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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : automatischer Schmiedehammer


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06.11.04, 16:36
Hallo zusammen

Ich möchte mir einen automatischen Schmiedehammer selber bauen, und hab auch schon eine grobe Vorstellung wie er funktionieren soll.
Ich habe einige Elektromotoren mit Getriebe in verschiedenen Größen und Leistungen bekommen, meine Idee ist den Hammer so einfach wie möglich zu machen.
Vom Prinzip wie ein Vorschlaghammer der am Stielende gelagert ist ( der Stiel natürlich aus Stahl ) und an der Hammerseite mit Stahlfedern nach unten gezogen wird.
In der Mitte ein Getriebe mit Exzenterscheibe das den Hammer nach oben hebt.
Ich habe mir ausgerechnet mit der Drehzahl und den Drehmoment des Getriebes
Kann ich ein Gewicht von ca. 25 Kg 40 cm hoch heben und 110 mal in der Minute nach unten schnellen lassen .
Das ganze möchte ich auf einer Stahlschiene befestigen, der Hammer soll auswechselbar sein und als Ambos ein stück Eisenbahnschiene oder ein halbierter Vorschlaghammer.
Was ich noch brauche sind Zeichnungen, Pläne und Bilder einfacher Kraft, oder Federhämmer an denen man den Aufbau und die Funktion erkennen kann,
vielleicht kann ich meine Konstruktion noch verbessern oder vereinfachen.
Wenn jemand eine Internetseite oder sonst einen Link kennt bin ich ihm auf ewig dankbar .

Danke im Voraus
und gutes Gelingen an alle Schmiedefreunde

Rüdiger
06.11.04, 17:08
Hallo link,
eine ähnliche Idee hatte ich auch schon.
Ich habe unter folgendem link etwas über Federhammer gefunden

http://www.anvilfire.com/power/

da sind ganz gute Beispiele dabei, die auch Aussagen über die notwendigen Motorleistungen machen.

Allerdings habe ich Konstruktionen mit Exzenterscheibe auch noch nicht gefunden.
Meine Idee ist, auf einen Hammerstiel ganz zu verzichten und mit einer Spiralfeder zu arbeiten in dessen Mitte der Hammer (ein Rundstahl) läuft.
Dieser Rundstahl endet oben in einem Bügel mit einer Welle die wiederum ein Wälzlager trägt. Hier wird die kraft durch eine Exzenter eingebracht.
Was mir jedoch nicht ganz klar ist, wie hoch die Schlagfrequenz und der Hub des Hammers sein sollte.
vielleicht kann uns da jemand anders aus dem forum Helfen und witere Tipps geben.

Gruß
Rüdiger

sanjuro
06.11.04, 22:57
Guten Abend!

Ich möchte wirklich niemanden entmutigen, aber beide Ideen hören sich doch sehr nach Bastelei an, die viel Arbeit und sicher auch Kosten verursachen wird, aber am Ende doch wegen zu geringer Massen, falscher Materialwahl, unzureichender Steuerbarkeit (Frequenz, Hub) oder anderer Probleme (evtl. Genehmigung wegen Lärm erforderlich!) auf dem Schrott beerdigt werden wird.

Markus Balbach verkauft derzeit automatische Hämmer. Die würde ich mir mal ansehen, und sei es auch nur, um die Funktion zu studieren.

In jedem Fall: viel Erfolg!

Gruß

sanjuro

rumag
07.11.04, 11:44
Hallo,

ich glaube, auf Kabel 1 kam mal eine Reportage über den Messermacher Jean Jose Tritz. In dem Beitrag war auch der Schmiedehammer zu sehen, mit dem Jean seine Klingen schmiedet. Sah auch stark nach Eigenbau aus. Ähnlich wie es Link beschreibt. Vielleicht hat jemand den Beitrag aufgezeichnet.

Gruß Thomas

link
07.11.04, 20:56
Hallo

Ich weiß schon dass ich mit meinen bescheidenen Mitteln
keinen Industriehammer herstellen kann, es soll auch kein Monsterhammer werden der die Arbeit von 10 Schmieden ersetzt .
Ich möchte mit dem Teil nur meine eigene Körperkraft ersetzen
( vielleicht auch etwas mehr ) beim schmieden hab ich einen Hammer
von 2 Kg und schlage ungefähr 1 mal in der Sekunde zu, da denke ich schon
dass ich eine Maschine bauen kann die das leistet.
Das Material bekomme ich hauptsächlich vom Schrottplatz für nenn Apfel und ein Ei
und schätze das alles ca. 50 – 100 Euro kostet .
Die Zeit die ich brauche rechne ich nicht dazu weil, das Ganze für mich ein Hobby ist
bei dem ich abschalten und entspannen kann und wenn die Konstruktion nichts taugt
schneid ich sie wieder auseinander und lege sie ins Regal bis zum nächsten versuch.
Den Aufbau hab ich bei alten Wasserradschmieden abgeschaut, die arbeiteten trotz ihrer primitiven Bauweise recht gut und relativ leise .


