Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schärfen für Anfänger
Hallo,
bitte nicht sofort den ,,such-doch-im-Forum''-Knüppel rausholen :D
Ich weiß, dass das Thema ausgelutscht ist und die Suche habe ich nat. auch durchgeführt.
Weil die Schleifgeräte aber teuer sind (für mich), möchte ich hier nochmal nachfragen, bevor ich jetzt bestelle.
1. Ich habe vom Schleifen keinen Plan und (noch) kein Talent (mit Steinen und Wasser schon getestet :rolleyes: ); in diesem Fall werden ja laut Forum das Lansky-Set oder der Sharpmaker empfohlen.
2. Ich suche also eine *hust* idiotensichere Lösung;
es soll also das Lansky sein, oder? Oder ist der Sharpmaker sicherer?
Die Mehrheit tendiert hier doch zum Lansky weil a) sicher und b) gut?
Es sollen damit vorhandene Messer (SAK, Opinel, Pika) scharfgehalten werden, keine Bearbeitung von Rohlingen etc.
Wenn niemand Einwände hat, würde ich das 3er Lansky nehmen.
Steine, Abziehleder etc. kommen (noch) nicht in Frage.
Gruß
Priester
Hallo Priester,
das Lansky kann ich uneingeschränkt empfehlen. Schärfe mit meinem (5 Steine) seit Jahr und Tag.
Ist selbst für absolute Grobmotoriker wie mich idiotensicher. :irre: :glgl: :irre:
Ich würde dir allerdings noch zusätzlich eine Tischmontage empfehlen. Habe selbst so ein Ding (sieht ein wenig aus wie eine Schraubzwinge). Lässt sich an den meisten Tischen, Bänken und so weiter befestigen und macht das Schärfen nach meiner Meinung noch angenehmer.
Also mein Tipp: ZUSCHALGEN!!!! :super: :super: :super:
Viel Spass und viele Grüsse
Markus
Ja was denn nun :p :irre:
Preislich ist ja das Lansky-Set günstiger (+)
Welches ist denn nun ,,leichter''? Es soll ja erstmal nur für das nötigste sein; eventuell kommt ja später noch ein zweites dazu.
Wenn sich das hier die Waage hält, dann kaufe ich halt das günstigere Set und später noch den Sharpmaker? Gibt es da keine klare Tendenz?
Badger1875
13.06.06, 12:30
L A N S K Y
Badger
ích hab jahrelang Probleme mit dem Schärfen gehabt - bis zum sharpmaker :super:
Geht schnell, einfach, idioten- und tollpatschsicher, jetzt kanns sogar ich. :)
Markus Wag.
13.06.06, 12:35
Hallo,
im Moment bin ich auch noch ein Anfänger .
Vor zwei Monaten hab ich mir das Lansky-Set bei einem großen Auktionshaus gekauft .
Ich war und bin begeistert , sofort beim ersten mal hab ich ein Messer bis zum rasieren bebracht und es hat nur etwa 40 min. bei einer 20 cm Klinge gedauert .
Also zum Anfang kann ich das Lansky für den Preis nur empfelen .
MFG.
Markus Wagner
Ich danke Euch; werde mich dann mal nach Angeboten umsehen.
Gruß
Priester
Also beim SM muss man auch den Winkel halten, nur senkrecht. Bei den angesprochenen Messern würde ich schon nochmal darüber nachdenken, ob etwas weniger Geld für Steine besser angelegt sind. Zumal man bei Steinen einfach mehr Auswahl an Körnung etc hat.
Man könnte auch erwägen, mit dem Mousepad und Schleifpapier vorzugehen. Da wird die Winkelgenauigkeit etwas gemildert und man kommt auch zu feinen Ergebnissen. Mache ich und finde ich klasse. Zwischendurch mit einer Keramikstange leicht abgezogen, fertig.
Alles in allem eine günstigere Alternative.
Ich sag das nur, um Dir Mut zu machen und nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen (kann ich nicht...). Die Schleifhilfen brauchen auch Übung. Freihand geübt kannst Du immer und überall Deine Klinge scharf halten.
Hi,
Ich habe meinen Lansky zwar im Moment noch nicht sondern nur bestellt aber ich muss mir mühe geben nen geraden strich zu ziehen und werde dann mal davon berichten wenn ich das set habe ob das für so menschen wie mich geeignet ist.
