Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tischbohrmaschine bei Aldi-Süd
neweinstein
01.10.06, 10:59
Hallo Leute,
da sich hier auch immer wieder Diskussionen über Tisch- und Ständerbohrmaschienen finden nun ein kleiner Hinweis: Ab Donnerstag 5.10. gibt es bei Aldi Süd eine Tischbohrmaschine für ca 50€. Die werde ich mir auf alle Fälle mal anschauen. Hier mal ein paar Infos (von www.aldi-sued.de):
Elektrische Tischbohrmaschine
Für präzises Bohren in Holz, Metall und Keramik!
Mit Maschinen-Schraubstock und Span-Schutzvisier.
* 500 W
* 9 Geschwindigkeiten wählbar
* Bohrleistung max.: 16 mm – auch in Stahl
* Bohrtiefe max.: 50 mm (stufenlos einstellbar)
* Bohrtisch ca.: 17 x 17 cm, schwenkbar von 0–45°
* Gesamthöhe ca.: 61 cm
Umfangreiches Zubehör:
* 2 Stiftschlüssel
* 1 Gabelschlüssel
* 1 Bohrfutterschlüssel
* 4 Schrauben mit Unterlegscheiben
3 Jahre Garantie
Mit Service-Adresse.
http://www.aldi-sued.de/images/data_product/5938577644511354c85dcb.jpg
Bild von www.aldi-sued.de
Die ist zwar wahrscheinlich nichts im Vergelich zu Flott o.ä. aber immer noch besser als unser alter Akkuschrauber. ;)
neweinstein
gast05052009
01.10.06, 12:10
Besten Dank für die Info, d werde ich wohl am
Donnerstag zum Aldi gehen. :super:
Gruß
freakfigur
01.10.06, 12:32
Ich hab die gleiche, nur von Aldi Nord. Ich denke für unsere Zwecke reicht die wohl.
Das Futter hat n bisschen Spiel, aber wer nicht gerade Folder bauen will dem sollte die Präzision wohl reichen...
Gruß Felix
Bei nur 500 W Leistung (Nennleistung) bleibt dir der Bohrer ab ca. 8 mm Durchmesser im Stahl/Eisen stehen. Die Abgabeleistung liegt bei 50 -60 % von der Nennleistung, das ist zu wenig. 1000 W Leistung sollte eine Tischbohrmaschine schon haben um vernünftig arbeiten zu können.
Meine geschäflich genutzte Handbohrmaschine hat um die 700 W NL und bohrt bis 13 mm Durchmesser ohne Probleme.
Hallo
Ich habe das gleicht Teil bei mir stehen, zum Bohren von Alu oder anderen weichen Metallen kann man sie schon gebrauchen. Ein paar Punkte die mir bei meiner aufgefallen sind.
1. Unruhiger Lauf, durch schlechte Riemen (haben einen großen Schlag an der Nahtstelle) ich habe daraufhin die Maschinen im Baumarkt kontrolliert und da waren die Riemen genau so Sch....
2. sie bekommt die 500 W nicht bis zum Bohrer da die Riemen durchrutschen. Das kann man mit mehr Riemenspannung verbessern nur klingt sie dann als hätte sie ein Verbrennungsmotor.
3. Die ganze Bohreinheit hat Spiel.
Auf dem Bild sieht man die Stellschraube kurz vor dem Handrad wenn die angezogen ist dann ist die Maschine auch relativ spielfrei. Das Problem ist der ca. 3mm Gusskörper in dem gerade mal zwei Gewindegänge sind und bei einem zu beherztem anziehen der Schraube ist das Gewinde weg.
Einmal habe ich mit der Maschine eine Stahlwelle durchgebohrt, ansonsten habe ich sie nur für Holz und Alu gebraucht ( Modellbau). Hauptsache das Werkstück ist gut aufgespannt und man hat scharfe Bohrer dann gehts.
Gruß
Bastian
Ich habe sie auch kann das, was Bastian R geschrieben hat, nur unterstreichen.
Bis auf das mit dem Verbrennungsmotor. Bei mir rumpelt sie dann wie ein Betonmischer. :D
-Walter
neweinstein
01.10.06, 16:02
Also für ein bischen Bohren wenn der Nachbar gerade nicht da ist durchaus zu gebrauchen....
Für das bischen, was ich zur Zeit mache wirds schon reichen
neweinstein
Nunja, da werde ich mir dieses Teil auch mal anschauen, da mir mein Bohrständer gewaltig auf die nerven geht.
Allerdings bin ich nach einer gestrigen Runde durch die lokalen Bau- und Werkzeugmärkte nicht gerade zuversichtlich:
Eine Quamtum B160 T hat sich bei knapp 300€ Verkaufspreis als furchtbares Billigteil geoutet, insbesondere die wackelnde Pinole, die abstehende plastikverkleidung und der Bohrtisch, der aussieht, als ob er auf einem Fahrenden LKWreifen gefräst wurde, haben mich beunruhigt.
Der naechste Kandidat war ein 90€ Teil im Praktiker... Ich wollte nur kurz den Bohrtisch in der höhe verstellen (hat eine Zahnfuehrung dafuer), kaum habe ich meine Hand dran gibts einen hässlichen knackslaut und die Zahnführung hat sich verabschiedet... da hiess es schnell weiter zum naechsten Baumarkt ;)
Zu guter letzt noch 2 billigteile von Obi... Bei der für 90€ hatten Bohrfutter und Bohrtisch unangenehm viel Spiel, und bei der kleinen für 40€ musste man sich nur kurz die Riemen anschauen um zu wissen, dass die sofort durchrutschen, sobald etwas mehr Last anliegt.
Insgesamt ein frustrierendes Ergebnis, wenigstens von der Quantum hätte ich Qualität erwartet.
Was wollt Ihr denn für 50,- EURO erwarten? Aber mehr ist sie auch nicht wert. Ich habe auch so eine, schon lange( kam damals 79,- DM ). Man kann schon damit bohren aber es macht wirklich keinen Spaß.
