Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ohje, mein Taschenmesser gefällt mir nicht mehr... [Kaufberatung M16 Ersatz]
Hallo,
ich bin die letzten Wochen auf der Suche nach einem Taschenmesser, welches mein CRKT M16 ablösen soll.
Als ich mein M16 bestellt hatte dachte ich einen super Kauf gemacht zu haben, da der Preis, die Masse und
auch das Design scheinbar "perfekt" für meine Zwecke schienen.
Man muss dazu sagen, ich zerschneide damit hauptsächlich Verpackungen, Folie und Schnüre (also nix dolles).
Wie sich jedoch herausstellte klemmt der Liner-Lock andauernd obwohl ich da keine Messeröffnungsriten veranstalte.
Was mir aber viel unangenehmer aufgestossen ist die Reaktion meiner Mitmenschen, wenn sie das gute Stück sehen,
was meiner Meinung nach an den Löchern im Heft und der sehr spitzen Klinge liegt.
Kurz gesagt ich suche ein Messer mit folgenden Spezifikationen:
- Messer das ich mit einer Hand öffnen und schliessen kann
- Sehr schlichtes Design
- guter Stahl
- universeller Schneide
- Heft mindestens 10cm lang, möglichst flach und mit Clip
- muss mit meinem Lansky-Set gut zu bearbeiten sein
Der eigentliche Grund warum ich euch damit belästige liegt darin, dass die Messer die ich schonmal gesichtet
habe, nicht ausführlich im Forum besprochen wurden (hab die Namen in der Suche eingegeben).
Hier die Auswahl:
- Buck Sirus, Deep Platinum Aluminum Handle
- Spyderco D'Allara2 Rescue
- Doug Ritter RSK Mk1
Und hier meine Fragen:
- Habt ihr eines dieser Messer und wenn ja sind sie zu empfehlen (Besonders Interessant wären die Qualität
der Lock-Mechanismen und das Schärfen der Messer)?
- Kennt ihr Alternativen, die um 100,- € liegen?
- Kann man überhaupt das Axis-Lock mit einem Finger entriegeln, bzw. mit einem Handgriff?
- Mangels Kreditkarte kann ich das RSK nicht bestellen, gibt es inzwischen einen deutschen Vertrieb?
Das war´s auch schon :p
Danke für´s lesen und ich hoffe ihr könnt mir helfen :super:
Viele Grüße Jochen
Crkt M16 habe ich auch und kann das mit dem klemmenden Liner bestätigen, obwohl es nur passiert wenn ich die Klinge mit dem Handgelenk aufschwinge.
Wenn es Dir mehr auf Funktion als auf Design ankommt wie wäre es mit crawford kasper folder bzw. Crkt M18.
Die Dummheit der Mitmenschen beim Anblick bestimmter Messer kenne ich, deshalb habe ich mir das Camillus dominator nicht angeschaft und mein camillus heat hat Stubenarrest.
Der Axis Lock ist einer der bedienfreundlichsten Verschlüsse für ein Klappmesser überhaupt, und zwar für Links- und Rechtshänder.
Und er läßt sich natürlich sehr problemlos mit einem Finger entriegeln.
Die Doug Ritter Modelle werden nicht nach D importiert, ggf. kann aber einer der Forenhändler weiterhelfen.
Allerdings wäre ein normales Griptilian sicher auch einen Blick wert, zumal Benchmade den Stahl gerade von 440C auf 154CM umgestellt hat.
Was das D´Allara angeht: von einem Messer ohne Spitze und mit durchgehendem Wellenschliff halte ich für den Alltag gar nichts.
Da fehlt ein entscheidendes Maß Vielseitigkeit.
Ich denke, bei Deinem CRKT ist eher der Gesamteindruck ausschlaggebend für Deine Umwelt, und nicht die Tatsache, daß die Klinge eine spitze Spitze hat. :p
Der Axis Lock läßt sich spielerisch mit einer Hand schließen. So um die 100 € wäre z.B. das Griptilian zu empfehlen. Es hat eine hervorragende Handlage und sieht nicht sehr martialisch aus.
Ich sehe gerade, da war schon wider jemand schneller als ich.
anson argyris
18.01.06, 12:58
.
Was das D´Allara angeht: von einem Messer ohne Spitze und mit durchgehendem Wellenschliff halte ich für den Alltag gar nichts.
Da fehlt ein entscheidendes Maß Vielseitigkeit.
