Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Survivalmesser?
shindendojo
16.10.00, 06:30
Ok, laßt mal hören.
Was nutzt ihr als Euer primäres Survivalmesser draußen?
und...
Welches Messer würdet Ihr gerne nutzen? ;-)
Bzw. was für features wünscht Ihr Euch bei einem Survivalmesser?
Hier ein Link zu meinem von Tom Brown und David Beck entworfenen Tracker Knife Combo www.shindendojo.de/trackerknife.jpg (http://www.shindendojo.de/trackerknife.jpg)
Dirk
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Info über Survival, Kampfkunst, Messershop
www.shindendojo.de
Busse Combat Deutschland
www.busse-messer.de
Mein primäres Messer für Survival-Zwecke ist ein Cold Steel MasterHunter in AUS8-Stahl. Momentan würde ich gar kein anderes Messer benutzen wollen und wenn doch, dann habe ich noch das Fällkniven S1 und das A1 als Alternativen in der Schublade. An Features brauche ich nur einen mit relativ einfachen Mitteln zu schärfenden Stahl, Flachschliff, eine Klingenlänge von 120-160 mm, 5mm Klingenstärke, Kraton- oder Micartagriff und eine sichere Scheide.
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M. Messersammler-Hunter-Abenteuerreisender
Hallo
angefangen habe ich vor ca 25 Jahren mit einem damals Handelsüblichen Fahrten- oder Jagdmesser. Danach habe ich mich von Puma White Hunter und Glock FM 78 über ein Buck Buckmaster und ein Hill M42 zu einigen Militärmessern (Golock und MOD M 4)weitergearbeitet. Mitlerweile trage ich eigentlich immer ein Randall No 5-7". dazu kommt ein Starmate und im Gepäck ist bestimmt auch ein SAK-Camping.
Dieser Entwicklungsprozess hat 25 Jahre gedauert und ich befürchte er ist noch nicht abgeschlossen.
Primär nutze und führe ich aber das Randall Messer.
keep your tinder dry
scout
[Dieser Beitrag wurde von scout308 am 17.10.2000 editiert.]
Schleifalot
18.10.00, 02:20
Früher war das mal ein SOG Recon, leider ist es nicht rostfrei. Später war es das SOG Seal 2000. Aber der Wellenschliff ist für mich unzweckmäßig. Mittlerweile nutze ich hauptsächlich ein selbstgefertigtes Messer mit 17,5 cm ATS 34 Klinge, 5 mm dick, Neoprengriff (12 cm) und V2A Griffabschluß (auch als Hammer erprobt). Für Feinarbeiten habe ich ein Liner-Lock (Eigenfertigung) mit 9 cm cpmt440v Klinge, 4mm dick. Als Ergänzung eventuell noch das Swiss Tool.
Ich weis, eine Menge Zeug und Gewicht. Aber mit der Kombination ist fast jede Situation zu meistern. Außerdem nehme ich den ganzen Stahl nicht zu jedem Verdauungsspaziergang mit. http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm32.gif
Wolfgang Dell
30.10.00, 02:37
Ein echtes survival Messer scheint der Buck Folder 110 (im wahrsten Sinne des Wortes) zu sein. Siehe dazu KNIVES Ill. Dec. 2000, Seite
50!!!Wobei ich in diesem Fall meine .44 Mag. bevorzugt hätte .
Wolfgang
Mein Survivalmesser ist ein Fällkniven A1 ein Chinook und ein Military.
Dazu würde ich noch ein kleines gransfors trekkingbeil mitnehmen.
Feststehend ein Mission MPK
folder entweder ein Sebenza, Mpf oder ein LCC
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Markus
HersirsHomepage (http://hersir.homestead.com/hersirsHome.html)
Hi Leute,
trage zur Zeit einen Semi- Skinner von Wolf
Borger.Mein nächstes soll das Survival- Messer von Wolf Borger werden (Wettbewerb
Messer-Magazin).
Gruß Hocker
Ich würde ein Khukrimesser und ein Benchmade Axislock mitnehmen. Das Khukrimesser natürlich original, keine CS-Kopie.