Viele Grüße Link

shortbrush
14.11.04, 20:43
Hey, Du solltest Dir lieber 'nen Zuschläger anlachen. Macht viel mehr Spaß!
OK, manchmal kann der Zuschläger nicht, oder er ist verheiratet und seine Frau ist 'nen Spielverderber :-(

Also hab ich Dir 'ne schematische zeichnung meines Sichelschmidt&Schlasse Federhammers gemalt:

http://www.minden-porta.de/ablage/Federhammer.JPG

Was ich nicht gezeichnet habe ist, dass die Schwungscheibe mit 'ner Kupplung vom Antrieb getrennt ist. Die Kupplung kann man aus 'ner Trommelbremse bauen. Ist bei meinem Federhammer auch nicht anders ;-)

shortbrush
17.11.04, 23:05
wie wär's damit?

http://www.iron-to-live-with.com/iron/treadlehammer.phtml

Helmut
29.11.04, 16:35
;) In Otto Schmirler, Werk und Werkzeug des Kunstschmieds, gibt es eine ausführliche Darstellung eines mechanischen Hammers, den man sich nachauen kann. Solche Hämmer haben die Schmiede, die sich keine Maschinenhämmer leisten konnten, selbst gebaut und es gibt viele verscheidene Varianten. Wer mal Zeit hat nach Hagen in das Deutsche Schmiedemuseum zu gehen, der kann auch da (ich glaube in der Bohrerschmiede) Modelle sehen, die sich die Schmiede früher selbst gebaut haben.
Mit Machinenkraft ist da nix: die Kraft wird über das Treten und ein paar Hebel auf einen Hammer gebracht. Funktioniert gut!

In Bergisch-Gladbach gibt es ein Freilichtmuseum, in dem auch ein mechanischer Hammer zu sehen ist, bei dem schon Maschinenkraft eingesetzt wird. Im Grunde funktioniert das ganz einfach: der Hammer - ein quaderförmiger Metallklotz, hing ursprünglich an einem Stück Lederband. Später ist dann das Leder (Verschleißteil) durch ein zwei bis drei Meter langes Stück ausrangierten Feuerwehrschlauch ersetzt worden. Das Lederband / der Schlauch läuft ein Stück (Vierteldrehung ca.) über eine Scheibe, die sich auf einer Achse unter der Decke der Schmiede dreht ("Transmission"). Leder/Feuerwehrschlauch hängen fest an der Decke des Gebäudes und "schleifen" nur auf dem sich drehenden Rad. Soweit der Leerlauf. Beim Schmieden gehts dann so ab:
An dem Leder/Feuerwehrschlauch hängt ein Strick. Der Schmied zieht daran, das Leder/der Schlauch schleift nicht mehr über das Transmissionsrad sondern "beisst" und - das Rad hebt den Hammer ein Stück hoch. Promt rutscht der Riemen wieder durch, der Hammer fällt runter, der Riemen fasst wieder, der Hammer rauscht rauf, usw. usw. - Tsching Bumm Tsching Bumm!.
Man muss dabei beachten, dass der Hammerbär in einer Führung laufen sollte, damit er nicht hin und herschwingen kann.
Der Hub des Hammerbären hängt vom Durchmesser des Rades an der Decke ab. Ganz einfach eigentlich. Und irgendwie genial! :ahaa:

Rüdiger
18.12.04, 21:01
Hallo link,
bist Du schon mit Deinem automatischen Schmiedehammer weitergekommen?
Würde mich wirklich mal interessieren, was aus der Idee geworden ist.
Wie ich ja schon geschrieben habe würde ich sowas auch gerne mal bauen.
Wäre toll jemanden hier im Forum zu haben der sowas schon mal mit einfachen Mitteln (für den Hausgebrauch) gemacht hat.

Gruß
Rüdiger

link
22.12.04, 21:51
Hallo

Einen Plan hab ich schon, bis jetzt aber nur geistig.
Bei Gelegenheit bring ich´s mal auf´s Papier .
Das Material liegt in der Werkstatt Motor, Getriebe, Hammer, Federn, Fußschalter, und ein
Stück Eisenbahnschiene.
Leider muss das bis zum Frühjahr warten, ich hab noch ein halbfertiges Katana das ich beenden muss und mit meinen Härteversuchen bin ich auch noch nicht zufrieden.
Zur Zeit bastle ich an einen Homepage, wenn ich alles auf die Reihe bekomme ( und freenet die technischen Probleme beseitigt hat ) stelle ich mal einige Bilder ins Net.
Aber wahrscheinlich wird es bis zum Frühjahr dauern bis ich alles zusammen habe.

Viele Grüße Link

Guenter
23.12.04, 09:09
Einen Plan hab ich schon, bis jetzt aber nur geistig.
Bei Gelegenheit bring ich´s mal auf´s Papier .
Das Material liegt in der Werkstatt Motor, Getriebe, Hammer, Federn, Fußschalter, und ein
Stück Eisenbahnschiene.

Wenn Du konstruierst, denke daran, daß der "Amboß" mindestens das 10-fache Gewicht Deines "Hammers" haben sollte, um die Schlagenergie ausreichend abzufangen.

schlosswalker
27.02.06, 00:35
Hallo Leute

Ich suche nach plänen über einen Fallhammer mit der Funktionsweise wie sie helmut weiter oben recht gut beschrieben hat. Vom Prinzip her dürfte es das gleiche sein wie bei dem fallhammer im Bremeker-Hammer.
Habt ihr eine Idee wie man sich so einen Transmisions "schlepp/schleif" riemen Antrieb für einen Fallhammer selber bauen könnte???
Ich überlege auch anstatt des schlepprades den Riemen vom Bärgewicht direkt auf ein Zugrad zu montieren was von einem Starken motor über eine Welle ca. eine halbe drehung mitgenommen wird und dann wieder ausrasted(mechanische lösung), dann wieder mitgenommen wird und wieder ausrastet. So ungefähr im sekundentakt. Gibt es vielleicht darüber detailierte Pläne oder habt ihr ne Idee???
Ein Fußtretbetreib ist mir irgentwie zu viel mechanik beim bauen und das ganze nimmt nach erster betrachtung doch recht viel bauzeit in anspruch. Für mcih sieht es so aus das ein Fallhammer mit riemenhut etwas einfachere technik ist.
Aber für hilfreiche Tips und tricks habe ich immer offene ohren.(-:

Grüße
Thomas

TomasG
27.02.06, 15:05
@schlosswalker
also soweit ich weis ist ein fallhammer nicht dafür gedacht im sekunden tackt zu schlöagen... sondern eher für einzelschläge.. so im 30sec tackt

im buch "die kunst des schmiedens" steht, das der bär beim fallhammer 170-1200kg wiegt...
und das man so einem hammer eigendlich nur zum gesenkschmieden benutzt...

statt den hammerkopf an einem riemen aufzuhängen, kann man auch ein dickes kolzbrett benutzen.. dann braucht man aber mehr platz nach oben, weil man das brett ja nicht aufrollen kann

dann noch was zum auslöser.. also es ist wohl so, das wenn der hammer hochgezogen wird, und er eine gewisse höhe erreicht hat dann wird ein auslöder betätigt, der den hammer wider fallen lässt...

also man betätigt nen hebel, der hammer fährt dann hoch, und fällt sobald er den auslöser reicht hat wieder runter...


ich habe mal wo gelsen, das man als riemen für den fallhammer 2 feuerwehrschläuche nutzen kann....

also ich würde mir keinen fall hammer bauen ! sondern nen federhammer
ich binn auch gerade am planen zund material besorgen .. für nen federhammer !
im buch "die kunst des schmiedens von H.bergland" ist 2 gute zeichnungen zum selbstbau eines kleinen federhammers ! mit einer winkelfeder (dadurch kompakter)

also wenn du dir zutraust, nen fallhammer zu baune, dann schaffst du es auch nen federhammer zu bauen ! :super: :)

oder du baust die einen "wasserhammer"/schwanzhammer" nur halt mit elektroantrieb.. die teile sind wohl recht einfach zu abuen ! und die können auch im sekunden tackt schlagen...
http://www.bremecker-hammer.de/pages/vid_schwah320.html so ein teil meine ich...

Ganduer
27.02.06, 19:48
Wenn Du konstruierst, denke daran, daß der "Amboß" mindestens das 10-fache Gewicht Deines "Hammers" haben sollte, um die Schlagenergie ausreichend abzufangen.

nicht schimpfen, bin nicht grad nicht mehr so fit im denken.
Das würde dann ja heißen für einen, sagen wir mal, 35kg hammer müsste der Amboss mindestens 350kg schwer sein, oder hab ich jetzt was verpasst?
Mach mir grad etwas sorgen das der Amboss bei meinem Federhammer etwas unterdemensioniert ist.

Müde Grüße,
Manuel
aka
Ganduer

schlosswalker
27.02.06, 23:57
Hallo

Also die methode schwanzhammer kenne ich zu genüge. Stehe immer mit staunenden augen bei der zapfenwelle und bin begeistert wie das material diese belastung aushält.
Die geschichte mit der starren verbindung, indem ich den antreib/motor einfach direkt über den bär packe ist gar nicht so schlecht. Das spart platz. Aber: wenn ich mit mindestens einer umlenkrolle arbeite brauche ich weniger kraft am moter. Bei der direkten verbindung ohne rolle muß ich das gesamte gewicht heben.
Das mit dem einen schlag pro sekunde war nur ein grober richtwert. Schneller wäre natürlich besser.
Der gedanke ist erstmal nur zum verdichten von schweißpaketen aufgekommen. Recken und strecken mit mehr schlägen wäre natürlich auch gut.

Grüße
Thomas

Survivor
28.02.06, 13:10
@Ganduer
Das hast du schon richtig erkannt.
Der Amboss "sollte" min. 350 Kg haben bei 35 Kg Bärgewischt.
Eigentlich sagt man sogar, dass der Amboss im Idealfall 15-28 Mal schwerer sein soll...
Im Hobbybereich macht man (Ich zumindest) es einfach so:
Man nimmt den dicksten Stahlprügel, denn man kriegen kann und verwendet ihn als Amboss, Das Minimalgwicht sollte allerdings ca. 3*Bärgewicht sein, drunter geht gar nix.
Und dann schraubt man die Maschine einfach direkt auf ein Betonfundament, so erhöht man dann sozusagen dass Ambossgewicht.

Wie das dann ausschaut kannst du im meinem Thread (Federhammer Selsbtbau ca 4 Monate alt, musst du halt raussuchen) nachschauen

Generell gilt immer: schwerer ist besser!!!

So, jetzt gibts erst mal Mittagessen ;)

Gruß
Alexander

MrSmith
23.10.06, 22:13
Hallo zusammen
Ich habe vor mir einen ahnlichen Hammer wie hier beschrieben zu bauen allerdings nicht mit einem gewaltigen bärgewicht von mehreren 100kg sondern mit evtl 15-20kg was für das Messerschmieden bei 64 schlägen die minute doch völlig ausreicht. Das sollte zumindest meine eigene Kraft ersetzen schneller als per Hand muß es nicht gehen nur Muskelschonender:hmpf:

link
24.10.06, 21:42
Hallo MrSmith
den Hammer habe ich schon vor einiger Zeit gebaut,
etwas abgeändert aber er funktioniert.
Schau mal hier http://www.messerforum.net/showthread.php?t=25418.

