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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das ultimative Brotmesser


Mart
11.05.04, 15:40
Hallo Leute,

ich suche das ultimative Brotmesser. Nun gibt es da diesen
Riesenprügel von Güde, aber den hat mir meine Frau verboten (sonst geht sie auch mal so richtig Einkaufen, hat sie gesagt..)

Gibt es Alternativen, die ähnlich gut sind und nicht so teuer?

Danke für ein paar Tips!

grüße
Mart

teachdair
11.05.04, 15:45
vielleicht ein boscher von herder?

Häscher
11.05.04, 16:04
Nach langem Abmühen mit ovalem Biobrot lässt nun ein japanisches Gemüse Messer keine Wünsche mehr offent.
Es ist rechteckig ca. 6cm breit und 20 cm lang glatte Klinge. Gibt es in jedem Asialaden für 20 Euronen .
:hmpf:

kanji
11.05.04, 16:44
Hi MArt,

Brotmesser von Herder ist mit sicherheit ne gute Wahl und auch nicht zu teuer.
Ne gute Sägezahnung ist beim Brotmesser nicht schlecht.


Ich hab sowas bei meinen Eltern in der Werkstatt gefunden ist noch von meiner Uroma
http://people.freenet.de/kanji/altkitch.jpg

Seitdem benutzt sogar meine Frau keine Brotmaschine mehr ;-)

Gaijin
28.05.04, 19:24
WMF Gourmet Brotmesser.

Sieht geil aus und ist irre scharf. Und bleibt es auch.

Uraken
28.05.04, 21:00
Hallo,

nimm das Güde-Teil - es ist das beste Brotmesser das es gibt.
Meine Frau war zuerst entsetzt als sie es gesehen hat, mittlerweile ist sie ganz begeistert davon und will nichts anderes mehr. Bei einem Freund von mir und seiner Frau war es das gleiche. Das Messer ist wirklich super, man kann auch große Brote schneiden, diese Woche habe ich damit sogar einen Boden für eine Schwarzwälderkirschtorte horizontal in 3 Scheiben geschnitten.

Gruß Uraken

Schmiede Markus Balbach
29.05.04, 11:30
Mein Tip ist ebenfalls das Güde-Brotmesser.
In 2 Größen wird es angeboten.
Beide sind hervorragend!



Markus

Mart
02.07.04, 09:47
Hallo Uraken,

die Schwarzwaldtorte hätte ich gern mal probiert...werde das mal als Argument in die Waagschale werfen ;-)

Hallo Markus,

ist es richtig, das das Güde Damast Brotmesser mit Damast von Dir gemacht ist? Nicht, das ich ist das "Messer für Millionäre" (so wurde es im Feinschmecker bezeichnert, ein Messer für jemanden, der schon Alles hat...) haben dürfte (wollen täte ich natürlich schon, ist ja klar..) Würde mich nur interessieren..

Schöne Grüße, ich geh dann
mal das Güde Teil kaufen ;-)

Martin

Schmiede Markus Balbach
02.07.04, 10:20
Hallo Markus,

ist es richtig, das das Güde Damast Brotmesser mit Damast von Dir gemacht ist?

Martin

Hallo Martin,

ja, von Güde die Brotmesser, Kochmesser, Schinkenmesser und Spickmesser sind aus Balbach Damast.

Für die Fertigung des Brotmessers wird ein Stück Damastahl von ca. 1,5kg Gewicht benötigt!

Gruß Markus

Ralf Welge
02.07.04, 11:26
Hi Markus,

habe ich richtig gelesen, 1,5 Kg???????
War nicht die Rede von einem Brotmesser oder solls dann gleich eine Axt werden....
Du meintest vielleicht die gesamte Kollektion (nebst hübscher Schleiferin :hehe: )

MFG, Ralli

olchi
02.07.04, 11:50
Windmühlen Premium Grandmoulin Brotsäge - Olive

Hayate
03.07.04, 23:14
Mit dem Brotmesser 69a von F.D.Dick bin ich ziemlich zufrieden,allerdings ist es nicht besonders lang und hat einen eigenwilligen Stil.

dcjs
04.07.04, 15:29
vielleicht ein boscher von herder?