Das Verstellen der Geschwindigkeit ist sehr umständlich. Die Spindel hat zu viel Spiel, der Bohrtisch biegt sich bei Belastung nach unten, das Bohrfutter taugt auch nichts und die Geräusche sind wie von einem alten Tracktor. Fazit: nur für primitives basteln geeignet.
Ich habe bei NORMA mal einen gesehen, ich glabe der Hersteller hieß
" WALTER" , war etwas teurer aber deutlich besser. Google doch mal.
Gruß Egbert
Hay,
von diesem Billig-Zeug würde ich die Finger lassen. Schlechtes Werkzeug kauft man mehrmals und das ist dann unter dem Strich teuerer. :mad:
Lieber warten und dann was Vernünftiges gekauft. :super:
Die 500 Watt-Angabe auf dem Gerät ist die Zahl nicht wert. Schau mal bei Stiftung Warentest nach. Da stimmt weder die Leistung noch noch sonstwas.
Außerdem kannst du das Ding wahrscheinlich niemals reparieren lassen und die "Ex- und Hopp Mentalität" incl. der "Geiz ist geil-Grundeinstellung" vergrößern nur die Abfall- und Schrottberge in Deutschland oder sonst wo... Qualität kostet nun mal...
Du kaufst ja dein Messer auch nicht bei Aldi oder :)
Gruß Murphy
Ja, ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich habe das Teil auch (von Aldi Nord vor etwa 3 Jahren). Sie ist echt sch... Aber sie was sehr günstig, und besser als nix ist sie allemale.
Meine rattert auch heftig, das läßt sich aber mit der richtigen Riemenspannung einigermaßen in den Griff bekommen. Und, ja, meine Pinole hat auch unheimlich Spiel. Da fahre ich den Bohrtisch also immer so hoch wie möglich, dann gehts. Aber was wirklich Murks ist, ist, dass der Tisch selbst nicht steif genug ist und sie bereits bei geringem Druck nach unten verbiegt.
Fazit: Ich habe mir die Maschine als Übergangslösung angeschafft, dafür ist sie gerade so akzeptabel. Aber wirklich gut Bohrmaschinen sind auch gebraucht nicht billig zu haben. Darum ist sie ein Dauerprovisorium geworden...
(Und wenn ich Geld habe, kaufe ich mir eine Flott TB13E :hehe: )
viele Grüße, Jan.
Bei all diesen Bohrmaschinenüberlegungen schiesst mir immer wieder der Gedanke durch den Kopf, dass man sich für das Geld einer richtig guten schon fast eine kleine Optimum Fräse kaufen kann... das ist irgendwie gemein:
Entweder man gibt 100€ aus und hat n haufen Schrott...
für 600€ hat man dann was gescheites...
Hier nochmal 400€ drauf und man ist bei ner Fräse, was ja schon ne tolle Sache wäre...
Dann geht das Gedankenspiel weiter:
1000€ ist schon sauviel, nehmen wir doch was billiges für 100€
Und damit ist man wieder am Anfang angelangt. Mein Kopf steckt jetzt seit einer Woche in dieser Endlosschleife fest, so langsam ist der Ram voll und ich bin kurz davor, meinen Kopf in einen Eimer Eiswasser zu tauchen...
gast31082009
02.10.06, 13:10
Hallo
Zitat:
Entweder man gibt 100€ aus und hat n haufen Schrott...
für 600€ hat man dann was gescheites...
Hier nochmal 400€ drauf und man ist bei ner Fräse, was ja schon ne tolle Sache wäre...
------------------------------------------------------------------
Sorry, ich will keinem zu nahe treten, aber die Fräsmaschine für nen 1000er (plus Zub.) stellt auch nur einen Kompromiss dar.
Ich hatte eine, und muß sagen Holz, Kunststoff klasse, Stahl fräsen war nicht wirklich Fräsen, sondern eine Sauarbeit mit vielen, vielen Durchgängen.
Nur mal so, zum drüber nachdenken.
Für mich ist das fast dasselbe, wie die 100€ Bohrmaschine.
Ein Kompromiss halt.
Wer Nietenlöcher in Erle bohren will, Scheiden baut, oder einen Griff montieren möchte, sollte m.M.nach mit der ALDI Maschine. zurechtkommen.
Stefan
gast05052009
02.10.06, 13:48
.....Wer Nietenlöcher in Erle bohren will, Scheiden baut, oder einen Griff montieren möchte, sollte m.M.nach mit der ALDI Maschine. zurechtkommen.
Stefan
So war auch mein Gedanke.
Gruß
ich habe eine sehr ähnliche bohrmaschiene.. aber geschenkt bekommen.. gebraucht... hat nicht mal maehr ein typenschild.. und der guss war auch noch an ner stelle gerissen habe das ding wieder geschweißt...
das ding hat gemassen eine stromleistung von 200W ^^ :hehe:
die pinole lässt sich nicht spielfrei einstellen, und auch sonst ist das ding nicht gerade toll !
in der mitleren geschwindigkeit bleibt selbst ein 8mm bohrer (neu geschliffen) in stahl hängen, wenn man etwas fester drückt, oder was verkantet.... als der riemen rutscht danne....
die dinger sind für holz wohl ok, für ein nietloch in nen ärl zu bohren sind sie auch noch brauchbar, wenn der er nicht gehärtet ist ;)
Torsten Pohl
03.10.06, 10:48
Hy
Hab seit ein paar Wochen diese hier auf dem Tisch stehen (Ergänzend zu meiner Uralt-Flott).
http://www1.westfalia.de/shops/werkzeug/elektrowerkzeuge/drehen_fraesen_bohren_metallbereich/tischsaeulenbohrmaschinen/11828-tischbohrmaschine_230v_650w.htm
http://jeep.cfasp.de/upload/207031.jpeg
Preis und Leistung stimmen meiner Meinung nach, relativ stabil aufgebaut leise und kraftvoll. Bohre alles bis 20mm damit und bin sehr positiv überrascht. Mit 72kg aber auch kein Leichtgewicht. 220V Ausführung.
