Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Küchenmesser von Windmühlen
nach langer überlegung habe ich mir nun endlich ein paar "anständige" küchenmesser zugelegt:
http://www.wolfpaw.de/pics/mf/W_Hechtsaebel.jpg
Windmühlen Hechtsäbel
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Windmühlen Yatagan
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Windmühlen Yatagan, klein
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Windmühlen Gemüsemesser Klassiker
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Windmühlen Gemüsemesser Mittelspitz
http://www.wolfpaw.de/pics/mf/W_Vogelschnabel.jpg
Windmühlen Vogelschnabel
auffällig an den messern von Windmühlen ist:
zum größten teil wird kohlenstoffstahl verwendet (ich glaube irgendwo c75 gelesen zu haben). der läuft zwar an, mich stört das allerdings nicht
sehr dünn ausgeschliffene klingen
z.t. balliger schliff (Hechtsäbel, Klassiker)
schneiden alle "wie der teufel"
vom preis her erschwinglich
Gratulation zum Erwerb dieser Messer! :super:
Ich denke, die würden auch mein Küchen-Interieur nachhaltig bereichern.
Erstaunlich finde ich, daß zumindest nach meinen Erfahrungen, bei den meisten Knife-Nuts im Bezug auf Küchenmessern nur Standart-Ware in der Schublade vorhanden ist.
regards
naja, standard war es bisher nicht unbedingt .... die "boll's" haben ihren dienst bisher ganz gut verrichtet ..... :)
Ich hab auch zwei im Einsatz.
Lustig war die Wandlung meiner Frau: Früher fand sie alles (zu) scharf, was Papier geschnitten hat ohne es zu reissen.
Heute (Windmühlen-Messer) meint sie "Dein Messer ist schon wieder ganz schön stumpf", wenn es beim Tomatenschneiden die Schale nicht beim geringsten Druck durchschneidet ...
Kann die Dinger wirklich empfehlen.
@Andreas: Wenn Du auf Herder umsteigst, würde ich meins gegen deine alten Küchenmesser tauschen!! :lechz:
-Walter
Habe ebenfalls zwei Stück von denen. Seit ich sie besitze, verstaubt meine teure Güde-Serie im Messerblock.
Seit dem weiß ich auch wie klasse ein rostender Kohlenstoffstahl sein kann. Früher habe ich das nie geglaubt. Die Dinger sind so einfach so scharf zu bekommen, das ist schon fast unglaublich.
Einzig bemängeln würde ich, als Messerfutzi, die doch etwas bescheidene Verarbeitung der Griffe. Aber das spielt beim Gebrauch keine Rolle. Werde mir denächst wohl noch weitere zulege ... zumal das Werk von Herder nur ca. einen Kilometer von mir entfernt liegt.
Gute Wahl Andreas. :)
Tolle Sache das - dazu noch das grosse Brotmesser von Güde und Du hast so ziemlich die gleiche Ausstattung wie ich!
In meinen Augen einziger Nachteil von den Windmühlenmessern: Die Holzgriffe! Nach dem spülen SOFORT abtrocknen und ja nicht in die Spülmaschine!! Dieses Holz ist sehr empfindlich und fängt fast schon an sich bei höherer Luftfeuchtigkeit zu verziehen.
Und der Dünnschliff will mit viel Gefühl auf dem Stein abgezogen werden!
Gruss
Markus
Glückwunsch, Andreas. Den großen und kleinen Yatagan hab ich auch, und ich bin damit mehr als zufrieden. Und noch das berühmte Buckelsklingenmesser, das hab ich immer dabei. Sowas von scharf. Und stimmt, ist C75 oder C80, klasse Sache. Und dass die anlaufen schadet nichts, ist eher noch schöner. Und diese dünnen Anlaufschichten sind ein Korrosionsschutz.
hier ist es zu sehen (http://www.messerforum.net/forum/showthread.php?s=&threadid=6973&highlight=buckelsklinge)
Kevin Wilkins
08.07.03, 23:28
Ich habe viele Messer von Firma Herder. Tolle Messer und eine tolle Firma. NIE in Geschirspuller aber!! Ist auch ratsam das Holzgriff in Härteöl zu tauchen um den Holz besser zu schutzen.