du sagst es! :)

ich hab das in der grösseren variante, gibt's nämlich in 18 und 21cm, wenn ich mich recht erinnere.
für 25 euro ein tolles messer, carbonstahl mit solinger dünnschliff eben.
ich muss allerdings sagen, dass das messer so, wie ich es im laden gekauft habe, eine ziemliche baustelle war.
der buchenholzgriff war nur grob in form geschliffen und hatte gewaltige unverfüllte spalten zur klinge hin.
wenn man das messer so benutzt wird der griff durch wassereinwirkung erst sehr rauh und verfärbt sich irgendwann dort, wo er die klinge berührt, recht unschön. das habe ich bei meinen kleineren herder-messern bemerkt, deren griffe ich nicht "nachbehandelt" habe.
daher habe ich die spalten mit dünnflüssigem epoxid gefüllt und dem griff dann einen ordentlichen schliff verpasst.
um das holz vor feuchtigkeit zu schützen habe ich den griff eine zeit in heisses bienenwachs gestellt (was vom rohen holz gierig aufgesogen wird). dann noch mal mit ganz feinem schleifpapier finishen und der griff erhält eine wunderbar glatte und sehr wasserunempfindliche oberfläche.
die schneide brauchte auch noch etwas aufmerksamkeit, um ihr potential zu entfalten.
die einmal hergestellte schärfe lässt sich jedoch mit einem keramikstab oder wetzstahl in windeseile wieder auffrischen und das messer dankt es einem durch einen extrem glatten und sauberen schnitt.
auch wenn die praktische anwendung nicht gegeben ist habe ich aus spass an der freude schon 1mm "dicke" brotscheiben geschnitten... grenzen sind eigentlich nur durch das geschick des benutzers gesetzt.
man muss allerdings dazu sagen, dass für sehr krustiges brot zumindest am ersten tag, wo die kruste noch hart ist, ein sägeschliff schon seine berechtigung hat. ich bin allerdings auch mit der glatten klinge immer zurecht gekommen.

als fazit würde ich sagen: wenn man bereit ist, insbesondere in den griff ein bisschen arbeit zu investieren, kriegt man für sein geld ein messer im traditionellen design und mit hervorragenden gebrauchseigenschaften, und das nicht nur als brotmesser! :)

Slick
18.08.04, 09:29
wenn du noch ein Brotmesser brauchst , dann lass deine Freundin ruhig richtig einkaufen gehn, und nimm das von Güde, das ist es wert.
Ich habe das "Franz Güde" jetzt seit 2 Tagen(bei **** gekauft).
Das Messer ist genial, es hat genau die richtige größe für Brot und schneidet wirklich saugut.

Ich hatter allerdings den Vorteil das meine Freundin mich drängte das Messer zu kaufen weil ihre selbst gebackenen Brote zu groß für die
Maschine und das normale Brotmesser waren.

Güde hat recht mir der Klingenlänge von 30+cm, man muss kein Brot mehr hochkant schneiden.

EISENHANS
24.08.04, 15:42
Servus Mart,

ich verwende seit ca. 8 Jahren das Global Brotmesser G23 und bin damit sehr zufrieden. Weiches Kastenweißbrot oder wirklich hartes 1331 von Pfister haben gleichermaßen keine Change. :haemisch:

Kann ich wirklich wärmstens empfehlen.

Grüße

Hans

porcupine
24.08.04, 17:25
Ich hatte dieser Tage Gelegenheit, das Ganzstahl-Brotmesser F.A. Porsche-Design (Nein, nicht der Autobauer) Typ 301 in der Hand zu halten.
Das Design sieht auf den ersten Blick eigenwillig und eher benutzerunfreundlich aus, aber wie man sich irren kann, das handling ist 1A, ungelogen. Da ich sowieso auf ganzstahl stehe, wäre es meine erste Wahl, wenn mal wieder ein neues her muß.
bild geliehen von Fa.Rödter
arno

blackfox
28.08.04, 18:01
... F.A. Porsche-Design (Nein, nicht der Autobauer) ...
Bist Du sicher?
_http://www.porsche-design.com/studio/deu/d_0103.swf

blackfox

Mart
22.09.04, 09:59
Hi Leute,

dies ist ein schöner Tag, auch wenn die Sonne auf sich warten läßt.

Ich hab´s jetzt auf meinem Schreibtisch liegen, das ultimative Brotmesser. ;-)

Ich hab´s doch irgendwie hinbekommen, das ich mir das Franz Güde Messer kaufen durfte...(ok, die zwei Paar neuen Schuhe für meine Frau sind auch wirklich superschick ....)