Ergänzt mit Schnellspannfutter (Röhm), und gutem großem Maschinenschraubstock eine sehr gute Maschine.
Ziemlich große Arbeitstische was sehr angenehm ist.
Arbeitsbeispiele:
Zapfensenker MK2 50mm 25mm Zentrierung, kein Problem in Guss.
Ausdrehkopf 80mm für Präzissionsbohrung auch kein Thema, absolut Masshaltig.
Wie gesagt bin sehr zufrieden damit.
Von der Verarbeitung her sicher keine Flott und details wie zB. die Knebelschrauben zur Verstellung etc. naja. Meiner Meinung nach wurde aber nur gespart wo es die Hauptfunktion der maschine nicht beeinträchtig, denn aufs genaue Bohren kommt es ja in erster Linie an, und nicht auf etwaige Rüstzeiten oder angenehme Verstellmöglichkeiten, alles funktioniert, und das ist die Hauptsache in meinen Augen.
Tschau Torsten
neweinstein
10.10.06, 19:23
Also ich habe mir die Bohrmaschiene vom Aldi besorgt. Hab zwar bisher nur Holz und Micarta damit gebohrt, aber das klappte eigentlich ganz gut. Bin richtig überrascht gewesen, wie leise das Ding läuft, nachdem andere hier solche Horrormeldungen verbreitet haben. Vielleicht habe ich aber nur einen positiven Ausreißer erwischt.
Bisher wirkt eigentlich alles ganz solide aber halt nicht Spitzenklasse. Aber das kann man für den Preis halt auch nicht erwarten.
Nur bei der Montage muss ein bischen logisches Denken besitzen. In der Anleitung wird nämlich die Montage nur seeeehr kurz beschrieben und zwar brav erklärt, dass man die Schrauben E benötigt um die Säule auf den Fuss zu schrauben, aber es wurde wohl vergessen irgendwo aufzuführen welche der Schrauben nun Typ E sind. Aber, wie gesagt, ein bischen logisches Denken und nun läuft sie.
Ich denke für den Anfang (und ab und zu ein paar Löcher in den Erl oder in die Holzgriffschalen) wird sie schon reichen...
neweinstein
dass man sich für das Geld einer richtig guten schon fast eine kleine Optimum Fräse kaufen kann... das ist irgendwie gemein:
Das eigentlich Gemeine daran ist, dass Du mit 1200 Euro für eine Opti BF20 nur aufhören kannst, wenn Du sie nur zm Bohren nehmen willst.
Aber dann denkst Du: Warum benutze ich sie eigentlich nicht als Fräse?
Und schon gehts los:
Ein, zwei mittelgrosse Schraubstöcke, Spannpratzen, Spannzangenfutter mit Spannzangen, Fräser, Kreissäge, Messuhr, digitale Anbaumessschieber, Leuchten............
Dann denkst Du: Muss das eigentlich sein, 2500 Euro, wenn ich doch eigentlich nur bohren will???
Und entschliesst Dich doch, eine billige Tischbohrmaschine zu kaufen.
Und denkst bei jedem Drehzahlwechsel "soll ich den Riemen wirklich umlegen oder gehts nicht auch mit der aktuellen Drehzahl - warum habe ich aber auch keine Bohrmaschine mit stufenloser Drehzahlverstellung gekauft".
Eigentlich kannst Du machen was Du willst, aus diesem Problemkreis kommst Du nie raus.
Also mach was Du willst!
smallmagnum
16.10.07, 12:39
Sodala.
Habe mich gerade durch diesen Thread gelesen, weil ich gestern bei ALDI in R auch wieder diese 50Euro-Bohrmaschinen gesehen habe.
Da ich bisher meine Löcher nur mit dem Akkuschrauber gebohrt habe, wird die Maschine für mich ein klarer Fortschritt sein.
Dass man von dem Billigteil nichts besonderes erwarten darf, ist mir schon klar, aber für kleine Bastelarbeiten scheint sie - Eueren Aussagen nach - durchaus geeignet zu sein.
Jedenfalls werde ich sie mir heute holen, auch wenn ich sonst von billigem Werkzeug nichts halte. Denn ein professionelles Gerät im vierstelligem Eurobereich, möchte ich mir nicht wirklich leisten.
Wenn sie einigermaßen taugt, gönne ich ihr vielleicht noch ein gutes Schnellspannbohrfutter, denn ein gutes Bohrfutter trägt entscheidend zum exakten Rundlauf bei.
Ich werde meine Erfahrung mit dem Teil später hier reinposten.
smallmagnum
30.10.07, 11:05
Sodala, wie versprochen ein kleiner Bericht.
Nach dem Auspacken der Bohrmaschine bzw. deren Einzelteile war erstmal reinigen angesagt. Die Teile waren stark mit Korrosionsschutz eingefettet, der sich allerdings leicht entfernen liess. Gereinigt habe ich mit Brunox Lubrifood, einem Scotchbrite und normalen Wischtüchern. Danach sah die Bohrmaschine aus wie neu ;)
Der Zusammenbau war mehr als einfach. Die paar Einzelteile waren schnell zusammengesteckt, die wenigen Schrauben waren ebenso schnell festgezogen. Die mitgelieferten Imbusschlüssel und der mitgelieferte Schraubenschlüssel sind - wie man sich vorstellen kann - ein Fall für den Schrottcontainer.
Nach den ersten Bohrungen war ich überrascht. Laufruhe befriedigend, Rundlauf trotz des relativ großen Spindelspieles ok.
Im Vergleich zu einem Akkuschrauber und Freihand.....
Absoluter Schrott ist allerdings der Maschinenschraubstock. Die bewegliche Backe hat Spiel in alle Richtungen. Spannt man ein kleines Werkstück nur in der Nähe der oberen Kante der Backen ein, kippt die bewegliche Backe mindestens 10° nach hinten.
