Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Feuer machen: Womit?
Hallo an alle Survival-Profis da draußen! Schönes neues Forum zum Austoben http://www.messerforum.net/ubb/wink.gif
Da ich annähernd keine Ahnung und praktische Erfahrung im Outdoor-Survival habe, freue ich mich schon auf interessante, für mich sicher lehrreiche Diskussionen.
Meine Frage: Womit kann man am besten ein Feuer in Gang bringen? Welche Ausrüstungsstücke würdet ihr für diesen Zweck mitnehmen?
Möglichkeiten gibt es ja viele: Vom Bic-Feuerzeug über Streichhölzer, Brenngläser und Magnesiumblöcken bis zu Feuerstählen. Was funktioniert eurer Meinung nach am Besten?
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judge
"Every tool is a weapon if you hold it right" - Ani Difranco
Blade Runner
08.10.00, 23:33
Für den Alltag: Glühpunkt-Feuerzeug.
Als Reserve: Streichhölzer mit Reibfläche (die sich überall anzünden lassen; gibt's als normale STeichhölzer in Italien. Wasserdicht verpackt.
Für den äußersten Notfall: Magnesium-Feuerstarter.
Ersteinmal:
Danke für die Einrichtung dieses Forums!
Ich habe immer drei "Feuerstarter" dabei: Je nach Dauer der Reise ein oder mehrere Einwegfeuerzeuge, normale Sturmstreichhölzer mit Reibfläche in zwei Wasserdichten Schraubdosen und einen Magnesium-Feuerstarter (das dazu notwendige Messer muß ich ja hoffentlich nicht erwähnen ? http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm1.gif )
Zu den erwähnten "Überallzündern" aus Italien: Wo es draußen echt eng werden kann, möchte ich diese Teile nicht dabei haben, sie sind zwar irgendwie praktisch, aber auch ziemlich unsicher, da sie sich eben auch selbst entzünden können. Hab´ ich schon selbst erlebt, macht keinen Spaß, aber viel Schaden.
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M. Messersammler-Hunter-Abenteuerreisender
[Dieser Beitrag wurde von Hunter am 09.10.2000 editiert.]
[Dieser Beitrag wurde von Hunter am 09.10.2000 editiert.]
Hi alle zusammen!
Normalerweise hat man ja ein Feuerzeug dabei.
Allerdings kann man die leidige Erfahrung machen, daß einige Einwegfeuerzeuge ihren Inhalt nach 1 Jahr nicht mehr haben!
Wie Hunter bereits geschildert hat, sind die sog. "Überallstreichhölzer" auch nicht gerade ungefährlich!
Die besten Anzünder die ich kenne, stellt immer noch die britische Fa. BCB her. Diese Streichhölzer (Lifeboat-Matches)sind zu 25 Stück in einer Schraubdose verpackt. Reibefläche befindet sich auf dem Deckel (einige zusätzliche mit reinstecken!!!). Nachteil: ziemlich teuer (ca. 5-6 DM). Allerdings brennen sie nicht mit richtiger Flamme, sondern eher wie Wunderkerzen.
Wer mit diesen Dingern kein Feuer anzünden kann, der hat´s nicht anders verdient als zu frieren!
Wenn man sich allerdings richtg vorbereiten will sollte man die verschiedensten Techniken und Möglichkeiten ein Feuer zu entzünden ausprobieren bis es absolut und traumhaft sicher sitzt.
Hier hilft nur üben, üben, ausprobieren und daraus lernen.
Jedes provisorische Mittel funktioniert unterschiedlich gut oder schlecht und ist mit mehr oder weniger Arbeit verbunden (auch Magnesiumstarter brauchen insbesondere für Ungeübte so ihre Zeit!)
Wichtig ist, daß man für sich selbst herausfindet, was wann am schnellsten funktioniert.
In einer richtigen "Survivalsituation" hat man oft nicht wahnsinnig viel Zeit (Kraft!) ein Feuer zu entzünden.
Viel Spaß beim Üben (und nicht den Stadtwald niederbrennen, gell!)
Grüße, Micha
Ein Einwegfeuerzeug und eine Schachtel Sturmfeuerzeug hab ich immer dabei. Wenn's eine längere Tour wird nehme ich auch gern noch einen Magnesium Feuerstarter mit. Damit das dann gut klappt brauch man auch noch guten Zunder. Ich hab gute Erfahrung mit den Flugsamen von Löwenzahn, Disteln, Kletten und anderen ähnlichen Sorten gemacht(muß man gut zusammenrollen sonst glüht der Funke sofort wieder aus!).Nachteil ist, sie sind nicht das ganze Jahr über erhältlich. Ein weiterer natürlicher und guter Zunder ist die filzähnliche obere Gewebeschicht(NICHT die darunterliegenden Röhren) einiger Sorten von Baumpilzen. Hier an erster Stelle zu nennen der klassische Zunderschwamm (warum der wohl so heißt??? http://www.messerforum.net/ubb/smile.gif) Hängt an toten Bäumen rum und sieht Grau aus,konsolenartiger Wuchs, Unterseite weiß wenn jung, sonst beige bis braun, auf Laubholz, Mehrjährig, häufig. Andere ähnliche Arten. Aus interesse hab ich auch probiert nur mit einem Messer als einziges Werkzeug in der Natur Feuer zu machen.
