanke nach einem Kombi-Brenner,wo man einfach nach bedarf das Gebläse abschraubt:ahaa:,was haltet ihr davon,damit müssten doch beide Verfechter glücklich werden können.
Gruß Maik
heute ist meine Gasesse auch zum erstenmal gelaufen. Bin begeistert, wie gut das Ding Funktioniert. Hier sind auch gleich ein paar Bilder. Und auch eins vom ersten Schmiedestück (Ich weiß, es iss kein Messer und schwer zu erraten, wo die idee gestohlen wurde, ist es für belesene auch nicht). Ich will ja, wie mir angeraten wurde, gaaaanz langsam erst mit dem gehen anfangen, bevor ich dann morgen mein Wikischwert schmiede (ACHTUNG IRONIE, sonst gibts wieder so viel gemecker)
http://img10.imageshack.us/img10/5947/pict0015qi7.th.jpg (http://img10.imageshack.us/my.php?image=pict0015qi7.jpg)
http://img19.imageshack.us/img19/8777/pict0016or7.th.jpg (http://img19.imageshack.us/my.php?image=pict0016or7.jpg)
http://img136.imageshack.us/img136/4527/pict0017im1.th.jpg (http://img136.imageshack.us/my.php?image=pict0017im1.jpg)
nach ca 2,5 Stunden ist mir übrigens auch der Gasfluß weggeblieben, wegen unterkühlter Flasche. Ich hab dann einfach rundrum etwas Wasser aus dem Zangenkühleimer drübergegossen. Hat ein wenig geknackt, aber dann wieder anstandslos funktioniert. Allerdings war die Flasche am boden festgefrohren, als ich abgebaut habe.
Nach Menschengedenken wiedermal ein Lebenszeichen von mir:
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/Gasesse1.jpg
Das Gehäuse habe ich biegen lassen 36x36x45 cm mit 3 mm Wandstärke. Wie schon früher beschrieben 2 Lagen Keramikfaser (2x 2,5 cm) von Peter Abel und 1 Lage gepresste Steinwolleplatten (4 cm, Temperaturbeständig bis 1000°C)
Wie Ihr auf dem Foto erkennen könnt, habe ich noch einen kleinen Rest Keramikwolle übrig, mit der ich noch einen Teil der Steinwolle ersetzen könnte.
Wo wäre dies wohl am sinnvollsten?
Oben an der Kuppel, an der Seite gegenüber dem Brennereingang?
Nur eine Öffnung vorne mit ca. 12 x 12 cm bei einem Brennraum von ca. 16x14x30 cm
Der Brenner soll ca 45° in die Esse ragen. Vorschläge erwünscht. ;)
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/Gasesse2.jpg
Das der Brenner am besten nicht rechtwinklig zur Längsachse eingebaut wird ist klar, soviel konnte ich den alten Threads entnehmen, wird er am günstigsten mittig oder weiter hinten oder vorne plaziert??
Nachdem ich mir nochmal alles durchgelesen habe, bin ich an dieser Aussage hängengeblieben. :confused:
Das ist doch bei den meisten liegenden Essen der Fall, oder nicht?
Falls keine Bedenken Eurerseits bestehen wird das Ganze nächstes Wochenende mit Peters feuerfestem Zement verputzt.
Was den Flare betrifft tendiere ich stark zum selbstgegossenen aus feuerfestem Zement, obwohl ich Schweißreduzierungen gefunden habe die sich geradzu anbieten dafür eingesetzt zu werden, aber dazu mehr im benachbarten Brennertbeitrag.
MfG Klaus
Maik Schnitzer
17.03.09, 18:02
Hallöchen
Es war schon eine schöne Schmatterei mit dem Beton,eigentlich wollte ich mir eine Gussform machen aber der Aufwand währe für eine Esse in dieser Form zu groß gewesen .Leider gab es auch keine Herstellerangaben zum Mörtel,so habe ich nicht gewusst das er sehr schnell anfängt Einzudicken,gut das ich erst eine kleine Menge angerührt hatte.Ich habe dann,weil ich nicht die Übliche Form gewählt habe erst eine Dünne Schicht aufgetragen und Anhärten lassen,was sich auch für einen Fehler halte,da wenn man wie ich die Esse zum erstem mal nach zwei Tagen Anheize und dabei schon mal den Brenner etwas Testet,nämlich genau zwischen diesen Beiden Schichten auseinander Platzt.Aber was sollt's Mörtel wieder rann geschmiert und ab auf den Heizungsofen zum Abtrocknen.
1,5 Stunden später war ich etwas schlauer und habe den Heißluftlöter genommen,da ich ja jetzt wusste das sich der Beton wie Ton verhält und da gibt es wegen dem Kristall-Wasser im Ton auch eine Kritische Temperatur um 110-120 C°.Also erst mal auf 200 C° eingestellt und laufen lassen,und nach einer weile auf 630 C° und wieder auf 200 C°.
Als es mir dann genug war wieder auf 630 C° und für 30 min.laufen lassen wobei ich die Durchreiche ganz und die Futterluke bis auf einen kleinen Schlitz mit Watte zu machte.Danach habe ich sie über Kaffezeit abkühlen lassen und wieder mit dem Löter vor geheizt und dann ging es vorsichtig mit dem Brenner weiter bis sie langsam anfing zu Glühen.
Beim Hochfahren konnte ich dann gleichzeitig den Brenner Optimieren,wobei ich feststellte das der Heißluftlöter als gedachtes Gebläse nicht tauglich ist,weil die Luftmenge nicht größer ist als das was der Brenner auch ohne ansaugt,aber er dabei 100 Watt verbraucht.
Ich konnte auch keine unterschied feststellen,wenn ich ihn mit 630 C° blassen lies .Jetzt werde ich mir erst einmal was Passendes und Stärkeres bauen.Wie ich die Esse und den Brenner gemacht habe und was Ungeeignet war,wird es mit Bildern wohl Morgen geben.
Gruß Maik
Ich konnte auch keine unterschied feststellen,wenn ich ihn mit 630 C° blasen ließ.
Einen Unterschied gibt es da schon. Durch die vorgewärmte Luft erreichst du eine höhere End-Temperatur, da das Gas reaktiver verbrennt.
Das ist auch der Grund für die in Post 295 (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=566569&postcount=295) geschilderten Probleme.
Roman Landes benutzte (oder benutzt?) für seinen Brenner einen Heißluftfön. Energietechnisch natürlich Blödsinn, aber man erreicht so ganz sicher die Schweißhitze und kann Luft und Gas unabhängig voneinander regeln.
Wir hatten das ganze schon mal unter dem Thema Reku ausführlich diskutiert.
Ciao Sven
Maik Schnitzer
18.03.09, 15:54
So hier ist sie:
Brennraumdurchmesser 18-19 cm
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/DSCI000115.JPG
Flare unten,so das die Flamme rotieren kann.
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/DSCI000310.JPG
Futterluke 12 x 8 cm,Schottenbau noch ungewiss
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/DSCI00057.JPG
Hinten habe ich größer als Nötig gemacht,kleiner machen ist ja kein Problem.
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/DSCI00064.JPG
Druckregler war für Atze,jetzt auf Propan Umgerüstet
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/DSCI00074.JPG
Brenner ausgedienter 3/4 Zoll Absperrhahn mit Aufsatz für Heißluftlöter,leider zu schwach
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/DSCI00083.JPG
Brenner Funktionierte Außerhalb gut aber in der Esse brachte es noch nicht das was es sollte,solange umgebaut,das heißt entfernt und verkürzt so das er trotz Extra Flare außen nicht zündet,aber innen mehr als vorher bringt.
Freitag werde ich es mal mit einem ca.1,7-2 kg Paket probieren.
Gruß Maik
Torsten Pohl
18.03.09, 18:19
Druckregler für Atze, geht dir noch gut:glgl::glgl: ich mein die Idee von mir aus, aber ist das ungefährlich???
Ein leicht verunsicherter Torsten
Maik Schnitzer
18.03.09, 18:34
Die gefahrenen Drücke sind die selben,hatte doch "nur" einen anderen Anschluss.
Gruß Maik
Maik Schnitzer
20.03.09, 17:31
Hallöchen
Heute erste Schweißung durchgeführt:D:D:D für den Anfang nur ein kleines 2,4 Kg Päckchen:haemisch:,habe noch nie so Kalt geschweißt,
Nächste Esse ist in Planung.
Gruß Maik
Fortsetzung
Eine kleine Erfolgsmeldung auch von mir. Die Esse ist fertig und kann nach angemessener Trocknungszeit angefeuert werden.
An dieser Stelle mal allen einen großen Dank, welche hier ihre Erfahrungen/Resulate gepostet und mir mit meinen Fragen weitergeholfen haben. :super:
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/Gasesse1.jpg
Materialverbrauch: Von dieser Isolierungsvariante oben ist nur mehr die Bodenlage aus Steinwolle geblieben. Für den Rest wurden 1 m² Keramikwolle bis zum letzten Schnipsel verarbeitet. Resultat An den Seiten und oben drei Lagen. (Maße: siehe Beitrag 579)
Der Hochofenzement lässt sich fabelhaft verarbeiten. Er klebt erstaunlich gut an der Keramikfaser, so dass in allen Lagen verschmiert und gespachtelt werden kann, ohne dass sich etwas löst.