Als feststehendes Messer vorwiegend:
H.A.L.O (BlackJack)
A.W.A.C. (dito)
Cold Steel SRK
als Folder vorwiegend:
Spyderco Military
Cold Steel Gunsite II
als Ergänzung/Ersatz für die Folder ggf. ein Tool (Gerber, Leatherman, Victorinox je nach Tour)
Blue Skys,
Micha
Ich benutzte ein A1 Fällkniven, welches ich nur empfehlen kann. Ein sehr guter Stahl, ein schöne bauchige Klinge und ein sehr führiger Griff. Leider idt die Cordura Scheide nicht so dolle.
Als Folder hab ich ebenfalls ein Military.
Das ist das beste für die Lagerküche überhaupt.
Und dann muß natürlich auch ein Tool dabei sein. Da hab ich das Wave, würde aber lieber das Victorinox haben.
shindendojo
15.11.00, 21:44
In Schweden wollt mir ein "Survival-Ausbilder " erzählen, daß man große Messer in der Wildnis nicht braucht und nannte deshalb alles über ca. 10 cm Klingenlänge Penisverlängerung.
Na ja, ich will jetzt zwar nicht über meine primären Geschlechtsmerkmale diskutieren aber ich denke folgendes:
Wenn ich mit Rucksack, Zelt, Schlafsack und Verpflegung unterwegs bin, reicht sicher ein kleineres Messer.
Habe ich diese Sachen nicht und muß mir Unterschlupf oder Feuerholz unter Zeitdruck (z.B. aufkommender Schneesturm in Kanada, nicht Harz) selber schaffen, brauche ich auch ein großes Hackmesser.
Ein großes Messer ist somit nicht nur Machospielerei, sondern Sicherheitsreserve.
Dirk
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huntingwolf
08.12.00, 07:36
Ich benutze ein Mission "MPK-Ti", wegen dem Gewicht und der Rostfreiheit.
Als Folder entweder ein "MPF-Ti" oder ein
MT "Socom". Dazu ein passender Schleifstein.
Als Tool mag ich das "Gerber", weil manns
schön mit einer Hand öffnen kann.(Gut, wenn mann mal nur eine Hand freihat)
Gruß
Wolf
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Die Nacht ist mein.
Nach meiner Meinung wird um Messerstähle viel zu viel Bohei gemacht. Wie verschiedene Tests gezeigt haben, unterliegen auch (oder insbesondere) Customs erheblichen Qualitätsschwankungen. Außerdem, wenn ein Messer stumpf ist, dann schleift man es eben. Das heißt natürlich nicht, daß man sich irgendeine spröde Klinge zulegen sollte, die beim ersten Kontakt mit einem harten Gegenstand zerspringt. Ich erinnere mich da so ganz dunkel ein ein WMF-Bundeswehrmesser. Auch die Klingenform sollte dem geplanten Einsatz entsprechen. Also kein Großstadtsurvival in Dolchform. Wenn es groß sein muß und trotzdem leicht, geht am MPK sicher kein Weg vorbei. Nur ist das Design nicht jedermanns Sache. Sehr gute Erfahrungen haben ich mit einem SOG Bowie gemacht (7mm starke Klinge!). Wenns rostfrei sei soll, käme auch das ähniche SOG Trident infrage. In den USA bekommt man die beiden so um die 210 USD. Ich selbst besitze auch ein Mad Dog ATAK2. Gutes Messer, aber den Mehrpreis ggü. dem SOG nicht wert.
Gleiches gilt auch für Busse.
Moonlight
shindendojo
31.12.00, 00:32
Hallo Moonlight!
Ich denke, daß einige MadDog-Messernutzer anders darüber denken, habe aber selber noch kein MadDog testen können.
Interessant finde ich Deine Meinung über Busse Messer.
Du hast doch bestimmt eins ausgiebig testen können, bevor Du so ein statement machst, oder? http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm1.gif
Dirk Linnemeyer
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Manche Dinge sind geradezu mythologisch verstrahl. Nehmen wir mal das Beispiel Rolex-Armbanduhren. Ich selbst besitze eine solche, kann dir aber sagen, eine vernünftige Quarzuhr (eine Traser sollte es aber schon sein) tut den gleichen Dienst und ist funktional sogar überlegen. Eine Rolex kauft man sich nur aus Spaß an der Mechanik oder als Statussymbol.
Genauso ist das mit den Messern. Ich setzte mein SOG Bowie schon jahrelang größen Belastungen aus. Ohne Schaden und zur vollsten Zufriedenheit. Gleiches gilt für mein ATAK2. Zu verbessern ist da aus meiner Sicht nichts. Nur kostet das Mad-Dog in etwa das Doppelte.