Ergebnisse:
1.Es dauert manchmal eeeeewig bis man die richtigen Hölzer zusammenhat und eine zweite Ewigkeit bis es verdammt nochmal endlich brennt!
2.Vielleicht liegts an mir, aber manche Methoden funktionieren einfach nicht so gut wie andere. Ausprobiert hab ich Feuerbohren mit und ohne Bogen, Feuerreiben, Feuersägen.
Wirklich gut und "einigermaßen" schnell funktioniert ist der Bogenfeuerbohrer wenn man das richtige Holz findet.Ich bevorzuge Laubholz, der Bohrstab etwas weicher als Unterlager( Daumennagelprobe, beide sollten sich mit dem Daumennagel etwas eindrücken lassen) und müssen kno-chen-tro-cken sein sonst Feuer nix nur viel Rauch. Wenns nur raucht, der Stab schwärtzt sich am Ende und sonst passiert nichts hat man entweder zu hartes Holz, oder es ist nicht ganz trocken. Bei dieser Methode ist es sehr empfehlenswert sich eine feste nicht zu dünne Schnur und ein glattes Wiederlager gleich mitzubringen. In einer Survivalsituation improvisiert man aus der Kleidung etc..
Was auch gut funktioniert ist Kaliumpermanganat + Glycerin (Apotheke) einfach die beiden Komponenten zusammengeben und in ein paar Sekunden brennts! Ebenfalls gut ist Kaliumpermanganat + Zucker, diese Mischung verreibt man mit etwas Druck zwischen zwei harten Oberflächen und hat auch hier nach ein paar Sekunden Feuer. Der Nachteil ist, man muß es auch Mitnehmen, es verbraucht sich, man kanns verlieren.
Vor kurzem hab ich einen Feuerpiston ausprobiert und Wow! das Ding hat mich wirklich beeindruckt
http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm24.gif Superschnell, Einfach, Zuverlässig. Glühender Zunder in null komma nix!! Hat vielleicht einer von euch auch schonmal sowas getestet?
FFFFFEEEEEUUUUUURRRRIIIIOOOOOOOOO!!!!!!!
Also, let's set it on fire! http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm23.gif
Gruß Ralph.
Also dass Einwegfeuerzeuge ihren Inhalt verlieren hab ich noch nie erlebt. Neulich habe ich z.B. bei mir im Keller einige BIC Feuerzeuge entdeckt, die dort sicherlich schon 10 Jahre lagen. Gasfüllung war noch voll OK, allerdings haben sich die Feuersteine zersetzt, so dass die Feuerzeuge gänzlich unbrauchbar waren....
Einwegfeuerzeuge verlieren Ihr Gas nur dann, wenn der Gashebel unbemerkt gedrückt wird. Dies kann z.B. in engen oder vollen Taschen mal passieren. Es gibt bei verschiedenen Werbemittelfirmen Steckhüllen aus Aluminium, die man individuell beschriften lassen kann und in die dann die Standard-BIC-Feuerzeuge gesteckt werden. (Es gibt die Hüllen für die großen und die kleinen BICs. Ich habe immer die großen.) Dreht man diese Hüllen nun um und steckt das Feuerzeug "falsch" herum hinein, ist der Gashebel vor unbeabsichtigtem Betätigen geschützt. Ich habe mir ein paar solcher Hüllen besorgt und sie haben sich bei mir gut bewährt. Der Nachteil ist nur, daß das Feuerzeug nicht sofort einsatzbereit ist, aber das ist ja nicht schlimm.
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M. Messersammler-Hunter-Abenteuerreisender
Danke an alle für die vielen Infos.
Zum Thema Einwegfeuerzeuge: Ich habe gehört, daß diese bei tiefen Temperaturen Probleme machen/nicht funktionieren. Stimmt das?
Und rolynd, was ist ein Feuerpiston?
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judge
"Every tool is a weapon if you hold it right" - Ani Difranco
Bei tiefen Temperaturen musst Du das FZ halt in der Hosentasche haben, damit es nicht einfriert.
Hi judge!
Ein Firepiston arbeitet mit Kompression und schlägt meiner Meinung nach alle anderen "kein Feuerzeug/keine Streichhölzer" Methoden um längen! Einziger Nachteil ist, daß man das Teil vorher bauen muß da unterwegs schwierig. Dafür wird er nie all und ist schnell und zuverlässig. Meiner gefällt mir immer besser http://www.messerforum.net/ubb/biggrin.gif. Feuerzeug und Streichhölzer sind natürlich überlegen weil man sofort eine Flamme hat nicht nur Glut.
Ein paar Bilder und sogar kleine mpeg's zur Arbeitsweise gibt's unter www.geocities.com/firepiston (http://www.geocities.com/firepiston)
Gruß Ralph.
Schleifalot
14.10.00, 00:12
Hallo Firestarter,
seit ich draussen unterwegs bin hat immer das Einwegfeuerzeug am besten funktioniert. Ich habe immer mindestens zwei in verschiedenen Taschen am Mann und zwei weitere im Rucksack. Ich habe zwar auch einen Magnesiumblock im Rucksack, aber ich halte von dem Ding nicht viel. Ist halt nur ein Notnagel. Wenn Du auf Feuer angewiesen bist, dann nimm Dir eine Tube "Feuerpaste" (gelierter Spiritus) mit. Die wiegt nur 50 gr, brennt immer und reicht für mehrere Wochen draussen. Im Urlaub in Kanada diesen Sommerhat uns das Zeug vor einer Unterkühlung bewahrt. Das ganze Brennholz war durch starken Regen naß. Mit der Paste hat es dann doch noch geklappt. Das hebt die Moral gewaltig, wenn man 300 KM von der Zivilisation entfernt ist. Mein Guide hatte immer noch eine kleine Dose Streichhölzer und ein bisschen Birkenrinde am Mann. Das funktioniert auch ganz gut.
