Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Federhammer-Selbstbau endlich fertig!!
Wie ja einige von euch wussten, war ich in letzter Zeit mit dem Bau eines Federhammers beschäftigt, dass war mein Projekt in den Sommerferien.
Nun ist es soweit: Nach ca. 300 Stunden Arbeit ist er jetzt endlich Fertig!!!
Vor dem Bau war ich viel im Netz unterwegs und habe nach der besten Konstruktion gesucht. Eine Konstruktion ist dabei vermehrt aufgetreten: Die Rustys & Dustys und Daniel Gentiles Krusty und wie sie sich alle nennen.
Daniel Gentile’s Website (www.roninknives.com) hat mir bei der Planung einiges geholfen, er hat nämlich die kompletten CAD Pläne, und Bilder der Produktion veröffentlicht und auch ein par kurze Videos zum herunterladen Bereitgestellt.
Natürlich habe ich seinen Hammer nicht kopiert, dass wäre ja langweilig, sondern an meine Bedürfnisse angepasst und nach meinen Ideen verbessert (mehr dazu weiter unten) Aber die Grundkonstruktion entspricht in etwa der Krusty, Dusty &... Konstruktion. Diese erschien mir einfach als die am besten zu realisierende.
Hier die Features des Hammers:
Schlagzahl: max. 250 Hübe min.
Bärgewicht: Ca. 20 Kg
Bärhub: max 140 mm
Motor: 1,5Kw Drehstrom (400V) Getriebemotor (n1: 1400 U/min ; n2 326U/min restliche Untersetzung per Keilriemen.)
Gesamtgewicht Hammer: ca. 280 Kg
Gesamtgewicht mit Fundament: ca. 550 Kg, ( Der Hammer steht direkt auf einem Betonfundament welches mit 100 mm Holz und Gummimatten vom Boden isoliert ist.) Ein schwereres Fundament war aus Platzgründen nicht möglich.
Abbossgewicht: 65 Kg
Maße Gesenke: 100*40*32mm wahlweise Flach oder mit großem Radius/ kleinem Radius, je nach Wohlgefallen.
Mögliche Gesenkstellungen: wahlweise 0° oder ca. 35° nach rechts gedreht. (arbeite zur Zeit mit der schrägen Einstellung)
Noch ein par Specials :hehe: :
Material Schwungscheibe: 1.2842
Material Amboss: C45
Material der Welle (Aufhängung Schwungrad) : 1.2767
Blattfeder: von einem Unimog
Die Materialwahl war nicht beabsichtigt, sondern dass was der Schrottplatz gerade hergab. Der Amboss hat gerade mal 3€ gekostet :D !!! Da hat sich der Schrottfritze wohl um eine Kommastelle vertan, mir solls recht sein.
Zu dem Hammerbau muss ich vielleicht noch sagen, dass ich erst 18 Jahre alt bin und noch keine Ausbildung habe (bin zur Zeit auf dem Technischen Gymnasium) ich habe mir das schweißen, drehen usw. zum Großteil selbst beigebracht ( alle Wellen/Gleitlager sind natürlich selbst gefertigt!) Hiermit möchte ich diejenigen, die vielleicht auch eine Selbstbauaktion vorhaben, ermutigen. Man muss nur wirklich wollen und schaffen was das Zeug hält, dann erreicht man auch etwas! Allerdings läuft ohne Interesse ( bzw. dadurch entstandene Kenntnisse) gar nichts.
An dieser Stelle will ich auch noch einmal dem Ortsansässigen Schlosser (obwohl er das nicht liest) danken!!
Ich konnte seine Werkstatt praktisch für den ganzen Hammerbau nutzen!!!
Mit Profiequipment ( große Schutzgasschweißgeräte, Alzmetall Bohrmaschine, gr. Maschinenbügelsäge...) zu arbeiten ist halt schon was anderes wie mit meinen bescheidenen Mitteln
An dieser Stelle möchte ich auch diesel noch einmal danken, der mich mit einem großen Vorrat an Hochleistungsgetriebeöl ausgestattat hat! Schmierungsprobleme wird der Motor auf jeden Fall nie haben!!!
Ich habe ihn diesen Samstag erstmals zum schmieden verwendet. Das Teil ist ein Traum, der Hammer ist echt eine rießen Erleichterung. Und die Dossierbarkeit der Schläge ist absolut super! Einzelschläge (sowohl stark als auch schwach) sind null Problem und die Schlagfrequenz lässt sich stufenlos regeln. Mit letzterem hatte ich eigentlich nicht gerechnet, da keilriemen ja eigentlich relativ „aggresiv" zupacken. Mir ist schon Klar, dass ein Flachriemen besser gewesen wäre, aber ich hatte gerade noch eine passende Keilriemenscheibe rumliegen und große Teile (über 120mm) kann ich leider nicht selbst drehen.
Natürlich bekommt ihr auch Bilder von dem Hammer, Ich werde Claymore bitten, ob er sie für mich reinstellen kann. Zu meiner Verteidigung muss ich gleich sagen: Normalerweise ist meine Schmiede besser aufgeräumt, nur beim Zusammenbau war ziemlich viel Werkzeug im Einsatz und die Bilder entstanden vor dem Aufräumen.
Verzeiht die vielen Rechtschreibfehler, dass passiert beim Schnellschreiben häufiger und ich will den Text nicht immer 3 mal durchlesen...