Die Busse-Messer sind mir bekannt. Ich hatte mehrfach eines in den Händen. Guter Stoff, obwohl mir die Form nicht gefällt. Auch die Vorteile des Chisel-Grind Schliffes sind mir bekannt. Die Nachteile aber auch (in besitze ein Specwar). Es mag sein, daß ein Busse besser als ein SOG Bowie ist. Nur sind diese Vorteile im Alltag nicht signifikant.
Moonlight
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Manche Dinge sind geradezu mythologisch verstrahl.
[/quote]
Da gebe ich dir recht. Die Busse sind spitzen Messer, aber Wunder braucht man deswegen auch nicht zu erwarten.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Die Busse-Messer sind mir bekannt. Ich hatte mehrfach eines in den Händen. Guter Stoff, obwohl mir die Form nicht gefällt. Auch die Vorteile des Chisel-Grind Schliffes sind mir bekannt. Die Nachteile aber auch (in besitze ein Specwar).[/quote]
Busses haben doch keinen Chisle-Grind. Sie haben einen beidseitigen Flachschliff, der in einer auf der einen Seite konvexen und auf der anderen Seite flachen Schneide endet.
http://members.tripod.de/~mglinski/busse-edge.jpg
[Dieser Beitrag wurde von HankEr am 31.12.2000 editiert.]
shindendojo
31.12.00, 22:16
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Moonlight:
Es mag sein, daß ein Busse besser als ein SOG Bowie ist. Nur sind diese Vorteile im Alltag nicht signifikant.
Moonlight[/quote]
Richtig Moonlight, im Alltag nicht!
Daher sind es auch Survivalmesser und da ist eine Sicherheitsreserve vielleicht ausschlaggebend.
Dirk Linnemeyer
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Na gut, kein Chisel Grind. Für mich war das nur eine Variante dieses Schliffes.
Im Grunde genommen hätten die Busse-Messer auch gar nicht zum Thema Preiswürdigkeit herangezogen werden dürfen. Ein Mad Dog kostet etwa das doppelte wie die erwähnten SOG-Messer. Ein Busse liegt (nach US-Preisen) sogar 20 % unter den VP eines SOG Bowie oder SOG Trident.
Über das, was ein "Survival-Messe" ist, läßt sich trefflich streiten, da es auf die Art des Survivals ankommt. Die Bussse-Messer gehören durchweg (das kleinste Modell einmal ausgeklammert) zur Kategorie der Combat-Chopper, der auch die meisten Khukris zuzurechnen sind. Wer ein Messer zum Baumfällen, Graben oder ähnlichen Dingen braucht, kommt an diesem Messertyp nicht vorbei (die Stabilität der Busse-Messer ist ohne Zweifel mustergültig). Wer des öfteren in exotischen Regionen unterwegs ist, wird es allerdings zu schätzen wissen, über ein Messer zu verfügen, das auch als (Stich-)Waffe und zum Jagen geeignet ist. Für den sind die Busse-Messer aufgrund der Klingenform ungeeignet. Was nützt einem da das letzte Quentchen Performance in puncto Stabilität?
Moonlight
[Dieser Beitrag wurde von Moonlight am 31.12.2000 editiert.]
Noch was zum Thema Chisel Grind. Nach meiner Kenntnis war Phil Hartsfield, ein ehemaliger Handelsvertreter, welcher Katanas herstellt, der erste der diesen Schliff propagierte (vgl. mein Posting im Benchmade-Forum). Phil Hartsfield fräst und schleift seine Katanas in die gewünschte Form. Der Chisel Grind entstand meines Erachtens allein aus seinen nicht vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten und wurde schließlich als seligmachende Schliffvariante vermarktet. Ein gutes Marketing ist ohnehin das einzige, was man den hochpreisigen Produkten von PH zubilligen kann. Jeder der das nicht glaubt, sollte sich einmal ein Katana von Nakajima Muneyoshi daneben legen. Zugegeben: Die kosten nach "ein paar Dollars mehr", sind aber jeden Cent wert.
Moonlight
[Dieser Beitrag wurde von Moonlight am 31.12.2000 editiert.]
Habe zwar annähernd keinen Plan von Wildnissurvival und entsprechenden Messern aber auch ein etwas bauchigeres Messer wie ein Busse ist problemlos als (Stich)waffe zu verwenden.