Viel Spaß beim Zündeln
shindendojo
17.10.00, 06:30
Bei meiner diesjährigen Kanutour in Schweden gab es natürlich wasserdicht verpackte Streichhölzer und ein Feuerzeug.
Wir haben aber immer erst andere Methoden versucht.
Die Magnesiumsteine habe ich zwar auch auf verschiedene Kits und Messerscheiden verteilt, ich bevorzuge aber den sogenannten Metal Match:
Ein fingerdickes und fast -langes Stück Ferrocerum (hoffe, das ist richtig) - einfach dran schaben und die Funken setzen ratzfatz Löcher in´s GoreTex ;-)
PS: Der Metal Match paßt genau in den Hohlgriff des CS Bushman, jetzt noch Paracord drum und schon hat man für wenig Geld eine Survivalausrüstung, die schon viel abdeckt.
Dirk
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Info über Survival, Kampfkunst, Messershop
www.shindendojo.de (http://www.shindendojo.de)
Busse Combat Deutschland
www.busse-messer.de (http://www.busse-messer.de)
[Dieser Beitrag wurde von shindendojo am 17.10.2000 editiert.]
mal dieses Thema wieder aufwärmen! http://www.messerforum.net/ubb/smile.gif
Ich habe mir auch so meine Gedanken gemacht und bei den verschiedensten Gelegenheiten (Pfadi's, Wehrpflicht) verschieden Lösungen gesehen.
Weil ich wie die meisten von euch auch am Überleben und den nützlichen Dingen die das Überleben erleichtern sollen interessiert bin habe ich mir ein tolles Feuerzeug gekauft.
Die Herstellerfirma heißt Lubinski und es funktioniert mit Piezoelektrizität und Gas.
Unter normalen Bedingungen gibt es eine tolle blaue Flamme die echt heiß ist.
Unlängst jedoch wollte ich im Freien eine Kerze anzünden und siehe da.... nichts.
Nun bin ich auch nicht auf den Kopf gefallen und habe versucht das Feuerzeug zu erwärmen (in der Hosentasche, nicht über einer Kerze!!)
Aber leider nichts.
Fazit: für indoor echt tolle blaue Stichflamme,
für survival würde ich mich damit Totärgern.
Ich glaube ein normales Einwegfeuerzeug ist immer noch das Beste. Obwohl piezo-Zündung besser ist, da sie sich nicht verbraucht.
All das führt auch mich zu der Frage wie sieht es bei den tollen Sturmfeuerzeugen (Gas) bei Kälte aus?
alles im grünen bereich
smaragd
huntingwolf
08.12.00, 07:57
Mir persönlich ist mein "Zippo" am liebsten,
weil das Ding immer zündet. Für Brennstoff-
nachschub ein kleiner Zippofluidkanister(hält
ewig und drei Tage, ist total dicht und wenns Holz mal nass ist, dann ein bisschen was davon drauf und es brennt wie die Hölle.
Zugleich hab ich das Ding schon in div. Fällen als Ersatzfackel brauchen können.
Gruß
Wolf
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Die Nacht ist mein.
Hat jemand einschlägige Erfahrungen mit Magnesiumfirestartern ?
Ich weiß, es gibt klasse Feuerzeuge, aber mir gehts um was sicheres was auch mal ungewartet sehr lange Zeit liegen kann und trotzdem funktioniert.
Gruß Hocker
Hi Hocker!
Mein Vater hat mir mal so einen Magnesiumfirestarter aus Schweden mitgebracht als ich so 14/15 war. Es war damit ganz einfach Feuer zu machen.....:D .
Allerdings nur auf trockenem dünnen Material wie Papier, Heu, etc.
gruß Moppekopp
magnesium: benutz ich gerne zum campen, diese scout-firestarter, oder wie die heissen. am leichstesten ists damit ein feuer zu starten, wenn man etwas trockenes holz zesplittert und auf ein wenig watte legt; ziiiiiip, funken spruehen, feuer brennt.
meistens nehm ich die dinger aber zu haus beim grillanzuenden (mit watte und diesen pappanzuendern) oder aber fuer licht und gaskocher beim zelten. ich hab naemlich noch diese alten camping-gaz dinger ohne piezo-zuendung und die wollen einfach nicht kaputtgehen.
also ich spiel damit gern rum, allerdings bei starkem wind und wetter .... :confused:
http://abacus.sj.ipixmedia.com/abc/M28/_****_36db509bebf0e9235125e3d596/i-1.JPG
Damit!
Wasserdicht und mit den richtigern Feuersteinen unverwüßtlich!
Gehörte zum Stanardequipment der Wehmacht. Im Gegensatz zum Zippo halt kein Verkaufsschlager. Dafür primitiver und deutlich besser!