Wenn noch irgend jemand Fragen hat: immer her damit!
Noch nebenbei: Ahhhh "aufreg" :haemisch: diese blöden Pc’s mittendrinn muss er natürlich hängenbleiben, und die Hälfte des Textes ist weg.
Wenn ihr mehr Bilder wollt müsst ihr es sagen, ich habe noch ein paar. Nur für mich als Modemuser ist das Hochladen relativ zäh...
Hier die Texte zu den Bildern:
Bild 1: Vorderansicht (Gesamtansicht) des Hammers
Bild 2: Die Schwung/bzw. Excenterscheibe
Bild 3: Der Sauptträger von Oben; die Sandfüllung soll die Vibrationen dämpfen
Bild 4: Seitenansicht; mit dem Spannschloss lässt sich die Ausgangshöhe des Bärs einstellen.
Bild 5: der Antrieb; ich denke hier ist auch gut zu sehen, wie das Fußpedal funktioniert (Rutschkupplung ; das mag der Keilriemen zwar nicht, aber es funktioniert super)
Alexander
Wenn ihr mehr Bilder wollt müsst ihr es sagen, ich habe noch ein paar.
Hallo Alexander,
ich wäre schon zufrieden, wenn ich überhaupt ein paar Bilder sehen könnte...
Hans
war vielleicht etwas irreführend, das ich die infos zu den Bildern schon vorher gepostet habe.
Die Bilder sind noch unterwegs, habe sie gerade an Peter geschickt.
Ich kann sie dir ja auch direkt zuschicken und du stellst sie dann hier rein :p
Photos sind unterwegs!
Alexander
Nun, ich muss sagen, ich kann vor lauter Ungeduld das Warten auf die Bilder auch kaum mehr ertragen... ;)
Gruss Pius
@all
also die Bilder müssten demnächst kommen ich habe sie Claymore und später auch Hobby zugeschickt. Wobei Claymore bestimmt ziemlich beschäftigt ist ;)
müsst euch noch etwas gedulden
Alexander
Na, dann wolln wir mal:
Ich habe die Bilder erst heute morgen im Büro gesehen, aber da kann ich nichts hochladen, jetzt versuche ich es eben von zu Hause aus.
Natürlich habe ich erst beim Hochladen festgestellt, dass die Bilder zu gross sind, also erst mal herunterrechnen.
Zugeschnitten habe ich sie nicht, da dabei doch zu viel eigenes Augenmass einfliesst.
Also, Vorhang auf:
Bild 1: Vorderansicht (Gesamtansicht) des Hammers
Bild 2: Die Schwung/bzw. Excenterscheibe
Bild 3: Der Sauptträger von Oben; die Sandfüllung soll die Vibrationen dämpfen
Bild 4: Seitenansicht; mit dem Spannschloss lässt sich die Ausgangshöhe des Bärs einstellen.
Bild 5: der Antrieb; ich denke hier ist auch gut zu sehen, wie das Fußpedal funktioniert (Rutschkupplung ; das mag der Keilriemen zwar nicht, aber es funktioniert super)
Wenn ich jetzt schon mal dabei bin, dann will ich auch ein wenig meckern:
Auf die Motorwelle gehört eine Keilriemenscheibe.
Aber sonst: Eine schöne Maschine!
kritisieren darf nur wers selber besser macht :D :D :D
Spaß beiseite, Kritik darf natürlich auch geäusert werden.
Würde ich den Hammer noch einmal bauen würde ich auch einiges anders machen.
@hobby
Ich verstehe deine Kritik nicht so ganz, auf der Motorwelle ist natürlich eine Keilriemenscheibe, wie soll das denn sonst funktionieren?
Ok, auf dem Bild könnte man es so sehen, das die Riemescheibe kein Keilprofil hat, das hat sie aber in der Realität, der Keilriemen überträgt die Kraft ja über die Flanken; wären diese nicht im passenden Winkel (z.B. 90°)
würdse der Riemen nur durchrutschen...
Und gekaufte Riemenscheibe brauchts nicht, warum auch, kann man doch selbermachen. Allerdings muss ich gestehen dass es eine beschissene Arbeit war, das Riemenprofil zu stechen (die Drehbank die ich zur Verfügung habe ist mehr ein Spielzeug, da fehlt einfach die Leistung)
Alexander
Hallo Survior,
Respekt da hast du einen super Hammer gebaut.
Da kann sich manch " Alter " ein Beispiel nehmen.Ich hab mir auch schon mal einen mechanischen Hammer zusammengebaut
und weiß wie viel Arbeit und Zeit in so einem Projekt steckt, allein die Planung und das Besorgen des Materials dauert Wochen.
Ich finde es beeindruckend daß du dich in deinem Alter an diese komplizierte Arbeit gewagt haßt und nach den Bildern zu schließen ist dein Plan auch professionell
umgesetzt.
