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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welches Öl/Fett für Gewinde + O-Ringe?



Bastian
26.09.05, 14:11
Tach! Wie gesagt, würd mal gerne erfahren was Ihr bei Euren Funzeln für ein Öl/Fett für die Gewinde und O-Ringe hernehmt.
Z.B. Surefire verwendet ja von Werk aus so ein(gutriechendes :lechz: ) Fett...
Es sollte ja so schonend sein, dass die O-Ringe nicht angegriffen werden und es nicht verharzt etc.
WD40 und dergleichen sind da meineserachtens zu dünnflüssig.
Gruss Bastian

Flaming-Moe
26.09.05, 14:25
www.lighthound.com bietet 2 versch. Produkte an, die wohl auch von Surefire benutzt werden.
1 für die Gummiringe, 1 für die Gewinde (elektrisch leitend).

Stinkmarder
26.09.05, 14:41
Finger weg von WD-40!!! :ahaa:
Versuch doch mal Kettenöf/Fett für Motorräder. Aber achte auf die O-Ring Verträglichkeit.
JENS

Flieger
26.09.05, 16:02
ich benutze silikon-fett aus dem tauchladen. gibt's alternativ auch bei globetrotter ("mcnett" in die suchmaske eingeben...).

btw - wenn man zu hause noch eine tube armaturenfett herumliegen hat, kann man das auch verwenden.

gruss chris

Revierler
26.09.05, 17:26
MD Labs XF-7

Gibts bei Modi.

DocArnie
26.09.05, 18:36
Bei meiner Peak benutze ich normale Vaseline und ich bin sehr zufrieden damit.

Flieger
26.09.05, 19:17
peak verwendet o-ringe aus buna-n bzw. nitrile... die sind chemisch resistent gegenüber erdöl-basierenden schmiermitteln.

gruss chris

lightwolf
26.09.05, 20:21
www.lighthound.com bietet 2 versch. Produkte an, die wohl auch von Surefire benutzt werden.
1 für die Gummiringe, 1 für die Gewinde (elektrisch leitend).
Ich verwende beide Silicon-Gels und bin äusserst zufrieden.
NYOGEL 759G für elektrisch leitende Teile
NYOGEL 779ZC für O-Ringe.
Für O-Ringe kann man ggf. auch Silicon-Gel aus dem Diver-Shop nehmen.

Auf keinem Fall MD Labs XF-7!
Ich habe MD Labs XF-7 und weiss, wovon ich rede.
Es darf auf keinem Fall an elektrisch leitende Teile gelangen.

J.A.G.
26.09.05, 20:25
Ich verwende beide Silicon-Gels und bin äusserst zufrieden.
NYOGEL 759G für elektrisch leitende Teile
NYOGEL 779ZC für O-Ringe.
Für O-Ringe kann man ggf. auch Silicon-Gel aus dem Diver-Shop nehmen.


jaaaaa NYOGEL ist klasse............wobei ich das 759G für alles verwende und keine probleme damit habe . :super:

lightwolf
26.09.05, 21:54
jaaaaa NYOGEL ist klasse............wobei ich das 759G für alles verwende und keine probleme damit habe . :super:
Hallo Jörg,

die wirst du auch nicht bekommen. Du musst evtl. öfters mal bei den O-Ringen "nachfetten", als mit dem 779ZC. Dafür hat man nur eine Tube.

Bei meinen beiden Katokichi Ichishiki tactical nehme ich auch nur das 759G.

Bastian
27.09.05, 08:29
Guten morgen die Herrschaften!
Na da scheints ja anscheinend nicht gerade das EINE perfekte Fett/Öl für Gewinde UND O-Ringe zusammen zu geben...
Wär natürlich schon nicht schlecht... Z.B. Surefire verwendet doch auch nur ein weißes Fett für alles, gibts sowas nicht?
Weißes Kettenspray für Motorräder habe ich noch massig da, aber das Zeug pappt schon ziemlich extrem, ob das so gut ist, und, ob das die O-Ringe mögen???
Les mir jetzt mal die Beschreibungen zu den von Euch genannten Produkten durch.
Gruss

Non Sequitur
27.09.05, 08:44
Z.B. Surefire verwendet doch auch nur ein weißes Fett für alles, gibts sowas nicht? Weißes Kettenspray für Motorräder habe ich noch massig da, aber das Zeug pappt schon ziemlich extrem, ob das so gut ist, und, ob das die O-Ringe mögen???

Die beiden Nyogel-Produkte werden meines Wissens auch von Surefire verwendet, insofern verwendet Surefire nicht nur ein Produkt. Weisses Kettenspray wuerde ich eher nicht nehmen, dass ist mir zu spezialisiert, und wenn du doch mal einen O-Ring erwischt, der auf mineraloel-basierte Fette empfindlich reagiert, hast du ein Problem. Zudem ist das Zeug ziemlich klebrig ... :glgl:

Ich verwende - wie offenbar einige andere auch - reines "Silikonfett" aus dem Taucherladen. Bisher keine Probleme, wobei man das Zeugs *sehr* sparsam anwenden sollte. "Viel hilft viel" ist da ein eher weniger geeignetes Motto, meine ich mal.

Hermann

makar
27.09.05, 09:23
surefire schreibt in ihren Bedienungsanleitungen:" DO NOT use petroleumbased lubricant on SureFire o-rings."

lightwolf
27.09.05, 09:45
Die beiden Nyogel-Produkte werden meines Wissens auch von Surefire verwendet, insofern verwendet Surefire nicht nur ein Produkt. Weisses Kettenspray wuerde ich eher nicht nehmen, dass ist mir zu spezialisiert, und wenn du doch mal einen O-Ring erwischt, der auf mineraloel-basierte Fette empfindlich reagiert, hast du ein Problem. Zudem ist das Zeug ziemlich klebrig ... :glgl:

Ich verwende - wie offenbar einige andere auch - reines "Silikonfett" aus dem Taucherladen. ...
Dem kann ich nur zustimmen. Kettenspray hat genauso wenig an O-Ringen zu suchen wie MD Labs XF-7.

Gegen Silicon-"Fett" aus dem Diver-Shop ist grundsätzlich nichts zu sagen. Nur sollte man vorsichtig bei elektrisch leitenden Teilen sein.
Da ist wirklich das NYOGEL 759G optimal. Nicht weil NYOGEL 759G elektrisch leitend ist, sondern weil es eine geringere Viskosität hat und besser verdrängt werden kann.
Das übliche Silicon-Gel hat eine wesentlich höhere Viskosität und kann zu Übergangswiderständen zwischen elektrisch leitenden Teilen führen.

Wer nur ein Silicon-Gel nehmen will, greife zum NYOGEL 759G.
Bei John kosten 10 g USD 11,99; 50 g nur USD 19,99.
Soviel sollte man schon seinen Taschenlampen gönnen.

Bonemachine
27.09.05, 09:49
wie siehts denn mit normalem gummipfleger aus dem autozubehörbedarf aus?

Flieger
27.09.05, 10:42
Gegen Silicon-"Fett" aus dem Diver-Shop ist grundsätzlich nichts zu sagen. Nur sollte man vorsichtig bei elektrisch leitenden Teilen sein.

wieso sollte man bei elektrisch leitenden teilen vorsichtig damit sein ? um mit nichtleitendem fett den stromkreis zu unterbrechen, muss die lampe schon ziemlich mies konstruiert sein.

btw, man kann nichtleitendes fett ziemlich leicht in leitendes verwandeln - einfach ein wenig graphit-pulver untermischen... war mir bisher aber immer zu viel sauerei und funktionieren tun meine lämpchen auch so ;)


wie siehts denn mit normalem gummipfleger aus dem autozubehörbedarf aus?

das ist meistens nichts anderes als silikon-öl. funktioniert auch, allerdings bleibt ein fett naturgemäss länger an ort und stelle...

gruss chris

Revierler
27.09.05, 13:13
Torchwolf; Ich habe all meine Surefires usw. mit XF7 behandelt und alle gehen toll weich aufzudrehen (kein Kratzgefühl) und alle funktionieren einwandfrei. Was ist das Problem mit XF7?

Flieger
27.09.05, 13:41
@revierler - "Use non-toxic, non-staining, non-corrosive, O-ring friendly MD Labs XF7 for your high performance weapons, tactical knives, and tools because they deserve the best."

das hört sich jedenfalls stark nach gummi-verträglichem schmiermittel an...

gruss chris

Wrangler
27.09.05, 14:10
Bei meinen Lampen tut`s billige Vaseline.
(Damit haben wir schon anno dazumal beim "Bund" die Gummidichtungen vom Leopard vor der Unterwasserfahrt behandelt!) :steirer:

WalterH
27.09.05, 14:32
Bei Surefire und Co kann ich natürlich nicht mitreden...

Meine QIII, Inova und Maglite bekommen ab und an etwas Hanseline Lagerfett aus dem Fahrradbedarf ab und leuchten zufrieden vor sich hin. Warum Hanseline Lagerfett? Na, weil ich davon eine grosse Dose habe. Hätte ich was anderes da...

Mit Gewalt kann man aus allem eine Wissenschaft machen... :rolleyes: :D

-Walter

Bastian
27.09.05, 17:20
Tja so is das Leben... Also diese beiden Fette für je 12€/10g hol ich mir nicht, das ist zuviel des Guten!
Wenn dann nur eines von denen...
Gibt es denn nicht eine günstigerere Alternative mit der alle einverstanden sind :confused: :lechz:
Ansonsten hol ich mir ein Fett, dass für die O-Ringe gut ist und gehe die Gefahr ein, dass es nicht so gut den Strom leitet.

Revierler
28.09.05, 06:15
@revierler - "Use non-toxic, non-staining, non-corrosive, O-ring friendly MD Labs XF7 for your high performance weapons, tactical knives, and tools because they deserve the best."

das hört sich jedenfalls stark nach gummi-verträglichem schmiermittel an...

gruss chris

Deswegen frag ich ja, was torchie für ein Problem daran findet. Alle meine Lampen sind damit behandelt und funktionieren klaglos.

Bastian
28.09.05, 12:08
@Jag: Irgendwodran muss man ja sparen :lechz: :D ...
Ne im Ernst 2 verschiedene Fette zu den Preisen zzgl. Versandkosten find ich schon ein bißchen überdreht.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das auch nur 10% z.B. der Surefire-User diese beiden Spezialfette beide verwenden, sieht man ja auch an den Antworten, und hier im Forum sind ja schon Spezialisten...
Ich hatte eher eine Antwort nach dem Motto: "Geh mal zum Obi und hol dir da für 2,95€ sone gelbe Tube mit "Schmier-Supi"-Fett"erwartet :steirer: :glgl:
Manch einer nimmt ja auch Lagerfett oder auch Vaseline(die er sonst für andere Zwecke hernimmt :lechz: ) und kommt auch klar...
Gibts dieses Silikon-Fett auch im Baumarkt oder so?
Ich wüßte nicht wo es bei mir in der Nähe einen Tauchladen gibt.
Gruss

Flieger
28.09.05, 12:25
Gibts dieses Silikon-Fett auch im Baumarkt oder so?

nö, wahrscheinlich nicht und wenn, dann nur den 5kg eimer zu apothekerpreisen. deswegen hatte ich auch extra noch auf das armaturenfett hingewiesen - das gibt's ziemlich sicher im baumarkt und ist ebensogut für o-ringe/gummidichtungen zu verwenden... nur auf die sauerstofflasche würde ich's mir nicht schmieren - schmeckt bestimmt nicht halb so gut wie reines silikonfett ;)

gruss chris

Bastian
28.09.05, 12:33
@Flieger: Armaturenfett ist für sanitäre Anlagen oder was???
In welcher Abteilung muss ich da gucken?
Gruss

Non Sequitur
28.09.05, 13:09
@Flieger: Armaturenfett ist für sanitäre Anlagen oder was??? In welcher Abteilung muss ich da gucken?

Sanitaere Anlagen. Sind in der Regel kleine Tuben. Am besten jemanden fragen.

Oder eben doch nach einem Taucherladen gucken und reines Silikonfett kaufen.

Hermann

lightwolf
30.09.05, 00:04
Deswegen frag ich ja, was torchie für ein Problem daran findet. Alle meine Lampen sind damit behandelt und funktionieren klaglos.
Hallo Bernd,

ich wollte dir meine Antwort auf deine berechtigte Frage nicht vorenthalten.

Aber wenn sich dann plötzlich Hasardeure einmischen, nur um zu reden ohne etwas zu sagen, ziehe ich mich dezent zurück.

Wenn du mit MD Labs XF7 zufrieden bist, dann bleibe dabei.
Wobei du ja wohl das MD Labs XF7 in erster Linie für deine Glock verwendest. Da ist es bestimmt gut „angebracht“, im doppelten Sinne des Wortes.
Davon abgesehen habe ich selber MD Labs XF7 und kenne das „Zeug“ aus eigener Erfahrung.
Als Lubricant ist es wegen seiner enorm hohen Viskosität nicht besonders für Messer geeignet ist (obwohl es auch dafür gepriesen wird), insbesondere nicht zum Schmieren des Pivot. Es sei denn, man demontiert das Messer zum Schmieren.
MD Labs XF7 nutze ich jetzt fürs Mountainbike

Hier ging es aber um die Frage von „Bastian“, der zu Recht nach dem passenden Lubricant für O-Ringe in Taschenlampen fragte.
Und hier habe ich meine Empfehlung abgegeben, die sicher nicht absolut ist.

Ansonsten gilt, wie der Kölsche (für Nicht-Rheinländer: Kölner) sagt:
Jede Jeck is anders.
Was in diesem Fall heissen soll, jeder mag das Mittelchen nehmen, das ihm heilig ist.
Ich bin kein Missionar, und lasse jedem seine Überzeugung.

Revierler
30.09.05, 06:18
@torchwolf:

Ich dachte, du hättest damit Probleme gehabt, dass z.B. die elektrische Leitfähigkeit herabgesetzt wird oder die O-Ringe angegriffen würden. Wie gesagt... von den Surefires über Led Lenser bis zur Gladius funktionierts klaglos.

Ich verwende das XF-7 nur für meine Striders, und die demontiere ich. Denn sonst kriegt mans nie zwischen Klinge und Scheibe.

Der Rest der Messer wird, falls nötig, mit einem Tropfen FP-10 behandelt.

lightwolf
30.09.05, 06:45
...Ich dachte, du hättest damit Probleme gehabt, dass z.B. die elektrische Leitfähigkeit herabgesetzt wird oder die O-Ringe angegriffen würden. Wie gesagt... von den Surefires über Led Lenser bis zur Gladius funktionierts klaglos....
Die Zusammensetzung von MD Labs XF7 kenne ich nicht. Sollte es Lithium enthalten, können bestimmte O-Ringe quellen. Ich gehe mal davon aus, dass SureFire O-Ringe verwendet, die entsprechend resistent sind, obwohl ich nicht verstehe, warum SF keine Silicon-O-Ringe verwendet.

