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Hallo alle!
Das würde mich mal interessieren. Wer von Euch verwendet welchen Typ Bandschleifer?
Ich selbst baue seit 1995 Messer und verwende seit Anfang 1996 einen Elektra Beckum BS 175 WS mit 1050 x 50 mm Bändern und hat bis jetzt ungefähr 300 Messer, Beile etc einschliesslich der Griffe gemacht und unzählige fertige Messer geschärft, neu geschliffen, Stahl- und Buntmetalloberflächen gereinigt etc etc. Der war nach der Übernahme von EB durch Metabo weg vom Markt, ist jetzt aber als EB BS 200 WS (mit 200 mm Stein anstelle des 175 mm) wieder da. Den Stein habe ich allerdings sofort gegen eine Polierscheibe getauscht.
Jetzt, nachdem der alte Kasten doch die ersten Schwächen zeigt und ein paar weitere hundert Messer abzusehen sind, bin ich auf einen Grit 50 mit 1600 x 50 mm Bändern einschliesslich Absauganlage umgestiegen. Das ist ein Nachbau des in den USA unter Messermachern sehr beliebten Wilton Bandschleifers. Der kostet allerdings mit Absaugung so das 10fache vom EB (der mit 350 DM wirklich billig und prima für Anfänger ist).
Und was benutzt Ihr?
Achim
Hallo Achim,
begonnen habe ich mit einem Handbandschleifer, den man mit zwingen auf einer Werkbank befestigen kann.
Das habe ich aber direkt gecancelt und bin auf einen Doppelschleifer von einhell (250er Steindurchmesser) und feilen umgestiegen.
Seit letztem jahr verwende ich einen Banschleifer von BGU ( Typ ?? ) Bandmaße 2000 x 75 ) 4KW Wechselstrom.
gruß
Peter
)Die ersten 2 Klingen hab ich gefeilt. Dann hab ich mir seinerzeit (ca. 1985) nen Bosch Handbandschleifer PBS 75 zugelegt und darauf 2 oder 3 Klingen gefertigt (ist wirklich nur was für Masochisten <IMG SRC="smilies/cwm42.gif" border="0"> )
Danach hab ich etlich Jahre gar nix mehr gemacht (Zeitmangel). Vor ca 5 Jahren hab ich dann wieder angefangen und mir nen stationären Rexon Bandschleifer für 300 DM bei Praktiker gekauft. Die beiden Antriebs und Umlenkrollen mit 60 mm originaldurchmesser hab ich ausgetauscht gegen 2 selbstgefertigte Rollen mit 80 mm Durchmesser. Dadurch läuft dann das Schleifband 10 mm über der Originalschleifbandauflage, so dass man eine 10mm starke Stahlplatte mit abgerundeten Kanten daraufschrauben kann. Dadurch kann man dann auch klingen mit Ricasso schleifen. Ausserdem passen dann Schleifbänder 100 x 950 mm, die bei vielen Werkzeughändlern Standardabmessung sind. Original hat der Rexon Schleifer 100 x 915, und das gibts nur von Rexon als Zubehör, relativ teuer und nur in Korn 60, 80 oder 100. Es sei denn man lässt sich 50 Bänder nach Wunsch anfertigen.
Momentan Baue ich mir gerade ne Eigenkonstruktion, 1000 W / 230 V, 75 x 2000 mm Bandmass, auf dem später mal das Schleifen sowohl am Waagrecht als auch am senkrecht laufenden Band möglich sein soll. Außerdem lassen sich umlenkrollen mit durchmessern von 12-45 mm einsetzen, zur Griffbearbeitung, Fingerrillen usw.
Eigenbau:
2 Motoren 1,5 KW 400 V einer untersetzt für lowspeed
Bandlänge variabel bis ca 6m
Bandbreite variabel bis ca 150mm
derzeit Bänder 3,5m 50mm breit
auf der anderen seit einen schleiftisch mit tellerschleifer dm 350 mm
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Angefangen mit einem Eigenbau mit 0,75KW Drehstrommotor, 230mm Kontaktrad (anfangs aus Holz mit aufgenageltem Gummibelag, später aus einem Alu/Gummi Wagenrad) und 2000X50 Bändern sowie ca. 400mm langem Flachschleifbereich mit 18m/sec Bandgeschwindigkeit; jetzt zusätzlich ein Burr-King 960, umgebaut auf 2000X50-Bänder mit 300er Kontaktrad (ca. 30m/sec. Bandgeschwindigkeit), das ich auch gegen 200 und kleinere wechseln kann. Für Griffmulden und andere kleine Radien zusätzlich ein hochtouriger Geradschleifer.
Ulrich Wolf
08.06.01, 23:58
Hallo
ich benutze ebenfalls Bandschleifer Marke Eigenbau 250 mm Kontaktrad Band 2000x75
380V/ 1.1 KW . Für kleinere Radien kann ich
kleinere Kontakträder einsetzen.