Gruß Link
moin moin survior
so so, wirklich sehr saubere arbeit, das sieht man mal, mit richtigem werkzeug geht doch alles direkt viel leichter von der hand. :super:
besonders mit 18 jahren sich mit sowas zu beschäftigen, respekt, davon gibbet viel zu wenige.
besonders das deine eltern nicht meckern wenn du schmiedest (?) finde ich toll, mein vater hatte dafür irgendwie wenig verständnis, dieser barbar.. :hehe:
nun muss ich zum ausschmieden von luppe ect. immer zu meiner mutter gurken :argw:
jetzt kommt noch ne anständige drehbank dazu ?
naja, mach weiter so!
raphael richarz
www.die-roemer-online.de
Hallo Alexander,
einen tollen Hammer hast Du da gebaut. Hut ab vor Dir! Finde ich absolut Klasse, wenn jemand in Deinem Alter sowas baut. Und das auch noch als Schüler. Weiter so.............
Absolut professionell!
Ich kann nicht glauben, das du keine mech. Ausbildung hast.
Die Schweißnähte und der Antrieb sind wirklich perfekt ausgeführt :staun:
Wie lange hast du denn an dem Hammer geplant und gezeichnet?
Ciao Sven
Super Maschine - Du solltest Dir überlegen, ob Du nach dem techn. Gym. ohne weitere Berufsausbildung ein Maschinenbaustudium beginnen möchtest !
Das dafür sonst (mindestens) erforderliche Praktikum kannst Du Dir glaube ich schenken :steirer:
Ich denke übrigens, als Maschinenbauingenieur kann ich das halbwegs beurteilen ...
Gruß
Michael
@sven
Vom perfekten schweißen bin ich noch weit entfernt. Meine Nähte schauen inzwischen aber relativ gut aus und halten tun sie auf jeden Fall.
Nur die langen Nähte zum verbinden der Hauptträger wahren anfangs ein Problem. Nach spätestens 100mm Naht hab ich angefangen zu zittern; musste dann immer kurz pausieren.
Wie lange ich geplant und gezeichnet habe kann ich dir nicht genau sagen, habe dabei nie auf die Uhr geachtet. Hat schon ne kleine Weile gedauert.
@Rafail
Zum Glück sind meine Eltern da ziemlich tolerant. Am Anfang musste ich erst etwas Überzeugungsarbeit leisten, aber jetzt haben sie Verständniss dafür (zum Glück!!!) Mit den Nachbarn habe ich zum Glück auch keine Probleme, da ich ja nicht jeden Tag schmiede
Du hast mich durchschaut (mit der Drehbanksache) Ich bin zur Zeit auf der Suche nach ner vernünftigen Drehbank nur mein Budget ist da ein Problem. Mal schauen, ob ich noch was finde, ich habs ja nicht eilig
@link
Wer schon mal selber Maschinen/Werkzeuge gemacht hat kann das viel besser sehen, als jemand der von der Materie keine Ahnung hat, da hast du recht.
Dein Hammer ist aber auch super!
Alexander
hab gerade gesehen, dass noch was dazu gekommen ist.
@mic
zu spät :D Ich werde nächstes Jahr erst einmal eine Lehre als Industriemechaniker bei Stihl anfangen und erst dannach Maschinenbau studieren.
Ich kann beim drehen/fräßen schon noch viel lehrnen und CNC interessiert mich auch brennend.
Ich denke es war (ist) kein schlechter Weg, nur braucht es so halt länger.
Dafür bin ich dan irgendwann mal ein Top Ingenieur, der auch von der Manuellen Fertigung viel Ahnung hat und den ganzen Keller voll mit Maschienen hat :D :D
Was man so mitbekommt fehlt es teilweise den (frisch von der Uni kommenden) deutsachen Ingenieuren an praktischen (fertigungstechnischen) Wissen/Fähigkeiten.
Ich hoffe, dass ich diese Entscheidung nicht bereue, was ich aber eher nicht glaube.
@all die nächsten Projekte sind auch schon in Vorbereitung!!
Ich verrate schonmal, das das nächste eine Reckwalze wird :D
Nur die muss leider bis nach dem Abi warten.
Alexander
Hallo
Ich kann mich meinen Vorrednern wirklich nur anschliessen. Der Hammer sieht echt stark aus. Und ich habe gar geine Zweifel, dass er auch genauso gut funktioniert... :super:
Gruss Pius
@Alexander
Ich kann Dir Deine Entscheidung, erst eine Ausbildung zu machen und dann zu studieren, nur bestätigen. Ergibt nach meinen Erfahrungen fast immer die besseren Ingenieure.......
newtoolsmith
25.10.05, 09:37
Hallo Survivor,
ich bin beeindruckt.
Du hast eine solide und einfache, fast minimalistische Konstruktion zusammengebracht. Sogar mit Schmiernippeln - da hat der Luxus Einzug gehalten.
Die Sandfüllung ist eine sehr gute Idee wenn ich bedenke, wie laut mein Hammer sich gebärdete.
Funktioniert die Riemenkupplung wirklich ruckfrei? Von Aufsitzmähern kenne ich solche Mechaniken als ruppig und unregelbar.
Von Dauerfestigkeit wird bei dem Riemen nicht die Rede sein können aber das ist ja nicht so tragisch.
Die Auffangwanne für den Zunder könnte dir mal im Weg sein, vielleicht solltest du ledigllich über Motor und Riemen ein Abdeckblech installieren.
Lass mal Berichte über den Betrieb folgen, das wird sicher spannend.
P.S.:
SCHWEISSTIPS:
Wenn du beim Schweißen zu zittern anfängst, dann bist du wohl zu verkrampft. Man ermüdet dann, obwohl Schweißen an sich nicht besonders anstrengend ist - im Vergleich zum Handschmieden.