Das Yatagan in klein habe ich auch, sollte eigentlich jeder an Messern interessierte haben. Daran sieht man, daß auch ein dünnes Messer nicht sofort in der Hand zerfällt und welche Schneidleistungen man da hat. Allzuoft schleifen muß man sie eigentlich auch nicht, ganz im Gegenteil. Zwar glaube ich nicht an den Selbstschärfeeffekt (der tritt frühestens ein wenn das Messer schon recht stumpf ist), aber die Schneiden sind schon härter und durch den konvexen Schliff auch stabiler als bei den üblichen, billigen WMF Messern.
Bei den Griffen sehe ich es wie Coolcat, leider etwas bescheiden. Meiner Ansicht nach sollte zumindest kein Spalt zwischen Schalen und Stahl sein (Rostfalle), aber wenn man sie einigermaßen regelmäßig mit etwas Olivenöl abwischt (Klinge + Schalen), dann ist es in der Praxis nicht so das Problem.
CFriedriszik
09.07.03, 19:36
Ich wollte gerade einen neuen Thread dazu eröffnen, habe dann aber diesen hier an der Spitze gefunden.
Gestern habe ich mir im lokalen EDEKA (Neukauf in Münchberg, um genau zu sein)zwei Windmühlenmesser zur Probe gekauft:
Klassiker Gemüsemesser 8,5cm, rostend mit Buchenholzgriff für 7,49€
und
Klassiker Gemüsemesser 8,5cm, rostfrei mit weißem PPN-Kunststoffgriff und geeignet für Spülmaschine (laut Aufdruck).
Gab es interessanterweise unter dem ganzen anderen Haushaltsramsch und Drückeisen unter der Vertriebsmarke "Eurohome", aber mit Windmühlenzeichen und dem Text auf der Verpackung offensichtlich direkt von Herder a la ihrer Internetseite.
Ich denke, zum Probieren der Herder-Messer ganz ok (und im Vergleich zu Messer-Roedter vielleicht auch nur minimal teurer). Ich muß allerdings noch mehr Versuche mit meinen Victorinox-Gemüsemessern anstellen um die Herder genau einschätzen zu können.
Naja, wir werden sehen.
Gruß, Claus
eine kleine auswahl herder küchenmesser gibt es auch bei uns in einem großen supermarkt namens "tegut" vormals "hawege".
allerdings habe ich bis jetzt nur "rostfreie" entdeckt!
ich war aber trotzdem ziemlich überrascht!
bernd
Shoot First
09.09.03, 00:05
Die vermutlich beste Art von Understatement in der Küche. Und eine Chance der Lebensgefährtin ein bisschen was über Messer zu vermitteln. Nach einem Kilo sauber zerteilter Tomaten hat sich die meinige sogar ihr heiß geliebtes IKEA-Sägezahnmesser abgewöhnt: "Die sind aber wirklich scharf. Muss ich die jetzt jedesmal mit Öl einreiben?" "Nee, das mach ich dann schon. Nur wenn Du sie in die Spülmaschine tust, muss ich Dich leider verlassen."
Und das alles für relativ kleines Geld. Und noch ein schneller Einkaufstipp: http://www.der-schleifer.de/
Das "Boscher" gibt übrigens ein wirklich respektables Kochmesser ab...:staun:
http://www.netzschalter.com/bocher.jpg
Stefan
ICh hab gleich 9 stück gekauf in Solingen bei Herder in der Fabrik gigatisch guad
Das pilzmesser hab ich bereis 3x nachkaufen müssen den Hechtsäbel 5x
Für mich sind Herdermesser ganz oben im Industriesegment angesiedelt!
Hallo,
ich habe heute mein Küchenmesser der Marke Herder Serie 1922 erhalten.
Bin leider total unzufrieden, weil es einfach nur Stumpf ist.
Selbst mein altes "zwilling" ist erheblich schärfer.
Gruß Lars
Hallo Lars,
da muß ich Dir recht geben scharf SIND sie nicht, aber WERDEN und BLEIBEN es.
Also noch schnell zu IKEA und einen belgischen Broken dazu gekauft, Leos Anleitung verinnerlicht, entspannende Musik eingelegt (Cafe del Mar) und der dritte Advent ist gerettet.
Viel Spaß
Hallo!
Im Messer-Magazin 1\2002 gibt's einen Bericht über die Dinger. Hab mir auch schon ein paar zugelegt und bin super zufrieden.Ich schau aber zur Sicherheit immer nochmal in den Geschirrspüler, bevor ich ihn anschalte...Obwohl "Meine" genau weiss, das die guten Windmühlen dort nichts zusuchen haben! Ohne den Mädels zu nahe treten zu wollen, haben Frauen anscheinend weniger Wertschätzung für gute Messer :rolleyes: Bei uns is es jedenfalls so.. Aber erwischt SIE mal ein stumpfes, muss ich mir wieder anhöhren, das es mir als Hobbymessermacher doch eigentlich peinlich sein müsste!:D
ich würde ausserdem immer eine "weiche" Schneidunterlage(Holz oder Plastik) benutzen, sonst ruiniert man sich sie Teile ziemlich schnell!Aber das ist ja bei allen Messern so...