Deshalb habe ich mir bereits einen vernünftigen Bohrmaschinen-Schraubstock bestellt.
Alles in allem bin ich recht zufrieden. Für weniger als 100 Euro (den zusätzlichen Schraubstock mit eingerechnet) kann ich jetzt einigermaßen vernünftig bohren.
Der Bohrtisch biegt sich imo nicht übermäßig stark durch. Da ich für meine Basteleien überwiegend mit Bohrdurchmessern bis zu höchstens 8mm arbeite, reicht die Stabilität vollkommen aus, vernünftig dosierten Vorschub vorausgesetzt.
Ein weiterer Pluspunkt ist der Sicherheitsschalter unter der Riemenabdeckung. Öffnet man diese, schaltet sich die Maschine ab.
Ich werde mir auch noch ein Schnellspannbohrfutter gönnen, das schon ab 0mm spannt. Das Wechseln der Bohrer ist mit dem Zahnkranzfutter mehr als lästig. Zudem können Bohrer erst ab 2mm eingespannt werden.
zunächst einmal hallo!
Wie man am Namen wohl sieht bin ich auch ein neuer hier. Bisher hab ich mich ja immer auf die Suchfunktionen beschränkt, aber da der Tag der Entscheidung für eine neue Tischbohrmaschine immer näher rückt muß ich jetzt doch mal ein paar eigene Fragen loswerden.
Also, mein absolutes Maximum liegt so ungefähr bei 300€. Ich weiß, dass die meisten hier dafür am ehsten eine gebrauchte Flott o.ä. empfehlen würden. Allerdings hab ich erstens kein Auto um sie abzuholen und zweitens - und vor allem - gar keine Ahnung, wie ich feststellen könnte, ob das Gerät schon durch ist oder eben noch nicht...
Deshalb tendiere ich auf jeden Fall zu einer Neuanschaffung inklusive Anlieferung.
Was ich aus den diversen Beiträgen und Beratungsgesprächen mit Shopbesitzern bisher herausgehört habe war:
Quantum (B20), Optimum (B17) oder eben die weiter oben angesprochene Westfalia.
Preislich geben die sich alle nicht viel, deshalb meine Frage, welche der 3 Maschinen ist am empfehlenswertesten? Wobei mein Hauptaugenmerk auf der Bohrgenauigkeit liegt, da ich eigentlich vor habe vor allem Folders zu machen.
Vor allem die Genauigkeit der Westfalia würde mich sehr interessieren! Insbesondere da man über diese Maschine sonst so gut wie nichts im Internet findet.
Vielen Dank schon mal für eure Mühe!
...und wirklich, - ich liebe dieses Forum! :super:
mikromeister
10.02.08, 15:29
Durchrutschende Riemen kann man mit Kolophonium klebrig machen und sie übertragen mehr Moment bei geringerer Spannung.
Kolophonium gibt es als Weichlot-Flussmittel oder für Streichinstrumenten-Bögen.
Hi Noob,
ich würde Dir aus mehreren Gründen zur Optimum raten.
1. Die Rundlaufgenauigkeit der Optimum ist erheblich besser als die der Quantum und mit Sicherheit nicht schlechter als bei der Westfalia und darauf liegt ja Dein Hauptaugenmerk.
2. Im Gegensatz zur Westfalia ist bei der Optimum schon ein einigermaßen ordentliches Bohrfutter dabei.
Mit Zahnkranzfuttern zu arbeiten finde ich noch nerviger als immer den Riemen zur passenden Drehzahl umzulegen,von Genauigkeit wollen wir gar nicht erst anfangen.
3. Die B17 von Optimum ist zwar erschreckend leicht, aber für die von Dir genannte Anwendung sicherlich noch stabil genug. Außerdem kannst Du sie mit dem Hackenporsche per Bus beim Händler abholen, was meiner Meinung fast immer besser ist, als online zu kaufen, erst recht bei Westfalia.
Hier haste noch ´n Link zu den Optimum/Quantum Maschinen, dann kannste Dir selbst einen ersten Eindruck verschaffen.
http://www.top-maschinen.de/werkzeugmaschinen/bohrmaschinen/optimum-bohrmaschinen/index.htm
:super: Super! Vielen Dank! Ist zwar auch die teuerste Variante, aber ich möchte mir ja auch nicht so bald wieder ´ne neue kaufen. Vielen dank auch noch für den Link, die sind echt sehr freundlich da! Hab Freitag mit der Beratung dort telefoniert. Die hatten mir auch schon zur Opti geraten. Nur Verkäufern mag ich irgendwie immer nicht so recht trauen.
Also noch mal vielen Dank!
Torsten Pohl
10.02.08, 23:08
Hm das ist halt immer der feine Grad zwischen dem was man hat und will und was man ausgeben kann.
Meine Westfalia ist mitlerweile mit nem Kreuztisch aufgewertet und übernimmt auch leichte Fräsarbeiten, auch in Titan (Natürlich kein Planfräsen o.ä. aber für ne Tasche in der Platine langts mit Geduld)
Das auf kurz oder lang damit Spiel bzw. ein Lagerschaden vorprogramiert ist, gar keine Frage.
Aber die Lager sind DIN Leicht zu kriegen Verschleißteil eben:teuflisch:teuflisch.
Aus heutiger Sicht würde ich heute ne kleine Bohrfräse kaufen BF20l zB. die macht das Bohren so nebenbei und gut ist.
Tschau Torsten
:confused: hmmm, fast hatte ich "befürchtet", dass Du Dich noch meldest und positives über Deine Maschine verbreitest ;).
Nein im Ernst, ich find es echt super, wie gut dieses Forum funktioniert! Allerdings seh ich im Preis wirklich kein Argument, da ich die Opti im Netz auch für 278 € (inkl. Mwst. UND Schnellspannbohrfutter) gefunden habe.
(@Copper: Abholen wäre mir im Prinzip auch lieber, aber erstens der Kampfpreis! und zweitens und vor allem hab ich bis jetzt noch keinen Laden für Optimum Maschinen in Bremen gefunden (Anfrage auf der Optimum homepage läuft).