40 Minuten?! Hast Du den Winkel herab gesetzt oder warum so lange?
Also beim SM muss man auch den Winkel halten, nur senkrecht. Bei den angesprochenen Messern würde ich schon nochmal darüber nachdenken, ob etwas weniger Geld für Steine besser angelegt sind. Zumal man bei Steinen einfach mehr Auswahl an Körnung etc hat.
Man könnte auch erwägen, mit dem Mousepad und Schleifpapier vorzugehen. Da wird die Winkelgenauigkeit etwas gemildert und man kommt auch zu feinen Ergebnissen. Mache ich und finde ich klasse. Zwischendurch mit einer Keramikstange leicht abgezogen, fertig.
Alles in allem eine günstigere Alternative.
Ich sag das nur, um Dir Mut zu machen und nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen (kann ich nicht...). Die Schleifhilfen brauchen auch Übung. Freihand geübt kannst Du immer und überall Deine Klinge scharf halten.
Ja, da hast Du recht; das mit dem Schärfen von Hand ist nat. die Königsdisziplin. Aber damit muss ich ja nicht unbedingt sofort anfangen. Wichtig ist erstmal, dass man scharfe Messer bekommt. Lohnen würde sich das schon, das Gerät wird hier dann auch vom Schwager und meinem Vater benutzt. Die haben zwar nur SAK, aber egal.
könig-christian
13.06.06, 12:59
Wenn der Preis entscheidet dann nimm das Lansky Set. Da ist der Winkel fixiert, das macht es teilweise einfacher. Beim Sharpmaker schleifst du Frei Hand, da gehört etwas Übung und ein Minimum an Geschick dazu.
Ich habe Lansky immer favourisiert, bin aber mittlerweile komplett auf Sharmaker umgestiegen. Bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit. Aber durch die Führung sollte der Lansky "Idiotensicherer" sein...
mfg
König
Sag doch einfach, das kann jeder Bauer, dann verliert man den übermäßigen Respekt. :D
Gerade bei kurzen Klingen fällt es erheblich leichter. Beim Stein hat man im Schleifen das gefühl, die Fläche richtig erwischt zu haben und dann kanns mit dem Schruppen losgehen. Beim SM hat mir die Sicherheit gefehlt.
Eine letzte Frage: in der elektronischen Bucht gibt es ja recht günstige 3er-Sets von Lansky; am günstigsten sind die mit Keramik-Schleifstein.
Den würde ich nehmen. Ist das in Ordnung? Oder MUSS es richtiger Stein sein?
Gruß
Priester
nimm den sharpmaker. mit dem hats bis auf DaBeppo bisher noch jeder geschafft.
Dann bin ich wohl der zweite...
Komisch eigentlich, denn ich bringe auch auf Steinen eine ordentliche Schärfe hin. Nur der Sharpmaker will nicht...
@Priester: Kennst du niemanden, bei dem du die verschiedenen Systeme mal ausprobieren kannst? Notfalls geht das sicher in einem Waffenladen. Dann solltest du aber fairerweise auch dort kaufen.
-Walter
Ich habe (inzwischen) auch beide Systeme und kann daher vergleichen:
Zum Anfertigen eines Grundschliffes ist das Lansky optimal, da hier die Winkel genau vorgegeben sind und es grobere Steine hat. Der Nachteil, es ist jedesmal doch ein größerer Akt, das Ding rauszuholen, aufzubauen, die Steine zu ölen und danach alles zu putzen.
Daher habe ich mir vor Kurzem noch den Sharpmaker geholt, hier ist das Nachschärfen wirklich fix und sauber gemacht. Und ich bekomme mit dem Sharpmaker eine besser Schärfe hin.
Also, meine Empfehlung: Wenn Du wirklich stumpfe Messer schleifen oder gar den Schneidwinkel verändern willst, dann ist das Lansky erste Wahl.
Wenn Du Deine Messer nur nachschärfen möchtest, dann halte ich den Sharpmaker für optimal.
Ach ja, noch zwei Dinge: Für Messer über 10-12 cm Klingenlänge ist das Lansky nicht optimal, da man dann nachspannen muss. Und Wellenschliff ist trotz speziellem Stein hierfür (ich hab das DeLuxe-Set) auch nicht das Wahre - in den beiden Diszipilnen ist der Sharpmaker für mich der klare Sieger.
Viele Grüße aus dem Odenwald,
Uwe
Da muss ich Uwe bis auf einen Punkt recht geben.
