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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Puma mit Gamsjagdahle


Dizzy
08.11.05, 19:37
Hallo,
heute möchte ich Euch ein sehr seltenes Messer vorstellen. Das Messer wurde in dieser Ausstattung nur 40 x weltweit gefertigt.
Es handelt sich um ein Puma Universalmesser 959 , drei Liner aus den sechziger Jahren. Das besondere Kennzeichen ist, daß dort wo sonst der Korkenzieher sich befindet, dieser durch eine Gamsjagdahle ersetzt wurde.
Ein wirklich seltenes Messer.

viele Gruesse
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Dizzy

Dizzy
08.11.05, 19:39
und weitere Bilder, wobei auf dem letzten die Gamsjagdahle wunderbar zu sehen ist.

viele Gruesse
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Dizzy

Peter42
08.11.05, 20:13
Hi,schönes Messer aber warum Gamsjagdahle?Für mich sieht sie aus wie jede andere Ahle.Was îst das besondere daran und wofür wird sie benötigt?Bitte kläre alle Nichtjäger unter uns auf.
Gr.P.

Dizzy
08.11.05, 20:28
Hi,schönes Messer aber warum Gamsjagdahle?Für mich sieht sie aus wie jede andere Ahle.Was îst das besondere daran und wofür wird sie benötigt?Bitte kläre alle Nichtjäger unter uns auf.
Gr.P.

Hallo Peter 42,
dieses Messer wurde hauptsächlich bei der Bergjagd benutzt. In den Bergen wird hauptsächlich Gamswild gejagd, daher der Name. Die Ahle wurde dafür benutzt, daß aufgebrochene und versorgte Wild provisorisch zu schliessen, um den Abtransport vom Berg zu erleichtern.

viele Gruesse
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Dizzy

Peter42
08.11.05, 20:34
Danke, man lernt halt nie aus!
Gr.P

Big Oak
08.11.05, 21:22
Hallo Peter 42,
dieses Messer wurde hauptsächlich bei der Bergjagd benutzt. In den Bergen wird hauptsächlich Gamswild gejagd, daher der Name. Die Ahle wurde dafür benutzt, daß aufgebrochene und versorgte Wild provisorisch zu schliessen, um den Abtransport vom Berg zu erleichtern.

viele Gruesse
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Dizzy

Hallo Dizzy,

denke eher, dass man damit die Sehnen an den Vorder- und Hinterläufen
durchstochen hat, um sie für den Abtransport zusammenbinden zu können.

Gruss

Big Oak

Dizzy
08.11.05, 22:03
Hallo Dizzy,

denke eher, dass man damit die Sehnen an den Vorder- und Hinterläufen
durchstochen hat, um sie für den Abtransport zusammenbinden zu können.

Gruss

Big Oak


Hallo Big Oak,
mein reden , nur ausführlicher!!Durch das Zusammenbinden ist das Stück Wild wieder wie geschrieben provisorisch geschlossen und man kann es besser den Berg hinab transportieren.Es werden allerdings nicht die Sehnen durchtrennt, wie Du geschrieben hast Big Oak, sondern die zwischen Sehne und Knochen liegende Haut, dann wird ein Seil durch das Loch gesteckt und zusammengeknotet.Wenn man die Sehnen durchtrennen würde, hätte das Seil ja keinen halt mehr zwischen Sehne und Knochen.

viele Gruesse
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Dizzy

Big Oak
09.11.05, 17:18
Hallo Dizzy,

alles klar. Wir haben dasgleiche gedacht, nur habe ich mich
schlecht ausgedrückt. Die Haut wird natürlich nur durchge-
stochen.

Auf jeden Fall ein schönes seltenes Messer.

Gruss

Big Oak

wagtho
10.11.05, 08:27
Ich finde dieses Ausstattungsdetail ausgesprochen interessant. Seit längerer Zeit spiele ich mit dem Gedanken, an einem meiner Messer den (für mich) nutzlosen Korkenzieher durch eine solche (selbstgefertigte) Ahle zu ersetzen - nicht, um ein seltenes Sammlerstück nachzuahmen. Leider konnte ich noch nie ein Realstück des Puma 959 mit Ahle besichtigen. Wäre es wohl möglich, noch eine etwas größere Detailaufnahme der Ahle zu bekommen?

Dizzy
11.11.05, 18:43
Ich finde dieses Ausstattungsdetail ausgesprochen interessant. Seit längerer Zeit spiele ich mit dem Gedanken, an einem meiner Messer den (für mich) nutzlosen Korkenzieher durch eine solche (selbstgefertigte) Ahle zu ersetzen - nicht, um ein seltenes Sammlerstück nachzuahmen. Leider konnte ich noch nie ein Realstück des Puma 959 mit Ahle besichtigen. Wäre es wohl möglich, noch eine etwas größere Detailaufnahme der Ahle zu bekommen?


Hallo Wagtho,
kein Problem.Bilder anbei.

viele Gruesse
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Dizzy

wagtho
11.11.05, 19:44
@Dizzy: Vielen Dank. Gerade das Öhr (oder wie man den Durchbruch sonst nennen soll) sieht aus der Nähe anders aus, als man es auf manchen Bildern, die ich bisher gesehen habe, vermuten könnte.

