Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schärfen
Hi Leute,
womit haltet Ihr Eure Schätze scharf?
Bandschleifer hab'ich nicht, Werkbank und
Platz dafür z.Zt. auch nicht.
Also, was gibt's für (im normalen Haushalt)
praktikable Lösungen die in endlicher Zeit
zu einer scharfen Klinge führen, ohne das sie aussieht wie Sau....?
Gruß Hocker
Meine Erfahrungen mit japanischen Wassersteinen sind im Thread japanische Schärfsteine (http://www.messerforum.net/forum/showthread.php?s=&threadid=876) nachzulesen. Evtl. willst Du Dir auch den Thread Welches Schärfsystem? (http://www.messerforum.net/forum/showthread.php?s=&threadid=445) zu Gemüte führen.
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http://blindschleiche.de
Defender01
13.12.00, 04:08
Hi Hocker,
mit sehr großem Erfolg benutze ich schon seit Jahren!! eine Nass-Schleifmaschine des schwedischen Herstellers Tormek.
Diese nicht ganz billigen Maschinen besitzen einen Nassstein und eine Leder Polierscheibe, kompakt auf einer Welle ( beidseitig des Gerätes ) .
Super Ergebnisse in kürzester Zeit.
Im guten Werkzeughandel oder dort wo Schreiner ihre Maschinen kaufen.
Die kleine Ausführung reicht völlig aus.
Gruß, Defender
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Be prepared -allways,anywhere,anytime-
Hallo Hocker
Der Ausage von Defender kann ich mich unter anderem anschließen.Das Naßschleifsystem von Tormek ist Spitze und relativ leicht zu bedienen. Kleine Maschine Schleifsteindurchmesser 200mm ca.400,-DM
nicht für Dauerbetrieb max 30Min.
Große Maschine Schleifsteindurchmesser 250mm ca.700,-DM für Dauerbetrieb.Mann sollte anmerken das du mit diesen Maschinen einen leichten dafür rasiermesserscharfen Hohlschliff anbringst welcher nicht ganz die Standzeit eines Flachschliffs (Bandschleifer)bringt. Von Wassersteinen und sonstigen Steinen rate ich dem ungeübten ab da das problem (Beibehaltung des Schleifwinkels)einiges an Übung erfordert.Der Spyderco sharp maker ist ok wenn´s darum geht einen noch erkennbaren schliff wieder auf vordermann zu bringen.Wenn du hiermit einen vollkommen neuen Schliff anbringen willst ist diese Gerät, sowie alle übrigen dieser Kategorie,ungeeignet.Es dauert zu lange.Das gleiche gilt für Lansky und konsorten.Wenn du mehr details brauchst dann mail mir.Das Thema ist zu komplex um in einem Beitrag abgehandelt zu werden.
Gruß Rolf
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Von Wassersteinen und sonstigen Steinen rate ich dem ungeübten ab da das problem (Beibehaltung des Schleifwinkels)einiges an Übung erfordert.
[/quote]
Also ich bin doch eher der Meinung, daß man erste einmal freihändig schleifen lernen sollte bevor man zu Gadgets wie Schleifmaschine, Lansky oder Sharpmaker greift. Messer schleifen ist gar nicht so schwierig wie es einem manche Werbung einreden möchte.
Falls man Angst hat ein gutes Messer zu beschädigen kann man ja erst einmal mit einem Küchenmesser für 3 Mark üben. Irgendwann kommt man sowieso einmal in die Situation, daß man kein Wunderschleifgerät greifbar hat; wer mit einem normalen Schleifstein schleifen kann kann sich dann mit allem möglichen behelfen um eine Schneide scharf zu bekommen. Außerdem hat man freihändig mehr Freiheitsgrade als mit den diversen Gerätschaften; man kann nahezu beliebige Winkel sowie konvexe und glatte schneiden.
Ich möchte hier den diversen Hilfsmitteln nicht die Daseinsberechtigung absprechen, aber auch beim Schleifen sollte man erst einmal die Grundlagen verstanden haben,...