Für Messer über 10-12 cm Klingenlänge ist das Lansky nicht optimal, da man dann nachspannen muss. Und Wellenschliff ist trotz speziellem Stein hierfür (ich hab das DeLuxe-Set) auch nicht das Wahre - in den beiden Diszipilnen ist der Sharpmaker für mich der klare Sieger.
Bei längeren Klingen ist der Sharpmaker auch nicht das Gelbe vom Ei. Durch die begrenzte Länge der Sharpmakersteine ist bei längeren Klingen die Schleifbewegung nicht optimal.
Aber wie heisst es hier bei uns so schön:
Irgend ebbes isch emmer! :hehe:
eine weitere stimme für den sharpmaker.
beim lansky hat man vor allem beim nachschärfen nicht 100%ige genauigkeit, da man das messer jedesmal ein wenig anders einspannt und damit auch nicht immer den selben winkel trifft.
das gerade halten beim sharpmaker sollte wirklich gehen, wenn man sich an die anleitung hält (sprich möglichst den sharpmaker im stehen bedienen und auuf hüfthöhe plazieren)
ein weiterer vorteil des sharpmakers ist die enorme vielseitigkeit, denn mit dem kann man auch scheren, spar(gel)schäler, nagelknipser, zangen, hartmetall- bzw. wolframkarbidsachen, etc.pp. schärfen.
Ookami
Markus Wag.
13.06.06, 18:59
Hallo ,
@exilant : zu den 40 min. es war das erste Mal und das Messer hatte Scharten bis zum geht nicht mehr .
Inzwischen dauert es nur noch 5-15 min.
Also MFG.
Markus Wagner
Hallo,
auch nach ein paar Jahren Messersucht bin ich immer noch ein Lansky Fan.
In meinem Besitz befindet sich ein Deluxe Set, wobei die zwei feinen Steine kaum zum Einsatz kommen.
Zum Neuanlegen von Schneiden habe ich mir noch einen groben Lansky Diamantstein gekauft.
Mit dieser Kombination und einem Lederiemen bekomme ich eigentlich immer sehr gute Ergebnisse.
zingzong2005
18.06.06, 22:27
Für Messer über 10-12 cm Klingenlänge ist das Lansky nicht optimal, da man dann nachspannen muss.
Uwe
Ich habe mir überlegt,dass es doch einfacher sein müßte,wenn man sich einfach eine zweite Halteklemme kauft.
Damit würde man sich doch das umspannen ersparen?!
Und auch einen genaueren Schliff erzielen :staun:
Hatte das schonmal jemand ausprobiert???
mal ne zwischenfrage:
Mir fällt diese Halteklammer ständig ab, sobald ich etwas stärkeren Druck auf die Klinge ausübe (muss man doch, wenn man die rauhen Steine verwendet, oder?!)! Ich habe aber beide Schrauben sehr fest angezogen! mach ich irgendwas falsch?!
könig-christian
19.06.06, 10:11
Geht / ging mir auch immer ähnlich, die Klammer fängt an zu "wandern" wenn man sich dem Schleifen hingibt. Ich ziehe sie immer mit einer Zange (gefühlvoll) fest, dann geht es eigentlich ganz gut.
Messer mit durchlaufender Fehlschneide oder sonstiger Geometrie machen beim Lansky eh mehr Probleme als andere.
mfg
König
mal ne zwischenfrage:
Mir fällt diese Halteklammer ständig ab, sobald ich etwas stärkeren Druck auf die Klinge ausübe (muss man doch, wenn man die rauhen Steine verwendet, oder?!)! Ich habe aber beide Schrauben sehr fest angezogen! mach ich irgendwas falsch?!
Hatte auch das Problem mit der Halteklammer.
Wenn ich unter der Halteklammer längs auf die Klinge auf beiden Seiten einen Streifen Gewebeband klebe sitzt die Klinge viel fester in der Klammer und die Klinge wird nicht mehr von der Halteklammer zerkratzt.
Ich fange bei einer neuen Klinge mit einem 70er Lansky Stein an, mit dem 120er Stein aus dem 3er Set dauerte es ewig.
Meine Homepage (http://starbeam.de)
Hallo,
Gestern habe ich mein Lansky-Set bekommen und gleich mal damit rum experimentiert. Zuallererst sollte man sich wirklich eine alte Klinge nehmen und darauf etwas rumschrubben wenn man Anfänger ist bis man merkt wie sich das Zeug verhält, wie man den Stein halten sollte und überhaupt...