Dizzy
11.11.05, 19:59
Hallo,
ich könnte mir auch vorstellen, daß das Messer in dieser Ausführung in erster Linie für den Export gemacht worden ist.
Garantiekarte, die Garantienummer,sowie die Anleitung zum Schärfen und zum Gebrauch des Messers sind in englischer Sprache gehalten.
Bilder anbei.

viele Gruesse
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Dizzy

twins
14.11.05, 11:35
Ich hab mich am Wochenende mit einigen Jägern unterhalten, die regelmäßig in den Alpen jagen.
Sie halten mehrere aus diesem thread entnommene Aussagen für zumindest verwunderlich.

"Für mich sieht sie aus wie jede andere Ahle." schrieb peter21.
Ohne jeden Zweifel soll eine derartig kurze Ahle nur schlecht geeignet sein, nach dem "Aufbrechen" das Schließen („Zunähen“) des weit geöffneten Wildkörpers (wie Bauchdecke und Halsbereich) zu ermöglichen. Für für einen "sauberen" Abtransport aus entlegenen Revierteilen ist dies unerlässlich.

big oaks Theorie " denke eher, dass man damit die Sehnen an den Vorder- und Hinterläufen durchstochen hat, um sie für den Abtransport zusammenbinden zu können." erübrigt sich. Dauerhaft Zusammenbinden lassen sich die Tierläufe unabhängig von der (überflüssigen) Anwendung einer Ahle.

Der „Entenhaken“ hat für die Gamsjagd keine Funktion und ist überflüssig.

Mich verwundert insbesondere, dass zu solch einem angeblich für die Gamsjagd konzipierten Messer die original PUMA-Papiere in ENGLISCHER Sprache beigefügt sind. In den USA -dem wesentlichen PUMA-Export Markt- gibt es keine Vorkommen von Gams, und auch der Gutman-Katalog (vom Moderator dieses Fachforums oft zitiert) listet dieses Messer überhaupt nicht. Ich halte die Kombination "Gamsjagdmesser" mit englischen Papieren für unlogisch. Ein "Export" in die deutschsprachigen Länder wie Österreich und Schweiz wäre sicherlich naheliegend, dann aber kaum mit englischen Papieren. Mir erschließt sich bisher keine plausible Erklärung für diese Ungereimtheiten.

cut
14.11.05, 14:29
Diese PUMA-Jagdmesserausführung eines Modells 959 scheint mir nicht nur selten sondern auch in der Zusammenstellung mit Verpackung etc. sehr interessant zu sein. Im Original-Karton, mit Garantiekarte und original Schärfanleitung stellt solch ein Messer für Sammler bestimmt ein Highlight wie eine „blaue Mauritus“ dar.
Die PUMA Kartons waren auf einer Stirnseite üblicherweise mit einem Aufkleber markiert, auf dem z.B. die Artikelnummer stand. Gibt es irgendeine solche Markierung?

Aus meinen Puma-Unterlagen kann ich mit einigen Details weiterhelfen.
Bei dem Messer handelt es sich ohne jeden Zweifel um eine UNGEWÖHNLICHE Variante des Puma Universal-Jagdmesser Modell 959, jedoch eindeutig NICHT um ein Modell mit „Gamsjagdahle“ – und deshalb auch wohl kaum um ein speziell für die Bergjagd / Gamsjagd gefertigtes Messer.
Die klassische PUMA-Jagd-Taschenmesserie aus Solinger Fertigung gab es zumindest in den 60er und 70er Jahren in mehreren Modellvarianten mit Klingenbestückungen für unterschiedlichste Verwendungswecke. Vom 1-klingigen Messer bis zum 5-teiligen „Universal-Jagdmesser nach Oberforstmeister Frevert“ gab es einige Ausführungen auch mit „Korkzieher“ (original Puma-Beschreibung).
Zumindest das Taschenmesser mit Klinge und Aufbruchklinge gab es 1969 in einer 3-teiligen Ausführung mit einem „Pfriem“. Dieser Pfriem entsprach offenbar exakt dem Werkzeugteil, das an dem in diesem thread beschriebenen PUMA Messer den Kork(en)zieher ersetzt.
1971 bildet der Puma Katalog dieses Messer nicht mehr mit Pfriem sondern nur noch mit Kork(en)zieher ab. Zumindest der Pfriem war ein „serienmäßiges“ Puma Teil für Jagdmesser.

Der 1969 Puma-Katalog zeigt jedoch und beschreibt bereits in der Händlerpreisliste ein
„PUMA-Jagdmesser für Gams“ als SERIENMÄSSIGES MODELL mit den Funktionen
• 8,5 cm Klinge
• Säge
• „8 cm lange Pfriemnadel“ (an Stelle einer Aufbruchklinge)
• Kork(en)zieher

Zu Recht hat twins bereits angezweifelt, dass eine kurze und relativ dicke Ahle dem Verwendungszweck als Gamsjagdmesser gute Dienste leisten kann. In Form einer langen, schlanken „Pfriemnadel“ als Werkzeug ist natürlich das „Zunähen“ eines Wildkörpers leichter möglich .