Zum Schärfen meiner Messer baue ich im Moment den Naßschleifer von Tormek nach,denn
optimales schärfen (außer von Hand) ist meiner Meinung nur mit Naßschleifer möglich da hier die Schneide nicht ausglühen kann was bei einem Bandschleifer ruckzuck passiert ist .
Gruß Uli
Hallo,
alle meine Klingen schleife ich mit der Grit 50 Bandschleifmaschine. Bin damit sehr zufrieden.
Einige exlusive Damastmesser fertige ich auch per Hand. (Feile)Damit erzielt man schöne kräftige Oberarme. <IMG SRC="smilies/smile.gif" border="0">
Gruß.
bert. www.69nord.at (http://www.69nord.at)
Messerschmiede
Schens buidl guenter da weis man gleich mit wem man spricht
gruß roman <IMG SRC="smilies/cwm12.gif" border="0">
Danke gleichfalls, Roman. Praktisch, wenn die Digitalkamera auch einen Selbstauslöser hat. Aber bevor dies OT wird: vielleicht fotografiere ich auch noch mal meinen Bandschleifer.
@ Armin II,
falls deine eigenkonstruktion abgeschlossen ist und du interesse hast den rexxon zu verkaufen, meld dich doch mal, hätte interesse. <IMG SRC="smilies/cwm47.gif" border="0">
grüße,............
Muss dich leider entäuschen Haudegen, der Rexon wird nicht verkauft. Ich werd hier allerdings mal ein paar Bilder reinstellen, auf denen die Modifikationen sichtbar sind, falls jemand Interesse an Nachbau hat.
tja, Armin II, war fast klar.
aber du musst zugeben, probieren muss mans. <IMG SRC="smilies/cwm47.gif" border="0">
aber bilder währen auf jeden fall informativ.
grüße,.........
...der mit 350 DM wirklich billig und prima für Anfänger ist
Da dieser Thread ja doch schon einige Jahre alt ist, wollte ich mal fragen, ob es in der Preiskategorie von 200€ mittlerweile nen besseren Bandschleifer gibt. Bin am überlegen mir den Metabo BS 200 zuzulegen, da die Bearbeitung des Stahls mit Feilen doch recht langwierig is.
Blackswordsmith
05.06.06, 16:22
@ jfive
Ich hab mir vor einigen Wochen einen Band/Tellerschleifer von Scheppach geholt und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Der Schleifer hat ein Band mit einer Länge von 915mm und einer Breite von 100mm sowie einer Scheibe von 150mm Durchmesser. Das Teil kostet so um die 180€.
Gruß Jochen
Hallo zusammen,
ich benutze einen BS 200 W für Metall und einen Ferm BS 702 für die Holzbearbeitung.
Meine Messer und Werkzeuge (http://www.starbeam.de)
Meine Messer und Werkzeuge
Ok die Produkte sprechen für sich :super: !
Schanz Juergen
05.06.06, 19:47
hab einen bandschleifer der firma beckmann - keine ahnung was der gekostet hat oder wie alt er ist.
habe über 2100 messer darauf gemacht und wohl auch einige 100 klingen.
pro woche werden darauf min. 100 kochmesser geschliffen.
vor drei wochen kam eine neue welle rein, da die alte an den lagerschalen abgeschafft war - alles in allem eine sehr robuste maschine :-)
dann hab ich noch nen bandschleifer von linden mit einem arm von metabo für die kleineren sachen.auch dieser ist nicht schlecht, halt für seinen verwendungszweck.
einen ganz kleinen für kleinere radien usw. mit nem siemensmotor - da rauchts manchmal aus dem motor raus, aber laufen tut er immer noch :D
beide haben bandlänge 3500x50.
hallo jfive,
ich hab`auch noch `nen EB 175, baujahr 1982... vorgänger des aktuellen EB 200,
hält bis heute eisern durch.
wird zwar nach einer halben stunde schleifen richtig heiß- aber das schon seit jahren...
ein viertel jahrhundert und `still going strong`
- keine schlechte leistung für ein baumarktgerät!
mfg
gerhard
newtoolsmith
06.06.06, 00:17
Eigenbau BS mit 2500x75mm Band. Aktuell etwa 22m/s, demnächst mit FU, der hier schon (doppelt) liegt. Leistung 3kW, mit FU kurzzeitig 5,5kW möglich (Überlastzeit ist programmierbar).
Der BS ist auch im Forum vorgestellt worden.
MfG
newtoolsmith
Hallo Achim,
seit gut 3 Jahren arbeite ich nun mit meinem GP 50 mit Absauganlage von Grit, bin eigentlich sehr zufrieden, nur die Absauganlage ist eine fehlkonstruktion und bedarf etwas Modifikation, die ist mir 3 mal abgefackelt, eine mords sauerei und der gestank, und ich bin nicht mal dauerbetrieb damit gefahren :glgl:
Es ist auf jeden fall wedentlich besser als mein alter Bosch Handschleifer :rolleyes:
Schöne Grüße, David
Ich verwende auch einen Eigenbaubandschleifer.
1,1Kw Antriebsleistung, 380V
Bisher nur mit einer Geschwindigkeit (ca. 20 ms)
Demnächst schließe Ich aber endlich meinen FU an.