Wegen des Überganswiderstandes wäre ich z.B. bei einer JIL oder K.I. tactical vorsichtig. Dort ist das Gewinde am Kopf und am Body der elektrische Übergang.
Wegen der Anodisierung kann man, ohne die Lampe zu beschädigen, leider keine Übergangswiderstandsmessung machen.
Ausserdem dürften sich wegen der Konsistenz des MD Labs XF7 die JIL oder K.I. tactical schwerer drehen lassen. Und man muss ja zum Ein- bzw. Ausschalten bei diesen Lampen drehen.
Vielleicht probiert es mal ein beherzter JIL-Besitzer aus.

WalterH
19.10.05, 20:05
Meine QIII, Inova und Maglite bekommen ab und an etwas Hanseline Lagerfett aus dem Fahrradbedarf ab und leuchten zufrieden vor sich hin. Warum Hanseline Lagerfett? Na, weil ich davon eine grosse Dose habe. Hätte ich was anderes da...

Nur so am Rande, weil ich gerade wieder "gefettet" habe. Der genaue Produktname ist "Hanseline Titanfett": http://www.hanseline.de/infobl/Titanfett.pdf

Aber wie gesagt: Ich würde auch andere nehmen und da keine Wissenschaft draus machen. Von dem Titanfett habe ich halt einen ganzen Topf voll da.

Und falls davon O-Ringe kaputt gehen - so what? Was kostet ein 10erPack O-Ringe?

Graphitpulver habe ich auch noch irgendwo... macht aber ne Riesensauerei. Da hat Flieger recht.

-Walter (meinetwegen auch Hasardeur - mir ists fast immer egal, was andere von mir halten! ;) )

TeX
01.02.06, 15:23
Ich habe soeben das NYOGEL 759G von www.lighthound.com erhalten.
Meine L2 läuft wieder wie geschmiert (ach was :) ) und Kontaktprobleme gibt´s auch nicht.

Die mittelgroße Tube (25 Gramm) wird bei mir wahrscheinlich ewig reichen. Und über den Preis muß man/ich nicht reden, wenn man Lampen für Hunderte in der Vitrine hat.

Greetz

Tex

Hiltihome
01.02.06, 19:33
Möchte keinen Glaubenskrieg entfachen, nur meinen Favoriten vorstellen

HHS-2000 von WÜRTH

Es kommt in einer Spraydose mit Röhrchen und wird im Kfz Bereich und bei Fensterbauern verwendet.
Das transparente Spray fließt und kriecht sehr gut und verteil sich somit gleichmäßig in Gewindegängen.
Nach etwa einer Minute wird es zu Fett.
Es haftet sehr gut, gerade auch an O-Ringen und ist sehr beständig gegen
verdrängen.
Damit behandelte Lampenköpfe und Endkappen, drehen sich sehr geschmeidig. Es dichtet auch sehr gut.

Habe auch schon Amaturenfett mit gutem Erfolg verwendet, aber mir gefällt nicht, dass es weiss ist.
Nyogel tut auch seinen Job, scheint aber nichts anderes als Silikonfett.
Von Vaseline halte ich nichts, die wird bei niedrigen Temperaturen zäh.

archangel211285
01.02.06, 20:33
andere kupferpasten werdens auch tun. aber inner firma verwenden wir das zeug für nitrilgummidichtungen in pneumatischen anlagen und reglern (ja wir haben auch noch pneumatische regler: die tun ihren sinn und zweck). sollte die leitfähigkeit des gewindes nicht großartig beeinflussen (son gewinde ist ja eh auf spannung zugedreht und hat deshalb in jedem fall ne leitende verbindung). kupferpaste ist hochdruck-und temperatur- beständig, von der viskosität her ähnlich wie melkfett. kriegen könnt ihr das zeug beim industriebedarf oder bei conrad und co.
meiner meinung nach sehr gut für o ringe und gewinde.
grundsatzregel auch hier: weniger ist mehr!!!!
so
schönen abend noch und frohes funzeln :steirer:

Hiltihome
02.02.06, 08:46
aber inner firma verwenden wir das zeug für nitrilgummidichtungen in pneumatischen anlagen und reglern
Kupferpaste auf Gleitdichtungen und Aluminiumgewinden???
Da fällt mir spontan nur eines ein: SABOTAGE

DrPest
02.02.06, 16:03
Hat hier irgendjemand Erfahrung mit dem Silikonfett von Conrad ( Artikelnr.: 811940 - 62)?

Nebel-Jonny
02.02.06, 19:23
Hat hier irgendjemand Erfahrung mit dem Silikonfett von Conrad ( Artikelnr.: 811940 - 62)?
Ich hab damit einige O-Ringe von Taschenlampen eingefettet.Ist eigentlich ok klebt ein wenig transparent geruchlos.Die O-Ringe waren jedenfalls am nächsten Tag noch vorhanden :lach: .Für 4,-€ +Versand liegt das Zeugs innerhalb von ein paar Tagen im Briefkasten.Möchte hier noch mal erwähnen es gibt auch technische Vaseline nicht zu verwechseln mit der aus der Kosmetikabtlg. die tuts auch.O-Ringe unterliegen auch der DIN-Norm und wenns nach der geht ist es schon recht schwer denen mit irgend einem Schmierzeugs zu schaden.

archangel211285
02.02.06, 20:09
erläuterungen???
das einfach so in den raum zu werfen find ich hammerhart.
lass mich ja gerne belehren aber,


Kupferpaste auf Gleitdichtungen und Aluminiumgewinden???
Da fällt mir spontan nur eines ein: SABOTAGE

ist für mich keine belehrung.
kann sein das ich mich im namen vergriffen habe ein arbeitskollege nennt das zeug kupferpaste der andere seewasserbeständiges fett oder wie auch immer. auf jeden fall hab ich damit gute ehrfahrungen gemacht.
beste

Hiltihome
02.02.06, 23:06
kann sein das ich mich im namen vergriffen habe ein arbeitskollege nennt das zeug kupferpaste der andere seewasserbeständiges fett oder wie auch immer. auf jeden fall hab ich damit gute ehrfahrungen gemacht.
beste
Mal einenen Ingenör in der Firma fragn, oder beim Hersteller nachsehen, wofür Kupferpaste geeignet ist...
jedendenfalls nicht für O-Ringe und Alu-Gewinde an Taschenlampen..

Havor
03.02.06, 00:10
Archangel, du baust damit eine kleine Batterie und kannst dir ein fettes Problem mit galvanischer Korrosion einhandeln. Fehlt nur noch ein Tropfen Wasser. Kupfer und Alu zusammenbringen ist keine gute Idee.

archangel211285
03.02.06, 16:47
danke für die nette antwort havor.
bis denne

WalterH
08.10.06, 21:08
Soooo - weil man ja alles mal ausprobiert und weil mich hier ja einige wegen meiner geäußerten Meinung beschimpft haben - ihr wisst schon:


Meine QIII, Inova und Maglite bekommen ab und an etwas Hanseline Lagerfett aus dem Fahrradbedarf ab und leuchten zufrieden vor sich hin. Warum Hanseline Lagerfett? Na, weil ich davon eine grosse Dose habe. Hätte ich was anderes da...

Mit Gewalt kann man aus allem eine Wissenschaft machen...

...muss ich diesen Uraltthread wieder hochholen.

Zusammen mit meiner Fenix P1 habe ich mir letztens auch eine kleine Tube Nyogel bei Lighthound gekauft. Die hat mir mein Kumpel von seiner Amerikareise mitgebracht und ich habe sie jetzt 3 Wochen lang ausprobiert.

Fazit: Das Zeug fettet.

Und?

Nix und. Es fettet halt.

Ich geh jedenfalls wieder zu meinem Titan-Lagerfett zurück. Das fettet noch besser und macht weniger Sauerei. Die Lampe ist deshalb nicht dunkler und der O-Ring hat sich auch noch nicht aufgelöst. ;)

Ich habe mir die Tube auch nur mitbringen lassen, weil keine Versandkosten anfielen und ich eh bei Lighthound was bestellt hatte. Die Tube kriegt jetzt mein Kumpel. Der ist Geocacher und Speläologe und seine Lampen werden des öfteren sehr nass. :D

-Walter, der den Hype immer noch nicht nachvollziehen kann.

Long John
09.10.06, 00:08
Wenn der Thread nun schon mal wieder da ist:) , ich mag die ganzen Fett-und "Schmiermittel" nicht an meinen Lampen.:mad:

Sie lassen Staub und Sand an den Gewindegängen kleben, insbesondere bei Twistie's, und sorgen für "Fettfinger".

Eine prima Alternative ist "White Lightning". Ein Schmiermittel auf Wachsbasis, erhältlich im "gut sortierten" Fahrradfachhandel:)

Kommt flüssig aus der Flasche, verteilt sich dadurch besonders gut, und härtet an der Luft aus. O-Ring verträglich, haftet ewig, ist trocken, dichtet gegen Wassereinbrüche zusätzlich ab, wird dabei aber nicht vom Wasser abgewaschen und die Gewindegänge laufen "butterweich".

Was will man mehr?:super:

Grüße

____
Tom

rächer
28.12.06, 00:34
hi
Ich war bei dem einzigen Deutschlandimporteur für SF (ph-import)vor einigen Jahren beschäftigt.(Reparaturen, Service & Versand!)
Die Ami's sind in der Sache sehr penibel kann ich Euch sagen!
Aber Ihr macht hier eine Welle um Sachen, die Ihr eigentlich alle selber wisst.
Hier geht es um Physikalische Gesetzte!
Leitfähigkeit, Wasserabweisung!
Die O-Ringe sollten nicht mit Schmiermittel behandelt werden die Säure enthalten! Welches ist egal.
Das Gewinde sollte nur leicht gleiten, da ist es egal, aber bitte rücksicht auf den O-Ring nehmen.
Gut Kupferfett ist mist :-(!
Ich habe in meiner Zeit des Services Technische Vaseline benutzt!
Vom Importeur sowie den Ami's & den Kunden kein negatives Feedback bekommen!!!
Wie schon oben beschrieben durch das festdrehen entsteht der El.-kontakt ja sowieso.
Wichtig ist auch das wasserabweisen der Vaseline um Korrosion zu vermeiden, das wiederum ein schwer gängiges Gewinde nach sich zieht am Alu-Gewinde!
habe mich lange zurückgehalten, nun ging es nicht mehr habe mich reg.
um euch zu "helfen"
musste auch über den 1 oder anderen ;)
ok will hoffen Euch geholfen zu haben :steirer:
Gruß "DER RÄCHER"

Nebel-Jonny
28.12.06, 09:29
hi
Ich war bei dem einzigen Deutschlandimporteur für SF (ph-import)vor einigen Jahren beschäftigt.(Reparaturen, Service & Versand!)
Die Ami's sind in der Sache sehr penibel kann ich Euch sagen!
Aber Ihr macht hier eine Welle um Sachen, die Ihr eigentlich alle selber wisst.
Hier geht es um Physikalische Gesetzte!
Leitfähigkeit, Wasserabweisung!
Die O-Ringe sollten nicht mit Schmiermittel behandelt werden die Säure enthalten! Welches ist egal.
Das Gewinde sollte nur leicht gleiten, da ist es egal, aber bitte rücksicht auf den O-Ring nehmen.
Gut Kupferfett ist mist :-(!
Ich habe in meiner Zeit des Services Technische Vaseline benutzt!
Vom Importeur sowie den Ami's & den Kunden kein negatives Feedback bekommen!!!
Wie schon oben beschrieben durch das festdrehen entsteht der El.-kontakt ja sowieso.
Wichtig ist auch das wasserabweisen der Vaseline um Korrosion zu vermeiden, das wiederum ein schwer gängiges Gewinde nach sich zieht am Alu-Gewinde!
habe mich lange zurückgehalten, nun ging es nicht mehr habe mich reg.
um euch zu "helfen"
musste auch über den 1 oder anderen
ok will hoffen Euch geholfen zu haben
Gruß "DER RÄCHER"


Im Fahrradhandel oder Baumarkt gibt´s auch technische Vaseline nicht zu verwechseln mit der zur Körperpflege.Welche hast du den benutzt?

DaBeppo
28.12.06, 09:39
Ich habe in meiner Zeit des Services Technische Vaseline benutzt!

Gruß "DER RÄCHER"


Technische Vaseline. ;)

Talax
20.09.07, 13:03
Hi!

Ich habe zum schmieren der Dichtungen und Gewinde
meiner Taschenlampen immer Silicon Fett benutzt.
Nun ist die Spritze leer.

Meine Fragen:
a) Benutzt jemand etwas anderes, besseres?
b) Günstige Bezugsquellen, für gutes Fett?

zenas
20.09.07, 13:10
"Vaseline" - die gute ohne Zusatzstoffe. MMN einfach richtig Klasse für diesen Zweck - gibt's in jedem Drogerieladen, in der Apotheke, wo auch immer... Wenn ich richtig bin kostet eine 125ml Dose bei Rossmann (reine Vaseline ohne irgendwas mit drin) ca. 1,50€ oder so. Dürfte ziemlich lange reichen :D

Trabireiter
20.09.07, 13:14
ich benutzt DOW 33, hab ich noch Unmengen übrig da ich damit meinen Markierer schmiere.

Wichtig ist eigtl. nur, dass das Fett die O-Ringe nicht angreift. Vaseline ist da gut, da es die O-Ringe schön geschmeidig hält.

Artar
20.09.07, 15:12
Hallo Zusammen,

ich hoffe es ist ok wenn ich eine erweiterte Frage zum Thema stelle:

Silikonfett scheint nicht leitend zu sein (auch das nyogel was ich benutze ist auch nicht leitend).

Anfangs habe ich damit ausser den O-Ringen auch die Gewinde meiner SureFire Lampen eingeschmiert. Resultat war duchweg, dass die Lampen geflakkert haben oder die Leistung erheblich sank.

Nachdem ich das Fett bzw. Nyogel von den Gewinde entfernt und mit Isoprophylalkohol sauber gemacht hatte, schienen die Lampen wieder wie neu.

Also, welches Fett für die Gewinde benutzen?

gruss,

Long John
20.09.07, 15:20
Schaut mal hier:

http://www.messerforum.net/showthread.php?t=27799&highlight

Grüße

____
Tom

Artar
20.09.07, 15:41
Schaut mal hier:

http://www.messerforum.net/showthread.php?t=27799&highlight

Grüße

____
Tom

Danke für den Link, leider lohnt es sich nicht mehr eine Tube NyoGel bei Lighthound zu bestellen, bei den Versandkosten.


gruss,

schrenz
20.09.07, 16:17
Nun,
Tom wollte wohl zurecht damit andeuten, dass das Thema schon existiert und der Tread einfach fortgesetzt werden Könnte ;).

Hiermit zusammengelegt.