Beim E-Hand Schweißen kann es helfen, das Schweißkabel ein oder zweimal um den Arm zu wickeln, sodass das dicke Kabel nicht direkt am Elektrodenhalter runterhängt. Man braucht dann weniger Kraft.
Halte den Elektrodenhalter nicht richtig fest, lass ihn nur in deiner Hand liegen.
Leg dir alles so zurecht, wie es am bequemsten ist. Am besten auf dem Sofa mit dem Werkstück auf den Knien - lass dir Weintrauben anreichen! :super:
Rede dir ein, dass du gut schweißen kannst - das lockert.
Versuche ganz zur Ruhe zu kommen, sei gelangweilt.
Schweißen dauert lange - je nach Technologie und Situation schaffst du nur 10-30cm pro Minute. Lass dir Zeit, bloß keine Hektik. Stoische Ruhe ist hier von Nöten.
Das waren jetzt mal die Tips, die mir seinerzeit gut geholfen haben - vielleicht kannst du ja auch davon profitieren.
MfG
newtoolsmith
...
Was man so mitbekommt fehlt es teilweise den (frisch von der Uni kommenden) deutsachen Ingenieuren an praktischen (fertigungstechnischen) Wissen/Fähigkeiten.
Ich hoffe, dass ich diese Entscheidung nicht bereue, was ich aber eher nicht glaube.
...
Stimmt leider - auch in unserer Fa. gibt es solche Leute; oft werden die dann von den Werkzeugmachern und Schlossern nicht so richtig ernst genommen, was weniger gut ist :confused:
Das fängt schon an, wenn Zeichnungen gemacht werden, die in keiner Weise fertigungsgerecht sind, d.h. z.B., daß der Dreher sich alle für ihn relevanten Maße selbst ausrechnen muß :(
Warum ?
Klar, weil der Verfasser der Zeichnung noch nie selbst an einer Drehbank gestanden hat !
Dein Entschluß für eine Lehre ist ein guter - meine Rede von vorhin war auch nicht ganz so ernst gemeint :p
Mach`weiter so :super:
Gruß
Michael
...kritisieren darf nur wers selber besser macht :D :D :D...
@hobby
Ich verstehe deine Kritik nicht so ganz, auf der Motorwelle ist natürlich eine Keilriemenscheibe, wie soll das denn sonst funktionieren?
Hallo Alexander,
die Kritik an den Kritikern wird zwar gerne gebraucht, ist aber dennoch nicht richtig: Auch wenn ich etwas nicht (besser) kann, darf ich anmerken, wenn ich es für nicht so gut halte.
Sonst dürfte ich mich ja selber nicht kritisieren...
Aber nun zum Ernsthaften:
Offensichtlich habe ich gestern Abend nur noch die Flachriemenscheibe gesehen, erst heute morgen fiel mir die Rille dann auf.
Also doch alles richtig gemacht!
@mic
Ganau das meine ich!! Wollte nur nicht so böse Sachen hier veröffentlichen ;) .
@hobby
Das mit der Kritik war ja auch nur als Spaß gemeint.
Wenn man nur schnell draufschaut könnte man schon meinen, das das ne Flachriemenscheibe sei.
@newtoolsmith
Wegen dem Keilriemen hatte ich auch bedenken, du hast ja schon des öfteren gemeint die seien ziemlich ruppig. Nach meiner Bauweise ist davon nichts zu merken. Einzelschläge sind kein Problem und die schlagfrequenz lässt sich stufenlos regulieren.
Ich denke bei den Aufsitzmähern ist der Keilriemen schon gespannt und bei meinem Hammer macht man das ja mit dem Fuß.
Das der Keilriemen das nicht lange mitmacht war mir klar, aber sooo teuer sind die auch wieder nicht. Dann muss halt nach ?? Betriebsstunden ein neuer her. Ich besorg mir einfach ein Paar auf Vorrat
Allerdings muss ich zugeben, dass die Idee mit der Sandfüllung nicht von mir ist, funktioniert aber trotzdem gut :D .
Das Auffangblech ist eigentlich nicht im Weg (auser bei 0° Gesenkstellung)
Zu deinen schweißtipps: Ja, du hast recht verkrampfen hilft einem nix, das habe ich relativ schnell kapiert.
Mit Elektroden habe ich auch kein Problem mit dem Zittern gehabt, der Mag Brenner+Schlauchpaket ist halt noch etwas schwerer/bzw. störrischer.
Nach anfänglichen Problemen hat es aber ziemlich schnell geklappt.
Mein größter Fehler war am Anfang mit einer Echtglas-Vorsatzschgeibe zu schweißen, die setzt sich zu und man sieht nix mehr. Der Schlosser hat mir dann ne Kunststoffscheibe in die Hand gedrückt und seitdem ist Ruhe!
So , dann noch ein Paar Erfahrungen zum Betrieb:
Bei Federhämmern ist der Bär beim Eindschalten ja unten, also muss man vorsichtig auf das Pedal treten, der Hammer hebt sich daraufhin.
Dann kann man das Werstück reinschieben und durch festeres treten auf das Fußpedal den Hammer schlagen lassen.