Gruß Link[

MrSmith
24.10.06, 22:15
Ja auch keine schlechte sache. Ich habe allerdings vor mittels eines alten Hallentorantriebes mit Winkelgetriebe einen in der mitte gelagerten Vorschlaghammer mit zusatzgewicht oder Federkraft als unterstützung zu bauen. Der Vorschlaghammer wird mittels excenter gehoben bei 32 U/min und einem doppel excenter ergibt das dann 64 schläge die minute. Ich werde den excenter verstellbar bauen so das die Fallhöhe des Hammers justierbar ist. Eventuell werde ich auch noch einen einfachen excenter sowie einen dreifachen bauen so kann ich zwischen 3 frequenzen wählen ohne die Motorfrequenz (Drehstrommotor) beinflußen zu müssen.
Ich werde euch (Hoffe interesse ist vorhanden) hier auf dem Laufenden halten.

Gruß:super:

newtoolsmith
25.10.06, 13:50
Hallo MrSmith,

du meinst sicherlich so etwas: http://www.sensenschmied.de/schwanzhammer.htm

TIP:

Rechne mal aus, wie lange der Hammer braucht, um aus dem oberen Totpunkt aus den Amboss zu fallen. Die Fallzeit kann man vielleicht auch als Hebezeit annehmen, wobei dann Fall- und Hebezeit zusammen die Periodendauer ausmachen.

Anhand dessen kannst du beurteilen, mit welcher Frequenz der Hammer vom Excenter gehoben werden darf.

Es kann dir sonst passieren, dass der Hammer wieder gehoben wird, bevor er auf dem Werkstück auftrifft.

Ich würde den Hammerstiel verlängern, um dem Ideal einer senkrechten Hammerbewegung etwas näher zu kommen.

Ein echter Excenter ist darüberhinaus gar nicht nötig, ein Arm, der rechtwinklig von der GEtriebeausgangsache absteht und den Stiel des Hamers hinunterdrückt ist schon alles. Der Hammerstiel muss dann natürlich vor der Getriebeachse zu Ende sein. Am Ende des Arms sollte eine Rolle angebracht sein, damit der Arm nicht über den Hamerstiel schleift sondern abrollt

Alte Schwanzhämmer hatten Nocken auf der Welle, die die gleiche Funktion ausübten. War meist alles aus Eichenholz gebaut.


MfG
newtoolsmith

MrSmith
25.10.06, 21:40
Hallo newtoolsmith
Ich habe erechnet das mein Hammer bei 1/4 Umdrehung hub und einem
Excenter mit 200mm abstand zum Antriebsachsenmittelpunkt 0,247 s zum fallen benötigt er wird dan nämlich 31,4 cm gehoben. Zum heben benötigt der motor 0,486 s also doppelt so lange. Periodendauer = 0,715 s .Bei zweifachem excenter also kein problem :ahaa: da eine Umdrehung 1,8 sekunden benötigt. Es können bei meiner rechnung kleine differenzen zur realität bestehen da ich den Luftwiderstand nicht Berücksichtigt habe. Beim dreifachen Excenter könnte es eng werden.
Übrigens: Die Idee mit den Rollen und einem starken Flachstahl als "Excenter" ist gut. War auch meine Vorstellung. Um Querkräfte abzufangen und der Rolle eine Führung zu geben werde ich ein U Profil auf dem Hammerstiel befestigen. Ein kleines Problem bleibt für mich noch : Was soll ich als Lager für den Hammerstiel verwenden : Kugellager, Walzenlager oder einfach ein Messinggleitlager.
Gibt es noch andere M:confused: öglichkeiten?????

link
25.10.06, 23:56
Hallo MrSmith,
die Lager werden nicht so stark belastet da kannst du gewöhnliche Kugel oder Walzlager verwenden.Wenn der Hammer mit einem Motor betrieben wird muß der Rahmen sehr stabil sein,am besten das Ganze mit Beton umgießen,
sonst gibt es zu viele Schwingungen und der Hammer wandert durch die Werkstatt.
Um dem Hammer mehr Schlagkraft bei gleichem Gewicht zu geben kannst du zwischen Hammerarm und Bodenplatte
eine alte Garagentorfeder spannen dadurch hat er mehr Power
und die Fallgeschwindigkeit erhöht sich dann reicht es für drei Rollen.

Gruß Link

kababear
26.10.06, 18:13
logikfrage:
wenn der arm über einen exzenter gehoben wird, kann er sich dann schneller abwärts denn aufwärts bewegen? :)

in der zeichnung von link würde es gehen, wenn die hinterseite des kontaktstücks konkav geformt wäre.
die frage ist nur, ob hier der hammer überhaupt angehoben werden könnte (zu steil?)

hobby
26.10.06, 18:23
logikfrage:
wenn der arm über einen exzenter gehoben wird, kann er sich dann schneller abwärts denn aufwärts bewegen? :)


Hallo kababear,

klar geht das: Das Profil des Nockens muss ja nicht symmetrisch sein sondern könnte auf der Vorderseite flacher als auf der Rückseite sein.

Oh, ich sehe gerade, dass Du von einem Exzenter sprichst, dann wird allerdings eher symmetrisch sein.
Ich muss wohl das Prinzip noch mal nachlesen.