Die Frage ist für mich wirklich nur, welche besser (genauer) bohrt. Das Geld hab ich im Prinzip für keine der Maschinen, bin aber bereit es auszugeben! Eine BF 20 liegt die nächsten Jahre wohl aber noch außerhalb meiner finaziellen Reichweite (noch in "Ausbildung"). Dass DAS eine geile Maschine ist steht wohl aber außer Frage! Träum...
Also, wenn Du, Thorsten, nicht davon überzeugt bist, dass die Westfalia einfach die bessere Wahl ist werde ich mir spätestens nach der nächsten Monatszahlung die Opti holen. :) FREU!!! :)
Ach ja, und hat irgendjemand vielleicht noch ein paar Tips bezüglich der Bohrer und Reibahlen (Hersteller, Bezugsquellen...?) oder ist da prinzipiell erst mal jeder HSS Stahlbohrer geeignet?
Nochmal vielen Dank für die Antworten! Bei so viel Geld weiß man gute Beratung doch gleich doppelt zu schätzen!
wie groß ist denn das unternehmen in dem du deine ausbildung machst? wäre es nicht möglich beim einkäufer mal hallo zu sagen und die maschine privat über die firma zu kaufen? => opti schickt die maschine an deine firma => händlerzuschlag fällt raus, versandkosten ebenfalls dezimiert, evtl wegen prozenten nochmal billiger
Ein wichtiges Merkmal sind die einstellbaren Drehzahlen. Wenn Du mit der Maschine senken und reiben willst, sollte die Drehzahl je nach Werkstoff und Werkzeugdurchmesser deutlich unter 500 U/min gehen. Das wäre bei der Opti B17 nicht der Fall.
Die Westfalia ist da mit 120 U/min wesentlich vielseitiger.
Außerdem solltest Du schon genauer definieren, was für Bohrer und Reibahlen Du brauchst bzw. was Du damit machen willst. Das Angebot ist nähmlich riesig............
:confused: ohhh ich wußte doch es wird noch komplizierter....
trotzdem danke für die Hinweise! Also, um mal wirklich ganz ehrlich zu sein, so 100%ig kann ich den Einsatzrahmen noch nicht abstecken. Wie gesagt, ich bin ein absoluter Neuling! ohne jede Metall-Fachausbildung. -so eher ein Theoretiker. Im Moment bastel ich grad mein erstes Fixed, ein Küchenmesser. Bei diesem Messer wären das Loch für den Erl eigentlich das einzige was gebohrt werden müßte...
Aber, wie schon erwähnt, eigentlich möchte ich vor allem Folder bauen und hab dementsprechend auch schon ein bisschen rumgelesen (mein bestelltes Buch "Back-Lock-Knifes" hat sch... DHL leider verschlampt :mad:, Nachforschungsantrag läuft... :mad::mad::mad:) und so wie ich das sehe sollten die Klinge und die Griffplatten hierfür so exakt wie möglich aufgebohrt werden, damit das an der Achse nicht wackelt. Als alter Studikus habe ich also auch mal nachgelesen wie das mit dem exakt bohren so ist und da bin ich dann vermehrt auf das Thema reibahle gestoßen, so mit dem Tenor, exakte Löcher können nur gerieben werden (?).
Zusammengefasst wären die Anwendung der Bohrmaschine und so dann dementsprechend exakte Löcher für die Achsen und die Schräubchen von Foldern (max. 4mm(?)). Interessant wäre halt auf jeden Fall wie gut diese Westfalia ist. Ich mein die Nennwerte erscheinen mir alle ganz gut und Thorsten scheint ja auch sehr zufrieden. Mich wundert halt nur, dass ich die Maschine so gut wie nirgends finde und auch im netz nicht allzuviel dazu gesagt wird. Andererseits meine ich aus Thorstens Beitrag herauszulesen, dass er auch Folders baut und er scheint ja echt zufrieden mit seiner Maschine zu sein. :confused::confused::confused:
@Thorsten: ich hoffe ich nerve nicht, aber könntest Du vielleicht nochmal was über die Genauigkeit Deiner Maschine sagen? So irgendwas von "ich bin jedesmal genervt wenn ich mit dem Ding arbeiten muß!" bis "für mich und meine Folder absolut ausreichende Genauigkeit. Es ist ein Genuß damit zu arbeiten!"
Irgendwie ist das echt alles sehr schwierig! Vor allem wenn man keine Ahnung von der Materie hat und einen jedes neue vernünftige Argument wieder umstimmen kann...
Am liebsten würde ich ja den Publikumsjoker ziehen. Welche Maschine soll ich mir kaufen? Absolutes Oberlimit 350€. Die Abstimmung ist eröffnet... ;) Trotzdem auf jeden Fall noch mal vielen Dank für alle Tips!!!
Hallo,
also zu den angesprochenen Maschinen kann ich nicht viel sagen, aber ein Punkt ist bisher etwas zu kurz gekommen: Weiteres benötigtes Zubehör!
Wichtiger als ob die Bohrung nun 1/100 mm größer oder kleiner ist, ist mMn die Lage der Bohrungen zueinander und die Winkligkeit. Dazu braucht es aber v.a. neben der geeigneten Reihenfolge einen Bohrschraubstock und ein paar Bohrzwingen (letztere kann man sich evtl. auch selber machen). Denn am einfachsten macht man deckungsgleiche Löcher, wenn zwei Werkstücke gemeinsam gebohrt werden.
Zur Bohrung der Steckangel hab ich am WE erst wieder gemrkt, wie wichtig die Winkligkeit ist und wie schön ein ausreichender Pinolenhub wäre....
Gruß,
Daniel
:confused::confused::confused:
1/100 ? sprechen wir hier wirklich nur um Hundertstel in der sich solche Maschinen unterscheiden?
