EISENHANS
01.02.05, 14:38
Hallo zusammen,
ich da ich schon seit einiger Zeit vom „Kevin Wilkins – Virus“ :irre: befallen bin, waren die Küchenmesser von ihm schon seit langem auf meiner Wunschliste.
Schließlich konnte ich meine Frau davon überzeugen, dass ich noch besser für sie kochen werde, wenn ich nur endlich ein Küchenmesser von Kevin bekomme.
Da sie auch selbst ab und zu in der Küche steht und die vorhandenen Global Messer ihr entweder zu groß, oder bei dem kleinen Messer die Klinge nicht hoch genug ist, hat sie sich ebenfalls entschieden ein Messer zu bestellen.
Wir einigten uns auf ein Ryback Series 3.0 Medium und ein Ryback Series 3.0 Short mit Olivenholzgriffen. Zudem konnte ich der Versuchung des Ryback Folding Chef`s Knives nicht widerstehen.
Ich war zwar bisher mit den Globalmessern auch zufrieden, aber beim zerteilen von Krautköpfen hatte ich immer ein wenig Bedenken. Ein Verkanten innerhalb dieses sehr widerstandsfähigen Schneidgutes hätte die Globalmesser sicherlich an die Grenzen der Belastbarkeit geführt.
Nun da besteht jetzt keinerlei Gefahr mehr, kaum zücke ich das Medium von Kevin und das Kraut hüpft schon fast freiwillig in den Topf. :D
Ich besitze die drei Messer nun seit rund zwei Monaten und ich bin von ihnen hellauf begeistert.
Handhabung, Schnitthaltigkeit, Durchführung von feinsten Tätigkeiten, klappt alles tadellos.
Egal ob großes hartes Schnittgut (Krautkopf), Fleisch, Fisch, kleine Sachen (Knoblauchzehen enthäuten, Schwammerln schälen) null Problemo.
Zu den Messern im Einzelnen:
Ryback Folding:
Mein erster Gedanke nach dem Auspacken des Ryback Folding war zwar: „Oh Mann, Mammuts stehen doch gar nicht mehr auf der Speisekarte.“ Aber wer hätte es gedacht, durch die gute Ausgestaltung des Griffes sind können eine Vielzahl von unterschiedlichen Griffpositio-nen eingenommen werden. Diese ermöglichen sowohl normales Schneiden, Hacken (Kräuter), Feinarbeiten (Fische entgräten, Knoblauch enthäuten etc.). Auch längeres Arbeiten ist damit ermüdungsfrei möglich. Ich habe z.B. ein mehrgängiges Weihnachtsessen für vier Personen damit vorbereitet und bin dabei nicht an die Grenzen dieses Messers vorgestoßen.
Falls ich es nochmals kaufen müsste (nach Verlust, ansonsten kann ich mir nicht vorstellen warum dieses Monstrum jemals kaputt gehen sollte), dann würde ich nur das Daumenloch durch eine Fingernagelmulde als Öffnungshilfe ersetzen. Das Daumenloch sitzt an der Stelle des Messers, die ich ansonsten immer als Anlage für meinen linken Zeigefinger benutze (beim Hacken oder beim schnellen Schneiden) und bei den schnellen Bewegungen reibt die Kante des Loches ein wenig unangenehm am Finger.
Da es sich ja auch um ein „tactical knive“ handelt, sehe ich ein, dass eine Öffnungshilfe vorhanden sein muss und ein kleineres Loch hätte an diesem Teil einfach lächerlich ausgesehen. :hehe:
Ryback Series 3.0 Medium:
Dazu kann ich eigentlich nur sagen: „Das ist mein Messer!“
Ich besitze ja nun schon einige Messer von Kevin, aber eine ähnliche Handlage hat keines von Ihnen. Von den anderen feststehenden Custom Messern (z.B.: Fred Parrin, R.J.Martin, Norbert Leitner, Thomas Haslinger, Ball, Al Polkowski) bin ich auch überzeugt, und in Teilbe-reichen mögen sie dem Ryback ebenbürtig oder evtl. auch überlegen sein, aber keines von denen hat so ein Grinsen auf meinem Gesicht erzeugt wie dieses Messer.