Hallo Leute, also ich hab immmer eine Gas und eine Sauerstoffflasche dabei. Und so einen Gasanzünder mit Feuerstein. Hatte noch nie Probleme beim Feuermachen.:D :fack:
Okay, aber nun mal im ernst. So riesige Touren mach ich nicht und da reichen mir normale Streichhölzer zusammen mit Reibfläche in einer wasser dichten kleinen Alubox. Die ist im Rucksack immer dabei. Und wenn ich nur mal für 2-3 Stunden durch den Wald latsche.
Gruß
Hagrid
... swedish Firesteel, das große Modell. 10cm lang, Durchmesser des Stahls 9,5mm.
Das Teil hat den Vorteil, daß es zum einen ewig hält, absolut nässeunkritisch ist und auch wenn es mal zerbricht noch gut zu gebrauchen ist. Zusammen mit vaselinebehandelten Wattebäuschen ist das Feuermachen kinderleicht und auch wenn man keine Feuerstarter mehr hat geht's damit immer noch weit besser als mit allen natürlichen Alternativen. Klar ist eher ein Survival- statt ein Campingtool und normalerweise nehme ich auch ein Feuerzeug, aber ist schön soetwas auch dabei zu haben.
@HankEr: wo gibts das denn in D zu kaufen und: kwantakosta?
@Deckard: dito.
gruß
mark23
Ich hab oft das hier dabei :
http://www.nm79.de/postings/feuerzeug.jpg
Das stammt noch von meinem Großvater und ist anscheinend auch schon ein gutes Weilchen älter.
So primitiv gebaut wie es nur geht, funktioniert aber einwandfrei :D und verliert auch kein Benzin wenn es mal ne Weile nicht benutzt wird.
@mark23:
Laut der Herstellerseite der schwedischen Firesteels (http://www.light-my-fire.se) istr der deutsche Händler dafür Scandic Outdoor (http://www.scandic.de/).
@HankEr: wo gibts das denn in D zu kaufen und: kwantakosta?
Bei OutdoorWelt.de (http://www.outdoorwelt.de/) habe ich einen (ich habe zwei davon :D) bestellt.
also diesen firestarter bekommt man in so ziemlich jedem outdoor"schuppen".... hab mir insgesamt schon 4 oder 5 angelegt, weil ich die immer wieder verliere (da sind dann die bics aber auch gross drin :D).
@mark23
Steht schon im anderen Feuerzeug-Thread SOCOM
Hier erwähnte einer was von einem
Zippofluidkanister.
Ist das eine normale Nachfüllflasche, oder gibt`s von Zippo so ne Art mini Vorats Kanister für outdoor.
Wenn`s sowas gibt , dann stellt mal bitte einen Link rein.
Rolf
Nein das ist einfach die Nachfüllflasche von Zippo...
Schade, wäre doch echt stilecht wenn`s da einen mini Benzinkanister gäb.
den gabs glaub ich mal, da wird dann das untere drittel des zippo als "tank" verwendet, allerdings weiss ich nicht mehr, ob das ein original-zippo oder nachbau war.... ist halt schon etwas laenger her, ich bin nur noch gelegenheitsraucher .....
bei zippo hab ich mal auf der seite rumgeklickt aber da war nix.
Warum immer so kompliziert (Magnesium etc.) ?
Einfach n Satz Einwegfeuerzeuge mitnehmen, fertig. 4 Stück gehen auch auf längeren Touren nicht verloren oder kaputt. Dazu ein paar Brocken Esbit in einem Filmdöschen, und schon kann man zündeln ohne Ende. Für den Fall der Fälle habe ich noch irgendwo nen Satz wasserfester Sturmstreichhölzer rumliegen, das wars dann aber auch.
Und noch n Tipp aus der Survivler-Ecke: Wenn man Baumwollhosen (Jeans etc.) trägt, kann man mit nem Messer vorsichtig daran entlangschaben. Der Flaum, den man dabei erhält ist ein super Zundermaterial.
Becks
Wolpertinger
09.08.02, 17:11
Den Benzintank fürs untere Zippodrittel gibt´s bei www.globetrotter.de. Das Benzin hält damit knapp doppelt so lang. Ist allerdings etwas aufwendig zum Nachfüllen, weil man jedesmal die Schraube an der Feuersteinfeder rausdrehen muß.
Original geschrieben von Hocker
Hat jemand einschlägige Erfahrungen mit Magnesiumfirestartern ?
Ich weiß, es gibt klasse Feuerzeuge, aber mir gehts um was sicheres was auch mal ungewartet sehr lange Zeit liegen kann und trotzdem funktioniert.
Gruß Hocker
Also ich finde diese Magnesiumfeuerstarter eigentlich super:anbet: ich habe auch nur gute erfahrungen damit gemacht und kann nicht verstehen dass da viele vorbehalte dagegen haben. Als Tip kann ich dazu noch geben ich habe mir einfach einen Drehmeisel mit aufgelöteter Hartmetallschneide modifiziert und mit einer Bohrung versehen und an den feuerstareter rangehängt, das schont das Messer ohne ende.
Gruß Magic
Original geschrieben von Magic
Als Tip kann ich dazu noch geben ich habe mir einfach einen Drehmeisel mit aufgelöteter Hartmetallschneide modifiziert und mit einer Bohrung versehen und an den feuerstareter rangehängt, das schont das Messer ohne ende.