Wenn ich aus der Küche dieses Charakteristische "Klack" höhre, wenn Stahl auf Porzellan trifft, stellen sich bei mir die Nackenhaare auf!:eek:
Gruß Patrick
secretworld
18.02.04, 22:18
Hallo,
ich habe einige Messer verschiedenster Hersteller und muss sagen, dass die Herder Messer meine Lieblinge sind.
Ich habe die Firma mal besucht und gesehen wie dort produziert wird. Wie vor hundert Jahren mit wahnsinnig viel Handarbeit - und das ist heutzutage absolut außergewöhnlich. das merkt man auch den Messern an. Sie haben Charakter.
Preislich sind sie doch für die gebotene Qualität unschlagbar.
Einzig nachteilig, wie oben auch schon genannt ist der Spalt am Griff.
Aber das macht die Qualität der klinge wieder wett.
Habe sie übrigens über das Internet gekauft
Unter www.dinsesculinarium.de gibts einige Messer von Herder - für die die es nicht direkt um die Ecke kaufen können.
Übrigens: schönes Forum hier!!!
Viele Grüße
Roman
Welches Herder eignet sich eigentlich besser zum Brot-, Braten- und vielleicht auch Tortenschneiden ?
Ehr das Yatagan oder das Boscher ?
Shoot First
11.03.04, 22:50
Hallo Recon83!
Das Yatagan ist für mein Gefühl weitaus zierlicher als es auf Fotos aussieht, außerdem ist die Klinge recht flexibel. Ich würde für den großen Braten - wenn es denn nicht gerade einen Knochen auszulösen gilt - oden den Querschnitt durch die Torte das Boscher bevorzugen. Das Yatagan benutze ich meist als kleine Ergänzunng zum großen Kochmesser. Putzarbeiten, Paprika ausnehmen etc., Kräuter per Wiegeschnitt zerkleinern geht dank der geschwungenen Form auch exellent. Allerdings bevorzuge ich auch ziemlich große Messer (Kochmesser mindestens 20 cm Klinge :eek: ) - wenn Du es handlicher magst, ist das Yatagan vielleicht für vieles schon groß genug. Falls möglich, würde ich das Teil vor dem Kauf irgendwo mal in die Hand nehmen - ist ein wirklich schönes Messer, aber die Form ist schon ziemlich speziell und muss einem liegen.
Stefan
Moin,
hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem rostfreien (darf ich den überhaupt hier erwähnen ;-) Stahl von Windmühlen oder dem Windmühlen Santoku aus dem gleichen Stahl?
Hatte bis vor kurzem ein Billig-Messer mit der gleichen Klingenform. Ist extrem praktisch wenn bloß der Stahl und der Griff nicht so schlecht gewesen wären.
Für Antworten wäre ich sehr dankbar.
Noch `n schönes Wochenende
Gruß
Olli
mmmm
die Messer sind schon gut aber
von windmühlen gibts da nur noch die kleinen Messer ich bräuchte größere.
Wo bekommt ihr die Messer her ???
Weil die Hp von Windmühlen ist noch im aufbau wo ich drauf war.
greetz Medi
Windmühlen-Messer bekommst Du z.B. hier:
Firma Messer Rödter - Altstadtpassage - 95028 Hof - email: kontakt@scharferladen.de - Fax 09281- 87762 (http://www.roedter-messer.de/)
Susann ist absolut und uneingeschränkt zu empfehlen
Moin,
seit Kurzem bietet auch www.toolshop.de diese Messer an.
Gruß
Olli
Einzig bemängeln würde ich, als Messerfutzi, die doch etwas bescheidene Verarbeitung der Griffe.
Ich möchte hierzu noch einige Anmerkungen machen.
Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit die Produktion bei Herder zu besichtigen. Ich muß sagen, ich war sehr beeindruckt. Womit ich nicht gerechnet hatte, ist, daß Herder die Messer noch wie vor hundert Jahren produziert.
Alle Arbeitsschritte geschehen dort noch von Hand. Härten und anlassen geschieht ohne High-Tech - nur mit Gefühl und Erfahrung der Mitarbeiter.