Das mit dem Zubehör ist richtig, und ich hab auch schon extra Geld (ca. 150) dafür eingeplant. Allerdings scheinen mir die Maschinenschraubstöcke von der Ausstattung her irgendwie ziemlich ähnlich (?). Ich dachte ich kauf mir da erst mal einen der gehobenen Unterklasse und ersetze den bei Bedarf dann vielleicht... Irgendwie dachte ich auch, dass ich so Kleinteile eher irgendwo im Fachhandel mir Beratung kaufe, die können mir dann auch gleich mal erklären wie ich die Sachen benutze...
Der Phinolenhub wiederum würde ebenfalls eher für die Westfalia sprechen (80 vs. 65 mm. - ein wirklich guter Einwand!).
Irgendwie frag ich mich grad, ob ich wohl zu häufig antworte... -sorry!
-ähm nein, so wars nicht gemeint. Schön wenn es so wäre...
Nein, das mit dem einen Hundertstel bezog sich v.a. darauf, dass weiter oben mal die garantierte Rundlaufabweichung fiel und die ist bei der Optimum 2, bei der Quantum dagegen 3 Hundertstel...
und mMn liegen die Quellen (oder lagen sie bei mir zumindest) ehr in mangelhaftem Zubehör...
that´s all
Aber da hab ich ja anscheindend offene Türen eingerannt, gut so!
Noch zum Maschienenschraubstock: Absatz für Bleche und Prisma für Rundmaterial haben eigentlich alle, den Preis / Qualitätsunterschied habe ich bisher meist in der Führung des losen Backens gemerkt: Entweder er schlappert drauf rum oder er ist entsprechend tief und läuft satt.
Torsten Pohl
12.02.08, 23:55
Moment Bremse!
Ich kann wirklich keinen Vergleich zwischen den Maschinen anstellen da ich ja nur die Westfalia habe.
Meine alte Flott kommt an die nicht mehr ran allerdings hat sie ihr Geld auch längst verdient;)
Also was mach ich mit der Westfalia:
Bohren natürlich, alles was ich will bis 25mm MK2 , bzw. 16mm im Bohrfutter egal in welchem Material Stahl, Guss, Holz,......
Das macht die seit nummehr etwa nem Jahr absolut ohne Probleme, und kraftvoll.
Die vielen möglichen Übersetzungen lassen eine Abstimmung relativ gut zu.
Bohrungen die absolut genau sein sollten (zB. für Achsen), werden bei mir gebohrt, und dan ohne Aus/umspannen gerieben.
Bei den kleinen Durchmessern die ich da brauche, nehme ich den Keilriemen einfach ab und benutze die Maschine selbst als Werkzeugführung.
Es ist fast wichtiger bei solchen Arbeiten wirklich gute Bohrer/Reibalen und einen Top Maschinenschraubstock zu haben.
Aus meiner Sicht war diese Maschine also keine Fehlinvestition, sie tut das was sie soll, erstaunlich gut.
Was aber nicht heißt das andere deswegen nix sind, wie gesagt das kann man nur beurteilen wenn man beide oder mehrere direkt vergleichen kann.
Anderseits mal ne kleine Kostenaufstellung.
Maschine selbst hab ich damals 299.- bezahlt, Maschinenschraubstock 200.- (Bucht gebraucht), Kreutztisch China aber OK (Bucht) 159.- +
50.-Versand alles zusammen also rund 700.- da fehlt nicht mehr viel zur Vario, mal nachdenken drüber!!!
Mein Tip:
Wenn es wirklich erst mal nur darum geht ein Loch in die Angel zu bohren, kauf dir ne 39.-Aldi Maschine und investiere in die hochwertigsten Bohrer, Maschinenschraubstock etc. die du kriegen kannst die kann das erst mal fast genauso, und die Genauigkeit langt auch erst mal locker für ein paar Folder.
Irgendwann könnte es sonst sein das du ne 300.-€ Maschien rumstehen hast und genau dieses Geld dir fehlt für ne Bohrfräse die du eigentlich bräuchtest.;);)
Und aus der 39.-€ Maschine baust du dir irgendwann nen Bandschleifer,( kein Witz sowas baue ich demnächst Osman).
Tschua Torsten
Ich würde mit an Deiner Stelle mit dem Etat eine günstige Bohrmaschine + ordentliches Zubehör kaufen. Vor allem ein gutes Bohrfutter.
Für einen Grundstock gutes Werkzeug (Bohrer, Reibahlen, Senker, Gewindebohrer) kannst Du dann noch einmal das Gleiche wie für die Bohrmaschine investieren.
Rein von den Daten her würde ich die Westfalia bevorzugen.
Wenn Du wirklich Folder bauen willst, wirst Du ganz schnell merken, daß man eigentlich noch eine Fräsmaschine + Drehbank + Flachschleifmaschine + Tellerschleifer usw. brauchen könnte..............:steirer:
...und es wird immer schwieriger... :)
Aber egal, erst mal recht vielen Dank für Eure reichhaltige Hilfestellung! Vor allem Dir, Thorsten!
Dass Du die Maschinen nicht direkt vergleichen kannst habe ich mir fast gedacht, aber Du hast, finde ich, recht gut beschrieben, was Du mit Deiner Maschine machst. Unbedarft und naiv wie ich bin würd ich mal sagen, dass sind in etwa genau die Arbeiten, die ich (glaube ich ;)) auch damit machen möchte, und wenn Du seit etwa einem Jahr glücklich mit Deiner maschine bist werd ich ihr wohl auch mal ´ne chance geben, vor allem da sie auch noch 50€ billiger geworden ist.
Das mit dem Zubehör ist sicher ein guter Einwand, aber irgendwie sträubt sich in mir alles gegen ein Billig-maschine, bei der ich schon von vornerein zu wissen glaube, dass ich damit nicht recht glücklich werde und wahrscheinlich bald nachlege, dann lieber erst mal ´ne vernünftige Maschine und halt nur ein Maschinenschraubstock + Bohrer, Reiber und Senker (...). Den Kreuztisch kann ich ja dann im nächsten Monat nachlegen, wenn ich merke dass ich ihn brauche.
