Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Emerson Commander und CQD Mk. II
Hallo an alle!
Quäle mich schon wochenlang mit dem Gedanken, ob ich eines davon oder beide Messer haben will, die mir grundsätzlich sehr gut gefallen, ohne daß ich aber kompetente Infos über Qualität bzw. Preis/Leistungs-Verh. hätte. Auch über die Forum-Suchmaschine hab ich nix entscheidend Greifbares dazu gefunden. Kann mir jemand seine Erfahrungen/Meinung dazu berichten, bevor ich mich ins Unglück stürze und vielleicht nur teuren Mist kaufe?
Gruß an alle, RIP
Mist, hab erst nach Absenden bemerkt, daß ich in der falschen Rubrik bin! Falls dasn Problem is, Bitte an MF-Administrator, das Thema nach "Messer-Revisionen & Tests" zu verschieben.
Sorry und Danke, RIP
Summ, summ, summ -
schreib ich mir halt selber wieder ne Antwort - is wohl das Sommerloch ausgebrochen im Forum. Gibts denn gar niemanden, der mir zwischen Freibad, Grill und Weizenbier mal was Aussagefähiges über die beiden Messer schreiben kann (heul)?
Gruß an alle, RIP
Na gut, dann schreib ich halt was ;-) Ich hab keines der beiden Messer, ob meine Aussagen fundiert sind, kannst Du Dir raussuchen.
Über den Dieter hoere und hoerte ich nur gutes, das Ding haben ja auch ein paar hier im Forum. Ueber Emerson lese ich, zumindest auf Bladeforums, eher negatives. QS soll nicht so dolle sein, Liner schleifen, Schliff passt nedd, Verarbeitung insgesamt eher schlampig. Ich hab von Emerson ein CQC7, das ist so lala, aber weder den normalen Preis wert noch sonst irgendwie dem Ruf gerecht, den es hat oder mal hatte.
Keine Ahnung ob der Commander besser ist, unbedingt vorher anschauen.
Gruesse
Peter
Hey, Peter!!!
Wenigstens mal ne echte Antwort - vielen Dank auch. Jetzt muß ich aber noch mal nachfragen, ob Du mit Dieter wirklich das CQD Mk. II (die kleinere Ausführung des CQD und CQD Mk. I) meinst oder das große CQD?
Gruß, RIP
Thomas Wahl
07.07.01, 02:31
Hi!
Ich habe Messer beider Hersteller zwischen den Händen gehabt. Aus meiner Sicht heraus würde ich mich eher für ein Messer von MOD entscheiden.
Wie soll ich mich da ausdrücken? Bei den MOD's sieht man wenigstens, warum die so teuer sind. Sie sind meiner Meinung nach recht aufwendig verarbeitet. Meistens ist auch ein Cordura-Täschchen dabei.
Die Emerson-Messer sind zwar auch aus High-Techmaterialien (ATS34 und G10 für den Griff), wirken aber irgendwie billig. Außerdem lassen sie sich aufgrund des geriffelten Griffes aus der Hosentasche recht schwer ziehen.
Ich habe momentan ein Emerson Tanto-Folder und ein MOD Trident zu Hause und ich würde mich eher wieder für ein MOD entscheiden. <IMG SRC="smilies/spitze.gif" border="0">
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Jaja, Emerson-Messer...
Entweder man liebt sie oder man hasst sie...
Habe bisher (nur) 3 in der Hand gehabt (Commander, Mach 1, CQC7): QC-mässig waren die Dinger eindeutig unterer Durchschnitt, auch dieser Chisel-Grind ist nicht mein Fall...
Der Preis ist für die gebotene Qualität im Vergleich zu Benchmade, Spyderco usw. jedenfalls zu hoch.
Allerdings lagen alle 3 sehr gut in der Hand und waren gut ausbalanciert...
Ich werd verrückt - tatsächlich noch zwei Antworten heut, das is fast zuviel - mein Herz rast...
Momentan kann ich nur dazu sagen, daß ich auch über MOD-Messer schon gehört hab, daß sie, gemessen am Preis, der dafür verlangt wird, an Qualität zu wünschen übrig lassen. (Vor allem, gemessen an Microtech!)
Ausnahme: das (normale, große) CQD. Über dieses Modell konnte ich noch nix Negatives in Erfahrung bringen. Zum täglichen Rumschleppen scheints aber recht groß zu sein - deshalb mein Interesse am CQD Mk. II. Eins is jedoch sicher: Ne Katze im Sack kauf ich auf keinen Fall, auch nich von MOD. Bei D E N Preisen muß von vornherein klar sein, daß die Qualität okay is.
Vielleicht krieg ich nochn paar Tips aus erster Hand...
Gruß an alle, RIP
ripper: ich meinte den grossen Dieter, bin davon ausgegangen, dass deren Qualität durch die Serien in etwa gleich ist.