Also das Lansky-Set ist nicht schlecht. Allerdings hab ich neulich eine Helle-Dreilagenstahl Klinge damit einfach nicht scharf gebracht. Vielleicht hatte ich einen schlechten Tag, oder die innere Lage ist so hart?
Was hab ich gemacht? Ab in den Keller und den Bandschleifer angeworfen! Anschließend an der Schwabbelscheibe abpoliert und fertig. Das geht immer und erfordert nur wenig Übung.
Von Hand auf einem Stein eine Klinge zu schärfen ist wahrscheinlich die beste Art eine gute Schneide zu erlangen, aber erfordert eine gewisse Fertigkeit und auch ein gewisse Zeit.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von HankEr:
Also ich bin doch eher der Meinung, daß man erste einmal freihändig schleifen lernen sollte bevor man zu Gadgets wie Schleifmaschine, Lansky oder Sharpmaker greift. Messer schleifen ist gar nicht so schwierig wie es einem manche Werbung einreden möchte.
Ich für meinen Teil habe auch erst richtig scharfe Messer, seitdem ich den Sharpmaker nutze...
Ich würde ja gern lernen, wie ein Messer freihand zu schleifen ist, hat jemand einen Tip?
http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm20.gif
Gruß Gun
Hallo Gun shot
Das Geheimnis beim schärfen von Hand auf dem Stein ist, den Winkel einzuhalten und dabei soviel abzuschleifen das sich auf der anderen Seite ein Grad bildet.Dann das selbe von der anderen Seite.Danach nimmst du einen feineren Stein und beginnst die selbe Prozedur von vorn.Das macht man so lange bis kein Grat mehr vorhanden ist. Hierbei muß man natürlich noch auf die Symetrie der Winkel achten (links und rechts gleich) .
Du kanst die ganze Prozedur abkürzen indem du gleich den Banschleifer plus Schwabelscheibe nimmst. Damit kommst du zum selben Ergebnis .Solche Behauptungen wie der Schliff auf dem Wasserstein von Hand wäre qualitativ besser ist schlichtweg falsch.
Erstens schleif ich auf dem Bandschleifer und der Schwabel auch von Hand, und die Oberflächengüte wird je nach verwendeter Körnung und Polierwachs eher noch feiner.
Übrigens weiß ich wovon ich rede,ich hab den Beruf des Schleifers erlernt.
Gruß Rolf
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von HankEr:
Von Wassersteinen und sonstigen Steinen rate ich dem ungeübten ab da das problem (Beibehaltung des Schleifwinkels)einiges an Übung erfordert.
Also ich bin doch eher der Meinung, daß man erste einmal freihändig schleifen lernen sollte bevor man zu Gadgets wie Schleifmaschine, Lansky oder Sharpmaker greift. Messer schleifen ist gar nicht so schwierig wie es einem manche Werbung einreden möchte.
Falls man Angst hat ein gutes Messer zu beschädigen kann man ja erst einmal mit einem Küchenmesser für 3 Mark üben. Irgendwann kommt man sowieso einmal in die Situation, daß man kein Wunderschleifgerät greifbar hat; wer mit einem normalen Schleifstein schleifen kann kann sich dann mit allem möglichen behelfen um eine Schneide scharf zu bekommen. Außerdem hat man freihändig mehr Freiheitsgrade als mit den diversen Gerätschaften; man kann nahezu beliebige Winkel sowie konvexe und glatte schneiden.
Ich möchte hier den diversen Hilfsmitteln nicht die Daseinsberechtigung absprechen, aber auch beim Schleifen sollte man erst einmal die Grundlagen verstanden haben,...[/QUOTE]
Das kommt auf die handwerklichen Fähigkeiten des Einzelnen an,was ich dir mit Sicherheit sagen kann: Für den Könner ist das Ergebnis mit Bandschleifer oder mit Steinen das gleiche, aber die aufgewendete Zeit auf keinen fall Gruß Rolf
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von gun-shot:
Ich für meinen Teil habe auch erst richtig scharfe Messer, seitdem ich den Sharpmaker nutze...