Wenig Druck aufs Fußpedal bedeutet langsame Schlagfrequenz, Viel Druck hohe Schlagfrequenz wobei auch bei max. Fußpedalweg die Spannung relativ schwach eingestellt ist.
Mehr dazu nach dem Essen ;)
Alexander
So hat gut geschmeckt, nun gehts weiter.
das Paket ist also gerade Flach unterm Hammer und wir fahren mit full power. Will man das Paket drehen, ist es einfacher (zumindest für mich als Hammerneuling) die Frequenz etwas runterzuschrauben und dann das Paket zu drehen. So geht es dann immer hin und her.
Zum Ausrecken nehme ich enteder flache/ballige oder ballige/ballige (Unten/Oben) Gesenkbacken.
Zum Feinschmieden und Erl absetzten kommen dann Flach/ Flach-Backen drauf.
Das Absetzen (und ausschmieden) des Erls klappt super, man muss nur aufpasen, das man den Erl nicht zu schwach macht. Ein schlag mehr oder weniger macht einiges aus!
Als letztes schmiede ich längs zu den Gesenken (größere Fläche) um die Oberfläche zu verbessern und dellen zu verhindern.
So, das wars erstmal
Alexander
Hi Alexander,
ein echt total geiles Teil hast du da gebaut! Wenn er genauso gut funktioniert wie er aussieht, dann kann man nur gratulieren. :staun: :super: Gefällt mir wirklich gut!!!
Gruß
Mirco
newtoolsmith
25.10.05, 21:38
Hallo survivor,
klingt sehr gut, was du so schreibst.
Bei Aufsitzmähern ist allerdings der Riemen nicht vorgespannt sondern wird genau wie bei deinem Hammer durch eine Rolle gespannt. So wird das Mähwerk zugeschaltet und auch beim loslassen der Bremse wird per Federkraft der Antriebsriemen von Motor zum Getriebe gespannt. Sanft anfahren ist da nahezu unmöglich.
Wenns aber bei dir klappt ist es um so besser und soll mir als Grund reichen, meinen nächsten Federhammer auch so zu gestalten (wenns kein Lufthammer wird - aber zwei Kolben und Buchsen zu drehen ist auch nicht lapidar...).
Jedenfalls weiter so!
MfG
newtoolsmith
Hallo Survivor,
versuch doch mal, ob Du Dir nicht ein Stück Holz in Reichweite legst und dieses bevor Du aufhörst zu schmieden zwischen die Gesenke legst.
Beim Lufthammer ist es einfacher, da der Bär bei nichtgebrauch oben bleibt, mit Federhämmern habe ich allerdings keine Erfahrung, deshalb bin ich mir auch nicht sicher ob es überhaupt funzt.
Dein Teil sieht aber echt gut aus. :super:
Gruß
Uli
Dieter Teuber
26.10.05, 23:15
Hallo Survivor
Respekt, da hast du eine prima Maschine gebaut, echt Klasse :super:
Jetzt habe ich aber mal ein paar Fragen zu den Gesenken:
Wie sind diese auf der Grundplatte befestigt?
Sind die unterseitig mit der Grundplatte verschraubt oder verschweißt?
Sind die Gesenke aus Werkzeugstahl C 45 bzw. gehärtet? Ist härten überhaupt erforderlich?
Gruß
Dieter
newtoolsmith
27.10.05, 08:18
@Dieter Teuber:
Bei Lufthämmern neigt der Bär zum herunterfallen - ich führe das auf Undichtigkeiten im System zurückr. Der Bär würde beim Einschalten einige Schläge auf den Amboss tun bis er sich wieder nach oben gearbeitet hat.
Bei Federhämmern besteht das Problem nicht, besonders nicht wenn sie sich gut regeln lassen. Man kann dann gefühlvoll die Schwungscheibe etwas drehen und schon ist der Bär wieder oben.
Ich habe meine Gesenke aus Köpfen von Bahnschienen gemacht. Wie man mir sagte bestehen Schienen aus einem Stahl, der irgendwo zwischen C45 und C60 gastiert.
Ich habe die Gesenke nicht gehärtet, habe aber keinerlei Verschleiß oder deformation festgestellt.
MfG
newtoolsmith
Dieter Teuber
27.10.05, 08:58
Hallo Newtoolsmith
Danke erst mal für deine Antwort.
Ich bin auch der Meinung, daß man die Gesenke nicht unbedingt härten muß. Gerade in der Einarbeitungsfase mit dem Hammer kann es doch vorkommen, daß die Gesenke im Eifer des Gefechts mal ohne Schmiedestück aufeinander krachen, wobei einem dann event. Splitter des Gesenks um die Ohren fliegen könnten.
Gruß
Dieter
bezüglich des Holzstücks zwischen den Gesenken hat newtoolsmith ja schon alles gesagt.
@Dieter Teuber:
Meine Gesenke sind aus C45, von unten mit je 3 M8 Schrauben festgeschraubt. Meine Gesenke sind allerdings gehärtet. So weit ich weiß sind auch die Gesenke der kommerziellen Hämmer gehärtet, das hat auch für den Hobbyanwender nur Vorteile. Ich denke gehärtet sind sie wesentlich verschleißfester. Mit dem Splittern hast du allerdings nicht ganz Unrecht, dass könnte durchaus eine Gefahrenquelle sein. Man muss die Gesenke halt entsprechend hoch anlassen; außerdem härtet C45 eh nicht durch, das Risiko des Absplitterns wird also minimiert.