Was anderes: Wennde schon nen Quasipruegel willst, warum kein MT Socom Elite. Ist kleiner als der grosse Dieter und 100% perfekt verarbeitet. Kann man ueber MT sagen was man will, das Ding ist super. Mir isses ein wenig zu gross fuer den taeglichen Gebrauch, aber es passt schon noch in die Hose, wenns sein muss.
Und nen super dicken Lock hats auch <IMG SRC="smilies/f_ck.gif" border="0">
Aber beeilen, Produktion läuft aus.
Sers
Pitter
Socom Elite (old grind stone wash plain) hab ich bereits! Macht tatsächlich nen sehr soliden Eindruck.
Trotzdem danke für den Tip.
Aber mir gefallen halt noch andere Messer (seufz)...
Gruß, RIP
Bladeforums - Bericht über das MOD (http://www.bladeforums.com/forums/showthread.php?s=f1b33faf8b50600ed9382fc 327e0154a&threadid=159360)
HTH
Pitter
Ripper,
ich habe das große CQD und bin nach wie vor hellauf begeistert davon. Das Ding ist gebaut wie ein Panzer.
Die (wirklich rutschfeste) Griffbeschichtung ist allerdings tödlich für jede Hosentasche. Werner L. hat mir für das CQD 2 sehr schöne Kydex-Scheiden gebaut: Eine zum Quer-Am-Gürtel-Tragen und eine IWB. Damit läßt sich das Messer sehr komfortabel tragen.
Das CQD ist auf jeden Fall eine gute Wahl !
Frank
Schütze BUM
07.07.01, 21:17
Wenn Du ein socom Elite hast und gut findest, dann kauf Dir lieber das MoD Dieter und laß das Emerson Commander wo es ist.
Das Com. ist formal ganz gut, also Handlage, Größe, Klingenform, Material und diese gute Idee mit der Wave, mit der man das Messer wirklich fix offen hat. Aber für die weiten Bogen, die Mister Ernest spuckt, ist die Verarbeitung höchstens Mittelmaß. Und dann auch noch Schlitzschrauben. Die Wave ist allerdings auch nur in Kombination mit der Spezialscheide wirklich gut. Es sei denn man findet zerfrettelte Jeanstaschen modisch schick.
Emerson verfolgt mit seinen Schlitzschrauben einen Gedanken:
Das Messer soll sich mit einfachen Mitteln (schraubendreher reicht) zerlegen lassen. Man benögt eben keinen kompletten Torxsatz um das Messer auseinander zu bauen.
Ich finde Torx-Schrauben auch schöner, aber die Überlegung von Emerson finde ich auch nicht schlecht.
Hallo Leute,
also die Emmersons die ich bisher in der Hand hatte, waren wirklich nicht so gut verarbeitet, wie oben schon erwähnt, vom technischen her einwandfrei, mit Verarbeitung meine ich das Oberflächenfinnish. Zb.Die Kannten der Liner hatten deutliche Verabeitungsspuren wie mit Körnung 60 bearbeitet, oder soll das dem guten Grip dienen,? glaub ich aber eher nich. Zumindest bei dem Preis dieser Messer wäre ein saueres Finnish nicht zu viel verlangt.
Grüße freagle
Nachtrag:
Bei dem großen CQD scheinen durch den BH(die Dinger sind aber manchmal auch widerspenstig! <IMG SRC="smilies/cwm42.gif" border="0"> )-Aufschneider am Griffende die Proportionen nicht zu stimmen, aber das messer liegt dadurch SEHR gut in der Hand.
Frank
Schütze BUM
08.07.01, 18:42
Andreas
Ja stimmt schon mit den Schlitzschrauben, aber ob ich nun eine Schraubendreher dabei haben muß oder einen Torxschlüssel ist "gehupft wie gesprungen". Sicher läßt sich eine Schlitzschraube unter Umständen mit allem möglichen lösen, für mich wäre es schlicht kein Kaufargument. Ich kann mir vorstellen, daß Mission mit seinem MPF ähnlich denkt und den hochpreisigen Voll-Titan-Folder deshalb mit Schlitzschrauben zusammenbaut. Das Hauptargument für mich, keine Emersons zu kaufen, ist die schlampige Verarbeitung, die Schrauben sind da weniger dramatisch. Wenn ich ein Messer für den "Hard Core-Einsatz" bräuchte, will ich keine scharfen Grate anfassen müssen, daß ist nämlich ausgesprochen funktionseinschränkend.
Hallo an alle!
So sehr es mich freut, daß sich doch noch einige zu Wort gemeldet haben: speziell zum CQD Mk. II (der kleinere Bruder vom CQD) weiß anscheinend niemand was zu sagen. Ich hab da nämlich mal ne geradezu vernichtende Qualitäts-Kritik von einer echten Forum-Bekanntheit gehört...
hallo, pitter:
Danke für den Link (bladeforums). Die zwei Beiträge dort strotzen nur so von Lob übers CQD Mk. II...