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judge
"Every tool is a weapon if you hold it right" - Ani Difranco
Mit großer Gewalt geht natürlich alles, Judge. Aber es geht auch um die Summe aller Möglichkeiten. Feine Sachen schneidet man in der Regel mit der Spitze. Und das geht mit den Busse-Messern nun einmal schlechter als mit einem spitzen Bowie.
Moonlight
Und noch was. Ich sehe die beiden SOG Messer als "Allround-Survival"-Messer an. Als Combat-Chopper ist sicherlich das Busse neben dem Gurgha Kukra von CS das Maß der Dinge. Als Combat-Fighter würde ich auf jeden Fall den Master-Tanto von Cold Steel wählen.
Moonlight
hi shindi, sicher gibt es große messer und die sind geil.du bist sicher sehr erfahren im survivalgeschäft. nur frage ich mich, was du mit deinem messer so alles hackst und gräbst? ein handliches, führiges messer ist doch in jedem fall besser als ein großes plumpes. in 80% der einsatzfälle meines messers, schneide und führe ich es.Früher habe ich auch immer ein großes dabei gehabt.da man, wenn man ein großes messer mit auf tour nimmt, auch immer einen folder in der tasche hat, benutzte ich das große so gut wie nie. meine lehre daraus war, keins mehr mitzunehmen. jetzt habe ich immer ein nimravus dabei. mittelgroß und handlich. bei allen anderen dingen, wo du deiner meinung nach ein großes benötigst, machst du dann etwas falsch. unterstand bauen oder feuerholz
geht damit auch.dickeres holz wird mit onkel meindl oder montrail zerstört. und im zweifelsfall, für die verteidigung, ist so etwas auch leichter zu führen.Der gewichtsvorteil, davon reden wir erst gar nicht.bei schwachem ego, kann eine große plempe natürlich helfen ( wenn es dunkel wird ).ansonsten gibt es zum holzhacken oder graben, sicher geeignetere alternativen.zum nimravus hab ich noch des öfteren ein LM WAVE
dabei. was die säge vom wave nicht schaft, dafür rufe ich dann mit meinem Handy einen Zimmermann.
gruß matthias <BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von shindendojo:
In Schweden wollt mir ein "Survival-Ausbilder " erzählen, daß man große Messer in der Wildnis nicht braucht und nannte deshalb alles über ca. 10 cm Klingenlänge Penisverlängerung.
Na ja, ich will jetzt zwar nicht über meine primären Geschlechtsmerkmale diskutieren aber ich denke folgendes:
Wenn ich mit Rucksack, Zelt, Schlafsack und Verpflegung unterwegs bin, reicht sicher ein kleineres Messer.
Habe ich diese Sachen nicht und muß mir Unterschlupf oder Feuerholz unter Zeitdruck (z.B. aufkommender Schneesturm in Kanada, nicht Harz) selber schaffen, brauche ich auch ein großes Hackmesser.
Ein großes Messer ist somit nicht nur Machospielerei, sondern Sicherheitsreserve.
Dirk
[/quote]
Währen meiner Dienstzeit bei der Bundeswehr habe ich immer zwei Messer dabeigehabt: Das vom Bund ausgegebene Taschenmesser mit großer Klinge und Säge in der Hosentasche für Schneid-, Schnitz- und kleine Sägearbeiten und mein Coldsteel Khukri am Rucksack. Dieses wurde zwar weniger gebraucht, verlangte dennoch mehr an Pflege -> die Schneide fängt relativ schnell an zu rosten bei etwas feuchterem Klima! Dennoch haben beide Messer mir sehr geholfen in manchen Situationen, und auch die Kameraden waren speziell vom Khukri sehr begeistert. Hier bot sich auch die Gelegenheit, manche Tests von Lynn Thompson nachzumachen: Äste, schmalere Stämme und Balken durchhauen bis zum umfallen und danach noch den Unterarm rasieren. Hat wunderbar geklappt, obwohl gegen Ende der Wehrdienstzeit der vordere Teil der Schneide (der "Hack"teil) ziemlich mitgenommen aussah. Mit dem CS Khukri bin ich daher seitdem sehr zufrieden, man muß es halt besonders pflegen. Wenn man darauf aufpasst, dann passt es auch auf einen selbst auf!
Sascha
Hey Wolfgang
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von Wolfgang Dell:
Ein echtes survival Messer scheint der Buck Folder 110 (im wahrsten Sinne des Wortes) zu sein. Siehe dazu KNIVES Ill. Dec. 2000, Seite
50!!!Wobei ich in diesem Fall meine .44 Mag. bevorzugt hätte .