Bandlänge ist 3000*50mm, allerdings nur mit Flachschleifauflage (die aber von 90° bis 0° verstellbar ist.
Demnächst wird noch ein weiterer Eigenbau dazukommen.
Gruß
Alexander
zingzong2005
06.06.06, 20:45
Ich verwende einen Handbandschleifer den ich umgedreht in die Werkbank spanne.
Geht eigentlich recht gut.
Vor allem ist das einer der billigsten "Bandschleifer".
NUR bin ich am überlegen,mir auch einen stationären Bandschleifer zu kaufen.
Nur EUR 250 für einen EB abzudrücken,der dann laut einiger Berichte im Forum, auch die ein oder andere Macke hat,wo die Bänder nicht überall erhältlich sind...
Muß mir was anderes einfallen lassen.
Vieleicht steig ich auch nur auf einen besseren Handbandschleifer um.
Gibt da ja schon welche die vorne ganz schmal zusammenlaufen und die auch als Art Feile,eingesetzt werden können.
Damit könnte man dann auch den Griff besser bearbeiten...
Huch, schon 4 Jahre habe ich das Ding von Grit? Und läuft immer gut und ohne Probleme. Was ich damals nicht wusste: es ist kein Nachbau des Wilton Grinders, sondern Grit stellt diese Geräte her und verkauft unter dem Namen Wilton in den USA.
Daneben steht aber immer noch der gute alte EB200 und läuft und läuft.....
Zum Polieren habe ich aber eine Maschine von Creusen aus Holland, ein zwar kleines aber professionelles Gerät, das qualitativ über jeden Zweifel erhaben ist. Scheibengrößen für's Polieren sind 300 und 400 mm.
Eine echte Alternative, zwat teuer aber qualitativ das Beste was ich bisher gesehen habe: Jolivet aus Frankreich.
Achim
Flaming-Moe
07.06.06, 07:05
Nur EUR 250 für einen EB abzudrücken,der dann laut einiger Berichte im Forum, auch die ein oder andere Macke hat,wo die Bänder nicht überall erhältlich sind...
Welche Macken, außer daß er heiß wird?
Wenn du beim Messermachen bleibst, ist der EB ne gute Investition.
Bänder gibts bei Scharnau oder Hirschler.
Einfach mal in den Bezugsquellenthread schauen.
Tja, da der Thread mal wieder hochkommt: EB200, ohne Probleme. Auf der zweiten Seite der Welle mit Polierscheibe. Drehstrohm, ohne Geschwindigkeitsregelung.
Nandger Franck
06.06.07, 14:36
Ist der Metabo BS 200 W mit 550Watt ein merklicher Unterschied zu einem 450Watt Baumarktschleifer für 150,- Euro ???
Preisunterschied 100 Euro ist schon ne Menge, zumal mich an dem Metabo stört, dass er keinen Tellerschleifer hat, welchen ich recht praktisch fände....
Ja, es ist definitiv ein großer Unterschied - der Eb taugt gut für Metall , der Baumarktschleifer eigentlich nur für Holz
mfg
Moritz
Flaming-Moe
06.06.07, 15:46
Nicht nur auf die Wattzahl schauen. Bandgeschwindigkeit ist auch wichtig.
Ein 300W Markengerät kann durchaus mehr Kraft haben, als ein 400W Billigprodukt !!!!!
Nur weil 400W draufsteht, kommen da leider noch nicht gleich 400W Leistung raus :mad:
Bei den Baumarktschleifern sind auch selten Kontakträder mit gummibelegung zu finden, aber das ist eine grundvoraussätzung zum schleifen....
Wozu brauchst du denn unbedingt einen Tellerschleifer, wenn du einen guten Bandschleifer hast ?
Bau dir lieber einen seperaten Tellerschlefer...
Ich habe seite heute eine gemoddete GRIT GX 75 2H (http://www.messerforum.net/showthread.php?t=44541) :haemisch: :haemisch:
xxa/Franz
Henninger Michael
07.06.07, 21:26
Arbeite seit 3 Jahren mit einer Wolfmaster 50 mit fu (230 Volt) - ohne Probleme.
Gruß
Micha
Wenn Du in dieser Preislage etwas suchst dann empfehle ich dir den Metabo, und zwar mit Drehstrom und nicht mit Wechselstrommotor, bringt einfach mehr Durchzug, Die Baumarktschleifer taugen zum Schleifen von Holz, hab darauf zwar auch schon Klingen geschliffen, aber das dauert und kostet auch Schleifbänder aufgrund zu niedriger Schnittgeschwindigkeit, auch werden damit die Oberflächen nicht so top. Der Tellerschleifer an den Baumarktschleifer stört mich persönlich sowieso nur. Abgesehen davon nervt das Gerappel dieser Geräte, klappert und wackelt halt alles, Spureinstellung ist auch nicht so toll, China eben. Im Endeffekt kommst du günstiger wenn du jetzt 100 Euro mehr ausgibst.
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