Es sieht waffenscheintauglich aus und ich glaube, damit kann ich unseren Biobroten, die meist in Gruppen müde lächelnd (nach dem Motto: Willst Du uns wirklich mit diesem Messerchen zerlegen...lach...) auf ihre Zerteilung warten, das Fürchten lehren.

Jetzt muß ich nur einen neuen Messerblock bauen, aber das macht ja auch Spaß...

Danke an Alle für die guten Tips bzw. die unumstößlichen Argumente!

Grüße
Mart

Ginevra
19.03.05, 06:30
....
daher habe ich die spalten mit dünnflüssigem epoxid gefüllt und dem griff dann einen ordentlichen schliff verpasst.
um das holz vor feuchtigkeit zu schützen habe ich den griff eine zeit in heisses bienenwachs gestellt (was vom rohen holz gierig aufgesogen wird). dann noch mal mit ganz feinem schleifpapier finishen und der griff erhält eine wunderbar glatte und sehr wasserunempfindliche oberfläche.
die schneide brauchte auch noch etwas aufmerksamkeit, um ihr potential zu entfalten.


Hallo,

Entschuldigung, daß ich einen alten Thread wieder an die Oberfläche befördere, aber mein Mann hat mich dazu gebracht, mir die Windmühlenmesser einmal näher anzusehen und mir gefallen sie - bis auf die Griffe halt.
Meine Fragen wären: läßt sich das Auffüllen mit Epoxid auch für jemanden realisieren, der noch nie damit gearbeitet hat? Welche Art von Epoxid nimmt man? (Ich habe unter Modellbau diverse verschiedene Sorten gefunden) und wie haben sich die so behandelten Messer seit ihrer 'Veredlung' bewährt?

Gruß, Ginevra

Andy Haas
23.03.05, 14:44
Endlich mal ne Frau hier! Und auf Deinen Mann hast Du auch gehört, sowas?! :p
Was gefällt Dir denn an den Griffen nicht?
Die Griffschalen kann man ja ab- und andere dranmachen. Ist nicht sehr schwer aber man sollte es vielleicht vorher mal üben.
Als Epoxidharz nehm ich nen 2-Komponenten-Kleber. Anrühren, reinlaufen lassen und nach dem Aushärten überschleifen und dann das Holz wieder finishen, also ölen oder wachsen.

Ginevra
23.03.05, 15:51
Endlich mal ne Frau hier! Und auf Deinen Mann hast Du auch gehört, sowas?! :p
Was gefällt Dir denn an den Griffen nicht?
Die Griffschalen kann man ja ab- und andere dranmachen. Ist nicht sehr schwer aber man sollte es vielleicht vorher mal üben.
Als Epoxidharz nehm ich nen 2-Komponenten-Kleber. Anrühren, reinlaufen lassen und nach dem Aushärten überschleifen und dann das Holz wieder finishen, also ölen oder wachsen.

Hallo Andy,

mein Mann stammt aus Solingen, da werd ich doch nicht mit ihm über Messer diskutieren ;) außerdem habe ich halt auch lieber scharfe Küchenmesser.
An den Griffen gefallen mit die Lücken zwischen der Klingenverlängerung und den Griffen nicht so besonders. Beim gebrauch in der Küche kann es da leicht unhygienisch werden - vor allen Dingen, wenn man die Messer nur mit dem geölten Lappen saubermacht.
Andere Griffschalen habe ich bisher noch nirgends gesehen und die Griffe scheinen auch nicht geschraubt, sondern genietet zu sein.
ich werd morgen mal den nächsten Bastelladen überfallen und 2-Komponentenkleber und Bienenwachs kaufen.

Danke für Deine Hilfe.

Ginevra

Andy Haas
23.03.05, 16:06
Ich würde trotzdem mal über andere Schalen nachdenken. Es gibt Hözer, die vertragen einiges an Feuchtigkeit. Ich mag Grenadill zum Beispiel sehr gern. Das ist nicht das teuerste Holz, arbeitet so gut wie garnicht und hat durch seinen tief dunkelbraunen Farbton etwas sehr edles.
Man kann auch Micarta nehemen. Funktional und auch nicht schlecht aussehend. Mach mal!

Ginevra
23.03.05, 19:59
Ich würde trotzdem mal über andere Schalen nachdenken. Es gibt Hözer, die vertragen einiges an Feuchtigkeit. Ich mag Grenadill zum Beispiel sehr gern. Das ist nicht das teuerste Holz, arbeitet so gut wie garnicht und hat durch seinen tief dunkelbraunen Farbton etwas sehr edles.
Man kann auch Micarta nehemen. Funktional und auch nicht schlecht aussehend. Mach mal!