Wenn man sich etwas daran gewöhnt hat kann man sich auch mal an die eine oder andere bessere Klinge wagen. Für mich sieht es so aus als wäre es besser wenn man immer nur gegen den Klingenrücken schleift, da ich zumindest so besser mit dem Grat zurechtkomme.
Auch das Öl würde ich benutzen. Ich habe den Eindruck dass damit die Schneide viel glatter wird.
Als nächstes werde ich mir wohl noch den gelben (sehr fein) Stein und nen Polierstein dazuholen, damit müssten die Klingen dann noch glatter und schärfer werden.
Benutze seit zwei, drei Jahren den Sharpmaker, bin aber nicht so recht zufrieden. Sicherlich, die Messer lassen sich recht einfach und schnell nachschärfen, aber wirklich scharf bekomm ich sie nicht.
Daher die Frage: Was sind bei euch "sehr gute Ergebnisse"? Ich würde da den Punkt ansetzen, ab dem das Messer die Haare am Unterarm abrasiert. Aber so scharf hab ich mit dem Sharpmaker noch keines bekommen.
Moin.
@eisbaer
Ich nutze auch den Sharpmaker. Hast du schon mal nen 9er Opinel (Carbon) geschärft ? Dieses sollte eigentlich ohne größere Schwierigkeiten auf Unterarmschärfe gebracht werden.
Ansonsten die Messer nach dem Schärfen, auf Leder mit z.B. grünen Chromoxyd abziehen (genaueres findest du dazu in anderen Threads).
Danach sollten sie eigentlich rasieren.
Viele Grüße
Dominik
Das mit dem Leder hab ich schon gelesen, aber noch nicht versucht. Hatte bisher den Eindruck, ihr kriegt das mit dem Sharpmaker direkt hin. Weder das aber mal versuchen.
Zum Messer: Mein Opinel krieg auch am schärfsten, mir geht's aber hauptsächlich um mein EDC. (BM Pinnacle mit ATS 34 Klinge)
...Hatte bisher den Eindruck, ihr kriegt das mit dem Sharpmaker direkt hin...
Wie genau arbeitest du mit dem Sharpmaker?
Hast du auf die Gratbildung geachtet?
Nach den mittleren Stäben lassen sich bei mir Unterarmhaare rasieren, nach den feinen Stäben lassen sie sich gut rasieren und nach den ultra feinen Steinen (müssen extra gekauft werden) springen sie förmlich weg. Nach CrO Leder und blankem Leder wird das ganze schon äußerst annehmbar scharf...
Grüsse
Eric B. Haas
also meiner Ansicht nach finde ich das Schärfen von hand garnicht so schwer... nur die Sache mit dem Winkel ist etwas gewöhnungsbedürftig!
Aber nach ca. 3-4 Schleifstunden ging dass dann auch. (aber zugegeben: ich in, glaube ich auch nicht der ungeschickteste...)
Kurzum: Das Schleifen mit der Hand hat für mich schon fast den Stellenwert vom meditieren... is einfach anders als mit so vorrichtungen, weil man IMMER voll dabei sein muss!
aber für Anfänger empfehle ich das Lansky! da is eben die Sache mit dem Winkel wenigstens teilweise schon geregelt!
Enzo
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Und der Haifisch, der hat Zähne
Und die trägt er im Gesicht
Und Macheath, der hat ein Messer
Doch das Messer sieht man nicht.
SaberRider
25.06.06, 16:29
ich hab auch das lansky 5er set seit ein paar tagen. nach 2 tagen übung und diesem forum hier krieg ich jedes messer das ich hab zum rassieren. nun kauf ich mir bald noch den ganz groben diamant stein und den ganz ganz ultra feinen stein zum lansky set hinzu.
DANKE DAS ES HIER SO EIN TOLLES FORUM MIT SO NETTEN UND KOMPETENTEN USERN GIBT!!!
Hi,
Eben habe auch ich das erste Messer mit dem Lansky-Set und dem blauen Stein (fein 600) zum Rasieren gekriegt. Wichtig ist wirklich auch so oft die Seite zu wechseln bis der Grat weg ist, kann schon 10mal oder öfter sein, dann hat man aber auch ein sehr scharfes Messer.
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