Also, wenn in den nächsten Tagen keine wirklich guten neuen Argumente auftauchen würde ich mal sagen: Alea iacta est! DER Würfel ist gefallen...
:super: Nochmal supervielen Dank für Eure Hilfe!!! :super: :super: :super: Mit meinem nächsten Problem komm ich ganz bestimmt wieder zu Euch! auch wenn ich eigentlich hoffe, dass ich noch eine Weile ohne Fräse und Drehbank auskomme ;)....
Schön!
Ich hoffe, dass Du uns dann auch zeigst, was Du dann so mit dem Maschinchen anstellst:D
Und bitte korrigiere das Caesar-Zitat in Deiner Übersetzung!
Alea iacta est (Singular!): Der Würfel ist gefallen.
Gruß
chamenos (der 6 Jahre lang Latein lernen musste)
;) ooops, t´schuldigung, fand naturwissenschaften halt irgendwie immer schon spannender... trotzdem danke!
Und natürlich werd ich euch an meinem weiteren Werdegang teilhaben lassen, auch wenn ich mir dann erst mal noch ´ne Digi-Cam besorgen muß, - und dafür hab ich jetzt leider wirklich kein Geld mehr ;)
(- muß ich wohl eine leihen... - werd ja wohl auch noch öfter mal ein paar tips brauchen ;) ).
Also NOCHMAL DANKE AN ALLE! IHR SEID SPITZE!!! :super:
:confused: hmm, schon wieder ich. nachdem die Entscheidung für die Bohrmaschine nun gefallen ist steh' ich schon wieder vor den nächsten Rätseln:
- Schnellspannbohrfutter (ist Röhm in Ordnung?)
- Maschinenschraubstock
- Kreuztisch (wäre nur um das Werkstück bequem positionieren zu können. Fräsen möchte ich mit der Maschine eigentlich nicht, da irgenwie alle sagen, das wäre gift für´s Gerät...)
- Bohrer (ist da die Marke wichtig, oder kann man eigentlich alle "teuren" HSS-Bimetall nehemn)
- Reibahle (4 mm für gekaufte Folderachsen, und wie dick muss der passende Bohrer dazu sein? wären 0,2 mm weniger passend bei dem Durchmeser (hab ich aus einem anderen Forum) - und wieder, ist die Marke wichtig...)
Insgesamt hätte ich noch so ungefär 250 bis max. 350 € für die ganzen Sachen zur Verfügung. Wenn das nicht reicht und es funktioniert, könnte ich vielleicht erst mal auch auf den Kreuztisch verzichten? Bin mir nur nicht sicher in wie weit ich dann die Bohrung plazieren kann...?
Ich weiß, das sind wieder viele Fragen auf einmal, - und für die meisten von Euch wahrscheinlich sogar ziemlich blöde Fragen - aber nachdem hier jetzt so viele Leute gemeint haben wie wichtig das Zubehör ist möchte ich da nicht umsonst viel Geld ausgeben...
Bin echt dankbar für jeden Tip!
Ach ja, und dann hab ich noch die erste Versuchsklinge beinahe fertig gefeilt. Wenn ich jetzt noch schnallen würde wie das mit den Bildern funktioniert :confused: würd ich sogar ein Bildchen zeigen...
(:confused:oder muß das erst freigeschaltet werden? das stand sowas in den FAQ:confused:)
... würd ich sogar ein Bildchen zeigen...
(:confused:oder muß das erst freigeschaltet werden? das stand sowas in den FAQ:confused:)
Das Zauberwort heißt Fördermitgliedschaft (http://www.messerforum.net/payments.php?).
Da man hier durch gute Tipps einiges Geld spart, kann man mit 20.- Jahresbeitrag etwas an's Forum zurückgeben.
Dann ist das Bilder einstellen ein Kinderspiel.
Gruß,
Steffen
Ein Röhm Schnellspanbohrfutter Typ Supra sollte für so eine Maschine reichen. Wenn Du höhere Ansprüche hast, dann Röhm Spiro oder ein Albrecht Bohrfutter. Kostet dann aber fast so viel wie Deine Bohrmaschine.......... :haemisch:
Maschinenschraubstock ist eine großzügiger Begriff. Kauf Dir einen ordentlichen Bohrschraubstock. Hier hast Du einen Überblick. Auch preislich:
http://www.spanntechnik-shop.de/Schraubstoecke:::10.html
Bohrmaschine und fräsen ist tabu. Für Dein Etat gibt es keinen ordentlichen Kreuztisch. Spar Dir das Geld für eine Fräsmaschine oder für das andere Zubehör.
Wo kaufst Du Deine Bohrer? Werkzeughändler, Baumarkt oder Internet?
Markenware bekommst Du beim Werkzeughändler. Wobei die mittlerweile auch Chinaware im Programm haben. Bei Hornbach z.B. gibt es gute Bohrer von Alpen. Aber auch hier unterschiedliche Qualitäten (rollgewalzt/geschliffen). Hier würde ich die Inox Bohrer kaufen.
Die ganzen Noname "Titanbohrer" kannst Du vergessen.
Eine Zugabe von 0,2mm beim reiben ist i.O. Es wird zwar eine Zugabe von 0,1mm empfohlen, aber mit 0,2 bist Du auf der sicheren Seite. Eine ordentliche Bohrung vorausgesetzt.
Hier natürlich das gleiche wie für gute Bohrer. Wobei Hornbach keine Reibahlen hat..........:steirer:
gast131009
18.02.08, 14:53
Und eigentlich ist der Würfel geworfen worden, was zwar von der Endgültigkeit her das selbe ist, aber wäre diese falsche Übersetzung nicht so populär, würden meine Lateinlehrer das wohl bemängeln.
2* Zentrierbohrer DIN 333 Form A würde ich noch Vorschlagen.