Hallo Andy,

wie aufwendig ist das? Ich könnte, sobald meine Eltern aus ihrer Spanienüberwinterung zurückkehren auf eine Tischlerwerkstatt zurückgreifen, insofern sollte Holzbearbeitung nicht das ganz große Problem darstellen - eher die Sache, meinen Vater davon abzuhalten, die Griffe zu lackieren oder die Messer über seinen Werkzeugschleifstein zu ziehen. Ich will die Messer immerhin die nächsten Dekaden verwenden, somit würden sich schöne Griffe schon lohnen. Die Schärfe und das Handling der Messer gefällt mir so weit nämlich ausgezeichnet.
Gibt es irgendwo eine Anleitung, wie zu verfahren ist? (Zur Not könnte ich ja einige alte Messer zum Probieren nehmen). Und wie bekomme ich die Nieten los und vor allen Dingen wieder rein?

Ginevra

teachdair
23.03.05, 20:09
Und wie bekomme ich die Nieten los und vor allen Dingen wieder rein?

Ginevra
wenn du die alten griffe nicht mehr brauchst kannst du das holz um die griffe entfernen. dann eventuell noch den gestauchten kopf mit ein paar feilenstrichen abnehmen und dann die niete austreiben. wenn du neue schalen montierst kannst do die niete als fixierung beim kleben der schalen mit epoxy nehmen, wenn sie lang genug sind evtl mit der hammerfinne auftreiben (scheibe unterlegen, wenns geht).

Andy Haas
24.03.05, 08:37
Ich bin mir sicher, daß Du dazu mit Hilfe der Forensuche genug Tips und Hinweise bekommst.
Fang erstmal mit nem alten Messer an, welches Du eh kaum benutzt. Gucks Dir an, denk drüber nach und dann mach einfach mal. Aber Vorsicht! Das kann zur Sucht ausarten :lach: !

Ginevra
25.03.05, 06:25
Ich bin mir sicher, daß Du dazu mit Hilfe der Forensuche genug Tips und Hinweise bekommst.
Fang erstmal mit nem alten Messer an, welches Du eh kaum benutzt. Gucks Dir an, denk drüber nach und dann mach einfach mal. Aber Vorsicht! Das kann zur Sucht ausarten :lach: !

Danke Andy,

ich denke aber, ich werde nachher erst einmal mit dem 2-Komponenten Kleber und Bienenwachs experimentieren :) eventuell reicht es ja schon, damit man die Messer gut benutzen kann. Schöne Griffe wären zwar wirklich nicht schlecht, aber so häßlich sind die Kirschholzgriffe von Herder ja nun auch nicht - nur etwas lieblos gemacht.
Und falls sie dann nach einiger Zeit nicht mehr schön sind, kann ich immer noch daran gehen, neue Griffschalen anzubauen. Die reine Griffschale aus Holz herstellen traue ich mir schon zu - vor allen Dingen mit den Maschinen meines Vaters, nur mit den Nieten denke ich nicht, daß ich das hinbekomme.

Gruß, Ginevra

navajo
25.03.05, 07:57
Also was Küchenmesser angeht habe ich kaum was zu melden, aber ich muß offen zugeben das meine Frau sich mit dem Brotmesser von Tupper ( vieleicht was für Deine Frau ;) ) beim Messerkauf übertroffen hat.
Dieses Messer ist meiner Meinung nach eines der besten ( Preis Leistung )
Was wir seit langem hatten. Und wer gibt schon 25 Garantie auf seine Messer ? Nicht viele.



Meiner eigenen Meinung nach.

hobby
25.03.05, 14:53
... nur mit den Nieten denke ich nicht, daß ich das hinbekomme.

Mach Dir wegen der Nieten nicht so viele Gedanken:
Das Entfernen ist kein Problem. Erst stemmst Du VORSICHTIG mit einem Stemmeisen (dürfte bei Dir ja vorhanden sein) den alten Holzgriff ab, dann sägst Du die alten Nieten an einer Seite ab, entfernst sie und wirfst sie in den Schrott.

Die neuen Griffschalen kannst Du ganz ohne Nieten aufkleben.
Falls Du das so nicht möchtest kannst Du andere Stifte (ich sag bewusst nicht Niete, weil man sie ja nicht vernieten muss) einkleben (wenns was besonderes sein soll Mosaik-Pins). Das reicht völlig.

Hans