Ich würde ja gern lernen, wie ein Messer freihand zu schleifen ist, hat jemand einen Tip?
http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm20.gif
Gruß Gun[/quote]
Als Erstes: eine relativ große Schleiffläche besorgen. Breite nicht so wichtig, aber die Länge sollte mindestens 20cm betragen.
Sandsteine verschiedener Körnungen sind ok, aber relativ teuer und müssen immer plan gehalten werden (keine Mulde in der Mitte, wie sie nach einiger Zeit entsteht). Einfacher und billiger ist eine Glas- oder Steinplatte, die man in diesen Abmessungen oft als Abfall erhält. Schmirgelpapier verschiedener Körnungen (von ca. 150 bis 1500) mit Sprühkleber aufgeklebt oder, wenn man es noch einfacher mit dem Wechseln haben will, an einem Ende mit Klebeband oder einem strammen Gummiring festgehalten.
Dann mit Bewegungen, als ob man eine Schicht von dem Schmirgelpapier abschneiden will, mit leichtem Druck das Messer schleifen.
Entweder rechts- und linkshändig für beide Seiten der Klinge, oder von sich weg und auf sich zu, was manchmal für etwas aufregende Erlebnisse sorgt. http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm22.gif
Für die richtige Haltung kann man sich ein Stück Holz nehmen, das entsprechend der Klingenbreite und dem gewünschten Schärfwinkel in seiner Dicke angepasst wird und auf dem am Anfang jeder Schleifbewegung der Messerrücken aufgelegt wird. Nach ein paar Messern sollte es aber ohne dies Hilfsmittel gehen.
Viel Spaß beim Üben http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm32.gif und sag nicht, Dir hätte es keiner gesagt!
Guenter
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Für den Könner ist das Ergebnis mit Bandschleifer oder mit Steinen das gleiche, aber die aufgewendete Zeit auf keinen fall [/quote]
Klar nimmt einem ein guter (regelbare bzw. langsame Bandgeschwindigkeit) etwas Arbeit ab, aber zum schleifen lernen ist er wohl nicht das ware, zumal ich die Originalfrage
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Bandschleifer hab'ich nicht, Werkbank und Platz dafür z.Zt. auch nicht. Also, was gibt's für (im normalen Haushalt) praktikable Lösungen
[/quote]
so verstanden habe, daß es eine Lösung ohne allzuviel Aufwand sein soll. Daß eine steingeschliffene Klinge irgendwelche magischen Schärfevorteile bringt kann man natürlich nicht behaupten, auch ist ein jap. Wasserstein nicht das Allheilmittel (recurved Klingen, Wellenschliff), trotzdem finde ich nun einmal, daß man mit etwas Übung ganz ohne Schnick-Schnack und Stromanschluß erstklassige Schneiden produzieren kann, was bei den heutigen Schleifhilfsmitteln oft vergessen wird.
Wenn ich mitten in der Pampa bin hilft mir mein Bandschleifer oder auch mein Scharpmaker (wenn ich ihn nicht gerade dabei habe) nichts, aber die Fähigkeit zum Handschleifen habe ich --- wenn erst einmal erworben --- immer am Mann und kann sie im wesentlichen auch mit einem Kieselstein anwenden.
Hocker: Handschleifen kann man auch schon mit einer glatten Unterlage (z.B. Glasscheibe) und etwas Schleifpapier für 90Pf., wenn man erste einmal nicht viel Geld ausgeben will. Siehe z.B. The D&S Scary Sharp(TM) System (http://www.shavings.net/SCARY.HTM).
Nachtrag: Da habe ich wohl etwas zu langsam getippt und Günter ist mir mit dem Schleifpapier zuvorgekommen.
[Dieser Beitrag wurde von HankEr am 13.12.2000 editiert.]
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Nur scharf muß es werden
[/quote]
So ist es.