Wolfgang[/quote]
Was stand denn da auf Seite 50???
Noodle
Hi Noodle,
entschuldige die Einmischung. Ich glaube es war jener Artikel, wo ein ca 70 Jahre alter Mann bei der Jagd von einem Gr.-Bär angefallen wurde und ihn mit besagtem Folder tötete! Der Mann überlebte mit knapper Not.
Ich muß zugeben, daß mich dieser Artikel etwas in Skeptis versetzte, aber was gibt es nicht alles!
Grüße aus Esslingen,
Matthias.
Hallo!
Bin gerade erst Mitglied geworden, und meiner Meinung nach sind die besten Outdoor-und Survivalmesser: Shadow IV von Chris Reeve, Fällkniven S1 und A1, das altbewährte White Hunter sowie das Spec War.
Messer von Mad Dog und Mission Knives sind einfach zu teuer.
Glücklicherweise hatte ich schon oft die Gelegenheit, meine Messer in entlegenen Gebieten nutzen zu können. Meine Favoriten: CS SRK, Puma AutoMesser, Spyderco Endura und Leatherman Super Tool. Für die ganz groben Arbeiten: Himalayan Imports 16" Ang Khola und 25" Sirupati (beide leider etwas zu schwer für längere trips mit dem Rucksack).
Ach ja, hatte ich noch vergessen: Das CS BushMaster, ein zwar irgendwie "primitives", aber leicht zu pflegendes/schärfendes und effektives Messer
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--[------ anton
[Dieser Beitrag wurde von anton am 25.01.2001 editiert.]
Mein Survivalmesser: Brasilianische Mini-Machete, Länge 35cm, Nicht rostreier Stahl 56HRC, Hartholzgriff (keine Ahnung welches), handgeschmiedet (konnte dem Messermacher dabei zuschauen) + BM AFCK.
Hallo Moonlight, kleine Anmerkung zu deinem Posting vor 5 Jahren ;-)
Ich habe Phil Hartsfield 1984 kennengelernt und kann dir nur sagen das du mit deiner Einschätzung der Qualität seiner Messer wirklich falsch liegst.
Ich war bei einigen Tests seiner Schwerter dabei und habe mich mit den japanischen Testern darüber unterhalten. Sie waren naturgemäß sehr skeptisch da die Herstellung seiner Klingen nun nicht gerade den japanischen Vorstellungen entspricht. Aber ich kann dir versichern das die wirklich überascht von den Möglichkeiten der Klingen waren.
Wir haben damals auch eine ganze Reihe konventionell hergestellte Schwerter (japanische, zum Teil auch sehr alte und weitaus teurere Klingen) getestet und nur ein oder zwei Klingen konnten bei den Schnitten in Reisstroh oder Bambus überhaupt mithalten.
Ich selbst habe zwei Messer von ihm und kann auch hier nur sagen - kein Vergleich mit den hier im Thread angeführten Herstellern. Eines der beiden Messer hat mich fast 20 Jahre täglich begleitet und wurde erst vor fünf, sechs Jahren gegen eine von mir selbst geschmiedete Klinge ausgewechselt.
Mir ist auch nicht ganz klar was du mit "seinen nicht vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten meinst". Er war zumindest damals durchaus in der Lage andere Klingenquerschnitte herzustellen ;-) Auch deine Einschätzung das er eine Marketing Kampagne für den Chisel Grind gemacht hat, zeigt offensichtliche Unkenntnis der Tatsachen. Er war allerdings sicher einer der ersten die diesen Querschnitt in USA kommerziell verwendet haben. Und auch wenn du es vielleicht nicht weist, aber wenn du dir heutige Messer von Wally Hayes oder R. J. Martin anschaust wirst du sehen, wer hier kopiert wird. Phil Hartsfield hat mit der Qualität und dem Design seiner Messer in den 80'ern Maßstäbe gesetzt.
Auch dein Vergleich mit Katanas von Nakajima Muneyoshi zeigt das du so Erfahren nicht sein kannst. PH hatte seine Messer und Katanas ausdrücklich als Werkzeuge angesehen nicht als Sammlerstücke zum Anschauen.
Bitte ziehe über einen wirklich guten Mann und seine außergewöhlichen Klingen nicht so schäbig her !
