Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : F.A. Porsche Messer
Ich hatte am Montag Geburtstag und eines meiner Geschenke war ein Chroma F.A. Porsche series 301 P02 Santoku
siehe:
http://www.happy-cooking.com/
Zuerst sollte man denke ich die gute Verarbeitung und die nette out-of-the-box Schärfe erwähnen. Die wirklich sehr gute Handlage konnte ich schon im Geschäft ausprobieren, als ich noch überlegt hatte, es mir selbst zu kaufen;)
Zum Nutzwert kann ich nur wenig sagen, da ich es noch nicht über einen langen Zeitraum benutzt habe.
Ich kann jedoch soviel sagen, dass es sich auf eine sehr gute Schärfe bringen lässt (wie gesagt, NETTE out-of-the-box Schärfe, aber nett reicht mir nicht -> Sharpmaker) und sie bis jetzt hält.
Alles in allem, denke ich das es für den Preis (jaja, ich habs geschenkt bekommen, ich meine natürlich den Ladenpreis) ein ordentliches Messer ist, das sich schon allein wegen des Designs lohnt.
Ookami
Felix Scharf
19.10.04, 00:34
Die Gestaltung des Messers hat mir auf Anhieb gefallen. Die Idee, ein Messer aus einem Stück herzustellen finde ich einleuchtend und es sieht wirklich toll aus. Vor zwei Tagen hatte ich dann selbst eines in der Hand. Das hat meine Begeisterung allerdings etwas relativiert. Mir behagt die Form des Griffes nicht besonders. Ich kann mir insbesondere vorstellen, daß es bei längerem Einsatz (z. B. fünf kg Zwiebeln würfeln) schell unbequem wird. Außerdem finde ich den Griff im Verhältnis zur Klinge zu schwer. In schneller Folge durchgängige Schnitte in gleichbleibendem Abstand anzubringen, stelle ich mir damit schwierig vor. Das ist aber vielleicht auch nur eine Frage der Gewohnheit.
Über die Klinge/Schneide selbst kann ich nichts sagen, weil ich nicht die Gelegenheit hatte, das Messer wirklich in der Praxis zu testen.
Was die Gestaltung betrifft, verstehe ich nicht, wofür dieser verchromte Nippel zwischen Klinge und Griff gut sein soll, der beim Putzen stört.
Auch wenn ich nicht (mehr) in der Gastronomie tätig bin, sehe ich ein Küchenmesser vor allem aus der Sicht eines Anwenders. Es ist ein Werkzeug, daß ich täglich verwende. Also muß es erst mal gut funktionieren, bevor es gut aussehen darf. Die gewünschte Funktion sollte das Aussehen bestimmen. Das scheint mir bei diesem Messer nicht konsequent genug umgesetzt worden zu sein.
mactheknife
19.10.04, 13:57
Die Porschemesser sind nicht aus einem Stück, sondern der Griff ist Hohl und die Klinge angeschweißt. Ist sehr sauber gemacht, so dass man den Übergang nicht sieht. Wären die Griffe massiv, wären die Messer zu schwer und unhandlich. Der Nippel am vorderen End des Griffs dient als Abrutschbremese/Stop und ist doch recht sinnvoll.
also da muss ich wiedersprechen, das messer ist so gestaltet, dass man es bei der schneidtechnik, die köche verwenden optimal benutzen kann.
bei dieser technik fasst man das messer nicht im hammer- oder säbelgriff, sondern man übt mit dem zeigefingergrundgelenk druck auf die klinge aus. das führt zu einer seltsam verkrampft aussehenden handhaltung, ist aber eigentlich sehr bequem. und da kommt dann auch der stopper ins spiel, da man einfach mit dem daumen "draufdrückt" und dann den rest der klinge umfasst.
klingt ziemlich kompliziert, muss man wahrscheinlich gesehen haben.
kann man zum beispiel bei "schmeckt nicht gibts nicht" sehen, welcher sender das ist weiss ich aber spontan nicht...
Ookami
Hallo
habe mir das Officemesser von porsche geholt.
Also meine erfahrung ist
im Vergleich zum Global Gemüsemesser
- es ist etwas weniger scharf wie Global, aber Schärfe ist ok
- liegt aber viel besser in der hand
- ist ein echtes Schmuckstück, das Design erstaunt mich immer wieder
- Klinge ist stabiler
aber:
da der Übergang vom Griff zur Klinge fließend ist, gibt es einen Nachteil: bei saftigen Dingen, läuft der Saft den Griff entlang, was sich dann klebrig und glitschig anfühlt. Ab dem Moment macht es weniger Spaß, mit dem Messer zu arbeiten.
Hallo!
Habe das p18 Kochmesser und das p05 Tranchiermesser.
Ich benutze die beiden jetzt schon seit knapp 2 jahren.
Der größte schei* ist das p05 Tranchiermesser, welches eine viel zu dicke Klinge hat und null (0) flexibel ist! Man darf es keinem Lehrling zum Rinderfilet parieren geben, da man sonst mehr Fleisch an den Parüren hat als am Filet. An den Griff gewöhnt man sich, ist aber nicht optimal zum arbeiten. Zur schärfe: Klar, aus der Box kommend sind sogar die Windmühlenmesser scharf. Ich schleife meine modelle auf einem 800er stein, wonach sie auch wieder "rasierfähig" sind. Die Chroma Messer sind nichts für Marathon schneider, da sie nach ca 2 stunden nonstop geschnippel nur noch so scharf wie der Messerrücken sind. Ich habe sie aus meinr sammlung ausgemustert und in die Heimküche verfrachtet, wofür sie meiner meinung nach gerade gut genug sind. Ich bleibe lieber bei meinen 15 jahre alten **** Zwilling. Die Taugen zur not auch den ganzen Tag was, ohne gleich immer diesen dummen schleifstein zu benutzen. Tip: kauft euch für die kohle lieber Bier!
meine erfahrungen und die befreundeter köche ändeln dehen von niki.
aber da sieht man es wieder mal:
verschiedene ansprüche und verschiedene standpunkte = veschiedene meinungen zum gleichen messer ;)
Na gut, ich mach' auch mal mit, in diesem aufgewärmten Uraltthread...
meine erfahrungen und die befreundeter köche ändeln dehen von niki.
Dito! Wobei ich gestehen muss, dass mich genau ein Messer aus dieser Serie angefixt hat - gab mal nen Aktionspreis bei dem Santoku, dessen Design ich ausserordentlich fand (für mich war damals auch Santoku superspektakulär!) Hab's gekauft, obwohl ich in dem Laden auch ein Global* in der Hand hatte, was mir aus ergonomischer Sicht viel besser passte.
Hat nicht lange gedauert, bis das Porsche nicht mehr benutzt wurde, weil zu schwer, zu unbequem und zu uneffektiv zu schleifen. Ist halt ein Messer für's Auge, nicht zum Kochen.
*Das Global G-2 habe ich kurz danach auch noch gekauft.... mittlerweile hängt es aber neben dem Porsche Santoku, da sich die Messer nach Nutzungshäufigkeit sortiert haben. :ahaa:
Alles Einstiegsdrogen.... :teuflisch
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