Auch die weiteren Arbeitschritte wie schleifen, pließten, reidern und ausmachen ... alles Handarbeit. Wahnsinn.
Nach dem Pließten wird jede (!) Klinge von Hand auf Ihre Qualität geprüft.
Das ist wirklich unglaublich, daß es so etwas heute noch gibt. Das ist noch richtig traditionelle Handwerkskunst – und daß nicht bei einer Museeumsveranstaltung, sondern als funktionierendes Industrieunternehmen.
Die Firmenphilosophie von Herder erklärt wohl auch ein bisschen die relativ schlechten Griffe der Messer. Die ganze Liebe und das ganze Kow-How steckt in der Klinge. Ich hatte so ein bisschen den Eindruck, daß man den Griff nur als notwendiges Übel ansieht, welches halt irgendwie auch benötigt wird, um aus einer Klinge ein Messer zu machen.
Wenn man die Produktion dort gesehen hat, betrachtet man ein solches Messer mit anderen Augen. Das sind im Grunde alles kleine Handmades ...
*freu* ich habe meine Messer gefunden
ich stell sie euch erst mal vor brauch noch das Geld für die Messer aber dann
https://www.toolshop.de/db/big/wm6016.jpg
https://www.toolshop.de/g/shop/kitchen_detail.jsp?productID=5134
http://www.toolshop.de/db/big/wm6116.jpg
https://www.toolshop.de/g/shop/kitchen_detail.jsp?productID=5135
bei dem zweiten Messer weis ich es noch nicht ob ich es brauche
aber sonst danke danke danke euch die hab ich schon so lange gesucht
greetz und ein mfg. medi
Moin,
hat jemand von Euch Erfahrungen mit dem rostfreien (darf ich den überhaupt hier erwähnen ;-) Stahl von Windmühlen oder dem Windmühlen Santoku aus dem gleichen Stahl?
Hallo Olli,
vor kurzem habe ich mir das rostfreie Petty-Knife gekauft, da mir das normale Küchenmesser auf Dauer zu klein war und mich vor allem die sofortige Braunfärbung mit Geschmacksveränderung beim Zwiebelschneiden gestört hat.
Die Klinge ist dünn und keilförmig, der Stahl wurde scharf und das Messer schneidet z.B. ca. 5 cm dicke italienische und Ardenner Salami sauber in dünne Scheiben. Meines Meinung nach ist auch dieser Stahl zu empfehlen, mir erscheint die Schneidengeometrie wichtiger.
Gruß Peter
Den Thread wärm ich noch mal auf.
Habe mir letzten Sonntag (ja, der verkaufsoffene) ein einfaches Hümmeken ( in Hessen sagt man Kneipchen) von Herder gekauft.
Meine frau rollte mit den Augen: "Was soll das denn jetzt?" Zwei tage später wußte sie es. :D
Habs einfach mal mit den rostfreien von Wüsthoff verglichen. Tatsächlich ist die Schneide allein von der Draufsicht her nur halb so dick, wie die Schneide von einem rostfreien Wüsthoff.
Der Vermerk auf dem Päckchen "nagelgehend" wurde gleich auf Wahrheitsgehalt geprüft und siehe: Die Schneide buckelt aber sie biegt und bricht nicht.
Ich fand den Abzug etwas arg rau. Aber das gibt sich mit dem Abziehen daheim. Die Schneidfase ist sowas von winzig, da sollte nachschärfen wirklich flott gehen.
Einzig die Anfälligkeit bei Säuren hat mich überrascht:
Äpfel geschnitten und dann zwei drei Stunden so liegen gelassen. (Meine Frau macht Messer nie sauber und ich wollte ihr mal zeigen was da so passieren kann). Es passierte nix.
Angelaufen? Na, wenn man es so nennen will. Das soll ein reiner C75 sein? Da sind andere schon dunkler geworden.
Fazit: Feine Sache. Herder hat all das Lob verdient.
Mein Vater möcht auch gerne zwei und meine Schwiegermutter wohl auch...
Und es kostet nicht mal viel!
Da ich mir demnächst auf jeden Fall mindestens den Vogelschnabel zulegen will (meine Eltern haben den und der ist echt genial für alles was "mal eben schnell" geschält und geschnitten werden muss) wollt ich fragen obs vielleicht Sinn macht, den Spalt zwischen Griff und Klinge mit Kunstharz oder Sekundenkleber aufzufüllen um zu verhindern dass sich da Feuchtigkeit sammelt.