Angeblich sind ja bei einem Brand in den 70er Jahren bei Puma Archivunterlagen weitestgehend vernichtet worden. Spätestens durch die nachfolgenden mehrfachen Veränderungen in der Geschäftsführung, Inhaberwechsel und zwei Firmenverlagerungen können Angaben zu Sonderserien oder Spezialanfertigungen wohl nur noch durch Zufall exakt recherchiert werden.

Del Ray
14.11.05, 17:47
Das 959 mit 'Ahle zur Gamsjagd' anstelle des Korkenziehers ist abgebildet im
Gutmann/Puma Katalog auf Seite 11.
Tatsächlich wurde diese Variante des 959 in kleiner Stückzahl für den österreichischen Markt gebaut.
Vermutlich hatte Carl Gutmann dieses Messer als attraktiv gefunden für seinen (von mir als Moderator oft zitierten) Katalog, als er Puma in die USA importierte.

Das reguläre Gamsjagdmesser mit einer Ahle, die lediglich etwas länger ist, sonst aber im Spitzenbereich der Ahle des 959 Universal Jagdmesser mit Ahle von der Funktion gleichkommt, ist das 947.

Übrigens hat es die Ahle anstatt Korkenzieher damals auch beim 944 und auch beim 3591 Waidmesser gegeben.

Das gezeigte 959 ist ein UNIVERSAL JAGDMESSER mit der Option einer, wenn auch bauartbedingt etwas kleineren, Ahle, ein Kompromiss sozusagen.
Ob ein österreichischer Gamsjäger eine längere oder kürzere Ahle benutzt hat, ist dabei völlig unerheblich.

Das 959 ist ein Universaljagdmesser, hier eins mit Ahle anstatt Korkenzieher.
Das 947 ist KEIN Universal Jagdmesser, sondern das Jagdmesser f. Gams.

Dizzy, freue Dich, dass Du solch ein seltenes PUMA besitzt. Nur in USA stösst man noch auf solche Funde, da man dort bereits seit den 60er Jahren PUMAs sammelt.

Ich hoffe, meine Ausführungen sind allgemein verständlich.

Gruss,

Uli Zerdick

cut
14.11.05, 19:04
[QUOTE=Del Ray
"Das 959 mit 'Ahle zur Gamsjagd' anstelle des Korkenziehers ist abgebildet im Gutmann/Puma Katalog auf Seite 11."
Das war mir noch gar nicht aufgefallen - ich hab mich bisher wohl zu sehr auf meine alten deutschen PUMA-Kataloge konzentriert.
Aber eine Abbildung deutet nach meiner Erfahrung mit großer Sicherheit darauf hin, dass ein Puma-Messer serienmäßig und damit in größeren Stückzahlen gefertigt wurde, wohl kaum mit nur 40 Stück!

"Vermutlich hatte Carl Gutmann dieses Messer als attraktiv gefunden für seinen (von mir als Moderator oft zitierten) Katalog, als er Puma in die USA importierte."
.... ohne dieses attraktive Messer (Korkenzieher waren und sind in den USA nun wirklich nicht populär) selbst - und in stolzer Stückzahl-zu importieren???

"Das reguläre Gamsjagdmesser mit einer Ahle, die lediglich etwas länger ist, sonst aber im Spitzenbereich der Ahle des 959 Universal Jagdmesser mit Ahle von der Funktion gleichkommt, ist das 947."

959 verfügt über Klinge, Aufbruchklinge, Säge, "Gerät zum Aushaken".
947 verfügt "nur" über Klinge, Säge, Pfriemnadel und Korkzieher
944 Klinge, Aufbruchklinge, Korkzieher (oder Pfriem statt Korkzieher)

cut
15.11.05, 12:03
Hallo DelRay,

Es wäre sicherlich für Dizzy und uns andere Messerfans toll, wenn zu diesem thread aus dem Gutman Katalog die Abbildung des 959 mit Pfriem mit dem zugehörigen Text eingestellt würde.
Auf diesen Gutman "almanac" wurde ja bereits mehrfach hier im vintage Forum Bezug genommen, aber selbst in Ausschnitten ist er vielen von uns unbekannt.

twins
17.11.05, 16:48
Von zwei engagierten PUMA-Sammlern in den USA konnte ich inzwischen bestätigt bekommen, dass auch einzelne andere Modellvarianten der PUMA-Jagd-Taschenmesserserie an Stelle des serienmäßigen Korkenziehers mit einem Pfriem bestückt in Sammlungen "gehütet" werden.
Möglicherweise hat PUMA auf Wunsch auch im Einzelfall Messervarianten ermöglicht und es nur zu verständlich, dass diese Sonderanfertigungen nur in Ausnahmefällen in Sammlerhände gelangt sind, da sie üblicherweise natürlich "im Einsatz" verwendet (und verschlissen) wurden.