@newtoolsmith:
Zu der Keilriemenrutschkupplung muss ich allerdings noch was sagen,wenn du sie nachbauen willst:
Die Keiriemenscheibe auf der Hinteren Welle ist ganz normal, die auf der Mororwelle dagegen "illegal" :hehe: : Normalerweise sind die Riemenscheiben ja "tiefer" als der Keilriemen, damit sichergestellt ist, das die Kraft voll über die Flanken übertragen wird. Die Scheibe am Motor ist jedoch nur so tief wie der Keilriemen und das Profil ca. 5/10 breiter als der Keilriemen. Das bewirkt, das er im ungespannten Zustand durchrutscht, und erst "sanft" greift, wenn man ihn (durch Druck auf das Fußpedal) spannt. Ich denke dieses Detail trägt maßgeblich dazu bei, dass der Hammer (bzw. Keilriemen) nicht soi aggressiv zupackt.
Hätte ich eine größere Drehmaschiene zur Verfügung gehabt, hätte ich allerdings einen Flachriemen verwendet. Mit der Drehmaschine wirst du aber kein Problem haben :D
Alexander
newtoolsmith
27.10.05, 19:12
@Survivor:
Dann hast du den Keilriemen also als Flachriemen zweckentfremdet. Die breitere Rille dient erst nur als Führung - erst bei hoher Riemenspannung tragen die Riemenflanken zur Kraftübertragung bei.
Dadurch erklärt sich natürlich die gute Regelbarkeit, bei regulären Keilriemenscheiben gräbt sich der Riemen geradezu in die Rille hinein, sobald eine minimale Riemenspannung auftritt. Dadurch steigt die Spannung dann sprunghaft an, der Riemen greift noch fester und erreicht die maximale Kraftübertragung in Sekundenbruchteilen - das nennt man dann ruppig.
In der Tat würde ich für die realisierung einer Riemenregelung auf einen Flachriemen zurückgreifen. Zwei Wehrmutstropfen hat die Sache jedoch:
- Flachriemen brauchen eine deutlich höhere Riemenspannung als Keilriemen und belasten die Lager daher deutlich stärker
- Keilriemen findet man wie Sand am Meer, Flachriemen muss man suchen
Also: mal sehen.
MfG
newtoolsmith
Hallo zusammen,
weil es gerade gut zu dem Thema paßt hätte ich eine Frage an unsere Techniker im Forum.
Währe es möglich den kompletten Korpus des oben gezeigten Schmiedehammers aus Beton zu gießen und nur die Führungsteile und den Ambos mit Schrauben zu befestigen.
Ich kenne das aus der Industrie da werden Maschinenteile in schwingungsdämpfenden Beton gegossen.
Den großen Vorteil sehe ich darin das man es einfach herstellen kann
und durch das hohe Gewicht währe der Hammer auch relativ leise.
Als Ambos könnte man ein 20-30 Kg schweren Stahlblock mit dem Beton verschrauben.
Nur habe ich bedenken ob nicht mit der Zeit der Beton unter dem Ambos
Risse bekommt und Zerspringt.
Gruß Link
newtoolsmith
27.10.05, 23:17
@link:
In der Tat besitzt Beton eine hohe innere Dämpfung, wodurch eine solche Maschine deutlich leiser würde.
Beton zeigt seine Festigkeitsvorzüge jedoch eher bei statischer Belastung, wohingegen ein Federhammer oder Lufthammer eine recht dynamische Angelegenheit darstellt.
Zur Dauerfestigkeit kann ich keine genaue Angaben machen, schließlich bin ich kein Betonbauingenieur, aber große Hoffnung würde ich mir da nicht machen - es sei denn, das Gestell würde sehr massiv. Damit meine Ich zum Beispiel einen Querschnitt von 20x50cm für die senkrechte Stütze.
Machbar wäre das natürlich, wobei es nicht trivial ist, die Führungselemente in einer präzisen Schalung maßhaltig unter zu bringen.
Der Amboss sollte auf jeden Fall schwerer und vom Gestell entkoppelt sein. Zum Beispiel mit Gummimatten von unten und am Umfang ein einer passenden Vertiefung im Gestell gelagert.
Soweit ich weiß wird Beton nur für Dreh- Fräs- und Messmaschinengestelle benutzt und wird dann auch nicht Beton sondern Mineralguß genannt - das Kind muss halt einen (möglichst teuren) Namen haben.
Eine Variante könnte sein, das GEstell aus 5mm Blech als Kastenbauweise mit innerer Verstrebung zu fertigen und dann mit Beton voll zu gießen. Falls es dann Brösel gibt hält die Mimik wenigstens noch zusammen.
Am besten probierst du es mal aus und berichtest uns dann davon.
MfG
newtoolsmith
@link:
...
Beton zeigt seine Festigkeitsvorzüge jedoch eher bei statischer Belastung, wohingegen ein Federhammer oder Lufthammer eine recht dynamische Angelegenheit darstellt.
...
MfG
newtoolsmith
Stimmt alles, was der newtoolsmith sagt, ich möchte noch hinzufügen, daß Beton nur Druckbeanspruchungen gut widersteht - Zugbeanspruchungen "mag" dieser Werkstoff überhaupt nicht !