PS zum Thread : Klingen über 10 cm sind im Outdoorbereich wirklich nur Penisverlängerungen, es sei denn du mußt Dinosaurier zerteilen oder du willst Mann gegen Mann mit dem Messer kämpfen. Da KANN es von Vorteil sein. Wenn du in die "Wildnis" gehst nimm zum hacken ein gutes Gränsförs Beil von Lars Enander mit !!! Wenn du dir im Dschungel den Weg freihacken musst ist auch eine Machete gefragt, aber sonst ... Penisverlängerung ;-)
Noch was zum Thema Chisel Grind. Nach meiner Kenntnis war Phil Hartsfield, ein ehemaliger Handelsvertreter, welcher Katanas herstellt, der erste der diesen Schliff propagierte (vgl. mein Posting im Benchmade-Forum). Phil Hartsfield fräst und schleift seine Katanas in die gewünschte Form. Der Chisel Grind entstand meines Erachtens allein aus seinen nicht vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten und wurde schließlich als seligmachende Schliffvariante vermarktet. Ein gutes Marketing ist ohnehin das einzige, was man den hochpreisigen Produkten von PH zubilligen kann. Jeder der das nicht glaubt, sollte sich einmal ein Katana von Nakajima Muneyoshi daneben legen. Zugegeben: Die kosten nach "ein paar Dollars mehr", sind aber jeden Cent wert.
Moonlight
[Dieser Beitrag wurde von Moonlight am 31.12.2000 editiert.]
Moin,
war gerade das Wo. in der Eifel, biwakieren im Schnee und wandern mit Schneeschuhen.Konnte mit meiner Penisverlängerung Fällkniven A1 wunderbar Holzhacken und zerteilen.Dem Penis ist nichts passiert :D
Tschö Micha
Tststs, diese frühreife Jugend! :)
Was versteht jemand, der (laut Profil) im August 1992 geboren wurde von "Penisverlängerungen"? Und dann wird dieses Wort noch mehrmals benutzt. Penisneid?
Bis denne!
Frank
PS zum Thread : Klingen über 10 cm sind im Outdoorbereich wirklich nur Penisverlängerungen...
hört, hört...
bevor ich "knabenmesser", axt und machete mitschleppe, bevorzuge ich dann doch auch eine penisverlängerung.
Außerdem fliegen die längeren Schniedel... ähhh Messer besser!
QED, wie die bei den ThrowAways Dabeigewesenen wissen!
Bis denne!
Frank
Hallo mac,
Danke für die Aufklärung in deinem ersten Beitrag -jetzt muss ich mir die richtige Wildnis mit Dinos suchen oder en Termin beim Verlängerer holen :irre:
Weist du wie groß die Böcke im Saarland sind?-Nee,noch grösser :D
Guter Einstand
walter
Jetzt habe ich aber ein Problem:
wie verlängert Frau,was Frau nicht hat?
Soll mir dein Post jetzt eine schlaflose Nacht bereiten?
:haemisch:
Brigitte
Miss Y,
darf ich mich anbieten & Dir meinen leihen? :teuflisch
Guter Einstand
Walter: :super:
Bis denne!
Frank
Schneeball
06.03.05, 20:40
PS zum Thread : Klingen über 10 cm sind im Outdoorbereich wirklich nur Penisverlängerungen, es sei denn du mußt Dinosaurier zerteilen oder du willst Mann gegen Mann mit dem Messer kämpfen. Da KANN es von Vorteil sein. Wenn du in die "Wildnis" gehst nimm zum hacken ein gutes Gränsförs Beil von Lars Enander mit !!! Wenn du dir im Dschungel den Weg freihacken musst ist auch eine Machete gefragt, aber sonst ... Penisverlängerung ;-)
Wird die Penisverlängerung eigentlich noch von den Krankenkassen gezahlt, oder soll ich mich jetzt vom Großteil meiner Messer trennen?
Jo
Es wäre nett, wenn es hier mal langsam wieder um das eigentliche Thema gehen würde!
Sonst mache ich den Beitrag zu!
http://www.wolfpaw.de/smilies/fluch.gif http://www.wolfpaw.de/smilies/motz.gif http://www.wolfpaw.de/smilies/rauch008.gif
Wenn ich länger Draussen bin, schau ich nicht so auf's Gewicht.