Nun ja, der Vorbehalt ist ganz einfacher Natur: Das Gewicht des Meisels und des Feuerstarters kann man auch mit Einwegfeuerzeuge aufwiegen. Da kommen einige der Dinger zusammen - genügend um auch bei Schusseligkeit, Pech und Regen immer noch eines zu besitzen welches funktioniert.
Mg macht erst dann wirklich Spaß wenn man ein kleines Feuer damit anheizt. 3 kg Mg-Späne ins Feuer rein und dicke Äste drauflegen. 30 Sek. warten und dann mit einem langen dicken Holzstab in die Glut stoßen (und damit etwas Luft reinbringen). Danach ist zwar die Wiese ringsrum weiß, aber was solls :)
Alex
Original geschrieben von Becks
Nun ja, der Vorbehalt ist ganz einfacher Natur: Das Gewicht des Meisels und des Feuerstarters kann man auch mit Einwegfeuerzeuge aufwiegen. Da kommen einige der Dinger zusammen - genügend um auch bei Schusseligkeit, Pech und Regen immer noch eines zu besitzen welches funktioniert.
Mg macht erst dann wirklich Spaß wenn man ein kleines Feuer damit anheizt. 3 kg Mg-Späne ins Feuer rein und dicke Äste drauflegen. 30 Sek. warten und dann mit einem langen dicken Holzstab in die Glut stoßen (und damit etwas Luft reinbringen). Danach ist zwar die Wiese ringsrum weiß, aber was solls :)
Alex
Na ja du hast da schon nicht ganz unrecht ich finde einwegfeuerzeuge ja auch generell keine schlechte Lösung. Trotzdem muß ich hier auch eine kleine Anekdote loswerden: Als ich vor ca. 2 Jahren im Sinai in der Wüste war und wir unbedingt ein Feuer brauchte, da wir den ganzen Tag noch nichts gegessen hatten, der kocher kaputt war und wir also wirklich auf das Feuer angewiesen waren, war es wegen des aufkommenden Sandsturms nicht möglich mit den Einwegfeuerzeugen die wir natürlich auch reichlich dabei hatten ein Feuer zu entzünden, mit den MAgnesiumfeuerstein ging das aber ganz gut (na ja es ist nicht so einfach wenn bei Wind die leichten Späne verweht werden aber mit Deckung eienr Zarges Box ist es möglich). Seit dem jedenfalls halte ich diese Magnesiumdinger für eine wirklich gute sache.
Gruß
Magic:super:
Hallo Leute, ich beginne langsam wieder zu leben ...:hehe:
Also ich habe mir bei: www.relags.de
einen Magnesium- Feuerzeug (Magneium Block mit eingelassenem Funkenstab) besorgt -> einfach, hässlich -> funktioniert aber wirklich und kostet nicht die Welt.
Ich hab dann noch die wasserfesten Streichhölzer und die wasserfesten Sturmstreichhölzer in eine wassdichte Dose eingepackt, aber am liebsten habe ich mein Zippo mit Tank (auch von Relags). wenn ich den befülle reichts locker für 1 Woche. Sehr zu empfehlen bei Leuten mit empfindlicher Haut, die aber gerne ihr Zippo mit Benzien überfüllen, das geht nämlich beim Tank nicht. Der Tank ist aus Messing, ich habe dann noch ein Messingblättchen auf die Unterseite gelötet und darunter einen Ersatzfeuerstein eingklemmt, denn die Dinger gehen leider nicht zu Hause im Wohnzimmer aus sondern drausen im Gemüse.
Also auf Kanutour habe ich dabei: 1 Zippo, 1 billiges Gasfeuerzeug, und das Magnesium Feuerzeug.
Wenn ich damit kein Feuer zusammen bringe steht mir auch keines zu.:ahaa:
Hallo Forum
Es war und ist mein ständiger Ehrgeiz, ein Feuer nur mit einem einzigen Streichholz fertig zu bringen, und bisher hatte es in der Regel auch immer geklappt. Und wenn man die Streichhölzer Zuhause in Wachs taucht, dann klappt's gleich nochmal so gut. Wenn sich die Gelegenheit bietet, verwende ich ausserdem als Feuerstarter gerne etwas Harz von Nadelbäumen oder Baumrinde, das funktioniert wunderbar. :super:
Ansonsten habe ich immer meinen Magnesium-Block, ein Glutpunkt- und ein Einweg-Feuerzeug auf meinen Touren dabei.
Cheerio,
- raven -
Hi rolynd!
Danke für den Link zu dem Firepiston!
ist echt verblüffend!!
hast Du Dir selbst eines gebaut, oder eines gekauft??
ich hab immer noch nicht so ganz vertanden, wie es funktioniert??!
Ist sowas schwer zu bauen??
Gruß neo
@Neo
Nö, ist eigentlich ganz einfach zu bauen, hab mir ausm Baumarkt ein Alurohr und ne passende Alustange besorgt.
Jeweils 12cm und 16cm absägen, fertig. Jetzt mit dem Dremel auf der unterseite des Stabes ne kuhle anbringen die Später den Zunder aufnimmt. Das Rohr hab ich verschlossen indem ich mit epoxy nen stabilen Pfropfen eingeklebt hab (irgendson Plastikzeugs was noch bei mir rumlag und passte). Mit der Feile am unteren ende des Stabes ne umlaufende Rille für die Dichtung anbringen.