Zum Thema:
Ich muss zugeben, dass ich da auch noch nie eine Wissenschaft draus gemacht habe, sondern einfach techn. Vaseline genommen habe.
Grüße
Jens

Hiltihome
20.09.07, 17:01
Hallo,

Wer jetzt noch ganz genau wissen will, welche O-Ringe beständig, gegen welche Chemikalien sind, findet hier (http://www.efunda.com/designstandards/oring/oring_chemical.cfm?SM=none&SC=Petroleum%20Oil#mat)Antwort.


Ich selbst mache aber ebenfalls keine Wissenschaft aus Schmiermitteln und verwende Nyogel und hochwertiges Ketten-Fett für Mountain-Bikes.



Heinz

Hiltihome
17.10.07, 22:36
Hallo,

Immer wieder gerne aufgewärmt: Schmiermittel...

Heute wurde das sagenumwobene White-Lightning (http://www.whitelightningco.com/) angeliefert.

Natürlich tut es seinen Job und schmiert, aber es stinkt bestialisch.:teuflisch

Auch nach längerem Ablüften verbreitet eine damit behandelte Lampe eine widerlichen Gestank.:mad:


Das kann es doch nicht sein ? Oder doch?



Heinz

HankEr
18.10.07, 07:09
Heute wurde das sagenumwobene White-Lightning (http://www.whitelightningco.com/) angeliefert.

Natürlich tut es seinen Job und schmiert, aber es stinkt bestialisch.:teuflisch

Auch nach längerem Ablüften verbreitet eine damit behandelte Lampe eine widerlichen Gestank.:mad:

Das kann es doch nicht sein ? Oder doch?
Welches genau meinst Du denn? Ich kenne nur das Kettenwachs und da kann ich mich nicht an irgendeinen Gestank erinnern. Man kann schon was riechen, aber nur sehr schwach und sehr neutral.

Hiltihome
18.10.07, 11:58
Hallo HankEr,

Es ist WhiteLightning für Messer, Scheren, Korkenzieher...in einer ovalen, weißen Flasche; 1,25 fluid O.Z. Genaueres steht nicht drauf.

Es stinkt....



Heinz

Long John
18.10.07, 12:15
Hallo Heinz

Auf meiner Flasche steht:

"Für Wettkämpfe, Schlechtwetter-Fahrten und lange Distanzen."

Nichts von Messern, Scheren oder Korkenziehern?

Flascheninhalt = 100ml, 4FL oz.

Geruch vergeht nach Auftrag.

Viele Grüße

___
Tom

Hiltihome
19.10.07, 00:29
Hallo Tom,

Dann habe ich die "Home-Edition" und Du die "Biker-Edition" :hehe:... vermute aber identischen Inhalt.


Das Zeug stinkt, auch nach 24h :confused::(


Ich will nicht darauf herum reiten und sortiere es in meinen "Giftschrank" ein.

Dass WhiteLightning trocken schmiert ist sicherlich ein Vorteil, aber stechenden und beißenden Geruch kann ich nicht akzeptieren...


HankEr und Du haben vielleicht eine andere Rezeptur, aber mein Fläschen von Globetrotter beinhaltet eine stinkende Substanz.



Heinz


edit: habe mich zwischenzeitlich mit dem Geruch abgefunden und lasse damit behandelte Lampen demontiert 24h ablüften,
dann stinkts nur noch direkt unter die Nase gehalten.

ledman
09.12.07, 13:53
Habe dazun auch mal eine Frage.
Habe hier so ein kleines Fläschen mit 4 ml synthetischem Kunststofflager Öl. Kann ich das auch zum schmieren von o ringen benutzen??
War mal sehr teuer....glaube 9,99 €

MfG

Patrick

Hämatit
09.12.07, 15:27
Moi,

Vaseline ist Klasse, wer´s aber etwas flüssiger haben möchte, der kann auch Glyzerin aus der Aphoteke nehmen.
Geht auch :super:.

Vorteil : geht auch ohne "einmassieren" unter den Dichtring und Du bist
Ruck Zuck fertig.

Nachteil: man muß es halt einmal öfter "alkoholisieren (:lechz:)".

Gruß R.

ledman
09.12.07, 17:41
Ja vaseline hätte ich auch gedacht aber nachdem hier viele gaschrieben haben, dass mineralhaltige oder son zeugs Substanzen schädlich für o ringe wären und dazu würde auch Vaseline fallen.
Deshalb frage ich ob das mit meinem synthetischen kunststofflageröl geht??

Kelvino
10.12.07, 19:41
Ich benutze das Quicken ATM NanoLube (http://www.nanolube.net/). Im CandlePowerForum nutzen es viele und sind begeistert.
Der Hersteller des Produktes bietet das Mittelchen dort zum Vorzugspreis an. Bin von dem Zeugs auch sehr angetan.
Auch gut zum schmieren von Messern.

rollin
21.02.08, 09:22
Ich hab die tage meine LumaPower M1-T auseinandergebaut und grundlich mit Deoxit behandelt.
Vorher allerdings musste ich eine art Metallpaste entfernen die auf den elektrisch leitenden Gewinden war.
Handelte es sich dabei um Kupferpaste?
http://de.wikipedia.org/wiki/Kupferpaste
Hat mit dem Zeug wer erfahrung?

mfg
rollin

grinsekatz
21.02.08, 20:36
Hallo rollin,

ob das Kupferpaste war lässt sich im Nachhinein und ohne das selbst gesehen zu haben schlecht sagen.
Solltest Du allerdings mit dem Gedanken spielen, Kupferpaste als Schmiermittel auf einer Aluminiumoberfläche einzusetzen, so ist davon dringendst abzuraten.
Was Du dann erhältst ist ein sogenanntes galvanisches Element.
Vereinfacht gesagt ist das eine Art Batterie, die ihre Elektrizität durch die chemische Reaktion zwischen Aluminium und Kupfer erzeugt.
Das Aluminium wird dabei zersetzt.
Aus dem Grund sollte man z. B. auch Aluminiumschilder nicht mit Kupfernieten befestigen - sobald Feuchtigkeit hinzukommt setzt die Reaktion ein.
Leider ist die so erzeugte Elektrizität nicht geeignet, die Lampe auch zum Leuchten zu bringen...:p

Nein, im Ernst: Kupferpasten bitte nicht auf Aluminiumgewinde!

Viele Grüße,

Alex

Hiltihome
21.02.08, 21:26
Hallo rollin,

Kuperpaste ist in der Tat keine gute Idee in Verbindung mit Aluminium, da hat grinsekatz völlig Recht.

Lumapower hat aber tatsächlich Kupferpaste verwendet, so habe ich es im CPF gelesen; ist aber schon länger her und ich finde auf die Schnelle den Post von Ricky nicht mehr.


Ich selbst habe schon alles mögliche ausprobiert und kann sagen, dass die Schmierwirkung der gängigen Mittel locker reicht.

Für Gewinde die Strom übertragen müssen, verwende ich mittlerweile nur noch Kontakt Gold 2000 von Kontakt-Chemie.
Dieses Spray trage ich in 2-3 Schichten auf, nachdem zuvor gründlichst gereinigt wurde.

Kontaktstörungen sind seither kein Thema mehr, allerdings laufen die Gewinde damit nicht soo geschmeidig, wie das mit vielen anderen Schmiermitteln möglich ist.


Heinz


BTW:
Das kleine Unternehmen Kontakt Chemie, aus meiner Heimatstadt, hat eine bewegte Geschichte und wurde kürzlich von einem Multi aufgekauft.
Die Turbolenzen waren aber nicht in der Qualität der Produkte begründet, die ist einfach Spitze, wie jeder Elektroniker weis....

Brandmeister
21.02.08, 21:46
Hallo, also hier wird Kupferpaste geradezu gelobt:

http://www.schiermeier.biz/html/modifikation.html

obwohl es ja logisch klingt das sich Kupfer und Alu nicht vertragen.

Effekt wie mit einer einer Amalganfüllung auf Alufolie beißen:(

Long John
21.02.08, 22:33
Hallo, also hier wird Kupferpaste geradezu gelobt:

http://www.schiermeier.biz/html/modifikation.html

obwohl es ja logisch klingt das sich Kupfer und Alu nicht vertragen.

Effekt wie mit einer einer Amalganfüllung auf Alufolie beißen:(

Da die Firma aber "Schiermeier" und nicht "Schmiereier" heißt, bin ich mir über deren Kompetenz in Sachen "Schmierstoffe" nicht sicher:irre:

Aber ernsthaft, ich schließe mich meinen Vorredner an, die Kupferpaste im Zusammenhang mit Taschenlampengewinden ablehnen.

Grüße

____
Tom

rollin
22.02.08, 08:25
Ich werde mal im CPF nachfragen was das fürn Zeug war.
Die werden das auch nicht als Schmiermittel benutzt haben das es nur auf den gewinden zwischen Batterierohr und Kopf sowie Kopf und Ledmodul war. Die man ja eigentlich nicht ständig zerlegt.
Bei den ersten generationen der M1 hatten sie das problem das die kontaktflächen korodiert sind. Sie werden die Kupferpaste als Antikorosionsmittel benutzt haben.
Da Kupferpaste gut elektisch leitend sein soll und dabei sehr gute Antikorosionseigenschaften hat, durchaus denkbar.
Ich hab zum schluss nen Tropfen Deoxit Gold drauf gemacht und wieder zusammengebaut.

mfg
rollin

grinsekatz
22.02.08, 11:43
...
Die werden das auch nicht als Schmiermittel benutzt haben das es nur auf den gewinden zwischen Batterierohr und Kopf sowie Kopf und Ledmodul war. Die man ja eigentlich nicht ständig zerlegt.
Bei den ersten generationen der M1 hatten sie das problem das die kontaktflächen korodiert sind. Sie werden die Kupferpaste als Antikorosionsmittel benutzt haben.
Da Kupferpaste gut elektisch leitend sein soll und dabei sehr gute Antikorosionseigenschaften hat, durchaus denkbar.
...

Hallo rollin,

es ist allerdings egal, ob Kupferpaste als Schmiermittel oder als Kontaktverbesserer auf Aluminium aufgetragen wird.
Das Prinzip bleibt leider bestehen.
Man spricht dabei übrigens auch von galvanischer Korrosion.
Wie stark die Korrosion sein wird kann man wohl nur durch Austesten herausfinden, ich habe das allerdings nicht vor.
Die Kupferpaste auf Aluminium als Korrosionsschutz aufzutragen wäre ein Widerspruch in sich...
Aber die Lampenbauer sind heutzutage zu allem imstande...

Viele Grüße,

Alex

rollin
22.02.08, 13:54
Naja bei mir war das zeug über ein Jahr drauf. Keine spur von korosion.

Zitat aus einem MTB forum (http://www.mtb-news.de/forum/archive/index.php/t-241563.html):
"BOAAH
wie oft denn noch ?

handelsübliche Kupferpaste ist entwickelt & hergestellt um genau das angesprochene Problem zu unterbinden:
Es befinden sich haufenweise Korrosionshemmende Stoffe in jeder handelsüblichen Kupferpaste !! Es wird sich der selbstschmierende Effekt von Kupfer zu nutze gemacht, schaltet die Korrosionsfördernden Eigenschaften von Kupfer durch diverse Zusatzstoffe aus & fertig ist das Jahrelang schmierende, korrosionsunterbindende Mittelchen.
Quasi das Beste was man einer Alu/Alu, oder Alu/Titanverbindung antun kann.
Steht aber auch auf der Packung ;)
Was der Prof. Blumes da schreibt ist nur bedingt richtig, da er von reinem Kupfer & Alu ausgeht, sich nicht aber die tatsächliche Zusammensetzung von Kupferpaste angeschaut hat.

Ich benutze Kupferpaste an fast allen Schraubverbindungen am Bike (auch Innenlager) & das bei Titan & Alu & das seit Jahren & völlig problemlos. Gegenüber Fett hat Kupferpaste den Vorteil, dass diese viel langlebiger ist & sich nicht durch diverse Waschmittelchen anlösen & wegspülen läßt."

Hab mich da nochnich richtig tief reingelesen aber wenn das zutrifft...

dihydrogenmonox
22.02.08, 17:04
Hat jemand vielleicht schon erfahrungen mit einem solchen "Silikonölmarker (http://www.edding.de/1619_DEU_HTML.htm)" aus dem Hause Edding gemacht? könnte ja vielleicht auch was sein.

Long John
22.02.08, 17:46
Wenn eine Taschenlampe Zusätze benötigt, die die elektrische Leitfähigkeit erhöhen, damit die Lampe überhaupt leuchtet, taugt die Lampe nichts.

Abgesehen von billigsten Metallgußlampen ala "Dorcy" und Co hatte ich noch keine "Kontaktschwierigkeiten" an den Lampengewinden.
Sehr wohl schon an/in Schaltern, aber übliche Schmiermittel sollten für die reine Bewegung an Gewinden ausreichen.

Die oft gescholtenen C- und D-Mags, jahrzehntealt und übelst "mißbraucht", versehen mit extrem hohen Innenwiderständen wie Endkappenfedern mit Dimensionen von Fahrradgabeln, funktionieren noch heute ohne "teure Wundermittel".

Vielleicht sind die problembeladenen Lampen doch "ungenügend konstruiert"?;)

Grüße

____
Tom

ex Vento
22.02.08, 18:47
Abgesehen von billigsten Metallgußlampen ala "Dorcy" und Co

Hallo Tom,
1. warum ist Guß billig? Verzeihe die Frage, aber mich als Gießer interessiert das.
2. Bei mir im Bekanntenkreis laufen min. 5 Dorcys ohne irgend welche Probleme.

Long John
22.02.08, 19:01
Hallo ex Vento

Nichts gegen den Guß an sich, nur die verwendeten Metalle scheinen eine sehr beschränkte Leitfähigkeit zu haben.
Das wird im Serienzustand bei Deinen Bekannten kaum auffallen, aber wer diese Lampen in der Art modded, wie ich es gemacht habe, indem ich den Serienzellenhalter durch eine Singlezelle (LIR) ersetzt habe, und nun den Strom über den Minuspol der Zelle über eine Feder-Endkappe-Mittelstück-Heatsink-Treiberkabel leite, wird feststellen, daß das Lampenmaterial (also der Guß an sich) schlecht leitet.
Ich habe schließlich einen Streifen Alufolie in Lagen über den Zellenminuspol gelegt, der fast bis an die Heatsink reicht.
Dadurch ist die Leitfähigkeit hergestellt- ist aber nicht optimal.

Aber das ist die Lampe sowieso nicht = kein großer Verlust:D

Grüße

____
Tom

cugar
22.02.08, 20:24
Hi,

ich muss Tom da zustimmen. Jedes Fett das die O-Ringe nicht Angreift sollte an einer Lampe seinen Dienst tun.

Es ist ja nicht so das täglich 100 mal Batterien gewechselt werden, oder eine Twisty mehrere 100 Umdrehungen täglich zumachen hätte.

Dar Problem liegt wohl oft in der Konstruktion oder der Beschichtung.

Meine ClickyMule mit Nickel Beschichtung funktioniert wenn sie eingeschaltet ist selbst mit abgeschraubten Kopf wen die LE nur leicht an den Body gehalten wird. Don hat auch mal erklärt das das der Grund für die Nickelbeschichtung wäre.