Hans

MrSmith
26.10.06, 19:43
[
wenn der arm über einen exzenter gehoben wird, kann er sich dann schneller abwärts denn aufwärts bewegen? :)

Ja sicher geht das die zeit die er zum heben benötigt ist von der Umdrehungsfrequenz des Motors abhängig und von der hubhöhe
die zeit die der Hammer zum fallen benötigt ist dagegen von der Erdbeschleunigung ( g=9,81 m/s²) und der Fallhöhe abhängig.:ahaa: Der Excenter den ich plane läst den Hammer nämlich einfach fallen.
ähnlich wie hier: http://www.sensenschmied.de/schwanzhammer.htm
@Link: Das mit der Garagentorfeder ist eine gute Idee ich habe schon überlegt welche art Feder ich verwenden könnte. Danke
Gruß

Akka
27.10.06, 16:52
Tach beisammen,
geht mal auf die Seite http://www.ferrum.cc/ und dann auf den Link "Mechanical Power Hammer Plans" , da kann man sich die kompletten Baupläne Downloaden, auch nicht schlecht!:rolleyes:

newtoolsmith
27.10.06, 18:20
Ja, Krusty ist mir bekannt und schon oft realisiert worden.

Die kompletten CAD DAteien, jetzt auch noch als PDF sind allerdings neu.

Die Konstruktion ist gut und einfach nachzubauen.

MfG
newtoolsmith

Torsten Pohl
27.10.06, 21:07
Geht zwar in ne andere Richtung, aber der Effekt ist ja der gleiche oder??
Was haltet ihr davon, einfacher geht ja wohl kaum noch.

gefunden unter dem bekanntem Link

http://www.anvilfire.com/power/


http://jeep.cfasp.de/upload/230992.jpeg

den zweiten finde ich auch nicht schlecht sind beider sehr kompakt was mir besonders gefällt.

http://jeep.cfasp.de/upload/230993.jpeg



und Bild geklaut. (liebe Mods falls das gegen die Forenregeln verstößt bitte löschen.)
Ich finde die Lösung im kern wirklich nicht schlecht und fürs Hobby ausreichend, wie seht ihr das?

Tschau Torsten

Torsten Pohl
29.10.06, 18:58
Ähem schade

keine Meinungen zu den beiden Selbstbauhämmern??
Hab sowas auch noch nicht gebaut hätte gern was dazu gehöhrt!

Tschau Torsten

newtoolsmith
29.10.06, 21:31
@Thorsten:

Die Hämmer hab ich bei de schon mal im Netz gesehen und auch viele Nachbauten davon.

Die Reifenvariante ist natürlich besonders einfach zu bauen, das mitverwendete Radlager erspart viel Mühe.

Die Variante mit der gebogenen Blattfeder wird für mehr Kopfzerbrechen sorgen.


Da beides Federhämmer sind ist die Regelbarkeit nicht so berauschend.

Halt mal einen Ersatzreifen bereit, der Verschleiß am Reibrad wird nicht lange auf sich warten lassen.



Wenn ich wählen müsste würde ich die Reifenvariante wählen, auch wie abgebildet mit Spiralfedern (zylindrische Schraubenfedern natürlich).

Den Ansatzpunkt der FEdermechanik so weit wie möglich zum Reifen hin verlagern, damit die Biegekräfte klein bleiben.

MFG
newtoolsmith

Torsten Pohl
29.10.06, 22:41
Danke für die Antwort, genau das befürchte ich auch, das Reibrad wird das wohl nicht lange mitmachen.
Und die dosierbarkeit??? Wie wichtig ist eigentlich die Schlagfrequenz??

Leider weiß ich nicht wie man einen 220V elektronisch drehzahlregeln kann, ich hab da noch nichts gefunden und soweit reichen meine E-Kentnisse auch nicht. Bei 380V kein Problem da kenn ich die Lösung und hab sie auch schon umgesetzt aber 220 V. Derzeit steht mir zwar Kraftstrom zur Verfügung aber ob das immer so sein wird??
Ich würde gern auf das Reibrad verzichten und den Hub über eine alte Kurbelwelle erreichen, da hätte ich 2 rumliegen mit 68mm Hub und
180mm Hub. Ich denke 68mm ist völlig ausreichend da sich ja ein Weg von 136mm Gesamt pro Umdrehung ergibt.
Das dazugehöhrige Schwungrad mit Keilriehmennut versehen, und halt gereglt per Fußpedal antreiben.

Tschau Torsten

newtoolsmith
30.10.06, 13:34
Nööö, Thorsten, is nich.

Wenn die Kurbelwelle 68mm Hub hat, dass ist der Kurbelzapfen um 34mm aus der Drehachse versetzt.

Da verdoppelt sich nichts mehr.

Ich würde die 180mm Hub nehmen - wie lagerst du denn die Welle?

Hast du noch den Motorblock und die Pleuel davon? Das wäre super und würde eine technisch gesehen lupenreine Konstruktion ermöglichen.

Bei 400V 3~ kann man Frequenzumrichter nehmen, bei 230V 1~ kommt Phasenanschnitt in Frage. Da gibts fertige GEräte bzw. PLatinen zum selber löten.

MfG
newtoolsmith

hobby
30.10.06, 14:40
mit 68mm Hub und
180mm Hub. Ich denke 68mm ist völlig ausreichend da sich ja ein Weg von 136mm Gesamt pro Umdrehung ergibt.

newtoolsmith hat ja schon darauf hingewiesen:
Deine Rechnung stimmt nur, wenn Du mit "Hub" den Hubradius, also die Exzentrizität meinst.