Nur das Schärfen dürfte bei dem Teil etwas komplizierter werden da ich keinen runden Abziehstein besitze. Da muss ich mir wohl noch was überlegen.
Also bei aller Liebe zum deutschen Messer, man darf doch bei den Windmühlenmessern nicht grobe Qualitätsmängel übersehen:
Bei meinem Yatagan war die Werksschärfe enttäuschend. Der Griff ist aus miserablem Holz, verzieht sich, Lücken klaffen zum Erl. Das ist nicht nur unschön, sondern auch äußerst unhygienisch, und in einer modernen Küche eigentlich nicht tragbar. Zwar ist das Messer leicht schärfbar (wie jeder einfache dünne Stahl) aber nach kürzester Zeit auch wieder stumpf. An einen "Selbstschärfeeffekt" glaube ich nicht, zumindest war hier noch nie sowas zu beobachten. Der Carbonstahl rostet, wenn die Prinzessin nicht sofort trockengelegt wird und nimmt nach Kontakt mit z.B. Zwiebeln eine hässliche grauschwarze Färbung an. Die Schnitthaltigkeit liegt sicher unter der eines einfachen (rostfreien) Zwilling Küchenmessers, welches entsprechend bearbeitet annähernd gleichscharf zu bringen ist. An einen Vergleich bzgl. der Schärfbarkeit und Schnitthaltigkeit mit meinen (z.T. einfachen) japanischen Messern brauche ich gar nicht zu denken. Eigentlich ist es wie bei allen anderen Messerarten auch : Besser ein bißchen warten und sparen und sich dann was Gescheites zulegen.
Mögen mich die Herder-Fans jetzt auch belächeln, es musste bei all der übrigen Lobhuddelei mal raus.
wolfgang :haemisch:
Michael L.
29.12.04, 13:24
Leider kann ich über mein Yatakan auch nix gutes berichten. Obwohl das Holz für den Griff laut Herder abgelagert und von ganz tollen Obstbäumen ist, ist es nach dem Kauf dermaßen geschwunden, dass die Backen jetzt richtiggehend wackeln. Die Klinge an sich ist schon dünn ausgeschliffen, der Schneidenwinkel tendiert aber eher gegen 60 Grad. Und so schneidet es auch. Allerdings ist meines stahlmäßig nicht zu weich sondern es geht beim Schleifen kaum was ab. Im vergleich zu Viktorinox jedenfalls deutlich härter. Kann es sein dass da die Klingen mal so und mal anders gehärtet sind?
Ein rostfreis Schälmesser dagegen ist vom Griff her nicht schlecht, wirklich nagelgehend und auch halbwegs scharf gewesen. Dieses hat allerdings mitlerweile Dellen in der Klinge, war also zumindest für mich nicht robust genug. Dafür lässt sich dieses Messer im Vergleich zum Yakatan recht gut schleifen.
Schnitthaltigkeit liegt sicher unter der eines einfachen (rostfreien) Zwilling Küchenmessers, welches entsprechend bearbeitet annähernd gleichscharf zu bringen ist.
Wie kommst du darauf? Unser rostfreies Zwilling muss ich sehr viel öfter Schärfen als mein Yatagan. Auch hat mein Hainbuche-Griff keine Spalte oder ähnliche Verarbeitungsmängel, sondern ist ziemlich perfekt angepasst.
Michael L.
03.01.05, 17:40
Tja Glück gehabt.
Aber Du hast Recht der Griff ist aus Hainbuche. Da hatte ich wohl irgendeine andere Werbung von Herder im Kopf. Und stumpf werden kanns auch nicht weil es bereits im Neuzustand stumpf war. Ein Messer ist halt auch immer eine Momentaufnahme der Produktion. Und wie gesagt, hart erscheint es mir schon. So hart dass ich mir eben noch nicht die Mühe gemacht habe es ordentlich zu schärfen. Als Referenz würde ich meine Zwillingsküchenmesser die ich hab nicht hernehmen. Obwohl aus Friodur und made in Germany sind die ab Werk ebenfalls ziemlich mieß geschliffen, geht so in Richtung Säge mit integriertem Grat :D
Wie kommst du darauf? Unser rostfreies Zwilling muss ich sehr viel öfter Schärfen als mein Yatagan...
...vielleicht schneidest du öfter damit ??