Mit der Dichtung hab ich nen bischen experimentieren müssen damit ich gute kompression erreiche und das Teil trotzdem leichtgängig ist.
Ich hab dann zum Schluss dieses weisse Teflondichtungsband(das ganz dünne) genommen und den Zylinder minimalst eingeölt.
Funzt prima!
Als Zunder verwende ich selbstgesammelten und mit salpeterlösung präparierten Zunderschwamm ausm Wald.
super!
hört sich ja ganz einfach an, aber wie funktioniert das nun??
gruß neo
Bevor ich hier noch viel rumlaber schau dir doch einfach nen kleinen mpeg an. Besser könnt ichs auch nicht erklären:D www.geocities.com/firepiston (http://www.geocities.com/firepiston )
jaja, gesehn hab ich das schon, nur verstanden nicht!
sorry, bin eben a bißle doof!
gruß neo
Durch den hohen Druck der sich in dem dem Zylinder aufbaut entsteht Hitze die den Zunder dann beim Rausnehmen entzündet wenn er mit Sauerstoff Kontakt kommt.
Wenn Du mal erleben möchtest wieviel Hitze man durch Druck erzeugen kann empfehle ich Dir eine Fahradpumpe mit dem Daumen zu verschließen und anschließend die Luft mit dem Kolben zu kompremieren. Da merkt man dann selber wie Heiß das Ding wird, verbrenn Dich nicht.
Gruß
El
Cataphilus
16.10.08, 12:36
Man kann auch mit einer Spraydose Feuer machen...
Die liegen im gut sortierten Wald bisweilen rum....
Kommt jemand drauf, wie?
:hehe:
Na den konvexen Boden der Spraydose mit Schokolade polieren, und als Hohlspiegel benutzen.
Falls es Winter ist...Hab auch mal gelesen, daß man den konvexen Boden der Spaydose mit Wasser auffüllen kann, um dann eine halbe Linse aus Eis zu bekommen. Frage mich nur, ob das Eis auch tatsächlich klar genug wird (Lufteinschlüsse, etc.), um eine wirksame Linse zu sein.
Gruß,
JoBe
deadmanwalking
16.10.08, 23:02
hätte auch nochmal ne Frage zum Piston:
ich finde per Google nix dazu, keine Infos oder Bilder - kann mir bitte jmd. von euch weiterhelfen....
mfg
Der Flieger
17.10.08, 09:21
Google findet sogar eine ganze Menge: Googlesuche nach fire+piston (http://www.google.de/search?q=fire+piston).
Lanzenstoß
17.10.08, 10:14
Hallo Pyromanengemeinde!
Ich bin auch Anhänger der Einwegeuerzeuge. Der Hauptgrund ist, dass sich mit Magnesiumstäben die Zigaretten so schlecht anzünden lassen. Also hab ich immer mehrere im Gepäck - hat bis jetzt immer ausgereicht.
Allerdings möchte ich euch auf eine meiner Erfindungen aufmerksam machen, auf die ich gestoßen bin, als ich für meine Matura lernen musste und dabei fast meine Wohnung abgefackelt hätte - Also aufgepasst:
Man nehme die Watte-Pads der Freundin (oder der Mama - je nachdem) und tauche sie in geschmolzenes Kerzenwachs (Paraffin). Die Watte allein brennt ja schon ziemlich gut, aber wenn sie Paraffin getränkt ist, brennt sie lange, sehr heiß und eignet sich hervorragend zum Etzünden nassen Holzes. Ich hatte die Gelegenheit es in Norwegen auszuprobieren und war ganz zufrieden. Kleiner Nachteil: Wenn man das ganze Pad in Wachs getränkt hat dauert es mit dem entzünden ein bischen, also am besten immer ein wenig Watte frei lassen. Nachteil zwei: Den Topf, in dem das Wachs geschmolzen wurde muss man danach mühselig auskratzen.
Ansonsten sind die Dinger sehr leicht und nehmen keinen Platz weg, sind völlig ungefährlich und wenn das Paraffin schön weich ist, kann man es sich in die Ohren stopfen :steirer:
Probiert es einfach mal aus, und sagt mir eure Erfahrungen! :hehe:
grüße aus den Bergen,
Rainer
Moin.
Ich habe idR Einwegfeuerzeuge dabei und im Rucksack ist ein Magnesiumblock vom Globetrotter. Im Survivalpack habe ich Kaliumpermanganat und Zucker(getrennt transportieren!). Das ganze wird auf einem Stein oder dem Deckel der "Survivaldose" gemischt und mit einem Metalllöffel oder dem Messer Druck und Reibung erzeugen. Dann enzündet sich der Kram und kann in den Zunder gekippt werden. Ausserdem ist Kaliumpermanganat noch zum desinfizieren geeignet.
Mischt man das Pulver übrigens mit Glyzerin entzündet sich das Gemisch von selbst. Funktioniert hervorragend.
Imho hat der Herr Nehberg das auch mal in einem seiner Bücher erwähnt.
Gruß
Ugorr
ps: Mit den Mengen sollte man sehr vorsichtig sein. Die Reaktion ist heftig. Also alles ohne Gewähr und auf eigene Gefahr.
...
Allerdings möchte ich euch auf eine meiner Erfindungen aufmerksam machen ...