wagtho
20.11.05, 11:01
Unter www.pumaonly.com ist ein Mod. 944 abgebildet, das mit einer Ahle ausgestattet ist, leider ist die nur in eingeklapptem Zustand zu sehen. Ich meine aber doch erkennen zu können, daß die Form des Durchbruchs in der Ahle von dem Messer abweicht, das uns Dizzy gezeigt hat. Die Ahle ist ja nicht nur einfach durchbohrt, sondern beiderseits in länglicher Form erweitert und quasi mit "Einläufen" versehen, damit sich die durch den Durchbruch gefädelte Schnur beim Durchziehen durch das mit der Ahle gestochene Loch (in der Decke des erlegten Wildes) nicht zu sehr sperrt. Bei Nähnadeln ist das ja im Prinzip ähnlich. Die hier erkennbaren Unterschiede deuten m.E. an, daß es vielleicht verschiedene Varianten der (kurzen) Ahle gegeben hat. Möglicherweise ist die Ahle bei Bedarf über die Jahrzehnte hin immer mal wieder in kleiner Stückzahl produziert und verbaut worden.

Eine andere Frage: Wei sieht denn die lange Ahle des Gamsjagdmessers 947 aus?

Dizzy
20.11.05, 21:06
Unter www.pumaonly.com ist ein Mod. 944 abgebildet, das mit einer Ahle ausgestattet ist, leider ist die nur in eingeklapptem Zustand zu sehen. Ich meine aber doch erkennen zu können, daß die Form des Durchbruchs in der Ahle von dem Messer abweicht, das uns Dizzy gezeigt hat. Die Ahle ist ja nicht nur einfach durchbohrt, sondern beiderseits in länglicher Form erweitert und quasi mit "Einläufen" versehen, damit sich die durch den Durchbruch gefädelte Schnur beim Durchziehen durch das mit der Ahle gestochene Loch (in der Decke des erlegten Wildes) nicht zu sehr sperrt. Bei Nähnadeln ist das ja im Prinzip ähnlich. Die hier erkennbaren Unterschiede deuten m.E. an, daß es vielleicht verschiedene Varianten der (kurzen) Ahle gegeben hat. Möglicherweise ist die Ahle bei Bedarf über die Jahrzehnte hin immer mal wieder in kleiner Stückzahl produziert und verbaut worden.

Eine andere Frage: Wei sieht denn die lange Ahle des Gamsjagdmessers 947 aus?

Hallo Wagtho,
wenn Du auf die Homepage von Puma only .com gehst, dann siehst Du rechts das original 959 mit Jagdahle abgebildet , so wie ich es auch besitze.
Zum Verkauf bietet der Händler es nicht an. :D . Daran sieht man die Seltenheit dieses Messers. Die Ahle des zum Verkauf angebotenen 944 ist meines Erachtens aber vergleichbar mit der des 959.Bestimmt auch selten, aber halt kein 959, das in unseren Regionen unter Jägern als das Puma Klappmesser überhaupt gilt.

viele Gruesse
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Dizzy

cut
21.11.05, 14:53
Puma benutzte in den 60er / 70er Jahren für die in diesem thread beschriebenen zwei Werkzeugteile drei unterschiedliche Begriffe:
* die "kurze Nähnadel" (die den Korkzieher ersetzt) nannte Puma "Pfriem"
* die "lange Nähnadel" nannte Puma "Ahle" und auch "Pfriemnadel"
Beide Teile hatten die von "wagtho" treffend beschriebene Form der Öffnung "mit Einläufen".

Die Ahle/Pfriemnadel gab es serienmäßig am "Jagdmesser für Gams", Puma # 947 Hh. rfr. Dieses Werkzeigteil hat eine Länge (ausgeklappt) von knapp über 8cm; diese Ahle/Pfriemnadel war am am Griffende angeschlagen (also dort, wo beim Modell 959 Säge und Ausziehhaken angeschlagen sind).
Zum Aussehen: sie entspricht in Form und Ausführung fast exakt der Ahle des HUBERTUS Jagdmessers, dass von knifeshop.com in Wien als Jagd-Taschenmesser Fixierer 12388HH00angeboten wird:

http://www.knifeshop.com/cgi-bin/vshop?HTML=door.htm&language=de

> Taschenmesser
> Jagdtaschenmesser
> Seite 2

Die Tatsache, dass im Gutman Puma Knife Almanac aus der klassischen PUMA Jagd-Taschenmesser-Serie nur zwei Modellvarianten (von mindestens 12 mit unterschiedlichen Puma-Artikelnummern) beschrieben werden, beweist, wie unvollkommen diese Veröffentlichung ist.
Ich halte meine These aufrecht, dass die Jagd-Taschenmesser-Serie von Puma ganz sicher VOR dem von Gutman mit 1963 angegebenen Jahr -zumindest mit einigen Modellvarianten- in Solingen gefertigt worden ist und dass Gutman nur die Modelle listet, die in die USA über diesen Importeur eingeführt wurden (zusammen mit dem Jahr des "Erst-IMPORTES", das bei dann neu entwickelten Modellen natürlich auch das Jahr der Erstfertigung darstellt!).
Für die Modellvariante # 959 "UNIVERSAL-Jagdmesser nach Oberforstmeister Frevert" halte ich als Erstfertigung das 1963 nach einem mir vorliegenden "alten" PUMA Flyer für durchaus realistisch. Zum Lieferumfang gehörte von Anfang an der "Wildlederbeutel mit Klingenöffner", die Lieferung erfolgte im "geschmackvollen Geschenkkarton".