:p
Gemeint ist aber anscheinend das D'Allara DROPPOINT ("D'Allara 2')
, und das gibt's in plain und in Comboedge.
Das Droppoint-D'Allara ist übrigens auch flacher und leichter als das ursprüngliche
Modell und deshalb meiner Meinung nach keine schlechte Wahl.
Das Rescue hat Revierler mal getestet. Klick! (http://www.testingear.com/html/spydie_rescue93_.html)
anson argyris
18.01.06, 13:26
Hallo,
Kurz gesagt ich suche ein Messer mit folgenden Spezifikationen:
- Messer das ich mit einer Hand öffnen und schliessen kann
- Sehr schlichtes Design
- guter Stahl
- universeller Schneide
- Heft mindestens 10cm lang, möglichst flach und mit Clip
- muss mit meinem Lansky-Set gut zu bearbeiten sein
Wirf mal einen Blick auf das Spyderco C 66 Centofante III oder IV.
Ist zwar ein Lockback, läßt sich aber dennoch mit einer Hand schließen,
und erfüllt ausserdem alle genannten Anforderungen.
crashlander
18.01.06, 13:28
Revierler hat allerdings das normale Spyderco Rescue 93mm getestet, das D´Allara Rescue ist was ganz anderes. Ich hatte mal den Prototyp in der Hand und muß sagen, daß die Spezifikation "flacher Griff" nicht erfüllt wird; das Messer ist ziemlich bauchig, liegt darum aber auch verdammt gut in der Hand.
Was das Doug Ritter angeht, würde ich mir einfach das normale Griptilian anschaffen. Ist billiger und sicher auch nicht schlechter.
Das Buck kenne ich nicht.
Um nochmal auf Beelzebubs Post zurückzukommen: Vielleicht ist das Rescue gar keine so schlechte Alternative. Es ist von der Größe her in den Spezifikationen, läßt sich super einhändig öffnen, durch den vorderern glatten Klingenbereich ist es alltagstauglich und flach ist es auch.
Zudem wirkt es durch den blauen Griff (wenn man es mit diesem kauft, gibts ja auch in schwarz) nicht so bedrohlich.
anson argyris
18.01.06, 13:30
Das Rescue hat Revierler mal getestet. Klick! (http://www.testingear.com/html/spydie_rescue93_.html)
Ich weiß, ich neige zur Klugscheisserei, aber das ist nicht das Messer, das domond
meint. Gemeint ist das C 82 D'Allara, das getestete Messer ist das C 14 Rescue.
Ich weiß, ich neige zur Klugscheisserei, aber das ist nicht das Messer, das domond
meint. Gemeint ist das C 82 D'Allara, das getestete Messer ist das C 14 Rescue.
Sorry mein fehler.... :irre:
gast141009
18.01.06, 17:30
- Messer das ich mit einer Hand öffnen und schliessen kann
- Sehr schlichtes Design
- guter Stahl
- universeller Schneide
- Heft mindestens 10cm lang, möglichst flach und mit Clip
- muss mit meinem Lansky-Set gut zu bearbeiten sein
Also - bei möglichst flach fällt mir das ansonsten wirklich sehr gute Griptilian nicht ein - und das D´Allara eher auch nicht.
Ist zwar auch nicht ultraflach :irre: - aber wie wäre es denn mit einem totalen und völligen "Exoten" - dem Böker Helios ?!?
(Genial wäre ein Spyderco Calypso mit Grösse zwischen Calypso und Calyso junior - aber das gibt´s ja nun einmal nicht...! :steirer: )
oeh, hat schon wer das benchmade snipe in den ring geworfen?
http://www.benchmade.com/images/model_blowup/10600.jpg
Test des Fecas Snipe hier:
http://www.testingear.com/html/folder.html
:D
Tolles Gerät, für das Geld....
Das Benchmade 12200 ist ein Schneidteufel, vernünftig von stahl, schlichtes Design, gute Verreiegelung, problemlos nachzuschärfen und GÜNSTIG. (das Untere auf dem Bild)
Test kommt bald.
http://img.photobucket.com/albums/v687/Revierler/12200-525.jpg
Also die Anfrage an´s Forum hat sich ja tatsächlich gelohnt (hätte ich nicht gedacht, dass da soviel geht). Vielen Dank :D
Eure Vorschläge und Tipps haben mir schon sehr viel geholfen. Da ich ja nur durch Internetshops surfe,
sind die Proportionen natürlich immer etwas verzerrt. Von daher sind die von euch aufgeführten "Dickerchen" erstmal auf
später verschoben (wobei ich wohl dem Alphabet nach einkaufen werden) :hehe:
Dank dem Vorschlag von Osterguentermann habe ich nochmal die Bökers überflogen. Was haltet ihr vom Böker Michael Böker G10 (http://www.wolfster.de/index.php?disp=shop&show=50/7/112077) ?