Ich koche ja wirklich gerne, aber mit diesem Messer ist es einfach eine reine Freude. Meine Global Messer sind schon richtig sauer, da sie gar nicht mehr raus dürfen zum Spielen (abgesehen vom Brotmesser).
Alles was ich in Bezug auf schneiden, Handlage und Einsatzmöglichkeiten über das Ryback Folding geschrieben habe, gilt für das Medium dreifach. Ha!, Krautköpfe, Mammuts, Walfische, T-Rex immer her mit euch, mit diesem Messer bekomme ich euch schon in mundgerechte Stücke.
Leute ich bin einfach begeistert, hin und weg, richtiggehend vernarrt. Wenn ich nicht mehrere Katzen hätte, die ständig über mein Nachtkäschen turnen, dürfte das Medium sogar dort übernachten.
Ryback Series 3.0 Short:
Nun das Short ist ja eigentlich das Messer meiner Frau, aber da sie nicht so oft in der Küche steht wird es halt auch vorwiegend von mir benutz. Eigentlich bräuchte ich es nicht, damit es aber auf das Medium nicht zu eifersüchtig wird, nehme ich es auch ab und zu her. Dabei hat es sich besonders zum Hacken oder Wiegen von Kräutern hervorgetan, da die Klingenhöhe noch ein wenig größer wie beim Medium ist. Auf der Seite vom Kevin ist als Klingenhöhe zwar 4,5 cm angegeben, bei unserem beträgt sie aber 5,0 cm, das Medium hat dagegen 4,5 cm.
Mit diesen Messern ist dem sympathischen Wahlberliner aus meiner Sicht ein großer Wurf gelungen.
Falls ihr euch neue Küchenmesser überlegt, dann traut euch doch ruhig mal ein handgefer-tigtes heran.
Nein, trotz soviel Lob bin ich nicht am Gewinn beteiligt.
Eventuell könnte Herr Wilkins noch die betreffenden Bilder ergänzen.
Grüße
Hans
ich da ich schon seit einiger Zeit vom „Kevin Wilkins – Virus“ :irre: befallen bin, waren die Küchenmesser von ihm schon seit langem auf meiner Wunschliste.
Schließlich konnte ich meine Frau davon überzeugen, dass ich noch besser für sie kochen werde, wenn ich nur endlich ein Küchenmesser von Kevin bekomme.
Da sie auch selbst ab und zu in der Küche steht und die vorhandenen Global Messer ihr entweder zu groß, oder bei dem kleinen Messer die Klinge nicht hoch genug ist, hat sie sich ebenfalls entschieden ein Messer zu bestellen.
Wir einigten uns auf ein Ryback Series 3.0 Medium und ein Ryback Series 3.0 Short mit Olivenholzgriffen. Zudem konnte ich der Versuchung des Ryback Folding Chef`s Knives nicht widerstehen.
Ich war zwar bisher mit den Globalmessern auch zufrieden, aber beim zerteilen von Krautköpfen hatte ich immer ein wenig Bedenken. Ein Verkanten innerhalb dieses sehr widerstandsfähigen Schneidgutes hätte die Globalmesser sicherlich an die Grenzen der Belastbarkeit geführt.
Nun da besteht jetzt keinerlei Gefahr mehr, kaum zücke ich das Medium von Kevin und das Kraut hüpft schon fast freiwillig in den Topf. :D
Ich besitze die drei Messer nun seit rund zwei Monaten und ich bin von ihnen hellauf begeistert.
Handhabung, Schnitthaltigkeit, Durchführung von feinsten Tätigkeiten, klappt alles tadellos.
Egal ob großes hartes Schnittgut (Krautkopf), Fleisch, Fisch, kleine Sachen (Knoblauchzehen enthäuten, Schwammerln schälen) null Problemo.