twins
21.11.05, 19:30
DelRay als Moderator dieses Forums beschrieb die Varianten der PUMA Ahle mit der Aussage, dass am Gamsjagdmesser die Ahle „lediglich etwas länger ist, sonst aber im Spitzenbereich …“ mit „der Funktion“ (des kurzen Pfriems) „gleichkommt“ und er weist hin, dass es diese kurze „Ahle anstatt Korkenzieher damals auch beim 944 und auch beim 3591 Waidmesser gegeben“ hat.

Hier muss ich - bei allem Respekt gegenüber DelRays Fachkenntnissen und seinen fundierten und qualifizierten Aussagen hier im Forum - eine bescheidene Ergänzung anbringen.

Ohne Zweifel ist die Funktion beider unterschiedlicher Teile zumindest ähnlich, vielleicht in der Theorie auch gleich. Allerdings sind Position in Arbeitsstellung, Größe (Länge) und Form andersartig und dadurch der Nutzen und die Anwendbarkeit beider Teile unterschiedlich.
Speziell zur Form/Ausführung:
Mein uralt „Original PUMA Waidmesser für Schalenwild“ (3591 noch ohne Kontrollnummer) hat statt Korkenzieher diesen Pfriem (offenbar identisch wie am extrem raren 959 „Universal-Gamsjagdmesser“ von „dizzy“). Dieser Pfriem ist an der Seite, mit der er im eingeklappten Zustand am Messergriff anliegt abgeflacht. Die Spitze verläuft NICHT mittig, sondern in bogenform und endet deshalb geschützt „tief im Hirschhorn-Heft“.
Bei Ansicht des von cut als Referenz für die „PUMA-Ahle/Pfriemnadel“ angegebenen HUBERTUS Messers ist die Ahle/Pfriemnadel offenbar mit einer MITTIG angeordneten Spitze versehen, die ein wesentlich exakteres Arbeiten ermöglicht.

Sicherlich ist es müßig zu spekulieren, ob Puma diesen unterschiedlichen Werkzeugformen auch unterschiedliche Anwendungen zugeordnet hat – die von cut zitierten unterschiedliche Benennungen durch Puma lassen zumindest eine solche Schlussfolgerung zu. Darüber sollen sich Jäger ruhig streiten.
Für mich als Sammler ist dieses Messer einfach eine wunderschöne und offenbare rare Variante des wohl überwiegend mit Korkzieher gefertigten Modells!

@ DelRay oder andere Kenner:
In der Serie von PUMA Jagd-Taschenmessern gibt es die Variante 999 mit abschraubbaren Klingen. In den USA wird in Sammlerkreisen berichtet, dass dieses Modell in einer Auflage von nur rund 100 Stück gefertigt worden sei. Gibt es dazu irgendwelche Hinweise hier im Ursprungsland dieser Messer?

Dizzy
22.11.05, 22:00
Hallo Twins,
ich sage Dir jetzt einmal etwas aus der Sicht der Jäger. (Ich kenne übrigens viele.)
Du kannst ja gerne versuchen die Huberts Messer in den Himmel zu loben,sagen das die Hubertus Messer die Ahle / Pfriemnadel mittiger , besser und auch sonst irgend etwas perfekter haben, ABER den STELLENWERT, das ein altes Pumajagdmesser bei uns in der Jägerschaft genießt, wird die Marke Hubertus NIEMALS haben.
Auch wenn das dem einen oder anderen hier auf den Magen stoßen werden wird,daß ist halt nun mal unter uns Jägern so. :)

viele Gruesse
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Dizzy

twins
24.11.05, 08:52
Ich bin zutiefst beeindruckt von dem belehrenden Ton, Dizzy, und dem geradezu selbstherrlichen Anspruch, aus Sicht „der Jäger“ mir persönlich Unkenntnis oder Parteilichkeit zu unterstellen.

Die Unterstellung „Du kannst ja gerne versuchen die Huberts (?) Messer in den Himmel zu loben“ ist vollkommen absurd. Ich habe KEINE derartige Wertung zu Hubertus Messern hier im Forum gepostet.
Die mir zugeschriebene Aussage „das die Hubertus Messer die Ahle / Pfriemnadel mittiger, besser und auch sonst irgend etwas perfekter haben“ ist offenbar DEINE eigene Interpretation. Sie trifft sogar zu, denn auch die „original PUMA Pfriemnadel“ weist exakt diese Details auf und ein solches Original-Werkzeug würde Dich sicherlich überzeugen.
Meine Aussage lautete vollkommen neutral: „ Bei Ansicht des von cut als Referenz für die „PUMA-Ahle/Pfriemnadel“ angegebenen HUBERTUS Messers ist die Ahle/Pfriemnadel offenbar mit einer MITTIG angeordneten Spitze versehen, die ein wesentlich exakteres Arbeiten ermöglicht.“
Zu dieser Aussage stehe ich aus drei Gründen:
1. aus eigenem Vergleich mit dem von mir im selben post zitierten Referenzmesser „mein uralt „Original PUMA Waidmesser für Schalenwild“ (3591 noch ohne Kontrollnummer) hat statt Korkenzieher diesen Pfriem …“ und ich besitze zwei unterschiedliche HUBERTUS-Gebirgsjagdmesser" mit der langen "Pfriemnadel"
2. aus Gesprächen mit Jägern, die mir ihre praktischen Erfahrungen mit solchen langen „Pfriemnadeln“ an Jagdmessern unterschiedlicher Hersteller geschildert haben
3. und nicht zuletzt aus der Tatsache, dass ja offensichtlich PUMA selbst exakt eine solche „Pfriemnadel“ (und eben NICHT den kurzen Pfriem an Stelle des Korkziehers) an dem von PUMA als „Jagdmesser für Gams“ Modell 947 verwendet hat.