Torsten Pohl
30.10.06, 21:02
Stimmt:eek: , ihr habt recht hatte da nen Denkfehler beim Hub,also die 180mm Variante. Pleuel sind dazu da.


Im Konkretem ist das ne alte MWM 1Zylinder Kurbelwelle nebst Motor:lechz:(kolbenfresser also eh Schrott bzw. lohnt nicht) . die ich Opfern würde. Also 2Lagerstellen.
Müßte dann praktisch hängend montiert werden.

Tschau Torsten

Blackswordsmith
30.10.06, 21:19
Hallo Torsten und Mitforumiten.

Die 230V Variante müsste sich doch mit einem Schütz und verstellbarem Widerstand regeln lassen, oder?

Torsten Pohl
30.10.06, 23:09
Äh??????????

Nu versteh ich nix mehr, leider, ich zitiere mal:

bei 230V 1~ kommt Phasenanschnitt in Frage

Also Elektrogrundkentnisse hab ich, aber erklär mir das doch mal mit einfachen Worten oder was ich zB. dafür brauche??

Also Motor und Schalter ist klar, weiter...............??
Dimmer scheidet wohl aus nehm ich an da keine Belastbarkeit, oder??

Tschau Torsten

Lima-India
30.10.06, 23:41
Hallo liebe Mit-Forumiten,
Nachdem ich mir die zahlreichen, wie immer recht interessanten Posts durchgelesen habe, bekam ich irgendwie Lust auch mal wieder was zu posten. Deshalb ist hier meine Variante eines Automatikhammers, mit etwas anderem Aufbau. Seine Vorteile sind der extrem geringe Anschaffungsaufwand (ausschließlich Baumarktmaterialien) und das vollständige Fehlen von Verschleißteilen. Das Gerät macht keinen Übermäßigen Lärm, ist verhältnissmäßig platzsparend und lässt sich problemlos von jedem handwerklich nicht völlig ahnungslosen Bürger realisieren. Seine Nachteile sind Hauptsächlich die, für die Bedienung nicht ideale Excenterposition und die nur mäßige Zuschlagkraft. Bei diesem Konzept werden die beweglichen Teile, auch bei hohem Hammergewicht, nur sehr wenig beansprucht, weshalb die komplizierten Formen, wie das große Hubrad auch aus Holz gefertigt werden können.
Beim Thema Energiequelle bin ich mir mit meiner Planung noch nicht ganz sicher, wer also Verbesserungsvorschläge hat sollte sie nicht für sich behalten...

http://img75.imageshack.us/img75/4535/automatikhammer002si2.th.jpg (http://img75.imageshack.us/my.php?image=automatikhammer002si2.jpg)

MrSmith
31.10.06, 21:54
Hi
Deine Konstruktion ist meiner sehr ähnlich nur das ich den Exzenter hinten am Hammer ansetze was die konstruktion in meinen augen nicht komplizierter macht einfach den Lagerpunkt des Hammers in die Nähe von dessen Mitte gesetzt und fertig. Der Exzenter muß dann natürlich hinten auf den Stiel drücken um ihn vorne anzuheben.:ahaa:
Als antrieb habe ich mir einen Drehstrommotor mit Winkelgetriebe besorgt (stammt von einem alten Hallentor).
Sobald ich Zeit finde bringe ich das ganze zu Papier und Rechne auch die genauen Maße aus.

newtoolsmith
31.10.06, 22:29
@Lima-India:

Ist das schön - ein Bilderrätsel!!!

Wer findet den Fehler in Lima-Indias Bild?

Ist nur ein ganz kleiner, der aber bei der Inbetriebnahme direkt ein Puzzle verursacht...

Als Energiequelle bin ich gegen Hamster und würde stattdessen Frettchen vorschlagen. Die sind ausdauernder und können zur Not mit Nachbars Dackel gefüttert werden.


Tut mir leid, Lima, aber die Konstruktion würde ich noch mal unter praktischen Gesichtspunkten überarbeiten. Es ist zum Beispiel gut, wenn ein Hammerstiel am Kopf aufhört. Der Arbeitsbereich sollte frei sein...

@Thorsten Pohl:

Ein elektronischer Dimmer bedient sich der Phasenanschnitt-Technik, nachzulesen bei Wikipedia. Musst aber Wort für Wort lesen!

Zur Kurbelfrage: Super Lösung, sind im Gehäuse Gleitlager oder Wälzlager? Wegen der Schmierung.

@Blackswordsmith:

Mit Vorwiderständen arbeitet(e) man (früher) bei Nähmaschinen:

Aus vielen, vielen Graphitscheibchen im Eurocentformat wird ein Stapel gebaut, dessen Widerstand sinkt, wenn er zusamengedrückt wird. Das ganze steckt im Fußpedal und je stärker man drückt, desto schneller rennt die Lotte.

Im Vorwiderstand wird jedoch viel Energie verheizt, im Wortsinne!

Das geht nur für kleine Leistungen, sprich Nähmaschine, hier nicht.

Beim Phasenan- bzw. -abschnit (zweierlei!) wird die Leistung quasi zerstückelt. Die Verluste, die man abführen muss, bleiben gering.

Sowas kann man auch selber häkeln...


MfG
newtoolsmith

WiCon
31.10.06, 22:47
Man sollte vielleicht den Hammerstiel vorne ein wenig anschrägen.

Habe ich jetzt das Bilderrätsel richtig gelöst?