Pablo Escobar
14.12.00, 06:10
Ich habe mir einen Sharpmaker gekauft und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Wirklich ein tolles, vielseitig einsetzbares Tool.
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Pablo Escobar
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http://www.drogenkartell.de/images/Infinity8.gif http://www.drogenkartell.de/images/Infinity8.gif http://www.drogenkartell.de/images/Infinity8.gif
Ich finde ebenfalls den Sharpmaker sehr praktisch. Nach etwas Übung (mit einen Billig-Messer) erhält man Superresultate. Zum Erlernen ist ja für die ganz Dummen (wie mich http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm3.gif ) ein Lernvideo dabei. Super !!
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Grüsse Coolcat http://www.knoepfel-edv.de/bilder/coolcat.gif
Genau, so ist es. Ich danke für die vielen Tips, die während der Diskussion für unsereins abgefallen sind! http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm20.gif
Echt informativ bis hierher.
Eine Frage noch: das mit dem Winkel einhalten will mir nicht immer so recht gelingen... Gibt es so etwas wie eine Hilfe zum führen der Klinge? Eine Art Halter oä. ?
Sicher gibt es Halter zum Einspannen der Klinge: http://www.razoredgesystems.com/index.html
Das sieht sehr interessant aus. Schon ausprobiert? und wie krieg ich damit den Winkel hin?
probiert hab ich das noch nie, und der Winkel wird wahrscheinlich immer derselbe sein und sich aufgrund der Klingenbreite ergeben
So`n ähnliches Teil hab ich vor Jahren mal gehabt. Winkel abhängig vom Einspannen - ganz am Klingenrücken einspannen = flacher Winkel, weiter Richtung Klingenmitte/Schneide einspannen = steiler Winkel.
Funktioniert je nach Klingenform recht gut, allerdings darf die Klinge nicht zu lang sein und nicht zu "gekurvt".
Hab damit zusammen mit einem Puma-Wasserstein (mittel/fein) recht brauchbare Ergebnisse erzielt. Aber wie gesagt, das Resultat ist von der Klingenform abhängig.
Allerdings sind geschwungene Klingen meiner Ansicht nach sowieso schwierig zu schärfen.
Hi Leute,
nette Resonanz auf die, wie mir scheint nicht ganz einfache, Frage des Schärfens.
Also, ich denke so für alle Tage werd' ich mir den Sharpmaker mal ansehen.
Aber langfristig müssen dann ein oder zwei
Wassersteine her, damit man's richtig lernt.
Nochmal Danke !
Gruß Hocker
[Dieser Beitrag wurde von Hocker am 14.12.2000 editiert.]
Hallo,
ich kann sehr den V-Schärfer von Gatco empfehlen.
http://www.wolf-borger-messer.de/sharpen1.jpg
Das Schärfen geht damit wie im Vorbeigehen, narrensicher in der Handhabung und sehr gut/scharf im Ergebnis. 2 Winkel sind einstellbar und 2 * 2 Keramikstäbe werden mitgeliefert, zum vor- und feinschleifen (bzw. scharf halten).
Viele Grüße Ralph
PS: zu erhalten z.B. bei Wolf Borger (http://www.wolf-borger-messer.de)
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von rhae:
ich kann sehr den V-Schärfer von Gatco empfehlen.[/quote]
das Ding von Gatco hat ja verdammt viel Ähnlichkeit mit dem allseits beliebten Sypderco Sharpmaker ...
http://www.toolshop.de/knives/pics/204_gr.jpg
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Grüsse Coolcat http://www.knoepfel-edv.de/bilder/coolcat.gif
Ja die Ähnlichkeit mit dem Sharpmaker ist frappierend... wiklich interessant wäre es, wenn man mit dem Ding den Winkel zB. stufenlos verstellen könnte. Denn beim Sharpmaker sind ja nur zwei verschiedene möglich (30 und 40 Grad).