Deine Einschätzung über den außergewöhnlichen Stellenwert, den „ein altes Pumajagdmesser bei uns in der Jägerschaft genießt“ mag zutreffen. Schade nur, dass „Eure Jägerschaft“ nur ALTE PUMA-Messer schätzt, warum nur?
Auch mich begeistert die Ausführung einiger ALTER PUMA-Messer und ich halte weiterhin Ausschau nach einigen schönen Modellen dieses Herstellers aus der Zeit vor 1970. Ich kenne aber neben einer stolzen Anzahl von begeisterten PUMA-Messer-Liebhabern genügend Jäger, die NICHT auf PUMA Messer schwören und trotz ausreichender Vergleichsmöglichkeiten in der Vergangenheit und erst recht heute Jagdmesser anderer deutscher Hersteller vorziehen, z.B. Diefenthal, Weltersbach, Linder, Böker-Baumwerk, Anton Wingen Jr., Carl Schlieper … und auch Hubertus sowie Robert Klaas, Henckels Zwilling und andere.
Nicht zuletzt hier im Messerforum und in anderen Publikationen gibt es diverse Beiträge, in denen z.B. seit den 80er Jahren bitterlich über die schlechte Qualität aktueller PUMA Messer geklagt wird oder in denen berichtet wird über eine entlarvende Gleichgültigkeit, mit der PUMA den Wunsch nach Reparaturarbeiten an ALTEN PUMA-Messern rigoros ablehnt.

Es scheint ja dann auch bereits der Zeitpunkt abzusehen zu sein, an dem es auch „unter Euch Jägern“ „dem einen oder anderen auf den Magen stoßen wird“ dass er bei regelmässiger Nutzung sein heissgeliebtes PUMA Jagdmesser nur noch mit eingeschränkten Funktionen verwenden kann, „ist halt nun mal so“ !
Ich schätze mich glücklich, über eine alte Verbindung in Solingen noch kürzlich einen von PUMA als UNMÖGLICH beschriebenen Klingenaustausch (Original für eine abgenutzte PUMA-Taschenmesserklinge) über einen anderen Solinger Schneidwarenhersteller ermöglicht bekommen zu haben. Aber PUMA war (und ist) nun einmal schon etwas Besonderes!

cut
25.11.05, 10:50
Dizzy kennt offensichtlich ausreichend Fakten zum Nobelhaus PUMA, dazu hat er sich ja bereits eindeutig positioniert. Nicht zuletzt durch seinen eigenen Beitrag zu einem PUMA 941 thread hier im vintage knives Forum:
„Es kann einer sagen was er will, aber diese alten Pumas hatten noch so etwas wie eine Seele.
Kein Vergleich zu jenen, die das Hause Puma heute unter dem Namen verlassen.
Schade, daß ein Name doch so ausgebeutet wird.“

„So etwas wie eine Seele“ hatten durchaus auch Messer anderer Solinger Marken, und einige Hersteller schaffen es weiterhin, bei ihren Kunden diesen herausragenden Ruf konsequent POSITIV zu besetzen. Sicherlich nicht unbegründet werden hier im Messerforum Solinger Firmen wie Güde oder Herder-Windmühlenmesser oder Böker-Baumwerk in diversen threads lobend erwähnt, und auch Hubertus wird z.B. von DelRay dem Moderator dieses Fachforums im Kreis der außergewöhnlichen Hersteller speziell für seine klassischen Springmesser beschrieben:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=20772
„Diese Lever-Locks werden nach wie vor in verschiedenen Grössen und Varianten von der Solinger Firma HUBERTUS in Handarbeit hergestellt, die für diese Art Springmesser weltweite Bekanntheit genießt, besonders in USA, wo man den Hubertus Lever-Lock Springer als ein typisch deutsches und Solinger Produkt schätzt.“ (Und es ist eine Tatsache, dass einige alte Hubertus Modelle von US-Sammlern durchaus in den Preisregionen von Puma Messern gehandelt werden.)