Hier das Endprodukt mit Brenner von außen:
http://www.messerforum.net/fotoalbum/data/500/medium/MF_Gasesse_kl_2.jpg
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/MF_Gasesse_kl_1.jpg
von innen:
http://messerforum.net/fotoalbum/data/500/MF_Gasesse_kl_3.jpg
und ein Bild von meinem Brenner:
http://www.messerforum.net/fotoalbum/data/500/medium/MF_Gasesse_kl_4.jpg
Anmerkungen:
Bei der Verarbeitung der Keramikwolle umbedingt Atemschutz und wenn möglich Handschuhe mit langen Stulpen tragen.
Das Material mit ein wenig Übermaß zuschneiden.
Beim Ausstreichen der Esse mit dem Zement gelangte einiges unbeabsichtigt in den Flare.
Wenn man die Öffnung des Flare mit Klarsichfolie abdeckt oder mit sonstigen Material verstopft, erspart das die nachträgliche Reinigung des selben.
Wenn man den Zement antrocknen lässt, kann man mit einem nassen Schwamm die Oberfläche gut glätten.
MfG Klaus
Maik Schnitzer
06.04.09, 08:04
Na mal sehen ob du mit einer ganz geschlossenen Tür zurecht kommst,bei mir gebe es dann wahrscheinlich zu viel Rückstau,deshalb und wegen der Variabilität bleibe ich bei Schamotte und Ytong.
Wenn ich das Richtig sehe soll deine Flamme rotieren?,finde ich natürlich am besten,auch wenn die Eckige Form nicht ganz so das Wahre da für ist.Aber lass dir Zeit beim Anfeuern,ich werde das jetzt bei meinen anderen besser machen.
Gruß Maik
Die geschlossene Tür und der Stopfen für den Brennereingang sind fürs Weichglüchen in der Gasesse gedacht. Da die Esse nur eine Öffnung besitzt, wird diese bei Betrieb natürlich offen bleiben.
Ja die Flamme sollte rotieren, dazu werde ich die beiden unteren Ecken unter Umständen noch ein wenig entschärfen müssen. Mal sehen wie es in der Praxsis aussieht.
MfG Klaus
P.S.: Danke für Deinen Hinweis, ich werd noch ein paar Tage warten.
Hi Ihr Essenbauer da draußen!!
Nix für ungut, ich weiß ja, dass ihr eure "Keramikfasermatten" heiß und innig liebt, aber ich hab da gerade noch was anderes gefunden, und zwar hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Hochtemperaturwolle Auf was ich hinaus will ist die "Polykristalline Wolle" kurz PCW. Ob das Was taugt?? (Geht bis über 1800 °C) Wenn das das gleiche Zeug wie die Keramikfasermatten ist, dann tuts mir leid, doch laut Artikel ist es noch das gleich.
Wahrscheinlich habt ihr es auch schon verwendet und ich hab es nur noch nicht gelesen, kann natürlich auch sein! :steirer::steirer:
Schauts euch mal an, auf jedenfall noch nen schönen Abend euch,
Gruß Marius
Maik Schnitzer
30.04.09, 09:02
Ich weis jetzt nicht ob die Bezeichnung die gleiche war,aber die 1800er Wolle war ein zigfaches teurer.
Gruß Maik
Na dann will ich auch mal meine erste Gasesse präsentieren.
Sie ist noch nicht ganz fertig. Der Zement muss noch rein, Türen und die Füße.
Was haltet ihr denn bis jetzt davon. Überlege ob ich das Rohr für den Brenner nochmal abflexen muss und neu positionieren muss.
Gruß Tim
Hallo TimD,
also meiner Meinung nach sieht das Gezeigte schon mal sehr gut aus.
Wegen dem Eintrittswinkel des Brenners würde ich mir mal die Esse von Blacky anschaun (Beitrag 116), die scheint Deiner Esse dimensionsmäßig nahe kommen und gut zu fuktionieren.
Frohes Schaffen
Klaus
ich hab heute das erste Teil meiner Gasesse angefertigt, den Venturiebrenner. Aber seht selbst, würde gerne eure Meinungen hören..!
http://home.pages.at/exodos/IMGP0839.JPG
http://home.pages.at/exodos/IMGP0840.JPG
So hab dann doch nochmal das Rohr umgesetzt.
Jetzt is der Beton auch drinn und sie steht ganz still und leise zum trocknen!
Mal gucken wie sie euch gefällt!
Der Rest kommt dann in den nächsten Tagen!
Gruß Tim
Dann will ich euch auch mal mit meiner Variante einer Gasesse plagen.
Die Grundidee, wurzelt in der Tatsache den Muffel schnell austauschen zu können nach dem dieser vom Borax zerfressen wurde.
Er ist 3 teilig,und wurde in Negativformen hergestellt.
Ich habe es in Angriff genommen, nachdem ich mich mit Armin Drumm,unterhalten hatte,und er so nett war mir 2 seiner sehr gut funktionierenden Brenner zu schenken.
http://www.abload.de/thumb/gasesse0051hcm.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse0051hcm.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse003xf04.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse003xf04.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse001yiwm.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse001yiwm.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse002ycp4.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse002ycp4.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse016dgrs.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse016dgrs.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse020hep8.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse020hep8.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse019th7y.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse019th7y.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse021ki4g.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse021ki4g.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse007cc1m.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse007cc1m.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse008kilc.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse008kilc.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse010bh19.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse010bh19.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse011ugt0.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse011ugt0.jpg)
Das waren die Formen ,mit den Muffelteilen im Detail, mit etwas Phantasie lässt sich alles zuorden.
Gruss unsel
Die fertige Esse im Einsatz, die Schweisstemperatur ist in 20min, mit 2 Brennern bei 2 bar erreicht, danach hält sie sich mit einem Brenner bei gleichem Druck.
http://www.abload.de/thumb/gasesse001rgji.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse001rgji.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse002ecum.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse002ecum.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse006yd23.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse006yd23.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse0109g93.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse0109g93.jpg)
http://www.abload.de/thumb/gasesse005l5ky.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse005l5ky.jpg)
Ein Batzen Pudeleisen 25mal25mal450 war in 15min. orange
http://www.abload.de/thumb/gasesse012t4nt.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse012t4nt.jpg)
Die Esse fährt mit 2 Gasflaschen um eine schnelle vereisung zu verhindern.
Da ich zzt an einer Franziska arbeite deren Körper aus Pudeleisen bestehen soll mit eingelegter Schneidleiste , habe ich die 5 Blöcke Pudeleisen binnen kürzester Zeit sauber aneinandergeschweisst, eigendlich einfacher als im Kockfeuer.
Ich bin also jetzt ebenfalls bekennender Gasessenfetischist :)
http://www.abload.de/thumb/gasesse011p61p.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=gasesse011p61p.jpg)
Ach ja nochwas, Ich habe die öffnung ca in Augenhöhe,was ich als sehr angenehm empfinde.
Und die Masse noch; innendurchmesser Muffel 140mm, hinterer durchmesser 60mm
Hauptöffnung vorne 100mm.
Brenner :, made by Armin Drumm
Die Beine der Esse sind 3/4" Rohre und lassen sich natürlich abschrauben.
Danke für die Geduld
unsel
Torsten Pohl
06.08.09, 00:30
schön gemacht das mit der Muffel:super::super: und scheint wirklich super zu funktionieren!!!
Tschau Torsten
Silversurfer
17.10.09, 09:57
Hi,
ich habe wieder mal versucht meine Esse in Gang zu kriegen, nach ein paar Rückschlägen...
Also den Brennraum hatte ich vorher als Betonrohr gegossen mit einem Durchm. von ca. 80-90mm und einer Länge von 660mm, da sich durch die Temperatur das Rohr aber Risse bekommen hat und nach ein paar Mal aufheizen der Esse dann in mehrere Teile zurbröselt ist, habe ich den Brennraum aus Schamottsteinen gebaut (die Dinger sind nicht mit der Flex zu bearbeiten, zumindest meine nicht (ja ich habe eine Diamantscheibe benutzt.)), Querschnitt der Steine lag bei 50x100mm.
So jetzt habe ich einen Brennraum von 120x140x640, den ich allerdings auf 120x70x640 verkleinern werde, ich werde mir noch Schamottplatten von Obi holen und die dann unten reinlegen, dann bin ich flexibel was die Höhe des BR´s betrifft.
Jetzt habe ich da allerdings noch ein Problem und zwar habe ich
den Brenner
aus Rohrstücken zusammengesetzt, wie es hier schon ein paar im Forum beschrieben haben, allerdings habe ich in meiner Esse den Brenner von Oben Senkrecht in den Brennraum eingebaut..
-Muss ich den etwas schräg in den Brennraum setzten oder geht das auch senkrecht? - ich wollte das Ding nicht schon wieder umbauen...
-Ich habe meine Flare aus einem Reduzierstück gebaut und dieses in feuerfesten Beton eingesetzt - wie ich es hier schon mal beschrieben worden ist. jetzt haben sich aber Risse gebildet und der Beton ist zerbröselt. - habe ich das Problem gelöst, wenn ich den Brenner schräg einbauen?