In der Praxis bedient man sich hier eines Tricks; die auf Zug belasteten Teile einer Betonkonstruktion werden z.B. mit Stahlmatten verstärkt oder auch mittels vorgespannter Stahlseile auf Druckbeanspruchung gesetzt (sog. Spannbeton).
Das Gestell des Federhammers wird u.a. auf Biegung beansprucht, diese setzt sich immer aus Druck- und! Zugspannungen zusammen, in diesem Fall auch noch dynamisch schwellend - böse Falle !
Gruß
Michael
@newtoolsmith:
Ja, im ungespannten Zustand läuft der Riemen nur auf der Unterseite (also als Flachriemen) Aber solbald man ein bißchen (braucht wirlich nicht viel Druck!) aufs Fußpedal drückt, gehts los :) .
Die Riemenscheibe ist ja nur ca. 5/10 breiter, man braucht nicht viel Druck um den Hammer in Bewegung zu setzen.
Dieser Punkt hat mich beim ersten Testen auch ziemlich erstaunt. Ich hatte gedacht das eine wesentlich höhere Riemenspannung von Nöten sei.
Alexander
donfeierfeil
31.10.05, 14:50
Hallo beisammen!
Hier wird ein Betonbauingenieur benötigt?
Da bin ich!
Also, von wegen zerbröseln:
Hab als Student kein Geld für nen Amboss, und keinen billigen gefunden.
Also: Grossen Doppel-T Träger gekauft, die offenen Seiten mit Blechen zugeschweisst, und den Innenraum mit Hochfestem Beton ausgegossen.
Ist zwar ein bisschen kompliziert den herzustellen, aber auch mit Heimwerker Methoden für kleines Geld machbar.
Mit nem 15kg VorschlagHammer ordentlich draufgehauen, und nicht nur 2-3 mal, und da passiert gar nix.
Man lernt daraus: Solange die Belastung nicht punktuell ist, wie bei einem Meissel, sondern genügend Fläche da ist, über die der Druck abgeleitet wird, passiert dem Beton auch nix.
Wenn du also Beton verwenden willst: Alle Teile die auf Zugkraft, oder Momente, belastet wrden, ordentlich mit Stahl armieren. Und alle Teile, die mit Druck belastet werden, wie der Teil unterm Gesenk, da stattest du entweder das Gesenk miet einer ausreichenden Grundfläche aus, oder du montierst ne 15mm (oder noch dickere) Stahlplatte zwischen Gesenk(Amboss) und Beton.
Wenn du noch wissen willst, wie man hochfesten Beton herstellt, mail mich an.
Gruss,
Tim
das passt jetzt zwar nicht mehr zum Beton, aber dafür umsomehr zum eigentlichen Thema:
@buddelbär: du hast ne Mail :hehe:
Heute hab ich mal den Härtetest mit dem Hammer gemacht:
Normalerweise schmiede ich nur ein Werkstück und der Hammer hat dadurch immer eine kleine Ruhepause. Heute hab ich mal 2 Teile parallel bearbeitet( C105 Flachstahl runtergeschmiedet), d.h. der Hammer lief die ganze Zeit auf Volllast. Ging auch wunderbar, nur nach ca. 1 Stunde ging plötzlich nix mehr. Alles gecheckt mit dem Ergebniss das alles Ok war, nur der Riemen griff nicht mehr (ohne den Druck stark zu erhöhen).
Also Maschine ausgemacht und die Riemenscheibe angegriffelt, Autsch die ist ja heiß :irre: ; Durch die Reibungswärme hatte sie sich kräftig aufgewärmt, so dass es dem Riemen zu warm wurde.
Nach 10 min Warten lief er wieder optimal.
Was lernen wir daraus? Nicht immer Volllast fahren, sondern zwischendurch auch mal ne kurzr Pause machen ;) (oder was von Hand schmieden).
Alexander
newtoolsmith
01.11.05, 00:11
@Survivor:
Das nenne ich mal wertvolle Erfahrungswerte.
Der Schlupf ist also derart groß, dass ordentlich Reibungswärme entseht. Normalerweise bleiben Riemenscheiben fast kalt.
Ich würde den Grund der Riemenscheibe etwas absenken, sodass sich der Riemen tiefer hineinlegen kann oder - vielleicht noch besser - die Riemenspannung erhöhen, indem du das Hebelverhältnis deines Pedals änderst.
MfG
newtoolsmith
@newtoolsmith:
Normalerweise werden die Riemenscheiben ja auch nicht als Rutschkupplung verwendet :D
Die Riemenspannung zu erhöhen ist kein Problem; da hab ich zum Glück schon vorrausgedacht. Ich werde vor dem nächsten Mal schmieden mal den die Riemenspannung erhöhen.
Normalerweise betreibe ich denn Hammer ja auch nicht pausenlos unter Volllast, das sollte nur ein Härtetest sein. Normalerweise kann sich der Hammer ja wieder "erholen" solange das Paket im Feuer ist.
Nochwas zur Überhitzung:
Das passiert auch bei Industriehämmern (gesehen an einem 50 Kg Hartmann auf Claymores Werkstatteinweihung), wenn man den Hammer den ganzen Tag laufen lässt. Allerdings wurde da nicht der Riemen heiß, sondern die Führungsflächen des Bärs, und zwar so heiß, das das Öl verdampft ist!!