Zurück zum thread PUMA:
Ein Puma-Werbeblatt / Katalogblatt aus den 1960er Jahren beschreibt das Jagd-Taschenmesser Modell „999 zerlegbar“ detailliert.
Klinge und Säge werden durch eine Schraube mit dem Griff verbunden, in Verbindung mit einer speziell geformten klappbaren Rückfederarretierung lässt sich das Messer demontieren.
Die Tatsache, dass dieses Messer mindestens sechs Jahre in Puma-Katalogen angeboten wurde lässt sicherlich den Rückschluss zu, dass dieses Messer nicht nur in einer Stückzahl von rund 100 Messern gefertigt worden ist.

Dizzy
26.11.05, 05:38
Dizzy kennt offensichtlich ausreichend Fakten zum Nobelhaus PUMA, dazu hat er sich ja bereits eindeutig positioniert. Nicht zuletzt durch seinen eigenen Beitrag zu einem PUMA 941 thread hier im vintage knives Forum:
„Es kann einer sagen was er will, aber diese alten Pumas hatten noch so etwas wie eine Seele.
Kein Vergleich zu jenen, die das Hause Puma heute unter dem Namen verlassen.
Schade, daß ein Name doch so ausgebeutet wird.“

„So etwas wie eine Seele“ hatten durchaus auch Messer anderer Solinger Marken, und einige Hersteller schaffen es weiterhin, bei ihren Kunden diesen herausragenden Ruf konsequent POSITIV zu besetzen. Sicherlich nicht unbegründet werden hier im Messerforum Solinger Firmen wie Güde oder Herder-Windmühlenmesser oder Böker-Baumwerk in diversen threads lobend erwähnt, und auch Hubertus wird z.B. von DelRay dem Moderator dieses Fachforums im Kreis der außergewöhnlichen Hersteller speziell für seine klassischen Springmesser beschrieben:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=20772
„Diese Lever-Locks werden nach wie vor in verschiedenen Grössen und Varianten von der Solinger Firma HUBERTUS in Handarbeit hergestellt, die für diese Art Springmesser weltweite Bekanntheit genießt, besonders in USA, wo man den Hubertus Lever-Lock Springer als ein typisch deutsches und Solinger Produkt schätzt.“ (Und es ist eine Tatsache, dass einige alte Hubertus Modelle von US-Sammlern durchaus in den Preisregionen von Puma Messern gehandelt werden.)

Zurück zum thread PUMA:
Ein Puma-Werbeblatt / Katalogblatt aus den 1960er Jahren beschreibt das Jagd-Taschenmesser Modell „999 zerlegbar“ detailliert.
Klinge und Säge werden durch eine Schraube mit dem Griff verbunden, in Verbindung mit einer speziell geformten klappbaren Rückfederarretierung lässt sich das Messer demontieren.
Die Tatsache, dass dieses Messer mindestens sechs Jahre in Puma-Katalogen angeboten wurde lässt sicherlich den Rückschluss zu, dass dieses Messer nicht nur in einer Stückzahl von rund 100 Messern gefertigt worden ist.


Hallo Cut,
ich würde mir niemals anmaßen, wie Du schreibst, über ein fundiertes Pumawissen zu verfügen. Da gibt es mit Sicherheit bessere,repektive belesenere, die es schon aus eigenem Interesse, weil Sie vieleicht einer Solinger Schneidwarenfirma vorsitzen, besser wissen MÜSSEN und nicht nur sollten. :)
FAKT ist, daß die Marke Puma unter uns Jägern, zumindest was die älteren Messer angeht, einen wirklich sehr guten Ruf hat und der Bekanntheitsgrad ist unter der Jägerschaft von allen Solinger Firmen am größten.
Sorry Cut,auch wenn es Dir nicht gefällt, aber das ist halt nun mal so.
Schaue ich mir nun in den einschlägigen " Massenjagdbiebeln" die momentan anbietenden Solinger Firmen einmal etwas genauer an,(Frankonia 2005 / 2006 ) so macht Puma auf mich ebenfalls keinen guten Eindruck mehr. Jede Menge IP Modelle, die wie ich finde, den Namen Puma nicht verdient haben, es sei denn man möchte etwas mehr "Masse" machen.
Die Marke Hubertus ist auch mit 6 Messern vertreten. 2x mit Zeremonienmessern, die man mehr einem 80 jährigen Jagdonkel für sein Lebenswaidwerkwerk überreicht . Die taugen wesentlich mehr für die Vitrine , als daß man sie jagdlich einsetzen könnte.Mit den geätzten Jagdmotiven aus Silber und Gold ist damit auch besser die Zeremonie vollzogen. :D Desweiteren einen wirklich gelungenen Jagdnicker, der vom Aussehen her für die "rote Arbeit " zu gebrauchen ist und 3 weiteren Jagdmessern (2x Fixed und ein mal Klappmesser,) die mit dem Namen " Solingen " wohl nur den Lagerort gemeinsam haben.Linder hat ein paar Jagdmesser abgebildet und ebenfalls Herberts. Solingen lebt also!(Obwohl mich eigentlich einmal prozentual gesehen interessieren würde, wieviel Messer unter dem Namen "SOLINGEN" , denn wirklich noch in Solingen produziert werden und wie viele Messer, die unter " Solingen " verkauft werden, denn aus gelben oder anderen Ländern stammt)
Nein, aber aus jagdlicher Sicht macht mich in diesem Katalog am meisten die Messer der Firma Diefenthal an. Ein wirklich guter Mixed aus Universalmessern und Fixed, wobei das Diefenthal Sauenmesser mir als Nachtjäger sofort ins Auge springt. Hauptklinge aus Razor- Hochleistungsstahl D-2000 (Marketingtechnisch ein wirklich gelungener Name), aber die Geometrie der Klingen , die Handlage und die sehr gut verarbeitete Ledertasche erzeugen größte Aufmerksamkeit.
Hätte ich jetzt von der Materie gar keine Ahnung und würde mir gerne ein Messer kaufen, wäre die Marke Diefenthal die erste Anlaufstelle, zumindest in dieser "Massenjagdbiebel".
Es kann aber da kommen was will, ich für meinen Teil bleibe bei meinen alten Puma Universalmessern und bei meinen Customs.
SO, und nun endet hier die Schreiberei für heute, denn der erste Schnee ist gefallen, im Siegerland liegen 25 cm und die Sauen sind urplötzlich wieder alle "Sichtbar" :steirer:
Beute kommt vom Sitzen und nicht vom Fingerwundschreiben hier im Forum. Mit freundlichem Gruss an alle Theoretiker und Schreibtischtäter, ich werde jetzt erst mal wieder der Messerpraxis huldigen.