Die ExtremeIII oder auch die LiteFlux Modelle sind ebenso wie die kleineren Mags im Ausgeschalteten Zustand festgeschraubt und lassen Schmutz und Flussen nicht auf die Gewinde.

Lampen wie ARC AAA zb. die mit losem Kopf in der Tasche sind neigen ehr dazu am Gewinde zu verschmutzen, und brauchen so mehr Pflege.


Ich verwende an allen Lampen ein Fett das ich auf der Arbeit habe und eigentlich für Spritzgussformen gedacht ist. Bisher hatte ich auch noch keine Kontaktprobleme damit.

Wer Kontakt Probleme hat kann auf das von Heinz genannte Mittel zurückgreifen.
Die örtliche Landmaschinenwerkstatt hat damit die Kontaktprobleme an meinem Anhäger gelöst. Wie es scheint dauerhaft.
Der Altmeister hat mir damals grinsend die Dose mit seinen "Wundermittel" unter die Nase gehalten.:super:


Alex

Gelegenheisuser
17.04.08, 09:35
Hallo,

auch ich möchte ein vernünftiges Schmiermittel (nicht nur) für die Gewinde meiner Lampen haben. Dazu habe ich hier nun die SuFu bemüht. Immer wieder wird in den verschiedenen Schreds auf White Lightning hingewiesen. Bei der Suche nach einem Händler (der nahegelegene 2.400 qm große Fahrradfachhändler kannte das Zeug nicht) bin ich auf diese Seiten gekommen:

http://www.revolutionsports.eu/de/wl/whitelightning.htm

http://www.bikestore.cc/index.php/manufacturers_id/103/White%20Lightning.html

So wie ich es verstehe, ist White Lightning kein Produkt, sondern ein Hersteller. Welches der Produkte, das die anbieten ist denn nun das Richtige für die Gewinde, bzw. welches davon habt ihr?

streamlighter
17.04.08, 21:48
Hallo Gelegenheisuser (soll das eigentlich so heißen?:confused:),

das White Lightning habe ich auch und kann Dir sagen, daß es zwar die Gewinde schmiert, andererseits aber die Eigenschaft hat, leicht brockig zu werden.

Besser geeignet ist Silikonfett, welches auch Doug von Flashlightreviews empfiehlt (Silicongrease) und das man bei einem bekannten Internetauktionshaus günstig erwerben kann.

Ich benutze das nur noch für die Gewinde meiner Lampen, egal ob Metall oder Kunststoff (z. B. Streamlight Propolymer).

Gruß,

SL

Gelegenheisuser
18.04.08, 09:06
Hallo,

nein, soll nicht so sein. Das "t" hat bei der Registrierung gefehlt, da mein PDA mal wieder die Funkverbindung meiner Tastatur gestört hat. Da fehlen dann schon mal (meist unbemerkt) der eine oder andere Buchstabe... shit happens

Zu der Info: Dass das Zeug bröckelig wird, habe ich bisher nicht gewusst. Daher habe ich den Tip befolgt und soeben im Büro das Pflegeset unserer Saeco rausgekramt. Da ist auch eine Tube Silikonfett dabei. Hat gut geklappt. Nun läuft das Gewinde der P1D viel geschmeidiger. Das der Jetbeam MK3 habe ich auch gefettet, aber ich konnte keinen großen Unterschied feststellen. Das liegt sicherlich auch an der Feinheit des Fenix Gewindes, bzw. der Grobheit des Jetbeam Gewindes.

Thunderstorm
12.08.08, 15:11
Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem Schmiermittel auf das Ballistol gestoßen:

http://img382.imageshack.us/img382/9651/balistolpa6.th.jpg (http://img382.imageshack.us/my.php?image=balistolpa6.jpg)


Was haltet ihr davon?

Gruß

cugar
12.08.08, 15:18
Hi,

gib mal Ballistol in die Forensuche ein, aber nimm dir Zeit. :-)

Alex

ex Vento
25.08.08, 21:53
Kleiner Erfahrungsbericht, um das Thema noch etwas abzurunden:D
Bei der Ra Twisty sollte man keinesfalls Silionfett verwenden (das nehme ich sonst für alle meine Lampen). Die Ra wird so schwergängig, das man sie kaum noch bis auf High gedreht bekommt. Ich habe sie darufhin wieder gereinigt und mit dem beigelegten Fett (ist ja nur ein Furz bei:() neu gefettet. Jetzt ist alles wieder gut:super:

saachi
25.08.08, 23:01
Ein bisher noch nicht genanntes Schmiermittel ist Hirschorntalk.
Es wird zur Pflege von Gummidichtlippen im Automobilbereich empfohlen.

gast
14.12.08, 00:27
Moin!

Also ich nehme zum Reinigen von Kontakten/Gewinden entweder DeoxIT oder Kontakt60, das brennt wenigstens :teuflisch
Zum Pflegen nehme ich dann DeoxIT Gold oder Kontakt 61, aber nur für die stromführenden,kleinen Kontakte.
Für die Gewinde nehme ich normales Mehrzweckfett aus der Tube von Nigrin, ist universell einsetzbar und günstig.
Zitat:"Korrosions- und verschleißschützend, kriechfähig und schleuderfest".
Und das Ganze trage ich mit Wattestäbchen oder den kleinen Bürsten von der Wimperntusche meiner Freundin auf.

Was will mann mehr?

Gruß

Matthias

Blacklight
20.01.09, 23:34
Finger weg von WD-40!!!

Da bei einer meiner Lampen auch das Gewinde geschmiert werden soll, tendiere ich nach dem Studium dieses Threads zu technischer Vaseline, da ein Baumarkt mir zum Beschaffen einer kleinen Tube Schmiermittels geeigneter scheint als ein Onlineshop in Übersee. Nun aber meine Frage: Warum kein WD-40? Das hätte ich vorrätig.

KaffeeSüßSauer
21.01.09, 03:27
Warum kein WD-40?
Weil Du damit auch Deine O-Ringe (auf-)gelöst bekommst. Siehe auch hier ab #69 (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=216&page=3).

Ich verwende ein zähes Silikonfett aus dem Tauchzubehör. Es ist lebensmittelecht oder zumindest ungiftig.

Blacklight
21.01.09, 11:02
Danke für den Link. Dann werde ich in Zukunkft besonders vorsichtig sein, wenn ich wieder mal WD-40 einsetzte (aber nicht an meinen Lampen) :staun:

ex Vento
21.01.09, 11:58
Ich verwende ein zähes Silikonfett aus dem Tauchzubehör. Es ist lebensmittelecht oder zumindest ungiftig.

Das sollte man bei einer Ra Twisty übrigens nicht versuchen, dann bekommt man sie kaum noch bewegt:eek:
Ansonsten benutz ich auch Silikonfett oder weiße (reine) Vaseline aus der Drogerie:super:

alwa
21.01.09, 19:46
hehe, lustige Diskussion hier. Ich dachte zuerst ich waere im Mountainbike Forum gelandet, da wird aus den Themen "Schmiermittel" und "Kettenpflege" auch immer eine Wissenschaft gemacht ;)

Dann will ich mal mein Mittelchen hier auch noch offenlegen: Ich verwende das Gabelfett was ich auch fuer meine Gabel am MTB benutze. Garantiert keine Probleme mit den Dichtungen und dem Aluminium, eigentlich perfekte Konsistenz, durchsichtig und wird nicht zaeh.

Interessante finde ich ja die Idee mit der Trockenschmierung a la Wihte Lightning (am Bike verwende ich auch gerne teflonhaltiges Kettenschmiermittel, weil das eben keinen Sand und dreck anzieht). Werde ich bei naechster Gelegenheit mal testen.

rayman
21.01.09, 19:59
Im CPF Marketplace bietet gerade jemand ein neues Öl/Fett an. Nachdem was er drüber schreibt hört es sich sehr gut. Hab mir mal drei kleine Tuben bestellt und werde es mal ausprobieren. Hier (http://www.cpfmarketplace.com/mp/showthread.php?t=189424) ist der Link dazu.

mfg rayman

Stone
21.01.09, 21:04
Hab mir mal drei kleine Tuben bestellt und werde es mal ausprobieren.
Würde mich über einen kleinen Bericht freuen. Such schon lange nach einem bezahlbaren, leitfähigem Schmiermittel. Die Versuche mit graphit haltigen Wärmeleitpaste waren eher ein Rückschlag :(

Matthias

Cuxhavener
21.01.09, 21:23
Ich verwende billiges Haushalts- und Feinmechanikeröl (harz- und säurefrei), aber nur ca. einen halben Tropfen auf den O-Ring, der verteilt sich dann beim Schrauben von selbst bis auf das Gewinde. Bisher habe ich noch nie Probleme damit gehabt.
Hin- und wieder mal Gewinde und Dichtungen reinigen und erneut extrem sparsam das Öl auftragen.
Bisher sind weder Kontaktprobleme noch defekte O-Ringe vorgekommen.

Gruß
Cuxhavener

Edit:
Habe das Öl auf Leitfähigkeit durchgemessen, und auch im empfindlichsten Messbereich meines Multimeter keine Leitfähigkeit des Öls festgestellt.

rayman
21.01.09, 21:37
Würde mich über einen kleinen Bericht freuen. Such schon lange nach einem bezahlbaren, leitfähigem Schmiermittel. Die Versuche mit graphit haltigen Wärmeleitpaste waren eher ein Rückschlag :(

Leitfähig soll es wohl leider nicht sein. Aber nach den Angaben des Groupbuy Starters brauch man das nicht. Klar werd ich einen Bericht machen. Ich hab mir es aber eher gekauft, weil es nicht so teuer war.

mfg rayman

measure
21.01.09, 21:58
Leitfähiges Fett in einer Taschenlampe wäre sicher nicht das Gelbe vom Ei und ist auch nicht erforderlich.

Kurzschlüsse bis hin zum Knalleffekt könnten diesen Unsinn schnell beenden, falls es wirklich gut leitet, aber selbst geringste Kriechströme sind schließlich nicht erwünscht.

An meine Lampen lasse ich (fast) nur Nyogel (http://www.rheolube.de/760.html) 760g und bin zufrieden.


Gruß
Wulf

K:ddo
21.01.09, 23:18
Klingt vielleicht komisch, aber ich benutze in letzter Zeit sehr erfolgreich Penaten Baby-Öl (http://www.ciao.de/Penaten_Baby_Ol__1101049). Sparsam aufgetragen mittels Ohrstäbchen hat es hervorragende Reinigungs- und Gleiteigenschaften. Gerade häufen sich bei mir Die Lampen, die ein häufiges Drehen des Lampenkopfes (Fenix T1/T10, JETBeam Jet-III M, Olight Warrior...) erforderlich machen.
Hier sind trockene oder mit festem Fett beschmierte O-Ringe sehr hinderlich.
Nachteil: Bei täglicher Benutzung der Lampen sollte man die Behandlung wenigstens wöchentlich wiederholen.

Hast Du eine (deutsche) Bezugsadresse für Nyogel 760g?

measure
22.01.09, 08:16
Hast Du eine (deutsche) Bezugsadresse für Nyogel 760g?

Eine Anfrage (info@nola-chemie.de) beim Importeur Nola Chemie GmbH soll schon genügen, hat man mir dort gesagt.

Gruß
Wulf

HermannKoeller
22.01.09, 08:35
Moin!

Nach langem Suchen bin ich auf eine Broschüre gestoßen, die sich u.a. mit der Frage beschäftigt,
welches O-Ring-Material verträgt sich mit welchem Medium (also auch Fett): O-Ring Werkstoffe (http://www.super-side.de/broschueren/dichtungen_o_ring_liste_2004.pdf).
Chemische Beständigkeit ab Seite 7.

Ciao
Hermann

Nasenbaer
22.01.09, 08:51
Ich benutze folgendes Gleitmittel:
http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/1gjt-l.jpg (http://www.bilder-hochladen.net/files/1gjt-l-jpg.html)

Gibts bei mir auf Arbeit, bleibt immer mal übrig.
Das ist für Druckdichte Klemmbohrmuffen (DKBM).
Wird in der Telekommunikation für Muffen im Erdreich verwendet.
Dadurch das die Muffen auch Ringe für die Dichtigkeit besitzen werden sie den O-Ringen bestimmt nichts tun ;)
Ich bin jedenfalls zufrieden soetwas bekommen zu können.

naturelle
22.01.09, 17:22
welches O-Ring-Material verträgt sich mit welchem Medium (also auch Fett): O-Ring Werkstoffe (http://www.super-side.de/broschueren/dichtungen_o_ring_liste_2004.pdf).
Chemische Beständigkeit ab Seite 7.

Schön und gut, nur wer weiss, welches Material die Chinesen in ihren Lampen verwenden? Ohne diese Angabe ist das leider auch nicht hilfreich. Und auf den O-Ringen stehts ja nunmal leider nicht drauf...

HermannKoeller
22.01.09, 17:42
Ich fand interessant, daß sich die hier vielgeschmähte Vaseline nur mit Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk nicht verträgt.
Ich denke ich lasse es bei Fenix und Zebralight darauf ankommen.

Ciao
Hermann

Emscherpirat
22.01.09, 18:30
Meine Mini-Maglite hab ich jetzt seit Weihnachten 1987 (von meinem Papa bekommen). 1996 hab ich begonnen die O-Ringe mit Vaseline einzureiben. Ich hab grad mir grad noch mal die O-Ringe angesehn. Sie sind immer noch elastisch un keineswegs brüchig. Und ja, es sind immer noch die ersten.

hdo
22.01.09, 20:07
Hallo,

was für eine H&K Expert gut ist, muss auch für meine Taschenlampen taugen...
Habe per Q-Tip Lupus PTFE-Fett auf O-Ringe und Gewinde meiner Taschenlampen aufgetragen und bin bisher damit nicht baden gegangen (was die Verträglichkeit mit den O-Ringen betrifft).

Gruß,
Dirk

PS:

Leitfähig ist das zum Glück nicht. Braucht es auch nicht.

yotom
23.01.09, 13:27
Hallo,

ich bin auf meiner Suche nach DEM Öl/Fett über dieses Produkt gestolpert:

http://www.chomerics.com/products/cholube.htm

Kennt das Jemand und/oder weiß vielleicht auch, wo man´s bekommt?
Ich würde mich (meine Lampen, natürlich!) als Käufer/Tester zur Verfügung stellen. Klingt aber interessant, wie ich finde, mit der Silikonbasis für die O-Ringe und dem Silberanteil für die Leitfähigkeit usw.