Da kommt ein Messer von Peter Abel, das Swisstool und eine
Fiskars Säge mit, damit bin ich zwar meist "überausgerüstet" :D , aber
man weiß ja nie. :hehe:
Gruß, Richard
Schneeball
07.03.05, 21:52
Es wäre nett, wenn es hier mal langsam wieder um das eigentliche Thema gehen würde!
Sonst mache ich den Beitrag zu!
Du hast ja Recht, Andreas. Entschuldigung!
Für draußen Fiskars Minibeil oder Becker BK/T 7 und Fällkniven S1 oder Al Mar Sere 3002 und Victorinox-Tool Spirit.
Gruß
Jo
Bei mir wär dabei das NL4 Frej, eine kleine Trekkingaxt(vermutlich die von Gränsfors) und mein Swisstool oder ein Schweizer Taschenmesser.
P.S. Ich hab die schönste Penisverlängerung der Welt :hehe:
Gruß Rage
gast05052009
08.03.05, 08:56
Bei mir dabei:
- Wild-Life-Axt von SAW (Wetterlings)
- Rondane (Neuanschaffung, meist wird wohl das kleine mit 10cm Klingedabei sein. Auf längeren Touren wird´s das Rondane Camp-Messer mit 15cm Klinge)
- meine selbstgebaute (zerlegbare) Säge mit 50cm Schnittlänge (falls das jemanden interssiert kann ich auch mal ein paar Bilder einstellen)
- Leatherman Ti Charge (unglaublich nützlich!!)
Gruß
Big-Bear,
zeig doch mal deine säge :lach:
gruß
Arne
gast05052009
08.03.05, 17:04
so ich hab mal 2 Fotos und eine kurze Beschreibung gepostet
und zwar HIER (http://www.messerforum.net/showthread.php?p=192718#post192718).
Gruß
Servus erstmal,
ich bin ja auch total auf dem Survival-Trip, und so bin ich mittlerweile über zahlreiche Pumas (Original Bowie) und Bucks, beim CS Recon Scout angekommen und find das schon ziemlich brauchbar. tja die von USRSOG hatten schon recht... allerdings geh ich ohne meine alte Skinner Axe von Junglee nicht abseits der Zivilisation. Die kriegt "fast" alles nieder...naja, eigentlich ist die Axt durch das viele Schleifen nicht mehr wieder zu erkennen, aber sie gibt jetzt mit AUS 8 Stahl einen guten Outdoor-Rasier ab... :steirer:
Trotzdem, das Battle Rat muss ich noch testen...
ich bin ja auch total auf dem Survival-Trip darauf ertsmal einen lindenblütentee :steirer:
spass beiseite, ich hatte diesen thread völlig aus den augen verloren.
big-bear: deine säge ist interessant, gut gemacht, aber meiner meinung zu sperrig. bevor ich so einen 1/2 meter rohr durch die gegend schleppe würd ich mir diese fiskars klappsäge zulegen. oder rollst du die in schlafsack/luftmatratze mit ein? das wäre m.m.n. noch eine praktikable lösung. :ahaa:
gruß
Arne
gast05052009
23.04.05, 09:59
Jep, wird alles in einen Leinensack gepackt und in der ISO-Matte
eingerollt. :super:
Es stimmt, die kleine Fiskars ist ein Top Teil !
Ich habe Selbige auch immer dabei wenn wir Wandern gehen und da ist
das Teil auch völlig zureichend.
Meinen Selbstbau nehme ich dan auf längeren Touren mit.
Damit kann man auch mal richtig Holz machen (Stämme von max.25-30cm)
und man kann auch zu zweit arbeiten.
Natürlich sind 800g ein ganz schöner Brocken und man muß sich schon überlegen wo man hingeht. Sprich gibt es dort auch Holz zu machen.
Es bringt nichts wenn ich in der Tundra stehe und sowiso nur Buschwerk zu feuermachen habe. Da bringt ein längeres Messer schon mehr.
Gruß
Ich habe mal ne grundsätzliche Frage:
Für was braucht man das Messer bei survival touren hauptsächlich?
Tiere ausnehmen?
Holzhacken?
Essen zubereiten?
Reparaturen?
Oder was?
In Prozent von welchem wieviel?
Ich meine einen Hasen oder Fisch kann ich nicht mit einem Haumesser ausnehmen.
Ich habe noch nie einen Surv-trip gemacht, aber brauche mein Messer oft im Garten, Wald oder Basteln. Und da kommt es meistens nicht drauf an, was ich nehme.
Gruess Feldmaus
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