Willy

newtoolsmith
01.11.06, 11:17
@WiCon:

Wenn du das anschrägen noch begründen könntest...

Was passiert denn, wenn man es genau wie abgebildet aufbaut?

@Lima-India:

Nimm es mir bitte nicht übel, dass du hier derart als Lehrobjekt herhalten musst.

Aus Fehlern lernt man bekanntlich am meisten und am liebsten aus Fehlern anderer.

MfG
newtoolsmith

luftauge
01.11.06, 11:48
Wenn du das anschrägen noch begründen könntest...

Was passiert denn, wenn man es genau wie abgebildet aufbaut?


1. Der Stiel sollte zum Heberad-Mittelpunkt nach oben angeschrägt oder besser angerundet sein, auf dem Bild läuft der Nocken fast genau mittig gegen den Hammerstiel und rumms...
2. Wäre der Hammerstiel im Bild etwas länger nach links, könnte man das Anschrägen/Anrunden evtl. sparen, aber der Anlaufkontakt wäre evtl. zu hart, was auf Dauer zu erhöhtem Verschleiß führt
3. Kürzen geht nicht, weil der Hammer auf dem Bild dann nicht gehoben wird
4. da wäre die Schwanzhammer-Variante sinnvoller:
Kein vorstehender Hammerstiel und freier Arbeitsraum vor und um den Amboss herum

WiCon
01.11.06, 13:32
@newtoolsmith: Andreas hat es vorweggenommen.:super:

@Lima-India: Ich würde auch die von newtoolsmith, MrSmith und Luftauge vorgeschlagene Variante vorziehen. Also: Den Hammer richtig einstielen, umdrehen (da, wo jetzt der Kopf ist, das Lager hin, da wo jetzt das Lager ist, den Kopf und den Amboss). Die Konstruktion wird kompakter und steifer (evtl. noch eine Strebe zwischen den beiden Lagern). Und die Hamsterherde! muss natürlich andersherum laufen.

Grüße Willy

WalterH
01.11.06, 13:43
Aber wenn man's rumdreht, muss durch den längeren Hebel viel mehr Kraft aufgewendet werden (ok, bei kleinerem Weg, zugegeben). Da reicht eine Hamsterherde nicht mehr. Da muss man dann schon auf Wildschweinantrieb umstellen. ;) :D

-Walter

newtoolsmith
01.11.06, 14:50
@Luftauge:

Genau richtig erklärt, jedoch ist anschrägen angesagt, nicht abrunden. Würde man das Stielende als z.B. Viertelkreis gestalten bekommt man bei genauerem Hinsehen Spannungsspitzen, die eine einfache Schräge vermeidet.

Wollte man den Stiel verlängern, müsste die Drehachse des Hammers weiter oben liegen sonst gibts wieder Probleme, weil der Hammer viel zu spät wieder herunter fällt.

@WalterH:

Leider falsch. Es braucht kein Schrarzwild (so denn der Nager ausreichend gewesen wäre).

Unser Physiklehrer hat mal gesagt, Arbeit sei Kraft mal Weg - und irgendwie glaube ich ihm das auch.

Die höhere Kraft wird vom geringeren Weg kompensiert.

@Lima-India:

Haben wir dich jetzt verschreckt?

Mal im Ernst, was willst du denn als Antrieb nehmen?

Bedenke, dass du bei Elektroantrieb die Drehzahl enorm reduzieren musst. Für einen 3000 1/min Motor brauchst du etwa ein Untersetzungsverhältnis von 20. Wenn dann deine Motorseitige Riemenscheibe 5cm Durchmesser hat, muss die große Antriebsscheibe mit den Hubzapfen 100cm Durchmesser haben. Geringere Durchmesser als 5cm sind für Keilriemen nicht anzuraten.

Klar kannst du die Untersetzung auch zweistufig machen:

Motorseitig 5cm, Zwischenscheibe (Doppelscheibe) 20cm/10cm, Antriebsscheibe 50cm.

Ergibt 1:4 * 1:5 = 1:20. (mathematisch falsch aber egal)

Alle Durchmesser sind Wirkdurchmesser!

MfG
newtoolsmith

mikromeister
01.11.06, 15:03
Das ist alles eine Frage der Übersetzung.

Ein ungemein weitreichender Grundsatz lautet: "Von nix kommt nix" respektive "Es kommt vorne das raus, was man hinten reingesteckt hat".
Steckt man vorne Hamster rein, kommen hinten keine Wildschweine raus.

Was mir nicht ganz einleuchtet, ist die Diskussion über die wahrscheinlich älteste Form eines automatischen Hammers überhaupt.
Man muss nur ins nächstbeste Museum gehen und das Ergebnis jahrhundertelanger Forschung abkupfern.

WalterH
01.11.06, 15:06
@WalterH:

Leider falsch. Es braucht kein Schrarzwild (so denn der Nager ausreichend gewesen wäre).

Unser Physiklehrer hat mal gesagt, Arbeit sei Kraft mal Weg - und irgendwie glaube ich ihm das auch.

Die höhere Kraft wird vom geringeren Weg kompensiert.

newtoolsmith: Sag ich doch! Gleiche Arbeit (Hammer geht Weg X nach oben, potentielle Energie, blabla), kleinerer Weg durch Hebelwirkung, also größere Kraft. Hamster sind nicht allzu kräftig, Wildschweine dafür um so mehr. Ok, eigentlich ist im Laufrad ja die Masse entscheidend. Vielleicht sollten wir ein Mastschwein nehmen.