Die zwei Benchmade´s von Teachdair und Revierler sehen ja schonmal toll aus, aber sind die im Vergleich zum Griptilian auch flacher?
Bei Wolfster und Benchmade sind zur Griffdicke keine Angaben gemacht worden.
Was mir halt immer noch in der Nase steckt ist dieses Buck Sirus (http://www.wolfster.de/index.php?disp=shop&show=11/0/298GY) . Kennt ihr niemanden der das Teil hat?
Hier noch eine Frage die vielleicht etwas Klarheit über die Gewichtung der Heftdicke gibt (ich kann mir die Frage einfach nicht verkneifen):
Wer von euch sitzt auf der Arbeit mit Stoffhosen am Schreibtisch und einem Messer in der Tasche und wie dick ist dessen Heft? ;)
Viele Grüße und nochmals Danke :super:
Was die Dicken der Benchmades anbelangt: Da kannst du dir am besten den 2006er Katalog auf deren Seite runterladen.
http://messerforum.net/showthread.php?p=252598#post252598
Die geben bei ihren Messern so ziemlich alle Maße an, auch die Dicke, da kannst du dann weiter vergleichen.
...Hier noch eine Frage die vielleicht etwas Klarheit über die Gewichtung der Heftdicke gibt (ich kann mir die Frage einfach nicht verkneifen):
Wer von euch sitzt auf der Arbeit mit Stoffhosen am Schreibtisch und einem Messer in der Tasche und wie dick ist dessen Heft? ...Wenn's dir hilft gerne: Ich :steirer: und ich trage in der hinteren rechten Tasche ein Spyderco Delica 3 mit FRN Griff (ca. 9,5 mm) mit mir rum.
Hast schon recht mit der Frage; ist nicht unerheblich. Ich habe auch ein wenig rumexperimentiert, bis ich endlich was Passendes für'n Anzug gefunden habe.
Länge brauchst auch? (102 mm)
Was mir halt immer noch in der Nase steckt ist dieses Buck Sirus (http://www.wolfster.de/index.php?disp=shop&show=11/0/298GY) . Kennt ihr niemanden der das Teil hat?
Nö.
Aber die Buck-Seite gibt da Auskunft. :ahaa:
Zum Beispiel: das ist ein Assisted Opener, d.h. man öffnet die Klinge manuell ein Stückchen, und den Rest erledigt eine Feder, und das Messer öffnet "halbautomatisch", meist mit einem vernehmlichen "Tschack".
Ob das im Hinblick auf die von Dir genannte "Umweltverträglichkeit" ein Vorteil ist, weißt Du am besten selbst. :D
Und die Buck-Seite sagt auch, daß (anders als bei Wolfster genannt) die Klinge 420 ist, wobei mich ATS34 bei diesem Messer zu diesem Preis auch sehr gewundert hätte. :argw:
Also: streichen.
Gerade habe ich gesehen, daß es das Sirus x-mal mit 420-Klinge und genau einmal mit ATS34 gibt, und zwar das obige.
Das ist dann schon ok.
Wobei Assisted Opener allerdings immer noch als Fakt stehenbleibt.
Und der scheint bei Buck noch mit einem zusätzlichen "Safety and blade release lever" verbunden zu sein, d.h. da gibt es dann noch so ein fummeliges Hebelchen zum Öffnen. Leider beschreibt das Buck nicht näher, bzw. ich hab´s auf die Schnelle nicht gefunden.
Aber ein Assisted Opener mit einem separaten Hebel zum Öffnen? :argw:
Naja.
Ja danke Beagleboy, hätt ich mal bei Buck vorbeigesehen....hätt ich euch nicht mit dem Teil genervt......
Jetzt muss ich erstmal noch Benchmade-Katalog wälzen :super:
Aber hier zeigt sich, wie albern man sich als Anfänger dranstellen kann, auf die Herstellerseite
gehen und Katalog blättern, da muss man erst drauf kommen :ahaa:
@Peter: rechte Tasche hinten? Sitzt du auf dem Messer?