Etwas sehr ähnliches habe ich unter Knifeforums.com gelesen:
Dort wurde allerdings normale Watte mit Vaseline gemischt, in Kunststofftrinkhalme gestopft und nach kürzen der Trinkhalme auf die gewünschte Länge die Enden miteinander verschweisst. So kann das ganze Wasserfest aufbewahrt werden. ;)
Gruss
Usagi Y.
Was noch sehr gut funktioniert ist, Kohle in einen abgerollten Tampon (m.M.n der beste Zunder überhaupt :super:) packen, zusammenklappen und zwischen den Händen reiben e voila wir haben Feuer :teuflisch
BTW: http://www.messerforum.net/showthread.php?t=9399&highlight=arten+feuer
HighTechToolFan
19.10.08, 13:07
@Neo
Nö, ist eigentlich ganz einfach zu bauen, hab mir ausm Baumarkt ein Alurohr und ne passende Alustange besorgt.
Jeweils 12cm und 16cm absägen, fertig. Jetzt mit dem Dremel auf der unterseite des Stabes ne kuhle anbringen die Später den Zunder aufnimmt. Das Rohr hab ich verschlossen indem ich mit epoxy nen stabilen Pfropfen eingeklebt hab (irgendson Plastikzeugs was noch bei mir rumlag und passte). Mit der Feile am unteren ende des Stabes ne umlaufende Rille für die Dichtung anbringen.
Mit der Dichtung hab ich nen bischen experimentieren müssen damit ich gute kompression erreiche und das Teil trotzdem leichtgängig ist.
Ich hab dann zum Schluss dieses weisse Teflondichtungsband(das ganz dünne) genommen und den Zylinder minimalst eingeölt.
Funzt prima!
Als Zunder verwende ich selbstgesammelten und mit salpeterlösung präparierten Zunderschwamm ausm Wald.
...eben gefunden: noch eine coole Idee, falls jemand von euch noch eine alte AA mini maglite übrig hat, ganz nette Lösung:
http://wiki.goingprepared.com/index.php?title=Fire_piston
Der gleiche Typ hat auch ein Video auf youtube, in dem der dieses Modell vorführt:
http://de.youtube.com/watch?v=-djD2n2YSv0&feature=related
Viel Spaß!
Was noch sehr gut funktioniert ist, Kohle in einen abgerollten Tampon (m.M.n der beste Zunder überhaupt :super:) packen, zusammenklappen und zwischen den Händen reiben e voila wir haben Feuer :teuflisch ...]
Ich kenne das nur mit Asche (statt Kohle). Wie soll das mit Kohle funktionieren? Kohlenstaub? Bitte um Erklärung :)
Ich kenne das nur mit Asche (statt Kohle). Wie soll das mit Kohle funktionieren? Kohlenstaub? Bitte um Erklärung :)
Ich befürchte, dass mir hier ein schwerwiegender Fehler unterlaufen ist, es muss in der Tat Asche und nicht Kohle sein.
Ob es mit Kohle ebenfalls funktioniert wäre zu testen.
Gruß Squirrel
Ich hab immer ein Imco mit und am Schlüsselbund nen Magnesium Firestarter , mit etwas Übung gehn die Dinger ganz gut .
In den Versandhäusern gibt aber zweierlei , man muss die teuren nehmen , die Made in USA sind , die billigen für 3,99 gehen gar net.
Mit dem Imco hab ich schon mitten in der Pampa Bowdenzüge verlötet .
Wegen dem FirePiston : Googelt mal nach Feuerpumpe oder Luftfeuerzeug.
noch eine kleine idee...wenn acuh nicht ungefährlich und von mir nicht getestet.
Filmdose, darin Karbid und Kaliumpermanganat, 2. Filmdose mit Glycerin und Wasser.
kleine Menge Karbid aus 1 mit ein paar Tropfen aus 2 vermischen.
Glycerin+Kaliumpermanganat=Zeitzündermis chung...Feuer nach 30sec-5min
Karbid+Wasser=Ethin=Acetylen
Sollte eine relativ lange brennende Startmischung ergeben.
Ach ja...eine gewisse Explosionsgefahr besteht natürlich. Also bitte die Deckel der Filmdose beim Feuermachen nicht aufsetzen!
So hab letztens 5 Magnesiumteile aus den USA gekauft , per Paypal dafür gelöhnt und ne Woche gewartet .
Kostenpunkt : 22,54 € - so muss das sein .:p , alle zusammen natürlich.
an der tanke 2 einwegfeuerzeuge fuer 1 Euro (bei laengeren touren ggf. mehr davon verteilen) ... und fuer notfaelle noch ein paar esbitwuerfel :D
--hawky
Feuer mach ich immer mit 'nem BIC, die funktionieren am besten. Außerdem kriegt man damit auch Kocher (Trangia oder Primus Onmi Fuel) und Gasherd (ich wohn grad in Glasgow, da ist das sehr wichtig) gut an, sogar der Gasbackofen ist inzwischen mein Freund (und seitdem auch die Tiefkülpizza :super:).