Grüße,

Tom

hottensie
25.01.09, 02:30
schönen guten morgen :cool:

mal was anderes: KUPFERPASTE :hmpf:

was sagt ihr dazu. bin gerade darauf gestoßen, weil ich
meine ofentür eingeschmiert habe!!!
Spricht etwas gegen diese braune paste??

lupo1
25.01.09, 05:30
Dieser (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=256199&postcount=39) und jener (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=448650&postcount=64) Beitrag sprechen dagegen. :hmpf:
Nach diesem Beitrag (http://www.messerforum.net/showpost.php?p=448943&postcount=70) soll Kupferpaste aber dank der Zusatzstoffe brauchbar sein.

dcjs
25.01.09, 06:37
Korrosion hin oder her, ich wollte keine leitende wie auch immer geartete "Pampe" in meiner Lampe haben, das kann ganz schnell mal einen Kurzschluss verursachen. Im besten Fall geht dann die Lampe ungewollt an, im schlimmsten roestet es vielleicht den Konverter oder es passiert irgendwas haessliches mit der Batterie. :argw:

cugar
25.01.09, 11:36
Ich kenne Kupferpaste nur als relativ zähe feinkörnige Masse, die für Gewinde an Taschenlampen und O-Ringen wenig geeignet scheint.

Für den an Schmiermitteln (http://www.aral-lubricants.de/_download/cont5/Schmierfette.pdf?PHPSESSID=2c5b6da763200 2a8a81ae4350e8d8015) interessierten etwas Lesestoff. :cool:


Alex

derPeter
25.01.09, 11:48
Vaseline! Mehr braucht man nicht.
Ich verwende Vaseline seit über 10 jahren bei Drahterodiermaschinen.
Sämtliche O-Ringe, die ja eine Dichtungsfunktion übernehmen, behandele ich bei jeder Wartung mit Vaseline.
Nichtleitend, leicht zu entfernen, gesundheitlich unbedenklich, greift Gummi nicht an.

schrenz
25.01.09, 12:03
Wobei man bei anderen Schmierstoffen nicht vergessen sollte, dass bei vielen Lampen die O-Ringe nicht aus Gummi sondern aus Silikon sind.

Allerdings hab ich auch jahrelang die stinknormale Vaseline aus dem Drogeriemarkt benutzt und damit gute Erfahrungen gemacht, jetzt nehme ich ein Silikonfett von Conrad, es scheint den Vorteil zu haben, dass es sich unter Wärmeeinfluß nicht ganz so verflüssigt wie Vaseline.

Grüße
Jens

mayer12
26.01.09, 15:59
Wie wärs mit Polfett aus dem Kfz-Zubehörladen. Säurefrei, billig, greift die O-Ringe nicht an.

Trabireiter
26.01.09, 16:21
Ich glaube hier wird bisl viel Theater ums Fett gemacht. Ich kann ja verstehen das dort, wo kleinste Tolleranzen herrschen und O-Ringe viele Bewegungen in der Sekunde vollführen, das Fett einen großen Einfluss hat. Bei Taschenlampen seh ich das aber weniger Kritisch.

Alles was irgendwo schmiert, nicht leitfähig ist und Gummi nicht angreift sollte in Ordnung gehen.

aceTI
26.01.09, 17:00
Na ja, ein bischen mehr darf es schon sein:
verharzen sollte das Öl nicht und bei Kälte sollte man die Akkus auch noch wechseln können, damit hatte ich zumindest kürzlich bei meiner Jetbeam Probleme.
Gut Licht...

track
27.01.09, 12:17
Hallo zusammen,
ich habe das perfekte Öle gefunden, Kennt ihr den US Munitions Hersteller Extreme Shock Ammo???? www.ExtremeShockAmmo.net produziert das sogenannte X-Kot öle, was super ist, da es nicht nur die lampe auffrischt sondern auch auch nicht Klebt und sand wie ein Magnet anzieht. Es richt kaum und ist sehr kostengünstig.

hdo
27.01.09, 19:45
Hi,

Auszug aus der X-Kote-Werbung:


A seasoned shooter can actually notice a reduction in recoil from a semi-auto weapon that has been treated with GTX.

:lach:

Gruß,
Dirk

rayman
29.01.09, 17:58
Heut habe ich das neue Fett von Gary aus dem CPF MP Groupbuy bekommen, hier der Link (http://www.cpfmarketplace.com/mp/showthread.php?t=189424) nochmal.

Der erste Eindruck ist, dass es sehr dickflüssig ist, also eher ein Fett. Hab es dann gleich mal an meiner EX10 ausprobiert. Dabei hab ich eher schlechte Erfahrung gemacht. Die EX10 lässt sich damit nur mit größerem Aufwand drehen, da bleib ich lieber bei meinem DeoxIT.
Danach hab ich es aber mal an einem Gewinde mit größerem Durchmesser ausprobiert. An dem Kopf einer D Maglite. Und ich muss sagen hier macht es sich sehr gut. Ist viel besser als DeoxIT, das Gewinde lässt sich viel geschmeidiger drehen. Mit dem DeoxIT hatte man das Gefühl, als ob die beiden Gewinde direkt aufeinander reiben würden und jetzt fühlt es sich sehr geschmeidig an.

Mein Fazit: Bei kleinen Gewinden eher von Nachteil, man muss mehr Kraft aufwenden. Dagegen ein sehr sehr gutes Schmiermittel für größere Gewinde wie bei einer D Maglite :super:, das Gewinde lässt sich dadurch sehr geschmeidig drehen.

mfg rayman

ichbines
23.03.09, 13:01
jaaaaa NYOGEL ist klasse............wobei ich das 759G für alles verwende und keine probleme damit habe . :super:

Ja genau, wozu noch ein weiteres Nyogel?
Im cpf wird das dickflüssigere eher für grobere Gewinde angeraten. Wobei ich auch dafür 759g verwende und auch keine Probleme habe.
Ist für O-Ringe und Gewinde gleichermassen gut geeignet.

Viele Grüße
Frank

lambda_
23.03.09, 14:53
also ich habe gute erfahrungen gemacht mit
Robben fett :eek:
http://www.modellsport-boehm.at/item/1/0/0/391348/robbe_teflonfett.html

und auch Dämpfer-Öl/fett eignet sich gut
das gibts beim conrad billig in jeder Viskosität

macbayer
07.06.09, 15:36
Ich hänge meine Frage mal an diesen Thread an.
Ich habe das Schaltergewinde an meiner Surefire L1 mit Silikonfett geschmiert.
Der Schalter dreht sich allerdings recht "kratzig" (kein Vergleich zu meinen Messern), und nach einigen "Umdrehungen" sammelt sich im Gewinde etwas an was wie Abrieb von der Anodisierung aussieht. Ist das normal, oder muss ich mir Sorgen machen, das Gewinde zu ruinieren?

Gruß
Martin

colifat
07.06.09, 18:01
Hi,
ich benutze auch mal einen Bleistift *g*.
Für die Baustelle habe ich solch einen mit 3mm Miene 2B, mit dem brauch ich nur über Flächen zu streichen und die sind dann prima Gleitfähig.

Funktioniert auch prima bei Türschlössern.
OT TIP: Streicht mit einem weichen Bleistift über die Falle am Türschloß und an dem Schließblech an der Tür wo die Falle es berührt. Auch hinter der Falle (gegenseite der Schräge hinten) leicht anmalen *g*.
Nun seht wie die Tür sich leicht schließt und nicht mehr mit Wucht zugeschlagen werden muss. Den Trick benutze ich schon über 20 Jahre.

Nun noch einmal zu den Lampen.
Vaseline lässt sich auch mit Glyzerin (ist ein Alkohol) und etwas Graphitpulver mischen.
Damit habe ich schon seit Jahren gute Erfahrungen gemacht. Der Vorteil ist das dies preiswert und gut zu beziehen ist. Davon habe ich immer was parat. :super:

Universal Silikon-Öl nutze ich auch noch.

cugar
07.06.09, 18:09
Ich habe das Schaltergewinde an meiner Surefire L1 mit Silikonfett geschmiert.
Der Schalter dreht sich allerdings recht "kratzig" (kein Vergleich zu meinen Messern), und nach einigen "Umdrehungen" sammelt sich im Gewinde etwas an was wie Abrieb von der Anodisierung aussieht.

Hi,

hast du Messer zum schrauben? :irre:

Alles mal komplett sauber gemacht? Auch den O-Ring entfernt?
Und dann mal ohne selbigen und ohne Fett probieren, ev. zeigt sich ein Fehler. Oder es hat sich etwas Schmutz irgendwo versteckt.


Alex

macbayer
07.06.09, 22:02
Servus,

nur solche zum klappen, und da scheuert nix :).
Ich habe den O-Ring mal entfernt und beide Gewinde mit Waschbenzin sauber gemacht so gut es geht (bei der Schalterkappe kommt man schlecht ans Gewinde).
Genützt hat es allerdings nicht viel...

Gruß
Martin

gast
22.07.09, 20:25
Ich verwende für meine Lampen nur noch Silikonfett aus dem Taucherladen. Das greift die O-Ringe nicht an wie Fett auf Erdölbasis und haftet besser.:super:
Die Gewinde laufen etwas schwergängiger was ich aber nur bedingt als Nachteil ansehe. Den Piston einer Nitecore Ex10 schmiere ich damit nicht, man merkt den Druckpunkt des Schalters nicht mehr so deutlich.

Affentanz
20.08.09, 06:15
Ich habe einfach ohne großartig darüber nachzudenken auf meine neue UF-502b und Solarforce L2 Vaseline geschmiert. Und gerade eben einen Spritzer Ballistol auf die alte Maglite 3D, die das erste mal in ihrem Leben Öl gesehen hat. Der O-Ring sah btw auch ohne Schmierung noch aus wie neu und das Teil lag laaaaaaaange Zeit in einer Affenhitze unterm Dach. Winter kalt / Sommer Brutkasten.

Die Ballistol Schmierung tat ihr trotzdem gut, obwohl hier ja von Ballistol abgeraten wird. Wieso eigentlich? Gab es hier im Forum je ein Fall wo ein O-Ring aufgrund dessen spröde wurde?:argw: Bitte kein Verweiß auf die SuFu. Die habe ich genutzt und im Taschenlampen Forum nichts negatives gefunden. (So bin ich allerdings hier gelandet. ;))

Ich glaube das ist ein Glaubenskrieg wie bei Waffenöl, MTB Schmierung usw. usf. auch. Ballistol nimmt - auch bei Waffen - die Gattung von "verhasst bis geliebt" ein. Wer im Regen jagen geht, sollte natürlich was anderes nehmen. Wer die Waffen im Schrank lagert, braucht sich vor Regen wohl eher keine Sorgen zu machen, obwohl das Argument der Emulsion quasi immer kommt, auch dann. Witzig ist immer wieder das Leute ihre Zinkbrocken (Schreckschuss) in Ballistol ersaufen, obwohl diese eh nicht rosten können und keine Zentimeter dicke Konservierung brauchen. Dann wird rumgeheult wenn die "Brünierung" (ist ja keine echte) verblasst ist. Das es mit WD40 auch mal extrem grün werden kann, ist dann absolut kein Thema mehr.
Im CO2Air Forum wurde dazu mal ein Test verlinkt, wo auch so manch anderes Öl eine Emulsion einging, darunter auch ein sack teures "premium öl".

Hier isses: http://www.wildundhund.de/r30/vc_content/bilder/firma438/Archiv_2006/045_049_waffenreinigung_0606.pdf

Wurde zwar total OT - entschuldigt bitte -, aber vielleicht interessiert es ja doch jemanden. :glgl:

Saletti
20.08.09, 11:58
Vaseline habe ich auch jahrelang problemlos genutzt. Wird von Maglite in deren Bedienungsanleitungen (ja, ich lese sowas *schäm*) auch ausdrücklich empfohlen. Mittlerweile habe ich mir allerdings Armaturenfett aus dem Sanitärbedarf geholt. Das ist ebenfalls neutralweiß-transparent, ungiftig, greift Silikonringe nicht an und wird in der Hosentasche nicht so flüssig wie Vaseline.

Ballistol ist wesentlich agressiver als Vaseline, weil es ja auch alte, verharzte Ölreste sowie andere Ablagerungen anlösen soll. Ich bin von Ballistol als Universalöl durchaus überzeugt, an Lampen habe ich es allerdings noch nicht getestet.

Investigator
20.08.09, 18:00
Hallo,


Ballistol ist wesentlich agressiver als Vaseline, weil es ja auch alte, verharzte Ölreste sowie andere Ablagerungen anlösen soll.

exactement. Balistol löst z.B. auch Tobak an. Anders ist es nicht zu erklären, daß ein Reinigungs-Filz nach dem durchziehen des LAufes blaue Verfärbungen (=>Kupferverbindungen) aufweist, wenn die Waffe zuvor einige Zeit mitr Ballistol eingesuppt im Schrank stand/lag.

Ballistol, WD40 und so ein Kram sehe ich eher als Reiniger, denn als Konservierungsmittel/Schmierstoff.

Auf Taschenlampengewinde kommen bei mir Fette. Vor zig Jahren hatte es für meine Maglights auch Vaseline getan.
Im jeweiligen Einzelfall kann man kaum garantieren, daß dem O-Ring nichts passiert, weil man in den allermeisten Fällen eh nicht weiß aus welchem Material der besteht.

Investigator

Oneill
20.08.09, 18:59
Also ich nehm Silikonöl aus der Sprühdose. Hatte damit bisher keine Probleme, nacht die Gewinde schön leichtläufig, die Dichtungen geschmeidig und ich habs halt noch da....

doublewasp
20.08.09, 21:07
... Balistol löst z.B. auch Tobak an ...

Tombak - Ballistol
Tobak - rauchen :D

;)

gast
20.08.09, 21:07
Gerade mal bisschen gegoogelt, Armaturenfett ist nix anderes als Silikonfett, nur teurer. Für das Döschen mit 75 gr habe ich im Taucherladen 7€ bezahlt. Wirklich viel verbrauchen musste ich davon bisher nicht, obwohl alle Lampen damit geschmiert werden.
Silikonspray geht bestimmt auch, bisher nicht ausprobiert. Ich vermute das die Schmierwirkung von Fett besser ist.

Affentanz
21.08.09, 01:54
Hallo Investigator,

ich würde Ballistol nicht in die Ecke von WD-40 schieben. Sind für mich verschiedene Dinge.
Ballistol ist ein reines Sprühöl, das dadurch (natürlich) auch reinigt, aber bevorzugt schmiert. Was mir daran gut gefällt, ist der Film, der sich nach wenigen Sekunden bildet. WD-40 ist eher ein Reinigungsspray mit sehr guter Kriechwirkung und geringer Schmierwirkung. Darin ist ja eine dicke Ladung Waschbenzin und anderer Kram, weshalb es an beweglichen Teilen auch nicht sonderlich lange schmiert.
Ballistol besteht nur aus medizinischen Weißöl, bissel Ölsäure, C-5-Alkohole und ein paar ätherischen Ölen um den guten/abartigen (je nach Person) Geruch zu erzeugen.

WD-40, Brunox (sagt mir mehr zu als WD-40), Caramba gehört alles in eine Kiste. Ballistol eher in die Kiste mit Guntec. Gunex, Cito, Freischütz ...