Zu den Messern im Einzelnen:
Ryback Folding:
Mein erster Gedanke nach dem Auspacken des Ryback Folding war zwar: „Oh Mann, Mammuts stehen doch gar nicht mehr auf der Speisekarte.“ Aber wer hätte es gedacht, durch die gute Ausgestaltung des Griffes sind können eine Vielzahl von unterschiedlichen Griffpositio-nen eingenommen werden. Diese ermöglichen sowohl normales Schneiden, Hacken (Kräuter), Feinarbeiten (Fische entgräten, Knoblauch enthäuten etc.). Auch längeres Arbeiten ist damit ermüdungsfrei möglich. Ich habe z.B. ein mehrgängiges Weihnachtsessen für vier Personen damit vorbereitet und bin dabei nicht an die Grenzen dieses Messers vorgestoßen.
Falls ich es nochmals kaufen müsste (nach Verlust, ansonsten kann ich mir nicht vorstellen warum dieses Monstrum jemals kaputt gehen sollte), dann würde ich nur das Daumenloch durch eine Fingernagelmulde als Öffnungshilfe ersetzen. Das Daumenloch sitzt an der Stelle des Messers, die ich ansonsten immer als Anlage für meinen linken Zeigefinger benutze (beim Hacken oder beim schnellen Schneiden) und bei den schnellen Bewegungen reibt die Kante des Loches ein wenig unangenehm am Finger.
Da es sich ja auch um ein „tactical knive“ handelt, sehe ich ein, dass eine Öffnungshilfe vorhanden sein muss und ein kleineres Loch hätte an diesem Teil einfach lächerlich ausgesehen. :hehe:
Ryback Series 3.0 Medium:
Dazu kann ich eigentlich nur sagen: „Das ist mein Messer!“
Ich besitze ja nun schon einige Messer von Kevin, aber eine ähnliche Handlage hat keines von Ihnen. Von den anderen feststehenden Custom Messern (z.B.: Fred Parrin, R.J.Martin, Norbert Leitner, Thomas Haslinger, Ball, Al Polkowski) bin ich auch überzeugt, und in Teilbe-reichen mögen sie dem Ryback ebenbürtig oder evtl. auch überlegen sein, aber keines von denen hat so ein Grinsen auf meinem Gesicht erzeugt wie dieses Messer.
Ich koche ja wirklich gerne, aber mit diesem Messer ist es einfach eine reine Freude. Meine Global Messer sind schon richtig sauer, da sie gar nicht mehr raus dürfen zum Spielen (abgesehen vom Brotmesser).
Alles was ich in Bezug auf schneiden, Handlage und Einsatzmöglichkeiten über das Ryback Folding geschrieben habe, gilt für das Medium dreifach. Ha!, Krautköpfe, Mammuts, Walfische, T-Rex immer her mit euch, mit diesem Messer bekomme ich euch schon in mundgerechte Stücke.
Leute ich bin einfach begeistert, hin und weg, richtiggehend vernarrt. Wenn ich nicht mehrere Katzen hätte, die ständig über mein Nachtkäschen turnen, dürfte das Medium sogar dort übernachten.
Ryback Series 3.0 Short:
Nun das Short ist ja eigentlich das Messer meiner Frau, aber da sie nicht so oft in der Küche steht wird es halt auch vorwiegend von mir benutz. Eigentlich bräuchte ich es nicht, damit es aber auf das Medium nicht zu eifersüchtig wird, nehme ich es auch ab und zu her. Dabei hat es sich besonders zum Hacken oder Wiegen von Kräutern hervorgetan, da die Klingenhöhe noch ein wenig größer wie beim Medium ist. Auf der Seite vom Kevin ist als Klingenhöhe zwar 4,5 cm angegeben, bei unserem beträgt sie aber 5,0 cm, das Medium hat dagegen 4,5 cm.
Mit diesen Messern ist dem sympathischen Wahlberliner aus meiner Sicht ein großer Wurf gelungen.
Falls ihr euch neue Küchenmesser überlegt, dann traut euch doch ruhig mal ein handgefer-tigtes heran.
Nein, trotz soviel Lob bin ich nicht am Gewinn beteiligt.
Eventuell könnte Herr Wilkins noch die betreffenden Bilder ergänzen.
Grüße
Hans