Wer weiß bescheid? http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm40.gif
Gruß Gun
Tach Hocker.Kauf bloß kein Wasserstein.Beim schleifen mit dem Wasserstein bildet sich eine mischung aus Stahl und abrib des steins den du vor dir her schiebst,dadurch mußt du den winkel sehr(!) flach wählen.Ich habe mir dadurch schon mehr als einmal die oberfläche der klinge versaut.Die ideale lösung ist die klammer des sharpmaker und die steine von dmt.
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<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Beim schleifen mit dem Wasserstein bildet sich eine mischung aus Stahl und abrib des steins den du vor dir her schiebst,dadurch mußt du den winkel sehr(!) flach wählen.
[/quote]
Kannst Du das mit dem Winkel den man sehr flach wählen muß etwas erläutern?
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Ich habe mir dadurch schon mehr als einmal die oberfläche der klinge versaut.
[/quote]
Es stimmt, wenn man beschichtete Messer hat kann man, falls man die Beschichtung durch die mit Schleifpartikeln angereicherte Wasserschicht zieht, der Beschichtung schaden.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Die ideale lösung ist die klammer des sharpmaker und die steine von dmt.
[/quote]
Du meinst die Klammer des Razor Edge Systems (http://www.razoredgesystems.com/), oder? Oder meinst Du den Trick einen Diamantstein an den Armen des Sharpmakers anzulehnen?
Was hast Du denn so für Erfahrungen mit der Standzeit der DMT-Steine gemacht? Ich habe eines dieser kleinen (nicht das Butterfly, sondern das noch kleinere) Klappdinger in fein und bin eigentlich recht zufrieden damit. Diamant hat schon was, die Abtragleistung des kleinen Teils ist recht beachtlich. Aber wie lange hält die Diamantschicht so? Ist ein großer Steine eine Anschaffung für's Leben?
Nebenbei gesagt, so schön und praktisch diese Diamtschleifsteine auch sind, mir sind sie irgendwie zu synthetisch und selbst mit einem extrafeinem Diamantstein bekomme ich kein solch' Finish zusammen wie mit einem 6000--8000er Wasserstein. Aber jedem das seine.
Übrigens sollte man auch nicht vergessen, daß zu jeder guten Schleifausrüstung IMHO auch ein Abziehriemen gehört. Die Rückseite eines alten und nicht zu schmalen Ledergürtels mit etwas Diamantstaubpolitur versehen und schon kann die Schneide mit jedem Spiegel konkurrieren. Nicht nur als letzte Schleifgang, sondern auch zur Pflege einer Schneide eine wunderbare Sache.
P.S. Nicht für jeden Anwendungsfall ist ein ultrafeiner Schliff das beste. Für ziehendes Schneiden ist man mit einem gröberen Finish oft weit besser bedient.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von gun-shot:
Ja die Ähnlichkeit mit dem Sharpmaker ist frappierend... wiklich interessant wäre es, wenn man mit dem Ding den Winkel zB. stufenlos verstellen könnte. Denn beim Sharpmaker sind ja nur zwei verschiedene möglich (30 und 40 Grad).
Wer weiß bescheid? Gruß Gun[/quote]
Du hast mit deinen armen und händen eine 10 achsige cnc-maschine, bist jeder maschine weit überlegen bei viel geringerem technischen aufwand. Geht denn ohne vorrichtung und elektrizität überhaupt nichts mehr? Du mußt einfach mehr oder weniger gegen den voreingestellten winkel kippen. Wenn du nicht genau weißt, wo du schleifst, mache die schneidkante mit filzstift schwarz. Wo's blank ist hast du berührt. Jetzt kommt das zusammenspiel zwischen körper und auge. Aktiviere die memoryfunktion des körpers.
wolf
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von HankEr:
Die Rückseite eines alten und nicht zu schmalen Ledergürtels mit etwas Diamantstaubpolitur versehen und schon kann die Schneide mit jedem Spiegel konkurrieren. Nicht nur als letzte Schleifgang, sondern auch zur Pflege einer Schneide eine wunderbare Sache.