Aber mit der Grundaussage zu Fett und Öl auf Gewinden hast du natürlich recht. Ich hab es der Mag eher "spaßeshalber" verpasst, nur um mal zu sehen, wie es so flutscht. Das Gewinde ist leichtgängiger als mit Vaseline, was wohl der Konsistenz zu verdanken ist. ;) Hier wurde im Übrigens angesprochen, das manche O-Ringe keine Öle auf Erdölbasis vertragen. Dazu sollte man auch erwähnen, dass das gelobte Silikonfett auf Silikon O-Ringen ebenfalls ein absoluten "no-go" ist. ;) Zwecks Vaseline noch ne kleine Info von Wikipedia: "Sie verhält sich chemisch neutral gegenüber allen Werkstoffen."

Für mich haben viele Produkte vor und Nachteile und dementsprechend nutze ich sie.
Ich hab hier Brunox (Gabel/Tauchrohre/Kriechöl für alles), Ballistol (Türscharniere, SP lösen/entfernen, Schlittenführung usw.), Guntec. (Konservierung von Stahlteilen - Kriechöl für "heikle Stellen", also z.B. Trommeachse) und halt das übliche Feinmechaniköl für 1€ die Kanne. Das darf für das Schaltwerk, den Umwerfer usw. am MTB herhalten. Bin da kein Freund von z.B. WD-40, da der Krams Schmierfett aus schwemmt, nicht lange schmiert und eklig riecht. Wenns schnell gehen muss kommt nen Spritzer Brunox drauf - das schmiert wenigstens bissel mehr und falls das Einbildung sein sollte, so riecht es zumindest besser als WD-40. :glgl:

PS:
Ballistol & verharzen. Hab vor ein paar Monaten eine alte Dose Ballistol von ~1995 gefunden. Ich habe sie aufgeschnitten, da das Treibmittel raus war. Es war nirgends verharzt, auch nicht im Deckel. Das Öl ist in ein Fläschchen gewandert und immer noch im Einsatz. Das Ballistol also übel verharzen soll, kann ich beim besten Willen nicht bestätigen. Vielleicht reagiert es mit einigen, alten Ölen auf Dauer - keine Ahnung. :argw:

Investigator
22.08.09, 11:43
Hallo Affentanz,

ich denke wir sehen das ähnlich. Klar schmiert Ballistol besser als WD40.

Für mich sind das aber alles Proidukte, die alles können sollen, aber dafür nichts richtig. Ballistol verwende ich seit Jahren für meine Waffen (davor auch mal WD40...). Aber nur direkt nach dem schießen, wenn es gilt Abbrand u. Pulverrückstände zu neutralisieren, bzw. den im Lauf abgeriebenen Tombak anzulösen.
Tombak wird eben von anderen feinen Öl-Produkten nicht aufgelöst, sondern gar konserviert. Das ist blöd- ansonsten wäre nämlich ein schönes vollsynthetisches Motorenöl für Schußwaffen sehr gut geeignet. Gute Schmierung, Konservierung und Temperaturbeständigkeit und wegen der Adittive gute Schmutzlösung und Schmutzbindung (z.B. Abbrand).

So ein Motorenöl wäre dünn(!) aufgetragen sicher auch für eine Fahradkette eine feine und vor allem konkurrenzlos preiswerte Lösung.
Wir haben früher unsere Faradketten geöffnet, mit Benzin gewaschen (boa- kam da immer ein Dreck raus! Feiner "Sand", Matallabrieb usw.), getrocknet und mit Produkten geölt, die ich heute mit "Nähmaschinenöl" umschreiben würde. War nicht die schlechteste Lösung. Mottorrad-Ketten wollen wieder anders gepflegt werden- entsprechende Produkte wäre für Fahradketten viel zu zäh.

Jaja- so will jedes Töpfchen sein Deckelchen. Mit Deiner Schmiermittelsammlung kann ich fast mithalten ;-)

Bei Taschenlampen verringern Schmierfette den Metallabrieb an den Flanken wohl effizienter, als Parafinöle.

Insofern packe ich da eh schon vorhandenes Waffenfett drauf. Früher eben Vaseline- so wichtig ist das eigentlich nicht (haupsache der O-Ring wird nicht zu sehr an der Kante geschert). Wir schrauben die Dinger ja nicht permanent auf u. zu ;)

Investigator


PS:
Daß Ballistol verharzt halte ich auch für ein Gerücht. Zwar stehe ich Versprechungen von Herstellern STETS sehr skeptisch gegenüber, aber in all den Jahren, in denen ich Waffen mit Ballistol eingesuppt habe, konnte ich nicht die allergeringste Tendenz zur Verharzung feststellen.

cugar
22.08.09, 19:57
Hi,

bleibt bitte beim Thema Lampen und Schmiermittel.

Alex

Lumo
16.11.09, 12:46
Ich habe diesen Thread mit Interesse gelesen und mich für das NyoGel760G (Nachfolgemodell vom 759G) entschieden.

Allerdings habe ich eine Frage zur praktischen Anwendung des Schmiermittels. Meine gebraucht erstandene M6 soll erstmal eine Komplettpflege erhalten und ich wüsste gerne, ob und wie ihr ein unbekanntes Schmiermittel entfernt, bevor ihr euer jeweils vavorisiertes Produkt auftragt. Ich habe da an Isopropanol gedacht. Reinigt ihr eure Lampengewinde mit Hilfe einer Zahnbürste oder etwas ähnlichem?

Tragt ihr euer Schmiermittel auf Außen- und Innengewinde auf?

Affentanz
16.11.09, 13:57
Ich habe meine Leuchten vor kurzem mit Zahnbürste und etwas Spüliwasser gereinigt. Danach die Gewinde abgespült und getrocknet.

Danach mit einem Ohrenstäbchen dünn Vaseline drauf. Mit einem Stück Zewa und meinem Fingernagel habe ich die überschüssige Vaseline dann aus den Gewinden "gedreht". Das wars auch schon. Das jeweils nur an den Außengewinden. Auf die Innengewinde wandert es ja eh, wenn man die Leuchte verschraubt.

Manuel85
16.11.09, 14:04
@ Lumo

leider bin ich kein Experte auf dem Gebiet, darum kann ich deine Frage nicht beantworten, hätte aber selber eine meinerseits. Hast du eine Quelle für das NyoGel 760G in Deutschland gefunden?---Im Internet fand ich nur Lighthound.

Grüße
Manuel

gast
16.11.09, 17:53
Ich reinige die Gewinde meiner Lampen mit WD40. Es enthält Waschbenzin, das alte Fette und Öle egal welcher Art entfernt.
Zum Schmieren ist es deswegen ungeeignet.
Ich sprühe etwas davon direkt auf das Gewinde und halte einen Lappen drunter, durch den ich dann das Gewinde drehe.
Reicht vollkommen IMHO.

Ich fette meine Lampen mit einem Silikonfett aus dem Taucherladen, das greift keine Dichtungen an wie herkömmliche Fette auf Mineralölbasis.

Mit NyoGel habe ich bisher keine Erfahrung sammeln können.
Positiv: Es ist anscheinend speziell für Kontakte entwickelt worden. Also bestens geeignet für das Tailcap/Body Gewinde.
Negativ: Es ist auf Kohlenwasserstoffbasis, sprich Mineralöl.

Also gut für die Helligkeit/Leuchtdauer, schlecht zu den Dichtungen?! :confused:
Meine Vermutung.

Wer Erfahrung mit NyoGel hat, bitte berichten!

cugar
16.11.09, 19:26
Hmm, ihr treibt einen ziemlichen Aufwand. :)

Ich nehm nen Zipfel von einen T-shirt und dreh das Gewinde der Lampe
darin, wenn nötig drück ich´s noch mit dem Fingernagel in die Gänge, das reicht normalerweise aus.

Ihr könnt auch das T-Shirt eurer Frau/Freundin nehmen, wenn euch eure zu schade sind.

Macht euch nicht verrückt wegen einem Lampengewinde. :jammer:


Alex

Dischn
16.11.09, 20:19
Zum Entfernen alter Öle und Fette benutze ich einfachen Bremsenreiniger. Da löst sich alles. :haemisch:
Vorher bitte O-Ringe rausnehmen.:ahaa:

Lumo
16.11.09, 20:21
Hier (http://www.cpfreviews.com/Flashlight-Care-Nyogel-Lubricants.php) bin ich auf ein ausführliches Review zum NyoGel gestoßen. Nach dieser Darstellung liegt der Unterschied zwischen dem 779ZC und 760G hauptsächlich in der Viskosität, wobei das 779ZC zähflüssiger ist.

Leupold
23.01.10, 21:03
Hallo Zusammen,

ich habe hier immer öfter mal gelesen, dass bemängelt wird, wenn O-Ringe nicht gefettet sind.

Mit was soll man die denn Fetten?

Ich habe eine Fenix PD30 R2

PS: Bis zu welcher Tiefe ist die eigendlich Wasserdicht?

fritz15
23.01.10, 21:07
Hallo,

ich verwende ganz normale Vaseline, soll aber nicht heißen, dass es nichts besseres gibt.


MfG

CCNIRVANA
25.01.10, 08:20
MD-Labs XF-7. Ist einfach das Beste!

mfg
Chris

Leupold
25.01.10, 09:11
1. Donnerwetter was für ein Fred!:staun:
- Hatte ich mit dem Wort "fetten" nicht gefunden!
- Also ist es wie immer: Nicht Suchen, sondern Finden ist die Kunst!

2. Ich habe nur diese eine (ne halt, bald noch eine 2te) Taschenlampe,
da werde ich mir nicht extra eine Tube Supersonderfett kaufen.

Wenn ich von meinem Gas-Wasser-Sch.... Kumpel etwas von diesem Armaturenfett abfülle, bin ich doch gut bedient?

CCNIRVANA
25.01.10, 13:21
Wenn ich von meinem Gas-Wasser-Sch.... Kumpel etwas von diesem Armaturenfett abfülle, bin ich doch gut bedient?

Das musst du selber wissen. Wenn du soviel Geld hast, dass es dir egal ist, ob du ein Qualitätsprodukt auf deine "200-Euro-aufwärts-Taschenlampe" schmierst, kannst du ja den Gatsch vom Klempner nehmen und dir eine neue Lampe kaufen, falls sie kaputt wird. Diejenigen, die an ihren Lampen hängen, werden sich auch ein entsprechendes Produkt kaufen, ganz einfach.

Saletti
25.01.10, 14:31
Hast Du gesicherte Erkenntnisse, daß Armaturenfett die Lampe (gleich welcher Preisklasse) zerstört?

Ansonsten sehe ich keinen Sinn darin, ein Pflegemittel nur danach auszusuchen, ob es möglichst teuer ist.

Leupold
25.01.10, 14:50
... auf deine "200-Euro-aufwärts-Taschenlampe" schmierst, ...

:eek:
Ich habe doch PD30 R2 geschrieben.
Wo kostet die über 200 EUR ?

Ich habe niemanden angreifen wollen, sondern suche nur eine pragmatische Lösung.

joering
25.01.10, 15:18
Hm, wer sich neue Lampe kauft bloss weil ggf nen O-Ring kaputt ist hat definitiv zuviel Geld. Herkömmliche schwarze O-Ringe vertragen problemlos
auch Schmierstoffe auf Mineralölbasis, diese werden ja auch im KFZ-Bereich uä in Motoren angewendet.
Spray oder Schmierstoff auf PTFE-Basis sollten für alle Materialien geeignet sein.
Wer ne Zapfanlage zu haus hat kann auch das Zapfhahnfett nehmen, ist sogar geschmacksneutral :-)

CCNIRVANA
25.01.10, 15:21
:eek:
Ich habe doch PD30 R2 geschrieben.
Wo kostet die über 200 EUR ?

Ich habe niemanden angreifen wollen, sondern suche nur eine pragmatische Lösung.

Ich habe nur eine allgemeine Antwort gegeben. Ich würde jedenfalls für keine teure Lampe ein billiges oder No-Name Fett verwenden. Aber zum Glück ist es wie bei allen Dingen im Leben: Man entscheidet selbst!

cugar
25.01.10, 15:54
Wenn ich von meinem Gas-Wasser-Sch.... Kumpel etwas von diesem Armaturenfett abfülle, bin ich doch gut bedient?

Meiner Meinung nach ja.



kannst du ja den Gatsch vom Klempner nehmen und dir eine neue Lampe kaufen, falls sie kaputt wird.


Nun wüsste ich gerne warum eine Lampe kaputt gehen sollte weil jemand Amaturen Fett verwendet?
Greift es die O-Ringe an? Oder reist der Schmierfilm bei hoher Belastung?
Wird es bei Erwärmung so viskos das es aus der Lampe läuft, und die Hosentasche versaut?
Diffundieren die Weichmacher schneller aus dem O-Ring, bei der Verwendung von einfachen Fetten, und was ist im XF-7 das es so viel besser macht?

Lass uns bitte Teilhaben an deinem Wissen.




Ich habe nur eine allgemeine Antwort gegeben.


Nein, du hast keine allgemeine Antwort gegeben, du hast die Behauptung aufgestellt das Amaturenfett Lampen zerstören kann, nun möchte ich das von dir belegt haben.



Ich verwende gerne hochwertige Schmierstoffe wo es notwendig ist, in stark belasteten Getrieben, Lagern und Buchsen, in Formen die mit 100º C beheizt, und mit 300t zugehalten werden.

Wo ist die Belastung in einer Lampe die den Aufwand rechtfertigt?

Wer sich das XF-7, Kyodingens, Nanospezial usw. kaufen will soll das tun,
aber bitte nicht haltlose Behauptungen aufstellen.


Alex

CCNIRVANA
25.01.10, 16:26
Die Aussage war allgemein. Wenn jemand soviel Geld hat, dass er das Risiko eingehen möchte, dass ein unbekanntes Produkt seine Lampe angreift, soll er das machen. Genau das war die Aussage.

Außerdem hab ich geschrieben, dass jeder die Wahl selbst hat. Wenn es um mein Geld geht bin ich jedenfalls nicht risikofreudig. Außerdem ist es keine allzugroße Mehrbelastung wenn man 10 Euro mehr zahlt für ein geeignetes Fett wenn die Lampe mehrere hundert Euro kostet.

Wo die Belastung an der Lampe ist? Im Geldbörsel!

Ohne Fett diffundieren Weichmacher schneller aus einem O-Ring, das dürfte jedem klar sein. Wenn er eingefettet ist, verzögert sich so ein Prozess. Wenn du jetzt ein Fett mit schlechten oder anderen Eigenschaften hast, verkürzt sich diese Zeitspanne. Im Prinzip erübrigt sich diese Frage Herr Moderator. Egall welche Auswirkung auf die Lampe (ja auch Gewinde und O-Ringe) hängt von der Eigenschaft des Fettes ab.