waidmannsheil
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Dizzy

Dizzy
26.11.05, 06:24
Es scheint ja dann auch bereits der Zeitpunkt abzusehen zu sein, an dem es auch „unter Euch Jägern“ „dem einen oder anderen auf den Magen stoßen wird“ dass er bei regelmässiger Nutzung sein heissgeliebtes PUMA Jagdmesser nur noch mit eingeschränkten Funktionen verwenden kann, „ist halt nun mal so“ !
Ich schätze mich glücklich, über eine alte Verbindung in Solingen noch kürzlich einen von PUMA als UNMÖGLICH beschriebenen Klingenaustausch (Original für eine abgenutzte PUMA-Taschenmesserklinge) über einen anderen Solinger Schneidwarenhersteller ermöglicht bekommen


Hallo Twins!
"Panzer ich begrüße Sie" sagt sinnigerweise immer " RICHTISCH!!!! :)
Ein Klingenaustausch ist nun wirklich kein Problem für einen wie Du schreibst: Anderen Solinger Klingenhersteller".
Sollte irgend wann einmal der Fall eintreten, daß es wirklich keine Klingen mehr für mein Puma geben werden wird und die Funktion meines Messers wirklich größtmöglich eingeschränkt sein, dann nehme ich halt ein anderes meiner Puma 959 Universalmesser :super:

viele Gruesse
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Dizzy



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Dizzy

Dizzy
26.11.05, 06:43
Bei Ansicht des von cut als Referenz für die „PUMA-Ahle/Pfriemnadel“ angegebenen HUBERTUS Messers ist die Ahle/Pfriemnadel offenbar mit einer MITTIG angeordneten Spitze versehen, die ein wesentlich exakteres Arbeiten ermöglicht.


Nein,nein Twins,
das hast Du also niemals geschrieben, daß die Hubertus Messer mit Ahle / Pfriemnadel als ein Messer mit mittiger angeordneter Spitze angesehen, und mit der ein exakteres Arbeiten möglich wäre?? Von wem ist der Text dann dort oben? Geschrieben haben das dann wohl die Heinzelmännchen.

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Dizzy

Dizzy
26.11.05, 07:14
Die Unterstellung „Du kannst ja gerne versuchen die Huberts (?) Messer in den Himmel zu loben“ ist vollkommen absurd. Ich habe KEINE derartige Wertung zu Hubertus Messern hier im Forum gepostet.
Die mir zugeschriebene Aussage „das die Hubertus Messer die Ahle / Pfriemnadel mittiger, besser und auch sonst irgend etwas perfekter haben“ ist offenbar DEINE eigene Interpretation. Sie trifft sogar zu, denn auch die „original PUMA Pfriemnadel“ weist exakt diese Details auf und ein solches Original-Werkzeug würde Dich sicherlich überzeugen.
Meine Aussage lautete vollkommen neutral: „ Bei Ansicht des von cut als Referenz für die „PUMA-Ahle/Pfriemnadel“ angegebenen HUBERTUS Messers ist die Ahle/Pfriemnadel offenbar mit einer MITTIG angeordneten Spitze versehen, die ein wesentlich exakteres Arbeiten ermöglicht.“


Hallo Twins,
dann auch noch zu schreiben,das man das mit der Pfriemnadel gar nicht gesagt hätte, sich entrüstet zu zeigen um im gleichen Atemzug mir sogar diese Interpretation zu unterstellen und zu schreiben " Sie träfe sogar zu " und zu schreiben man wäre ja SOOOOO neutral, ist verkaufstaktisch in der Psychologie Lehrstoff der ersten Stunde. -ERKANNT und SCHWACH -

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Dizzy

P. S. So, jetzt muss ich aber wirklich ins Revier.