Gruß, RIP
Stinkmarder
10.07.01, 16:26
Original erstellt von Ripper:
<STRONG>hallo, pitter:
Danke für den Link (bladeforums). Die zwei Beiträge dort strotzen nur so von Lob übers CQD Mk. II...
Gruß, RIP</STRONG>
...ich tippe mal auf KYDEX-Wännaaa, der hat so eins schon mal zerlegt und furchtbar geschimpft.
Hi zusammen!
Bin selber Besitzer des CQD und des Mk II und würde mir beide Messer wieder kaufen.
Als "Carry Knife" in zivil finde ich persönlich das MK II besser, weil kompakter.
Für andere Anwendungen gibt´s mein CQD...
In Bezug auf die Verarbeitung kann ich bei meinem MK II wirklich nichts negatives sagen.
Im Gegensatz zu einigen anderen Modellen von MoD, die ich schon gehabt habe, stimmt bei meinem MK II wirklich (fast) alles, außer....es ist mir "out of the box" einfach nicht scharf genug. Aber das kann man ja beheben.
Mit dem MK II habe ich so ziemlich alles geschnitten und zerteilt, was mir seit Monaten in die Finger gekommen ist. Die Beschichtung hat normale Spuren und scheint wirklich akzeptabel abriebfest zu sein.
Die Klinge hält auch einiges aus.
Die "Skateboard"-Beschichtung am Griff ist auch bei nassen Händen klasse und die "Side-Hilts" machen auch Sinn.
Mit dem Clip des Messers bin ich z.B. vor einigen Tagen beim "Absitzen" aus einem Boot an der Bordwand hängen geblieben.
Der Clip hat absolut gehalten, ist nur verbogen. Schätze, bei vielen anderen Messern hätte der Clip den Geist aufgegeben und wäre abgerissen oder gebrochen. Ich war wirklich erstaunt.
Als Gebrauchsmesser und Arbeitstiere sind sowohl das MK II als natürlich auch das CQD meiner Meinung nach wirklich sehr gut.
Ich hatte von MoD eigentlich alle Messer in der Hand und habe auch ´ne Menge.
Bei MoD habe ich allerdings auch schon Messer gesehen, die nicht sauber verarbeitet und sogar "gemeingefährlich" (Auto) waren.
Allerdings habe ich den Eindruck, daß sich da mittlerweile etwas zum Guten gewendet hat.
Trotzdem: Genau anschauen und prüfen. Denn billig sind sie ja nicht, gell!
Tschau,
Micha
Ach übrigens: Rolf verkauft gerade sein MK II im Forum.... <IMG SRC="smilies/biggrin.gif" border="0">
Tag, Leute!
Also, Emerson Commander is abgehakt (bei dem Preis). CQD Mk. I und/oder Mk. II überleg ich noch. Muß diese mal "live" sehen bzw. befühlen.
Seal_6: Apropo "mangelnde Schärfe out of the box" - das is mir öfter schon aufgefallen, daß auch die heutigen Top-Messer oft nicht das sind, was ich "rasiermesserscharf" nenne. Darunter verstehe ich z. B., daß ich ohne jeglichen Druck ein senkrecht gehaltenes Blatt Papier "wie Butter" in Steifen schneide.
Gruß, RIP
....wobei sich mir gleich noch die Frage aufdrängt:
Kann man so ein Messer (MT, MOD usw.) überhaupt selbst schärfen (ohne Übung in meinem Fall) und wenn ja, wie? Schließlich solls hinterher ja immer noch gut aussehen und nicht wie "gepfuscht" - vor allem bei beschichteten Klingen stell ich mir das ziemlich schwierig vor!
Vielleicht was da auch jemand etwas drüber?
Gruß an alle, RIP
@ripper
1. Schaerfe out of the Box mangelhaft: Entweder die schärfen/ziehen manuell ab und schlampen oder es wird maschinell geschärft. Dann lässt man in der Regel (nein Roman, bei den Rasiermesser nicht <IMG SRC="smilies/cwm41.gif" border="0"> ) mehr Material stehen, weil man ja noch Toleranzen in der Maschine hat. Lieber zu breite Kante als Ausrisse - so bleibt der Ausschuss geringer. IMO
2. Zumindest mit einem Diamantschärfeset ala Lansky kann man alles schärfen, Diamant geht bis 600grid, gibt auch noch nen 1000er Stein dafuer - ohne jetzt auf die Diskussion einzugehen, ab wann ist scharf scharf. Damit kannst Du auch schnell neue Winkel schleifen. Mit dem Spyderco Sharpmaker kannst Du auch alles schärfen, mit dem Karamikstiften dauerts nur ewig, also eher fuers nachschärfen/abziehen geeignet.
Beides eignet sich auch hervorragend fuer Grobmotoriker.
Feinmotoriker und Perfektionisten nehmen halt Hand und Stein zum Schärfen und Abziehen. Fuer meinereiner ist Lansky Schärfe ausreichend scharf <IMG SRC="smilies/f_ck.gif" border="0">
Weiteres in einem neuen thread, wenn gewünscht.
Gruesse
Pitter
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