Er hat dann erst mal ne Ruhepause bekommen.
Alexander
Torsten Pohl
27.11.05, 02:21
Also mir gefällt der Hammer sehr gut nur eine kritik habe ich!!!
Ein Unimog hat keine Blattfeder??? :steirer:
Tschua Torsten
@ Torsten Pohl
Genau kann ich dir das mit der Blattfeder nicht sagen, aber ich dachte immer das die (alten) Unimogs Blattfedern haben (Blattfeder ist schon ein paar Jahre alt)
Die Blattfeder habe ich vom Schlosser, der sie aus seinem uralten Unimog, den er verschrottet hat, hat ?
MfG
Alexander
Torsten Pohl
27.11.05, 13:33
:super: Ne glaubs mir schraub seit 15Jahren an allen möglichen Unimogs uralt bis neu Bleattfedern hatte der nie, ist aber vollkommen wurscht dein Hammer ist mehr als nur gelungen in meinen Augen und wird irgendwann gnadenlos nachgebaut :rolleyes:
Tschau Torsten
@Torsten Pohl
Dann werd ich dirs wohl glauben ;) , Ich kenn mich mit Autos nicht aus.
Nachbauen kannst du den Hammer natürlich, wir (das Forum) wollen dann aber das Ergebnis sehen :D .
Alexander
Torsten Pohl
30.11.05, 23:20
Falls ich das tue Ehrensache!!!
Ne im Ernst war doch nicht bös gemeint mit der Blattfeder.
Unimogs sind halt mein spezielles Steckenpferd.
Tschau Torsten
Respekt !
Eine wunderhübsche einfache Konstruktion und ich kann mir wirklich gut vorstellen das es sehr gut für das Schmieden von Messern und Schwertern geeignet ist. Da macht sowieso jeder auch mal eine Pause und der Riemen vom Hammer kann wieder ein bischen abkühlen.
Ich glaub da würde ich auch fast nicht mehr selber hämmern.
Wirklich gut.
Und außergewöhnlich das du erst 18 Jahre alt bist. Da kann ich dir nur zu deiner Lehre/Studiumsentscheidung gratulieren. Du wirst viel Spaß haben.
mac
gast131009
09.12.05, 21:36
Hi Survivor
ich hab gerade gesehen ich hab ne mail?
Haltet mich nun bitte nicht für blöd aber gibt es hier im Forum überhaupt die möglichkeit zu mailen?? :eek:
Ich hab irgendwie nix gefunden was nach Pn PM u2u oder ähnlichem ausschaut :confused:
und bei den emails war auch nix... nun bin ich verwirrt :confused:
@Buddelbär
Ja es gibt die möglichkeit einem anderen Mitglied zu mailen, nur:
Hab ich es wahrscheinlich eilig gehabt und den falschen Namen (deinen) Hingeschrieben.
Die Mail ging an donfeierfeil. Sorry wenn ich dich dadurch verwirrt habe, ist mir versehentlich passiert.
ich habe gerade den Text noch mal durchgelesen, da ist es mir auch aufgefallen.
Jetzt aber noch zur Sache:
Meistens kommen einem ja, nach dem man eine Maschine eine Weile benutzt hat, noch Ideen/Verbesserungen.
Folgendes habe ich inzwischen verändert:
Die Gesenke waren ja ursprünglich von unten geschraubt, dadurch hatte man beim Wechseln immer das Problem alles zerlegen zu müssen, ein Gesenkwechsel braute ca. 15 min. Es war also nichts mit "Jetzt mach ich mal schnell die Reckgesenke rein", dass hat mich auf Dauer ziemlich genervt, also hab ich ne Neue Gesenkaufname gebastelt: Jetzt werden die Gesenke über 6*M8 Schrauben seitlich geklemmt, da geht das Wechseln viel schneller.
Falls jemand Bilder haben will müsste ich mir halt de Digicam organisieren...
Ich ahne inzwischen auch festgestellt, das der Keilriemen etwas kürzer sein dürfte (jetzt hat er 1325, der nächste wird 1300mm) Aber er hält bisher immernoch.
MfG
Alexander
Alle Achtung!
Für solche Individualisten, welche Ihren Hammer unbedingt selbst bauen möchten ist diese Mitteilung natürlich `Bullshit`.
Für die Anderen, die all Ihre Zeit ins Schmieden stecken möchten und müssen, steht hier ein kompletter betriebsbereiter Federhammer - vorab zur Besichtigung:
http://www.ihr-tormann.de/pageID_5307686.html
Bin gern zur Beantwortung Eurer Rückfragen bereit.
(Kontakt über homepage)
"GLÜCK AUF" aus dem Erzgebirge
Da kann ich nur sagen -- Ein Prima Teil--
und Superbilder. Wenn's die Zeit erlaubt werd ich's hemmungslos nachbauen :hmpf:
Sag mal, der sieht ja aus wie Krusty! Schönes Dingen, werd mich auch mal beizeiten an eine hemmungslose kopie machen. Gibts von dem Kerlchen auch mal ein Video in Aktion zu sehen? Und jeh mehr Bilder desto besser gelingt der Nachbau ;-)
Also, auch von der neuen Gesenkaufnahme gerne Bilder!
@Tormann: Der Link funzt leider net
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