CCNIRVANA
25.01.10, 16:34
Nun wüsste ich gerne warum eine Lampe kaputt gehen sollte weil jemand Amaturen Fett verwendet?
Greift es die O-Ringe an? Oder reist der Schmierfilm bei hoher Belastung?
Wird es bei Erwärmung so viskos das es aus der Lampe läuft, und die Hosentasche versaut?
Diffundieren die Weichmacher schneller aus dem O-Ring, bei der

Finde es heraus und nimm das Risiko auf dich und teste an deiner 200Euro-Plus Lampe...

fritz15
25.01.10, 16:43
Hallo CCNIRVANA,

das soll keine Beleidigung sein, aber ist solch ein Verhalten nicht etwas unangemessen in einem Fachforum?
Schließlich basiert es darauf, dass sich Mitglieder untereinander austauschen auf einem gewissen Niveau und Aussagen wie "finde es heraus" sind nicht allzu hilfreich das dieses aufrecht zu erhalten.

Allerdings bin ich wohl auf dem besten Weg dahin, sollten alle meine Lampen aufgrund von verwendeter Vaseline explodieren oder diffundieren werde ich euch natürlich Bescheid geben und davon abraten so etwas in Lampen zu schmieren :hmpf:

Aber du hast natürlich Recht, es bleibt jedem selbst überlassen, allerdings bezweifele ich, dass Fachleute aus dem Sanitärbereich minderwertige Schmiermittel verwenden.


Mfg

@ cugar: Habe erstmals deine "unnsichtbare" Signatur entdeckt :D
(habe mich schon gewundert ob die Lampen nicht zu kruz kommen)

cugar
25.01.10, 17:32
Ohne Fett diffundieren Weichmacher schneller aus einem O-Ring, das dürfte jedem klar sein.

Hmm, dann sind länger gelagerte O-Ringe unbrauchbar? Denn die Dinger kommen immer recht trocken.
Nochmal, kannst du deine Aussagen belegen oder sind das nur deine Annahmen?



Finde es heraus und nimm das Risiko auf dich und teste an deiner 200Euro-Plus Lampe...

FireFly III als Twisty mit FluPic, da biste nur am schrauben, gebraucht gekauft in 2007, Orginal O-Ring geschmiert mir dem was gerade zur Hand war, McGizmo PD Twisty und Piston ohne Probleme, ebenfalls gebraucht in 2007 erstanden, Orginal O-Ringe gegen NBR getauscht.



Alex

CCNIRVANA
25.01.10, 18:19
Man muss wissen wofür man die Lampen braucht. Der Schutz, den Fette bieten wird erheblich nachlassen, wenn sie mit zb Salzwasser in Kontakt kommen. Für den 08/15 Benutzer wird es wahrscheinlich reichen niemals die Gewinde/O-Ringe einzufetten. Diejenigen, die Wert auf Akrepie und Details legen, werden sich wohl nach entsprechenden Fetten umsehen.

Wenn du soviele Beispiele nennen kannst wieso hast du nicht eher in dem Thread geantwortet (so vor ein paar Jahren) und ihn danach geschlossen?

Ich habe vor mehreren Jahren ältere Surefire-Modelle aus meinem Bekanntenkreis erstanden. Da sind beim drehen die Reste der O-Ringe herausgestaubt. Das passiert wenn man Lampen längere Zeit trocken lagert. Auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass einige absichtlich entfettet gelagert wurden.

Ich habe eine kleine Maglite, die ich noch nie eingefettet habe, allerdings ist die schon älter als 10 Jahre und die lässt sich nur mehr sehr schwer drehen. O-Ring dürfte sich zersetzt haben, denn er ist nicht mehr da.

CCNIRVANA
25.01.10, 18:25
Hmm, dann sind länger gelagerte O-Ringe unbrauchbar? Denn die Dinger kommen immer recht trocken.
Nochmal, kannst du deine Aussagen belegen oder sind das nur deine Annahmen?


Ich hab mir vor langer Zeit einen Koffer von Würth gekauft mit O-Ringen. Die kann ich alle nicht mehr verwenden, da sie zum großen Teil sehr hart geworden und der Rest brüchig geworden ist.

Das hat Gummi halt so an sich spröde zu werden. Aber das muss ich dir ja nicht erklären.

cugar
25.01.10, 19:33
Wenn du soviele Beispiele nennen kannst wieso hast du nicht eher in dem Thread geantwortet (so vor ein paar Jahren) und ihn danach geschlossen?


Ich habe geantwortet, ähnlich wie heute, zum schliessen sehen ich bei vernünftiger Diskussion keinen Anlass.


Brüchig sollte die selbst bei jahrelanger Lagerung nicht werden. :eek:
Nicht mehr ganz so elastisch, ja, aber nicht brüchig oder hart.
Warum das bei deinen passiert ist kann ich nicht sagen.

Das du die trocken verbauen sollst habe ich aber nirgends geschrieben, nur eben das genau das Amaturenfett aus den Sanitärbreich nicht so schlecht ist wie du es machen willst.

O-Ringe gehen kaputt, mir geht es darum ob sie mit teuren, von Marketing Spezialisten gepriesenen Mitteln wirklich länger halten als mit einfachen 08/15 Fetten, und ob sich der Aufwand lohnt.


Alex

Klb95
25.01.10, 20:26
Hallo,

bei der aktuellen Diskussion hats mich jetzt doch interessiert und ich ab meine Uralt Maglite rausgekramt um mal nach dem O-Ring in der Tailcap zu sehen.

Ich kann nicht mehr genau sagen wie alt die Lampe genau ist aber auf jeden Fall 10Jahre +.

Ich hab die O-Ringe gefettet als ich die Lampe gekauft hab.
Benutzt hab ich die Fett aus den Bundeswehr-Kartuschen (die für die Fettpresse) also irgend so nen (Zitat CCnirvana) "Gatsch"
Die Lampe war, bevor ich das MF entdeckte :haemisch:, täglich beim Fischen und auf der Jagd im Einsatz.

Hab jetzt gerade die Tailcap aufgemacht und..................
..... O Wunder der Dichtring ist vollkommen i.O.

Inzwischen hab ich ca. 20 hochwertige Lampen und hab schon die verschiedesten Schmiermittel benutzt. Vaseline, Teflonfett.....
und ich hatte noch nie ein Problem.

@Leupold : nimm die Schmiere von deinem Bekannten!

Und falls das Zeug die O-Ringe doch auffrisst Hast du 2 Möglichkeiten

1. 1 Tube MD-Labs XF7 (15€)

2. 419 Stück O-Ringe günstig im Internet für 11,95€
Mit den restlichen 3€ bekommst du hier http://www.augustiner-braeu.de/augustiners/html/de/Sortiment.html
noch 3X 0,5L "Montagehilfe";)

mfg der Peter

Palladin
25.01.10, 23:31
So, mal Fakten auf den Tisch:

Ich habe gerade ein paar uralte Maglites ausgemottet.
Gut 20 Jahre alt, lange vor dem Forum in Ruhestand geschickt, nie was gemacht an den Dichtungen.
Ergebnis der Inspektion: Die Ringe sind noch in einem einwandfreiem Zustand.

Erfahrungen mit behandelten Dichtungen:
Surefire 6D 10-15 Jahre,
div. Fenixe & Nuwais > 5Jahre,
bereits zu Zeiten bevor ich mir da überhaupt einen Kopf darüber zerbrochen habe, Gewinde allesamt mit reichlich Break Free versehen.
Ergebnis: Bislang keinerlei Ausfälle.

Ich möchte mal gerne wissen, was Ihr mir euren Dichtungen anstellt...


MD-Labs XF-7. Ist einfach das Beste!
Worauf basieren Deine Erfahrungen ? Wieviele Mittel hast Du getestet? Über welchen Zeitraum?
Worin ist es das Beste? Stärken? Schwächen?
Oder rezitierst Du nur die Sprüche deren Marketingabteilung ?


Nun wüsste ich gerne warum eine Lampe kaputt gehen sollte weil jemand Amaturen Fett verwendet?
Greift es die O-Ringe an? Oder reist der Schmierfilm bei hoher Belastung?
Wird es bei Erwärmung so viskos das es aus der Lampe läuft, und die Hosentasche versaut?
Diffundieren die Weichmacher schneller aus dem O-Ring, bei der Verwendung von einfachen Fetten, und was ist im XF-7 das es so viel besser macht?
Lass uns bitte Teilhaben an deinem Wissen.



Ohne Fett diffundieren Weichmacher schneller aus einem O-Ring, das dürfte jedem klar sein. ab. Nö.

Hmm, dann sind länger gelagerte O-Ringe unbrauchbar? Denn die Dinger kommen immer recht trocken.
Nochmal, kannst du deine Aussagen belegen oder sind das nur deine Annahmen?

Das alles nur mal zur Erinnerung zitiert, da steht noch eine Antwort aus.


Ich habe vor mehreren Jahren ältere Surefire-Modelle aus meinem Bekanntenkreis erstanden. Da sind beim drehen die Reste der O-Ringe herausgestaubt. Das passiert wenn man Lampen längere Zeit trocken lagert. Auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass einige absichtlich entfettet gelagert wurden.
:hmpf: Könnte es vielleicht sein, daß nicht ungefettet oder gefettet die Ursache war, sondern die Reinigung mit inadäquaten Mitteln? :ahaa:
Manchmal führt "Akrepie" :steirer: halt zu Krepierern.


Ich habe eine kleine Maglite, die ich noch nie eingefettet habe, allerdings ist die schon älter als 10 Jahre und die lässt sich nur mehr sehr schwer drehen. O-Ring dürfte sich zersetzt haben, denn er ist nicht mehr da.
Genau, der ist zwischenzeitlich verdampft :hehe: Fragt sich nur, warum sie sich dann noch schwergängig dreht.

CCNIRVANA
26.01.10, 13:47
Worauf basieren Deine Erfahrungen ? Wieviele Mittel hast Du getestet? Über welchen Zeitraum?
Worin ist es das Beste? Stärken? Schwächen?
Oder rezitierst Du nur die Sprüche deren Marketingabteilung ?


Ich habe lange getestet und nach einem "Allroundmittelchen" für meine Waffen und Lampen gesucht und bin schließlich bei dem XF-7 gelandet. In meinen Augen erfüllt es all meine Erwartung bei weitem. Es wird sicherlich noch teurere und noch bessere geben, aber für mich reicht dieses vollkommen aus.

Ich verstehe nicht wieso ich allen Rede und Antwort stehen muss. Ich hab genauso nur einen Kommentar abgegeben wie alle anderen vor mir, aber bitte ich unterhalte mich gerne. Wir können gerne noch seitenlang um den heißen Brei herumreden. Jeder kann nur aus seinen Erfahrungen sprechen und die sind zumeist subjektiv. Jeder kann somit nur sagen was für ihn das brauchbarste Mittel ist.

Palladin
26.01.10, 23:15
MD-Labs XF-7. Ist einfach das Beste!



Es wird sicherlich noch teurere und noch bessere geben...

Ja was denn nu ? Wir sind doch nicht auf dem Fischmarkt!


Ich verstehe nicht wieso ich allen Rede und Antwort stehen muss.

Wenn Du eine Behauptung aufstellt, verzeihe bitte, wenn wir uns gestatten nachzufragen, woher deine allumfassende Weisheit herstammt.

Wenn Du dazu noch andere Produkte schlecht machst, offenkundig ohne eigene (und schon gar nicht fundierte) Erfahrung, ist das schlicht und ergreifend ganz schlechter Stil.

Das Netz ist randvoll von Halb- und Unwahrheiten, die brauche ich hier nicht auch noch.

Solange keine unabhängigen, sachlichen Langzeittest vorliegen, unterstelle ich einfach mal, daß ein Gleitmittel, welches speziell für Dichtungen hergestellt ist, einem Fett mit Korrosionsschutz für Metallteile (Schußwaffen) für Lampen zuallermindest gleichsteht.

Selbst MDT, der Hersteller selber, preist das XF-7 nicht als Wundermittel für Dichtungen an, sondern informiert in seiner Produktbeschreibung lediglich darüber, daß es keine Dichtungsmaterialien angreift.
Wahnsinns Feature :steirer:

Wenn Du mit Deinem XF-7 zufrieden bist, schön für Dich, dagegen ist nichts einzuwenden.
Verschone uns aber bitte Predigten über das allein selig machende MDT.

Hiltihome
26.01.10, 23:35
Hallo,

wird wohl Zeit, dass ich mein "Wonder-Lube" auf den Markt bringe...

Das rege Interesse an hochwertigen, bis exklusiven Schmiermitteln, erfordert rasches Handeln, bevor mir jemand zuvor kommt.


Die Zusammensetzung bleibt geheim, nur soviel kann ich verraten:

Es wird nicht billig, aber mit €uro 99.- für 1mL noch erschwinglich.


Wonder-Lube ist nur für Markenlampen und Customs geeignet,
Massenware und China-Funzeln werden innerhalb weniger Tage liquidiert...



Heinz


Um den Erfolg sicher zu stellen, wird Wonder-Lube strukturell vertrieben.
Am Aufbau einer passenden Strukur wird noch gearbeitet....

CCNIRVANA
27.01.10, 06:42
Ich möchte mich nun zu diesem Thema nicht mehr äußern. Ich find es schade, dass immer wieder Leute ihre Klappe ungefragt aufreißen und Beiträge kommentieren müssen. Wenn jeder jeden Beitrag kommentieren würde, dann wäre der Webspace dieser Seite vermutlich schon lange aufgebraucht.

fishgun
27.01.10, 06:55
Ich nehme Vaseline - greift vll an, aber hat bisher gereicht und wenn nicht ->DX

siggii42
20.03.10, 19:46
Ich nehme Vaseline - greift vll an, aber hat bisher gereicht und wenn nicht ->DX

So jetzt brauche ich mal Hilfe von den Experten hier...:hehe:

Ich habe jetzt auch Vaseline für meine Gewinde benutzt, alelrdings den
Eindruck, dass diese dadurch schwergängiger sind und erst wenn ich das
Gewinde durch schnelles drehen leicht erwärme, funktioniert der Twisty
einigermaßen mit der Vaseline.

Wie kann das passieren? Wie bekomme ich das leichtgängiger hin? :confused:

gast
20.03.10, 20:24
Ganz einfach: Ständig in der Hosentasche tragen! :steirer:
Der Schmelzpunkt von Vaseline soll laut Wikipedia zwischen 38 und 58 Grad Celsius liegen, je wärmer->desto flüssiger->desto leichter lässt sich der Twisty bewegen.

Vaseline wird aus Erdöl gewonnen und ist daher nicht zu empfehlen für O-Ringe.
Vielleicht solltest du lieber MD-Labs XF7 benutzen... *hust*

Zur Zeit erprobe ich Gunnex von Klever (Ballistol) an meiner Solarforce L2p, schmierige Angelegenheit. :argw:

cugar
20.03.10, 20:57
Ich habe jetzt auch Vaseline für meine Gewinde benutzt

Vaseline aus dem Drogeriemarkt? Hört sich zumindest so an.

Gewinde oder O-Ringe geschmiert?

Wenn überhaupt sollte man technische Vaseline nutzen, oder Hiltihome nach seinem Wonder-Lube fragen.