Gruß Silver
Ich hab da ein Problem mit meinen Gasessen (Das problem tritt sowohl bei meiner 11kg Gasesse mit 2 Öffnungen und bei meiner 5Kg Gasesse mit nur einer Öffnung auf)
Ich benutze einen Brenner von Peter Abel.
Nach einer gewissen zeit fängt der Brenner an zu "frotzeln". Es hört sich an (man entschuldige die Ausdrucksweise) wie ein langer, feuchter Furz und wenn ich dann nicht schnell das Gas ganz abdrehe, schlägt die Flamme oben am Brenner aus dem Brennerrohr raus. Kurz Gas ganz aus und wieder an Reicht und alles läuft wieder normal, bis es irgendwann wieder anfängt zu frotzeln. Irgendwie reißt da der Gasstrom ab.
Zuerst dachte ich, das es an der vereisung der Gasflasche liegt und an dem damit verbundenen Druckabfall, aber es Passiert auch ziemlich früh, wenn die Flasche noch nicht so kalt ist.
Hab ich die Lüftungsschlitze zu weit offen und ein Windstoß (Ich schmiede im freien) lässt den Gasstrom abreißen?
Es ist halt ziemlich nervig, wenn man mitten beim schweißen ist und dann schnell das gas abdrehen muß, weil einem sonst der Schlauch zum Brenner verschmort....
Das ganze passiert übrigens bei 0,6 Bar normalbetrieb und bei 1,0 Bar Schweißbetrieb...
Bernhard1984
22.12.09, 08:15
Das mit dem "Frotzeln" kommt daher, dass der Zündpunkt des Gases immer weiter zur Brennerdüse hin verschoben wird. Die musst eine Möglichkeit finden den Flare unter der Zündtemperatur des Gases zu halten, z.b. durch eine Trennstelle des Flares zur Isolierung, oder weiter vom weg Brennraum . nach außen schieben.
Ahaaaa, ich muß quasi die Gasflasche wärmen und das Flare kühlen...
Aber wenn ich das Wasserrohr, das zu Peter Abels Brenner gehört weiter aus der esse Rausziehe, dann kommt doch die flamme nicht mehr mit der heißesten stelle im Brennraum an, oder? (mann verzeihe mir mein halbwissen)
Vielleicht nützt es ja auch schon was, wenn ich das Wasserrohr kurz abziehe und in den Wasserbottich der Gasflasche halte und dann wieder zurückstecke....
Bernhard1984
22.12.09, 18:04
Die Flamme muss nicht direkt mit der Wand in Berührung kommen, die wird auch so heiß.
Probier einfach mal wenn möglich das 1 1/4" Rohr, das den Flare bildet, in Wasser abzukühlen und wieder einzubauen.
Du wirst sehen, dass der Brenner dann für ein paar Minuten wunderbar läuft.
aber die flamme muß doch wenigstens in den Brennraum reinragen, oder? Ich versuche beim nächsten mal das rohr etwas weiter draußen zu lassen (2-4cm), dann sollte die Flamme allemal noch in den Brennraum kommen und wenns trotzdem Frotzelt, kühle ich das rohr im Wasser
(Natürlich mit laufendem Brenner drann :glgl::glgl:)
Habe jetzt schon einige div. Essen gesehen, aber das man den Brenner ausbauen muss und kühlen halte ich für fragwürdig und unpraktikabel
Bernhard1984
23.12.09, 08:22
Natürlich ist das ständige Ausbauen und Kühlen keine entgültige Lösung, es ist nur als Hilfe gedacht, um zu sehen, ob es daran liegt oder nicht.
Ich habe es zum Beispiel so gemacht, dass ich ein großes Loch in der Esse habe, dadurch ein 1 1/4" Rohr stecke, und darin das 1" Brennerrohr stecke.
Kein Rohr hat direkt mit dem anderen kontakt, oder steht an dem Zement an, dadurch befindest sich immer ein Luftpolster dazwischen, das den Wärmeübergang vom Brennerraum zum Flare verhindert.
Welchen Einfluss hat eigentlich die dicke des Feuerfestbetons? Oft wird von einer dicke von 1-1,5cm gesprochen. Was wäre wenn man nur 5-7mm auftragen würde. Oder auch 2cm?
Rein theoretisch braucht eine dicke Schicht eine längere Vorwärmzeit aber strahlt sie auch mehr ?
Bzw. kann eine dünne Schicht dazu führen dass die Feuerschweißtemperatur nicht erreicht wird?
Bernhard1984
13.02.10, 18:55
Den Beton benötigt man, damit die Keramikfasern nicht offen liegen.
Je dicker der Beton, desto mehr Vorwärmzeit und je länger hält die Wärme.
Die Wärmeadstrahlung ist bei gleicher Oberflächengröße gleich.
Hey Leute,
bin gerade dabei mir auch eine Gasesse zu bauen. Habe jetzt aber eine Frage:
Ich habe gelesen, dass man für den Brennerbau keine "verzinkten" Rohre nehmen soll...wird nur deswegen davon abgeraten weil man sie nicht schweißen kann, oder gibt es noch andere Gründe?
Hallo,
bei höheren Temperaturen verdampf das Zink bzw. Zinkoxid. Diese Dämpfe sind extrem gesundheitsschädlich. Stichwort: Zinkfieber
Man kann die Verzinkung mit verdünnter Salzsäure leicht abbeizen.
Servus
Manfred
Aber mit propan- bzw. Butangas reagiert Zink nehme ich mal an nicht.
Was bedeutet, dass ich den "Anfang" des Brenners bis zu den letzten 15 - 20 cm ruhig mit verzinkten - Verschraubungen machen kann...
Und dann gehe ich in ein einfaches Stahlrohr über...wo dann im Endeffekt der "Feuerstrahl" herauskommt...oder? Ich arbeite übrigens im Freien...
Danke vielmals für die Info...Das Problem ist Salzsäure hier aufzutreiben ist nicht so leicht außer vielleicht eine alte Autobatterie aber ich werde es versuchen...
Bernhard1984
20.07.10, 20:19
Also Salz- oder Schwefelsäure bekommt man in jeder Drogerie, oder in einem Motorradshop als Batteriesäure.
Torsten Pohl
20.07.10, 21:01
Und mit Zinkfieber ist nicht zu Spaßen!!!
Allerdings reden wir hier von einer so geringen und nur kurz auftretetenen Belastung das ich mal behaupten würde, ne Schachtel Kippen schadet nachhaltiger!
Nein ich kann das nicht belegen und auch nicht messen und behaupte das mal rein aus dem Bauchgefühl!!! Und das behauptet jemand der mit Zinkfieber während seiner Lehre mal 3Tage auf der Intensivstation lag! :hmpf::hmpf:
Eisendreichlorid erledigt das Problem allerdingbs auch, nur so am Rand erwähnt, ist dann allerdings für alle anderen arbeiten die man sich so vorstellen kann verseucht.
Tschau Torsten
hey ho
hab mal ne frage bezüglich gasesse wieso kann man nicht profilstahl zu einem rahmen verschweißen und es mit schamottplatten abdichten (nur mit schamot) ? ach ja und ich hab da mal ein interesantes bild aus der TOPS Firma in den Rocky Mountains
http://topsknives.com/expose/img/alb_3/img_1266936737_137_lg.jpg
so etwas meine ich
danke
mfg andy :irre:
Vermutlich, weil Schmott einfach grottig isoliert im Vergleich mit Keramikfaserwolle, und das deswegen total ineffizient wäre...
Viel höherer Gasverbrauch und damit erhöhte Kosten...
danke
und wie heiß wird die esse so ,also kann man in der auch härten ??
mfg andi
Santino011
11.08.10, 17:10
Hallo Andy,
Genau können wir es nicht sagen wir hatten noch nicht die Möglichkeiten es zu messe, aber zum Feuerschweißen ist sie geeignet bei etwas höherer Leistung (wie viel Bar hatten wir Blacky?).
Härten haben wir auch noch nicht getestet weil wir es nicht perfekt die Temperatur halten und messen konnten.
Aber man kann das Gas ja regulieren und grob die Temperatur kann man schon halten.
grüße
aha also die ist nur für schmieden weichglühen und so zeugs da ! ?
gut vielen dank aber es würde ja auch mit dem magneten trick gehen ?
mfg andi
feuerzunge77
12.08.10, 07:52
sicherlich, mit etwas übung und geschultem auge, klappts auch mit den glühfarben. zum härten kannst die gasesse auf jedenfall nutzen. da die schweisstemperatur über 1000 grad liegt und die härte temperatur in der regel zwischen 800 und 900 grad, kommt auf den stahl drauf an. kauf dir ein tabellen buch metall, da hast du ne normübersicht für wärme behandlung drinne. zumindestens für gängige stähle, werkzeugstahl usw...... da steht auch die härte temperatur. für jemand der sich mit metall beschäftigt ein allgemein gutes nachschlage werk!
ok vielen dank für die tipps !!:ahaa:
Hi Leute,
ich beschäftige mich nun seit einiger Zeit damit Informationen über den Eigenbau einer Gasesse zu sammeln.
Jetzt habe ich eigentlich alles beisammen. Eine Frage beschäftigt mich dennoch. Ich wollte eine 11kg Gasflasche als Essenkörper nehmen. Wie viel Keramikfaserwolle benötige ich um alles ausreichend aus zu kleiden? Ja ich weiß bei Messermacherberdarf kann man die benötigte menge im Set kaufen. Ich kann jedoch von einem Bekannten wolle haben muss ihm nur sagen wie viel. Somit wollte ich relativ genau wissen wie viel m² man da so benötigt.
Danke euch
Grüße
......Eine Frage beschäftigt mich dennoch...... Wie viel Keramikfaserwolle benötige ich, um alles ausreichend auszukleiden?....
Es geht bei der Wärmedämmung nicht um die Fläche (die könntest Du ja selbst berechnen, wenn Du die Maße der Flasche hast), sondern um die Dicke, die benötigt wird, um nicht zuviel Energie zu verlieren. Auch die Qualität und Temperaturfestigkeit des Keramikfaservlieses spielt eine Rolle, da gibt es eine große Vielfalt auf dem Markt.
Über dieses Thema wurde hier schon sehr viel geschrieben. Beim Nachlesen wirst Du feststellen, dass es die Empfehlung gibt, nicht an Material zu sparen. Eine Wandstärke von mindestens 75 mm und eine ausreichend stabile Schutzschicht von ca. 20 mm Feuerbeton braucht man, wenn die Esse für eine Weile und angemessen sparsam betrieben werden soll.
Viel Erfolg!
Gruß
sanjuro
hi
ich hätte eine Frage zur gasschmiede:
Mein Vater und ich basteln schon lange an einer Schmiede herum. Wir waren eigentlich schon fertig doch da wir sie nur mit Schamottsteinen ausgelegt haben mussten wir schnell feststellen, dass sie nicht heiß genug wird...
Deshalb habe ich mir feuerfesten Beton und Keramikfaserwolle von Peter Adel bestellt, welcher auch schon vorgestern gekommen ist.
Morgen wollen wir dann alles fertigstellen, jedoch geht meine Suchfunktion nicht mehr und deshalb wende ich mich an euch. Also die Schmiede ist NOCH quadratisch wegen den Schamottsteinen, der Brennraum hat einen Durchmesser von 25cm und der Brenner läuft mit propan+luftgebläse.Meine fragen: Wie groß soll der Durchmesser werden, kann ich die Schamottesteine drinnen lassen und dann die ecken mit den Beton Rund machen? Wieviele lagen Keramikwolle soll ich rein, soll ich diese so stark wie möglich festdrücken oder nur leicht? Wie dick soll die Keramikfaserwolle Schicht sein und wie dick die Betonschicht???
Danke schon mal im Voraus. wenn es schon öfters bespruchen wurde, bitte link schicken...:irre:
Du kannst zwar die Schamotteplatten in den fertigen Brennraum stellen/legen wegen Borax und mechanischer Beanspruchung aber nicht umgekehrt,den Rest kannst du auch von Peter erfahren.
Wenn du dir Material was für Keramikbrennöfen verwendet wird (ähnelt Ytong)besorgst,damit könntest du die alte Esse brauchbar verkleinern,aber es dürfen nicht mal Boraxdämpfe damit in Berührung kommen.
Torsten Pohl
13.11.10, 23:08
Nabend du hast mir zwar ne Mail geschickt und ich dir auch geantwortet, aber mal so erwähnt.
Das finde ich nicht ganz in Ordnung, ich helf dir gerne weiter und alle anderen die sich dafür Interessieren sollen ruhig auch die Infos haben, alles klar;)
Grundsätzlich geht das mit dem großem Brennraum.
Meine große Gasesse die ich ausschließlich dann betreibe wenn ich vergleichsweise große Werkstücke habe wie zB. 10-15 2kg Hammerköpfe oder bis zu 40Meisel zum ausspitzen zB.
Hat gemessen einen Inneraum von30/40cm bei etwa 15cm Innenhöhe.
Ich betreibe diese mit dem selben Brenner wie meine Standardesse.
Das geht mit dem selben niedriegem Gasverbrauch aber lange nicht mit einer schnellen Aufheizzeit.
Der Aufbau Schamotte Keramikmatte Hochofenbeton ist mist, Schmotte speichert Hitze aber Isoliert nicht. Die Keramikmatte wird also irgendwann beiseitig mit Hitze belastet die Isolierwirkung reduziert sich dadurch drastisch.
Wenn es also unbedingt ein derartig großer Innenraum sein muß dann Isolier so stark du nur kanst min. 3Lagen 2gehen sind aber ein fauler Kompromiss 4 wären besser. und min 1-2cm Betonstärke.
Aber gleich noch mal als Info es war nicht einfach diese Esse zu bauen, soll heießen ich ich mußte da einiges ausprobieren und ein paar bauen bis ich endlich die ideale Innenform gefunden geziehlt Kanten etc. raushatte um die Wärme solange wie irgend möglich zu stauen usw. und dies ist ein Proto mehr werde ich dazu auch nicht sagen, alles klar!!!
Tschau Torsten
bischen was drinn. Eingangsbereich auf 10/20cm zugestellt, Durchsteckmöglichkeit geschlossen.
Als Beispiel das Rundmaterial hat 50mm Durchmesser 35cm länge.
http://up.picr.de/5637469.jpg
boah danke für die schnellen antworten.
ein echt gutes forum und wegen der e-mail:ich dachte du schreibs nicht zurück und deswegen hab ichs auch im forum gepostet...
aber danke nochmal!
Unser Baubedarf hat folgende Schamotte im Angebot
http://katalog.baubedarf.ch/catalogs/BB01/xxetqmry.jpg
alle 33cm lang und zwischen 16 und 30cm im Durchmesser.
kosten von 10 bis 25 Euro
meine Idee ist den Brennraum aus einem der Rohre zu bauen und es mit Feuerfestbeton auszukleiden..... damit habe ich was Boraxbeständiges und mechanisch stabiles.
Ist das klever, oder mach ich da was doofes ?
Was du machen kannst, ist so ein 16er Rohr nehmen, das dir als Brennkammer dient, um eine (Außen-)Isolation mit Keramikwolle kommst du aber nicht rum, auch ein (Blech-)Gehäuse sollte sein,
den Feuerfestzement kannst du dir dann sparen...
Gut gemeinter Tip: Lies dir diesen Thread mal von Vorne bis Hinten durch, trink anschließend einen Tee und lies ihn nochmal!
Dann siehst du klarer und kannst dir auch selbst beantworten, warum du allein mit einem Schamottrohr nicht weit kommen wirst...
Sollten dann immer noch Fragen offen sein (was ich nicht denke) melde dich nochmal!
Gruß,
Dom
Ich könnte mir eine Esse, wo das Schamottrohr (16cm DM) wechselbar, anstatt Feuerfestzement eingepasst wird, gut vorstellen. Mit einer Diamantbohrkrone könnte man den Brennereintritt schneiden und das "Opferrohr" würde dann in die Keramikwolle geschoben. :hehe:
Habe nichts dagegen wenn du das Rohr direckt nimmst,haben die auch rechteckige oder zumindest quadratische ?,dann hast du einen geraden Boden,aber ich würde Dähnungsfugen machen,auch gerade Platten mit Bohrung reizen.
Ich könnte mir eine Esse, wo das Schamottrohr (16cm DM) wechselbar, anstatt Feuerfestzement eingepasst wird, gut vorstellen. Mit einer Diamantbohrkrone könnte man den Brennereintritt schneiden und das "Opferrohr" würde dann in die Keramikwolle geschoben. :hehe:
Dann aber wenigstens die Keramikfasern mit Feuerfestmörtel dichtschmieren, damit sich beim Rein-/Rausschieben nichts löst und den Weg in die Lunge findet ;) Sicherheit geht vor!
Und alle Arbeiten natürlich mit Atemschutz durchführen...
ich hab zwar nicht an "Opferrohr" gedacht, sondern hätte es mit Feuerfestzement als schutz vor Borax ausgestrichen. Abe ob der Aufwand bei einem 10 Euro Schamottrohr überhaupt lohnt ist echt die Frage.
Man kann sich ein Opferrohr in ein anderes, grösseres Schamottrohr vorstellen.
hab trotdem in ner Härterei mal einen halben qm Keramiksaserplatte 20mm abgeschwatzt, für umme. kann man immer gebrauchen.
Der Baubedarf hat auch schamotmörtel. Feuerfestzement ist aber hinsichtlich Borax wohl besser.
Ich hab auch nach Borsilikatkacheln gesurft, aber keinen Händler gefunden, alle links gehen zum Space Shuttle
Auch Feuerfestmörtel bietet keinen Schutz gegen Borax,deshalb wird ja auch eine Opferplatte eingelegt.
Wie schon gesagt, der Feuerfestzement ist schneller durchs Borax weg, als du "Wo ist er?" sagen kannst...
Tu' meinerwegen das Opferrohr in die Mitte, aber mach auf jeden Fall Keramikfaserwolle aussen drumrum! Mindestens 2 Lagen! Und schmier' das gut mit Feuerfestzement ein, damit die Fasern nicht rumfliegen können! Damit hast du dann einen sinnvollen Aufbau.
Oder wende Dich an Torsten Pohl (http://www.messerforum.net/member.php?u=6543). Da bekommst Du was gescheites und erprobtes.
Wetterhahn
09.01.11, 20:08
Hallo!
Ich bin Neuling habe aber Schmied gelernt, vor 53 Jahren.
Ich möchte mir eine Esse bauen dafür bräuchte ich einige Anleitungen, schriftlich sowie auch Bilder.
Danke
Rainer
Hi,
lesen!!! Es steht alles schon X mal hier drin
Hi,
Bin gerade dabei mir eine Gasesse aus einem alten Feuerlöscher zu bauen.
Musste dem rießen Teil in der mitte ein Stück rausnehmen und dann wieder zusammenschweißen weil er so rießig war.
Jetzt frage ich mich aber ob ich zwingend 2 Öffnungen brauche?
1 Öffnung habe ich bereits auf ca. 17,5cm geflext.
Die Rückseite ist noch komplett Verschlossen.
Brauche ich eine Öffnung an der Rückwand?
Gruß
Florian
http://www.abload.de/thumb/photofeb1951210nachm.1cdc.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=photofeb1951210nachm.1cdc. jpg)
......Bin gerade dabei, mir eine Gasesse aus einem alten Feuerlöscher zu bauen. Musste (aus) dem Riesenteil in der Mitte ein Stück rausnehmen und dann wieder zusammenschweißen, weil er so riesig war.
Jetzt frage ich mich aber, ob ich zwingend 2 Öffnungen brauche. 1 Öffnung habe ich bereits auf ca. 17,5 cm geflext. Die Rückseite ist noch komplett verschlossen.
Brauche ich eine Öffnung an der Rückwand?.....
Nicht zwingend, das hängt vom Design ab. Ich mache immer erst eine Planung, eine Berechnung und eine Zeichnung, bevor ich die Flex anwerfe.
Welchen Innenmaße hat der Löscher, welches Material und Wandstärke für die Wärmedämmung ist vorgesehen, welche Art von Brenner hast Du?
So kann man nur wenig zu Deinem Projekt sagen.
Gruß
sanjuro
Sorry,
Außendurchmesser = 30cm
Wandstärke = 2,5mm
Geplante Dämmung = 2 Lagen Keramikfaserwolle ==> Messermacherbedarf
Geplanter Zementaufbau = ca. 1-1,5cm Feuerfester Zement ==> Messermacherbedarf
Brenner wird ebenfalls dort gekauft und dieser eingesetzt.
Mit dem Aufbau den ich oben genannt habe komme ich auf ca. 18cm Brennraum.
Gruß
Ich weiß zwar nicht, obs noch rechtzeitig ist, aber beim Verarbeiten der Keramikwolle solltest du zumindest eine Staubmaske tragen, denn sie ist hochgradig Krebserregend.
Gruß
Lars
Danke für deine Warnung!!!
Ich hatte beruflich einige Jahre mit Faserstoffen aller Art zu tun und weiß um die Gefährlichkeit dieser Stoffe.
Zu meiner Gasesse:
Ich habe mich mit den Maßen weitestgehend an die Maße einer Gasflasche gehalten. Auch bei der Isolierung habe ich mich an einige Vorbilder hier im Thread und/oder im Forum gehalten und denke das das schon so funktionieren wird.
Allerdings wurde die Frage ob und wann eine Öffnung auf der Rückseite sinnvoll ist nie geklärt.
Gruß
Sie ist dann sinnvoll, wenn du mal was längeres schmieden willst ;)
Sofern du sie gut verschließen kannst, sobald sie nicht mehr gebraucht wird, steigt der Verbrauch auch nicht nennenswert...
Wenn du also flexibel bleiben möchtest, empfehle ich dir, eine solche Öffnung anzulegen und einen passenden "Pfropfen" zu bauen.
Okay, wenn die Öffnung also Hauptsächlich zum Schmieden längerer Werkstücke dient muss die Öffnung aber nicht genauso groß sein wie die Hauptöffnung?
Das verschließen dürfte nicht das Problem sein! Einfach einen entsprechend großen Schamott Stein davorstellen, und gut ist?
Gruß Flo
P.s Aktueller Stand ist das Bild oben. Ich werde noch mindestens 1 oder 2 Wochen brauchen bis ich an die Wolle komme.
Muss natürlich nicht genauso groß sein. Das hängt halt davon ab, was du damit schmieden willst. Bedenke aber, dass du, wenn du ein leicht gekrümmtes Werkstück hast, eventuell eine größere Öffnung brauchst, um mit dem gewonnenen Platz die Krümmung abzufangen...
Ist aber im Prinzip nur Geschmackssache.
Von einem Schamottstein rate ich eher eb. Er isoliert einfach nicht so gut. Wenn du dir einen Kuchen aus Wolle, dick zugeschmiert mit Feuerfestmörtel, backen kannst, solltest du besser beraten sein ;)
Die Befestigung erfolgt dann entweder geklemmt oder reingesteckt...
Eine stabile Mittellösung sollte ein eingesteckter Kuchen (~5 cm dick) liefern, der gegen Herausrutschen durch eine von hinten gegengestellte/-klemmte Schmamottplatte gesichert wird. Diese schließt dann auch gleichzeitig die letzten Ritzen.
Danke schonmal, ich denke so werde ich es machen.
Da fällt mir aber gleich noch eine Frage ein.
Im Baumarkt habe ich einen Druckregler mit Manometer gefunden.
Es steht drauf das er regelbar von 1-5 bar ist.
Das Manometer geht aber von 0 bis 5 bar.
Ist dieser Regler für mein Vorhaben geeignet oder brauche ich einen auf dem wirklich 0,4-5 bar draufsteht?
Es gibt auch Regler ohne Manometer, dafür mit Skala. Sind die zu gebrauchen?
Gruß
Am besten wäre o,o-2 Bar darüber kann sein muß es aber nicht.
Hintere Öffnung= 5x5 cm reicht eigentlich wenn du hinten eine gerade Fläche hast,kannst du auch eine Schamotteplatte von innen davorstellen die du bei bedarf einfach nach vorne umlegst,dann kannst du auch das Loch von Außen mit einem Keramikwollepropfen verschließen und bei bedarf mit dem Werkstück was du durchstecken willst rausdrücken.
Aber das du nicht plausibel belesen hast wofür die hintere Öffnung ist ?
Frage mal bei Peter Abel nach ob er die Mörtelwanddicke für ausreichend hält oder hat er dir es bei der Bestellung so geraten ?
Also ist es wichtig das der Regler von 0,0 bis >2 bar geht.
Das mit dem größeren Werkstück leuchtet mir ein, ich dachte vielleicht ist die Hintere Öffnung für die Belüftung ect. dringend notwendig.
Ich habe mich bei der Materialstärke der Mörtelschicht auf mehrere Posts, aber insbesondere auf diesen hier berufen.
http://www.messerforum.net/showpost.php?p=284845&postcount=58
Gruß
Da du den Mörtel von Peter hast,frage mal bei ihm nach,irgendwo gibt es Beiträge das Peter jetzt Dickwandiger bevorzugt weil man sonst am falschen Ende spart und frage was er von Dehnungsfugen an den richtigen Stellen hält,werden bei meiner nächsten auf jeden Fall kommen.
PS.bei Durchgewärmte Esse gehe ich bei manchen Arbeiten auf 0,1 Bar runter bei echter 0,8 Düse.
Hey Leute,
Der Gasessenbau geht weiter, habe mich heute um die Werkstückhalterung gekümmert und vorbereitet.
Ich habe jetzt einiges fertig vorbereitet und warte auf die passende Gelegenheit zum schweißen.
Da ich im Moment leider selbst kein Schweißgerät habe frage ich mich obs zum Fertigstellen dieser Gasesse nicht auch ein Baumarkt Elektroschweißgerät mit ca. 140A tut?
Reicht das zum verbinden der Materialstärken? (ca. 2-3mm)
Gruß
Flo
Ja klar,man muß nur schweißen können und die richtigen Elektroden und Ampere wählen.
Hi!
Nachdem ich nun lange Zeit inaktiv war, will ich endlich meine Gasesse die ich schon ungefähr seit ca. 2 Jahren plane fertigstellen ^^
Ich habe bald alle materialien zusammen, Keramikfasermatten, Beton wird jetzt bestellt und ein Brenner ist auch vorhanden, die frage ist, ob der ausreicht (1" Rohr mit luftschlitzen, reduzierung auf 3/4" mischrohr ca. 20cm und dann wieder reduzierung auf 1" als "Flare, werde ich aber noch austauschen. Düsenstock aus 10mm Messingrohr und als Düse 0.6 MIG Düse). Grundkörper für die Esse ist ein Selbstgeschweißtes 8-Eckiges Stahlrohr, wenn ich mich recht erinnere ca. 30 cm Innendurchmesser und ca. 40 cm lang. Jetzt meine Frage: Wieviele Lagen Isolierwolle sollte ich verwenden? (1400 °C, 1" dick) (habe reichlich da :D)
Und wie dick sollte die Betonschicht sein? Wird der Brenner reichen um die Esse auf schweißtemperatur zu bringen oder sollte ich lieber einen größeren bauen?
Vielleicht sollte man noch dazu sagen, dass ich in der Esse nur Messer schmieden und damast schweißen will, deshalb hatte ich anfangs an 3 Lagen Isolierwolle und ca. 1cm feuerfesten Beton gedacht, damit ich einen 10cm Inneraum habe. Hintertür wollte ich keine Einbauen.
Hoffe, ihr könnt mir nochmal helfen :D
Einen guten Morgen euch ;-)
Ich würde mir gerne im 2. Versuch eine Esse bauen (diesmal eine Gassesse).
Nun habe ich einige Probleme;
Ich bin 14 :hmpf:
Habe einen Schwerbehinderten Vater (nach Unfall Nerven in den Armen kaput)
Ich habe eine Begrenztes Budget
Ich bin legastheniker :rolleyes:
Und einige Guten Vorausetzungen;
Mein Bruder macht gerde Lehre und könnte teile für mich drehen!
Kann alles auser Drehen und Fräsen selber (Halt nicht gut aber ich kans)
Immoment habe ich folgende Idee;
Einen Einfachen Brenner nach Anleitung (Die hab ich schon aber wenn jemand einen Besser weis dann kann er mir den gerne zeigen)
Einen Korpus aus einer Gasflasche mit Feuerfester Isolierwolle Verkleidet und mit Feuerfesten Beton ausgekleidet.
Folgende Frage;
Ist das mit einem injezier Brenner (Hatt mein Pa gessagt das der so heist. Einen wo durch den durch einen Gesstrahl erzeugeten Unterdruck die Luft mitgemischt wird) ist die Gefahr einer Explosion nict zu groß? Also wenn die Flamme nach hinen Springt.
Grobe Zeitvorstelung;
Naja ein halbes Jahr wird es schon werden ;)
Liebe grüße
Christian
P.S. wer einen Fehler findet darf ihn behalten
Hi,
Über diesem Brenner gibt es hier schon Tonnen an Material zu lesen. Ich denke Du meinst "injektor"
Und was willst Du uns mit Deinen Problemen sagen??? :hehe:
Wenn Du noch wartest, dann bist Du bald 15.
Da mit Deinem Vater tut mir Leid.
Geld habe ich auch keins (für mein Hobby auf jeden Fall)
Und für das Letzte gibt es im FireFox ein Rechtschreibprüfung.
Gruss
Dirk
PS: Wo kommst Du her?
Ich komm aus dem Großraum Stuttgart.
Und ich weiß das hier Tonnen zu gibt. Habe Gestern (fast) alles durchgelesen. Aber da gibt es unterschiedliche Meinungen.
Total erschreckt hat mich das Bild wo der eine gut 10 cm durch die Luft das Gas gehauen hat.
Also meine Frage;
Kann ich auf so einen Brenner eingehen?
Liebe Grüße
Christian
P.S. Rechtschreibung wurde gerade installiert danke für den Tipp!
So und nun nochmal durchgelesen;
Für den Brenner habe ich folgendes im Kopf;
Entweder A (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=16872&highlight=Brenner)
Oder einen Fertigen Brenner zu kaufen z.B. einen Abflammer. (Ich weiß das man sich auch gute Brenner kaufen kann aber ich habe keine 180€ übrig)
Was meint ein Profi?
Liebe grüße
Christian
Black_Anvil
08.03.11, 15:46
Also ich habe vor kurzen ein paar Brenner gebaut.
Das war nichts anderes als ein Stahlrohr, ein Messingrund und ein Messingrohr. Dazu noch eine 1mm Schweißdüse und ein Fitting 3/8" lh um den Gasschlauch daran zu schrauben.
Hatte den Brenner vorher mit Inventor gezeichnet, hier ein Bild:
http://i60.servimg.com/u/f60/12/60/27/64/baugru10.jpg
Und hier ein animiertes Bild:
http://s10.directupload.net/file/d/2457/9sy2ufkh_gif.htm
Darauf ist zu sehen, dass das Röhrchen zum Einstellen verschoben werden kann.
Das Messingrund wird von einer Madenschraube im Rohr gehalten und das Röhrchen lässt sich mit einer weiteren Madenschraube feststellen.
ah :-)
Habe noch folgendes gelesen;
Wäre es nicht sinnvoll ein feines Gitter in den Weg zu bauen das
A die Gemisch besser gemischt wird und
B die Flamme nicht zurück springt?
Warum bin ich da nicht selber drauf gekommen?
Lohnt es sich 2 davon zu bauen um eine bessere Verteilung zu haben oder bringt das nix?
Liebe grüße
Christian
Black_Anvil
08.03.11, 18:13
Das Schema ist bei dem Brenner ja genau so wie bei einem normalen Propangas Brenner. Da ist auch kein Gitter.
Außerdem: Das Gas wird dann evtl. verwirbelt und verbrennt dann im Brenner und nicht in der Esse.
Das finde ziemlich gefährlich. Und ein Gitter wird die Flamme nicht aufhalten wenn sie in den Schlauch schlägt.
Der Brenner alleine hält auch keine Flamme. Da müsste der Druck sehr weit runter gedreht werden. Also is da nix mit in den Schraubstock und fackeln lassen. Der Brenner funktioniert nur mit einer Gasesse zusammen. Das Gas-Luft-Gemisch verbrennt also in der Esse, wo ich die Energie auch haben möchte, und nicht im Brenner.
Für eine Esse in größe einer 11l Propangasflasche reicht 1 Brenner vollkommen aus.
ok das mit dem Gitter lass ich weg ;-)
Aber die Flamme würde echt nicht durchschlagen, konnte es selber nicht glauben!
Liebe grüße
Christian
Das mit dem Durchschlagen/Zurückschlagen ist doch gar kein Problem,auch wenn es sich anhört wie ein Lanz,wenn es da ist,liegt es am zu geringen Gasdruck,bei mir unter 0,1 Bar oder die Düse ist zu weit reingeschoben oder du hast die Düse vielleicht zu weit hinten aber passieren tut da nichts.
Wenn die Esse glüht kann auch nicht unverbranntes Gas entstehen und das knattern sagt dir wenn das Gas zu wenig Druck hat oder die Flasche dem Ende entgegen geht.
Auf einem internen Mittelaltermarkt habe ich mal eine neue Esse mitgenommen und habe die Leute wach gemacht in dem ich in die noch dunkel glühende Esse einen kurzen Gasstoss gegeben habe der erst nach ein paar Sekunden zündete,das hat auch die letzten um die Mittagszeit wach gemacht:glgl:.
Ich mag mich ja irren, aber ich dachte bisher, dass es ein wenig gefährlich sei, wenn die Flamme zurückschlägt... immerhin wird dagegen mit dem Rückschlagventil abgesichert, welches nach einmaliger Betätigung ersetzt werden soll, wenn ich mich recht erinnere. Scheint also doch gefährlich zu sein, wenn die Flamme in Richtung Propanflasche brennt...:confused:
Davon abgesehen, Gasesse auf dem Mittelaltermarkt? :D
Hi Blacky,
das Rückschlagventil dient doch dazu, das wenn die Flamme im Schlauch zurück brennt. Doch soweit sollte es ja nie kommen.
Gemeint ist ja wohl das Zurückschlagen in den Brenner,was man anstellen muß damit die Flamme im Schlauch wandert ?? sonst wäre ja jedes Brennerset mit einer Sicherung dagegen ausgestattet,war zu DDR Zeiten jedenfalls nicht der Fall.
Der Mittelaltermarkt war wie ich schrieb Intern und da sind auch mal Spässchen erlaubt,
Black_Anvil
09.03.11, 20:55
Zum Brennen brauchs Sauerstoff, also muss irgendwie Luft in den Schlauch kommen.
Meistens durch zu wenig Gasdruck. Sodass das Gas schneller verbrennt als es ausströmt. So wandert der "Entzündungspunkt" (keine Ahnung wie ichs sonst nennen soll) immer weiter zur Flasche.
So weit so klar,nur hat es einer schon geschafft solch ein Gasgemisch zu erzeugen und durch eine,wenn ich mal davon ausgehe das die größte Düse vom Schutzgasschweißgerät 1mm verwendet wird,zu schaffen das eine Flamme zurück in den Schlauch geschlagen ist,Ich wüßte nicht wie ich es anstellen sollte,habe es mit einem Autogenschweiß/brenner auch noch nicht geschafft.
Heinrich D
10.03.11, 18:36
Flammenrückschlag bei Autogenschweißbrenner :
Hallo Urgestein,
mir ist es schon einmal passiert, daß ein Autogenschweißbrenner
"zurückschlug" .( Im Gasschlauch war in keine Rückschlagsicherung eigebaut )
Bei einem Autogenbrenner kann dies auftreten, wenn man eine längere Zeit geschweißt hat und sich die Brennerspitze dabei zu sehr aufheizt.
Bei meinem Fall schlug der Brenner mit einem Knall zurück,- an der Gasarmatur fing es sofort an zu brennen, wobei dann der Schlauchnippel
an der Armatur abschmolz und sich hierbei der Nippel verschoß.
Das war mein Glück,- es gab nur einen geringeren Brandschaden
an Wand und Decke.
Danach später habe ich nie wieder einen Autogenschweißbrenner angerührt, bei dem keine Rückschlagsicherung eingebaut war.
Dies zu Info.
Gruß
Heinrich
Gut zu wissen,aber bei dir war es bestimmt auch Acetylen ?,ich habe "nur" einen Propan-Schweiß/Schneidbrenner,ob es da einen Unterschied gibt ?,aber ich wurde nicht auf die Idee kommen dieses System für eine Gasesse zu verwenden.
Hi leute,
Bin gerade dabei meine Gasesse mit dem feuerzement auszuschmieren.
Leider klebt der zement nicht wirklich an der Faserwolle!!
Besonders oben ist das ein problem!!!
Gibts da einen trick???
Gruß flo
Versuchs mal mit einem Spritzer mehr Wasser, damit er flüssiger wird und besser zwischen die Fasern läuft ;)
Aber wirklich erstmal nur einen Spritzer, ich habe in Erinnerung, dass sich die Konsistenz extrem schnell ändert!
Danke, habs geschafft!
Der Zement muss wirklich richtig Nass sein! Konsistenz von nem Joghurt in etwa.
Jetzt gehts ans trocknen!!
Denk' auch an ein paar Löcher, von unten z.B. in den Mantel gebohrt, um das verdunstende Wasser rauszulassen. Werden besonders wichtig beim langsamen Einbrennen... ein paar 3mm-Löcher dürften da schon reichen.
Gib' dem Zement zum Trocknen aber trotzdem ein paar Tage :D Risse sind ärgerlich und müssen geflickt genau so lange trocknen, also lieber etwas länger warten.
Du meinst oben Löcher?
Oder Unten? Habe ich jetzt nicht richtig Verstanden.
Die Trocknungszeit ist kein Problem, den Brenner usw. bekomme ich erst im April, bis dahin dürfte jegliches Wasser weg sein.
Ich hatte so meine Probleme beim Modellieren des Flares. Auf dem Foto sieht er jetzt weniger Konisch aus, in Wirklichkeit ist er aber schon Konisch geworden.
Ich hoffe das passt so, aber das werde ich schon sehen zur Not muss ich nochmal Nachmodellieren.
Hier ein paar Fotos.
http://www.abload.de/thumb/photomr1140911nachm.-23hwz.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=photomr1140911nachm.-23hwz.jpg) http://www.abload.de/thumb/photomr1140833nachm.-2pfti.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=photomr1140833nachm.-2pfti.jpg)
Ob oben oder unten sollte egal sein. Wenn Schwitzwasser drin ist und angeheizt wird soll der Druck nur irgendwo rauskommen können, wo nicht Zement dabei kaputtgeht...
Sieht soweit übrigends ganz gut aus, ein schlechter Flare (wobei ich diesbezüglich nichts erkennen kann) ist besser als gar kein Flare (wie bei meiner Esse).
Hast du den brenner absichtlich senkrecht in den Brennraum gesetzt?
Ja das habe ich hier im forum gesehen!
Ist mir lieber als schräg von der Seite!
Sollte eigentlich keine Negativen Auswirkungen haben!!
Hi!
Nachdem ich nun lange Zeit inaktiv war, will ich endlich meine Gasesse die ich schon ungefähr seit ca. 2 Jahren plane fertigstellen ^^
Ich habe bald alle materialien zusammen, Keramikfasermatten, Beton wird jetzt bestellt und ein Brenner ist auch vorhanden, die frage ist, ob der ausreicht (1" Rohr mit luftschlitzen, reduzierung auf 3/4" mischrohr ca. 20cm und dann wieder reduzierung auf 1" als "Flare, werde den Flare aber noch austauschen. Düsenstock aus 10mm Messingrohr und als Düse 0.6mm MIG Düse). Grundkörper für die Esse ist ein Selbstgeschweißtes 8-Eckiges Stahlrohr, wenn ich mich recht erinnere ca. 30 cm Innendurchmesser und ca. 40 cm lang. Jetzt meine Frage: Wieviele Lagen Isolierwolle sollte ich verwenden? (1400 °C, 1" dick) (habe reichlich da).
Und wie dick sollte die Betonschicht sein? Wird der Brenner reichen um die Esse auf schweißtemperatur zu bringen oder sollte ich lieber einen größeren bauen?
Vielleicht sollte man noch dazu sagen, dass ich in der Esse nur Messer schmieden und damast schweißen will, deshalb hatte ich anfangs an 3 Lagen Isolierwolle und ca. 1cm feuerfesten Beton gedacht, damit ich einen 10cm Inneraum habe. Hintertür wollte ich keine Einbauen, d.h. ich mache hinten komplett zu.
Hoffe, ihr könnt mir nochmal helfen
@ maidn: wie groß ist der Innendurchmesser deiner Esse? Und ob der brenner von oben reinkommt oder schräg hat natürlich eine auswirkung: Wenn der Brenner schräg reinkommt dann sorgt das dafür, dass die heißen Gase im Brennraum zirkulieren und somit die Esse schneller und gleichmäßiger aufheizen. Funktioniert aber auch so wie du es gemacht hast.
Innendurchmesser ca. 13cm.
Also ich habe jetzt 2 Essen schon Live begutachtet, bei einer war der Brenner Schräg montiert bei dem anderen war der Brenner von Oben eingeschoben.
Das Verhalten der Esse war vollkommen Identisch, auch die Drücke und die dadurch erreichten Temperaturen.
Gruß
Löcher zum abdampfen habe ich noch nie gebraucht,könnte dir nur raten,wenn du in der Nähe einen Töpfer hast die Esse mit brennen zu lassen oder auch extra,der heizt in Rampen auf.
Wenn nicht,wenn du hast oder bekommen kannst nimm einen Heizluftlötpistole oder wie die Dinger auch heißen mögen und stecke den da rein wo dein Brenner sonnst ist und wärme langsam auf,die Dinger lassen sich ja regeln,ab durchgewärmte 120°C kann es etwas kräftiger werden und läge auf der gegenüberliegende Seite was vor die Wandung,jedenfalls wenn du mit Flamme arbeitest.
Hi,
So meine Gasesse ist fast fertig, jetzt gehts dann ans einrichten des Arbeitsplatzes.
Mir fehlts noch an nem passenden Tisch auf dem die Esse stehen bleiben kann.
Der Tisch sollte Rollen haben damit ich die Esse bequem verschieben kann.
Wie warm wir denn so eine Esse außenrum ca.?
Hatte mir vorgestellt einen Holz Küchentisch namens "BEKVÄM" (ihr wisst wo ihr den findet) beschaffen könnte.
Leider habe ich überhaupt keine Vorstellung was für Temperaturen am Fuß der Esse herrschen und nun bin ich am überlegen ob der überhaupt geeignet ist.
Was meint ihr?
Ich habe meine aus einer 11kg Gasflasche gemacht, mit 2 lagen 2,5cm Faser. Ich habe den "Standring" als Fuß genommen. Bei mir steht dieses auch auf Holz.
Okay, also ist nicht zu erwarten das das Holz sofort Feuer fängt.
Die Zündtemperatur einer solchen Vollholzplatte liegt zwischen 280 und 340°C.
Hast du mal gemessen wie warm deine Außenhülle bei deiner Konfiguration wird? Habe nämlich auch 2m 2,5cm Faserwolle.
Gruß
Gemessen, nein. Doch anfassen werde ich die auf keinen Fall außen. Da bleibt die Hand dran kleben.
Aber: das ist bei meiner Esse so!!!
Die Gasesse ist nicht so das Problem,aber Borax,Zunder und Schamotte oder der gleichen was du zum verschliessen der Öffnung nimmst,aber ohne neues Bild ?.
Gruß Maik
Sooo, ich habe jetzt alles was ich brauche.
Am Montag wird die Esse in Betrieb genommen. Dabei werde ich auch nochmal Bilder machen.
Allerdings habe ich noch eine Frage zum Einbrennen.
Wie lange sollte man das im Schnitt machen?
Die Esse durfte jetzt fast 1 Monat trocknen und ich denke es ist jegliche Feuchtigkeit raus.
Gruß
Du kannst sie auch Jahre trocknen,das vorsichtige hochfahren mußt du trotzdem machen und das würde ich immer ohne Flamme mit einem Heißluftlötgerät machen und auf der gegenüberliegenden Seite mit einer Platte davor.
Gruß Maik
Ich würde sagen bei "niedrigster Flamme" anheizen, nachdem du mit nem Heißluftfön vorgeheizt hast. Ne Stunde durchwärmen lassen... Sollte dann eigentlich reichen. Ob der Aufwand notwendig ist oder man auch direkt mit dem Brenner anfangen kann, weiß ich nicht. Ich habe mit dem Brenner angeheizt, musste aber einige kleine Risse nachbessern.
Risse werden wohl entstehen,aber Abplatzen muß nicht unbedingt sein.
Gruß Maik
Black_Anvil
08.04.11, 17:43
Kommt darauf an, wass du für einen Feuerfestbeton nimmst.
Ich habe Hochofenausgleichsmasse genommen. Das Zeug wird normal nass an die Wand gespritzt und dann wird der Ofen hochgefahren. Das macht der Beton ohne Probleme mit.
Ich habe meine Esse nach 2 Tagen Trockenzeit (weil ich keine Zeit hatte, sonst hätte ich schon eher losgelegt) mit dem Brenner direkt auf Feuerschweißtemperatur geheitzt. In den ersten 5 Minuten kam die Feuchtigkeit raus und danach haben die Wände auch schon angefangen zu glühen. Die Esse habe ich dann 1,5 Stunde geheitzt und es ist weder was gerissen, noch abgeplatzt, noch ist da irgendwas in die Luft geflogen, und was ich hier sonst noch für Horrorgeschichten gelesen habe... es ist nichts passiert. Ich habe auch keine Löcher gebohrt.
Gruß
Enrico
Das habe ich nur bei einem selbstgemachten Schamotte in einer Kohleesse gemacht,aber wenn es schon gut trocken gewesen wäre und ich es auf diese weise probiert hätte:glgl:
Da ja Peters Mörtel so hoch gelobt wird,kann er ja wenn er Lust und Zeit hat was darüber schreiben.
Gruß Maik
Dank euch ich werde berichten!!
Gruß flo
Black_Anvil
08.04.11, 20:50
Der Mörtel ist von Intocast, habe ich über AchimW bekommen.
So,Heute Morgen wollte ich es wissen,wie schnell man eine sofort gebrauchsfähige Esse bauen kann,leider hatte nicht alles gleich gepasst und so habe ich für einen Brennraum 100 x 150 x 300 lange 8 min. bis zur Zündung gebraucht:hehe:
Gruß Maik
Black_Anvil
09.04.11, 16:33
Videobeweis?:steirer:
Ohne DSL,Ha Ha
Außerdem ist das Material so geheim wie die Antworten auf meine Frage wegen dem "Packen" :hehe:,
Habe Heute nach 15,30 Uhr einen kleineren Brennraum zum Schweißen gebraucht,und habe sie innerhalb von 5 min. auf Brennraumgröße 100 x 100 x 200 umgebaut.
Was ich da dann gemacht habe,schreibe ich woanders hin.
Gruß Maik
Es wird sicherliche irgendwo eine Lösung meines Problems stehen.
Ich habe mir eine Gasesse gebaut (die 11 kg Gasflaschenvariante). Habe schön darauf geachtet, dass die beiden Eingänge tiefer liegen als der Rest des Brennraumes.
Klappt auch alles wunderbar, bis das Ding durchgeglüht ist. irgendwann schlägt mir die Flamme immer ins Mischrohr zurück. Also die Flamme enzündet sich nicht mehr in der Esse, sondern schon im Mischrohr.
Habe leichte Fehler im verschmieren der Esse gemacht. Also die ist nicht komplett glatt, sondern hier und da ist es nicht ganz Eben. Den Flair habe ich aus einer abgeschnittenen PET Flasche direkt beim verschmieren der Esse eingeformt. Aber warum schlägt die Flamme erst zurück wenn die Esse durchgeglüht ist?
Hat da jemand ne Lösung oder muss ich weiter experimentieren?
Einen schönen Abend noch,
Gruß Paule
Edit: Zur Info. Der Brenner ist von Peter Abel als komplettset bestellt.
Wenn die Temperatur im Brennraum steigt verbrennt das Gas viel reaktiver. Das ist bei Venturis immer etwas kniffelig.
Du willst ja einen Brenner haben, der sich zu Beginn im kalten Brennraum gerade noch zünden lässt und dann später im heißen Brennraum noch genug Flussgeschwindigkeit hat um einen Rückbrand zu verhindern.
Welche Größen kannst du denn verändern?
-Abstand der Düse zum Brennerrohr?
-Luftmenge?
-Gasmenge?
Ciao Sven
Prometheus
05.12.11, 08:10
Habe mal ein feines Lochblech auf dem Flare gesehen - hat jemand Erfahrung mit sowas, funktioniert das?
Hallo Sven,
Wie gesagt, ist es der Brenner als Komplettset von Peter Abel.
Verändern kann ich die Luftmenge, da die mit einem Schweißbrenner (oder Dachdeckerbrenner)- Becher auf das Mischrohr geschoben wird. Zum anzünden schiebe ich den Becher komplett auf das Mischrohr, sodass ich sogut wie keine Luft bekomme. Dann ziehe ich allmählich den Becher zurück um das Typische rauschen zu bekommen.
Der Becher ist an der Düse verlötet. Soll heissen, sobalt ich die luftmenge erhöhe, erweitere ich gleichsam den Abstand der Düse zum Mischrohr.
Im Lieferumfang enthalten war das Manometer. Also kann ich den Gasdruck ebenfalls Regulieren. Im Forum habe ich gelesen, dass bei ca. 0,3 Bar Schmiedetemperaturen erreicht werden. hat bei mir ebenfalls hingehauen, wenn mir nicht nach ca. einer 1/4 std. die Flamme bis zur Düse zurückschlagen würde.
Der Brenner selbst, hat wie die grösseren Hartlotgeräte nochmals Löcher hinter der Düse. Könnte sein, dass zuviel Sauerstoff mitströmt?
Bei gelegenheit mache ich mal Bilder. Im Internet finde ich keine bilder, die das Passend erklären.
Das Problem ist: Um den Rückbrand zu verhindern müsstest du die Strömungsgeschwindigkeit erhöhen (Düse dichter ans Brennerrohr oder dünnere Düse mit mehr Druck).
Beide Optionen scheiden aus. Kannst du die Luftlöcher hinter der Düse aufbohren?
Alternativ bliebe nur ein verändern des Flares. Wenn du den Öffnungswinkel verringerst wird das Gas nicht mehr so stark abgebremst.
Dann könntest du aber wieder Schwierigkeiten beim Zünden bekommen...
Ciao Sven
Torsten Pohl
06.12.11, 21:35
Wenn der Brenner von Peter ist, und die Gasesse nach Peters vorgaben gestalltet ist sollte das auch hinhauen.
Vielleicht solltest du Peter mal direkt ansprechen.
Der "Becher" wird einmal eingestellt und nie wieder verändert!
Stell mal Bilder deiner Esse ein dann kann man evtl. mehr sagen so ist das stochern im Dunkeln.
0,3bar bei Peters Esse halt ich für übertrieben geizig, da wird der Wärmestrom schon stärker als der Venturiefekt des Brenners sein.
Tschau Torsten
Ich hätte auch mal eine Frage, ich hab eine Gasesse die Temperaturen bis 900 Grad Celsius ereicht. Sie ist mit schammot isoliert und hat in etwa die Form eines Haus.
Kann ich diese Esse mit Keramikfaserwolle auskleiden und mit Feuerfestenbeton ausstreichen und dann noch den Brenner von Herrn Abel einbauen oder soll ich lieber nen ganz neuen Körper bauen. natürlich habe ich vor den Brennraum rund zu machen.
Viele haben ja das Problem mit der zurückschlagenden Flamme woran liegt das?
Torsten Pohl
29.01.12, 13:13
Schamotte Isoliert nicht, das ist schon mal Fehler Nummer 1, wenn deine Esse ein Gehäuse hat wirf das raus und beu eine Isolierschicht mit Keramkfaser Blanket auf die du dann mit Feufestem Beton (Kein Schamotte Zement ausm Baumarkt bitte!) versiegelst bzw verschließt.
I.d.R. wird dafür Hochofenbeton genommen da dieser ebenfalls Isolierend wirkt.
Der Brenner von Peter funktioniert.
Ein runder Brennraum hat sich in erster Line durchgesetzt weil er a. ideales Reflektionsverhalten besitzt und b. fürs Messermachen einfach herzustellen ist.
Im Prinzip ist die größe und Form aber untergeordnet zu sehn und hat wenn pberhaupt eine Auswirkung auf den Gasverbrauch bei identischem Brenner und beeinflusst evtl. die länge der Ausheizzeit.
Will man also ein kleine kompakte Esse fürs Messerschmieen ist das ideal, preisgünstig herzustellen, Betriebssicher und sparsam im Betrieb.
Ein anderes Prinzip ist das Klassiche AMI Faß, diese Essen leben von hoher Energiespeicherung und Abstrahlflächem werden i.d.R von sehr scharf eingestellten Gebläsebrennern gespeichert und eignen sich richtig gebaut hervorrageng für sehr große/schwere Werkstücke.
Als Beispiel für die Anwendung sei hier genannt das ausrecken eines großen Maschinenmeisels mit einem Stückgewicht von 80kg.
Dabei müssen die ersten 25cm also rund 30kg auf Schmiedetemp. gebracht werden, eine solche Esse macht das spielend und schneller als jedes Kohlenfeuer ohne die Gefaht die Randschichten massiv zu entkohlen- Das snd aber Stücke die a. nix mit Messermachen zu tun haben und ob man eine solche Esse braucht muß jeder selbst wissen.
Tschau Torsten
Also ich brauche meine Esse nur fürs Messer und später vllt Axtschmieden.
ich dachte an einen Brennraum der im Durchmesser 13-15 cm groß ist.
Weiß einer von euch ob Peter Abels Brenner einen Flare hat?
Der Brenner hat keinen Flare, den müsstest du dir so wie ich es gemacht habe per Feuerfest Zement in die Esse schmieren.
Gruß
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