Wenn noch jemand ´ne Idee hat, vielen Dank im Voraus! :D
Nein, ich sitze nicht drauf. Das Messer ist am äußeren Rand (hüftseitig) der Gesäßtasche (wunderbares Wort!) eingeclipt. Nicht mal im Autositz stört es da.
Mann, wie beschreibt man das bloß? Und ein Foto von meinem Hinterteil mit Messer in der Tasche zu dieser Stunde? :irre:
@ Peter: Foto brauchts kein´s, ich hab das Messer mal umgesteckt check´s aus :p
Ich seh mich jetzt schon im Messerladen/Army-Shop nach nem Stuhl fragen
um die Messer unter realistischen Gesichtspunkten auszutesten :D
so ich habe jetzt alle möglichen Kataloge gedownloaded und gesichtet.
Da ich beim blättern dummerweise ein Benchmade Sequel gesehen habe,
werd ich mir, sobald ich das Geld zusammenhabe so eines anschaffen :(
Vielen Dank euch allen, ohne eure Ratschläge würde ich wohl immernoch
dasitzen (verzweifelt und mit Geld in der Tasche) :super:
Zum Thema Anzughose und Messer in der Tasche:
Ich hab ein Kershaw Leek, passt für den Zweck sicher sehr schön. Ohne Clip ist es nämlich nur 0,5cm dick :super:
http://www.srknives.com/images/kershaw_leek.jpg
[Quelle: Google Bildersuche]
Sieht nicht beängstigend aus, weckt aber dank Assisted Opener und Flipper trotzdem den Spieltrieb. Und wenn man "Publikum" hat, macht mans eben langsam auf.
Nachteil: Der verwendete Stahl (440a) ist nicht wirklich für harte Arbeiten geeignet. Fürs Büro (Kisten, Schnüre, Kabelbinder, etc.) reichts aber völlig. Bei Wolfster gibts allerdings inzwischen auch eine CPM30V Variante zur Vorbestellung. Die sollte dann mehr aushalten. (Kostet aber natürlich auch mehr)
Einfach mal bei wolfster.de nach "Leek" suchen.
[Edit: Pic eingefügt]
Ganz andere Form, aber sehr leicht und angeblich sehr gute Qualität: Spyderco Native III
Nur mal so als Anregung.
@darkfile: hmmm ja, also ich habe das Buck Sirus auch schon wegen der automatischen Öffnungshilfe ausgeschlossen, da ich sowas nicht mag (kostet extra und geht dann auch noch kaputt ;) ). Es scheint irgendwie verhext: ein Messer mit Droppoint Klinge aus gutem Stahl mit Liner-Lock und Clip am schnörkellosem Heft in Flach (12mm ist einfach Maximum) wird derzeit scheinbar von keinem Hersteller produziert (zumindest nicht in meiner Preisklasse).
@Revierler: Wann kann man denn den Test zum 12200 lesen bzw. kannst
du mir schonmal sagen wie dick das Heft ist?
@fogo: Danke für den Tipp, aber Messer mit Backlock gehen nicht,
da ich das Messer umbedingt mit einer Hand schliessen will, sonst hätte ich mich
schon längst ein Messer gefunden (Endura o.ä.).
Grundsätzlich ist natürlich die Frage wo man einen Kompromiss machen möchte.
Mein Verstand sagt: "Schleif dein M16, schmier Graphit an den Liner und
Lächel beim Messerzücken friedferig. Dann kannst du deiner Frau Blumen kaufen und alle sind Glücklich".
Mein Herz sagt: "Warum hast du gestern nicht das 707er bestellt, dann
wärs schon einen Tag früher da".
Wahrscheinlich kaufe ich alle hier genannten Messer nacheinander und
meiner Frau bei erhalt von jedem Päckchen einen Strauss Blumen :glgl:
crashlander
23.01.06, 13:20
@fogo: Danke für den Tipp, aber Messer mit Backlock gehen nicht,
da ich das Messer umbedingt mit einer Hand schliessen will, sonst hätte ich mich
schon längst ein Messer gefunden (Endura o.ä.).
Speziell das Endura ist ohne irgendwelche Probleme sehr schnell und sicher einhändig zu schließen. Ich habe ein FRN Endura und brauch da nie die zweite Hand dazu. Einfach mit dem Daumen oder Zeigefinger entriegeln, die Klinge fällt (eventl. mit ein bisschen nachhelfen) nach unten und wird vom mittleren Glied des Mittelfingers gestoppt. Natürlich mit dem stumpfen, griffseitigen Ende der Klinge, keine Verletzungsgefahr. Dann mit dem Daumen im Klingenloch vollends schließen. Unkomplizierter und teilw. schneller als das Schließen eines Liner Locks, gerade eines manchmal klemmenden wie beim M16. Alle Spydercos, auch die Backlocks usw. sind durchweg Einhandmesser.