Ich glaube, ich klinke mich besser wieder aus der Diskussion aus. Ernst gemeinte Vorschläge kann ich sowieso nicht machen. ;)

-Walter

hobby
01.11.06, 17:24
brauchst du etwa ein Untersetzungsverhältnis von 20.

Klar kannst du die Untersetzung auch zweistufig machen:
Ergibt 1:4 * 1:5 = 1:20. (mathematisch falsch aber egal)


Hallo newtoolsmith,

<KLUGSCHEISSERMODUS>
Untersetzungsverhältnis von 20:
Du meinst ein Übersetzungsverhältnis von 20, m. a. Worten, das Abtriebsdrehmoment soll 20 mal so gross sein wie das Antreibsdrehmoment (die Drehzahl dementsprechend ein Zwanzigstel).

Damit wird auch das zweistufige Getriebe mathematisch korrekt:
Übersetzung1 = 4, Übersetzung2 = 5 ergibt eine Gesamtübersetzung 4 * 5 = 20. Voila.
Allerdings erscheint mir der Stufensprung von 5 / 4 = 1.25 etwas klein zu sein: Wie wärs mit 2?

Und jetzt die Kontrollfrage: Wie lauten dann die Übersetzungen?
</KLUGSCHEISSERMODUS>

Lima-India
04.11.06, 12:32
Moin, moin,
ich finde es irgendwie endlos lustig, wie viele Antworten man bekommt, wenn man eine in 10 Minuten angefertigte Skizze ins Netz stellt :D
Den Hamstert könnt ihr gleich wieder vergessen, der war nur so am Rande, weil ich zu faul war den Getriebeblock von einem E-Motor zu zeichnen. Übrigens finde ich es ja sehr nett, dass ihr meinen Entwurf so fachkundig kommentiert, aber eigentlich hatte ich gar nicht vor in absehbarer Zeit einen Maschinenhammer zu bauen... Ich wollte nur eine alternative Anordnung der bereits vorgestellten Konstruktion demonstrieren. Einen Hammer nach diesem Prinzip hab ich vor ein paar Jahren mal in einem Freilichtmuseum gesehen, und ich hatte keine Lust zu versuchen den Aufbau verbal zu erklären. Die ganze Zeichnung ist nur schematisch und ohne Lineal oder Zirkel gemacht, deshalb gibt es natürlich auch mechanische Ungereimtheiten.

luftauge
04.11.06, 12:44
Moin, moin,
ich finde es irgendwie endlos lustig, wie viele Antworten man bekommt, wenn man eine in 10 Minuten angefertigte Skizze ins Netz stellt :D
Den Hamstert könnt ihr gleich wieder vergessen, der war nur *als Platzhalter*.
...

Na da kannst Du mal sehen, wie ernst man selbst solche, nicht ganz ernst gemeinten Vorschläge nimmt :steirer:

gast131009
10.11.06, 11:04
Vielleicht kann Mirko mal Detailfotos von seinem Stielhammer posten http://www.damastklinge.de/damastklinge_texte/de_museum_galerie.htm hier auf Bild 6 zu sehen.

newtoolsmith
10.11.06, 13:11
Zu den Museumsbildern:

Ist es nicht eine Schande, was für tolle Werkzeuge in einem Museum weggeschlossen werden?

Naja, vielleicht bin ich auch nur neidisch... :D

MfG
newtoolsmith

Novum64
10.11.06, 13:50
@ Buddelbär

Vielen Dank für die schönen Bilder. Auf dem Foto "Langfeuer" ist ein Amboss mit einem hohen/langen Fuß zu sehen. So einen habe ich auch rumstehen, wiegt etwa 40kg.
Wozu wurden die ursprünglich eingesetzt? Kann man auf dem evtl. auch Messer schmieden?

Gruß
Novum64

Geonohl
10.11.06, 16:17
@ Buddelbär
Vielen Dank für die schönen Bilder. Auf dem Foto "Langfeuer" ist ein Amboss mit einem hohen/langen Fuß zu sehen. So einen habe ich auch rumstehen, wiegt etwa 40kg.
Wozu wurden die ursprünglich eingesetzt? Kann man auf dem evtl. auch Messer schmieden?
Gruß
Novum64

Der ist eben für kleine Sachen; hauptsächlich für Klemptnerarbeiten, Kettenschmiden und bei Rüstungsschmiden.

Hammerschiede
22.11.07, 11:49
Hallo Link,

bin zufällig auf deinen Forenbeitrag gestoßen, das Du beabsichtigst eine Hammerschmiede selbst zu bauen. Da dieser Beitrag bereits älter ist, weiß ich leider nicht ob dein Hammer schon fertig ist, oder ob Du vielleicht Interesse an einen alten Atlas Schmiedehammer Bj. 1858 mit Riemenantrieb hast, außerdem existiert noch eine ca. 6m lange Welle für Transmissionsriemen( inkl. Wandbefestigung, Lager, Riemen). Der Schmiedehammer ist voll funktionstüchtig und dürfte noch weitere 100 Jahre ohne Probleme arbeiten.
Bei Interess bitte melden!

Gruß!

Hammerschmiede

Chris Deminie
22.11.07, 19:23
Hast Du vieleicht Bilder vom Schmiedehammer ?
Gruß Chris

gast131009
22.11.07, 20:01
Hallo

Also ich würde noch Transmissionszubehör aller Art suchen.
Wenns nicht zu weit weg ist...

Schreib doch mal wo wohnst.

Servus