Was meiner Meinung nach passiert ist das die Vaseline zu viskos ist, und vom Druck des O-Rings verdrängt wird, wenn du den Kopf hin und her drehst verteilt sie sich wieder und du hast einen Schmierfilm zwischen O-Ring und Lampe.

Die Gewinde selbst sollten auch ohne Fett leichtgängig sein, dort reicht ein feiner Film, viel wäre da ehr hinderlich weil sich Schmutz in Fett bindet.


Deswegen predige ich ja schon die ganze Zeit ein einfaches Fett zu nehmen weil diese zu 99% ehr zäh sind, und der Schmierfilm bestehen bleibt. Zusätzlich wird es auch bei warmen oder heissen Lampenköpfen nicht zu flüssig.

Hast du keine Ra Twisty oder eine Liteflux, dort ist doch ein Fett mit dabei?


Alex

siggii42
20.03.10, 21:02
Liteflux oder Ra habe ich zur Zeit nicht...:hehe:

Hmmm und mit welchem Fett läuft es leichtgängiger?
Was ist generell zu empfehlen und was bekomme ich ohne Probleme?
Also viele Empfehlunge klingen irgendwie sehr speziell.
Irgendein gutes Fett, wass die Gewinde leicht laufen lässt...

tiglatpilesar
20.03.10, 21:57
für die pflege von o-ringen und gewinden bei taschenlampen für hohe ansprüche hat sich vakuumfet wie sie von tauchschops angeboten werden bestens bewährt.
dieses fett verharzt nicht und ist von -40°C - 200°C einsetzbar.
Bewährtes produkt: DOW Corning high vacuum grease.
ein versuch lohnt sich.

gast
20.03.10, 22:13
Was meiner Meinung nach passiert ist das die Vaseline zu viskos ist, und vom Druck des O-Rings verdrängt wird, wenn du den Kopf hin und her drehst verteilt sie sich wieder und du hast einen Schmierfilm zwischen O-Ring und Lampe.

Hast du keine Ra Twisty oder eine Liteflux, dort ist doch ein Fett mit dabei?


Alex

Vermute ich auch, wo Druck und Reibung ist, entsteht Wärme.

Das Fett welches bei meiner Litflux dabei war, ist vermutlich Fett auf Silikon Basis.
Ähnlich dem Fett aus einem lokalen Taucherladen, TFG SG-1000. Die müssen wissen was gut ist für deren Equipment, schliesslich hängt davon das Leben ab.
Es ist ein eher zähes Fett speziell für O-Ringe von Ventilen, Wasserhähnen und Einhebelmischern.
Sparsam verwendet lässt sich meine Quark Mini angenehm drehen, einhand-Bedienung ist locker möglich.

Mittlerweile in allen meinen Lampen zu finden. :super:

Hiltihome
20.03.10, 23:40
Hallo,

Schmiermittel für O-Ringe und Gewinde sind ein Dauerbrenner....

Falls das so weiter geht, muss ich doch noch ein Wonder-Lube heraus bringen und mit verschwörerischen Versprechungen vermarkten...:steirer:


Spaß bei Seite.

Wie vielfach erwähnt, taugen viele Schmiermittel für Lampen, nur zu den O-Ringen sollten sie harmlos sein.

Wer genau heraus finden will, welche Substanz sich mit welchem O-Ring Material verträgt, schaut hier:
http://www.efunda.com/designstandards/oring/oring_chemical.cfm?SC=none&SM=Buna-N%20%28Nitrile%29#chem
Und hier in Deutsch:
http://www.zrunek.at/viton-fkm-fpm-fluorelastomere/download/Elastomer-Bestaendigkeitsliste.pdf

Viele O-Ringe sind aus NBR (Buna-N), oder aus Silikon, wobei gerade letztere nicht mit Silikonfett verträglich sind!


Eine endgültige und absolute Empfehlung kann und will ich nicht geben,
aber eine, die sich seit Jahren bewährt hat:

Nyogel 760 und 779 (http://www.lighthound.com/search.asp?keyword=nyogel&search=GO)

Die Tuben mit 25Gramm halten schon seit Jahren und teuer finde ich die auch nicht, wenn man es in Relation zum Verbrauch setzt....,trotz FGA#38 (http://www.messerforum.net/showthread.php?p=661970)


Alternative für Gewinde und speziell Kontakte:
Kontaktspray Gold 2000




Heinz

Joo
21.03.10, 00:42
Kurze Frage: Eignet sich so genanntes Wälzlagerfett für die Gewinde einer Taschenlampe, oder ist dass zu wenig leitend?

Palladin
21.03.10, 03:57
Viele O-Ringe sind aus NBR (Buna-N), oder aus Silikon, wobei gerade letztere nicht mit Silikonfett verträglich sind!

Ehrlich ? Erzähl das bloß nicht meinen Dichtungen, die haben davon anscheinend noch nichts mitbekommen und zeigen sich bislang davon unberührt. :steirer:

Selbst oder gerade die billigen bunten Ersatzdichtungen von Kai und DX zeigen bislang nicht die geringste Beeinträchtigung durch Silikonfett, soweit zumindest meine Erfahrung.
Ich habe gerade mal einen meiner ältesten verbauten Ringe von der Lampe gelupft und mit einem frischen in Punkto Größe, Stärke und Elastizität verglichen.
Fazit:
Fettiger ist er halt :D - ansonsten alles im satt-grünen Bereich.

Nichts gegen Nyogel, ganz im Gegenteil, aber das Zeug muß es meiner Meinung nach nicht unbedingt sein.

Und um die Verwirrung noch zu steigern :haemisch: noch eine Empfehlung:

Loctite 8104.
Auch "nur" ein Silikonfett.
Bislang kann ich nur mit mittelfristigen Erfahrungen dienen, aber soweit sind die vielversprechend!
Setzt die Reibungswiderstände deutlich herab und ist in den USA von der NSF für die Lebensmittelindustrie freigegeben.
Wer seine Lampe gelegentlich in die Bißleiste klemmt, wird dies zu schätzen wissen.

siggii42
21.03.10, 09:49
Hi Heinz!

Wo soll ich das Geld für dein Wonder-Lube hin überweisen? :steirer:

@Palladin

Hast du einen Link zu dem Loctite?

Das habe ich im CPF auch schon öfters gelesen...

serienchiller
21.03.10, 11:13
Was ist eigentlich mit reinem Graphit? Gibts ja auch als feines Pulver im Baumarkt. Das schmiert, leitet Strom und sollte die O-Ringe auch nicht angreifen. Ist vielleicht ein bisschen dreckig, aber man darf halt die Gewinde nicht anfassen.

Palladin
22.03.10, 06:30
@ Siggi:

Einen gescheiten Link habe ich auch keinen.
Die Henkel Seiten sind für solche Spezialprodukte leider fürchterlich verwahrlost.

Ich hatte die Tube im lokalen Fachmarkt entdeckt ... und da ich in der Zwischenzeit Schmiermittel sammel :glgl: mußte die Tube mit.

Vom CPF wußte ich nichts, ich hab jetzt per Suche auch nichts brauchbares gefunden, daß ich nicht Erstentdecker bin, davon bin ich aber mal ausgegangen :)

chamenos
22.03.10, 08:51
Einen gescheiten Link habe ich auch keinen.
Die Henkel Seiten sind für solche Spezialprodukte leider fürchterlich verwahrlost.

Moin.

Also so "fürchterlich" spezial scheint das Zeug aber nicht zu sein.
Wenn man mal eben kurz im Netz sucht, dann findet man dutzende an Anbietern.
Scheint hauptsächlich in der Lebensmittelindustrie/Gastronomie verwendet zu werden.

http://www.metrius.de/silikonfett_loctite_8104,_tube_75ml_2657 4_henkel_loctite_adhesives_p_678992.html

bzw.
http://www.akd-tools.gr/xmsAssets/File/TDS/LOCTITE/loctite_8104.PDF

Gruß
chamenos

Palladin
22.03.10, 23:30
Hier nochmals die Originalquelle vom Datenblatt
(https://tds.us.henkel.com//NA/UT/HNAUTTDS.nsf/web/7F40F6D490EA2E71882571870000D8E2/$File/8104-EN.pdf)
Speziell ist das Zeug auf alle Fälle, aber nicht exotisch, das habe ich auch nicht geschrieben.

Alltagsprodukte sind auf den Henkel & Co. Seiten abundant vertreten und Dargestellt.
Von Pattex bis Persil sind Informationen reichlich vorhanden,
die eher gewerblichen Produkte werden auf den Seiten aber bestenfalls stiefmütterlich behandelt.
Früher war wenigstens die US Loctite Site besser.

Fishdontdie
23.03.10, 18:40
Silikonfett Type 2
Silikonfett für Trinkwasserarmaturen,
gemäß der Leitlinie des Umweltbundesamtes
O-Ring-Verträglich (EPDM, NBR)
Temperaturbereich: - 40 bis + 200°C

Da kostet die 1000gr. Dose soviel wie die SuppaDuppaWundermittel :steirer:

g Andre

lightbeam
24.03.10, 10:43
Hallo,

ich benutze seit Jahrzehnten bei meinen Maglites normale Vaseline, gab nie Probleme, bei Lampen mit Feingewinde, wie z. B. LL HF oder V - Quadrat, seit ca. 3-5 Jahren Titanfett aus dem Baumarkt. Beide greifen die Dichtungen nicht an und die Gewinde laufen einwandfrei. Da ich ausschließlich Akkus benutze, (Ansmann Max E), und die Lampen deshalb schon mal öfter aufschrauben muß, finde ich dies sehr wichtig.

Gruß

lightbeam
always dark nights to lite bright

CarbonGT2
28.03.10, 21:24
Was meint ihr dazu für leitende Gewinde Arctic Silver 5 WLP zu nehmen, schließlich soll es laut dem Hersteller 99,9 Prozent Silber enthalten. Wäre es empfehlenswert oder hat es doch eine zu hohe Viskosität?

Hiltihome
28.03.10, 22:01
Hallo,

Artic-Silver Wäremeleitpaste (http://www.arcticsilver.com/as5.htm) ist elektrisch nicht leitend.

Überhaupt gibt es keine Schmiermittel, die soweit elektrisch leitfähig sind,
dass sie die bei Taschenlampen auftretenden Ströme verlustfrei übertragen könnten.



Heinz

CarbonGT2
28.03.10, 22:15
War nur so ne Idee, schließlich habe ich davon noch etwas für meine CPU herrumliegen. Die Anforderungen für Gewinde und CPUs gehen natürlich auseinander, schließlich soll die WLP eigentlich nur die Unebenheiten auf den Oberflächen ausgleichen und dabei ist es von Bedeutung sie möglichst sparsam aufzutragen, schließlich hat sie dick aufgetragen eine isolierende Wirkung.
Dennoch ist die mechanische Beanspruchung sehr hoch, wenn man gar kein Schmiermittel verwendet. Aber andererseits bieten gerade die Gewinde eine sehr große Fläche, sodass der elektrische Widerstand wiederum sehr gering ist. Man muss also immer Komprimisse eingehn, wenn es um die Wahl des Schmiermittels geht, wie ich hier gelesen habe, oder sehe ich da etwas falsch ?

Joo
30.03.10, 18:46
Kurze Frage: Eignet sich so genanntes Wälzlagerfett für die Gewinde einer Taschenlampe, oder ist dass zu wenig leitend?

So, hab jetzt besagtes Fett aus dem Keller geholt und die Quarks "abgeschmiert".

Ich verwende das imho sehr gute PLASTILUBE (http://www.auto-plus.de/Pflegemittel-Lack/Pflegezubehoer/Plastilube::26853.html) für dauerhafte Schmierung, eigentlich bei allem was so im Allgemeinen anfällt - und jetzt auch für Taschenlampen. ;)
Das Plastilube wird auch für Batteriepole empfohlen, von daher ist der Einsatz bei Taschenlampen sicherlich nicht der verkehrteste.

Alternativ von ATE (http://www.google.de/url?sa=t&source=web&ct=res&cd=5&ved=0CBUQFjAE&url=http%3A%2F%2Fwww.motor-talk.de%2Fforum%2Faktion%2FAttachment.ht ml%3FattachmentId%3D681323&rct=j&q=plastilube+henkel&ei=MTSyS-6QFsqK_AbwvvnrAw&usg=AFQjCNHGGewd0c9LS7moMZk8o2Wue9XlKA) und nicht von Loctite/Henkel.

Investigator
30.03.10, 19:01
Hallo,

eine absolute Nebensächlichkeit scheint ja ein Dauerbrenner zu sein.


Irgendein gutes Fett, wass die Gewinde leicht laufen lässt...

Je höher die Viskosität und je satter das Fett aufgetragen wird, desto mehr "Walkarbeit" geht beim Betätigen des Gewindes im Fett flöten.
Das ist nunmal so.

Physik lässt sich nicht durch Marketing ersetzen...

Leute die regelmäßig mit Waffenfetten hantieren und in TaLa-Foren nach für Taschenlampengewinde geeigneten Fetten fragen verstehe ich nicht. Da muss irgendwie Langeweile hinter stecken...

mfg,
Investigator

schrenz
31.03.10, 14:01
Naja, bei den Lampen kommt immer noch die Frage der (Nicht-) Leitfähigkeit hinzu, was bei Kanonen eine eher untergeordnete Rolle spielt :steirer:.
Die Frage der Verträglichkeit mit Plaste und Elaste ja leider schon.

Aber ich kann wie immer in diesem Thread nur wieder die tibetanische Gebetsmühle anwerfen:
Man kann aus allem eine Wissenschaft machen, muss man aber nicht.
Meine 20g Tube Silikonfett reicht schon seit Jahren für Herden von Lampen.

Grüße
Jens

Investigator
31.03.10, 21:11
Hi Jens,

die elektrische Leitfähigkeit kann man getrost außen vor lassen. Das hat schon weiter oben ein für Logik zugänglicher user geschrieben.


Meine 20g Tube Silikonfett reicht schon seit Jahren für Herden von Lampen.
Na eben. So stark belastet sind TaLa-Gewinde im Übrigen nun auch wieder nicht...

mfg,
Investigator

fshamburg
07.10.11, 23:14
Alter Thread, neuer Gedanke:
2005 Peak Matterhorn gekauft. 6 Jahre jeden Tag am Schlüsselbund getragen, auch in nicht wasserdichter Motorradjackentasche. Immer für frische Batterien gesorgt, alle paar Tage für kurze Aufgaben benutzt. NIE UM SCHMIERUNG ODER REINIGUNG GEKÜMMERT. Zuletzt ging sie etwas schwer und die Leistung schien mir etwas nachzulassen. O-Ring entfernt, trocken mit Klopapier und Q-Tips geputzt: ALLES GUT.
Habe ich etwas falsch gemacht?
Gruß Frank

Palladin
07.10.11, 23:49
Habe ich etwas falsch gemacht?

Klar! In wirtschaftlich schweren Zeiten die Schmiermittel Industrie nicht ausreichend unterstützt :steirer: