Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eure Meinung zu Slipjoints?
Hallo zusammen
Erst mal, falls jemand mit dem Begriff Slipjoint nicht vertraut ist:
Slipjoints sind alle Klappmesser bei denen die Klinge nur durch den Federdruck der Rückenfeder offen gehalten wird. Eine zusätzliche Verriegelung gibt es nicht. Eben genau diese Messer wie sicher Großvater eines in der Tasche hatte.
Beispiele dafür wären viele der Messer von Case (http://www.wrcase.com), Schatt&Morgan (http://www.agrussell.com/schattmorgan), u.v.a.; auch Böker (http://www.boker.de) hat da was im Programm. Victorinox (http://www.victorinox.ch) gehört da auch dazu, mir geht es aber hier mehr um die „klassischen“ Taschenmesser.
Hier z.B. mein schon etwas mitgenommen aussehender Stockman von Böker dem ich neue Schalen aus Nachbars Kirschbaum verpasst hab:
http://www.nm79.de/foren/stockman.jpg
Nun zum wesentlichen:
Über solche Messer liest man eigentlich recht wenig - besser gesagt so gut wie nichts – hier im Forum. Ausnahmen sind noch die Schweizer Messer.
Seht ihr Taschenmesser ohne Lock als "Urahnen" der heutigen Folder die heute neben den „tactical folder“ nicht mehr praktisch/sicher/was-auch-immer genug sind, oder hab ihr sie noch immer im Gebrauch?
ich hab noch das eine oder andere schweizer, aber für den harten gebrauch halte ich sie schlichtweg für gemeingefährlich:glgl:
da sind mir meine finger einfach zu wichtig... (erfahrungen sind oft schmerzhaft:rolleyes: )
mein spartan oder picknicker ist immer dabei.
und werden fast täglich benutzt!
ich finde, diese schweizer sind eine der genialsten entwicklungen auf dem taschenmesser-sektor!!:super:
bernd
Ich habe nicht Prinzipielles gegen Sliplocks, aber man muß sich der Einschränkungen halt klar sein. Ich für meinen Teil erwarte von einem Messer mit Verriegelung auch, daß diese --- im vernünftigem Rahmen --- zuverlässig ist. Zur Zeit verwende ich häufiger den Rücken von Klappmessern (mit Lock) um das Eis von der Mülltonne wegzukratzen (um sie öffnen zu können). Bei einem Slipjoint kann man das halt schlecht machen, aber wenn man weiß was man hat ist es abgesehen von solchen Rückenkratz- und -popeldingen und Stichen (Angeln) durchaus nicht zwangsläufig ein Messer dritter Klasse.
Nachteil ist halt, daß es logischerweise ein Stück schwerer zu öffnen ist als ein Messer mit Verriegelung und Einhandbedienung dadurch flach fällt.
@kababear
Für den normalen Gebrauch, sprich fürs Schneiden, halte ich sie genauso gefährlich wie jedes andere Messer auch. Dabei wird keines einklappen. Das Problem liegt eher darin das sie etwas mehr Aufmerksamkeit beim Arbeiten mit der Klingenspitze erfordern.
Ich benutze schon seit Jahren Slipjoints/Sliplocks und das letzte Mal das mir eines auf die Finger geklappt ist, das ist schon Jahre her …. und ich kann auch nicht behaupten dass mein damaliger Versuch ein Loch in ein Brett zu bohren besonders schlau war.:glgl: ;)
@HankEr
Die Sache mit dem einhändig schwer zu öffnen liegt nur daran, dass es bis jetzt noch nicht großartig umgesetzt wurde. Die meisten Designs entstanden noch lange vor der Zeit als das einhändige Öffnen so In war wie heute. Nur Spyderco und Case haben meines Wissens Sliplocks (Spyderco Pride (?), Case Russlock Serie) die aufs einhändige Öffnen ausgelegt sind.
Wenn Du aber auf den Federdruck anspielst der einem beim Öffnen entgegensteht, ließe sich denke ich mal dieses Manko auch leicht beheben indem man an der Unterseite der Klinge etwas mehr Material wegnimmt oder besser gesagt den Übergang der Auflagefläche zum hinteren Teil der Klinge hin etwas abrundet. Dadurch müsste die Feder beim Öffnen nicht mehr ganz so stark zurückgedrückt werden.
Bei mir persönlich gibt es wohl keine Anwendung, die ein Slipjoint mit 2.5-3Zoll-Klingen besser könnte als ein moderner 4Zoll-Folder. Also trage ich eben den bei mir (BM710). Zum Tragen könnte ich mich nur durchringen, wenn das Tragen von anderen Messern verboten würde. Für die ursprüngliche Anwendung in der Viehzucht waren die mehrklingigen Messer wohl praktisch, wer will sich schon mit der Klinge, mit der er gerade einen Jungbullen kastriert hat, das Pausenbrot schmieren ?
Ansonsten gibt es durchaus schicke Modelle, z.B. auch das neue City knife von White Wolf knives (Zu sehen bei Knifecenter : http://store.knifecenter.com/pgi-Product%20Spec?lwlc12200)
Munter bleiben,
Tobse!
Ausser meinem Victorinox CyberTool verwende ich kein Slipjoint (ich wusste nicht mal, das die Dinger so heissen, wieder was gelernt). Aber auf dieses besagte Victorinox möchte ich nicht verzichten, es hat mir schon sehr oft geholfen. Dabei bin ich mir aber durchaus der Grenzen der Konstruktion bewusst. Stemm- und Bohrarbeiten mit solchen Messern sind wie ein Steptanz im Minenfeld, das muss einfach früher oder später schiefgehen. :glgl:
Jedoch denke ich, dass dieser Messertyp einfach seinen eigenen ausgeprägten "Großvater-Charme" besitzt. Das ist gar nicht so weit hergeholt, mein Opa hat sowas immer in der Tasche gehabt und bei Waldspaziergängen rumgeschnitzt, wenn er noch leben würde, hätte er es immer noch dabei. Wenn ich bedenke, wie lange manche dieser Messer schon kaum bzw. unverändert produziert werden, bin ich beeindruckt. Und wenn mir etwas Ehrfurcht einflösst, ist es eine lange Tradition in der Herstellung bestimmter Dinge, ohne Veränderungen vornehmen zu müssen. Dann sind sie nämlich nach der Meinung vieler Käufer nicht nur charmant, sondern schlichtweg gut! (Das ist nur meine Annahme, einen Beweis dafür kann ich nicht liefern.)
Vielleicht beginne ich eines Tages eine Sammlung von solchen "Großvater-Messern", wer weiß? Es muss nicht immer HighTec oder Tactical sein. ;)
Gruss
Andreas
ach übrigens:
es soll ja auch slipjoints geben, die ne verrigelung haben!:cool: :cool: :cool:
siehe --> picknicker, rucksack etc.
bernd
Ich hab auch hin und wieder ein Schweizer Taschenmesser dabei. Allerdings wird das dann halt nur mal eben benutzt um nen Apfel zu schälen etc. Ansonsten benutz ich auch lieber ein Folder oder ein feststehendes Messer.
Ich benutz ganz gerne mein olles Ankermesser.
Das hat ne sehr straffe Feder und eine Schafsfussklinge.
Durch die Klingenform kommt man nicht so schnell in Versuchung damit zu stechen.
Zorro
Wenn Du aber auf den Federdruck anspielst der einem beim Öffnen entgegensteht, ließe sich denke ich mal dieses Manko auch leicht beheben indem man an der Unterseite der Klinge etwas mehr Material wegnimmt oder besser gesagt den Übergang der Auflagefläche zum hinteren Teil der Klinge hin etwas abrundet. Dadurch müsste die Feder beim Öffnen nicht mehr ganz so stark zurückgedrückt werden.
Aber halt auch nicht mehr beim --- mitunter unbeabsichtigten --- einklappen :glgl:
crashlander
07.01.03, 10:30
Wenn ich mal ein Schweizer Messer verwende, ist es der Outrider - und der verriegelt. Ansonsten verwend ich eigentlich keine Slipjoints. Hab ausser ein paar Schweizern, einem Schrade Stockman und nem Laguiole auch keine. Es gibt inzwischen halt auch ne Menge kleiner Messer, die verriegeln, Spyderco Dragonfly z. B.
Und von Wenger gibts inzwischen ja auch die normal grossen Schweizer teilw. mit Verriegelung. Hab ich mal eins für ne Freundin besorgt, die findets super.
Also, mein Laguiole habe ich als "Gentleman-Folder" fast immer dabei.
Gelegentlich kommt auch noch mein altes Löwen-Messer zum Einsatz, aber
ansonsten verwende ich keine Messer ohne Verriegelung.
Gruß
Beowolf
Ich habe ein paar davon, u.a. von Böker, Puma, einige Schweizermesser und zwei Forge de Laguiole, 8 und 10 cm Klinge. Die von Böker haben so schwache Federn, daß ich sie nicht mehr benutze, aus Angst um meine Finger. Dagegen sind ein kleines Schweizer immer und die Laguioles häufig im Gebrauch, sie sind zu einer zünftigen Vesper einfach kultig. Dazu kommt, daß sie über eine sehr starke Feder verfügen sowie über eine spezielle Mulde im Klingenrücken, in die die Feder greift, sodaß sie kaum von alleine zuklappen. Man muß sie nur immer vorsichtig schließen und nicht zuschnappen lassen, sonst haut die Klinge auf die Feder. Aber alles in allem halte ich die Laguioles für die elegantesten Taschenmesser.
Also ich habe natürlich nur Slipjoints ;) .
Alles ander ist in meinem schönen Land verboten, soger Wenger Schweizer-Messer, Opinels und Leatherman und Co fallen unter dieser Verbot.
Erstaunlich nur dass ich diese Waffen überall frei kaufen kann :irre: .
Aber sowieso sind Laguioles (natürlich ohne Verrieglung) die schönsten Gentlemenmesser.
@HankEr:
Ich hab hier mal ein Bild (ausgeliehen aus einem Tutorial von Chris Crawford):
http://www.nm79.de/foren/slipjoint.jpg
Das Stück das oben noch ins Bild schaut ist ein Teil der Rückenfeder.
Der grüne Pfeil zeigt die Kante die ich gemeint hab. Wenn man der eine etwas stärkere Rundung reinschleift hat das nichts mit der Kraft, die zum schließen des Messers notwendig ist, zu tun. Die Klinge springt höchstens nicht mehr mit ganz soviel Kraft in den Griff zurück.
ozelot, hast recht, diese Kante greift in der Tat erst dann wenn's beim unbeabsichtigten Schließen eh' schon zu spät ist.
Bei mir persönlich gibt es wohl keine Anwendung, die ein Slipjoint mit 2.5-3Zoll-Klingen besser könnte als ein moderner 4Zoll-Folder
Doch.
Schneiden!
Fast alle haben eine Klingengeometrie die um klassen besser ist als die der modernen Taschenmesser.
Eine Schneide die nach der Fehlschärfe erst mal nach unten geht,einen Flachschliff und in der regel eine Klinge die unter drei mm dick ist.
Und wenn es umbedingt eine verriegelung sein muß kann ich das Copper Lock empfehlen;habe ich heute bekommen.
Super verarbeitet,super flach(10mm)und mit roten Knochengriffschalen bei Böker im Angebot(50€)
crashlander
29.01.03, 18:33
Das Copperlock hab ich mir auch mal zuschicken lassen, ging sofort zurück. Die Idee und das Design haben mich angesprochen,aber
1. der Liner hat keinen Detent ball, bei meinem Exemplar war zudem die Klinge nicht sonderlich tief im Griff wenn eingeklappt, da ist die Klinge immer aufgegangen. Schlecht für ein klassisches Taschenmesser.
2. der Klingenheber war aus Kunststoff und bloß in die Klinge reingepresst, gewackelt hat er auch wie noch was.
Mit anderen Worten: Nette Idee, die Ausführung komplett durchgefallen.
@crashlander: ähmmm... könnte es sein, dass ihr von verschiedenen messern redet?
das Case Copper-Lock besitzt keinen liner (liner-lock) mit detent-ball, sondern einen "normalen" back-lock.
http://casesales.com/knives/images/mainpgminis/132.gif
(bild geliehen bei http://www.wrcase.com/ )
ich gehe jedenfalls davon aus, dass eisensack das messer meint.
crashlander
29.01.03, 21:42
Kann schon sein daß ich Unrecht habe, ich verwechsle das wohl mit dem Copperliner von Böker. Sorry, mitgedacht statt mitgelacht.
Wobei ich die Copperlocks bei Böker nur für €79 gesehen habe, nicht für €50. Aber das heisst bei mir heute wohl nix ;)
Ja,ich meine das Case.
Auf der HP von Böker gibt es das große Copper-Lock mit roten Griffschalen für 49 €.
Hallo,
ich hab das Kleinere , aber bin nicht mit dem Stahl zufrieden,es Hält kaum die schneide weiß jemand aus welchen Stahl die Gemacht werden?
würde es gerne gegen ein Fixed Tauschen,oder nen ,guten Liner .
Der Zustand ist gut ,einmal mit nem, Lansky Geschärft.
Ich wollte ja erst nichts weiter dazu sagen, aber :
ich bin gross geworden mit Messern, die sich noch auf deutsch beschreiben liessen, - ehrlich, - sowohl die Taschenmesser, ohne und (seltener und fast nur im Jagdbereich) mit Verriegelung, als auch die richtigen Messer, die feststehenden Jagd- und Fahrtenmesser. (Die futuristischen englisch/amerikanischsprechenden Vertreter heutiger Tage finde ich in Vitrinen sehr gut aufgehoben). Das Sportmesser und das Stockman von Böker und eine kleine Gärtnerhippe waren über die Jahrzehnte meine Lieblingstaschenmesser, später kam noch ein Schweizer Offiziersmesser für Reisen dazu. Eine Verriegelung hab ich nie vermisst, und um meine Finger hatte ich dabei weder jemals Angst, noch hab ich mich durch eine zuklappende Klinge jemals verletzt.
... mein meistgebrauchtes Taschenmesser ist ein ganz kleines Schweizer Offiziersmesser am Autoschlüssel.. :p
Ach so : ein Taschenmesser ohne Verriegelung ist übrigens ein slipjoint (glaub ich..).
In diesem Sinne
I (Die futuristischen englisch/amerikanischsprechenden Vertreter heutiger Tage finde ich in Vitrinen sehr gut aufgehoben).
You keep english speaking salesmen in show-cases? Don't they complain? What do you feed them? :eek:
Aber nun im Ernst, auch wenn der Thread schon über zwei Jahre alt ist: Was spricht - funktional gesehen - eigentlich gegen eine Verriegelung? Sie bietet ein zusätzliches Maß an Sicherheit, das nur dann ein Problem werden kann, wenn man sich im Übermut vollständig und gedankenlos darauf verläßt.
Ich fahre aber auch nicht mit 100km gegen eine Mauer und sage mir "Ich hab' ja nen Airbag". Den Airbag habe ich bis jetzt auch nicht vermißt und bin vorher auch PKW's ohne Luftbeutel gefahren. Trotzdem ist der Airbag genauso ein Fortschritt wie die Verriegelung von Klappmessern. Beide bieten einen Sicherheitsgewinn in Ausnahmesituationen, die Verrieglung bei Klappmessern dazu oft noch einen praktischen Nutzen im Alltag.
Traditionen sind eine feine Sache, aber ebenso ist das Bessere der Feind des Guten.
Gruß
quinque voces
quinque voces - Aber nun im Ernst, auch wenn der Thread schon über zwei Jahre alt ist:
Muss an der Tageszeit gelegen haben, daß ich das Datum nicht gesehen habe - oder am Alter ? :steirer:
quinque voces - Was spricht - funktional gesehen - eigentlich gegen eine Verriegelung? Sie bietet ein zusätzliches Maß an Sicherheit, das nur dann ein Problem werden kann, wenn man sich im Übermut vollständig und gedankenlos darauf verläßt.
Gegen eine Verriegelung spricht erstmal gar nichts, wenn man das gerne möchte. Ein zusätzliches Maß an Sicherheit ? - Das würde voraussetzen, daß vorher eine Gefahrensituation vorlag, - was ich für mich gesehen nicht nachvollziehen kann (Mal unter uns : Wie blöd muß man sich anstellen, daß einem bei halbwegs sachgerechtem Gebrauch die Klinge zuklappt ?) Aber sicherlich ist das Sache des Geschmacks, aber auch des generellen Umganges mit scharfem Gerät; ich vermisse eine Verriegelung genausowenig wie eine Ein-Hand-Bedienung.
Was ich aber vermisse sind die "handschmeichelnden" Taschenmesser früher Jahre, bei denen die Hauptklinge nicht durch überflüssige Mode-serrations oder Tantoform für verdorben ist. :)
(... und ein zusätzliches Mass an Sicherheit z.B. beim Radfahren durch eine Helmpflicht würde ich durch Verschenken meines Fahrrades quittieren :p )
Zusätzliches Maß an Sicherheit hin oder her. Es ging über Generationen mit Slipjoint gut, ich weiss nicht, was man nun an ihnen groß schlecht finden soll (klar, ohne Airbag gings auch, will jetzt aber keine Diskussion führen). Mit ein bisschen umsicht schneidet man sich schon nicht die Finger ab.
Das größere Risiko sehe ich darin, dass man gerade bei Messern mit Lock nicht damit rechnet, dass dieser einmal versagt bzw. unbeabsichtigt gelöst wird. Man verlässt sich einfach drauf, dass es schon halten wird. Dagegen hat man bei Slipjoints halt von vorne herein den Hintergedanken, dass man vorsichtig sein sollte.
Hängt meiner Meinung nach vom Benutzer ab, wie sicher es ist..
Ich bin als kleiner Junge nur ohne Lock rumgelaufen, und hab meine Finger alle noch. Selbst beim Schnitzen oder sonstigem ist mir noch keine Klinge eingeklappt.
Auch heute trage ich noch immer mindestens ein Victorinox (als Notmesser im Portemonaie) mit mir rum. Und hab auch noch jede Menge andere Schweitzer.
Den größten Vorteil der Slipjoints sehe ich im Urlaub. Kein anderes Messer wird auf so große Akzeptanz stoßen wie ein Schweitzer, Laguiole oder ein "Opa-Messer". Neben Opinels kommen mir im Urlaub (gerade) ins Ausland keine andern Messer mehr mit. Damit kann man in Italien 10m neben einem Carabinieri mit Kevlar-Weste und MP auf einem Marktplatz (fragt mich nich, warum der dort stand, war in Ravenna, aber er stand da) eine Pizza schneiden, ohne böse Blicke ernten zu müssen.
Ich habe immer ein Laguiole dabei.
Meinem Vorredner stimme ich in allen Punkten zu.
Take Care
Hab täglich eins dabei und zwar ein Löwenmesser.
Ich steh überhaupt nicht auf tactical und mir ist auch schon seit sicherlich 15 Jahren kein Klappmesser unversehentlich zugeklappt.
Ich liebe das glatte Holz des Griffs, die Patina auf der Klinge und dass meine Umwelt nicht entsetzt reagiert :)
Hatte es kürzlich auf einer einwöchigen Camping Tour dabei, als einziges Messer für 4 Personen.... reichte vollkommen aus!
Das einzige verriegelbare Messer dass gelegentlich seinen Weg in meine Tasche findet ist eine Navaja oder eventuell ein Opinel.
Was ich vermisse sind "Slipjoints" in der Art der Lütters-Messer mit Kohlenstoffstahl Klinge und hochwertigeren, natürlichen Griffmaterialien wie Knochen oder Horn etc.
Böker fabriziert ja wohl nur für den amerikanischen Markt :( schade
Gratwandler
02.02.06, 14:48
Hab' täglich zwei dabei, ein Böker Large Stockman und ein Victorinox Soldaten- Messer, neudeutsch auch nur Soldier genannt. Eigentlich wollte ich das Böker für die Arbeit und das Soldatenmesser für Urlaub und Freizeit verwenden, aber irgendwíe sind beide unzertrennlich mit mir verbunden.
Gruß Björn
Hab' täglich zwei dabei, ein Böker Large Stockman und ein Victorinox Soldaten- Messer, neudeutsch auch nur Soldier genannt. Eigentlich wollte ich das Böker für die Arbeit und das Soldatenmesser für Urlaub und Freizeit verwenden, aber irgendwíe sind beide unzertrennlich mit mir verbunden.
Gruß Björn
Kommt mir bekannt vor :D
Bei mir ist es ein large Congres von Böker. Vier Klingen aus C75. Herrlich old Fashioned und herrlich nützlich.
Dazu kommt kommt noch mein Victorinox Huntman Lite, das meistens in der Jacke verstaut wird.
Grüsse
Markus
Ich konnte mit dem Begriff "Slipjoint", erst gar nichts anfangen.
Kurz gegoolet, die bilder angesehen und fest gestellt das ich noch so einige Taschenmesser mit der Verschlußtechnik habe und auch regelmäßig nutze.
Teilweise sind die noch von meinem Opa.
Wirklich verletzt habe ich mich nie damit.
Gruß,
Gobi-Wan
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