Also grundsätzlich sind Backlock und einhändig kein Widerspruch.
Anders als bei Linern geht es durchaus flott. Mit meinem alten Puma war es kein Problem die Verriegelung zu lösen und die Klinge mit einem Schnick einlaufen zu lassen.
Einziges Problem (und da bietet Spyderco echte Vorteile) die Schneide traf auf die Finger und das ergab so manche kleine Verletzung. Einige Spydercos sind deshalb am Klingenfuß mit dieser Rundung ausgestattet, so dass die Klinge sicher gegen den Finger fällt, ohne zu schneiden.
Bei Linern, zumindest den, die ich in Händen hielt, war das Schließen eine Fingergelenkigkeitsübung.
Ein Axis erlaubt das Schließen, ohne dass Finger im Weg sind.
Ich hatte vor inzwischen zwei Jahren einen Motorradunfall. Seitdem habe ich erhebliche Einschränkungen was Bewegung der Finger, des Arms und auch die Kraft betrifft. Deswegen brauche ich ja das Messer überhaupt, da ich bei schlechtem Wetter keine Tüte Milch aufgerissen bekomme. Meine vorgehensweise ist deswegen immer diese: Irgendwas öffnen wollen, Aua geht so nicht sagen, den Gegenstand mit linker Hand festhalten, Messer ziehen und öffnen, aufschneiden, Messer schliessen, wegpacken und das tun was ich eigentlich tun wollte. Die Messer, die ich bisher mit Backlock gekauft habe (S&W Cuttin Horse) waren ohne umgreifen und ohne einen für mich erheblichen Kraftaufwand nicht mit einer Hand zu schliessen.
Das kann natürlich daran liegen, dass die Messer qualitativ nicht mit Spyderco vergleichbar sind. Da sollte ich vielleicht doch mal in den Laden gehen und testen....
Also unter dem Aspekt fände ich die Axis Modelle ala 550 oder 806 am Besten. Der Klingenfuß ist klein im Verhältnis zum 520. Die "älteren Axis sollten alle relativ kleine Klingenfüße haben.
Bei den alten geht das Aufschnicken des Messers sehr leicht. Ist es einmal eingespielt, geht das Schließen genauso mühelos. Ansonsten kommt es vor, das der Axis Riegel beim Aufschnicken verhakt. Das 520 und vielleicht auch andere "neuere" Axis haben andere Klingenfüße, was dazu führt, das ein Aufschnicken aus dem Handgelenk nicht mehr so einfach geht. Aber das 550 z. B. Schnick schnack auf zu, aus dem Schnick des Handgelenks.
Backlocks sind konstruktiv bedingt "schwerer" zu öffnen, weil der Hammer auf den Fuß drückt. Beim Schließen mit gedrücktem Hammer ist es dementsprechend leichter. Richtig ist, dass ich bei meinem Puma das Messer in der Hand nach vorne gleiten ließ um an den Drücker hinten zu kommen. Irgendwann ging es auch mit der Hornhaut unter dem kleinen Finger.
Also wenn Du gucken gehst, guck Dir auch die Axis an.
crashlander
23.01.06, 16:02
Ich denke, auch unter diesen Gesichtspunkten ist das Endura akzeptabel. Es hat ja keinen echten Backlock, sondern einen sog. Frontlock, bei dem die Auslösetaste relativ weit vorne liegt. Dadurch sind auch die Kräfte, die man zum Drücken braucht, sehr niedrig. Außerdem ist die Klinge beim Endura durch die Größe recht schwer und fällt darum, wie gesagt, von selbst runter.
Ich könnte mir vorstellen, daß ein klemmender Liner Lock auch ziemlich Probleme machen könnte.
Ich schließe mich unter diesen Voraussetzungen exilant an und rate, die Axis Lock Messer mal seeehr genau anzuschauen. :p
Und wenn es nicht ganz so teuer sein soll, dann wäre das 530 auch eine Alternative, wie ich denke.
...ja ich seh mal zu, dass ich nächste Woche oder so in den Laden gehe und das Benchmadesortiment befingere :D
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