Das mit dem ach so perfekt passendem Lalabalaholzgriff ist m.E. nur eine Frage der Zeit... :hehe:
Aber im Ernst: Ich mag mein Yatagan, v.a. wegen der Klingenform auch ganz gerne, finde es nur nicht ganz richtig, wenn die Windmühleneier mit hochwertigen Messern ( ...nein, ich meine nicht Zwilling!! ) verglichen und ständig "über den Klee" gelobt werden.
Wolfgang :teuflisch
Eigentlich benutze ich das Zwilling nie.
Und solange man den Holzgriff nicht im Wasser liegen lässt, und ab und zu mit etwas Öl einreibt, dürfte er noch sehr lange halten.
Michael L.
10.01.05, 13:03
Also ich hab meins definitif nirgens und schon gleich gar nicht im Wasser liegen gelassen. Nach dem Kauf hab ich den Griff dann auch noch eingewachst. Geschwunden ist er trotzdem. Beim Kauf hab ich mir eine ganze Reihe von Messern des gleichen Typs zeigenlassen und hab mir da noch den schönsten Grif rausgesucht. Die waren alle schlecht angepasst, Die ganze Charge. Aus Interrese hab ich nochmal das Herder-Porträt durchgelesen. Dort stand dass die Griffe in einer Wasser/Kalk Mischung zum Imprägnieren eingelegt werden. Vieleicht ist das Holz dann beim Verarbeiten noch nicht ganz trocken.? Und schlecht angepasst ist einfach schlecht angepasst. Und ein stumpfer Schneidenwinkel bleibt leider auch ein solcher.
ICh hab gleich 9 stück gekauf in Solingen bei Herder in der Fabrik gigatisch guad
Das pilzmesser hab ich bereis 3x nachkaufen müssen den Hechtsäbel 5x
Für mich sind Herdermesser ganz oben im Industriesegment angesiedelt!
Hallo Hr. Landes,
Ihr Buch habe ich verschlungen... wirklich super...
Suche jetzt in Berlin nur noch ne Schmiedemöglichkeit mit guten "Lehrmeister", damit ich mir den Kauf von Messern in Zukunft sparen kann :super:
Bis dahin bin ich wohl auf die "Industrie" angewiesen und daher die Frage:
Hat Herder im "Werksverkauf" auch 2. Wahl mit kl. Schönheitsfehlern oder sind die Preise dort genauso wie in jedem Fachgeschäft? Der Stahl ist wirklich superscharf und mit Wasserschleifstein wunderbar nachzuschärfen. Aber bei den Griffen gebe ich den meisten Forumteilnehmern recht: Relativ mager verarbeitet. Ich nehme CCI Gewehrschaftöl um die "fit" zu machen...
also einen Werksverkauf hat Herder und wenn man ein paar nimmt machen die auch sicher was mit dem Preis.
Nun zu den Griffen da mach ich mir bei den Flachelmessern bald mal selber was drauf ist nicht toll vielleicht ist die Birkenserie besser..
würde mir gerne das santoku zulegen habt ihr erfahrungmit dem windmühlenmesser santoku und kann es mit den rostfreien japanern mithalten. ist es eine alternative vom preis her ist es ansprechend
lempira
moin ihr Foris,
die Griffe von Herder benötigen halt Pflege, wer diesen günstigsten guten Messern diese Pflege nicht zukommen läßt, darf sich schnell über Spalte zwischen Holz und Stahl ärgern.
Wer seine Griffe aber pflegt und die Messer einmal gründlich geschärft hat, der hat für wenig Geld ein wirklich schneidendes Werkzeug in der Küche. Und das kann man für den Hausgebrauch mit einem Wetzstahl dann auch ewig scharf halten. Bei zZ 8,80 Euro für ein Gemüsemesser aus Kohlenstoffstahl ist das unschlagbar, imho ...
Gruß Firmian
Messerboerse
09.10.05, 18:58
Yo,
gefallen mir auch gut. Habe selbst auch einige in Gebrauch.
Schade, dass bei den kleineren Modellen der Erl nicht komplett duch den Griff geht ;(
Interessant finde ich, dass es jetzt das Yatagan (klein) mit Mircata-Griff gibt.
Bei Manufaktum. (http://www.manufactum.de/track_flash/0/dmc_mb3_search_pi1.pos/6/group/172823/product/1397285/Suchergebnis_Pr.5112.0.html)
Weiß jemand, ob es da noch eine andere Bezugsquelle gibt?
cu
jens
Wenn du aus Köln kommst, ab ins Auto und du bist in 20 min in Solingen. Da kannst du eine ausgiebige Shoppingtour durch die einzelnen Firmen machen :super:
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