1* 90° Kegelsenker (Nachtrag)
Gühring oder Titex Plus sind aus meiner Erfahrung guter Hersteller (es gibt noch mehr)
Gute HSS oder HSS-E (für A2/A4) Bohrer für Stahl sollten für "normale" Anwendungen voll ausreichen. Auf TitanXXX-beschichtungen kann man im Normalfall verzichten, da entweder die Beschichtung nichts taugt oder man für den Aufpreis fast schon einen 2. HSS Bohrer bekommt. ;)
- Maschinenschraubstock
Zum Spannfutter und Kreuztisch hat rumag schon fundiert geantwortet.
Zum Bohrer+Hornbach musste ich letzte Woche die Erfahrung machen, dass unserer die Bohrer nur mit 0.5 mm Abstufung hat - das kannst Du dann eher vergessen.
Ansonsten gibts viele Threads zum Thema Bohrer, HSS, Co!
Maschinenschraubstock ist grenzwertig:
Auf der von rumag verlinkten Seite findest Du Bohrmaschinenschraubstöcke um 25 Euro und Fräsmaschinenschraubstöcke für 900 bis über 3000 Euro (dann habe ich wegen tränenden Augen leider nichts mehr gesehen...)
Natürlich habe ich u. a. auch so einen billigen Bohrmaschinenschraubstock und es ist (viel!) besser als nix um mal ein kleines Werkstück spannen und von Hand halten zu können.
Aber viel Vertrauen, z. B. in die Rechtwinkligkeit habe ich da nicht.
Da würde ich mir lieber eine Stahlplatte herrichten auf die ich z. B. die Folderklinge mit kleinen Spannpratzen flach aufspannen kann.
Hans
1) 2 Zentrierbohrer DIN 333 Form A würde ich noch Vorschlagen.
2) Gühring oder Titex Plus sind aus meiner Erfahrung guter Hersteller (es gibt noch mehr)
1) Gute Idee! Aber dann in mehreren (kleinen) Durchmessern
Und wenn man schon dabei ist, braucht man eigentlich auch noch Kegelsenker.
Und vielleicht sogar noch Plansenker.
Und schon explodiert der Zubehörbedarf...
2) Bei diesen Herstellern wirst Du um den Fachhandel nicht herumkommen. Obwohl man manchmal auch im Viersternekaufhaus fündig werden kann
Übrigens gibts bei den Guten auch Bohrerkassetten mit 0.1 mm Abstufung. Aber je nach Qualität kommen da auch wieder gute Preis zusammen...
Günstiger dürfte es werden, wenn man sich vorher mal Gedanken macht, welche Durchmesser werden benötigt für Gewindekern- und Durchgangsbohrungen, für Untermassbohrungen zum Aufreiben etc.
:super: :super: :super::super::super::super::super::supe r::super::super::super:
Super, vielen Dank!
Damit kann ich doch schon 'ne ganze Menge anfangen!!! Werde dann wohl erst mal bei Hornbach kuggen und den Rest dann im internet zusammensammeln.
In jedem Fall scheint mir die Werkzeugauswahl langsam fast so schwierig wie das Messer machen selbst ;) . Ohne Eure Hilfe wär' ich heillos verloren!
Über eine Fördermitgielschaft werd ich in jedem Fall nachdenken, nur diesen Monat wird das wohl nichts mehr, da ich wohl jeden Cent in Material investieren werde. - und neuen Stahl brauch' ich auch noch...
:rolleyes: So, nachdem die meisten von Euch wahrscheinlich schon die Hoffnung aufgegeben haben jemals nochmal etwas von mir zu hören habe ich es tatsächlich noch geschafft "Fördermitglied" zu werden.
Somit kann ich auch erste Fotos meiner Erstlingswerke veröffentlichen.
Beide sind noch gänzlich in mühsamer Feilarbeit (Der BS 200 steht erst seit ein paar Tagen in der "Werkstadt" und wartet auf den Anschluß seines FU.) entstanden. Jan hat Sie dann freundlicherweise mit mir zusammen gehärtet (Nochmal Dank an dieser Stelle!!!). Das kleine habe ich jetzt für fertig erklärt (obwohl ich mit dem Griff eigentlich nicht 100% zufrieden bin, weil er bei der letzten Niete etwas gerissen ist und ich dann doch noch kleben mußte. Aber irgendwann muß ich ja auch mal mit dem nächsten anfangen...).
Also, beide Klingen sind aus 3-Lagen-Weißpapier-Stahl (von Dick) mit der Feile herausgearbeitet. Die Führung für den Erl wurde mit Stechbeitel und Messer herausgearbeitet (konnte nicht auf das Geld für die Bohrmaschine warten:rolleyes:).
Das kleine ist schon komplett fertig und rasiermesserscharf, die Gesamtlänge beträgt 21 cm, die Klingenlänge 9,5 cm, Griff und Scheide wurden vermutlich aus Pflaumenholz gefertigt (Hab ich aus einem Kaminholzstabel gezogen. Für eine genauere Bestimmung wäre ich auf jeden Fall dankbar, wird mit den Fotos wahrscheinlich aber sehr schwierig.). Die Zwinge besteht aus Edelstahl, die Nieten aus Alu.
Das große muß noch vernietet, geschärft und poliert werden, aber wenn ich jetzt schon mal dabei bin...
Die Gesamtlänge beträgt hier 26 cm bei einer Klingenlänge von 13,5 cm (blöde Länge, ich weiß, aber als ich angefangen habe hab ich mich mit sowas einfach noch nicht beschäftigt... :mad:), der Griff ist aus Olivenholz (ein altes Küchenbrett :super:), die Zwinge wieder aus Edelstahl. Die Fotos wurden leider mit meinem Handy gemacht da für eine DigiCam einfach das Geld fehlt...
Zum Abschluß nochmal danke an ALLE die mich hier so super beraten haben!!! Ihr wart eine große Hilfe!
Ich hoffe auf konstruktive Kritik!
Bis dann Steffen
Powered by vBulletin® Version 4.1.12 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.