[/quote]
Tolle Idee, werde ich mal ausprobieren. Doch wo kriegt man Diamantstaubpolitur her?
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0-) Jang
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Tolle Idee, werde ich mal ausprobieren. Doch wo kriegt man Diamantstaubpolitur her?
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Gute Frage. Ich habe meine von einem befreundetem Goldschmied. Ist ein weißer Block; mehr kann ich leider momentan nicht dazu sagen. Ich kann ihn ja einmal fragen wo man so ein Zeug herbekommt.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von HankEr:
Oder meinst Du den Trick einen Diamantstein an den Armen des Sharpmakers anzulehnen?
[/quote]
was is'n das für ein Trick ?? http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm19.gif
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Grüsse Coolcat http://www.knoepfel-edv.de/bilder/coolcat.gif
Scharf wie mein Chili müssen Messer sein. Aus diesem Grund lass ich nur den "Arkansas Oil - Stone" mit Puma "Sharpening-Oil" an meine besten Stücke.
Für die Küchenmesser reicht hingegen ein "Swiss Combo Star" mit Schärfeinsatz und Keramik Abzieher.
Gruss Mex
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Born to ride - forced to work!
[Dieser Beitrag wurde von Mex am 19.12.2000 editiert.]
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR> was is'n das für ein Trick ??
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Na halt der, bei dem man versucht den Sharpmakerwinkel auch mit anderen Steinen zu halten. Mal lehnt z.B. einen Diamantstein einfach an einen der Arme des Sharpmaker und fährt halt dann an diesem Stein --- der ggf. einen wesentlich höheren Abtrag hat --- in Richtung Erdanziehung entlang.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von HankEr:
Na halt der, bei dem man versucht den Sharpmakerwinkel auch mit anderen Steinen zu halten. Mal lehnt z.B. einen Diamantstein einfach an einen der Arme des Sharpmaker und fährt halt dann an diesem Stein --- der ggf. einen wesentlich höheren Abtrag hat --- in Richtung Erdanziehung entlang.
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Aaach soooo, manchmal stell ich mich aber auch dumm an !!! http://www.messerforum.net/ubb/smilies/cwm3.gif
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Grüsse Coolcat http://www.knoepfel-edv.de/bilder/coolcat.gif
Hallo Eisensack,
bei den Wassersteinen sollte man die klinge nicht über den Stein schieben sondern ziehen, da die Steine so weich sind, dass man beim Schieben fast unweigerlich in den Stein schneidet.
Mex: wenn du einmal mit japanischen Wassersteinen geschliffen hast legst du deinen Arkansas Öl Stein ganz schnell zur Seite und nimmst ihn nie wieder in die Hand. Die Abtragsleistung (Korn 1000) ist wesentlich höher als bei den harten Arkansas Steinen, das Schärfen geht ruck-zuck. Zum Abschluss dann noch abziehen auf Korn 6000 oder 8000, und das Teil ist rasiermesserscharf!
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
bei den Wassersteinen sollte man die klinge nicht über den Stein schieben sondern ziehen, da die Steine so weich sind, dass man beim Schieben fast unweigerlich in den Stein schneidet.
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Man muß schon etwas aufpassen, aber ich schleife vor- und zurück, d.h. ziehend und schiebend.
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>
Mex: wenn du einmal mit japanischen Wassersteinen geschliffen hast legst du deinen Arkansas Öl Stein ganz schnell zur Seite und nimmst ihn nie wieder in die Hand. [/quote]
Das kann ich nur unterschreiben. Ich habe ja selber lange mit Arkansas geschliffen, meine Erkenntnisse nach der Verwendung eines jap. Wassersteines sind in dem bereits weiter oben erwähntem Thread nachzulesen.
Dieser Beitrag ist in das Forum "Messermacher Treff" verschoben worden, da sich dieses Forum mit Fragen und Antworten zu Materialien, Zubehör, Methoden und Werkzeugen beschäftigt.
Andreas
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