Die ganzen "interessanteren" Methoden waren bei mir bisher immer eher Spielereien, wenn man von verschiedenen verunglückten Grillaktionen absieht. Eine davon war im Schönbuch, wir sind zum grillen geradelt (einfache Strecke 15km) und bei der Hälfte hats angefangen zu regnen, natürlich sind wir weiter, weil Regen hört ja immer schnell wieder auf :irre:. Am Ziel war dann alles nass, außer der Grillwurst in der Plastikverpackung. Der Versuch Feuer zu machen war interessant: Birkenrinde und Magnesiumfeuerstarter, von 'ner gefällten Tanne (ich war's nicht) ein wenig Reisig, das ganze zwecks besserer Belüftung auf einen Einwegalugrilldingens :super: das mit kleinen Stöckchen unterlegt war und es hat prima geklappt! Immer schön Holz in der Nähe, dass es etwas antrocknet und am Ende waren wir nicht nur satt, sondern sogar größtenteils trocken. Letzteres hat sich dann aber auf der Rückfahrt nicht lange halten können. :steirer:
Downrangemaster
26.10.08, 14:15
... swedish Firesteel, das große Modell. 10cm lang, Durchmesser des Stahls 9,5mm.
Das Teil hat den Vorteil, daß es zum einen ewig hält, absolut nässeunkritisch ist und auch wenn es mal zerbricht noch gut zu gebrauchen ist. Zusammen mit vaselinebehandelten Wattebäuschen ist das Feuermachen kinderleicht und auch wenn man keine Feuerstarter mehr hat geht's damit immer noch weit besser als mit allen natürlichen Alternativen. Klar ist eher ein Survival- statt ein Campingtool und normalerweise nehme ich auch ein Feuerzeug, aber ist schön soetwas auch dabei zu haben.
Hi!
Warum die Vaseline? Wegen der wasserabweisenden Wirkung oder brennt das Zeug etwa auch? :hehe:
lg
gerd
oder brennt das Zeug etwa auch? :hehe:
ja, das tut es, es sorgt dafür, dass der Wattebausch nicht so schnell verbrennt und sorgt für ein langanhaltendes und relativ gleichmäßiges Abrennen.
Vergeßt den Klassiker (http://de.wikipedia.org/wiki/Flammenwerfer) nicht: Bratwürstchen in 0,2 Sekunden!
Oder die diversen Reibungsvarianten: Erst brennen die Flossen, dann hoffentlich das Feuer. :D
Bis denne!
Frank
Hallo,Feuermacher
Etwas feine Stahlwolle ganz leicht etwas aufzupfen,dann eine 9V Blockbatterie daran halten.
Die Stahlwolle wird durch elektrische Entladungen dabei immer heißer und brennt dann. :ahaa:
Gruß William
Warum die Vaseline? Wegen der wasserabweisenden Wirkung oder brennt das Zeug etwa auch?
die vaseline hat zusaetzlich zum brennvorgang noch andere vorteile: wird das gemisch nass, so kann man die watte einfach einmal komplett ausquetschen, dann auffasern und anzuenden. das funktioniert. UND das ganze ist sehr gut gegen sproede lippen ...
urwaldläufer
25.05.10, 14:17
Hallo,
ich benutzte früher immer einen Magnesiumstarter. Wenn man den Dreh mal raus hat funktioniert der immer und bei jedem Wetter. Wichtig ist wie bei jedem Versuch Feuer zu machen natürlich trockenes Zundermaterial.
Seit einem Jahr verwende ich aber nur noch einen historischen Feuerschläger, bei diesem ist aber natürlich Zunder z.B. Leinenzunder, Rohrkolbenzunder oder der echte Zunderpilz notwendig. Auf diese art Feuer zu machen ist für mich immer eine besondere Freude. Leider hatte ich am Anfang mit einem billigen "China Import" keinen Erfolg.
Bei der Historischen Zunderwerkstatt www.zunderwerkstatt.de habe ich aber ein super Feuerschlagset mit verständlicher Anleitung, natürlich auf Deutsch, erhalten. Zwischenzeitlich habe ich auch mit diesem Werkzeug innerhalb einer Minute eine Flamme.
Die haben auch Magnesium Feuerstarter in verschiedenen Ausführungen.
Gruß der Urwaldläufer
Ich hatte mir mal aus Neugierde "Das Feuer-Eisen" und "Das Zünd-Magnesium" von AstroMedia geholt. In vielen Versuchen habe ich mit der Microsäge in einer Woche nur zweimal (!) mit der Minisäge einen einzelnen Funken aus dem Eisen geholt -- enttäuschend! Tipp: Mit der Säge eines Victorinox-Messers schaben: das rockt!
Das Magnesium ließ sich mit einem Messer abschaben, nur fliegen die Späne schon bei leichtem Wind gerne weg. Mit einem trockenen Taschentuch gelang es dann, genug Späne zu behalten, und diese auch zu zünden. Dazu hatte ich den Stahl am Sägeblatt entlang nach oben gezogen, um nicht mit dem herabschnellenden Messer alles wieder zu verteilen.
Alles in allem ist das eine durchwachsene Sache: Man braucht ein trockenes Taschentuch (hab das mal), und ruiniert sich dazu noch ein Messer. Ich glaube ich werde doch wieder auf Einwegfeuerzeuge und etwas Wachs in einer Dose setzen :-).
Vorhin habe ich mal versucht, Vaseline-Watte mit dem Stahl und der Säge zu entzünden. Ich glaube es braucht noch einen Vermittler dazwischen (Späne?), denn die Vaseline entzündet sich nicht durch die Funken. Eine andere Frage ist, wie man zuverlässig an einer Stelle Funken bekommt, vielleicht mit einem Ring oder Blech-U? Hat das mal einer probiert?
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